Zeitumstellung 2026: Wann die Uhr im Oktober zurĂĽckgestellt wird
Die Zeitumstellung 2026 auf Winterzeit findet in der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober 2026, statt: Um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt — ihr bekommt also eine Stunde geschenkt. Zeitumstellung heißt der halbjährliche Wechsel zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ, die Normalzeit) und Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ); geregelt ist das im deutschen Zeitgesetz und einer EU-Richtlinie. Die Sommerzeit hatte am 29. März 2026 begonnen. Stand: August 2026.
Das Wichtigste in KĂĽrze
- Termin: Sonntag, 25. Oktober 2026 — um 3 Uhr geht die Uhr zurück auf 2 Uhr.
- Richtung: im Herbst zurück, im Frühjahr vor. Die Nacht ist eine Stunde länger.
- Abgeschafft ist die Zeitumstellung nicht — der EU-Beschluss von 2019 liegt seit Jahren im Rat fest.
- 70 Prozent der Deutschen wollen sie loswerden (Forsa fĂĽr die DAK-Gesundheit).
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Wann ist die Zeitumstellung 2026?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Die Umstellung auf Winterzeit läuft in der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Oktober 2026. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), die in Deutschland die gesetzliche Zeit darstellt, formuliert es so: „Die Sommerzeit endet jeweils am letzten Sonntag im Monat Oktober um 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. An diesem Tag werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurĂĽckgestellt.“ (Stand: August 2026).
Der Termin ist damit kein Behördenbeschluss von Jahr zu Jahr, sondern eine feste Regel: immer der letzte Sonntag im März und der letzte Sonntag im Oktober. Für die kommenden Jahre heißt das:
- 25. Oktober 2026: Ende der Sommerzeit, Uhr zurück (3 → 2 Uhr)
- 28. März 2027: Beginn der Sommerzeit, Uhr vor (2 → 3 Uhr)
- 31. Oktober 2027: Ende der Sommerzeit, Uhr zurĂĽck
Eine Kuriosität fĂĽr Statistiker: Weil die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr im Oktober zweimal vorkommt, braucht sie eigene Namen. Die PTB bezeichnet „die erste Stunde als 2A und die zweite Stunde als 2B“. Wer in dieser Nacht Nachtschicht arbeitet, arbeitet real eine Stunde länger — die VergĂĽtung regelt der Arbeitsvertrag oder der Tarifvertrag, nicht das Zeitgesetz.
Vor oder zurĂĽck: In welche Richtung wird die Uhr gestellt?
Im Oktober geht die Uhr zurück — ihr schlaft eine Stunde länger. Das ist die angenehme der beiden Umstellungen; die unangenehme kommt im März, wenn eine Stunde Nacht verloren geht. Zwei Merksätze, die zuverlässig funktionieren:
- Gartenmöbel-Regel: Im Sommer stellt man die Möbel vor die Tür, im Winter zurück in den Keller.
- Temperatur-Regel: Im FrĂĽhjahr sind die Temperaturen im Plus (plus eine Stunde), im Herbst im Minus (minus eine Stunde).
Praktisch bedeutet die Rückstellung: Es wird morgens früher hell und abends deutlich früher dunkel. In Berlin geht die Sonne am 24. Oktober 2026 um 17:53 Uhr unter, am Tag danach bereits um 16:51 Uhr — und am 21. Dezember schon um 15:54 Uhr. Dieser gefühlte Sprung an einem einzigen Abend ist der eigentliche Einschnitt, nicht die eine Stunde Schlaf.
Welche Geräte stellen sich automatisch um — und welche nicht?

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Alles, was eine Funk- oder Internetverbindung hat, erledigt die Umstellung selbst — das betrifft in einem durchschnittlichen Haushalt die deutliche Mehrheit der Uhren. Funkuhren holen sich das Signal vom Langwellensender DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt, der die Zeit der PTB verbreitet; Smartphones, Computer und smarte Lautsprecher ziehen sie per Zeitprotokoll aus dem Netz.
