winSIM Tarife 2026: Netz, Preise, Laufzeit und eSIM im Überblick
winSIM startet 2026 bei 6,99 Euro im Monat für eine Allnet Flat mit 10 GB — regulär kostet derselbe Tarif 14,99 Euro (winSIM, Stand: August 2026). Das ist weniger als die Hälfte, und genau deshalb taucht die Marke in fast jeder Tarifsuche auf. Die spannendere Frage ist eine andere: In welchem Netz funkt ihr da eigentlich, wie lange gilt der Aktionspreis, und was steht nach 24 Monaten auf der Rechnung? Wir haben die offiziellen Seiten, den Konzernhintergrund und die gesetzlichen Kündigungsregeln nebeneinandergelegt.
winSIM ist eine Discount-Mobilfunkmarke der Drillisch Online GmbH, die unter demselben Dach unter anderem auch Big SIM, Bildconnect, Black SIM, Cyber SIM, Handyvertrag.de, M2M-Mobil, Maxxim, Premium SIM, SIM 24, SIM.de, Simdiscount, Simplytel, Smartmobil und Yourfone betreibt (Wikipedia, Stand: August 2026). Die Marken teilen sich Technik und Netzzugang — die Unterschiede liegen fast ausschließlich in Preis, Zuschnitt und Aktionsfenster.
Das Wichtigste in Kürze
- Netz: seit November 2025 das eigene 1&1-Netz, mit Vodafone als Roaming-Partner in Gebieten ohne eigene Abdeckung.
- Einstieg: Allnet Flat 10 GB für 6,99 Euro statt 14,99 Euro, 40 GB für 10,99 Euro statt 24,99 Euro.
- Laufzeit: 24 Monate oder monatlich kündbar — beide Varianten stehen zur Wahl.
- Anschlusspreis: 0 Euro in der Aktion oder 9,99 Euro, regulär 19,99 Euro.
- Tempo-Widerspruch: Die Startseite nennt „bis zu 50 MBit/s“, die Tarifübersicht „bis zu 100 MBit/s“.
In welchem Netz funkt winSIM?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Im eigenen Netz von 1&1 — seit November 2025 gilt das für alle Kunden der Drillisch-Marken. Nach eigenen Angaben wurden „mehr als 12,5 Millionen Mobilfunkkunden auf das eigene Kernnetz umgestellt“ (Wikipedia, Stand: August 2026). Dort, wo die eigene Abdeckung noch fehlt, greift Vodafone als Roaming-Partner.
Das ist der wichtigste Punkt des ganzen Artikels, weil er die Vorgeschichte auf den Kopf stellt:
- Früher Telefónica: Historisch waren die Drillisch-Marken MVNOs, die auf Netzkapazität von Telefónica einkauften. Wer sich auf ältere Erfahrungsberichte stützt, liest also Erfahrungen aus einem anderen Netz.
- Seit Dezember 2023 eigenes Netz: Ab diesem Zeitpunkt nutzen die Marken das 1&1-eigene Netz.
- Seit November 2025 vollständig: Die Umstellung betrifft inzwischen alle Kunden, nicht nur Neuverträge.
- Vodafone als Rückfallebene: In Gebieten ohne eigene Abdeckung läuft der Verkehr über den Roaming-Partner.
Was das für euch praktisch heißt: Eine pauschale Aussage wie „winSIM funkt im Telefónica-Netz“ ist heute schlicht falsch. Die Netzqualität an eurer Adresse hängt davon ab, ob dort schon eigene 1&1-Technik steht oder ob ihr über Vodafone mitfunkt. Wer wissen will, wie die drei etablierten Netze im Vergleich abschneiden, findet die Einordnung in unserem Netzanbieter-Vergleich. Und wer aus der Vorwahl auf das Netz schließen möchte, sollte wissen, dass das nicht mehr funktioniert — warum, steht in unseren Beiträgen zur Vorwahl 0176 und zur Vorwahl 0151.
