Kühlschrank-Test 2026: Was Stiftung Warentest zeigt, was der Strom kostet und wann ihr günstig kauft
Im aktuellen Kühlschrank-Test der Stiftung Warentest stehen 177 Kühlgeräte, zuletzt kamen im September 2026 15 neue Modelle dazu, und der größte Unterschied zwischen ihnen liegt nicht im Kaufpreis, sondern im Stromverbrauch. Ein Kühlschrank-Test ist ein vergleichender Labortest, in dem Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombinationen unter gleichen Bedingungen auf Kühlen, Einfrieren, Temperaturstabilität, Energieverbrauch, Handhabung und Geräusch geprüft werden. Wer Angst vor einem teuren Fehlkauf hat, der 15 Jahre in der Küche steht, findet hier Bauformen, Energielabel, Stromkosten mit echten Zahlen, die richtige Größe und den besten Kaufzeitpunkt rund um den Black Friday am 27. November 2026. Stand: Oktober 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Stiftung Warentest führt 177 Kühlgeräte in der Datenbank (Stand 23.09.2026), die Noten stehen hinter der Bezahlschranke.
- Über 15 Jahre liegen laut test.de bis zu 2.590 Euro Stromkosten zwischen sparsamster Kombi und stromhungrigstem Side-by-Side-Gerät.
- Jede 100 kWh Jahresverbrauch kosten bei 37,0 Cent je kWh (BDEW, August 2026) 37 Euro im Jahr und 555 Euro in 15 Jahren.
- Händler ab 400 m² Elektro-Verkaufsfläche müssen euer Altgerät beim Kauf kostenlos zurücknehmen, bei Lieferung auch zu Hause abholen.
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Was zeigt der aktuelle Kühlschrank-Test der Stiftung Warentest?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Der aktuelle Kühlschrank-Test der Stiftung Warentest umfasst 177 Kühlgeräte und ist auf den 23. September 2026 datiert, mit dem Update im September 2026 kamen 15 neue Geräte dazu. Darunter sind Kühl-Gefrierkombinationen, Kühlschränke mit und ohne Gefrierfach, Einbau- und freistehende Geräte sowie neue Side-by-Side-Modelle. Die Testdatenbank wächst laufend, einen einzelnen „Kühlschrank-Test Oktober 2026“ mit eigener Heftausgabe gibt es nicht.
Die Qualitätsurteile und Testsieger stehen hinter der Bezahlschranke, das Freischalten kostet 5,90 Euro, Flatrate-Kunden sehen sie nach dem Login. Wir schreiben deshalb keine Noten ab und erfinden keine. Frei lesbar sind dagegen die Kernaussagen und das komplette Prüfprogramm, und die sagen mehr über einen guten Kühlschrank als jede Rangliste. Die wichtigste Aussage steht gleich am Anfang: Unter den 2026 getesteten Geräten „spart die Kombi mit dem niedrigsten Verbrauch satte 2 590 Euro Stromkosten“ gegenüber dem stromhungrigsten Side-by-Side-Modell, gerechnet über 15 Jahre.
Wie stark der Stromverbrauch zählt, zeigt die Gewichtung. Bei Kühl-Gefrierkombinationen macht die Energieeffizienz 30 Prozent des Qualitätsurteils aus, die Handhabung 25 Prozent, Kühlen und Einfrieren je 12,5 Prozent, die Temperaturstabilität beim Lagern 10 Prozent, Geräusch und Verhalten bei Störungen je 5 Prozent. Seit Februar 2024 misst die Stiftung den Verbrauch zusätzlich beim Herunterkühlen und Einfrieren von Lebensmitteln, weil das EU-Energielabel nur das dauerhaft geschlossene Gerät abbildet, also eine sehr geringe Nutzung.
