blau.de Tarife 2026: Netz, Laufzeit und Flex-Aufpreis im Überblick

Der günstigste blau-Tarif kostet 6,99 Euro im Monat für 20 GB — allerdings nur mit 24 Monaten Laufzeit; ohne Bindung sind es 7,99 Euro (blau.de, Stand: August 2026). Dieser eine Euro Unterschied ist die zentrale Entscheidung bei blau, und sie fällt anders aus, als die meisten vermuten. Wir haben Netz, Tarifstruktur, Anschlusspreis, Drosselung und die Kündigungsregeln zusammengetragen und rechnen vor, wann sich Laufzeit lohnt und wann nicht.

blau ist eine Mobilfunkmarke, die heute von der Telefónica Deutschland Holding AG betrieben wird. Die ursprüngliche Blau Mobilfunk GmbH wurde Ende Juni 2015 in die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verschmolzen; die Marke „Blau“ blieb bestehen (Wikipedia, Stand: August 2026).

Das Wichtigste in Kürze

  • Netz: blau funkt im O2-Mobilfunknetz von Telefónica — 5G ohne Aufpreis.
  • Einstieg: Allnet S mit 20 GB ab 6,99 Euro (24 Monate) oder 7,99 Euro (Flex).
  • Anschlusspreis: 29,99 Euro, bei Online-Bestellung erlassen.
  • Tempo: bis zu 50 MBit/s Download, nach Verbrauch 64 kBit/s.
  • Kündigung: nach der Mindestlaufzeit jederzeit mit einem Monat Frist — gesetzlich garantiert.

In welchem Netz funkt blau.de?

Mobilfunkmast vor blauem Himmel

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

blau nutzt das O2-Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland, mit bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 32 MBit/s im Upload (blau.de, Stand: August 2026). Der Anbieter bezeichnet die Netzqualität selbst als „Sehr gut“.

Historisch ist das ein Wechsel: Zuvor basierte der Dienst auf der E-Plus-Infrastruktur, erst nach der Verschmelzung der E-Plus-Gruppe mit Telefónica wurde daraus das heutige O2-Netz (Wikipedia, Stand: August 2026).

Drei Punkte, die für die Netzfrage entscheidend sind:

  • 5G ist ohne Aufpreis enthalten — es gibt bei blau keine gesonderte 5G-Option, die extra kostet.
  • Die Bandbreite ist gedeckelt. 50 MBit/s sind kein Netzausbau-Problem, sondern eine Tarifgrenze: Das Netz kann mehr, der Tarif lässt es nicht zu.
  • Die Netzabdeckung ist die des Betreibers, nicht eine reduzierte Variante davon — die Drosselung betrifft das Tempo, nicht die Verfügbarkeit.

Was das praktisch bedeutet: Wenn ihr in eurer Gegend mit O2 gut versorgt seid, seid ihr es mit blau ebenfalls. Wenn nicht, hilft auch der günstigste Tarif nichts. Welches Netz für welche Region taugt, haben wir im Netzanbieter-Vergleich ausführlich aufgeschlüsselt — das ist der Ausgangspunkt für jede Tarifentscheidung, blau eingeschlossen.

Wer steckt hinter der Marke blau?

Betreiber ist heute die Telefónica Deutschland Holding AG; die eigenständige Blau Mobilfunk GmbH existiert seit Ende Juni 2015 nicht mehr (Wikipedia, Stand: August 2026). Sie wurde in die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verschmolzen und anschließend aufgelöst — die Marke „Blau“ blieb erhalten.

