Girokonto & Kreditkarte & Tagesgeld

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Scalable Capital: 2,50% Zinsen p.a. auf das Tagesgeld (unlimitiertes Guthaben, mtl. Zinszahlung)

Scalable Capital: 2,50% Zinsen p.a. auf das Tagesgeld (unlimitiertes Guthaben, mtl. Zinszahlung)

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100€ BONUS FÜR TAGESGELD* Openbank: 2,75% Zinsen auf Tagesgeld (für 3 Monate, bis 1.000.000€) - 0€ Gebühren
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*100€ BONUS FÜR TAGESGELD* Openbank: 2,75% Zinsen auf Tagesgeld (für 3 Monate, bis 1.000.000€) – 0€ Gebühren

Ein Konto wechselt man einmal und spart dann jahrelang – oder man kassiert die Prämie und bleibt. Hier sammeln wir alle Girokonto-Aktionen, Kreditkarten-Angebote und Tagesgeld-Konditionen, bei denen sich der Aufwand rechnet: Startguthaben, Wechselbonus, dauerhaft kostenlose Kontoführung, Zinsaktionen für Neukunden.

Anders als bei Produkten gibt es hier keinen Vergleichspreis, den man nachschlagen könnte. Deshalb rechnen wir jedes Angebot auf den Ertrag im ersten Jahr herunter – Prämie minus Kontoführungsgebühren, plus realistisch erreichbare Zinsen. Erst das macht ein 100-€-Startguthaben mit 5 € Monatsgebühr mit einem gebührenfreien Konto ohne Prämie vergleichbar.

Was du in dieser Kategorie findest

  • Girokonto mit Prämie: Startguthaben, Wechselbonus, Gutscheine bei Kontoeröffnung.
  • Kreditkarten: dauerhaft gebührenfreie Karten, Karten ohne Fremdwährungsgebühr, Bonus- und Meilenkarten.
  • Tagesgeld und Festgeld: Neukundenzinsen und ihre Aktionszeiträume.
  • Depot-Aktionen: Wechselprämien und Orderguthaben.
  • Geschäftskonten für Selbstständige und Einzelunternehmer.
  • Cashback-Konten: Karten mit Rückvergütung auf Umsätze.

So bewerten wir Konto- und Kreditkarten-Angebote

  • Ertrag im ersten Jahr: Prämie minus Kontoführung, Kartengebühr und eventueller Kosten für Bargeldabhebungen.
  • Bedingungen ausschreiben: Fast jede Prämie hängt an Auflagen – Mindestgeldeingang, eine bestimmte Zahl an Kartenzahlungen, Gehaltseingang, Kontoführung über mehrere Monate. Wir nennen sie, statt „bis zu 150 €“ zu schreiben.
  • Was nach dem Aktionsjahr gilt: Viele Konten sind nur im ersten Jahr kostenlos oder nur bei aktivem Gehaltseingang. Der Dauerzustand gehört in die Rechnung.
  • Zinsen mit Laufzeit: Bei Tagesgeld nennen wir, wie lange der Aktionszins gilt und auf welchen Betrag er begrenzt ist. Ein Spitzenzins auf maximal 10.000 € für drei Monate ist etwas anderes als ein solider Dauerzins.
  • Einlagensicherung: Wir schreiben dazu, welchem Sicherungssystem die Bank angehört und in welchem Land sie sitzt.

Die Steuerfalle bei Kontoprämien

Ein Punkt, den fast alle Vergleichsseiten auslassen: Prämien für eine Kontoeröffnung können steuerpflichtig sein.

Zahlt die Bank eine Prämie dafür, dass du ein Konto eröffnest und führst, behandelt die Finanzverwaltung das regelmäßig als sonstige Leistung im Sinne von § 22 Nr. 3 EStG. Dort gilt eine Freigrenze von 256 € im Kalenderjahr – und zwar eine Freigrenze, kein Freibetrag: Wer im selben Jahr mehrere Prämien einsammelt und in Summe 256 € erreicht, versteuert nicht nur den übersteigenden Teil, sondern alles.