Auch die Raumtemperaturen hat die Stiftung angepasst: Die Temperaturstabilität prüft sie bei 23 und 35 Grad statt früher bei 25 und 32 Grad, den Jahresverbrauch modelliert sie mit 320 Tagen bei 23 Grad und 45 Tagen bei 35 Grad. Die Preise in der Datenbank sind mittlere Onlinepreise ohne Versand, ermittelt über Geizhals. Werbt ein Shop mit einem Testurteil, prüft, ob es zum exakten Modell gehört und aus dem Prüfprogramm ab Februar 2024 stammt.
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion am 27. Oktober 2026 die frei zugänglichen Teile des Warentest-Kühlschranktests, die Kühlschrank-Beratung der Verbraucherzentrale, die BDEW-Strompreisanalyse, das Elektro- und Elektronikgerätegesetz und 25 Kühlschrank-Deals aus unserer eigenen Datenbank ausgewertet.
Einbaukühlschrank vs. Standgerät: Vor- und Nachteile der Bauformen
Freistehende Geräte arbeiten laut Stiftung Warentest temperaturstabiler und energieeffizienter als Einbaugeräte und sind bei ähnlicher Größe oft etwas preiswerter, große freistehende Modelle kosten im Test rund 600 bis 1.200 Euro. Einbaukühlschränke führt die Datenbank ab etwa 300 Euro. Geräte ganz ohne Gefrierteil arbeiten tendenziell etwas sparsamer als Kühlschränke mit Gefrierfach. Die Verbraucherzentrale rät deshalb: Wer die Wahl hat, nimmt ein Standgerät.
Die Wahl habt ihr allerdings nicht immer. In einer Einbauküche entscheidet die Nische, und ein Standgerät daneben bricht die Küchenfront. Auch beim Austausch einer alten Einbau-Kombi ist ein Einbaugerät meist die einzige Option, die ohne Schreiner auskommt.
- Kühl-Gefrierkombination freistehend: Kühlteil oben, Gefrierteil mit Schubladen unten. Laut Stiftung Warentest arbeiten freistehende Geräte sparsamer als Einbaugeräte.
- Einbau-Kühl-Gefrierkombination: verschwindet hinter der Möbelfront, die meisten Modelle im Test sind 1,77 oder 1,78 Meter hoch. Weniger Luft zum Kühlen, deshalb oft weniger stabil und durstiger.
- Kühlschrank ohne Gefrierteil: sinnvoll, wenn ihr einen separaten Gefrierschrank habt. Am wenigsten Energiebedarf, weil nichts gefroren wird.
- Side-by-Side, French Door, Multi Door: breiter, viel Platz, teils mit Eiswürfelbereiter. Laut Stiftung Warentest oft teurer als Standard-Kombis und mit deutlich höherem Stromverbrauch.
Einbaukühlschrank Maße Standard: Was müsst ihr messen?
Die meisten Einbau-Kombis im Warentest sind 1,77 oder 1,78 Meter hoch, eure Nische muss also mindestens so hoch sein. Messt Höhe, Breite und Tiefe der Nische an drei Stellen und nehmt jeweils den kleinsten Wert, prüft die Türbefestigung (Schlepptür oder Festtür) und den Türanschlag. Bei Standgeräten kommt der Platz für die Tür dazu: Steht das Gerät in einer Ecke, muss sich die Tür laut Stiftung Warentest mindestens um 90 Grad öffnen lassen, sonst bekommt ihr Schubladen und Glasböden nicht heraus.
Side-by-Side und French Door: Wann lohnt sich der Platz?
Ein 2025 getestetes Side-by-Side-Modell verursacht laut Modellrechnung der Stiftung Warentest über 15 Jahre 3.160 Euro Stromkosten. Das heißt nicht, dass jedes große Gerät ein Stromfresser ist, einige der besten Side-by-Side-Geräte sind laut test.de sogar günstiger. Lohnend ist die Bauform für große Haushalte, die den Platz wirklich füllen. Für zwei Personen ist sie fast immer überdimensioniert, und mehr Volumen kostet Strom, wie der nächste Abschnitt zeigt. Kühlschränke mit Wasseranschluss und Eiswürfelbereiter haben zudem mehr Bauteile, die ausfallen können, und brauchen einen Wasseranschluss in der Nähe.
