Magenta Pay: Was die frühere payzy-App kostet und wie sicher euer Geld dort ist
Magenta Pay ist der neue Name der Bezahl-App payzy: eine E-Geld-App mit kostenloser virtueller Visa-Debitkarte und 1 Prozent Cashback, herausgegeben von Telekom Payments, einem E-Geld-Institut der griechischen Telekom-Tochter OTE mit Lizenz der Bank von Griechenland. Neu gestartet ist dabei nichts: Die Deutsche Telekom hat am 3. September 2026 bekannt gegeben, dass payzy im Zuge der Markenumstellung in Griechenland in „Magenta Pay“ umbenannt wird, Konto, IBAN und Karte bleiben gleich. Wer die App schon nutzt oder wegen des Telekom-Namens neugierig geworden ist, findet hier Kosten, Grenzen und die Unterschiede zu einem echten Girokonto. Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Magenta Pay ist payzy mit neuem Namen: gleiche Firma, gleiche IBAN, gleiche Kartennummer, nur App und Kartendesign sind neu.
- Herausgeber ist Telekom Payments (vorher COSMOTE Payments) aus Maroussi bei Athen, ein E-Geld-Institut, keine Bank und kein Produkt der Telekom Deutschland.
- Zahlungen in Euro, SEPA-Überweisungen und das Aufladen per Karte kosten nichts; außerhalb des Euro-Raums fallen 2,5 Prozent an, höchstens 7,50 Euro.
- Es gibt 1 Prozent Cashback in Coins, aber keine physische Karte, keine Zinsen und keine gesetzliche Einlagensicherung.
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Was ist Magenta Pay – und wer steckt dahinter?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Magenta Pay ist eine Smartphone-App, in der ihr ein E-Geld-Konto mit eigener IBAN eröffnet, eine virtuelle Visa-Debitkarte erhaltet und diese in Apple Pay, Google Pay oder Garmin Pay hinterlegt. Die App wurde laut Medieninformation der Deutschen Telekom vom 3. September 2026 aus payzy umbenannt, als Teil der Umstellung der griechischen Marke COSMOTE TELEKOM auf „Telekom“. Im selben Satz der Mitteilung wird aus dem Pay-TV-Dienst von OTE „MagentaTV“, aus COSMOTE 5G „Telekom 5G“ und aus den COSMOTE-Shops werden Telekom-Shops.
Das erklärt die Herkunft: Hinter Magenta Pay steht nicht die Telekom Deutschland GmbH, sondern die Hellenic Telecommunications Organization (OTE), Griechenlands größter Telekommunikationsanbieter, an dem die Deutsche Telekom laut derselben Mitteilung rund 55 Prozent hält. Herausgeber der App und der Karte ist die OTE-Tochter Telekom Payments. In den deutschen Kartenbedingungen firmiert sie als „TELEKOM PAYMENTS – E-GELD-DIENSTLEISTUNGEN SINGLE-MEMBER S.A.“ mit Sitz in Maroussi (Attika) und steht dort als von der Bank von Griechenland beaufsichtigtes E-Geld-Institut.
Der Hilfebereich beschreibt das Produkt als digitalen Zahlungsdienst von Telekom Payments, „einem Mitglied der Deutsche Telekom Gruppe“. Die Kernfunktionen laut dieser Selbstbeschreibung: die kostenlose Magenta Pay Card als virtuelle Visa-Debitkarte, 1 Prozent des Einkaufswerts zurück, Geld per Chat senden und empfangen, Sparen mit sogenannten Piggys und das Aufteilen gemeinsamer Ausgaben mit Split It. Wer ein Telekom-Kundenkonto erwartet, liegt daneben: Für Magenta Pay gibt es ein eigenes Konto in der App, unabhängig vom Telekom Login für Festnetz- und Mobilfunkverträge.
