Kindergeld 2027: 267 Euro geplant — was schon feststeht und was nicht

Das Kindergeld soll 2027 auf 267 Euro im Monat steigen — beschlossen ist das aber noch nicht. Im geltenden Einkommensteuergesetz stehen weiterhin 259 Euro; die 267 Euro finden sich bislang nur im Regierungsentwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 vom 18. August 2026. Derselbe Entwurf sieht für 2028 bereits 272 Euro vor und hebt den Kinderfreibetrag von 6.828 auf 7.128 Euro an. Bis das Gesetz durch Bundestag und Bundesrat ist, gelten die 259 Euro weiter. Stand: September 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Geplant ab Januar 2027: 267 Euro je Kind und Monat, ein Plus von 8 Euro.
  • Noch nicht beschlossen — im Gesetz stehen aktuell 259 Euro.
  • Der Kinderfreibetrag soll von 6.828 auf 7.128 Euro steigen.
  • FĂĽr 2028 nennt derselbe Entwurf bereits 272 Euro.

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Wie hoch ist das Kindergeld 2027?

Sparschwein und Kinderhand auf einem hellen Holztisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Kindergeld ist eine monatliche Familienleistung, die Eltern für jedes Kind erhalten und die das Existenzminimum des Kindes steuerlich freistellen soll. Geplant sind ab Januar 2027 monatlich 267 Euro je Kind — aktuell gelten 259 Euro.

Im § 66 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes steht derzeit unverändert: „Das Kindergeld beträgt monatlich fĂĽr jedes Kind 259 Euro.“ Genau diesen Satz will der Gesetzgeber ersetzen; im Regierungsentwurf heiĂźt die neue Fassung wörtlich: „Das Kindergeld beträgt monatlich fĂĽr jedes Kind 267 Euro.“

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion den Regierungsentwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 vom 18. August 2026 im Original gelesen und die Beträge mit dem geltenden Gesetzestext abgeglichen. Das ist der Unterschied, den viele Übersichten nicht machen: Die 267 Euro sind ein Vorhaben, kein geltendes Recht.

Ist die Erhöhung auf 267 Euro schon beschlossen?

Nein. Der Betrag steht im Regierungsentwurf vom 18. August 2026 und muss noch durch Bundestag und Bundesrat. Bis zur VerkĂĽndung im Bundesgesetzblatt bleibt es rechtlich bei 259 Euro je Kind und Monat.

Das ist kein Formalismus: Beträge in Gesetzentwürfen sind im parlamentarischen Verfahren schon mehrfach verändert worden. Solange die Zustimmung des Bundesrats aussteht, ist jede Zahl für 2027 eine Erwartung — auch wenn sie inzwischen überall zu lesen ist.

Für Familien hat das eine praktische Folge: Plant mit 259 Euro und behandelt die 8 Euro als wahrscheinlichen Zuschlag, nicht als gesetzten Betrag. Rückwirkende Anpassungen sind bei Kindergelderhöhungen üblich, aber nicht garantiert.

Der Entwurf selbst nennt die Begründung für die Kopplung: Das Kindergeld wird angehoben, weil die Freibeträge für Kinder steigen — steuersystematisch folgt der eine Betrag dem anderen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Erhöhung kommt, ersetzt aber nicht den Beschluss.

Wie viel Kindergeld bekommt ihr im Jahr?

Bei einem Kind wären es 2027 planmäßig 3.204 Euro im Jahr, bei zwei Kindern 6.408 Euro und bei drei Kindern 9.612 Euro. Gegenüber 2026 mit 259 Euro monatlich sind das je Kind 96 Euro mehr im Jahr.

Anders als frĂĽher gibt es keine Staffelung mehr nach Ordnungszahl des Kindes: Seit 2023 ist der Betrag fĂĽr das erste, zweite, dritte und jedes weitere Kind identisch. Wer drei Kinder hat, bekommt schlicht das Dreifache.

Das Kindergeld wird monatlich ausgezahlt, in der Regel von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Der Auszahlungstermin richtet sich nach der Endziffer der Kindergeldnummer — kleine Endziffern werden früher im Monat bedient als große.

