Bosch eBike Flow App: Was kostenlos ist, was Flow+ kostet und was das Update 1.38 bringt

Die Bosch eBike Flow App ist kostenlos, nur die Zusatzdienste von Flow+ kosten Geld: 4,99 Euro im Monat, 39,99 Euro im Jahr oder 74,90 Euro einmalig fĂĽr 24 Monate. Das Update auf Version 1.38 vom 12. Oktober 2026 bringt eine einstellbare Traktionskontrolle, einen schaltbaren Drivetrain Tensioner und eine Ladezeitanzeige auf dem Display, wobei die beiden Fahrfunktionen nur an drei Bosch-Motoren laufen. Hier steht, was ihr gratis bekommt, wann sich Flow+ rechnet und welches E-Bike ĂĽberhaupt passt. Stand: Oktober 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • App gratis, Flow+ ab 39,99 Euro im Jahr, mit ConnectModule 12 Monate kostenlos
  • Update 1.38: Traktionskontrolle in vier Stufen nur fĂĽr CX-R, CX (BDU384Y) und Cargo Line
  • Ladezeit erscheint auf allen Displays auĂźer Intuvia 100, in der App nur mit Flow+ und ConnectModule
  • Flow-App nur fĂĽr das smarte System, ältere Bosch-Räder nutzen die eBike Connect App

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Was ist die Bosch eBike Flow App, und ist sie gratis?

Smartphone in einer Halterung am Lenker eines E-Bikes vor einem herbstlichen Waldweg

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Bosch eBike Flow App ist die kostenlose Smartphone-App fĂĽr E-Bikes mit dem smarten System von Bosch: Ăśber sie laufen Updates, Fahrmodi, Display-Einstellungen, Navigation und der digitale Diebstahlschutz. Laut Bosch wurde sie bis Ende Juni 2026 rund 5 Millionen Mal heruntergeladen und kommt im Schnitt auf 4,6 von 5 Sternen aus 130.000 Bewertungen.

Wer gerade ein neues Rad mit Bosch-Antrieb gekauft hat, will vor allem eines wissen: ob nach dem Kaufpreis noch ein Abo dazukommt. Die Antwort ist nein, die App selbst kostet nichts, und Bosch schreibt auf der Produktseite der eBike Flow App ausdrücklich, dass Updates ohne Kabel und ohne extra Werkstatttermin auf das Rad kommen. Kostenpflichtig sind nur die Premium-Dienste von Flow+, die im nächsten Abschnitt aufgeschlüsselt sind.

FĂĽr diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Bosch-Release-Notes zu Version 1.38, die Flow+-Preisseite, die Einträge in App Store und Google Play sowie die Ladetabellen der Bosch-Charger am 13. Oktober 2026 ausgewertet. Im deutschen App Store steht die App als „eBike Flow“ der Robert Bosch GmbH mit 4,6 Sternen aus 69.124 Bewertungen, Voraussetzung ist iOS 18.

Was ihr ohne Abo bekommt

Der Gratis-Umfang ist größer, als viele erwarten. Ohne einen Cent zu zahlen, nutzt ihr laut Bosch-Vergleichstabelle unter anderem:

  • Updates: neue Funktionen und Firmware per Bluetooth direkt aufs Rad
  • Fahrmodi: UnterstĂĽtzung, Dynamik, maximales Drehmoment und Höchstgeschwindigkeit individuell einstellen
  • Display-Konfiguration: eigene Anzeigen fĂĽr Kiox 300, Kiox 500 und Purion 200
  • Navigation: Routen planen, Routenprofil wählen, Reichweite bestimmen, Lieblingsorte speichern, Import aus komoot oder als GPX
  • Diebstahlschutz Basis: MotorunterstĂĽtzung sperren mit dem Smartphone als digitalem SchlĂĽssel, Rad als gestohlen markieren, eBike-Pass und digitaler Diebstahlbericht
  • Service: Wartungen dokumentieren, Akkuzustand ansehen, Fachhändler speichern, Fragen an den KI-basierten eBike Assistant

Die frĂĽhere Funktion „eBike Lock“ heiĂźt bei Bosch heute „MotorunterstĂĽtzung sperren“ und gehört zum Gratis-Paket. Das ist der häufigste Irrtum in der Kostenfrage: Nicht das Sperren kostet Geld, sondern Alarm, GPS-Ortung und der zusätzliche Akku-Schutz.

