Skoda Peaq 2026: Preise, Reichweite — und warum er nicht der Epiq ist

Der Skoda Peaq ist das neue Flaggschiff der Marke: ein batterieelektrisches SUV auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns, 4,87 Meter lang, mit bis zu sieben Sitzen und einem Einstiegspreis von 49.900 Euro. Verwechselt ihn nicht mit dem Epiq — das ist Skodas kleines City-SUV ab 25.900 Euro, also ein komplett anderes Auto mit 24.000 Euro Abstand. Wer den Peaq als Familienauto rechnet, entscheidet über drei Stellschrauben: Ausstattungslinie, Förderung und Haltedauer. Stand: September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Peaq startet laut Skoda bei 49.900 Euro (Selection 60) und reicht bis 65.300 Euro für den Sportline 90x.
  • Skoda nennt bis zu 642 Kilometer Reichweite nach WLTP — allerdings nur für den 57.900 Euro teuren Selection 90.
  • Die E-Auto-Förderung bringt bis zu 6.000 Euro, verlangt aber 36 Monate Zulassung auf euren Namen. Ein Zwei-Jahres-Leasing fällt damit heraus.
  • Kfz-Steuer entfällt bei Erstzulassung bis Ende 2030 längstens bis zum 31. Dezember 2035, dazu kommt jedes Jahr die THG-Prämie.
  • Der Epiq ist nicht die günstige Variante des Peaq, sondern ein eigenes, deutlich kleineres Modell — die Verwechslung kostet in der Kaufplanung 24.000 Euro.

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Peaq oder Epiq? Zwei Autos, 24.000 Euro Unterschied

Zwei unbedruckte graue Kartons in deutlich unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe nebeneinander auf einem Holztisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Peaq und Epiq sind zwei verschiedene Fahrzeuge, und zwischen ihnen liegen 24.000 Euro: Skoda nennt für den Peaq Selection 60 einen Einstiegspreis von 49.900 Euro (Pressemitteilung vom 23. Juni 2026), für den Epiq Essence 35 dagegen 25.900 Euro (Pressemitteilung vom 14. September 2026). Die Namen ähneln sich, die Autos nicht: Der Peaq ist 4,87 Meter lang und laut Skoda das größte Modell der Marke, der Epiq wird von Skoda ausdrücklich als „City-SUV-Crossover“ eingeführt.

Diese Verwechslung ist kein Detail für Autonarren. Wer im Kopf ein Auto ab 25.900 Euro hat und beim Händler vor einem Fahrzeug ab 49.900 Euro steht, hat seine Finanzierung um den Faktor zwei verrechnet. Umgekehrt sucht mancher einen Siebensitzer und landet bei einem Modell, das nur fünf Plätze hat.

Der einfachste Merksatz: Das lange Wort bezeichnet das kurze Auto. Epiq steht am unteren Ende der elektrischen Modellpalette, Peaq an ihrer Spitze. Beide fahren auf derselben MEB+-Technik des Volkswagen-Konzerns, sonst haben sie wenig gemeinsam.

Merkmal Skoda Peaq Skoda Epiq
Preis ab 49.900 Euro 25.900 Euro
Sitzplätze bis zu 7 5
Kofferraum max. 935 Liter 475 Liter
Reichweite max. 642 Kilometer 440 Kilometer
Leistung 150 bis 220 kW bis 155 kW

Alle Werte aus den deutschen Skoda-Pressemitteilungen vom 23. Juni 2026 (Peaq) und vom 14. September 2026 (Epiq). Die Reichweiten sind Bestwerte der jeweils stärksten Batterievariante, nicht die des Einstiegsmodells.

Wenn ihr eigentlich das kleine Modell sucht, steht die vollständige Rechnung dazu in unserem Ratgeber zum Skoda Epiq. Dieser Artikel hier behandelt ausschließlich den Peaq.