Von Hand mĂĽsst ihr in der Regel ran an:
- Backofen, Mikrowelle, Dunstabzug: haben fast nie eine Funkverbindung — und laufen sonst ein halbes Jahr falsch
- Autos ohne Navi-Zeitsync: ältere Modelle stellen nicht um, viele neuere holen die Zeit per GPS
- Analoge Wand- und Armbanduhren: alles ohne „Funk“-Aufdruck
- Heizungssteuerung und Zeitschaltuhren: hier lohnt der Blick besonders, weil eine falsche Uhr direkt Geld kostet
- Kaffeevollautomaten und Waschmaschinen mit Startvorwahl: Timer laufen sonst um eine Stunde versetzt
Ein Tipp aus der Praxis: Stellt die Geräte am Samstagabend um, nicht am Sonntagmorgen. Analoge Uhren mit Zeigern niemals rückwärts drehen — bei vielen Werken beschädigt das die Mechanik. Stattdessen elf Stunden vorwärts drehen oder die Uhr eine Stunde anhalten.
Warum Funkuhren manchmal trotzdem falsch gehen
Der Sender DCF77 arbeitet auf 77,5 Kilohertz und deckt von Mainflingen aus einen Radius von rund 2.000 Kilometern ab — theoretisch also ganz Deutschland und weite Teile Europas. In der Praxis scheitert der Empfang trotzdem regelmäßig an dicken Stahlbetondecken, Kellerräumen und elektronischen Störquellen wie LED-Netzteilen oder Ladegeräten in unmittelbarer Nähe.
Wenn eure Funkuhr am Sonntagmorgen noch die alte Zeit zeigt, ist meist nichts kaputt: Die meisten Modelle synchronisieren nur ein- bis zweimal täglich, oft nachts zwischen 2 und 4 Uhr. Stellt die Uhr für ein paar Stunden ans Fenster, am besten mit dem Zifferblatt Richtung Südwesten — danach zieht sie die Zeit in der Regel von selbst nach.
Die Checkliste fĂĽrs Umstellungswochenende
- Samstagabend: Backofen, Mikrowelle, Kaffeemaschine und analoge Uhren umstellen
- Zeitschaltuhren: AuĂźenbeleuchtung, Aquarium, Heizungsprogramm und smarte Steckdosen prĂĽfen
- Sonntagmorgen: Auto, Armbanduhr und alles, was ihr am Vorabend ĂĽbersehen habt
- Wecker gegenprüfen: Smartphone stellt sich um, ein zusätzlicher analoger Wecker nicht
- Termine kontrollieren: Kalendereinträge mit Teilnehmern aus Ländern ohne Zeitumstellung verschieben sich
Warum gibt es die Zeitumstellung ĂĽberhaupt?
Die Sommerzeit ist keine Erfindung der EU, sondern ein Kind zweier Energiekrisen. Deutschland führte sie erstmals am 30. April 1916 mitten im Ersten Weltkrieg ein, um Beleuchtungsstrom zu sparen — laut der Aufstellung der PTB zu den Sommerzeiten bis 1979 lief sie bis 1918, dann wieder von 1940 bis 1949 und danach 30 Jahre lang gar nicht mehr.
Eine Kuriosität aus dieser Zeit: 1947 gab es zwischen dem 11. Mai und dem 29. Juni sogar eine Hochsommerzeit, bei der die Uhren um zwei statt einer Stunde vorgestellt wurden. Ab 1950 war dann drei Jahrzehnte Ruhe.
Zurück kam die Sommerzeit 1980, ausgelöst durch die Ölkrise und den Wunsch, nicht als Zeitinsel neben Frankreich und den Niederlanden zu stehen — die hatten bereits umgestellt. Die DDR zog zeitgleich mit, was während der deutschen Teilung eine der wenigen abgestimmten Entscheidungen war. Der erhoffte Energiespareffekt blieb allerdings von Anfang an strittig und gilt heute als widerlegt: Was abends an Licht gespart wird, geht morgens beim Heizen wieder verloren.
Wird die Zeitumstellung abgeschafft?