Wer steht hinter winSIM?
Die Drillisch Online GmbH, ein Discount-Bündel aus rund 15 Marken. Namentlich gehören Big SIM, Bildconnect, Black SIM, Cyber SIM, Handyvertrag.de, M2M-Mobil, Maxxim, Premium SIM, SIM 24, SIM.de, Simdiscount, Simplytel, Smartmobil, winSIM und Yourfone dazu (Wikipedia, Stand: August 2026).
Dieses Konstrukt erklärt zwei Dinge, über die sich Kunden regelmäßig wundern:
- Warum sich die Tarife so ähneln: Die Marken bedienen unterschiedliche Vertriebswege, sitzen aber auf derselben Technik und demselben Netzzugang.
- Warum die Preise trotzdem auseinandergehen: Jede Marke fährt ihr eigenes Aktionsfenster. Ein Vergleich zwischen den Geschwistermarken lohnt sich deshalb immer.
Genau deshalb haben wir die Schwestermarken einzeln aufgeschlüsselt: SIM24 und sim.de beziehungsweise simon mobile liegen preislich in derselben Liga, während blau und otelo zu anderen Konzernen gehören und damit auch in anderen Netzen funken. Wer den Weg über einen Vermittler geht statt direkt beim Anbieter zu bestellen, sollte vorher unsere Sparhandy-Erfahrungen lesen — Vertragspartner und Ansprechpartner sind dann nicht dasselbe.
Unser Fazit zum Anbieterhintergrund: winSIM ist kein Kleinstanbieter mit unklarer Zukunft, sondern eine Vertriebsmarke eines Konzerns mit eigenem Netz. Das ist für die Frage nach der Vertragssicherheit eine gute Nachricht — für die Frage nach der Netzqualität bleibt es eine Standortfrage.
Was kosten die winSIM-Tarife 2026?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Fünf Stufen von 6,99 bis 19,99 Euro im Monat — jeweils als Aktionspreis. Die regulären Preise liegen laut Anbieter bei 14,99 bis 34,99 Euro (winSIM, Stand: August 2026).
Die Preisliste im Überblick:
- Allnet Flat 10 GB: 6,99 Euro statt 14,99 Euro
- Allnet Flat 20 GB: 8,99 Euro statt 19,99 Euro
- Allnet Flat 40 GB: 10,99 Euro statt 24,99 Euro
- Allnet Flat 60 GB: 14,99 Euro statt 29,99 Euro
- Unlimited on demand: 19,99 Euro statt 34,99 Euro
In allen Stufen enthalten sind laut Anbieter eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS, EU-Roaming und die Möglichkeit zur Rufnummernmitnahme. Der Bereitstellungspreis liegt in der Aktion bei 0 Euro statt 19,99 Euro. Die Aktionen laufen laut Startseite bis zum 18.08., 11 Uhr. Wer statt Mobilfunk einen Festnetzanschluss sucht: Der Anbieter führt zusätzlich DSL mit 16 MBit/s ab 19,99 Euro und 100 MBit/s für 26,99 Euro statt 36,99 Euro, hier endet die Aktion am 19.08., 11 Uhr.
Der Sprung, der auffällt: Zwischen 10 GB für 6,99 Euro und 40 GB für 10,99 Euro liegen vier Euro im Monat — für die vierfache Datenmenge. Unsere Rechnung dazu: Der 10-GB-Tarif kostet rechnerisch 0,70 Euro je Gigabyte, der 40-GB-Tarif 0,27 Euro. Wer regelmäßig unterwegs streamt, fährt mit der größeren Stufe deutlich günstiger pro Gigabyte — vorausgesetzt, der Aktionspreis gilt über die gesamte Laufzeit. Wer diese Rechnung gegen einen anderen Discounter halten will, findet die gleichen Kennzahlen in unserem Überblick zu den klarmobil Tarifen.
Wie schnell ist winSIM wirklich — 50 oder 100 MBit/s?