Was der Skoda Peaq kostet: alle Preise zum Bestellstart

Der Skoda Peaq kostet zwischen 49.900 und 65.300 Euro — das ist die Preisspanne, die Skoda am 23. Juni 2026 mit dem Bestellstart veröffentlicht hat. Angeboten werden drei Antriebe (60, 90 und 90x) in jeweils zwei Ausstattungslinien, Selection und Sportline.

Variante Leistung Preis ab
Selection 60 150 kW (204 PS) 49.900 Euro
Sportline 60 150 kW (204 PS) 54.800 Euro
Selection 90 210 kW (286 PS) 57.900 Euro
Selection 90x 220 kW (299 PS) 60.400 Euro
Sportline 90 210 kW (286 PS) 62.800 Euro
Sportline 90x 220 kW (299 PS) 65.300 Euro

Unverbindliche Preisempfehlungen laut Skoda-Pressemitteilung zum Bestellstart vom 23. Juni 2026. Der Marktstart im Handel ist für Ende September 2026 vorgesehen.

Zwei Aufpreise lohnen die Rechnung. Der Sprung von der Selection zur Sportline kostet in allen drei Antrieben 4.900 Euro und bringt Optik und Fahrwerksabstimmung, aber keinen Meter mehr Reichweite. Der Sprung vom 60er zum 90er kostet 8.000 Euro und bringt 186 Kilometer mehr WLTP-Reichweite — das sind rund 43 Euro je zusätzlichem Kilometer.

Das 90x-Topmodell mit Allradantrieb ist der einzige Aufpreis, der Reichweite kostet statt sie zu bringen: 2.500 Euro mehr als der Selection 90, dafür 33 Kilometer weniger. Wer keinen Allrad braucht, spart hier doppelt.

Am 21. September 2026 hat Skoda den Peaq in einer weiteren Mitteilung als „das neue Skoda Flaggschiff“ eingeordnet und die Modellpalette bestätigt. Preisänderungen gab es dabei nicht.

Wie weit der Peaq kommt — und was der Winter davon übrig lässt

Leere Landstraße mit Raureif am Fahrbahnrand im Morgendunst

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Skoda gibt für den Peaq 90 bis zu 642 Kilometer nach WLTP an, bei einem kombinierten Verbrauch von 15,1 bis 17,6 kWh je 100 Kilometer (Pressemitteilung vom 23. Juni 2026). Der Einstiegsantrieb 60 kommt auf bis zu 456 Kilometer, der Allradler 90x auf bis zu 609 Kilometer.

Antrieb Reichweite WLTP Verbrauch kombiniert
Peaq 60 bis 456 km 14,9 bis 17,5 kWh/100 km
Peaq 90 bis 642 km 15,1 bis 17,6 kWh/100 km
Peaq 90x bis 609 km 16,0 bis 18,6 kWh/100 km

Herstellerangaben laut Skoda-Pressemitteilung vom 23. Juni 2026. Die Spanne beim Verbrauch entsteht durch Ausstattung und Radgröße — der obere Wert ist der realistischere für ein voll ausgestattetes Fahrzeug.

Der WLTP-Wert ist ein Laborwert, und im Winter bricht er ein. Der ADAC hat im Januar 2026 vierzehn Elektro-Familienautos mit mindestens 500 Kilometern WLTP-Reichweite bei null Grad von München nach Berlin geschickt, 582 Kilometer Autobahn. Gemessen wurden Verbräuche zwischen 22,2 und 35,3 kWh je 100 Kilometer.

Der ADAC fasst das Ergebnis so zusammen: „Keines der Autos kommt bei Autobahngeschwindigkeit in Winterkälte die rund 580 Kilometer ohne Stopp durch.“ Selbst der Testsieger, ein Audi A6 e-tron, brauchte für die Strecke eine Ladepause.

Legt ihr diese Spanne auf den Normverbrauch des Peaq 90 um, bleiben von 642 Kilometern rechnerisch 275 bis 435 Kilometer — das ist unsere eigene Hochrechnung über das Verhältnis von Norm- zu Testverbrauch, keine Angabe von Skoda, und der Peaq war beim ADAC nicht dabei. Als Planungsgröße für die Winterferien reicht sie trotzdem: Plant eine Ladepause ein, auch mit der großen Batterie. Warum die Differenz zwischen Norm und Alltag so groß ausfällt und welche Faktoren sie treiben, haben wir im Ratgeber zur Elektroauto-Reichweite aufgeschlüsselt.