Kurz: Sie ist beschlossen, aber nicht umgesetzt. Das Europäische Parlament stimmte am 26. März 2019 mit 410 zu 192 Stimmen dafür, die halbjährliche Umstellung ab 2021 zu beenden. Passiert ist seitdem nichts: Der Rat der EU — also die Mitgliedstaaten — hat bis heute keine gemeinsame Position gefunden, und ohne ihn wird aus dem Beschluss kein Gesetz.
Der Streitpunkt ist nicht das Ob, sondern das Was danach. Jedes Land dürfte selbst entscheiden, ob es dauerhaft Sommer- oder Normalzeit will. Würden Nachbarn unterschiedlich wählen, entstünde ein Flickenteppich aus Zeitzonen mitten in Europa — genau das, was der Binnenmarkt vermeiden soll. Schlafforscher plädieren überwiegend für die dauerhafte Normalzeit (also die Winterzeit), weil sie dem natürlichen Tageslichtrhythmus näher kommt; populärer wäre in Umfragen die ewige Sommerzeit.
Für die Praxis heißt das: Plant für die nächsten Jahre weiter mit zwei Umstellungen pro Jahr. Eine Abschaffung bis 2027 gilt als unwahrscheinlich, weil das Thema derzeit auf keiner Ratsagenda steht.
Welche Länder haben keine Zeitumstellung?
Alle 27 EU-Staaten stellen am selben Tag um — das ist seit einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 2000 verbindlich harmonisiert, und genau diese Einheitlichkeit will die Union auch bei einer möglichen Abschaffung nicht verlieren. Die Schweiz, Norwegen und das Vereinigte Königreich ziehen am selben Termin mit. Weltweit betrachtet ist die Zeitumstellung dagegen die Ausnahme: Die Mehrheit der Staaten stellt die Uhr gar nicht um, und die Zahl der Umsteller sinkt seit Jahren.
Ohne Zeitumstellung leben unter anderem:
- Russland: seit 2014 dauerhaft Normalzeit
- TĂĽrkei: seit 2016 dauerhaft Sommerzeit
- Island: ganzjährig dieselbe Zeit trotz nordischer Lage
- China, Indien, Japan: keine Sommerzeit
- Fast ganz Afrika sowie groĂźe Teile SĂĽd- und Mittelamerikas
Relevant wird das für euch bei Reisen: Zwischen dem 25. Oktober 2026 und dem 28. März 2027 verschiebt sich der Abstand zu Ländern ohne Umstellung um eine Stunde. Wer in dieser Phase Flüge oder Videocalls plant, rechnet besser einmal nach, statt sich auf die Gewohnheit zu verlassen.
Was macht die Zeitumstellung mit dem Körper?

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Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland hat nach eigener Aussage schon einmal körperliche Beschwerden nach einer Zeitumstellung gespürt. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit unter 1.003 Personen ab 14 Jahren (Erhebung 24. bis 27. Februar 2025) gaben von den Betroffenen 78 Prozent Müdigkeit an, zwei Drittel Schlafstörungen und rund ein Drittel Gereiztheit. 70 Prozent aller Befragten wollen die Umstellung abschaffen, bei den über 60-Jährigen sind es 78 Prozent.
Die Herbstumstellung ist dabei die harmlosere: Ihr gewinnt eine Stunde, statt eine zu verlieren. Was trotzdem stört, ist der Lichtwechsel am Abend — der innere Rhythmus orientiert sich am Tageslicht, nicht an der Uhr. Typischerweise dauert die Anpassung wenige Tage.
Was in der Praxis hilft: am Umstellungswochenende frĂĽh raus und viel Tageslicht tanken, den Mittagsschlaf auslassen, abends helles Bildschirmlicht reduzieren. Wer empfindlich reagiert, verschiebt Schlafens- und Essenszeiten schon zwei, drei Tage vorher in 15-Minuten-Schritten.
Besonders betroffen sind zwei Gruppen: Kinder und ältere Menschen, deren Tagesrhythmus weniger flexibel ist. Bei Kleinkindern lohnt es sich, die Schlafenszeit über vier bis fünf Tage in kleinen Schritten zu verschieben, statt sie am Sonntag vor eine Stunde Unterschied zu stellen. Auch Haustiere kennen keine Zeitumstellung — Fütterungszeiten wandern am besten schrittweise mit.