Die Vorgeschichte erklärt, warum blau so aufgestellt ist, wie es aufgestellt ist:

  • 2005 gegründet von Martin Ostermayer, Thorsten Rehling und Dirk Freise, die zuvor die Website handy.de betrieben hatten.
  • November 2006: Blau Mobilfunk übernahm den Discounter-Anbieter debitel-light.
  • 2007 hatte der Anbieter rund 600.000 Kunden.
  • 2008 folgte die Übernahme durch KPN, den damaligen Mutterkonzern von E-Plus; ab 2013 war blau eine direkte E-Plus-Tochtergesellschaft.
  • 2012 kamen zum reinen Prepaid-Geschäft erstmals Tarife mit Laufzeit hinzu.

Warum das für euch relevant ist: blau ist kein unabhängiger Reseller, der Kapazität einkauft, sondern eine Marke des Netzbetreibers selbst. Das ist ein Unterschied zu klassischen Service-Providern — und es erklärt, warum blau die volle Netzabdeckung nutzt, die Geschwindigkeit aber tariflich begrenzt. Bei Marken wie WinSIM oder sim24 liegt die Konstruktion anders, das Ergebnis für Kundinnen und Kunden ähnelt sich jedoch.

Welche Tarife bietet blau.de mit 24 Monaten Laufzeit?

Tarifübersicht auf einem Smartphone-Display

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Vier Stufen von 6,99 bis 14,99 Euro im Monat, jeweils mit 24 Monaten Laufzeit (blau.de, Stand: August 2026). Alle vier enthalten eine Allnet-Flat und 5G ohne Aufpreis. Wer diese Staffel gegen einen anderen Discounter halten möchte, findet die Preisstufen im Überblick zu den klarmobil Tarifen.

Die Laufzeit-Tarife im Überblick:

  • Blau Allnet S: 20 GB Allnet-Flat für 6,99 Euro im Monat
  • Blau Allnet M: 50 GB für 9,99 Euro im Monat — das Volumen wurde von zuvor 40 GB angehoben
  • Blau Allnet L: 60 GB für 9,99 Euro im Monat, darin enthalten ein Wechslerrabatt von 3 Euro monatlich
  • Blau Allnet XL: 100 GB für 14,99 Euro im Monat — zuvor waren es 80 GB

In allen Tarifen enthalten sind unbegrenztes Telefonieren und SMS in alle deutschen Netze sowie EU-Roaming.

Die Auffälligkeit in dieser Liste: Allnet M und Allnet L kosten beide 9,99 Euro, unterscheiden sich aber um 10 GB. Der Grund steht im Kleingedruckten des L-Tarifs — die 9,99 Euro entstehen erst durch den Wechslerrabatt von 3 Euro. Wer die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt, landet nicht beim gleichen Preis. Prüft diesen Punkt vor der Bestellung, sonst rechnet ihr mit einer Zahl, die für euch nicht gilt.

Was sind die Flex-Tarife von blau.de?

Die Flex-Reihe startet bei 7,99 Euro im Monat für 20 GB und ist monatlich kündbar — ohne jede Mindestlaufzeit (blau.de, Stand: August 2026). Der Anschlusspreis beträgt bei allen Flex-Tarifen 0 Euro.

Die vier Flex-Stufen:

  • Blau Allnet S Flex: 20 GB, Allnet-Flat, 7,99 Euro im Monat
  • Blau Allnet M Flex: 40 GB für 9,99 Euro im Monat, reduziert von zuvor 10,99 Euro
  • Blau Allnet L Flex: 60 GB für 13,99 Euro im Monat
  • Blau Allnet XL Flex: 100 GB für 15,99 Euro im Monat — 20 GB mehr als zuvor

Der strukturelle Unterschied: Bei den Flex-Tarifen entfällt nicht nur die Laufzeit, sondern auch der Anschlusspreis. Das sind zwei Vorteile, die sich gegenseitig verstärken — und die den nominell höheren Monatspreis relativieren. Wie stark, rechnen wir im nächsten Abschnitt konkret durch.