Sieben Sitze, 935 Liter: Wie viel Familie wirklich hineinpasst

Skoda nennt für den Peaq bis zu sieben Sitzplätze und einen Kofferraum von bis zu 935 Litern (Mitteilung vom 21. September 2026). Beide Bestwerte gelten nicht gleichzeitig: Die 935 Liter sind der Wert der fünfsitzigen Konfiguration, die dritte Sitzreihe steht genau in diesem Raum.

Wie viel Volumen bei aufgestellter dritter Reihe übrig bleibt, beziffert Skoda in seinen deutschen Mitteilungen nicht. Nehmt deshalb den Zollstock mit zum Händler, statt euch auf kursierende Zahlen zu verlassen — die Frage entscheidet darüber, ob der Urlaubskoffer neben dem Kinderwagen noch Platz hat.

Mit 4,87 Metern Länge und einem Radstand von knapp drei Metern ist der Peaq das größte Modell im Skoda-Programm. Für den Alltag heißt das zweierlei: viel Platz in der zweiten Reihe, aber auch ein Auto, das in eine Standard-Garage mit 5 Metern Tiefe nur knapp hineinpasst und in Parkhäusern mit engen Stellplätzen Arbeit macht.

Drei Punkte, die ihr bei der Probefahrt selbst prüfen solltet, weil sie in keinem Datenblatt stehen:

  • Kindersitze: Nehmt eure eigenen mit. Ob drei Sitze nebeneinander in die zweite Reihe passen, entscheidet deren Breite, nicht die des Autos.
  • Zugang zur dritten Reihe: Lasst euch zeigen, ob sich der Durchstieg auch dann noch nutzen lässt, wenn in der zweiten Reihe ein Kindersitz montiert ist.
  • Ladekante: Messt die Höhe, über die ihr den Kinderwagen heben müsst. Ein SUV liegt hier systematisch über einem Kombi.

Für die Frage, welches Auto danach in Zahlung geht, hilft eine nüchterne Bewertung des Altfahrzeugs — wie ihr die ohne Händlerdruck hinbekommt, steht in unserer Anleitung zum Autowert ermitteln.

E-Auto-Förderung 2026: bis zu 6.000 Euro und die 36-Monats-Regel

Aufgeschlagene beige Mappe mit leerem Blatt neben Kugelschreiber und Lesebrille

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Für ein reines Elektroauto gibt es 2026 eine Basisförderung von 3.000 Euro und maximal 6.000 Euro, wenn Einkommens- und Kinderzuschläge greifen — so steht es auf der Informationsseite der Bundesregierung zum E-Auto-Förderportal vom 20. Mai 2026. Beim Peaq Selection 60 sinkt der Preis damit im besten Fall von 49.900 auf 43.900 Euro.

Die Zuschläge sind gestaffelt. Unter 60.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen kommen 1.000 Euro dazu, unter 45.000 Euro sind es 2.000 Euro. Pro Kind gibt es 500 Euro, berücksichtigt werden bis zu zwei Kinder. Die Antragsgrenze liegt bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen und steigt um 5.000 Euro je Kind auf höchstens 90.000 Euro.

Eine Kaufpreis- oder Listenpreisgrenze nennen weder die Bundesregierung noch das BAFA in den Fördervoraussetzungen. Der Peaq fällt also trotz seines Preises nicht aus der Förderung heraus — anders als bei der alten Umweltbonus-Regelung, die eine Obergrenze kannte.

Die entscheidende Bedingung steht in den Fördervoraussetzungen des BAFA und wird regelmäßig übersehen: Das Fahrzeug „muss mindestens für 36 Monate auf den Halter zugelassen sein“. Dazu kommt, dass nur Neufahrzeuge zählen, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen werden — Tageszulassungen, Werkszulassungen und Vorführwagen sind ausgeschlossen.

