PayPal Gutscheincode 2026: Wo ihr ihn einlöst und warum er oft nicht geht

PayPal-Gutscheincodes werden nicht im PayPal-Konto eingelöst, sondern im Bezahlfenster des jeweiligen Shops — dort erscheint während der Aktion ein Feld für den Code.

Die Aktionen laufen meist als Cashback-Gutschriften oder als Rabatt bei ausgewählten Partnern und sind eng befristet. Wir zeigen, wo ihr sie findet und warum viele Codes nicht funktionieren – Stand: August 2026.

Ein PayPal-Gutscheincode ist ein zeitlich befristeter Rabattcode, den PayPal selbst oder ein Partnershop ausgibt und den ihr im Bezahlfenster des jeweiligen Shops eingebt — nicht in eurem PayPal-Konto. Ein PayPal-Gutschein ist damit ausdrücklich keine kaufbare Guthabenkarte: Eine Prepaid- oder Geschenkkarte, mit der sich PayPal-Guthaben aufladen ließe, gibt es in Deutschland nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Code wird im PayPal-Bezahlfenster eingegeben, nicht im PayPal-Konto
  • Aktionen sind fast immer an bestimmte Partnershops gebunden
  • Häufig als nachträgliche Gutschrift statt als Sofortrabatt
  • Ein Mindestbestellwert und ein Zeitfenster gelten praktisch immer

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Wie funktioniert ein PayPal-Gutscheincode?

paypal gutscheincode – Schritt fuer Schritt erklaert

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Laut der offiziellen PayPal-Hilfe lässt sich ein PayPal-Gutschein genau einmal einlösen — ist er in einem Konto aktiviert, kann er in keinem zweiten Konto reaktiviert werden (Stand: August 2026).

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Er wird während des Bezahlvorgangs im PayPal-Fenster eingelöst — nachdem ihr im Shop „mit PayPal bezahlen“ gewählt habt, aber bevor ihr die Zahlung bestätigt. Nur während einer laufenden Aktion erscheint dort überhaupt ein Eingabefeld.

Das erklärt die häufigste Frustration: Wer einen Code hat, sich in sein PayPal-Konto einloggt und dort ein Gutscheinfeld sucht, findet keines. Das Feld existiert ausschließlich im Bezahl-Overlay des Shops und nur, wenn Aktion, Shop und Zeitpunkt zusammenpassen.

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Mechanik der PayPal-Aktionen im August 2026 nachvollzogen. Konkrete Codes drucken wir bewusst nicht ab — sie sind personalisiert oder eng befristet und wären bei euch mit hoher Wahrscheinlichkeit ungültig.

Welche Arten von PayPal-Aktionen gibt es?

Die PayPal-Hilfe beschreibt eine Aktion in vier Schritten — Angebot aktivieren, mit PayPal zahlen, Cashback als Punkte erhalten, weitere Angebote nutzen; ohne vorherige Aktivierung greift ein Angebot an der Kasse gar nicht (Stand: August 2026).

Drei Formen, die sich in der Wirkung deutlich unterscheiden:

  • Sofortrabatt im Bezahlfenster: Der Betrag wird direkt abgezogen. Die seltenste, aber angenehmste Variante.
  • Cashback-Gutschrift: Ihr zahlt den vollen Preis, der Rabattbetrag wird später aufs PayPal-Konto gutgeschrieben — oft mit Wartezeit von einigen Tagen bis Wochen.
  • Partneraktionen: Ein Shop gewährt Rabatt, wenn ihr mit PayPal bezahlt. Der Code kommt dann vom Shop, nicht von PayPal.

Bei Cashback-Aktionen ist Geduld nötig. Die Gutschrift erfolgt erst, wenn die Bestellung nicht mehr storniert werden kann — bei Händlern mit langen Rückgabefristen kann das dauern. Notiert euch das zugesagte Datum, statt nach drei Tagen den Support zu kontaktieren.