Was bedeuten die neuen Energieeffizienzklassen bei Kühlschränken?
Seit dem 1. März 2021 tragen Kühlgeräte das neue EU-Energielabel mit der Skala A bis G, die Plus-Klassen A+ bis A+++ sind abgeschafft. Laut Umweltbundesamt kann ein Gerät, das bisher in A+++ stand, im neuen Label nur in Klasse B, C oder gar D landen, ohne dass sich am Gerät etwas geändert hat. Das Umweltbundesamt nennt den Grund ausdrücklich: „Ziel ist dabei, dass zu Beginn noch keine Geräte in der effizientesten Klasse A auf dem Markt verfügbar sind.“
Ein Kühlschrank der Klasse D ist deshalb kein schlechtes Gerät. Laut Verbraucherzentrale erreichen effiziente Kühl-Gefrierkombinationen heute die Klassen A bis C. Wichtiger als der Buchstabe ist die Zahl darunter: der Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Zwei Geräte derselben Klasse können sehr unterschiedlich viel verbrauchen, wenn eines doppelt so groß ist, denn die Klasse bewertet die Effizienz im Verhältnis zum Volumen.
Auf dem Label stehen laut Verbraucherzentrale Hersteller und Modell, die Effizienzklasse, der Stromverbrauch pro Jahr in kWh, das Volumen von Kühl- und Gefrierteil in Litern, der Geräuschpegel in dB(A) mit Geräuschklasse und die Nummer der EU-Verordnung. Der QR-Code oben rechts führt in die europäische Produktdatenbank EPREL, dort findet ihr das vollständige Datenblatt, auch wenn der Shop es nicht verlinkt.
Wie das neue Label für Kühl- und Gefriergeräte aufgebaut ist, erklärt das Bayerische Umweltministerium in seinem offiziellen Kurzvideo:
Ein Punkt, den viele übersehen: Die Labelwerte stammen aus einer Messung mit geschlossener Tür. Die Stiftung Warentest misst seit 2024 zusätzlich mit Herunterkühlen und Einfrieren, weil echte Haushalte die Tür öffnen und warme Einkäufe einräumen. Der tatsächliche Verbrauch liegt im Alltag deshalb in der Regel über dem Labelwert.
Welche Energieeffizienzklasse ist langfristig am wirtschaftlichsten?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Am wirtschaftlichsten ist das Gerät mit dem niedrigsten Jahresverbrauch in kWh bei passender Größe: Laut BDEW-Strompreisanalyse vom August 2026 zahlen Haushalte im Schnitt 37,0 Cent je Kilowattstunde, jede 100 kWh Jahresverbrauch kosten damit 37 Euro im Jahr. Über 15 Jahre Lebensdauer, mit der auch die Stiftung Warentest rechnet, sind das 555 Euro. Ein Gerät, das 100 kWh weniger braucht, darf also bis zu rund 550 Euro mehr kosten und ist trotzdem nicht teurer.
Die BDEW-Strompreisanalyse bildet abschließbare Tarife für einen Jahresverbrauch von 3.500 kWh ab. Wer einen günstigen Neukundentarif hat, zahlt weniger, wer in der Grundversorgung steckt, mehr. Rechnet deshalb mit eurem eigenen Arbeitspreis von der Stromrechnung, die Formel bleibt gleich: Jahresverbrauch in kWh mal Arbeitspreis in Euro ergibt die Kosten pro Jahr. Wie sich der Preis zusammensetzt, steht in unserem Ratgeber zum Strompreis.
| Jahresverbrauch | Kosten pro Jahr | Kosten in 15 Jahren |
|---|---|---|
| 90 kWh | 33,30 € | 499,50 € |
| 150 kWh | 55,50 € | 832,50 € |
| 200 kWh | 74,00 € | 1.110,00 € |
| 300 kWh | 111,00 € | 1.665,00 € |
Stand 27.10.2026. Eigene Rechnung mit 37,0 Cent je kWh (BDEW-Strompreisanalyse August 2026), Strompreis über 15 Jahre konstant angenommen. 90 kWh ist laut Verbraucherzentrale die Obergrenze für einen sparsamen Klasse-D-Kühlschrank mit rund 150 Litern.
