Sparkasse stellt S-ID-Check ein: So stellt ihr bis Januar 2027 auf S-pushTAN um, damit Online-Zahlungen mit Karte weiter klappen
Die Sparkasse stellt die App S-ID-Check ein: Laut Deutschem Sparkassen- und Giroverband läuft die Freigabe von Online-Kartenzahlungen ab Ende Januar 2027 nur noch über die S-pushTAN-App, mehrere Sparkassen nennen den 31. Januar 2027 als letzten Tag. Der S-ID-Check ist die App der Sparkassen, mit der ihr Zahlungen im Internet mit Sparkassen-Kreditkarte oder Debitkarte per 3-D Secure bestätigt, also über Mastercard Identity Check oder Visa Secure. Hier steht, welche Karten betroffen sind, wie ihr in wenigen Minuten umstellt, warum Bezahlen im Laden davon unberührt bleibt und woran ihr echte Sparkassen-Hinweise von Phishing unterscheidet. Stand: Oktober 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Sparkassen Hannover und Karlsruhe nennen den 31.01.2027 als Ende der S-ID-Check-App, die Berliner Sparkasse und die Stadtsparkasse Düsseldorf schon „Ende 2026“.
- Betroffen sind nur Online-Zahlungen mit Sparkassen-Kreditkarte, Sparkassen-Card mit Visa Debit oder Debit Mastercard und Sparkassen-Karte Basis, nicht das Bezahlen an der Ladenkasse.
- Die Umstellung läuft über die S-pushTAN-App, auch wer fürs Online-Banking chipTAN nutzt, kann chipTAN behalten.
- Umstellen nur über die App aus dem offiziellen Store oder die Website eurer Sparkasse, nie über einen Link aus einer Mail oder SMS.
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Was ist der S-ID-Check der Sparkasse, und wird er wirklich eingestellt?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ja, die Einstellung ist von den Sparkassen selbst bestätigt: Laut einer dpa-Meldung, die t3n am 16. Oktober 2026 veröffentlicht hat, teilt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit, dass die Freigabe von Online-Zahlungen ab Ende Januar 2027 in die S-pushTAN-App integriert wird und die S-ID-Check-App dann nicht mehr genutzt werden kann. Die Sparkasse Hannover schreibt ihren Kunden wörtlich: „Dies ist nur noch bis zum 31.01.2027 möglich.“
Wer gerade an der Kasse eines Onlineshops steht und eine Freigabe-Aufforderung sieht, will vor allem wissen, ob die nächste Bestellung noch durchgeht. Die kurze Antwort: Bis zum Stichtag funktioniert die alte App weiter, danach nicht mehr. Wer bis dahin nicht umgestellt hat, kann Kartenzahlungen im Internet, die eine Freigabe verlangen, nicht mehr bestätigen.
Technisch ist der S-ID-Check die Sparkassen-Variante von 3-D Secure. Laut Sparkasse.de ist 3-D Secure ein international etablierter Sicherheitsstandard für Online-Kartenzahlungen, bei Mastercard heißt er Mastercard Identity Check, bei Visa heißt er Visa Secure. Bisher liefen bei vielen Kunden zwei Apps nebeneinander: S-pushTAN für Überweisungen im Online-Banking, S-ID-Check für Kartenzahlungen im Netz. Künftig erledigt die S-pushTAN-App beides.
Als Grund nennt der DSGV laut t3n weniger Schritte beim Bezahlen und weniger Aufwand bei Installation und Registrierung. Den neuen Weg gibt es bereits: Die Sparkasse Hannover bietet die Freischaltung für Online-Kartenzahlungen seit dem 21.07.2026 direkt in der S-pushTAN-App an, die Sparkasse Mittelsachsen hat ihre Kunden am 31.07.2026 in ihrem Blog informiert.
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion am 17. Oktober 2026 die 3-D-Secure-Seiten von Sparkasse.de und von 25 einzelnen Sparkassen aufgerufen, die Hilfeseiten zur S-pushTAN-App und zum Phishing-Schutz gelesen und mit den Vorgaben von BaFin, BSI und Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz abgeglichen.
Ab wann funktioniert S-ID-Check nicht mehr: 31. Januar 2027 oder Ende 2026?