Verbreitet ist die App vor allem in Griechenland, sie läuft aber auch in Deutschland mit eigenem deutschsprachigem Hilfebereich. Bei Google Play steht sie mit mehr als 1 Million Downloads und 3,67 von 5 Sternen bei 12.187 Bewertungen, im deutschen App Store mit 3,96 von 5 Sternen bei 452 Bewertungen; die dort aktuelle Version 3.1.1 erschien am 8. September 2026 (beide Stand 26. September 2026, Store-Angaben ohne Länderaufteilung der Downloads).
Aus payzy wird Magenta Pay: Was ändert sich für Bestandskunden?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Für Bestandskunden ändert sich laut Magenta-Pay-Hilfebereich nur Name und Aussehen: Der Hinweisartikel „Aus payzy wird Magenta Pay“ vom 6. September 2026 nennt fünf Dinge, die ausdrücklich gleich bleiben, nämlich Guthaben, Konto und IBAN, Karte, Transaktionsverlauf sowie geplante und wiederkehrende Zahlungen. Wörtlich heißt es dort: „Hierbei handelt es sich ausschließlich um eine Änderung des Firmennamens und des Markenauftritts.“
Auch rechtlich bleibt alles beim Alten. COSMOTE Payments heißt jetzt Telekom Payments, bleibt aber nach Angabe des Anbieters dieselbe juristische Person mit derselben Zulassung als E-Geld-Institut der Bank von Griechenland. Einen neuen Vertrag, eine neue Registrierung oder eine erneute Identifizierung braucht ihr deshalb nicht. Ihr müsst lediglich die App im App Store oder bei Google Play auf die neueste Version aktualisieren.
Was sich tatsächlich ändert, ist überschaubar:
- App: neuer Name, neues Symbol, Magenta-Farben und neues Design; Funktionen bleiben gleich.
- Karte: Neue Karten erscheinen in Magenta mit dem „T“-Logo. Kartennummer, Ablaufdatum und PIN bleiben, ein Austausch ist nicht nötig.
- Wallets: In Apple Pay, Google Wallet und Garmin funktioniert die Karte weiter. Wer das neue Design sehen will, entfernt sie und fügt sie neu hinzu.
- Kundenservice: heißt jetzt Magenta Pay Support, erreichbar über Chat in der App und per E-Mail an [email protected].
- Dokumente: Webseiten, AGB und Mitteilungen werden schrittweise auf Magenta Pay und Telekom Payments umgestellt.
Wichtig für Abos: Da Kartennummer und Ablaufdatum gleich bleiben, müsst ihr die Karte bei Netflix, Disney+ oder Apple iCloud nicht neu hinterlegen; der Hilfebereich nennt genau diese drei Dienste als Beispiel. Die Gebühren ändern sich laut dem Artikel „Ändern sich die Gebühren?“ vom 4. September 2026 ebenfalls nicht, und gesammelte Coins bleiben erhalten. Wer ein altes payzy-Bookmark im Browser hat, landet übrigens automatisch im neuen Hilfebereich: support.payzy.de leitet inzwischen per Weiterleitung auf de.support.magenta.pay um (gemessen am 26. September 2026).
Eine Einschränkung aus dem Hilfebereich solltet ihr kennen, bevor ihr ein altes Konto schließt: Unter „Wie kann ich mein Konto deaktivieren?“ steht, dass eine erneute Registrierung in der App derzeit nicht möglich ist. Wer sein Konto auflöst, kommt also nicht ohne Weiteres zurück.
Payzy App Funktionen: Was kann Magenta Pay konkret?
Magenta Pay bündelt laut Hilfebereich sechs Funktionen: E-Geld-Konto mit IBAN, virtuelle Visa-Debitkarte, 1 Prozent Cashback, Überweisungen per Chat, Piggys als Sparschweine und Split It zum Teilen von Ausgaben (Stand: September 2026). Die Karte ist der zentrale Baustein; ohne Karte gibt es kein Cashback.