Gefördert werden laut BAFA ausdrücklich „Neufahrzeuge, die gekauft oder geleast werden“. Ein Leasingvertrag über 24 Monate reißt aber die 36-Monats-Marke und bringt euch damit um bis zu 6.000 Euro. Wer den Peaq least und die Förderung mitnehmen will, braucht eine Laufzeit von mindestens drei Jahren.

Leasing oder Kauf: Welcher Weg beim Peaq rechnet

Beim Peaq verschiebt die 36-Monats-Regel die übliche Leasing-Kauf-Abwägung: Ein 24-Monats-Vertrag muss die entgangenen bis zu 6.000 Euro Förderung erst einmal über niedrigere Raten wieder einspielen. Auf 24 Monate gerechnet sind das 250 Euro pro Monat, die ein kurzer Vertrag gegenüber einem 36-Monats-Vertrag aufholen müsste.

Für den Kauf spricht beim Peaq vor allem die Haltedauer. Ein Siebensitzer wird selten für zwei Jahre angeschafft, sondern für die Zeit, in der die Kinder mitfahren — und je länger ihr ein Auto fahrt, desto weniger wiegt der Wertverlust der ersten Jahre.

Für das Leasing spricht die Unsicherheit über Restwerte im Elektromarkt. Wer least, verlagert genau dieses Risiko auf den Leasinggeber und zahlt dafür einen Aufschlag. Die grundsätzliche Rechnung inklusive Leasingfaktor haben wir im Ratgeber Auto-Leasing oder Kaufen durchgerechnet, die E-Auto-Besonderheiten in E-Auto leasen oder kaufen.

Ein Blick auf vergleichbare Elektro-SUV lohnt sich vor der Unterschrift ohnehin. Wie unterschiedlich Raten für dasselbe Fahrzeugsegment ausfallen können, zeigt unsere Auswertung zum BMW iX3 Leasing.

Prüft in jedem Fall drei Zahlen im Vertrag: Anzahlung, Laufzeit und Freikilometer. Bei einem Familienauto, das die Ferienfahrten trägt, ist die Kilometergrenze der Posten, an dem Leasingverträge teuer werden.

Was der Peaq im Unterhalt kostet: Strom, Kfz-Steuer und THG-Prämie

Weiße Wandladebox ohne Beschriftung an einer Betonwand mit aufgerolltem Ladekabel

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Bei einem Haushaltsstrompreis von 40,55 Cent je Kilowattstunde — dem Durchschnitt des zweiten Halbjahres 2025 laut Statistischem Bundesamt — kostet der Peaq 90 zwischen 6,12 und 7,14 Euro je 100 Kilometer. Für 15.000 Kilometer im Jahr sind das 918 bis 1.071 Euro Stromkosten.

Dazu kommt die Kfz-Steuer, und die ist beim Peaq schlicht null. Der Zoll schreibt dazu: „Die Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge wird künftig längstens bis zum 31. Dezember 2035 gewährt.“ Voraussetzung ist eine Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030 — ein Peaq aus dem Marktstart Ende September 2026 erfüllt das mit großem Abstand.

Dritter Posten ist die THG-Prämie, und die fließt in die andere Richtung. Nach der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung lässt sich der geladene Strom auf die Treibhausgasminderungsquote anrechnen — bei nicht-öffentlichem Laden über einen pauschalen Schätzwert je Batteriefahrzeug, und der Strom wird laut Umweltbundesamt mit dem dreifachen seines Energiegehalts angerechnet. Gemeldet wird bis zum 28. Februar des Folgejahres. Wie ihr den Anbieter auswählt und was realistisch ankommt, steht in unserem Ratgeber zur THG-Quote.

Der vierte Posten wird gern unterschätzt: die Versicherung. Ein 4,87 Meter langes SUV mit bis zu 299 PS liegt in anderen Typklassen als ein Kleinwagen, und der Beitrag ist der einzige laufende Posten, den ihr jedes Jahr neu verhandeln könnt — wie das geht, zeigt unser Leitfaden zum Kfz-Versicherung wechseln.

