iOS 27: Diese iPhones bekommen das Update — und warum Siri AI in der EU fehlt

iOS 27 ist seit dem 14. September 2026 für alle da — und kein einziges iPhone verliert dabei den Anschluss: Apples Liste beginnt wie schon bei iOS 26 beim iPhone 11 von 2019. iOS 27 ist die aktuelle Hauptversion von Apples iPhone-Betriebssystem, veröffentlicht am 14. September 2026, mit neuer Siri, neuen Jugendschutz-Funktionen und einer sehr umfangreichen Sicherheitsmitteilung. Die auffälligste Lücke betrifft die EU: Siri AI kommt hier auf iPhone und iPad vorerst gar nicht. Stand: September 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • iOS 27 läuft laut Apple auf iPhone 11 und neuer — dieselbe Untergrenze wie bei iOS 26, kein iPhone fällt raus.
  • Beim iPad ist es anders: iPadOS 27 verlangt je Modellfamilie eine Gerätegeneration mehr als iPadOS 26.
  • Siri AI startet nur als englischsprachige Beta — und in der EU auf iPhone und iPad ĂĽberhaupt nicht.
  • Apples Sicherheitsmitteilung zu iOS 27 listet mehr als 160 CVE-Einträge auf einmal.

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Welche iPhones bekommen iOS 27 – und welche nicht mehr?

Zwei Reihen Smartphones verschiedener Baujahre mit ausgeschalteten Displays im Vergleich

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und allen neueren Modellen. Das steht in Apples Sicherheitsmitteilung zu iOS 27 und iPadOS 27 vom 14. September 2026 wörtlich als „iPhone 11 und neuer“, und dieselbe Untergrenze stand schon in der Mitteilung zu iOS 26 vom 15. September 2025.

Damit ist die häufigste Annahme zum Update-Tag widerlegt: In diesem Jahr verliert kein einziges iPhone die UnterstĂĽtzung. Wer 2019 ein iPhone 11 gekauft hat, bekommt im siebten Jahr noch eine neue Hauptversion. Das ist ungewöhnlich lang — die EU-Ă–kodesign-Vorgaben verlangen laut Verbraucherzentrale bei Smartphones lediglich „mindestens fĂĽnf Jahre“ Betriebssystem-Updates.

Ganz oben ist die Liste dagegen zweigeteilt. Ein iPhone 11 bekommt iOS 27, aber nicht die neuen KI-Funktionen: Apple nennt fĂĽr Apple Intelligence und Siri AI ausdrĂĽcklich das iPhone 15 Pro, das iPhone 15 Pro Max sowie iPhone 16 und neuer. Zwischen „bekommt das Update“ und „bekommt alles, was auf der BĂĽhne gezeigt wurde“ liegen also sechs Modellgenerationen.

Modellreihe iOS 27 Siri AI
iPhone XR, XS und älter nein nein
iPhone 11, 11 Pro, SE (2. Gen.) ja nein
iPhone 12, 13, SE (3. Gen.) ja nein
iPhone 14, 15, 15 Plus ja nein
iPhone 15 Pro, 15 Pro Max ja ja
iPhone 16 und neuer ja ja

Quellen: Apples Kompatibilitätsliste und Apples Mitteilung zur Verfügbarkeit, beide vom 14. September 2026. Siri AI meint die neue Apple-Intelligence-Generation — in der EU ist sie auf iPhone und iPad zum Start ohnehin nicht freigeschaltet, siehe weiter unten.

Beim iPad fällt sehr wohl eine Generation heraus

Die frohe Botschaft gilt nur fürs iPhone. Bei iPadOS 27 zieht Apple die Untergrenze um genau eine Gerätegeneration nach oben — jede der fünf iPad-Familien verliert ihr ältestes bislang unterstütztes Mitglied. Wer ein iPad der 8. Generation, ein iPad Air der 3. Generation oder ein iPad mini der 5. Generation nutzt, bleibt auf iPadOS 26 stehen.

iPad-Familie iPadOS 26 ab iPadOS 27 ab
iPad 8. Generation 9. Generation
iPad Air 3. Generation 4. Generation
iPad mini 5. Generation 6. Generation
iPad Pro 11 Zoll 1. Generation 2. Generation
iPad Pro 12,9 Zoll 3. Generation 4. Generation

Vergleich der Zeile „Betrifft“ aus Apples Sicherheitsmitteilungen zu iPadOS 26 (15. September 2025) und iPadOS 27 (14. September 2026). Ein herausgefallenes iPad ist deshalb nicht ungeschĂĽtzt: FĂĽr den 26er-Zweig hat Apple am selben 14. September eine eigene Sicherheitsaktualisierung nachgeschoben.