Virtuelle Karte, Wallets und Wearables
Die Magenta Pay Card gibt es nur virtuell. Auf die Frage nach einer Plastikkarte antwortet der Hilfebereich knapp: „Nein, diese Option gibt es derzeit noch nicht.“ Ihr nutzt die Karte deshalb online, im Geschäft über Apple Pay, Google Pay oder Garmin Pay und laut Hilfeartikeln vom 2. September 2026 auch über PAGO-Wearables wie Ringe oder Armbänder, die über den Dienst Fidesmo Pay angebunden werden. Für PAGO gilt standardmäßig ein Tageslimit von 600 Euro, ab 50 Euro Einkaufswert fragt das Terminal teils nach der Karten-PIN. Die virtuelle Karte ist fünf Jahre gültig und wird automatisch verlängert.
Überweisungen, Chat & Pay und Echtzeitüberweisung
Euer Konto hat eine eigene IBAN, über die ihr SEPA-Überweisungen senden und empfangen könnt. Seit Juli 2026 führt der Hilfebereich auch SEPA-Echtzeitüberweisungen; standardmäßig gelten dort 800 Euro pro Überweisung und 2.500 Euro pro Tag, beides lässt sich in der App ändern. Zwischen zwei Magenta-Pay-Nutzern geht Geld per Chat & Pay sofort und kostenlos. Überweisungen sind nur mit SEPA-Ländern möglich, also mit EU-Staaten sowie etwa der Schweiz, Norwegen und dem Vereinigten Königreich.
Piggys, Split It und die Grenzen
Piggys sind Unterkonten zum Sparen. Ihr könnt Ziele setzen und bei jedem Kartenkauf automatisch auf den nächsten Euro aufrunden lassen; die Differenz wandert ins Piggy. Split It verteilt gemeinsame Ausgaben in Gruppen und zeigt, wer wem noch etwas schuldet. Genauso wichtig ist, was fehlt: Magenta Pay bietet laut Hilfebereich keine Kreditkarte, keine Ratenzahlung, keinen Dauerauftrag und ist laut Hilfebereich ausdrücklich kein Gehaltskonto. Der Kontoauszug in der App deckt jeweils drei Monate ab. Wer also ein Konto für Gehalt und Miete sucht, braucht weiterhin ein kostenloses Girokonto daneben.
Was kostet Magenta Pay? Gebühren, Limits und Cashback

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Magenta Pay kostet keine Kontoführungsgebühr; laut Gebührenartikel im Hilfebereich (aktualisiert am 23. September 2026) fällt nur bei Kartenzahlungen in Fremdwährung eine Gebühr von 2,5 Prozent des Betrags an, höchstens 7,50 Euro. Alle anderen Transaktionen bezeichnet Telekom Payments dort als kostenlos, ausdrücklich auch Überweisungen auf eine andere IBAN und SEPA-Überweisungen ins Ausland.
| Vorgang | Kosten bei Magenta Pay |
|---|---|
| Konto und virtuelle Karte | 0 Euro |
| Kartenzahlung in Euro | 0 Euro |
| Kartenzahlung außerhalb des Euro-Raums | 2,5 %, max. 7,50 Euro |
| Abhebung am NFC-Automaten in Deutschland | 0 Euro von Telekom Payments |
| Abhebung außerhalb des Euro-Raums | 2,5 %, max. 7,50 Euro |
| Aufladen per Visa- oder Mastercard | 0 Euro, sofort gutgeschrieben |
| Aufladen per SEPA-Überweisung | 0 Euro, bis zu 3 Werktage |
| SEPA- und Echtzeitüberweisung | 0 Euro |
Zusammengestellt aus den Artikeln des deutschen Magenta-Pay-Hilfebereichs zu Gebühren, Auslandseinsatz, Aufladung und Echtzeitüberweisung, Stand 26. September 2026. Die vollständige Preisliste liegt als PDF auf magenta.pay, war für uns aber hinter einer Sicherheitsabfrage nicht abrufbar. Gebühren der eigenen Bank beim Aufladen sind nicht enthalten.