Der späteste Termin ist der 31. Januar 2027, sicher seid ihr aber nur mit einer Umstellung bis Ende 2026: Von 23 Sparkassen-Seiten, die wir am 17. Oktober 2026 erreicht haben, nennen 2 den 31.01.2027 und 2 schon „Ende 2026“ als Ende des Supports. Die übrigen 19 nennen gar kein Datum, 13 davon empfehlen den Umstieg auf S-pushTAN, 6 erwähnen den S-ID-Check überhaupt nicht mehr.
Die beiden Termine widersprechen sich auf den ersten Blick. Die Sparkasse Karlsruhe schreibt, am 31.01.2027 werde der Support der S-ID-Check-App eingestellt. Die Berliner Sparkasse und die Stadtsparkasse Düsseldorf verwenden denselben Satzbaustein, setzen aber „Ende 2026“ ein. Ob das ein älterer Stand der Textvorlage ist oder ob einzelne Häuser früher abschalten, geht aus den Seiten nicht hervor.
| Angabe auf der Seite | Sparkassen | Beispiele |
|---|---|---|
| Ende am 31.01.2027 | 2 | Hannover, Karlsruhe |
| Support endet Ende 2026 | 2 | Berlin, Düsseldorf |
| Umstieg empfohlen, kein Datum | 13 | Köln, München, Frankfurt |
| S-ID-Check nicht mehr erwähnt | 6 | Haspa, KölnBonn, Mittelsachsen |
Stand 17.10.2026, eigene Auswertung der 3-D-Secure-Seiten von 25 Sparkassen, 23 davon erreichbar. Die Sparkasse Mittelsachsen nennt den 31. Januar 2027 in ihrem Blog, nicht auf der Serviceseite.
Für euch gilt deshalb eine einfache Regel: Maßgeblich ist, was eure eigene Sparkasse schreibt, auf ihrer Website, im Elektronischen Postfach oder als Hinweis in der S-pushTAN-App. Wer keine Angabe findet, stellt vor dem 31. Dezember 2026 um. Dann ist die Weihnachts- und Silvesterbestellung schon über den neuen Weg gelaufen, und der Stichtag im Januar spielt keine Rolle mehr.
Eine Zahl zu betroffenen Kunden haben weder der DSGV noch einzelne Sparkassen veröffentlicht. Die Sparkasse Mittelsachsen schreibt lediglich, dass die meisten Kunden die S-pushTAN-App bereits aus dem Onlinebanking kennen und nutzen. Für sie ist die Umstellung ein zusätzlicher Schritt in einer App, die schon auf dem Handy ist.
Welche Karten sind betroffen, und bleibt Bezahlen im Laden möglich?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Betroffen sind drei Kartenarten, und zwar nur beim Bezahlen im Internet: Laut Sparkasse.de gilt 3-D Secure für die Sparkassen-Card mit Visa- oder Mastercard-Logo, die Sparkassen-Kreditkarte und die Sparkassen-Karte Basis. Die Sparkassen-Card ist dabei eine Debitkarte, keine Kreditkarte; online nutzbar ist sie laut Sparkasse.de nur, wenn darauf ein Mastercard- oder Visa-Logo zu sehen ist.
Die Schlagzeile, ab Februar 2027 sei keine Kartenzahlung mehr möglich, ist deshalb überzogen. Sie meint die Freigabe von Online-Zahlungen über die alte App, nicht die Karte selbst. An der Supermarktkasse, an der Tankstelle und am Geldautomaten bestätigt ihr Zahlungen weiter mit PIN oder kontaktlos, dort spielt 3-D Secure keine Rolle. Auch die Karte bleibt dieselbe: Laut Sparkasse.de braucht ihr keine neue Kredit- oder Debitkarte, ihr müsst die bestehende nur für das neue Verfahren registrieren.
Die girocard-Funktion eurer Sparkassen-Card ist ebenfalls nicht betroffen. Eine reine girocard hat keine 16-stellige Kartennummer und keine Prüfziffer, die Onlineshops abfragen, wie wir im Ratgeber zur girocard erklären. Im Netz bezahlt ihr mit der Sparkassen-Card deshalb über das Co-Badge Visa Debit oder Debit Mastercard, und genau dieser Teil braucht die Freigabe.
Was gilt für Gemeinschaftskonten und Partnerkarten?