Was ist neu in iOS 27?

Smartphone im Ständer mit leuchtender, leerer Displayfläche neben Notizbuch und Ladekabel

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Apple bündelt die Neuerungen in drei Blöcken: die neue Siri-Generation, deutlich ausgebaute Jugendschutz-Funktionen und Tempo-Verbesserungen im System. Zum Tempo nennt Apple in seiner Mitteilung vom 14. September 2026 konkrete Zahlen — Apps sollen bis zu 30 Prozent schneller öffnen, Fotos bis zu 70 Prozent schneller in der Mediathek laden und AirDrop-Übertragungen bis zu 80 Prozent schneller laufen.

Beim Jugendschutz ist die sichtbarste Neuerung die Surfanfrage. Apple beschreibt sie so: „Mit Surfanfrage mĂĽssen Kinder um Erlaubnis fragen, bevor sie eine neue Webseite in Safari aufrufen können.“ Dazu kommen eine ĂĽberarbeitete Bildschirmzeit mit altersgerechten Empfehlungen, Zeitpläne fĂĽr den App-Zugriff zu verschiedenen Tageszeiten und eine Kommunikationssicherheit, die drastische oder gewalttätige Inhalte in geteilten Bildern und Videos erkennt.

Auf der Funktionsseite nennt Apple unter anderem eine räumliche Neuausrichtung und eine Erweitern-Funktion in der Fotos-App, ein verbessertes Bereinigen-Werkzeug, automatische Tab-Organisation in Safari, einen neuen Image Playground mit fotorealistischen Bildern, Anrufkontext in der Telefon-App und Kalendereinträge, die sich per Beschreibung anlegen lassen. Ein Teil davon hängt allerdings an Apple Intelligence — und damit an der Gerätefrage aus dem vorigen Abschnitt.

Was in vielen Meldungen mitschwingt, steht bei Apple selbst nicht: eine Gesamtzahl neuer Funktionen. Kursierende Angaben von „über 250 Neuerungen“ stammen aus Fachberichten, nicht aus Apples Mitteilung. Welche Funktion im Alltag wirklich ankommt, hängt ohnehin am Gerät. Wie sich Apples KI-Paket gegen die Android-Seite schlägt, haben wir im Vergleich Apple Intelligence und Galaxy AI aufgeschlĂĽsselt.

Warum fehlt Siri AI in der EU – und was bedeutet das in Deutschland?

Siri AI ist in der EU auf iPhone und iPad zum Start nicht verfĂĽgbar, und Apple nennt dafĂĽr ausdrĂĽcklich den Digital Markets Act. In seiner Mitteilung vom 8. Juni 2026 schreibt Apple: „Wir sind sehr enttäuscht, dass unsere Nutzer:innen in der EU Siri AI auf dem iPhone oder iPad nicht nutzen können.“ Einen Termin gibt es nicht — Apple erklärt dort, derzeit keinen Zeitplan fĂĽr die VerfĂĽgbarkeit in iOS und iPadOS in der EU nennen zu können.

Die Sperre ist aber schmaler, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Auf macOS 27 und visionOS 27 ist Siri AI auch in der EU nutzbar; nur iOS, iPadOS und watchOS bleiben außen vor. Wer einen Mac mit Apple Silicon besitzt, bekommt die neue Assistenz also selbst in Deutschland — nur eben nicht in der Hosentasche. Nachzulesen ist das in Apples Mitteilung zur Verzögerung von Siri AI in der EU.

Dazu kommt ein Detail, das die EU-Frage für deutsche Nutzer vorerst ohnehin entschärft: Siri AI startet laut Apple zunächst als Betaversion auf Englisch. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sollen im Oktober folgen — Deutsch steht in dieser Aufzählung nicht. Selbst ohne DMA-Streit wäre der Funktionsumfang hierzulande zum Start also begrenzt geblieben.