Warum funktioniert mein Code nicht?

paypal gutscheincode – Uebersicht und Bedingungen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Laut PayPal-Hilfe endet ein Angebot nach Ablauf der Gutscheinlaufzeit automatisch und lässt sich danach nicht mehr nutzen — bei Cashback-Punkten kann die endgültige Bestätigung zudem bis zu 90 Tage dauern (Stand: August 2026).

In den allermeisten Fällen, weil eine der Aktionsbedingungen nicht erfüllt ist — nicht wegen eines technischen Fehlers. Prüft diese Punkte der Reihe nach:

  • Teilnehmender Shop? Aktionen gelten fast nie bei allen Händlern.
  • Mindestbestellwert erreicht? Er bezieht sich meist auf den Warenwert ohne Versand.
  • Zeitfenster eingehalten? Viele Aktionen laufen nur wenige Tage.
  • Richtige Zahlungsart? Der Rabatt gilt nur, wenn ihr tatsächlich über PayPal bezahlt.
  • Personalisiert? Codes aus einer Aktions-Mail gelten nur für das angeschriebene Konto.
  • Bereits genutzt? Die meisten Codes sind einmalig einlösbar.

Codes aus öffentlichen Gutscheinlisten funktionieren erfahrungsgemäß fast nie. PayPal spielt Aktionen überwiegend personalisiert aus — ein weitergegebener Code wird beim fremden Konto abgelehnt.

Wo findet ihr echte PayPal-Aktionen?

Öffentliche, für alle gültige Codes sind die Ausnahme: Auf der offiziellen PayPal-Seite für Angebote und Gutscheincodes stand am 8. August 2026 unter „Alle Kategorien“ eine 0 — dort war also kein einziger Gutschein gelistet (Stand: August 2026).

In der PayPal-App unter den Angeboten, in Aktions-Mails an eure hinterlegte Adresse und direkt bei Partnershops. Das sind die drei verlässlichen Quellen — alles andere ist Zufall.

Die App ist dabei der beste Einstieg, weil dort nur Aktionen erscheinen, für die euer Konto tatsächlich freigeschaltet ist. Ihr müsst viele Angebote aktivieren, bevor sie greifen — ein nicht aktiviertes Angebot wird beim Bezahlen ignoriert. Das ist derselbe Mechanismus wie bei Digital-Coupons im Handel.

Aktiviert Angebote deshalb vorsorglich, sobald ihr sie seht. Es kostet nichts, und ihr vermeidet die Situation, dass ein passender Rabatt beim Bezahlen nicht greift.

Lohnt sich PayPal als Zahlungsart überhaupt?

paypal gutscheincode – Tipps aus der Praxis

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Laut der Bundesbank-Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2025″ wurden 55 Prozent aller erfassten Zahlungen bargeldlos abgewickelt, E-Payment-Verfahren kamen auf 6 Prozent — doppelt so viel wie 2023 (Stand: August 2026).

Unabhängig von Gutscheinen bietet PayPal beim Onlinekauf einen praktischen Vorteil: den Käuferschutz. Kommt Ware nicht an oder weicht sie erheblich von der Beschreibung ab, könnt ihr innerhalb einer bestimmten Frist einen Antrag stellen und im Erfolgsfall den Kaufpreis erstattet bekommen.

Das ersetzt eure gesetzlichen Rechte nicht, sondern ergänzt sie. Gewährleistung und Widerrufsrecht bestehen unabhängig davon gegenüber dem Händler. Der Käuferschutz ist ein zusätzliches, vertragliches Angebot von PayPal mit eigenen Bedingungen und Ausschlüssen — etwa für bestimmte Waren und für Zahlungen an Privatpersonen über die Funktion „Geld an Freunde senden“.

Genau dieser Punkt ist wichtig: Wer beim privaten Kauf „Freunde und Familie“ wählt, spart Gebühren, verliert aber den Käuferschutz. Bei Käufen von Unbekannten ist das ein schlechter Tausch. Wie ihr bei Kleinanzeigen-Käufen sicher bezahlt, erklären wir im Ratgeber Kleinanzeigen-Aktionscode.

Wie funktioniert der Käuferschutz im Detail?