Bei Kreditkarten muss laut Sparkasse.de jeder Karteninhaber die eigene Karte separat registrieren, eine Registrierung lässt sich nicht auf weitere Karten oder andere Inhaber übertragen. Bei einer Sparkassen-Card mit Visa Debit oder Debit Mastercard an einem Gemeinschaftskonto reicht für Ehe- oder Lebenspartner mit höchstens zwei Kontoinhabern die eigene Zustimmung. Ist die Karte auf eine bevollmächtigte Person ausgestellt, müssen alle Kontoinhaber zustimmen.
Habt ihr mehrere Karten, etwa eine Sparkassen-Card und eine Kreditkarte, stellt ihr beide um. Wer zusätzlich eine Prepaid-Karte für Onlinekäufe nutzt, findet die Unterschiede bei Freigabe und Haftung im Ratgeber zur Prepaid-Kreditkarte.
So stellt ihr eure Sparkassen-Karte auf S-pushTAN um

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Die Umstellung dauert für S-pushTAN-Nutzer drei Schritte und einige Minuten: Registrierung starten, Bedingungen akzeptieren, fertig, so beschreibt es die Sparkasse Hannover. Laut Sparkasse.de unterscheidet sich der Weg danach, ob ihr schon pushTAN fürs Online-Banking nutzt, chipTAN verwendet oder gar kein Online-Banking habt.
Ihr nutzt S-pushTAN schon fürs Online-Banking
Dann ist es am einfachsten. Laut Sparkasse Mittelsachsen bekommen S-pushTAN-Nutzer einen Hinweis per Push-Nachricht und können die Umstellung direkt daraus starten. Alternativ schaltet ihr 3-D Secure im Online-Banking oder auf der 3-D-Secure-Seite eurer Sparkasse frei. Laut Sparkasse Hannover wird eure Karte danach automatisch aus der S-ID-Check-App entfernt. Wer bei der Kartenbestellung den Bedingungen bereits zugestimmt hat, muss sich laut Sparkasse.de gar nicht neu registrieren, das hat dann schon die Beraterin oder der Berater erledigt.
Ihr nutzt chipTAN fürs Online-Banking
Ihr müsst euer Verfahren fürs Online-Banking nicht wechseln. Laut Sparkasse.de schaltet ihr 3-D Secure frei, ladet die S-pushTAN-App aus dem App Store oder von Google Play und bekommt danach einen Brief mit QR-Code. Den scannt ihr mit der App, damit wird sie legitimiert und eure Karte automatisch verknüpft. Die S-pushTAN-App dient dann nur für Kartenzahlungen, Überweisungen bestätigt ihr weiter mit chipTAN.
Ihr habt kein Online-Banking
Auch dann geht es, nur dauert es länger. Laut Sparkasse.de bekommt ihr nach der Freischaltung zwei Briefe: einen mit QR-Code und aus Sicherheitsgründen getrennt einen zweiten mit Aktivierungspasswort. Mit beiden richtet ihr die App ein. Rechnet für den Postweg einige Tage ein und fangt deshalb nicht erst im Januar an. Wer eine Sparkassen-Kreditkarte, aber keine Sparkassen-Card hat, registriert sich laut Sparkasse.de direkt über den Freischalten-Knopf auf der Sparkassen-Seite oder lässt sich in der Filiale helfen.
Wie das Freigeben per S-pushTAN aussieht, zeigt die Sparkasse im offiziellen Erklärvideo auf ihrem YouTube-Kanal:
Ob die Freischaltung geklappt hat, seht ihr laut Sparkasse.de im Online-Banking unter „Card Control“, allerdings nur bei teilnehmenden Sparkassen. Ansonsten hilft der Praxistest: Die nächste Onlinezahlung, die eine Freigabe verlangt, meldet sich in der S-pushTAN-App statt im S-ID-Check. Erst danach löscht ihr die alte App.
Was passiert, wenn ihr nicht umstellt?
Dann scheitern nach dem Stichtag alle Onlinezahlungen, die eine Freigabe verlangen. Laut Sparkasse Mittelsachsen funktionieren in der S-ID-Check-App hinterlegte Karten nur bis zur endgültigen Abschaltung zum 31. Januar 2027, danach ist ohne Umstellung keine Freigabe von Online-Kartenzahlungen mehr möglich. Sparkasse.de beschreibt die Folge: Bestätigt ihr eine Transaktion nicht, wird der Kauf nicht autorisiert und nicht durchgeführt.