Kindergeld 2026 und 2027 im Vergleich

Kinder Pro Jahr 2026 Pro Jahr 2027 (geplant)
1 Kind 3.108 € 3.204 €
2 Kinder 6.216 € 6.408 €
3 Kinder 9.324 € 9.612 €
4 Kinder 12.432 € 12.816 €

Stand: September 2026, eigene Berechnung. 2026 beruht auf den geltenden 259 Euro monatlich, 2027 auf den im Regierungsentwurf vorgesehenen 267 Euro. Die Werte fĂĽr 2027 stehen unter dem Vorbehalt des Gesetzgebungsverfahrens.

Was ändert sich 2027 beim Kinderfreibetrag?

Steuerformular und Taschenrechner auf einem Schreibtisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der Kinderfreibetrag soll 2027 von 6.828 auf 7.128 Euro steigen — je Elternteil von 3.414 auf 3.564 Euro. Zusammen mit dem unveränderten Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung von 2.928 Euro ergibt das eine steuerliche Freistellung von 10.056 statt bisher 9.756 Euro je Kind.

Der Entwurf begründet die Kopplung ausdrücklich: Das Kindergeld werde angehoben, weil die Freibeträge steigen — beides hängt rechtlich zusammen. Für 2028 sieht derselbe Entwurf eine weitere Anhebung auf 7.308 Euro Kinderfreibetrag und insgesamt 10.236 Euro Freistellung vor.

Wichtig zu wissen: Kindergeld und Kinderfreibetrag bekommt ihr nicht beides. Das Finanzamt prüft bei der Steuererklärung automatisch, was günstiger ist — diese sogenannte Günstigerprüfung müsst ihr nicht beantragen.

FĂĽr wen lohnt sich der Kinderfreibetrag statt Kindergeld?

Faustregel: Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von grob 80.000 Euro bei Verheirateten bringt der Freibetrag mehr als das Kindergeld. Darunter ist das Kindergeld günstiger — und genau deshalb bekommt es die große Mehrheit der Familien.

Der Grund liegt in der Steuerprogression: Ein Freibetrag wirkt umso stärker, je höher der persönliche Steuersatz ist. Beim Kindergeld dagegen bekommt jede Familie denselben Betrag, unabhängig vom Einkommen.

Die Günstigerprüfung läuft automatisch, aber sie setzt eine Steuererklärung voraus. Wer keine abgibt, bleibt beim Kindergeld — was für die meisten Haushalte ohnehin die bessere Variante ist.

Bis wann bekommt man Kindergeld?

Grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag, bei Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst bis zum 25. Geburtstag. Für Kinder mit einer Behinderung, die vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist und die einen eigenen Unterhalt unmöglich macht, gilt keine Altersgrenze.

Zwischen 18 und 21 gibt es Kindergeld außerdem, wenn das Kind arbeitslos gemeldet ist und keine Beschäftigung hat. Ein eigenes Einkommen des Kindes spielt seit 2012 keine Rolle mehr — die frühere Einkommensgrenze ist ersatzlos entfallen.

Nach einer abgeschlossenen Erstausbildung wird es enger: Dann besteht der Anspruch nur weiter, wenn das Kind höchstens 20 Stunden pro Woche arbeitet oder sich in einem Ausbildungsverhältnis befindet. Details dazu erklärt das Familienportal des Bundes.

Muss man das Kindergeld neu beantragen?

Nein — eine Erhöhung wird automatisch übernommen, ein neuer Antrag ist nicht nötig. Das galt schon bei der Anhebung auf 259 Euro und wird bei den geplanten 267 Euro genauso laufen.

Die Bundesagentur für Arbeit hat das zur Erhöhung 2026 ausdrücklich klargestellt. Die Familienkasse passt die laufenden Zahlungen selbst an; wer bereits Kindergeld bezieht, muss nichts tun.

Ein Antrag ist nur bei der Geburt eines Kindes oder bei einem Wechsel des Kindergeldberechtigten nötig. Geplant ist außerdem, das Kindergeld künftig ab Geburt ohne Antrag auszuzahlen — auch das ist bislang ein Vorhaben, kein geltendes Recht.