Was das Update im Einzelnen zeigt, erklärt Bosch eBike Systems im offiziellen Video zu Version 1.38:

Was bringt das Bosch eBike Flow Update 1.38?

Version 1.38 ist laut den Bosch-Release-Notes am 12. Oktober 2026 erschienen und bringt vier Neuerungen: Traktionskontrolle, einen schaltbaren Drivetrain Tensioner, eine dauerhafte Trick-Check-Seite und die Ladezeitanzeige. Im App Store steht seit demselben Tag die Build-Nummer 1.38.2; bei Google Play zeigte der Eintrag am 13. Oktober noch die Versionsnotiz von 1.37 und das Aktualisierungsdatum 5. Oktober.

Das ist kein Fehler, sondern angekündigt: Bosch schreibt selbst, dass es in Einzelfällen mehrere Tage dauern kann, bis das Update im App Store oder bei Google Play erscheint. Nach dem App-Update müsst ihr das Rad in der App zusätzlich aktualisieren, sonst fehlen die neuen Funktionen auf dem Display. Bosch bittet dabei, alle Komponenten am Rad zu lassen, also Display und Akku nicht abzunehmen.

Zwei der vier Neuerungen betreffen nur sportliche Antriebe. Wer ein Trekking- oder Stadtrad mit Active Line oder Performance Line fährt, bekommt von 1.38 vor allem die Ladezeit zu sehen.

Traktionskontrolle in vier Stufen

Die Traktionskontrolle regelt laut Bosch das Motordrehmoment und soll verhindern, dass das Hinterrad durchdreht. Ihr stellt sie je Fahrmodus in vier Stufen ein: deaktiviert, niedrig, mittel und hoch, zu finden unter „Individuelle Fahrmodi > Erweitert > Traktionskontrolle“. Bosch empfiehlt eine niedrige Stufe bei trockenem Boden und eine höhere auf losem, nassem oder technischem Untergrund.

Drivetrain Tensioner je Fahrmodus

Der Drivetrain Tensioner kam mit Version 1.36 vom 6. Juli 2026 und spannt den Antriebsstrang vor, damit der Leerweg am Pedal kleiner wird. Neu ist, dass ihr ihn jetzt für jeden Fahrmodus einzeln ein- und ausschaltet. Wichtig für alle, die ihn schon nutzen: Nach dem Update ist er laut Bosch in allen Fahrmodi standardmäßig aus und muss neu aktiviert werden.

Trick Check und Ladezeit

Trick Check erkennt seit Version 1.34 SprĂĽnge, Wheelies, Manuals und Stoppies. Mit 1.38 lässt sich ein eigener Screen „Trick Check“ anlegen, der den letzten Trick so lange zeigt, bis der nächste erkannt wird. Die Ladezeit erscheint automatisch auf dem Display, sobald der Charger steckt, in Stunden und Minuten bis 100 Prozent.

Funktion 1.38 Drive Units Displays
Traktionskontrolle CX-R, CX, Cargo alle
Drivetrain Tensioner CX-R, CX, Cargo alle
Trick-Check-Screen CX-R, CX, CX Race, SX 5 Modelle
Ladezeit alle alle auĂźer Intuvia 100

Stand 13.10.2026, Quelle: Bosch-Release-Notes zu Version 1.38. Traktionskontrolle und Drivetrain Tensioner laufen nur an Performance Line CX-R (BDU386Y), Performance Line CX (BDU384Y) und Cargo Line (BDU384Y). Trick Check zusätzlich an CX Race und CX der Baureihe BDU374Y sowie SX (BDU314Y), auf Kiox 300, Kiox 400C, Kiox 500, Purion 200 und Purion 400.

Ein Detail aus der Praxis: Das Fachportal gpsradler.de berichtet in seinem Test des Updates 1.38, dass die Komponenten danach auf Version 21.x stehen und im Kiox-MenĂĽ eine Option „Schnellladen“ auftaucht, die bislang ohne Wirkung ist. Laut diesem Bericht nennt der Autor die Traktionskontrolle auch fĂĽr ältere CX-Motoren der Baureihe BDU37; Bosch selbst listet nur BDU384Y und BDU386Y. MaĂźgeblich ist die Herstellerangabe.