Ganz ohne Freigabe geht es nicht, und das liegt nicht an der Sparkasse. Paragraf 55 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes verpflichtet jeden Zahlungsdienstleister, eine starke Kundenauthentifizierung zu verlangen, wenn ihr einen elektronischen Zahlungsvorgang auslöst. Bei Fernzahlungen wie im Onlineshop muss sie die Zahlung zusätzlich dynamisch mit Betrag und Empfänger verknüpfen. Genau das zeigt euch die App an, bevor ihr wischt.
Die BaFin erklärt, was das heißt: Ihr müsst mindestens zwei Faktoren aus unterschiedlichen Kategorien nutzen, also Wissen, Besitz oder ein persönliches Merkmal wie den Fingerabdruck. Beim Bezahlen mit Kreditkarte im Internet genügen die Daten auf der Karte inklusive Prüfziffer nicht. Ausnahmen gibt es laut BaFin für Zahlungen, die die Bank nach einer automatischen Risikoanalyse als wenig riskant einstuft. Deshalb fragt Sparkasse.de zufolge nicht jede Onlinezahlung nach einer Freigabe, verlassen solltet ihr euch darauf aber nicht.
Gibt es eine Alternative ohne Smartphone?
Nur eingeschränkt. Laut Sparkasse.de ist in Ausnahmefällen eine Bestätigung per SMS möglich, ihr bekommt dann eine TAN aufs Handy, die ihr zur Freigabe eingebt. Ein normales Mobiltelefon reicht dafür, ein Anspruch auf diesen Weg ergibt sich daraus aber nicht. Fragt eure Sparkasse direkt, ob sie SMS für 3-D Secure anbietet. Einen chipTAN-Generator nennt Sparkasse.de für Onlinekäufe nicht: Auch chipTAN-Nutzer geben Kartenzahlungen dort in der S-pushTAN-App frei, chipTAN bleibt fürs Online-Banking.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschreibt 3-D Secure als Verfahren der Kreditkartenunternehmen, bei dem die kartenausgebende Bank festlegt, wie sich Kunden ausweisen: mit statischen Passwörtern, Einmal-Passwörtern wie SMS-TANs oder biometrischen Faktoren. Welche Wege eure Sparkasse anbietet, ist also ihre Entscheidung.
Echter Sparkassen-Hinweis oder Phishing: woran ihr den Unterschied erkennt

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Ein echter Sparkassen-Hinweis fordert nie eure Zugangsdaten an, und Vorsicht lohnt sich: Laut Sparkasse.de registrierte die Polizei 2025 rund 96.400 Fälle von Betrug rund um Konto und Zahlungskarte, etwa 5 Prozent mehr als im Vorjahr, so die Zahlen des Bundeskriminalamts. Auf der 3-D-Secure-Seite steht deshalb ausdrücklich: „Die Sparkasse fragt Sie niemals per E-Mail, SMS oder Telefon nach Passwort, PIN oder TAN.“
Eine Umstellung mit Frist ist der ideale Aufhänger für Betrüger, weil jeder Kunde eine echte Nachricht erwartet. Besonders tückisch sind Briefe: Laut Sparkasse.de verschicken Kriminelle gefälschte Bankbriefe mit QR-Code, angeblich zur Aktualisierung von Daten oder zur Registrierung eines Geräts. Gleichzeitig verschickt die Sparkasse selbst QR-Code-Briefe, etwa für die Registrierung im S-ID-Check oder die Rücksetzung der S-pushTAN-App. Die Sparkasse rät deshalb, QR-Codes nur zu folgen, wenn ihr die Aktion selbst veranlasst habt.
- Auslöser: Ein echter Registrierungsbrief kommt, nachdem ihr 3-D Secure selbst freigeschaltet habt. Ein Brief ohne vorherige eigene Aktion ist verdächtig.
- Abfrage: Die echte Umstellung fragt nach Zustimmung zu den Bedingungen. Wer Kartennummer, Prüfziffer, PIN oder Online-Banking-Passwort auf einer Website eingeben soll, ist auf einer Fälschung.
- Weg: Echte Hinweise erreicht ihr auch ohne Link, in der S-pushTAN-App, im Elektronischen Postfach oder auf der selbst eingetippten Website eurer Sparkasse.