Hier widersprechen sich die eigenen Seiten des Anbieters, und das solltet ihr wissen, bevor ihr bestellt. Die Startseite nennt für die Tarife 5G-Mobilfunk mit „bis zu 50 MBit/s“ (winSIM, Stand: August 2026), die Tarifübersicht dagegen eine Maximalgeschwindigkeit von „bis zu 100 MBit/s“ im Download (winSIM, Stand: August 2026).
So gehen wir mit dieser Diskrepanz um:
- Wir glätten sie nicht. Beide Angaben stammen vom Anbieter selbst und stehen gleichzeitig online.
- Maßgeblich ist das Tarifdatenblatt des konkreten Tarifs, den ihr im Bestellprozess auswählt — nicht die Werbefläche auf der Startseite.
- Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Zwischen 50 und 100 MBit/s liegt der Faktor zwei; für große Downloads und Videokonferenzen ist das spürbar.
- Eine Obergrenze bleibt eine Obergrenze. Beide Werte sind Maximalangaben, keine Zusagen für den Einzelfall.
Unser praktischer Rat: Öffnet vor dem Abschluss das Tarifdatenblatt und die Vertragszusammenfassung, speichert beides als PDF und vergleicht die dort genannte Maximalgeschwindigkeit mit der Werbung. Diese Unterlagen sind der Stand, auf den ihr euch später berufen könnt.
Was passiert nach der Aktionsphase?
Das ist die teuerste offene Frage — und die einzige, die ihr selbst im Datenblatt nachschlagen müsst. Der Anbieter nennt für den 40-GB-Tarif 10,99 Euro als Aktionspreis und 24,99 Euro als Regulärpreis (winSIM, Stand: August 2026) — wie lange der Aktionspreis gilt, geht aus der Übersichtsseite nicht hervor.
Unsere Rechnung, wenn der Aktionspreis über volle 24 Monate gilt: 10,99 Euro × 24 = 263,76 Euro. Zum Regulärpreis von 24,99 Euro wären es 599,76 Euro. Die Differenz beträgt 336 Euro — mehr als das Doppelte des Aktionsbetrags.
Und die Warnung dazu, ebenfalls eigene Berechnung: Gilt der Aktionspreis nur für einen Teil der Laufzeit, kippt diese Rechnung sofort. Jeder Monat, der zum Regulärpreis abgerechnet wird, kostet 14 Euro mehr als ein Aktionsmonat. Bei zwölf regulären Monaten wären das 168 Euro zusätzlich gegenüber der Idealrechnung.
Deshalb gilt für jede Bestellung dieselbe Reihenfolge:
- Preisdauer im Tarifdatenblatt prüfen — nicht in der Werbeanzeige.
- Das Enddatum notieren, an dem der Preis wechselt.
- Eine Erinnerung setzen, ein bis zwei Monate vor Ablauf der Mindestlaufzeit.
- Erst dann rechnen, ob der Tarif über die Gesamtlaufzeit tatsächlich günstig ist.
Welche Laufzeit hat winSIM?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ihr habt die Wahl zwischen 24 Monaten und monatlich kündbar. Der Anbieter führt beide Varianten — 24 Monate Laufzeit oder ein Monat, also monatlich kündbar (winSIM, Stand: August 2026).
Was die beiden Wege unterscheidet:
- 24 Monate: Planungssicherheit für beide Seiten, dafür seid ihr zwei Jahre gebunden.
- Monatlich kündbar: maximale Flexibilität, etwa als Zweitkarte oder zur Überbrückung.
- Der Anschlusspreis unterscheidet sich: 0 Euro in der Aktion oder 9,99 Euro, regulär 19,99 Euro.
- Die Aktionsfenster sind eng: Für die Mobilfunkaktionen nennt der Anbieter den 18.08., 11 Uhr.