Einen Widerspruch solltet ihr kennen: Im Artikel zur Kontodeaktivierung (Stand 15. September 2026) nennt der Hilfebereich für das Überweisen des Restguthabens eine „Überweisungsgebühr von 0,50 €“, während der Gebührenartikel alle SEPA-Überweisungen als kostenlos führt. Wer sein Konto auflösen will, fragt das vorher im Support-Chat ab oder gibt den Rest per Karte aus.
Wie viel bringt 1 Prozent Cashback?
Für jeden mit der Karte bezahlten Euro gibt es einen Coin, 100 Coins entsprechen 1 Euro, und laut Hilfebereich verfallen Coins nicht. Ein fester Cashback-Deckel steht dort nicht, die Obergrenze ergibt sich aber aus dem Kartenlimit: Das monatliche Transaktionslimit liegt laut Hilfeartikel „Was ist das Limit meiner Karte?“ (Stand 8. September 2026) bei 15.000 Euro, Überweisungen zählen mit hinein. Rechnerisch sind also höchstens 150 Euro Cashback im Monat möglich (eigene Berechnung). Bei 500 Euro Kartenumsatz im Monat sind es 5 Euro, im Jahr 60 Euro.
Keine Coins gibt es laut Ausschlussliste für Bargeldabhebungen, das Aufladen anderer Karten, Überweisungen und Geldtransfers, Kreditraten, Krypto-Käufe, Glücksspiel und Zahlungen an Behörden. Wer also Geld über Magenta Pay an eine andere Karte oder ein anderes Konto weiterreicht, um Cashback mitzunehmen, bekommt dafür nichts. Einkäufe im Ausland zählen dagegen mit; die Coins werden nach der Umrechnung in Euro gutgeschrieben. Bei einer Zahlung von umgerechnet 100 Euro außerhalb des Euro-Raums stehen 2,50 Euro Gebühr gegen 1 Euro Cashback, auf Reisen ist Magenta Pay also kein Sparmodell. Ab 300 Euro greift der Deckel von 7,50 Euro. Wie Cashback-Karten allgemein rechnen, zeigt unser Ratgeber zur Cashback-Kreditkarte.
Zur Einordnung aus unserem eigenen Bestand: In der MonsterDealz-Beitragsdatenbank tragen 47 veröffentlichte Beiträge „Cashback“ im Titel, davon 22 Deal-Beiträge, 19 Userdeals und 6 Magazin-Artikel (Auswertung der Zentral-Datenbank, Stand 26. September 2026). Ein dauerhaftes, bedingungsloses Prozent auf jeden Kartenumsatz ist darunter die Ausnahme; die meisten Aktionen sind an Händler, Zeiträume oder Mindestumsätze gebunden.
Wie sicher ist mein Geld bei Magenta Pay?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Guthaben bei Magenta Pay ist E-Geld und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro, die nach § 8 Einlagensicherungsgesetz für Einlagen bei Banken gilt. Sicherungspflichtig sind nach § 1 dieses Gesetzes CRR-Kreditinstitute, also Banken mit Einlagengeschäft, und Telekom Payments ist laut eigenen Angaben ein E-Geld-Institut, keine Bank.
Schutzlos ist das Geld trotzdem nicht, der Schutz funktioniert nur anders. E-Geld-Institute müssen die Kundengelder von ihrem eigenen Vermögen trennen und absichern, entweder auf gesonderten Konten beziehungsweise in sicheren Anlagen oder über eine Versicherung oder Garantie. In Deutschland steht diese Pflicht in § 17 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz: Die Gelder dürfen „zu keinem Zeitpunkt mit den Geldbeträgen anderer natürlicher oder juristischer Personen“ vermischt werden. Telekom Payments unterliegt als griechisches Institut dem griechischen Aufsichtsrecht, das auf derselben EU-E-Geld-Richtlinie beruht, und wird von der Bank von Griechenland beaufsichtigt. Im Insolvenzfall kommt ihr also an ein abgesondertes Vermögen heran, aber nicht an eine Entschädigungseinrichtung, die binnen weniger Tage auszahlt.