Wer bekommt das Kindergeld, wenn die Eltern getrennt leben?

Immer nur ein Elternteil — und zwar der, in dessen Haushalt das Kind überwiegend lebt. Das Kindergeld wird nicht geteilt, auch nicht bei einem hälftigen Betreuungsmodell; die Familienkasse zahlt es an eine Person aus.

Der andere Elternteil wird über den Unterhalt beteiligt: Beim Kindesunterhalt wird das hälftige Kindergeld auf den Zahlbetrag angerechnet. Wirtschaftlich teilen sich beide Eltern die Leistung also, auch wenn nur einer sie überwiesen bekommt.

Können sich die Eltern nicht einigen, wer den Antrag stellt, entscheidet auf Antrag das Familiengericht. Bei annähernd gleicher Betreuung ist das der Regelfall — hier lohnt eine schriftliche Vereinbarung, bevor es strittig wird.

Beim Kinderfreibetrag sieht es anders aus: Der wird grundsätzlich hälftig auf beide Elternteile aufgeteilt, unabhängig davon, wer das Kindergeld bezieht. Eine Übertragung auf einen Elternteil ist möglich, wenn der andere seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt.

Was ist der Kinderzuschlag — und wer bekommt ihn?

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche Leistung für Familien mit kleinem Einkommen, die neben das Kindergeld tritt. Er richtet sich an Eltern, die ihren eigenen Bedarf decken können, den ihrer Kinder aber nicht — und die deshalb sonst Bürgergeld beantragen müssten.

Anders als das Kindergeld muss der Kinderzuschlag beantragt und regelmäßig neu bewilligt werden. Seine Höhe hängt vom Einkommen, vom Vermögen und von den Wohnkosten ab und wird individuell berechnet.

Wer Kinderzuschlag bekommt, hat zusätzlich Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe — etwa das Schulbedarfspaket, Mittagessen in Kita und Schule oder Zuschüsse zu Vereinsbeiträgen. Diese Leistungen sind an den Bezug gekoppelt und werden nicht automatisch mitgezahlt.

Genau darin liegt der oft übersehene Hebel: Der Kinderzuschlag selbst kann in Einzelfällen niedrig ausfallen, öffnet aber die Tür zu Leistungen, die in der Summe deutlich mehr wert sind als der Zuschlag. Wer knapp über der Bürgergeld-Schwelle liegt, sollte die Prüfung deshalb auch dann machen, wenn der erwartete Betrag klein wirkt.

Beantragt wird bei der Familienkasse, zuständig ist dieselbe Stelle wie beim Kindergeld. Der Antrag ist unabhängig vom Kindergeldantrag und muss nach Ablauf des Bewilligungszeitraums neu gestellt werden — anders als das Kindergeld läuft er nicht automatisch weiter.

Was bedeuten 8 Euro mehr im Monat konkret?

Einkaufskorb mit Kinderartikeln auf einem Kuechentisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

8 Euro monatlich sind 96 Euro im Jahr — in unserem eigenen Deal-Archiv entspricht das rund neun Drogerie-Angeboten oder knapp vier Adventskalendern. Wir haben dafür die Medianpreise aus unseren Angebots-Beiträgen ausgewertet: Drogerie- und Pflegeprodukte liegen bei 10,49 Euro über 26 Preisnennungen, Adventskalender bei 24,95 Euro über 177.

Weitere Vergleichswerte aus derselben Auswertung: Bausteine und LEGO-Sets kosten im Median 25,19 Euro über 166 Preisnennungen, eine Decke 36,97 Euro, ein Kopfhörer 53,47 Euro. Bei zwei Kindern verdoppelt sich der Zuwachs auf 192 Euro im Jahr.

Ehrlich eingeordnet: Der Betrag gleicht keine Preissteigerung aus, er verschiebt nur den Spielraum ein Stück. Wer ihn wirklich spüren will, achtet auf den Kaufzeitpunkt — in unserem Archiv waren der Juli mit 663 und der November mit 601 Angebots-Beiträgen die stärksten Monate des Jahres 2025, bei einem Schnitt von 474.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Familienangebote sammeln wir laufend im Magazin, etwa in unserer Übersicht zu Babyclubs und Willkommenspaketen.