Die Verbraucherzentrale stellt in ihrem Beitrag mit Seitenstand vom 28. November 2025 klar, dass bei Zahlungen über „Freunde und Familie“ kein Käuferschutz greift — die Funktion ist nicht für den Online-Einkauf gedacht (Stand: August 2026).

Der PayPal-Käuferschutz greift, wenn Ware nicht ankommt oder erheblich von der Beschreibung abweicht — ihr müsst den Fall aber innerhalb einer bestimmten Frist nach der Zahlung melden. Er ist ein vertragliches Angebot von PayPal, kein gesetzliches Recht, und hat entsprechend eigene Regeln.

Was abgedeckt ist

  • Nichtlieferung: Die Ware kommt nicht an und der Verkäufer kann keine Zustellung nachweisen.
  • Erheblich abweichende Ware: Anderes Produkt, falsche Menge, verschwiegene Beschädigung, gefälschter Artikel.

Was nicht abgedeckt ist

  • Zahlungen an Freunde und Familie — der häufigste und teuerste Fehler
  • Ware, die euch schlicht nicht gefällt — dafür ist das Widerrufsrecht da
  • Bestimmte Kategorien wie Fahrzeuge, Immobilien und individuell angefertigte Artikel, je nach Bedingungen
  • Abholung vor Ort in vielen Konstellationen

Der entscheidende Punkt bleibt die Zahlungsart. Wer bei einem privaten Kauf „Geld an Freunde senden“ wählt, spart die Gebühr und verliert jeden Schutz. Verkäufer, die ausdrücklich darauf bestehen, verfolgen genau dieses Ziel — bei Unbekannten ist das ein deutliches Warnsignal.

Verhältnis zu euren gesetzlichen Rechten

Der Käuferschutz ersetzt Gewährleistung und Widerrufsrecht nicht. Gegenüber einem gewerblichen Händler habt ihr weiterhin 14 Tage Widerrufsrecht und zwei Jahre Gewährleistung — unabhängig davon, wie ihr bezahlt habt. Der Käuferschutz ist der schnellere Weg, die gesetzlichen Ansprüche sind der stärkere.

Gibt es PayPal-Geschenkkarten — und könnt ihr damit Guthaben aufladen?

Die PayPal-Hilfe für Deutschland nennt für das Aufladen des PayPal-Guthabens genau einen Weg: die Überweisung von eurem eigenen, bestätigten Bankkonto (Stand: August 2026). Eine Geschenk-, Prepaid- oder Guthabenkarte, mit der sich ein PayPal-Konto aufladen ließe, taucht dort nicht auf — weil es sie schlicht nicht gibt.

Das ist der wichtigste Punkt zum Thema, weil zwei völlig verschiedene Dinge ständig verwechselt werden:

  • Eine „PayPal-Geschenkkarte“ im Sinne einer aufladbaren Guthabenkarte existiert nicht. Wer euch so etwas verkaufen will, verkauft entweder etwas anderes oder betrügt euch.
  • PayPal betreibt aber einen Geschenkkarten-Shop für Karten anderer Marken. Laut der PayPal-Hilfe zum Geschenkkartenkauf wählt ihr dort eine Karte samt Wert aus, gebt bei Versand an andere die E-Mail-Adresse des Empfängers an und bezahlt anschließend mit PayPal.
  • Das Guthaben landet dabei nie bei PayPal, sondern immer beim jeweiligen Händler. Eine so gekaufte Karte löst ihr im Shop der Marke ein, nicht im PayPal-Konto.

Für die am häufigsten gesuchten Fälle heißt das konkret: Ein Wunschgutschein lässt sich beim Anbieter selbst mit PayPal bezahlen, weil PayPal dort als Zahlart hinterlegt ist. Bei einer Visa-Geschenkkarte gilt die Umkehrung: Sie ist eine Prepaid-Karte, die ihr in vielen Shops einsetzen könnt, mit der ihr aber kein PayPal-Guthaben aufladet.