Wer zu Hause lädt, braucht dafür eine Wallbox. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt; in unserem eigenen Deal-Archiv stehen am 21. September 2026 genau 16 Beiträge zu Wallboxen, Ladekabeln und Ladestationen, neun davon aktuell online. Was eine Ladung zu Hause gegenüber der Schnellladesäule kostet, rechnen wir im Beitrag zu den E-Auto-Ladekosten vor.

Für wen sich der Peaq lohnt — und wann ihr besser wartet

Der Peaq lohnt sich für Haushalte, die die dritte Sitzreihe wirklich brauchen und mehr als 15.000 Kilometer im Jahr fahren — unterhalb dieser Marke amortisiert sich der Aufpreis gegenüber einem Fünfsitzer über die Stromersparnis kaum. Der Markt gibt ihm dabei Rückenwind: Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im August 2026 in Deutschland 68.930 batterieelektrische Pkw neu zugelassen, ein Anteil von 32,4 Prozent an allen 212.563 Neuzulassungen und ein Plus von 75,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Warten kann sich trotzdem lohnen, und zwar aus drei nachrechenbaren Gründen. Erstens ist der Marktstart Ende September 2026 der Zeitpunkt mit der geringsten Rabattbereitschaft — bei einem neuen Modell verhandelt niemand gern. Zweitens sind die Ausstattungspakete zum Start festgezurrt; erfahrungsgemäß kommen später einzeln bestellbare Optionen dazu. Drittens fehlen noch unabhängige Tests zu Verbrauch und Ladekurve.

Dagegen steht ein harter Termin: Die Förderung verlangt eine Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026, die Kfz-Steuerbefreiung eine Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030. Wer innerhalb dieses Fensters bleibt, verliert durch Warten nichts — anders als bei früheren Förderprogrammen, die mitten im Jahr ausliefen.

Vorteile Nachteile
Bis zu sieben Sitze in einem Elektroauto — im Skoda-Programm einmalig Einstiegspreis 49.900 Euro, fast das Doppelte des Epiq
Bis zu 642 Kilometer WLTP beim Selection 90 Die 642 Kilometer gibt es erst ab 57.900 Euro, der Einstieg schafft 456
Bis zu 6.000 Euro Förderung ohne Kaufpreisgrenze, dazu Kfz-Steuerbefreiung bis 2035 Förderung nur bei 36 Monaten Zulassung — kurze Leasingverträge fallen heraus
935 Liter Kofferraum als Fünfsitzer, Bestwert im Skoda-Programm Restvolumen bei aufgestellter dritter Reihe von Skoda nicht beziffert

Bewertung auf Basis der Skoda-Pressemitteilungen vom 23. Juni und 21. September 2026 sowie der Förderbedingungen von Bundesregierung und BAFA, Stand 21. September 2026.

Häufige Fragen zum Skoda Peaq

Was ist der Unterschied zwischen Skoda Peaq und Skoda Epiq?

Es sind zwei eigenständige Modelle an den entgegengesetzten Enden der elektrischen Palette. Der Peaq ist mit 4,87 Metern das größte Skoda-Modell, bietet bis zu sieben Sitze und startet bei 49.900 Euro; der Epiq ist ein City-SUV-Crossover mit fünf Sitzen ab 25.900 Euro. Der Epiq ist also keine Sparversion des Peaq, sondern ein anderes Auto in einer anderen Klasse.

Wie viel Kofferraum bleibt bei hochgeklappter dritter Sitzreihe noch übrig?

Skoda beziffert das in den deutschen Pressemitteilungen nicht. Belegt ist nur der Bestwert von bis zu 935 Litern, und der gilt für die fünfsitzige Konfiguration ohne aufgestellte dritte Reihe. Messt das Restvolumen deshalb beim Händler selbst aus, bevor ihr die Urlaubsplanung darauf aufbaut.