Und ein Punkt, der oft untergeht: In der Woche nach der Herbstumstellung steigt die Zahl der Wildunfälle spürbar, weil der Berufsverkehr plötzlich wieder in die Dämmerung fällt, in der Rehe und Wildschweine unterwegs sind. Wer auf Landstraßen pendelt, sollte in dieser Zeit besonders vorausschauend fahren.
Was die dunklen Abende kosten — und wo ihr spart

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Die ursprüngliche Begründung der Sommerzeit war Energiesparen — dieser Effekt gilt heute als praktisch nicht mehr messbar, weil moderne Beleuchtung kaum noch ins Gewicht fällt und der Mehrverbrauch beim Heizen den Effekt aufhebt. Was dagegen sehr wohl passiert: Ab dem 25. Oktober 2026 verlagert sich der Feierabend komplett in die Dunkelheit, und damit steigt die Nutzung von Licht, Bildschirm und Heizung.
In unseren eigenen Zahlen sieht man das deutlich. 39,8 Prozent aller Seitenaufrufe auf MonsterDealz.de entfallen auf die Abendstunden zwischen 18 und 23 Uhr — gemessen in den zwei Wochen vor der Zeitumstellung 2025 (Quelle: eigene GA4-Auswertung, DACH, Stand: August 2026). In den zwei Wochen danach lag der Wert praktisch identisch bei 39,9 Prozent, das Gesamtvolumen aber 8,4 Prozent höher. Der Abend ist bei uns die Prime Time des Sparens, und er wird ab Ende Oktober länger.
MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt — die Preisentwicklung bei Licht, Strom und Heizung verfolgen wir das ganze Jahr.
Vier Stellschrauben für die dunkle Jahreshälfte
- Zeitschaltuhren nachziehen: Außenlicht, Aquarium, Handtuchheizkörper — alles, was nach Uhrzeit läuft, arbeitet ab dem 25. Oktober eine Stunde daneben, wenn ihr es nicht anfasst.
- Beleuchtung prĂĽfen: Wie viel eine Lichterkette wirklich kostet, rechnen wir im Ratgeber zu Weihnachtsbeleuchtung und Stromkosten durch.
- Stromtarif kontrollieren: Der Herbst ist der klassische Moment für den Wechsel, bevor der Verbrauch steigt — worauf ihr bei der Kündigung achten müsst, steht in unserem Ratgeber zum Stromvertrag kündigen.
- Autolicht und Reifen: Dunkle Heimfahrten treffen zeitlich mit der Winterreifenpflicht zusammen — beides am selben Wochenende erledigen spart eine Werkstattfahrt.
Der Zeitpunkt ist auch aus Deal-Sicht kein Zufall: Ende Oktober startet die heißeste Rabattphase des Jahres. Zwischen dem Umstellungswochenende und dem Black Friday liegen 2026 genau vier Wochen — wer Beleuchtung, Heizlüfter oder eine smarte Steckdosenleiste ohnehin braucht, wartet die Aktionswochen ab, statt am 26. Oktober im nächstbesten Baumarkt zuzugreifen.
Unser Tipp: Die dunkle Jahreshälfte günstig ausstatten
- Licht, Heizen und Smart Home im Preisblick
- In unserer Haushalts-Kategorie sammeln wir laufend Angebote zu Beleuchtung, Heizkörpern und Zeitschaltuhren — geprüft gegen den realen Marktpreis, nicht gegen die UVP.
Dass ein Tag nicht immer gleich lang ist, gilt nicht nur zweimal im Jahr: Warum die Zahl der Sekunden pro Tag schwankt, erklären wir in Wie viele Sekunden hat ein Tag?.
Vor- & Nachteile im Ăśberblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Im Oktober eine Stunde Schlaf geschenkt | Sonnenuntergang springt auf gefĂĽhlt 17 Uhr |
| Morgens wieder hell auf dem Schulweg | Ein Viertel berichtet von Beschwerden |
| Feste Regel, Termin jahrelang planbar | Energiespar-Effekt ist nicht mehr messbar |
| EU-weit einheitlicher Termin, keine neuen Zeitzonen | Abschaffung seit 2019 beschlossen, aber blockiert |
Häufige Fragen zur Zeitumstellung 2026
Wann ist die Zeitumstellung 2026?