PayPal definiert im Money-Hub-Artikel zu digitalen Geschenkkarten eine e-Geschenkkarte als elektronische Form der Geschenkkarte, die sich per E-Mail, SMS oder über eine Online-Plattform versenden lässt und einen Code oder QR-Code trägt. Genau dieser Code ist der Punkt, an dem es kritisch wird: Wer euch am Telefon oder per Messenger dazu drängt, Geschenkkarten zu kaufen und die Codes vorab durchzugeben, will euch betrügen. Der Wert ist in dem Moment weg, in dem der Code bei jemand anderem liegt — und ein Käuferschutz greift dort nicht.

Zur Haltbarkeit noch ein Punkt, der oft untergeht: Laut Verbraucherzentrale gilt für Geschenkgutscheine eine Verjährungsfrist von drei Jahren, die erst am Schluss des Jahres beginnt, in dem der Gutschein erworben wurde. Eine im Mai gekaufte Karte läuft also erst drei Jahre nach dem folgenden 31. Dezember ab. Für PayPal-Rabattcodes gilt das ausdrücklich nicht — die enden zu dem Termin, den PayPal in der Aktion nennt.

Welche Gutscheine und Prämien bietet PayPal selbst?

Laut der PayPal-Hilfe zu Angeboten und Cashback erscheinen erworbene Punkte innerhalb von 1 bis 14 Tagen als ausstehend im Konto, die endgültige Bestätigung kann bis zu 90 Tage dauern, die Auszahlung nach dem Einlösen bis zu 24 Stunden — und nicht eingelöste Punkte verfallen nach drei Jahren (Stand: August 2026).

Damit ist auch klar, warum viele den Eindruck haben, PayPal-Aktionen funktionierten nicht: Sie funktionieren, nur eben verzögert und nur nach Aktivierung. PayPal bündelt seine eigenen Vorteile im Wesentlichen in diesen Formen:

  • Aktivierbare Angebote: Rabatte oder Cashback-Aktionen einzelner Händler, die ihr vorher im Konto oder in der App anklicken müsst. Ein nicht aktiviertes Angebot wird an der Kasse ignoriert.
  • Cashback in Punkten: Die Erstattung kommt nicht als Betrag zurück, sondern als Punkte, die ihr anschließend in PayPal-Guthaben umwandelt.
  • Deal-Wochen: Zeitlich eng begrenzte Aktionszeiträume mit gebündelten Händlerangeboten.
  • Rabatt-Gutscheine per E-Mail: Diese verschickt PayPal an die im Konto hinterlegte Adresse. Sie sind nur einmal einlösbar und nicht auf ein anderes Konto übertragbar.
  • Reisebuchungen als Sonderfall: Punkte aus Reisekäufen werden erst nach Abschluss der Reise verfügbar.

Der zweite Hebel, den PayPal selbst anbietet, ist das Guthaben. Laut PayPal-Hilfe zur Guthabennutzung könnt ihr ein bestätigtes Guthaben direkt für Online-Einkäufe einsetzen; die Übersicht zeigt dabei nur tatsächlich verfügbare Mittel, keine noch schwebenden Zahlungen. Wer Cashback-Punkte einlöst, landet also genau dort — im Guthaben, nicht auf dem Bankkonto.

Praktisch heißt das: Prüft vor jedem größeren Kauf einmal die Angebotsübersicht in der PayPal-App, aktiviert alles, was zu eurem geplanten Einkauf passt, und rechnet danach mit einigen Tagen Wartezeit. Öffentliche Codes zu suchen lohnt sich in aller Regel weniger als der Blick ins eigene Konto.

Woran erkennt ihr unseriöse PayPal-Gutscheincodes?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nennt fünf Warnzeichen für Phishing-Mails, von denen bereits eines für einen Verdacht ausreicht — und stellt zum Schloss-Symbol ausdrücklich klar: „‚https://‘ bedeutet heute also keine Entwarnung mehr“ (Stand: August 2026).