Anders liegt der Fall bei Zinsen und bei Prämien, die als Zinsersatz gezahlt werden – die laufen über die Abgeltungsteuer und den Sparer-Pauschbetrag. Wer mehrere Kontoprämien pro Jahr mitnimmt, sollte deshalb mitrechnen. Ausführlich erklärt das unser Ratgeber Kontoprämie versteuern – die 256-Euro-Falle.

Einlagensicherung und Basiskonto

  • Gesetzliche Einlagensicherung: In der EU sind Guthaben bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Viele deutsche Institute gehören zusätzlich einem freiwilligen Sicherungsfonds mit deutlich höheren Grenzen an.
  • Auf das Sitzland achten: Bei Angeboten ausländischer Banken greift das Sicherungssystem des jeweiligen Landes. Das ist nicht automatisch schlechter, aber im Ernstfall ein anderer Ansprechpartner und ein anderer Ablauf.
  • Recht auf ein Konto: Jede Person mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU hat nach dem Zahlungskontengesetz Anspruch auf ein Basiskonto – auch bei negativer Bonität.

Wann Konto-Aktionen am stärksten sind

  • Januar: Neujahrs-Neukundengeschäft, oft die höchsten Startguthaben des Jahres.
  • Quartalsenden: Banken ziehen Vertriebsziele nach – kurzfristige Aufschläge auf die Prämie.
  • Zinswendephasen: Bei steigenden Leitzinsen überbieten sich Direktbanken bei Tagesgeld-Neukundenzinsen; bei fallenden verschwinden die Angebote schnell wieder.
  • November: Black Friday ist inzwischen auch im Bankensektor angekommen, vor allem bei Depots und Kreditkarten.

Verwandte Kategorien und Ratgeber

Häufige Fragen zu Girokonto- und Tagesgeld-Aktionen

Muss ich eine Kontoprämie versteuern?

In der Regel ja, wenn sie für die Kontoeröffnung gezahlt wird. Sie zählt dann zu den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG. Bleiben alle derartigen Einkünfte im Kalenderjahr unter 256 €, sind sie steuerfrei – wird die Grenze erreicht, ist der volle Betrag steuerpflichtig.

Was ist der Unterschied zwischen Freigrenze und Freibetrag?

Beim Freibetrag bleibt der Betrag immer steuerfrei und nur der übersteigende Teil wird versteuert. Bei einer Freigrenze – wie den 256 € – kippt bei Überschreiten der gesamte Betrag in die Steuerpflicht.

Wie sicher ist mein Geld auf dem Tagesgeldkonto?

Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Kunde und Institut gesetzlich abgesichert. Viele deutsche Banken sichern über freiwillige Fonds deutlich darüber hinaus. Bei ausländischen Anbietern gilt das Sicherungssystem des Sitzlandes.

Worauf muss ich bei einem Wechselbonus achten?

Auf die Bedingungen: Mindestgeldeingang pro Monat, eine bestimmte Anzahl Kartenzahlungen, ein echter Gehaltseingang oder eine Mindesthaltedauer des Kontos. Wird eine Bedingung nicht erfüllt, entfällt die Prämie komplett.

Lohnt sich ein Aktionszins beim Tagesgeld?

Nur mit Blick auf Laufzeit und Höchstbetrag. Ein hoher Zins für drei Monate auf maximal 10.000 € bringt weniger als ein etwas niedrigerer Dauerzins ohne Begrenzung. Rechne den absoluten Ertrag, nicht den Prozentsatz.

Bekomme ich auch mit schlechter Bonität ein Konto?

Ja. Nach § 31 Zahlungskontengesetz besteht ein Anspruch auf ein Basiskonto auf Guthabenbasis. Prämienaktionen setzen dagegen fast immer eine Bonitätsprüfung voraus.

Wie oft kann ich Kontoprämien mitnehmen?

Technisch mehrfach, meist aber nicht bei derselben Bank innerhalb einer Sperrfrist von oft 12 bis 24 Monaten. Steuerlich solltest du die 256-Euro-Grenze pro Kalenderjahr im Blick behalten.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Hinweis: Dieser Text ordnet Angebote ein und ersetzt keine Steuer- oder Anlageberatung. Bei größeren Beträgen oder mehreren Prämien im selben Jahr lohnt der Blick in die eigene Steuererklärung oder ein Gespräch mit einem Steuerberater.