- Freigabe: Gebt in der S-pushTAN-App nur Vorgänge frei, die ihr selbst gestartet habt. Steht dort „Karte registrieren“ oder ein Bezahldienst, obwohl ihr nichts eingerichtet habt, brecht ab.
- Druck: Eine Frist von wenigen Stunden oder die Drohung mit einer Kontosperre passt nicht zu einem Stichtag, der Monate entfernt liegt.
Ladet die S-pushTAN-App nur aus dem App Store oder von Google Play und ruft im Zweifel eure Sparkasse unter der Nummer an, die auf ihrer Website oder auf eurer Karte steht. Wer schon Daten eingegeben hat, sperrt die Karte sofort über den Sperr-Notruf 116 116, den Sparkasse.de rund um die Uhr nennt. Welche Maschen über SMS und Telefon laufen, haben wir im Ratgeber zu Smishing und Vishing zusammengestellt, wann die Bank Geld nach einem Betrug erstatten muss, im Ratgeber Phishing: Geld zurück.
S-ID-Check Probleme: Wenn die Freigabe nicht ankommt
Die häufigste Ursache ist ein veraltetes Smartphone: Laut Sparkasse.de läuft die S-pushTAN-App erst ab iOS 16 und ab Android 7, auf älteren Geräten lässt sie sich nicht installieren. Prüft das vor der Umstellung, denn eine Freigabe, die nicht ankommt, kann eine Bestellung blockieren, wenn es eilt.
Die zweite Ursache sind abgeschaltete Benachrichtigungen. Die App meldet sich laut Sparkasse.de in der Regel automatisch, sobald ihr online bezahlt. Habt ihr Push-Nachrichten für die App ausgeschaltet, öffnet sie selbst und schaut nach offenen Aufträgen. Laut Sparkasse.de solltet ihr eure Sparkasse umgehend informieren, wenn ihr eine Freigabe-Nachricht bekommt, ohne selbst etwas ausgelöst zu haben.
Auch die Geräteanzahl hilft: Laut Sparkasse.de lässt sich pushTAN parallel auf bis zu fünf Geräten nutzen, ein weiteres Gerät fügt ihr in der App unter „Verbindungen“ hinzu. Wer Tablet und Smartphone verbindet, hat bei leerem Akku oder kaputtem Display einen Ersatz. Das Passwort der App lässt sich laut Sparkasse.de nicht einsehen, ihr könnt es aber in den Einstellungen der App neu vergeben, solange ihr sie etwa per Gesichtserkennung öffnen könnt.
Neues Handy oder App neu installiert
Seit Herbst 2025 geht die Wiedereinrichtung ohne Filiale und ohne Brief. Laut Pressemitteilung des DSGV vom 29. September 2025 können viele Sparkassen-Kunden die S-pushTAN-App nach einem Gerätewechsel mit dem digitalen Personalausweis oder ihrer Sparkassen-Card und den Online-Banking-Zugangsdaten von zu Hause aus erneut freischalten. Die Variante mit Sparkassen-Card steht laut DSGV ausschließlich Android-Nutzern zur Verfügung, die mit Personalausweis funktioniert auf Android und iOS.
Wird eine Zahlung trotz funktionierender App abgelehnt, klärt das direkt mit eurer Sparkasse; ob 3-D Secure für die Karte aktiv ist, zeigt bei teilnehmenden Sparkassen Card Control. Wurde dagegen eine Kartenzahlung belastet, die ihr nicht freigegeben habt, gelten eigene Erstattungsregeln. Wie sich das von einer selbst veranlassten Zahlung unterscheidet, zeigt unser Ratgeber Überweisung zurückholen.
Vor- & Nachteile der Umstellung im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Eine App für Online-Banking und Kartenzahlungen | Ohne Umstellung scheitern Onlinekäufe ab Februar 2027 |
| Für S-pushTAN-Nutzer in drei Schritten erledigt | App braucht mindestens iOS 16 oder Android 7 |
| chipTAN fürs Online-Banking bleibt möglich | Ohne Online-Banking zwei Briefe und Postlaufzeit |
| Bis zu fünf Geräte als Ersatz verknüpfbar | Umstellung ist ein beliebter Phishing-Vorwand |
Häufige Fragen zum S-ID-Check der Sparkasse
Was mache ich, wenn mein Handy verloren geht?