Unsere Einordnung: Wer ohnehin zwei Jahre bei einem Anbieter bleiben will, nimmt die 24 Monate. Wer aber nicht sicher ist, ob das eigene 1&1-Netz an seiner Adresse schon trägt, sollte über den monatlich kündbaren Weg nachdenken — dann ist ein Wechsel nach vier Wochen möglich statt nach zwei Jahren. Das ist unsere Empfehlung, keine Angabe des Anbieters.
Wie kündigt ihr einen winSIM-Vertrag?
Nach der Mindestlaufzeit jederzeit mit einem Monat Frist — das steht im Gesetz, nicht in den AGB. Bei stillschweigender Verlängerung kann „nach Ablauf der anfänglichen Vertragslaufzeit jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat“ gekündigt werden (§ 56 TKG, Stand: August 2026).
Die wichtigsten Punkte aus dem Paragrafen:
- Die anfängliche Vertragslaufzeit darf 24 Monate nicht überschreiten.
- Es muss zusätzlich ein Vertrag angeboten werden mit „einer anfänglichen Laufzeit von höchstens zwölf Monaten“.
- Die Kündigung ist kostenfrei: „Durch eine Kündigung aufgrund des Absatzes 3 Satz 1 dürfen einem Endnutzer keine Kosten entstehen.“
- Der Anbieter muss euch vorher hinweisen — vor der Verlängerung, auf einem dauerhaften Datenträger.
Die Bundesnetzagentur fasst dieselbe Regel für Verbraucher zusammen: „Sie können einen Vertrag, der sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit stillschweigend verlängert hat, jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen.“ (Stand: August 2026)
Was daraus folgt: Die alte Angst vor der automatischen Zwölf-Monats-Verlängerung ist erledigt. Nach 24 Monaten läuft der Vertrag zwar weiter, aber ihr kommt jeden Monat raus.
Ein zweites Kündigungsrecht greift, wenn der Anbieter die Bedingungen einseitig ändert: Dann dürft ihr fristlos und ohne Kosten raus, innerhalb von drei Monaten nach der Benachrichtigung (Bundesnetzagentur, Stand: August 2026). Die Verbraucherzentrale ergänzt, dass die Ankündigung ein bis zwei Monate vorher erfolgen muss. Die zugrunde liegende TKG-Novelle trat am 1. Dezember 2021 in Kraft und gilt ausdrücklich auch für Verträge, die vor diesem Datum geschlossen wurden.
Unser Hinweis: Hebt jede Änderungsmitteilung mit Datum auf. Die Drei-Monats-Frist beginnt mit der Benachrichtigung — ohne Datum lässt sich später nicht belegen, dass ihr rechtzeitig wart.
Gibt es winSIM als eSIM?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ja, und die Tarife starten dabei bei denselben 6,99 Euro wie mit klassischer SIM-Karte (winSIM, Stand: August 2026). Der Anbieter beschreibt die eSIM als „eine digitale SIM-Karte, die im Smartphone in Form eines Computerchips fest integriert ist“.
Was ihr zum Ablauf wissen solltet:
- Aktivierung online in der persönlichen Servicewelt — kein Warten auf Post.
- Kompatibilitätsprüfer: Der Anbieter stellt ein Werkzeug bereit, mit dem ihr vorab prüft, ob euer Gerät eSIM unterstützt.
- Bereitstellung: 0 Euro oder 9,99 Euro — dieselbe Staffel wie bei der Plastikkarte.
- Tarifauswahl: Die Tarife beginnen auch hier bei 6,99 Euro.
Für wen sich das lohnt: Für alle, die ein zweites Profil auf demselben Gerät fahren wollen — etwa privat und beruflich — und für alle, die schnell starten müssen. Prüft aber unbedingt vorher die Gerätekompatibilität; bei älteren Smartphones ist eSIM häufig nicht vorgesehen, und dann hilft nur die klassische Karte.
Wie funktioniert die Rufnummernmitnahme?
Sie ist bei winSIM ausdrücklich vorgesehen und in allen fünf Tarifstufen als Leistung genannt (winSIM, Stand: August 2026). Neben der Allnet-Flat für Telefonie und SMS sowie dem EU-Roaming führt der Anbieter die Rufnummernmitnahme in der Leistungsübersicht.