Die Verbraucherzentrale gibt einen Orientierungswert: Ein sparsamer Klasse-D-Kühlschrank mit rund 150 Litern sollte nicht mehr als 90 kWh pro Jahr verbrauchen, das sind bei 37,0 Cent rund 33 Euro jährlich. Große Kombis und Side-by-Side-Geräte liegen deutlich darüber, wie die 3.160 Euro für das 2025 getestete Side-by-Side-Gerät zeigen.
Wie hoch sind die tatsächlichen Stromkosten über 10 Jahre bei unterschiedlichen Effizienzklassen?
Über 10 Jahre kosten 100 kWh Mehrverbrauch pro Jahr bei 37,0 Cent zusammen 370 Euro. Vergleicht ihr zwei gleich große Kombis, von denen eine 150 und die andere 250 kWh im Jahr braucht, ist das genau dieser Abstand. Den exakten Wert für euer Wunschmodell liefert das Label oder EPREL, der Rest ist Multiplikation. Lohnt sich der Austausch eines funktionierenden Altgeräts? Messt erst eine Woche lang mit einem Strommessgerät, wie die Verbraucherzentrale rät, rechnet auf ein Jahr hoch und vergleicht mit dem Labelwert des neuen Geräts. Wie das Messen funktioniert, zeigt unser Ratgeber zum Energiekosten-Messgerät.
Wie groß muss der Kühlschrank sein, und welcher ist wirklich leise?
Für einen Single- oder Zwei-Personen-Haushalt reichen laut Verbraucherzentrale in der Regel 100 bis 150 Liter Nutzinhalt, für jede weitere Person kommen etwa 50 Liter dazu. Größer zu kaufen hat einen Preis: 100 Liter mehr Volumen erhöhen den Stromverbrauch laut Verbraucherzentrale um 20 Prozent. Eine vierköpfige Familie kommt nach dieser Faustregel mit 200 bis 250 Litern Kühlraum aus.
Beim Volumen lohnt der genaue Blick auf die Angabe. Laut Stiftung Warentest nennen Hersteller im Datenblatt und auf dem Label das Nutzvolumen ohne herausnehmbare Einbauten, das tatsächlich nutzbare Gebrauchsvolumen ist kleiner. Plant also eher etwas Reserve ein, als das größte Gerät zu nehmen, das in die Küche passt.
Welcher Kühlschrank ist wirklich leise?
Als besonders leise gelten laut Verbraucherzentrale Geräte mit weniger als 38 Dezibel, der Wert steht samt Geräuschklasse auf dem Energielabel. In offenen Wohnküchen und kleinen Wohnungen, in denen der Kühlschrank nahe am Schlafbereich steht, ist das ein echtes Kaufkriterium. Im Warentest zählt das Geräusch nur mit 5 Prozent, deshalb kann ein insgesamt gut bewertetes Gerät trotzdem hörbar sein.
NoFrost, Gefrierfach-Sterne und Temperatur
NoFrost verhindert Eis an den Innenwänden, ihr müsst nicht mehr abtauen. Laut Verbraucherzentrale hat dieser Komfort aber seinen Preis, bei der Anschaffung und beim Strom. Ohne NoFrost gilt: Eine 1 Zentimeter dicke Eisschicht erhöht den Verbrauch um 10 bis 15 Prozent, regelmäßiges Abtauen spart also bares Geld. Beim Gefrierfach zählen die Sterne: Nur mit vier Sternen lassen sich frische Lebensmittel richtig einfrieren, bei einem bis drei Sternen lagert ihr nur bereits Tiefgefrorenes für kurze Zeit.