Aus demselben Grund gibt es auf Magenta Pay keine Zinsen. § 3 Absatz 2 ZAG verlangt für E-Geld, dass es nicht verzinst wird und dem Inhaber „auch sonst keine Vorteile gewährt werden, die mit der Länge der Haltedauer in Zusammenhang stehen“. Das Piggy ist deshalb ein Sparschwein im Wortsinn, kein Tagesgeldkonto. Das Cashback ist davon nicht betroffen, weil es an Kartenzahlungen hängt, nicht an der Haltedauer.
Praktisch heißt das: Für die Alltagskasse mit ein paar Hundert Euro spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Das maximal zulässige Guthaben liegt zwar bei 50.000 Euro, und zusätzlich darf jedes Piggy separat bis 50.000 Euro halten. Größere Summen gehören trotzdem auf ein Konto mit Einlagensicherung. Welche Guthaben dort geschützt sind und welche nicht, erklären wir im Ratgeber zur Einlagensicherung.
Kartensicherheit und Haftung
Jede Transaktion läuft laut Hilfebereich mit starker Kundenauthentifizierung nach der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Nach den deutschen Kartenbedingungen haftet ihr bei einem nicht autorisierten Zahlungsvorgang mit einer verlorenen oder gestohlenen Karte bis höchstens 50 Euro, sofern ihr nicht grob fahrlässig gehandelt habt. Die Bedingungen unterliegen griechischem Recht, allerdings „unbeschadet zwingender Verbraucherschutzbestimmungen des deutschen Rechts“. Für Streitigkeiten mit Verbrauchern nennen sie unter anderem die Gerichte am Wohnsitz des Nutzers; als außergerichtliche Schlichtung verweisen sie auf das Register des griechischen Entwicklungsministeriums.
Unterschiede zwischen Payzy und herkömmlichen Bank-Apps
Der größte Unterschied zwischen Magenta Pay und einer Bank-App ist die rechtliche Grundlage: Magenta Pay führt ein E-Geld-Konto mit griechischer IBAN, eine Bank oder Neobank ein Girokonto mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Der BIC von Magenta Pay lautet laut Hilfebereich CPEMGRA2, das „GR“ darin steht für Griechenland.
| Merkmal | Magenta Pay | Girokonto bei Bank oder Neobank |
|---|---|---|
| Rechtsform | E-Geld-Konto | Einlagenkonto |
| Einlagensicherung | nein, Absicherungspflicht | bis 100.000 Euro |
| IBAN | griechisch (BIC CPEMGRA2) | je nach Bank, oft deutsch |
| Karte | nur virtuell | meist Plastik plus digital |
| Dauerauftrag, Gehalt | nicht vorgesehen | Standard |
| Zinsen | gesetzlich ausgeschlossen | möglich |
| Cashback | 1 % auf Kartenzahlungen | selten, meist Aktion |
Magenta-Pay-Spalte nach dem deutschen Hilfebereich und den Kartenbedingungen, Stand 26. September 2026. Die rechte Spalte beschreibt den gesetzlichen Regelfall nach Einlagensicherungsgesetz; einzelne Banken weichen bei Karten und Zinsen ab.
Für Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums spielt das Land der IBAN technisch keine Rolle; Magenta Pay nennt Deutschland ausdrücklich unter den unterstützten Ländern. Die griechische IBAN ist im Alltag trotzdem ein Detail, das ihr kennen solltet, etwa wenn ein Formular eine deutsche Kontoverbindung abfragt. Als Gehaltskonto sieht der Anbieter das Konto ohnehin nicht vor, und einen Dauerauftrag aus der App heraus gibt es nicht.
Beim Bargeld liegt die zweite Schwäche. Ohne Plastikkarte hebt ihr nur an Geldautomaten mit kontaktlosem NFC-Leser ab. Der Hilfebereich schreibt selbst, dass „die meisten Geldautomaten in Deutschland derzeit keine kontaktlosen Abhebungen unterstützen“, und dass die jeweilige Bank eine Abhebung mit fremder Karte ablehnen kann. Abheben im Supermarkt an der Kasse geht nicht. Welche Automaten das kontaktlose Abheben überhaupt anbieten, haben wir für Apple Pay am Geldautomaten zusammengetragen.