Wann wird das Kindergeld ausgezahlt?

Kontoauszug und Kalender auf einem Kuechentisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der Auszahlungstermin hängt an der letzten Ziffer eurer Kindergeldnummer — nicht am Kalendertag. Familien mit der Endziffer 0 bekommen das Geld am Monatsanfang, Endziffer 9 gegen Monatsende. Die Familienkasse veröffentlicht die genauen Termine jeweils für das kommende Jahr.

Das System ist eine reine Verwaltungsentlastung: Rund 16 Millionen Kinder werden nicht an einem einzigen Tag bedient, sondern ĂĽber den Monat verteilt. Wer den eigenen Termin sucht, findet die Endziffer auf jedem Bescheid der Familienkasse.

Wichtig für die Haushaltsplanung: Der Zahltag ändert sich nicht, wenn der Betrag steigt. Wer bisher am Monatsende Geld bekam, bekommt auch 2027 am Monatsende Geld — nur eben mehr, sofern das Gesetz kommt.

Was ändert sich 2027 sonst noch für Familien?

Der Regierungsentwurf ist kein reines Kindergeldgesetz — er hebt auch den Arbeitnehmer-Pauschbetrag auf 1.430 Euro an. Davon profitieren Arbeitnehmer unabhängig davon, ob sie Kinder haben; für Familien mit zwei Einkommen wirkt der Effekt doppelt.

Ein zweites Vorhaben betrifft die Antragstellung selbst: Nach einem Kabinettsbeschluss vom 18. März 2026 soll das Kindergeld künftig ab Geburt ohne eigenen Antrag ausgezahlt werden. Auch hier gilt der Vorbehalt des Gesetzgebungsverfahrens — verlassen kann man sich darauf noch nicht.

Für die kommenden Jahre koppelt der Entwurf Kindergeld und Kinderfreibeträge fest aneinander. Beide sollen künftig zeitgleich und prozentual gleich steigen, statt in getrennten Runden verhandelt zu werden. Das macht künftige Erhöhungen planbarer als bisher.

Wie geht es nach 2027 weiter?

Der Regierungsentwurf sieht für Januar 2028 bereits 272 Euro vor — weitere 5 Euro mehr. Damit wären es innerhalb von zwei Jahren 13 Euro Zuwachs gegenüber den heutigen 259 Euro.

Parallel steigt der Kinderfreibetrag laut Entwurf 2028 auf 7.308 Euro, die gesamte steuerliche Freistellung je Kind auf 10.236 Euro. Der Entwurf koppelt beide Größen ausdrücklich aneinander: Kindergeld und Freibeträge sollen künftig zeitgleich und prozentual gleich steigen.

Beide Stufen stehen unter demselben Vorbehalt wie die 267 Euro. Verlässlich ist bis auf Weiteres nur der Betrag, der im Gesetz steht — und das sind 259 Euro.

Vor- & Nachteile der geplanten Erhöhung

Vorteile Nachteile
+96 Euro im Jahr je Kind Noch nicht beschlossen, nur Entwurf
Kein neuer Antrag nötig 8 Euro gleichen keine Preissteigerung aus
Kinderfreibetrag steigt um 300 Euro mit Freibetrag hilft nur höheren Einkommen
Zweite Stufe fĂĽr 2028 bereits vorgesehen Beide Stufen stehen unter Vorbehalt

Häufige Fragen zum Kindergeld 2027

Wie hoch ist das Kindergeld 2027?

Geplant sind 267 Euro monatlich je Kind, 8 Euro mehr als die aktuell geltenden 259 Euro. Der Betrag steht im Regierungsentwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 vom 18. August 2026 und ist noch nicht verabschiedet. Bis dahin gilt der Betrag aus § 66 EStG.

Ab wann gilt das höhere Kindergeld?

Vorgesehen ist der 1. Januar 2027. Voraussetzung ist, dass das Gesetz vorher Bundestag und Bundesrat passiert. Die Familienkasse setzt Erhöhungen anschließend automatisch um; einen Antrag müsst ihr dafür nicht stellen.