Die Verbraucherzentrale formuliert die Temperatur-Empfehlung eindeutig: „Am besten stellen Sie diese Kühlschränke auf eine Temperatur von 7 °C ein.“ Jedes Grad weniger erhöht den Stromverbrauch um circa 6 Prozent. Wo welches Lebensmittel am besten liegt, steht in unserem Ratgeber Kühlschrank richtig einräumen, und wie ihr Dichtung und Ablauf in Schuss haltet, im Ratgeber Kühlschrank reinigen. Braucht ihr nur ein Zweitgerät fürs Büro oder den Keller, hilft unser Ratgeber zum Mini-Kühlschrank, für Wein mit Lagerdauer die Weinkühlschrank-Kaufberatung.
Wann kauft ihr einen Kühlschrank am günstigsten?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Gute Kühlschrank-Preise gibt es das ganze Jahr, nicht nur zum Black Friday: Seit dem 1. Januar 2026 haben wir 25 Deals zu großen Kühlgeräten veröffentlicht, verteilt auf neun von zehn Monaten, allein im April 5 und im Juni 5 (eigene Auswertung der MonsterDealz-Deal-Datenbank, Stand 27.10.2026). 16 davon waren Kühl-Gefrierkombinationen mit einem mittleren Dealpreis von rund 472 Euro, 8 Side-by-Side-Geräte mit einem Mittelwert von rund 913 Euro und eines ein French-Door-Gerät.
Die günstigste Kühl-Gefrierkombination kostete im Deal 177 Euro, die günstigste Side-by-Side-Kombination 534,99 Euro am 11. Oktober 2026. Wie schnell sich Preise bewegen, zeigt ein Beispiel aus unserer Datenbank: Dieselbe Kühl-Gefrierkombination stand am 29. Mai 2026 für 483,90 Euro und eine Woche später, am 5. Juni, für 460,06 Euro im Deal. Über alle 164 Kühlschrank-Deals und Userdeals, die seit April 2019 in unserer Datenbank erfasst sind, fielen nur 11 in einen November, im September waren es 22, im Juni 20.
Der Black Friday fällt 2026 auf den 27. November, der Cyber Monday auf den 30. November, und große Händler starten ihre Aktionen erfahrungsgemäß schon Tage vorher. Er lohnt sich für Kühlschränke dann, wenn ihr euer Wunschmodell schon kennt und den Preisverlauf vorher beobachtet habt. Wie ihr Rabatte einordnet, steht in unserem Ratgeber zum Black Friday 2026, wie ihr euch beim Wunschpreis benachrichtigen lasst, im Ratgeber Preisalarm einrichten.
- Erst messen, dann vergleichen: Nische und Wunschvolumen festlegen, dann 3 bis 5 Modelle mit Jahresverbrauch in kWh auf die Liste.
- Preisverlauf statt Streichpreis: Vergleicht den Dealpreis mit dem Marktpreis bei idealo oder Geizhals, nicht mit der UVP.
- Lieferung und Altgerät einrechnen: Versand, Aufstellung und Abholung des Altgeräts können je Händler unterschiedlich viel kosten.
- Ausstellungsstücke und B-Ware: Bei Großgeräten oft deutlich günstiger, Kratzer an der Seite sieht in der Nische niemand.
Bei B-Ware und Ausstellungsstücken achtet auf die Gewährleistung: Verkauft ein Händler das Gerät ausdrücklich als gebraucht, darf er die Verjährungsfrist nach § 476 BGB auf ein Jahr verkürzen, aber nur, wenn er euch vor dem Kauf eigens darauf hinweist und es gesondert vereinbart wird. Worauf es sonst ankommt, steht in unserem Ratgeber B-Ware kaufen.
Unser Tipp: Kühlschrank-Deals laufend geprüft
- Kühl-Gefrierkombinationen, Side-by-Side und Einbaugeräte
- In unserer Kategorie Haushaltsgeräte sammeln wir täglich geprüfte Angebote, jeder Preis wird gegen den Marktpreis gecheckt, nicht gegen die UVP.