Wer Magenta Pay mit einer Prepaid-Karte vergleicht, liegt näher an der Wahrheit als beim Girokonto: Das Geld muss vorher aufgeladen sein, einen Kreditrahmen gibt es nicht, und bei Hotels oder Mietwagen mit Kaution kann eine Debit- oder Prepaid-Karte scheitern. Die Unterschiede zwischen den Kartentypen erklärt unser Ratgeber zur Prepaid-Kreditkarte, die Auswahl bei den digitalen Vollbanken der Neobanken-Vergleich.
Wer kann Magenta Pay nutzen – und braucht man einen Telekom-Vertrag?
Magenta Pay können volljährige Personen mit Wohnsitz in Deutschland nutzen; einen Telekom-Vertrag verlangt der Anbieter nicht. Laut Registrierungsartikel (Stand 26. September 2026) braucht ihr ein Smartphone, eine Mobilfunknummer, eine E-Mail-Adresse und den Personalausweis; Nicht-EU-Bürger zusätzlich Reisepass und deutsche Aufenthaltserlaubnis.
Die Identifizierung läuft per Selfie oder per Videoanruf mit einer von Telekom Payments autorisierten Person, bei Ausweisen ohne maschinenlesbare Zone nur per Videoanruf. Konten gibt es laut Hilfebereich nur ab 18 Jahren. Bei den technischen Voraussetzungen widersprechen sich die Angaben: Der Registrierungsartikel nennt Android 8 oder iOS 13, der App Store verlangt für die aktuelle Version iOS 15.0 (Stand 26. September 2026). Beim iPhone solltet ihr also von iOS 15 ausgehen.
Hat Magenta Pay etwas mit Magenta Moments oder der Telekom-Rechnung zu tun?
Nach allem, was belegbar ist: nein. Wir haben alle 259 deutschsprachigen Artikel des Magenta-Pay-Hilfebereichs ausgewertet; 246 davon wurden seit dem 3. September 2026 aktualisiert, aber kein einziger erwähnt Magenta Moments, MagentaEINS, die Telekom-Rechnung oder die Telekom Deutschland (eigene Zählung, Stand 26. September 2026). Einen Rabatt für Telekom-Kunden, eine Verrechnung mit der Mobilfunkrechnung oder Punkte im Treueprogramm gibt es demnach nicht. Auch das Nachrichtenportal teltarif betont, dass ihr für Magenta Pay kein Telekom-Kunde sein müsst.
Wer als Telekom-Kunde Vorteile sucht, findet sie weiterhin im Treueprogramm Magenta Moments in der MeinMagenta App, das mit Magenta Pay nichts zu tun hat. Die Namensgleichheit ist Marke, keine Produktverknüpfung, zumindest bis heute. Die Deutsche Telekom begründet die Umstellung in Griechenland mit Synergien. Dominique Leroy, Vorständin für Europa der Deutschen Telekom, sagt dazu in der Mitteilung: „Europa ist eine zentrale Säule unserer Strategie.“ Ob daraus einmal ein deutsches Telekom-Produkt wird, hat die Telekom nicht angekündigt.
MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Sollte Magenta Pay eine Neukundenaktion oder einen Werbebonus starten, taucht er bei uns als Deal auf; Stand heute hat die App einen eigenen Bereich „Mit Magenta Pay verdienen“ für Angebote, und die Datenschutzhinweise erwähnen eine Werbeaktion „Freunde werben“; eine Prämienhöhe nennt der Hilfebereich nicht.