Was kostet Bosch eBike Flow+?

Flow+ kostet laut Bosch 4,99 Euro im Monat, 39,99 Euro im Jahr oder 74,90 Euro einmalig fĂĽr eine feste Laufzeit von 24 Monaten (Stand: 13. Oktober 2026). Wer Flow+ zum ersten Mal nutzt, bekommt mit ConnectModule 12 Monate gratis, ohne ConnectModule einen Monat.

Tarif Preis pro Monat
Monatsabo 4,99 € 4,99 €
Jahresabo 39,99 € 3,33 €
24 Monate einmalig 74,90 € 3,12 €

Stand 13.10.2026, Preise laut Bosch-Seite zu Flow+. Monatswerte eigene Rechnung, auf den Cent gerundet. Die Einmalzahlung endet nach 24 Monaten automatisch, beide Abos verlängern sich automatisch.

Rechnet man nach, ist das Monatsabo die teuerste Variante: Zwölf Monate kosten 59,88 Euro, also 19,89 Euro mehr als das Jahresabo. Über zwei Jahre liegt die Einmalzahlung mit 74,90 Euro um 5,08 Euro unter zwei Jahresabos und um 44,86 Euro unter 24 Monatsraten.

Was Flow+ zusätzlich freischaltet

Ohne ConnectModule bringt Flow+ laut Bosch-Vergleichstabelle: digitalen Zusatzschutz fĂĽr den Akku, genauere Auswertung der Fahrdaten mit Eigen- und Motorleistung und genutzten Fahrmodi, eine JahresĂĽbersicht, das Teilen des Rads mit Familie und Freunden, detailliertere Karten und 3D-Routen sowie Premium-Dienste fĂĽr bis zu sechs E-Bikes in einem Account. Mit ConnectModule kommen Alarm am Rad, Bewegungsbenachrichtigung, GPS-Ortung, Fernabfrage des Akkustands und die Ladezeit in der App dazu.

Kündigung und Verlängerung

Beide Abos verlängern sich automatisch, auch nach den Gratismonaten. Laut den Bosch-Fußnoten läuft das Monatsabo nach dem ersten Monat unbefristet weiter und ist dann mit einem Monat Frist kündbar. Das Jahresabo läuft nach dem ersten Jahr ebenfalls unbefristet und ist danach mit einer Frist von einem Monat kündbar, die im Voraus gezahlte Jahresgebühr wird für die ungenutzte Zeit anteilig erstattet. Habt ihr über App Store oder Google Play gebucht, beendet ihr das Abo in der Abo-Liste des jeweiligen Stores; wie ihr dort alle laufenden Abos findet, steht in unserer Anleitung zum Abo-Überblick.

Brauche ich das ConnectModule fĂĽr Alarm und GPS?

E-Bike mit Bügelschloss in einem Hinterhof in der Abenddämmerung

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Ja, fĂĽr Alarm, Bewegungsbenachrichtigung, GPS-Ortung und die Fernabfrage des Akkustands braucht ihr laut Bosch beides: ein ConnectModule am Rad und ein Flow+-Abo. Das Modul wiegt etwa 40 Gramm, hat einen eigenen Akku, GPS und eine fest eingebaute SIM fĂĽr die Netze NB-IoT und LTE-M.

Ohne Flow+ bleibt das ConnectModule stumm. Bosch formuliert es auf der Produktseite so, dass das Modul erst mit dem Abo aktiviert wird. Wer ein Rad mit verbautem Modul kauft, startet deshalb mit 12 Gratismonaten und zahlt ab dem 13. Monat, sofern er nicht kĂĽndigt.

Zwei Modellreihen: BCM3101 und BCM3100

Das neuere ConnectModule BCM3101 nutzt zusätzlich zu GPS auch Bluetooth Low Energy und sendet eine eindeutige Kennung, mit der ihr das Rad laut Bosch per Tracker-App auf wenige Meter genau findet, etwa in Kellern oder Hinterhöfen. Sein Akku mit 550 mAh lässt sich beim Fachhändler tauschen. Das ältere BCM3100 hat 650 mAh, aber keinen tauschbaren Akku und kein Bluetooth Low Energy.