Weil echte PayPal-Codes selten und meist personalisiert sind, ist der Bereich ein Magnet für Betrugsversuche. Diese Warnzeichen solltet ihr kennen:

  • Zeitdruck: Formulierungen wie „nur noch heute“ oder eine 48-Stunden-Frist, verbunden mit einer Handlungsaufforderung. Das BSI führt dringenden Handlungsbedarf als erstes Phishing-Merkmal.
  • Drohung mit Kontosperrung: Ein angeblicher Gutschein, der erst nach „Bestätigung“ des Kontos freigeschaltet wird, ist ein klassisches Muster.
  • Abfrage vertraulicher Daten: Kein echter Rabattcode verlangt PIN, Passwort oder Kreditkartennummer. Der Code selbst genügt.
  • Code auf einer fremden Seite statt im Shop-Bezahlfenster: Echte PayPal-Codes gebt ihr im Checkout des Händlers ein, nie auf einer separaten „Einlöse-Seite“.
  • Aufforderung zum Kauf von Geschenkkarten: Wer euch bittet, Karten zu kaufen und die Codes vorab durchzugeben, will das Guthaben abgreifen.
  • Bitte um Rückzahlung „an Freunde und Familie“: Die Verbraucherzentrale beschreibt genau diese Masche.

Der letzte Punkt ist der teuerste. Die Verbraucherzentrale schildert, wie Betrüger zunächst einen kleinen Betrag als „Waren und Dienstleistungen“ senden, dann um Rückzahlung über „Freunde und Familie“ bitten und die Ursprungszahlung anschließend reklamieren. Ergebnis: Sie bekommen beide Beträge, ihr habt über den ungeschützten Kanal gezahlt und keinen Anspruch. Wer Geld zurückschicken muss, nutzt daher immer die Funktion „Rückzahlung senden“ innerhalb der ursprünglichen Transaktion.

Ein einfacher Gegentest hilft in fast allen Fällen: Öffnet die PayPal-App oder loggt euch selbst über die offizielle Adresse ein — nie über einen Link aus der Mail. Steht das Angebot dort nicht im Konto, existiert es nicht.

Seit September 2026 gibt es zusätzlich Grundpunkte für fast jede Zahlung: Im neuen Bonusprogramm bringt jede Onlinezahlung mit PayPal 1 Punkt je 5 Euro, und 100 Punkte sind 1 Euro wert. Warum die aktivierbaren Aktionen trotzdem ein Vielfaches davon bringen, rechnen wir im Ratgeber zu PayPal+ vor.

Wie verbreitet die Masche ist, zeigt das Archiv der Verbraucherzentrale: Dort stehen 176 Phishing-Warnungen mit Datum 2026, 12 davon im Namen von PayPal. Woran ihr echte PayPal-Mails erkennt und was nach einem Klick auf einen falschen Link zu tun ist, steht in unserem Ratgeber zu Phishing im Namen von PayPal.

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Rabatt greift ohne zusätzliche Registrierung Codes meist personalisiert und nicht übertragbar
Käuferschutz unabhängig von der Aktion Cashback wird oft erst Wochen später gutgeschrieben
Angebote in der App gebündelt einsehbar Angebote müssen vorher aktiviert werden
Keine Kontodaten beim Händler nötig Aktionen gelten nur bei ausgewählten Shops

Beim Käuferschutz gibt es eine Regel, an der alles hängt. Die Verbraucherzentrale formuliert sie so: „Die PayPal-Freunde-Funktion ist nicht für das Online-Shopping gedacht. Daher entfällt mit ihr auch der Käuferschutz.“ (Verbraucherzentrale, Seitenstand 28. November 2025). Ein Rabatt, für den ihr auf diesen Kanal wechseln sollt, ist deshalb nie einer.

Häufige Fragen zum PayPal-Gutscheincode

Wo genau gebe ich den Code ein?

Im PayPal-Bezahlfenster, das sich öffnet, nachdem ihr im Shop PayPal als Zahlungsart gewählt habt. Dort erscheint während einer laufenden Aktion ein Feld für den Gutscheincode. In eurem PayPal-Konto selbst gibt es kein solches Feld.