Ein Detail für Vielnutzer: Allnet M Flex bietet 40 GB, der gleichnamige Laufzeit-Tarif dagegen 50 GB — bei identischen 9,99 Euro. Hier ist die Bindung also nicht mit einem Preisvorteil bezahlt, sondern mit 10 GB zusätzlichem Volumen. Wer die Datenmenge nicht braucht, verschenkt mit der Laufzeit nichts als Flexibilität.

Was kostet der Verzicht auf die Laufzeit wirklich?

Beim Einstiegstarif genau einen Euro pro Monat: 6,99 Euro mit 24 Monaten gegenüber 7,99 Euro als Flex (blau.de, Stand: August 2026). Über zwei Jahre summiert sich das auf 24 Euro — so weit die einfache Rechnung.

Unsere eigene Berechnung, ausschließlich auf Basis der oben belegten Zahlen, zeigt allerdings ein anderes Bild, sobald der Anschlusspreis mitzählt:

  • Allnet S mit Laufzeit: 24 × 6,99 Euro = 167,76 Euro, plus 29,99 Euro Anschlusspreis = 197,75 Euro über zwei Jahre
  • Allnet S Flex: 24 × 7,99 Euro = 191,76 Euro, kein Anschlusspreis
  • Differenz: rund 6 Euro — zugunsten des flexiblen Tarifs

Das gilt allerdings nur, wenn der Anschlusspreis tatsächlich anfällt. blau erlässt ihn bei Online-Bestellung, und in Aktionen liegt er ohnehin bei 0 Euro. Rechnet man ohne Anschlusspreis, dreht sich das Ergebnis: Dann kostet der Laufzeit-Tarif 167,76 Euro und der Flex-Tarif 191,76 Euro — 24 Euro Aufpreis für die monatliche Kündbarkeit, also genau einen Euro pro Monat.

Die Schlussfolgerung aus beiden Rechnungen: Der Flex-Aufpreis ist bei blau ungewöhnlich klein. Ein Euro im Monat für das Recht, jederzeit auszusteigen, ist ein anderer Maßstab als bei Anbietern, die zweistellige Aufschläge verlangen. Wer nicht sicher ist, ob der Tarif in einem Jahr noch passt, zahlt hier wenig für die Freiheit. Zum Vergleich lohnt der Blick auf sim.de-Tarife und otelo, die dieselbe Frage jeweils anders beantworten.

Warum nennen Startseite und Tarifübersicht unterschiedliche XL-Preise?

Weil es zwei getrennte Produktlinien gibt: Der XL-Flex-Tarif kostet 15,99 Euro, der XL-Laufzeit-Tarif 14,99 Euro — beide mit 100 GB (blau.de, Stand: August 2026). Das ist kein Fehler und kein veralteter Preis, sondern das reguläre Sortiment.

So sortiert sich der Unterschied:

  • Blau Allnet XL Flex — 100 GB, 15,99 Euro, monatlich kündbar, 0 Euro Anschlusspreis (Startseite)
  • Blau Allnet XL — 100 GB, 14,99 Euro, 24 Monate Laufzeit, 29,99 Euro Anschlusspreis, online erlassen (Tarifübersicht)
  • Differenz: 1 Euro monatlich — dasselbe Muster wie beim S-Tarif

Warum das immer wieder zu Verwirrung führt: Beide Tarife heißen fast gleich, unterscheiden sich nur um das Wort „Flex“, und beide bieten 100 GB. Wer den Preis von einer Übersichtsseite übernimmt und auf einer anderen bestellt, vergleicht zwei verschiedene Produkte. Unser Rat: Achtet bei jedem blau-Angebot zuerst auf das Kürzel „Flex“ und erst danach auf den Preis — die Reihenfolge ist wichtiger, als sie aussieht.