Lässt sich das Modul nachrüsten?

Nachrüsten geht, sofern der Hersteller das Rad dafür vorbereitet hat; inzwischen ist laut Bosch auch eine Befestigung direkt am Rahmen möglich. Ob euer Rad schon ein Modul hat, zeigt die eBike Flow App. Einen Preis für Modul und Einbau nennt Bosch auf seiner Produktseite nicht, den gibt der Fachhändler. Ein Vorteil gegenüber einem gewöhnlichen Tracker: Wird das ConnectModule entfernt, bleiben Motorunterstützung und Akku gesperrt.

Bei Hunde-Trackern funktioniert das Prinzip ĂĽbrigens genauso, die laufende GebĂĽhr bezahlt die eingebaute SIM und den Serverdienst. Wie unterschiedlich die Abomodelle dort ausfallen, zeigt unser Ratgeber zum GPS-Tracker fĂĽr Hund und Katze.

Lohnt sich Flow+ beim Diebstahlschutz?

Für ein teures E-Bike rechnet sich Flow+ schnell: Der Gesamtverband der Versicherer meldet für 2025 einen Rekord-Schadendurchschnitt von 1.270 Euro je gestohlenem versicherten Fahrrad, das Jahresabo kostet mit 39,99 Euro gut 3 Prozent davon. Laut GDV-Statistik wurden 2025 rund 115.000 versicherte Räder gestohlen, die Polizei zählte insgesamt etwa 214.300 Fahrraddiebstähle.

Der GDV schreibt dazu, dass Diebe es gezielt auf hochwertige Rennräder, E-Bikes und Mountainbikes abgesehen haben. Seit 2005 hat sich der Schadendurchschnitt je gestohlenem Rad mehr als verdreifacht.

Trotzdem ersetzt keine App das Schloss. Bosch sagt das in seinen Antworten zum Diebstahlschutz selbst: „Der digitale Diebstahlschutz ergänzt ein mechanisches Schloss, ersetzt es aber nicht.“ (Stand: Oktober 2026). Alarm und Ortung warnen und helfen beim Wiederfinden, den Diebstahl selbst verhindern sie nicht.

Wann Flow+ sich lohnt

  • Rad mit ConnectModule: Die 12 Gratismonate testen und erst danach entscheiden, ob Alarm und Ortung euch 39,99 Euro im Jahr wert sind
  • Rad ohne Modul, oft drauĂźen geparkt: Beim Diebstahlschutz bringt Flow+ dann nur den Akku-Schutz, Alarm und Ortung fehlen
  • Mehrere E-Bikes im Haushalt: Ein Account deckt bis zu sechs Räder ab, das senkt den Preis je Rad
  • Nur Navigation und Statistik: Wer weder Kartendetails in 3D noch die JahresĂĽbersicht braucht, kommt mit der Gratis-App aus

Flow+ ist keine Versicherung. Ob ein gestohlenes E-Bike über die Hausrat oder eine eigene Police abgedeckt ist, hängt von Zusatzbausteinen und Nachtzeitklauseln ab; das klären unsere Ratgeber zur Fahrradversicherung und dazu, was die Hausratversicherung abdeckt.

Unterschied Bosch Flow und eBike Connect: welche App fĂĽr welches E-Bike?

Zwei E-Bike-Lenker mit unterschiedlichen ausgeschalteten Displays in einer Fahrradwerkstatt

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die eBike Flow App funktioniert nur mit dem smarten System von Bosch, Räder mit dem älteren Bosch eBike-System 2 brauchen die eBike Connect App. Bosch beantwortet die Frage auf der Flow-Produktseite genau so, und im App Store hat die Bosch eBike Connect App eine eigene Version 6.2.1 vom 4. August 2026.

Am schnellsten erkennt ihr das System am Display. Die Software-Update-Seite von Bosch fĂĽhrt die Komponenten getrennt nach Generation; daraus ergibt sich diese Zuordnung:

  • Displays smartes System: Kiox 300, Kiox 400C, Kiox 500, Purion 200, Purion 400, Intuvia 100, Intuvia 200 und die LED Remote
  • Displays System 2: Purion, Intuvia, Kiox und Nyon ohne Zahl im Namen sowie der SmartphoneHub
  • Drive Units smartes System: Active Line, Active Line Plus, Cargo Line, Performance Line, Performance Line Speed, CX, CX Race, CX-R, PX und SX

Die Drive-Unit-Namen allein helfen also nicht, denn eine Performance Line CX gibt es in beiden Systemen. Entscheidend ist das Display oder die Bedieneinheit am Lenker: Steht eine Zahl im Namen oder ist es eine LED Remote, nehmt ihr die Flow App.