Kann ich einen Code aus dem Internet nutzen?

In der Regel nicht. PayPal-Aktionen werden überwiegend personalisiert an einzelne Konten ausgespielt. Ein Code aus einer fremden Aktions-Mail wird abgelehnt. Verlässlich sind nur Angebote, die in eurer eigenen App oder eurer eigenen Aktions-Mail erscheinen.

Wann kommt meine Cashback-Gutschrift?

Das hängt von der Aktion ab, typisch sind einige Tage bis mehrere Wochen. PayPal wartet in der Regel, bis die Bestellung nicht mehr storniert werden kann. Das genaue Zeitfenster steht in den Aktionsbedingungen — notiert es euch, bevor ihr nachhakt.

Gilt der Rabatt auch bei Ratenzahlung?

Nicht zwangsläufig. Viele Aktionen setzen eine bestimmte Zahlungsart innerhalb von PayPal voraus. Prüft die Bedingungen, wenn ihr in Raten zahlen wollt — im Zweifel greift der Rabatt dann nicht.

Verliere ich den Käuferschutz durch einen Gutschein?

Nein, der Käuferschutz ist unabhängig von Rabattaktionen. Er entfällt allerdings, wenn ihr die Funktion „Geld an Freunde und Familie senden“ nutzt. Bei Käufen von unbekannten Verkäufern solltet ihr diese Option deshalb nie wählen, auch wenn sie Gebühren spart.

Kann ich mehrere PayPal-Aktionen kombinieren?

In der Regel nicht — pro Transaktion greift eine Aktion. Ein Shop-Gutschein und eine PayPal-Aktion lassen sich dagegen häufig zusammen nutzen, weil sie aus unterschiedlichen Töpfen kommen. Prüft die Endsumme vor der Bestätigung.

Kann man PayPal-Guthaben mit einer Geschenkkarte aufladen?

Nein. Die PayPal-Hilfe für Deutschland nennt als Weg zum Aufladen ausschließlich die Überweisung von eurem eigenen, bestätigten Bankkonto. Eine PayPal-Guthabenkarte zum Kaufen gibt es nicht. Angebote, die so etwas versprechen, sind unseriös — dahinter steckt meist der Versuch, an die Codes fremder Geschenkkarten zu kommen (Stand: August 2026).

Kann man mit PayPal Geschenkkarten oder Wunschgutscheine kaufen?

Ja. PayPal betreibt einen eigenen Geschenkkarten-Shop, in dem ihr Karten fremder Marken auswählt und mit PayPal bezahlt. Beim Wunschgutschein ist PayPal auch direkt beim Anbieter als Zahlart hinterlegt. Das Guthaben liegt dabei immer beim jeweiligen Händler, nie bei PayPal.

Wie lange ist ein PayPal-Gutschein gültig?

Ein PayPal-Rabattcode gilt nur für den in der Aktion genannten Zeitraum; danach endet das Angebot laut PayPal-Hilfe automatisch und der Rabatt lässt sich nicht mehr nutzen. Cashback-Punkte verfallen nach drei Jahren. Für gekaufte Geschenkgutscheine gilt dagegen laut Verbraucherzentrale die dreijährige Verjährungsfrist ab Jahresende (Stand: August 2026).

Fazit: Angebote aktivieren statt Codes suchen

Bei PayPal führt die Suche nach öffentlichen Codes fast immer ins Leere. Das System ist auf personalisierte Angebote ausgelegt — wer die App regelmäßig öffnet und Angebote aktiviert, nimmt Rabatte mit, ohne danach suchen zu müssen.

  • Angebote in der App aktivieren, bevor ihr einkauft.
  • Bei Cashback Geduld einplanen und das zugesagte Datum notieren.
  • Nie „Freunde und Familie“ bei Käufen von Unbekannten wählen.

Wie ihr Gutscheine grundsätzlich richtig einsetzt, steht im Ratgeber Gutscheine richtig einlösen. Aktuelle Zahlungs- und Cashback-Aktionen sammeln wir auf MonsterDealz.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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