Zum Anschlusspreis im Detail: Er beträgt 29,99 Euro bei den Laufzeit-Tarifen und 0 Euro bei allen Flex-Tarifen; bei Online-Bestellung wird er erlassen, in laufenden Aktionen liegt er ebenfalls bei 0 Euro (blau.de, Stand: August 2026). Was ihr dazu wissen solltet:

  • Der Erlass ist an den Bestellweg gebunden, nicht an den Tarif. Online bestellen heißt: kein Anschlusspreis.
  • 29,99 Euro entsprechen bei Allnet S mehr als vier Monatsbeiträgen — der Posten ist also alles andere als eine Randnotiz.
  • Bei den Flex-Tarifen stellt sich die Frage gar nicht, dort ist er strukturell auf 0 Euro gesetzt.

Der praktische Schluss: Bestellt online. Das ist bei blau kein Spartipp im engeren Sinn, sondern schlicht der reguläre Weg — der Anschlusspreis wird dabei erlassen. Wer über einen anderen Kanal abschließt, sollte vorher prüfen, ob die 29,99 Euro anfallen, und sie in die Zwei-Jahres-Rechnung aufnehmen.

Was passiert, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist?

SIM-Karte wird in ein Smartphone eingesetzt

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Geschwindigkeit sinkt auf 64 kBit/s — von zuvor bis zu 50 MBit/s (blau.de, Stand: August 2026). Das ist rechnerisch weniger als ein Tausendstel des vollen Tempos.

Was mit 64 kBit/s noch funktioniert und was nicht:

  • Textnachrichten und einfache Messenger-Kommunikation laufen weiter, wenn auch träge.
  • Bilder, Karten und Videostreams sind in der Praxis nicht mehr sinnvoll nutzbar.
  • Telefonie und SMS sind nicht betroffen — die Drosselung greift nur beim Datenvolumen.

Zur Datenautomatik: In den offiziellen Tarifangaben, die wir ausgewertet haben, ist ausschließlich die Drosselung auf 64 kBit/s dokumentiert — von einer automatischen Nachbuchung kostenpflichtiger Datenpakete ist dort nicht die Rede. Verlasst euch trotzdem nicht auf diese Lesart allein: Prüft im Bestellprozess und in der Vertragsübersicht, ob eine solche Option gesetzt ist, und schaltet sie im Zweifel ab. Eine Drosselung kostet nichts, eine Automatik schon.

Die Konsequenz für die Tarifwahl: Weil es keine belegte Notbremse gegen die Drossel gibt, solltet ihr das Volumen eher großzügig wählen. Der Sprung von Allnet S (20 GB) auf Allnet M (50 GB) kostet 3 Euro im Monat und verdreieinhalbfacht das Volumen — das ist deutlich günstiger als jede spätere Nachbuchung.

Wie lange läuft ein blau-Vertrag, und was erlaubt das Gesetz?

Die Laufzeit-Tarife binden euch 24 Monate — das ist zugleich die gesetzliche Obergrenze (§ 56 TKG, Stand: August 2026). Länger darf eine anfängliche Vertragslaufzeit in Deutschland nicht sein.

Was § 56 TKG darüber hinaus vorschreibt:

  • Anbieter müssen zusätzlich „einen Vertrag mit einer anfänglichen Laufzeit von höchstens zwölf Monaten“ anbieten — eine kürzere Option muss es also geben.
  • Bei stillschweigender Verlängerung kann „nach Ablauf der anfänglichen Vertragslaufzeit jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat“ gekündigt werden.
  • „Durch eine Kündigung aufgrund des Absatzes 3 Satz 1 dürfen einem Endnutzer keine Kosten entstehen.“
  • Vor der Verlängerung besteht eine Hinweispflicht auf einem dauerhaften Datenträger.

Wie sich blau darin einordnet: Die Flex-Tarife erfüllen die Vorgabe einer kürzeren Alternative mit Abstand — sie sind monatlich kündbar und damit deutlich flexibler als die geforderten zwölf Monate. Wer die 24-Monats-Variante wählt, tut das also freiwillig und gegen einen Preisvorteil von einem Euro monatlich, nicht mangels Alternative.