Hintergrund des Streits ist die Interoperabilitätspflicht des DMA. Die EU-Kommission hat im März 2025 zwei Beschlüsse erlassen, die Apple vorgeben, wie Drittanbieter auf iPhone- und iPad-Funktionen zugreifen können und wie transparent das Verfahren für Entwickler ablaufen muss — nachzulesen in der Mitteilung der EU-Kommission zu den Interoperabilitätsmaßnahmen. Apple hält dem entgegen, die geforderte Öffnung vertrage sich nicht mit dem Datenschutzkonzept hinter Siri AI. Beide Seiten reden über denselben Punkt und ziehen gegensätzliche Schlüsse. Welche Folgen das für ein konkretes Gerät hat, zeigt unser Artikel zum iPhone Duo.

Wie viele SicherheitslĂĽcken schlieĂźt iOS 27?

Geschlossenes Metallvorhängeschloss auf einem Smartphone mit ausgeschaltetem Display

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Apples Sicherheitsmitteilung zu iOS 27 und iPadOS 27 vom 14. September 2026 führt mehr als 160 einzelne CVE-Einträge auf — eine der umfangreichsten Listen, die Apple je zu einem einzelnen iPhone-Update veröffentlicht hat. Eine gerundete Gesamtzahl nennt Apple selbst nicht; wer sie genau wissen will, muss die Sicherheitsmitteilung zu iOS 27 und iPadOS 27 durchzählen.

Betroffen sind praktisch alle Systemebenen: Kernel, WebKit, Bluetooth, WLAN, Sandbox, Fotos-Speicher, Telefonie, Safari, Siri, das Dateisystem APFS und die Bildverarbeitung ImageIO. Genau diese Breite macht das Update sicherheitsrelevant, unabhängig davon, ob euch die neuen Funktionen interessieren.

Das Bundesamt fĂĽr Sicherheit in der Informationstechnik begrĂĽndet die Eile so: „Cyber-Kriminelle wissen, dass zumeist schon bald nachdem eine SicherheitslĂĽcke bekannt wird, Updates zur VerfĂĽgung stehen. Daher versuchen Sie, die Schwachstellen gleich in den ersten Tagen auszunutzen.“ Das ist der Haken an einer veröffentlichten CVE-Liste: Sie beschreibt zugleich, wonach Angreifer ab sofort suchen. Das BSI empfiehlt in seinen Hinweisen zu wichtigen Softwareupdates deshalb, Aktualisierungen zu automatisieren, statt sie von Hand nachzuhalten.

Wer trotzdem nicht auf die neue Hauptversion wechseln will, steht nicht im Regen: Apple hat am selben 14. September 2026 auch eine Sicherheitsaktualisierung für den 26er-Zweig veröffentlicht. Sie deckt iPhone 11 und neuer sowie die iPads ab, die iPadOS 27 nicht mehr bekommen.

Was solltet ihr vor der Installation sichern – und wie viel Speicher braucht das Update?

Apple nennt in seiner Update-Anleitung drei Schritte vor der Installation: Backup erstellen, Gerät an die Stromversorgung anschlieĂźen, WLAN verbinden. Wörtlich heiĂźt es dort: „Erstelle ein Backup deines Geräts mit iCloud oder deinem Computer.“ Das ist der einzige Schritt, der sich später nicht nachholen lässt.

Eine feste Größe in Gigabyte nennt Apple nicht — und eine geschätzte Zahl hilft niemandem. Belegt ist nur das Verhalten bei Platzmangel: Reicht der freie Speicher nicht, darf das System Apps vorübergehend entfernen; nach Abschluss der Installation werden sie laut Apple automatisch neu installiert. Das ist bequem, aber kein Freifahrtschein — lokal gespeicherte Daten einer entfernten App können dabei verloren gehen, wenn sie nicht im Backup stecken.

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion Apples Release Notes, die Sicherheitsmitteilung und die Geräteliste zum 14. September 2026 ausgewertet und mit dem eigenen Deal-Archiv abgeglichen. Alle Schritte im Detail stehen in Apples Anleitung zum Aktualisieren von iPhone und iPad.

Praktisch heiĂźt das: Legt das iPhone abends ans Ladekabel, prĂĽft das iCloud-Backup unter „Einstellungen > Apple-Account > iCloud > iCloud-Backup“ und schaltet automatische Updates ein. Dann installiert das Gerät nachts, und ihr steht morgens nicht vor einem halb aktualisierten Telefon. Einen offiziellen RĂĽckweg auf die vorherige Version gibt es nicht — deshalb ist das Backup die eigentliche Absicherung, nicht ein ZurĂĽckrollen.