Magenta Pay: Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Konto und virtuelle Visa-Karte ohne Grundgebühr | Keine gesetzliche Einlagensicherung, weil E-Geld |
| 1 Prozent Cashback auf Kartenzahlungen, Coins verfallen nicht | Keine Plastikkarte, Abheben nur an NFC-Automaten |
| Kostenlose SEPA- und Echtzeitüberweisungen | 2,5 Prozent Gebühr außerhalb des Euro-Raums |
| Umstellung von payzy ohne neue IBAN oder Kartennummer | Kein Dauerauftrag, kein Gehaltskonto, griechisches Recht |
Häufige Fragen zu Magenta Pay
Ist Magenta Pay eine Bank?
Nein. Herausgeber ist Telekom Payments, ein von der Bank von Griechenland zugelassenes E-Geld-Institut. Euer Guthaben ist E-Geld, das abgesichert, aber nicht über die Einlagensicherung bis 100.000 Euro entschädigt wird.
Muss ich als payzy-Kunde etwas tun?
Nur die App aktualisieren. IBAN, Kartennummer, PIN, Ablaufdatum, Guthaben, Coins sowie geplante und wiederkehrende Zahlungen bleiben laut Anbieter unverändert. Wer die Karte im neuen Design im Wallet sehen möchte, entfernt sie dort und fügt sie neu hinzu.
Wie erkenne ich, ob eine Zahlungs-App seriös ist oder ein Betrugsversuch?
Prüft drei Dinge: den Herausgeber im Impressum oder in den Bedingungen, die Aufsichtsbehörde mit Lizenzangabe und den Store-Eintrag des Entwicklers. Bei Magenta Pay steht in allen drei Fällen Telekom Payments mit Aufsicht der Bank von Griechenland. Eine App, die sich auf eine Marke beruft, aber keinen lizenzierten Herausgeber nennt, lasst ihr besser liegen.
Wie werden meine Bankdaten bei der Nutzung von Magenta Pay geschützt?
Zahlungen laufen mit starker Kundenauthentifizierung nach PSD2, Online-Käufe mit 3D Secure. Die Karte, mit der ihr aufladet, muss eine Visa- oder Mastercard sein; Prepaid-Karten lassen sich nicht als Aufladequelle nutzen. Die Kundengelder muss der Anbieter getrennt vom eigenen Vermögen absichern.
Kann ich mit Magenta Pay Bargeld abheben?
Nur an Geldautomaten mit kontaktlosem Leser, indem ihr das Smartphone mit hinterlegter Karte an das Lesegerät haltet. Telekom Payments erhebt dafür in Deutschland keine Gebühr, die Automatenbank kann die Abhebung aber ablehnen. Außerhalb des Euro-Raums kostet es 2,5 Prozent, höchstens 7,50 Euro.
Bekomme ich eine physische Magenta Pay Card?
Derzeit nicht. Der Hilfebereich verneint die Frage ausdrücklich und verweist auf die Nutzung in Apple Pay oder Google Wallet. Neue virtuelle Karten erscheinen im Magenta-Design mit dem „T“-Logo.
Fazit: Magenta Pay ist payzy mit Telekom-Farbe, kein neues Girokonto
Magenta Pay ist eine Umbenennung, kein Neustart. Wer payzy nutzt, muss nur die App aktualisieren. Wer neu einsteigen will, bekommt eine kostenlose virtuelle Visa-Karte mit 1 Prozent Cashback, allerdings als E-Geld-Konto eines griechischen Instituts ohne Einlagensicherung, ohne Plastikkarte und ohne Bezug zum Telekom-Vertrag.
- Nutzt Magenta Pay als Zweitkarte für Euro-Zahlungen, bei denen das Cashback zählt, nicht als Gehaltskonto.
- Haltet nur so viel Guthaben darauf, wie ihr für den Alltag braucht; größere Beträge gehören auf ein Konto mit Einlagensicherung.
- Außerhalb des Euro-Raums frisst die 2,5-Prozent-Gebühr das Cashback, dort lohnt eine andere Karte.
Wie ihr beim Girokonto die tatsächlichen Kosten findet, steht in unserem Ratgeber zum kostenlosen Girokonto. Tagesaktuelle Angebote rund um Konten, Karten und Cashback findet ihr auf unserer Startseite.