Wie kündigt ihr nach der Mindestlaufzeit?

Jederzeit mit einer Frist von einem Monat — das gilt seit dem 1. Dezember 2021 für alle Mobilfunkverträge (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026). Die automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr ist damit Geschichte.

Die Bundesnetzagentur formuliert dieselbe Regel so: „Sie können einen Vertrag, der sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit stillschweigend verlängert hat, jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen“ (Bundesnetzagentur, Stand: August 2026).

Zwei weitere Rechte, die oft übersehen werden:

  • Bei einseitiger Vertragsänderung durch den Anbieter dürft ihr ohne Frist und ohne Kosten kündigen — innerhalb von drei Monaten nach der Benachrichtigung.
  • Die Ankündigung einer solchen Änderung muss ein bis zwei Monate vorher erfolgen (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026).

Was das für die Flex-Frage bedeutet: Eine 24-Monats-Bindung ist heute weniger riskant als früher, weil sie nach Ablauf nicht mehr in eine neue Jahresbindung kippt. Der schlimmste Fall ist ein Vertrag, der nach zwei Jahren monatlich kündbar weiterläuft. Das entschärft die Entscheidung — die 24 Monate sind wirklich nur 24 Monate. Übrigens gilt die Regel auch für Verträge, die vor dem 1. Dezember 2021 geschlossen wurden.

Wie läuft der Wechsel zu blau mit eigener Nummer?

Person hält ein Smartphone in der Hand

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Beim Wechsel fällt bei den Laufzeit-Tarifen ein Anschlusspreis von 29,99 Euro an, der bei Online-Bestellung erlassen wird (blau.de, Stand: August 2026). Bei den Flex-Tarifen liegt er ohnehin bei 0 Euro.

Was ihr beim Wechsel im Blick behalten solltet:

  • Der Wechslerrabatt beim Allnet L in Höhe von 3 Euro monatlich ist an Bedingungen geknüpft — klärt vor der Bestellung, ob ihr sie erfüllt.
  • Die alte Kündigungsfrist beträgt nach der Mindestlaufzeit einen Monat; plant den Wechseltermin danach.
  • Zu eSIM und Kartenformat liegen uns keine offiziellen Angaben vor — das ist im Bestellprozess zu prüfen und nicht aus Drittquellen abzuleiten.

Zur Rufnummernmitnahme: Sie ist gesetzlich verankert und funktioniert grundsätzlich anbieterübergreifend. Wie der Ablauf im Detail aussieht, welche Fristen gelten und worauf ihr beim Timing achten müsst, haben wir in unserem Ratgeber zur Rufnummernübernahme 2026 zusammengefasst. Wer wissen will, welches Netz hinter einer bestehenden Nummer steckt, findet die Einordnung bei den Vorwahlen 0176 und 0152.

Vor- & Nachteile der blau-Tarife

Dafür spricht

  • Volles O2-Netz von Telefónica, 5G ohne Aufpreis
  • Flex-Aufpreis von nur einem Euro monatlich beim Einstiegstarif
  • Anschlusspreis bei Online-Bestellung erlassen, bei Flex generell 0 Euro
  • Allnet-Flat und EU-Roaming in allen Tarifen enthalten
  • Volumen zuletzt erhöht: Allnet M auf 50 GB, Allnet XL auf 100 GB

Dagegen spricht

  • Tempo tariflich auf 50 MBit/s gedeckelt, obwohl das Netz mehr kann
  • Nach dem Datenvolumen nur noch 64 kBit/s
  • Der 9,99-Euro-Preis beim Allnet L entsteht erst durch den Wechslerrabatt
  • Zwei fast gleich benannte Produktlinien mit unterschiedlichen Preisen
  • Zu eSIM und Datenautomatik fehlen belastbare offizielle Angaben

Häufige Fragen zu blau.de

In welchem Netz ist blau.de?