Die Umstellung auf Winterzeit ist in der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober 2026: Um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurĂĽckgestellt. Die Sommerzeit hatte am 29. März 2026 begonnen. Beide Termine folgen der festen Regel „letzter Sonntag im März, letzter Sonntag im Oktober“.
Wird die Uhr im Oktober vor- oder zurĂĽckgestellt?
Zurück. Ihr gewinnt eine Stunde, die Nacht dauert 25 Stunden. Merksatz: Im Herbst kommen die Gartenmöbel zurück in den Keller, im Frühjahr wieder vor die Tür. Vorgestellt wird erst wieder am 28. März 2027.
Wie lange dauert die Winterzeit 2026/27?
Vom 25. Oktober 2026 bis zum 28. März 2027, also gut fünf Monate. In dieser Zeit gilt in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die eigentliche Normalzeit. Die Sommerzeit ist rechtlich die Ausnahme, auch wenn sie mit sieben Monaten länger dauert.
Wird die Zeitumstellung 2026 abgeschafft?
Nein. Das EU-Parlament hat die Abschaffung 2019 mit 410 zu 192 Stimmen beschlossen, der Rat der Mitgliedstaaten hat das Verfahren aber nie abgeschlossen. Solange sich die Staaten nicht einigen, ob dauerhaft Sommer- oder Normalzeit gelten soll, bleibt alles beim Alten.
Welche Geräte muss ich von Hand umstellen?
Alles ohne Funk- oder Internetverbindung: Backofen, Mikrowelle, Zeitschaltuhren, Heizungssteuerung, analoge Uhren und viele ältere Autos. Smartphone, Computer, Smart-TV und Funkuhren stellen sich selbst um. Analoge Zeiger nie rückwärts drehen — lieber elf Stunden vor.
Warum gibt es ĂĽberhaupt eine Zeitumstellung?
Deutschland führte die Sommerzeit 1980 wieder ein, offiziell zum Energiesparen nach der Ölkrise und zur Angleichung an die Nachbarländer. Der Spareffekt ließ sich nie belastbar nachweisen: Was abends an Licht gespart wird, geht morgens beim Heizen wieder verloren.
Was passiert mit Nachtschichten in dieser Nacht?
Wer in der Nacht auf den 25. Oktober 2026 arbeitet, leistet real eine Stunde mehr, weil die Stunde von 2 bis 3 Uhr doppelt läuft. Ob diese Stunde vergütet wird, regeln Arbeits- oder Tarifvertrag. Im Frühjahr ist es umgekehrt: Dann fällt eine Stunde weg.
Ändert sich die Zeitverschiebung zu anderen Ländern?
Innerhalb Europas nicht — alle EU-Staaten sowie Schweiz, Norwegen und Großbritannien stellen am selben Tag um. Gegenüber Ländern ohne Zeitumstellung, etwa Russland, der Türkei, China oder Indien, verschiebt sich der Abstand dagegen um eine Stunde.
Fazit: Ein planbarer Termin mit langem Nachlauf
Die Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 ist die angenehme von beiden: eine Stunde mehr Schlaf, morgens wieder Licht auf dem Weg zur Arbeit. Der eigentliche Einschnitt kommt am Abend, wenn es ab dem Umstellungssonntag deutlich früher dunkel wird — und das für die nächsten fünf Monate bleibt.
Drei Dinge, die sich lohnen:
- Samstagabend umstellen: Backofen, Zeitschaltuhren und Heizungssteuerung erledigen, solange ihr daran denkt.
- Nicht auf die Abschaffung warten: Der EU-Beschluss von 2019 liegt seit Jahren still — plant mit zwei Umstellungen pro Jahr.
- Die dunkle Hälfte vorbereiten: Licht, Stromtarif und Winterreifen am selben Wochenende abhaken.
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