Informiert sofort eure Sparkasse über die Service-Nummer von ihrer Website; besteht der Verdacht, dass jemand eure Karte missbraucht, sperrt ihr sie zusätzlich rund um die Uhr unter 116 116. Auf dem neuen Gerät richtet ihr die App laut DSGV bei vielen Sparkassen per digitalem Personalausweis oder, unter Android, per Sparkassen-Card wieder ein. Wer ein zweites Gerät verknüpft hat, kann Zahlungen in der Zwischenzeit dort freigeben.
Ist mein Smartphone-Betriebssystem veraltet und verhindert die Freigabe?
Möglich. Laut Sparkasse.de setzt die S-pushTAN-App iOS 16 oder Android 7 voraus, ein veraltetes oder nicht kompatibles Betriebssystem und bestimmte Sicherheitseinstellungen verhindern schon den Download. Ladet die App deshalb vor der Umstellung herunter: Klappt das nicht, braucht ihr ein neueres Gerät oder fragt eure Sparkasse nach der SMS-Freigabe.
Kostet die Umstellung auf S-pushTAN etwas?
Der Download der App ist laut Sparkasse.de kostenfrei. Ob für die Nutzung von pushTAN Kosten anfallen, legt jede Sparkasse selbst fest, das steht im Preis- und Leistungsverzeichnis eures Instituts. Für die Registrierung der Karte für 3-D Secure nennt Sparkasse.de keine Gebühr.
Muss ich jede Karte einzeln umstellen?
Ja, jede Karte braucht ihre eigene Registrierung für 3-D Secure. Bei Kreditkarten muss laut Sparkasse.de jeder Karteninhaber seine Karte separat freischalten, die Registrierung lässt sich nicht auf andere Karten übertragen. Bei der Umstellung in der S-pushTAN-App wählt ihr laut Sparkasse Hannover die gewünschten Karten aus.
Funktioniert die Freigabe auch im Ausland?
Ja, Sparkasse.de beschreibt 3-D Secure als Standard, der weltweit bei Online-Händlern im Einsatz ist. Die S-pushTAN-App braucht dafür eine Internetverbindung, unterwegs also WLAN im Hotel oder mobile Daten. Ob für Auslandseinsätze eurer Karte Gebühren anfallen, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis eurer Sparkasse.
Kann ich die S-ID-Check-App sofort löschen?
Erst, wenn die Umstellung abgeschlossen ist. Laut Sparkasse Hannover wird eure Karte nach der Freischaltung in der S-pushTAN-App automatisch aus der S-ID-Check-App entfernt. Macht danach eine Testzahlung oder prüft in Card Control, ob 3-D Secure aktiv ist, und löscht die alte App erst dann.
Welches Passwort brauche ich bei der Freigabe?
Das Passwort der S-pushTAN-App, das ihr bei der Einrichtung selbst vergebt, oder ein biometrisches Merkmal wie den Fingerabdruck. Die Karten-PIN gebt ihr bei Onlinezahlungen nie ein. Laut Sparkasse.de meldet ihr euch in der App an und gebt die Zahlung mit einem Wisch frei.
Fazit: Heute in der S-pushTAN-App umstellen, nicht erst im Januar
Die Sparkasse stellt den S-ID-Check tatsächlich ein, spätestens zum 31. Januar 2027, laut einzelnen Sparkassen endet der Support schon Ende 2026. Betroffen sind nur Onlinezahlungen mit Sparkassen-Kreditkarte und Debitkarte mit Visa- oder Mastercard-Funktion, an der Ladenkasse ändert sich nichts.
- Heute: S-pushTAN-App aus dem offiziellen Store öffnen oder laden und prüfen, ob dort ein Hinweis zur Umstellung steht.
- Bis Ende 2026: Jede Karte für 3-D Secure in der S-pushTAN-App freischalten, ohne Online-Banking die zwei Briefe abwarten.
- Immer: Keinen Links und QR-Codes aus unerwarteten Nachrichten folgen, bei Fragen die Sparkasse direkt kontaktieren.
Wer mit der Sparkassen-Karte online einkauft, kann sich bei Partnern zusätzlich Geld zurückholen, wie unser Ratgeber zum Bank-Cashback mit S-Cashback zeigt. Geprüfte Schnäppchen für den nächsten Onlinekauf findet ihr täglich auf der MonsterDealz-Startseite. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.