Worauf es in der Praxis ankommt:
- Beantragt die Mitnahme direkt bei der Bestellung, nicht Wochen später — dann läuft sie im selben Vorgang.
- Der alte Vertrag muss gekündigt sein oder gekündigt werden, damit die Nummer frei wird.
- Plant einen Puffer ein: Zwischen Bestellung und tatsächlicher Portierung liegen in der Regel einige Tage.
- Guthaben auf Prepaid-Karten geht bei der Portierung nicht automatisch mit.
Den kompletten Ablauf inklusive Fristen und der typischen Stolperfallen haben wir in unserem Leitfaden zur Rufnummernübernahme aufgeschrieben — das ist der Beitrag, den ihr vor dem Wechsel lesen solltet, nicht danach.
Was kostet der Anschlusspreis und gibt es eine Datenautomatik?
Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro in der Aktion oder 9,99 Euro, regulär bei 19,99 Euro (winSIM, Stand: August 2026). Damit ist der Einstieg in der Aktionsphase kostenlos — was rechnerisch 19,99 Euro gegenüber dem Regulärfall spart.
Zur Datenfrage: Nach dem Verbrauch des Datenvolumens erfolgt eine Drosselung. Die konkrete Geschwindigkeit nach dem Limit ist auf der Tarifseite nicht beziffert — wir nennen deshalb bewusst keinen Wert. Beim Tarif Unlimited on demand lassen sich zusätzliche Gigabyte in 1-GB-Schritten zubuchen.
Was daraus folgt:
- Zubuchen statt Automatik: Beim Unlimited-on-demand-Tarif erfolgt die Erweiterung in 1-GB-Schritten.
- Ob eine automatische Nachbuchung aktiv ist, steht im Tarifdatenblatt eures konkreten Tarifs — prüft das vor dem Abschluss.
- Die Drosselgeschwindigkeit gehört ebenfalls ins Datenblatt und in die Vertragszusammenfassung.
- Rechnet den Anschlusspreis mit: Außerhalb der Aktion sind 19,99 Euro einmalig fällig.
Unsere Rechnung zum Gesamtbild: Beim 10-GB-Tarif für 6,99 Euro entspricht der reguläre Anschlusspreis von 19,99 Euro fast drei Monatsbeiträgen. Wer außerhalb eines Aktionsfensters bestellt, sollte diesen Posten in den Preisvergleich aufnehmen — er verschwindet sonst gern zwischen den Monatsraten.
Vor- & Nachteile von winSIM
Dafür spricht
- Allnet Flat mit 10 GB ab 6,99 Euro statt 14,99 Euro
- Wahlweise 24 Monate oder monatlich kündbar
- Anschlusspreis in der Aktion bei 0 Euro statt 19,99 Euro
- eSIM verfügbar, inklusive Kompatibilitätsprüfer und Online-Aktivierung
- Eigenes 1&1-Netz mit Vodafone als Roaming-Rückfallebene
- Rufnummernmitnahme und EU-Roaming in allen Stufen genannt
Dagegen spricht
- Widersprüchliche Tempoangaben: 50 MBit/s auf der Startseite, 100 MBit/s in der Tarifübersicht
- Die Dauer des Aktionspreises geht aus der Übersicht nicht hervor
- Regulärpreise liegen mit bis zu 34,99 Euro deutlich höher
- Die Drosselgeschwindigkeit nach Volumenende ist nicht beziffert
- Sehr enge Aktionsfenster mit Uhrzeit-Deadline
- Netzqualität hängt stark vom Ausbaustand am eigenen Wohnort ab
Häufige Fragen zu winSIM
In welchem Netz ist winSIM?
Im eigenen Netz von 1&1. Seit November 2025 nutzen alle Kunden der Drillisch-Marken dieses Netz, in Gebieten ohne eigene Abdeckung dient Vodafone als Roaming-Partner. Historisch waren die Marken MVNOs auf Telefónica-Netzkapazität.