Was eBike Connect anders macht

Bei eBike Connect heiĂźt die Diebstahlsperre „eBike Lock“ und ist laut Beschreibung im Google Play Store eine Premium-Funktion. Die Connect App läuft nur mit Nyon oder Kiox als Bordcomputer. Traktionskontrolle, Drivetrain Tensioner und Trick Check beschreibt Bosch ausschlieĂźlich als Funktionen der Flow App und des smarten Systems; fĂĽr das System 2 nennt Bosch sie nicht.

Gebrauchtkauf: erst das System prĂĽfen

Beim Gebrauchtkauf lohnt der Blick doppelt. Die Flow App zeigt laut Bosch den Akkuzustand und erledigte Servicearbeiten an, das hilft bei der Besichtigung eines gebrauchten Rads mit smartem System. Worauf ihr außerdem achten solltet, steht in unserem Ratgeber zum refurbished E-Bike. Unsere eigenen Zahlen zeigen, wie oft solche Angebote auftauchen: MonsterDealz hat seit dem 1. Januar 2024 insgesamt 37 Deal-Beiträge mit E-Bike, eBike oder Pedelec im Titel veröffentlicht, 19 davon im Jahr 2026, und 24 der 37 sind inzwischen abgelaufen (eigene Auswertung, Stand: 13. Oktober 2026).

Warum verbindet sich Bosch Flow nicht?

E-Bike im Hausflur am Ladegerät, das Kabel führt zum Akku im Rahmen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Meist liegt es an einem von drei Punkten: Das Rad hat das ältere System 2, die App oder die Firmware ist nicht aktuell, oder Bluetooth ist an Smartphone oder Display aus. Bei Google Play stand die Flow App am 13. Oktober 2026 noch auf dem Stand vom 5. Oktober, also ohne die Funktionen von 1.38.

Wer ein Rad mit Purion, Intuvia oder Nyon ohne Zahl im Namen hat, wird in der Flow App nie fündig, weil sie dieses System nicht unterstützt. In dem Fall ist die Connect App der richtige Weg. Ist das Rad ein smartes System, hat sich bei uns diese Reihenfolge bewährt:

  1. App aktualisieren: im App Store oder bei Google Play die neueste Fassung holen
  2. Bluetooth prĂĽfen: am Smartphone einschalten und der App den Zugriff auf Bluetooth erlauben
  3. Rad einschalten: Akku eingesetzt, Display oder Bedieneinheit aktiv
  4. Firmware einspielen: nach dem App-Update das Rad-Update in der App starten, alle Komponenten bleiben am Rad
  5. Help Center und Händler: der eBike Assistant in der App, danach der Fachhändler

Ladezeit wird nicht angezeigt

Fehlt die Ladezeit, stimmt meist die Hardware nicht: Am Intuvia 100 erscheint sie laut Bosch gar nicht, in der App nur mit Flow+ und ConnectModule. Die Anzeige läuft nur, solange der Charger am Rad steckt. Wie lange das dauert, hängt vom Ladegerät ab.

Akku 4A Charger 2A Charger
PowerPack 545 ca. 4,9 h ca. 7,7 h
PowerTube 600 ca. 5,3 h ca. 9,1 h
PowerTube 750 ca. 6 h ca. 11 h
PowerTube 800 ca. 6,9 h ca. 12,4 h

Stand 13.10.2026, Werte für eine Vollladung auf 100 Prozent laut technischer Tabelle der Bosch-Ladegeräte im smarten System. Für den neuen 12A Charger nennt Bosch nur 50-Prozent-Werte, etwa 0,7 Stunden beim PowerTube 600 und 1 Stunde beim PowerTube 800.

Die Display-Anzeige ersetzt also vor allem das Schätzen: Wer abends einen PowerTube 800 am 2A-Gerät lädt, sieht jetzt direkt, dass gut zwölf Stunden fällig sind.