Gibt es fĂĽr das dritte Kind mehr Kindergeld?

Nein. Seit 2023 ist der Betrag für jedes Kind gleich hoch, unabhängig von der Ordnungszahl. Bei drei Kindern wären es 2027 planmäßig 801 Euro im Monat und 9.612 Euro im Jahr.

Wie hoch ist der Kinderfreibetrag 2027?

Geplant sind 7.128 Euro je Kind, aufgeteilt auf 3.564 Euro pro Elternteil. Zusammen mit dem Freibetrag fĂĽr Betreuung, Erziehung und Ausbildung von 2.928 Euro ergibt das eine steuerliche Freistellung von 10.056 Euro. Bisher sind es 6.828 beziehungsweise 9.756 Euro.

Bekomme ich Kindergeld und Kinderfreibetrag gleichzeitig?

Nein, es gibt entweder oder. Das Finanzamt führt bei der Steuererklärung automatisch eine Günstigerprüfung durch und wendet die für euch vorteilhaftere Variante an. Für die meisten Familien ist das Kindergeld günstiger; der Freibetrag lohnt erst bei höheren Einkommen.

Bis zu welchem Alter gibt es Kindergeld?

Bis zum 18. Geburtstag ohne weitere Voraussetzungen, bei Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst bis zum 25. Geburtstag. Zwischen 18 und 21 auch bei Arbeitslosmeldung ohne Beschäftigung. Für Kinder mit einer vor dem 25. Lebensjahr eingetretenen Behinderung gibt es keine Altersgrenze.

Muss ich einen Antrag stellen, wenn das Kindergeld steigt?

Nein. Laufende Zahlungen passt die Familienkasse selbst an — das hat die Bundesagentur für Arbeit schon zur Erhöhung 2026 klargestellt. Ein Antrag ist nur bei Geburt eines Kindes oder beim Wechsel des Berechtigten nötig.

Wer bekommt das Kindergeld nach einer Trennung?

Der Elternteil, bei dem das Kind überwiegend lebt — geteilt wird das Kindergeld nicht. Der andere Elternteil wird über den Unterhalt beteiligt, weil dort das hälftige Kindergeld auf den Zahlbetrag angerechnet wird. Einigen sich die Eltern nicht, entscheidet auf Antrag das Familiengericht.

Wann kommt das Kindergeld auf dem Konto an?

Der Termin hängt an der Endziffer eurer Kindergeldnummer: Endziffer 0 wird am Monatsanfang bedient, Endziffer 9 gegen Monatsende. Die genauen Termine veröffentlicht die Familienkasse jeweils fürs kommende Jahr. Eine Erhöhung ändert am Zahltag nichts.

Was ist der Unterschied zwischen Kindergeld und Kinderzuschlag?

Kindergeld bekommt jede Familie unabhängig vom Einkommen. Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche Leistung für Familien mit kleinem Einkommen, muss beantragt werden und wird individuell berechnet. Wer ihn erhält, hat zusätzlich Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

Fazit: mit 259 Euro planen, 267 erwarten

Die Erhöhung auf 267 Euro ist wahrscheinlich, aber noch nicht in Kraft. Wer im Haushaltsbuch für 2027 plant, setzt deshalb sinnvollerweise die geltenden 259 Euro an und behandelt die 8 Euro als Zuschlag, der kommen dürfte.

  • Nichts tun mĂĽssen: Eine Erhöhung ĂĽbernimmt die Familienkasse automatisch, ein Antrag ist ĂĽberflĂĽssig.
  • GĂĽnstigerprĂĽfung läuft von selbst — aber nur, wenn ihr eine Steuererklärung abgebt.
  • Kinderzuschlag prĂĽfen: Er kommt zum Kindergeld dazu und öffnet die TĂĽr zu Bildung und Teilhabe.

Und wenn die 8 Euro im Monat wirklich etwas bewirken sollen, entscheidet der Kaufzeitpunkt — täglich geprüfte Angebote findet ihr auf MonsterDealz.de.

Ăśber den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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