Was kostet der günstigste winSIM-Tarif?
Die Allnet Flat mit 10 GB kostet 6,99 Euro im Monat statt regulär 14,99 Euro. Enthalten sind laut Anbieter eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS, EU-Roaming und die Rufnummernmitnahme.
Wie schnell ist winSIM im Download?
Hier widersprechen sich die Anbieterseiten: Die Startseite nennt „bis zu 50 MBit/s“, die Tarifübersicht „bis zu 100 MBit/s“. Maßgeblich ist die Angabe im Tarifdatenblatt des konkreten Tarifs, den ihr bestellt.
Welche Laufzeit hat ein winSIM-Vertrag?
Zur Wahl stehen 24 Monate oder ein Monat, also monatlich kündbar. Beide Varianten führt der Anbieter in der Tarifübersicht.
Wie kündige ich winSIM nach der Mindestlaufzeit?
Hat sich der Vertrag stillschweigend verlängert, könnt ihr laut § 56 TKG jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Kosten dürfen euch dadurch nicht entstehen, und der Anbieter muss vor der Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger darauf hinweisen.
Was kostet der Anschlusspreis?
In der Aktion 0 Euro, alternativ 9,99 Euro. Der reguläre Anschlusspreis beträgt 19,99 Euro.
Gibt es winSIM als eSIM?
Ja. Die Aktivierung läuft online in der persönlichen Servicewelt, es gibt einen eSIM-Kompatibilitätsprüfer, die Tarife starten bei 6,99 Euro und die Bereitstellung kostet 0 oder 9,99 Euro.
Kann ich meine Rufnummer mitnehmen?
Ja, die Rufnummernmitnahme ist in der Leistungsübersicht der Tarife genannt. Beantragt sie am besten direkt im Bestellprozess und plant einige Tage für die Portierung ein.
Was passiert, wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist?
Dann erfolgt eine Drosselung. Die konkrete Geschwindigkeit nach dem Limit ist auf der Tarifseite nicht beziffert — sie steht im Tarifdatenblatt. Beim Tarif Unlimited on demand lassen sich zusätzliche Gigabyte in 1-GB-Schritten zubuchen.
Wer betreibt winSIM?
Die Drillisch Online GmbH. Unter demselben Dach laufen unter anderem auch Big SIM, Bildconnect, Black SIM, Cyber SIM, Handyvertrag.de, M2M-Mobil, Maxxim, Premium SIM, SIM 24, SIM.de, Simdiscount, Simplytel, Smartmobil und Yourfone.
Fazit: Für wen sich winSIM rechnet
winSIM ist ein solider Discount-Tarif mit einem echten Argument: Für 6,99 Euro bekommt ihr eine Allnet Flat mit 10 GB, für 10,99 Euro sogar 40 GB. Der Haken liegt nicht beim Anbieter, sondern in den Details, die auf der Übersichtsseite fehlen — die Dauer des Aktionspreises und die tatsächliche Maximalgeschwindigkeit.
Drei Faustregeln für die Entscheidung:
- Erst das Tarifdatenblatt, dann bestellen — dort stehen Preisdauer, Tempo und Drosselung verbindlich.
- Bei Zweifeln an der Netzabdeckung monatlich kündbar wählen, statt euch zwei Jahre zu binden.
- Nach 24 Monaten kommt ihr jeden Monat raus — die gesetzliche Ein-Monats-Frist gilt unabhängig davon, was in der Werbung steht.
Wie die Schwestermarken im Vergleich dastehen, lest ihr in unseren Beiträgen zu SIM24-Tarifen und simon-mobile-Tarifen; für die Netzfrage bleibt unser Netzanbieter-Vergleich der Ausgangspunkt. Aktuelle Tarif-Aktionen sammeln wir laufend auf MonsterDealz.de, einer deutschen Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.