Altgerät, Garantie und Reparatur: Was gilt beim Kühlschrank-Kauf?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Händler mit mindestens 400 Quadratmetern Verkaufsfläche für Elektrogeräte müssen beim Kauf eines neuen Kühlschranks euer Altgerät der gleichen Geräteart unentgeltlich zurücknehmen, so steht es in § 17 ElektroG. Für Lebensmittelhändler gilt die Pflicht ab 800 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche, wenn sie mehrmals im Jahr oder dauerhaft Elektrogeräte anbieten. Wird der neue Kühlschrank geliefert, gilt euer Haushalt als Ort der Abgabe, und die Abholung des Altgeräts muss für euch kostenlos sein.
Das gilt auch im Onlinehandel: Dort zählen alle Lager- und Versandflächen für Elektrogeräte als Verkaufsfläche, und die kostenlose Abholung ist ausdrücklich für die Gerätekategorien 1, 2 und 4 vorgesehen, Kühlgeräte gehören als Wärmeüberträger zu Kategorie 1. Der Händler muss euch beim Kaufabschluss über die Rückgabe informieren und fragen, ob ihr bei der Lieferung ein Altgerät mitgeben wollt. Sagt das also schon bei der Bestellung, nicht erst an der Haustür. Altgeräte, die ihr ohne Neukauf loswerden wollt, nimmt euer kommunaler Wertstoffhof an.
Ist ein Kühlschrank kaputt, muss er nicht sofort ersetzt werden. Seit dem 23. Juli 2026 gilt in Deutschland das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur. Laut IHK Halle-Dessau müssen Hersteller von Kühlgeräten auf Verlangen reparieren, unentgeltlich oder gegen ein angemessenes Entgelt, auch nach Ablauf der Gewährleistung. Ersatzteile für Kühlgeräte müssen 7 Jahre verfügbar sein, Türdichtungen 10 Jahre.
Wählt ihr im Gewährleistungsfall die Reparatur statt eines neuen Geräts, verlängert sich die Gewährleistungsfrist laut IHK einmalig um zwölf Monate. Für Kaufverträge vor dem 31. Juli 2026 gilt noch das alte Recht. Ob ihr zusätzlich eine bezahlte Garantieverlängerung braucht, rechnet unser Ratgeber zur Garantieverlängerung vor: Die ersten zwei Jahre deckt die gesetzliche Gewährleistung ohnehin ab.
Neuen Kühlschrank kaufen: Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Je 100 kWh weniger sparen 555 Euro in 15 Jahren | Testnoten nur gegen 5,90 Euro oder Flatrate |
| Altgerät-Rücknahme ab 400 m² Händlerfläche kostenlos | Labelwert liegt unter dem Alltagsverbrauch |
| Ersatzteile 7 Jahre, Türdichtungen 10 Jahre | 100 Liter mehr kosten 20 Prozent mehr Strom |
| 25 Kühlgeräte-Deals seit Januar 2026 bei uns | Einbaugeräte meist weniger effizient als Standgeräte |
So prüfen wir Deals
- Vergleichspreis statt UVP: Wir prüfen jeden Kühlschrank-Preis gegen idealo und Geizhals, Referenz ist der reale Marktpreis.
- Aktualität: Wir kontrollieren Verfügbarkeit, Versand- und Lieferkosten vor Veröffentlichung und ziehen das Stand-Datum bei Updates hoch.
- Unabhängig: Testnoten hinter Bezahlschranken schreiben wir nicht ab, Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.
Häufige Fragen zum Kühlschrank-Test
Welcher Kühlschrank ist Testsieger bei Stiftung Warentest?
Die Testsieger stehen in der kostenpflichtigen Datenbank auf test.de, freigeschaltet für 5,90 Euro oder per Flatrate. Stand 23. September 2026 sind dort 177 Kühlgeräte bewertet, getrennt nach freistehenden und Einbau-Kombis, Kühlschränken mit und ohne Gefrierfach sowie Side-by-Side-Geräten. Achtet bei Werbung mit einem Testurteil darauf, dass die Modellnummer genau passt.