Im O2-Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland. Früher basierte der Dienst auf der E-Plus-Infrastruktur, seit der Verschmelzung der beiden Netze ist es das O2-Netz.

Wem gehört blau.de?

Der Telefónica Deutschland Holding AG. Die ursprüngliche Blau Mobilfunk GmbH wurde Ende Juni 2015 in die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verschmolzen und anschließend aufgelöst; die Marke blieb bestehen.

Was kostet der günstigste blau-Tarif?

Blau Allnet S kostet 6,99 Euro im Monat für 20 GB mit 24 Monaten Laufzeit. Ohne Laufzeit heißt derselbe Tarif Allnet S Flex und kostet 7,99 Euro im Monat.

Gibt es blau-Tarife ohne Laufzeit?

Ja, die komplette Flex-Reihe: Allnet S Flex mit 20 GB für 7,99 Euro, M Flex mit 40 GB für 9,99 Euro, L Flex mit 60 GB für 13,99 Euro und XL Flex mit 100 GB für 15,99 Euro — alle monatlich kündbar.

Wie schnell ist das Internet bei blau?

Bis zu 50 MBit/s im Download und bis zu 32 MBit/s im Upload. 5G ist ohne Aufpreis enthalten, die Bandbreite ist aber tariflich begrenzt.

Was passiert nach dem Verbrauch des Datenvolumens?

Die Geschwindigkeit wird auf 64 kBit/s gedrosselt. Telefonie und SMS bleiben davon unberührt.

Muss ich bei blau einen Anschlusspreis zahlen?

Bei den Laufzeit-Tarifen sind 29,99 Euro vorgesehen, die bei Online-Bestellung erlassen werden; in Aktionen liegt der Anschlusspreis bei 0 Euro. Bei allen Flex-Tarifen fällt er grundsätzlich nicht an.

Wie lange bin ich bei blau gebunden?

Bei den Standardtarifen 24 Monate — das ist zugleich die gesetzliche Höchstgrenze nach § 56 TKG. Die Flex-Tarife haben keine Mindestlaufzeit.

Wie kündige ich einen blau-Vertrag nach der Mindestlaufzeit?

Nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit könnt ihr jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Kosten dürfen euch dadurch laut § 56 TKG nicht entstehen.

Lohnt sich der Aufpreis für einen Flex-Tarif?

Beim Einstiegstarif kostet die monatliche Kündbarkeit einen Euro pro Monat, also 24 Euro über zwei Jahre. Fällt der Anschlusspreis von 29,99 Euro an, ist der Flex-Tarif nach unserer eigenen Rechnung sogar günstiger; wird er erlassen, bleibt es beim Aufpreis von 24 Euro.

Fazit: Für wen sich blau.de rechnet

blau ist ein Telefónica-Tarif mit vollem O2-Netz, gedeckeltem Tempo und einem ungewöhnlich kleinen Aufpreis für Flexibilität. Wer 50 MBit/s als ausreichend empfindet, bekommt hier viel Volumen für wenig Geld.

Drei Faustregeln aus unserer Auswertung:

  • Immer online bestellen — dann wird der Anschlusspreis von 29,99 Euro erlassen.
  • Im Zweifel Flex nehmen, denn ein Euro monatlich ist ein niedriger Preis für den jederzeitigen Ausstieg.
  • Auf das Wort „Flex“ achten, bevor ihr Preise vergleicht — sonst vergleicht ihr zwei verschiedene Produktlinien.

Wie sich andere Marken im selben Preisbereich schlagen, zeigen unsere Auswertungen zu otelo-Tarifen und Sparhandy-Erfahrungen; die Netzfrage selbst klärt der Netzanbieter-Vergleich. Aktuelle Tarif-Aktionen sammeln wir laufend auf MonsterDealz.de, einer deutschen Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

Gründer von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. Spürt seit über 17 Jahren täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprüft: August 2026

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