Vor- & Nachteile im Ăśberblick

Vorteile Nachteile
App, Updates und Motorsperre gratis Alarm und GPS nur mit Modul und Abo
Flow+ ab 3,12 Euro im Monat Abos verlängern sich automatisch
Ladezeit auf fast allen Displays Traktionskontrolle nur an drei Motoren
Ein Account für bis zu sechs Räder Ältere Bosch-Räder bleiben außen vor

Häufige Fragen zur Bosch eBike Flow App

Benötige ich für die Nutzung der App zwingend ein Premium-Abo?

Nein. Die eBike Flow App ist kostenlos und deckt Updates, Fahrmodi, Display-Konfiguration, Navigation und die Motorsperre ab. Flow+ ist ein optionales Zusatzabo ab 39,99 Euro im Jahr.

Welche Funktionen der Flow App sind ohne Zusatzkosten nutzbar?

Gratis sind laut Bosch unter anderem Routenplanung und Navigation, Tour- und Fitnessdaten inklusive Herzfrequenz, Trick Check, das Sperren der MotorunterstĂĽtzung, der digitale Diebstahlbericht, Wartungsdokumentation und Software-Updates. Kostenpflichtig sind Akku-Schutz, Alarm, GPS-Ortung, 3D-Karten, JahresĂĽbersicht und das Teilen des Rads.

Wie kĂĽndige ich ein versehentlich abgeschlossenes Bosch eBike Abo?

Flow+ lässt sich laut Bosch jederzeit zum Ende des gewählten Abrechnungszeitraums kündigen, bis dahin laufen die Dienste weiter. Ein über App Store oder Google Play gebuchtes Abo beendet ihr in der Abo-Liste des Stores, das Löschen der App reicht nicht. Die Einmalzahlung über 24 Monate endet ohne Kündigung.

Wie fĂĽhre ich ein Firmware-Update fĂĽr mein E-Bike durch?

Zuerst die eBike Flow App im Store aktualisieren, dann das Rad mit eingesetztem Akku und aufgestecktem Display einschalten und das angebotene Update in der App starten. Die Daten gehen per Bluetooth auf das Rad, ein Werkstatttermin ist nicht nötig.

Kann ich mein E-Bike ohne App vollumfänglich nutzen?

Fahren könnt ihr auch ohne App, die Unterstützung wählt ihr über Display oder Bedieneinheit. Ohne App fehlen aber Software-Updates, individuelle Fahrmodi, die Motorsperre und alle Neuerungen aus Version 1.38.

Was ist der Unterschied zwischen der eBike Flow App und Flow+?

Die eBike Flow App ist die kostenlose Grundlage. Flow+ ist das kostenpflichtige Zusatzpaket in derselben App, mit Akku-Schutz, genaueren Statistiken und Karten und, zusammen mit einem ConnectModule, Alarm und GPS-Ortung.

Gibt es Flow+ gratis zum Testen?

Ja, einmal pro Account: mit ConnectModule 12 Monate, ohne ConnectModule einen Monat. Danach verlängert sich das gewählte Abo automatisch.

Fazit: Die App reicht den meisten, Flow+ lohnt mit ConnectModule

Die Bosch eBike Flow App ist fĂĽr jedes Rad mit smartem System ein Pflicht-Download, weil Updates wie 1.38 nur ĂĽber sie aufs Rad kommen. Flow+ lohnt sich vor allem, wenn ein ConnectModule verbaut ist: Dann bringen Alarm und Ortung einen echten Mehrwert, und die ersten 12 Monate kosten nichts. Ohne Modul zahlt ihr 39,99 Euro im Jahr vor allem fĂĽr Statistiken, Karten und den Akku-Schutz.

  • Erst prĂĽfen: Display-Name zeigt, ob Flow oder Connect die richtige App ist
  • Dann rechnen: Jahresabo oder 24 Monate einmalig statt Monatsabo
  • Nie ohne Schloss: die App ergänzt den mechanischen Schutz, sie ersetzt ihn nicht

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Aktuelle Angebote für E-Bikes, Schlösser und Zubehör findet ihr auf der MonsterDealz-Startseite.

Ăśber den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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