Wie wichtig ist die NoFrost-Funktion für die langfristige Wartung?
NoFrost erspart euch das Abtauen, weil sich kein Eis an den Innenwänden bildet. Ohne NoFrost erhöht laut Verbraucherzentrale schon eine 1 Zentimeter dicke Eisschicht den Verbrauch um 10 bis 15 Prozent. NoFrost kostet dafür mehr in Anschaffung und Betrieb. Wer konsequent abtaut, spart mit einem Gerät ohne NoFrost, wer es vergisst, fährt mit NoFrost besser.
Ist ein Standgerät langlebiger als ein Einbaugerät?
Belastbare Lebensdauer-Daten nach Bauform gibt es nicht frei zugänglich. Belegt ist laut Stiftung Warentest, dass freistehende Geräte in den Tests temperaturstabiler und energieeffizienter arbeiten als Einbaugeräte, weil sie mehr Luft zum Kühlen haben. Für die Reparatur ist die Bauform egal: Ersatzteile müssen für Kühlgeräte 7 Jahre, Türdichtungen 10 Jahre verfügbar sein.
Welche Einbaumaße sind für meine Küchenfront entscheidend?
Entscheidend sind Nischenhöhe, Breite, Tiefe und die Türbefestigung. Die meisten Einbau-Kombis im Warentest sind 1,77 oder 1,78 Meter hoch. Prüft außerdem, ob eure Möbelfront per Schlepptür oder Festtür montiert wird, denn das Gerät muss zum vorhandenen System passen, sonst müsst ihr die Front umbauen.
Welche Temperatur sollte ein Kühlschrank haben?
7 Grad im oberen Fach, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Jedes Grad kälter erhöht den Stromverbrauch um rund 6 Prozent. Prüft die Temperatur mit einem einfachen Kühlschrank-Thermometer, die Stufen am Regler sind keine Gradangaben.
Muss der Händler meinen alten Kühlschrank mitnehmen?
Ja, wenn er mindestens 400 Quadratmeter Verkaufsfläche für Elektrogeräte hat oder online entsprechend große Lager- und Versandflächen, und ihr bei ihm einen neuen Kühlschrank kauft. Bei Lieferung muss die Abholung laut § 17 ElektroG kostenlos sein. Gebt bei der Bestellung an, dass ein Altgerät mitgenommen werden soll.
Wie viel Strom verbraucht ein Kühlschrank im Jahr?
Ein sparsamer Klasse-D-Kühlschrank mit rund 150 Litern sollte laut Verbraucherzentrale höchstens 90 kWh im Jahr verbrauchen, das sind bei 37,0 Cent je kWh rund 33 Euro. Große Kombis und Side-by-Side-Geräte brauchen ein Mehrfaches. Den exakten Wert eures Modells nennt das Energielabel, den Alltagsverbrauch misst ihr mit einem Strommessgerät über eine Woche.
Fazit: Erst kWh vergleichen, dann den Preis
Der Kühlschrank-Test der Stiftung Warentest zeigt mit 177 Geräten vor allem eines: Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Bis zu 2.590 Euro Stromkosten über 15 Jahre trennen die sparsamste Kombi vom durstigsten Side-by-Side-Gerät, und jede 100 kWh Jahresverbrauch kosten euch bei 37,0 Cent rund 555 Euro über die Lebensdauer.
- Größe: 100 bis 150 Liter für ein bis zwei Personen, plus 50 Liter je weitere Person, nicht mehr.
- Vergleich: Jahresverbrauch in kWh mal eurem Strompreis mal 15, dann erst den Kaufpreis daneben legen.
- Kauf: Preisverlauf beobachten, Altgerät-Abholung bei der Bestellung anmelden, Black Friday am 27. November nur mit fertiger Wunschliste.
Aktuelle Kühlschrank-Deals und täglich geprüfte Schnäppchen findet ihr auf der MonsterDealz-Startseite. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.