Ist der Zugang zur dritten Sitzreihe mit montierten Kindersitzen überhaupt möglich?

Das hängt an euren Kindersitzen, nicht am Auto, und steht in keinem Datenblatt. Prüft es bei der Probefahrt mit den eigenen Sitzen: Lasst die zweite Reihe so einstellen, wie ihr sie im Alltag fahrt, und steigt dann tatsächlich nach hinten durch. Ein Sitz mit Basisstation blockiert den Durchstieg häufiger als ein Gurtsitz.

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für ein SUV mit 7 Sitzen?

Beim Peaq sind die drei kalkulierbaren Posten Strom, Steuer und Versicherung. Strom schlägt bei 15.000 Kilometern im Jahr und 40,55 Cent je Kilowattstunde mit 918 bis 1.071 Euro zu Buche, die Kfz-Steuer entfällt bis längstens Ende 2035 vollständig, und die THG-Prämie kommt jedes Jahr als Gutschrift zurück. Die Versicherung ist der Posten mit der größten Streuung und damit der, an dem sich Verhandeln lohnt.

Sind 7-Sitzer Elektroautos im Alltag praktikabel?

Ja, sofern ihr die dritte Reihe nicht dauerhaft besetzt fahrt. Die zwei hinteren Plätze sind bei fast allen Siebensitzern Zusatzplätze für kurze Strecken, und sie kosten Kofferraum, sobald sie stehen. Für den täglichen Betrieb als Fünfsitzer mit gelegentlicher Erweiterung ist das Konzept alltagstauglich — als Dauerlösung für sieben Erwachsene nicht.

Bekomme ich für den Peaq die E-Auto-Förderung?

Ja, wenn ihr die Bedingungen erfüllt. Eine Kaufpreisgrenze steht weder in den Fördervoraussetzungen des BAFA noch auf der Informationsseite der Bundesregierung, der Peaq ist also trotz 49.900 Euro Einstiegspreis förderfähig. Entscheidend sind das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro (bis zu 90.000 Euro mit zwei Kindern), die Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026 und die Zulassung auf euren Namen für mindestens 36 Monate.

Wann kommt der Skoda Peaq zum Händler?

Skoda nennt den Marktstart im Handel für Ende September 2026, bestellbar ist das Fahrzeug bereits seit dem 23. Juni 2026. Zwischen Bestellung und Auslieferung liegt bei einem neu anlaufenden Modell erfahrungsgemäß mehr Zeit als bei einem eingeführten — plant das ein, wenn euer altes Auto zu einem festen Termin abgegeben wird.

Fazit: Ein Flaggschiff, das sich rechnen lässt — wenn ihr die Regeln kennt

Der Peaq ist kein Schnäppchen, aber ein Auto mit wenigen, klar benannten Stellschrauben. Die teuerste Fehlentscheidung ist nicht die Ausstattungslinie, sondern die Verwechslung mit dem Epiq: Wer mit 25.900 Euro plant und bei 49.900 Euro landet, hat ein Finanzierungsproblem, kein Geschmacksproblem. Die zweitteuerste ist ein Leasingvertrag über 24 Monate, der bis zu 6.000 Euro Förderung kostet.

Rechnet deshalb in dieser Reihenfolge: erst die Förderfähigkeit über Einkommen und Haltedauer, dann den Antrieb (8.000 Euro für 186 Kilometer mehr Reichweite), zuletzt die Ausstattungslinie. Und prüft vor der Winterfahrt lieber Reifen und Batteriezustand, statt dem WLTP-Wert zu vertrauen — die Punkte dafür stehen in unserer Checkliste zum Wintercheck fürs Auto. Tagesaktuelle Angebote und geprüfte Rabatte findet ihr auf unserer Startseite.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und GrĂŒnder von MonsterDealz.de. Seit ĂŒber 17 Jahren spĂŒre ich tĂ€glich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „SchnĂ€ppchen richtig jagen: Der Insider-Guide fĂŒr smarte Online-KĂ€ufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr ĂŒber mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder ĂŒber die Kontaktseite.

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