Warum findet mein iPhone kein Software-Update?

Smartphone am Ladekabel auf einem Nachttisch neben einer warm leuchtenden Leselampe

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

In den meisten Fällen liegt es nicht am Gerät, sondern an der gestaffelten Auslieferung: Apple verteilt eine neue Hauptversion nicht an alle iPhones gleichzeitig. Bis das Update unter „Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate“ auftaucht, können Stunden vergehen — am Erscheinungstag oft auch, weil Apples Server unter Last stehen.

Die zweithäufigste Ursache ist schlicht die Geräteliste. Ein iPhone XR oder XS steht nicht auf Apples iOS-27-Liste und wird deshalb nie eine entsprechende Meldung anzeigen. Welche Version euer Gerät fahren kann, seht ihr unter „Einstellungen > Allgemein > Info“.

Bleibt die Suche hängen, obwohl das Modell unterstĂĽtzt wird, hilft eine feste Reihenfolge: WLAN prĂĽfen, Gerät neu starten, Speicherplatz kontrollieren und erst dann unter „iPhone-Speicher“ nach einem bereits heruntergeladenen, fehlerhaften Update-Paket suchen und es löschen. Wer den Weg ĂĽber den Mac oder einen Windows-PC wählt, umgeht die drahtlose Verteilung ganz.

Ein Sonderfall betrifft Diensthandys: Ist das iPhone in eine Geräteverwaltung eingebunden, kann der Arbeitgeber neue Hauptversionen zurückhalten. Dann fehlt das Update nicht, es ist absichtlich verzögert — in dem Fall führt der Weg über die IT-Abteilung, nicht über Apples Support.

Was passiert bei älteren iPhones mit Akku und Tempo – und wie lange gibt es Updates?

Ein neues iOS macht keinen alten Akku jung. Apple formuliert das in seinem Support-Dokument zu Akku und Leistung nĂĽchtern: „Alle wiederaufladbaren Batterien sind VerschleiĂźkomponenten, und ihre Leistung nimmt mit zunehmendem chemischem Alter ab.“ Was viele nach einem Update als „das Telefon ist langsamer geworden“ wahrnehmen, ist häufig das Leistungsmanagement, das unerwartete Abschaltungen bei schwachem Akku verhindert.

Die Zahl dazu steht ebenfalls bei Apple: iPhone-14-Modelle und älter sind darauf ausgelegt, nach 500 vollständigen Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent ihrer ursprĂĽnglichen Kapazität zu halten. Den aktuellen Wert eures Geräts findet ihr unter „Einstellungen > Batterie > Batteriezustand“. Liegt er deutlich darunter, ist ein Akkutausch die wirksamere MaĂźnahme als jede Software-Einstellung — die Grundlagen dazu erklärt Apple in seiner Ăśbersicht zu Batterie und Leistung.

Bleibt die Frage nach der Zukunft. Apple veröffentlicht keinen verbindlichen Support-Kalender pro Modell, sondern entscheidet Jahr für Jahr neu. Der gemessene Anhaltspunkt ist die Praxis: Das iPhone 11 kam im September 2019 auf den Markt und bekommt im September 2026 noch eine neue Hauptversion — sieben Jahre. Die gesetzliche Untergrenze liegt deutlich darunter; die Verbraucherzentrale nennt in ihrer Übersicht zum Energielabel für Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre Betriebssystem-Updates und bis zu sieben Jahre Ersatzteilverfügbarkeit.

Wie stark sich der Handel auf die jüngsten Generationen konzentriert, zeigt unser eigenes Archiv: Von 234 veröffentlichten iPhone-Deal-Beiträgen auf MonsterDealz.de entfallen 191 auf die Reihen 15, 16 und 17, aber nur 10 auf die Modelle 12 bis 14 (Stand: 15. September 2026). Für Besitzer eines älteren iPhones heißt das zweierlei — Angebote für ihr Modell sind selten geworden, und ihr Gerät bekommt trotzdem noch das aktuelle System. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.

Genau das verschiebt auch die Rechnung beim Gebrauchtkauf: Ein Gerät, das noch Hauptversionen bekommt, ist mehr wert als eines, das nur noch Sicherheitsflicken sieht. Worauf ihr dabei achten müsst, steht im Ratgeber iPhone refurbished kaufen; wann sich der Sprung auf ein neues Modell lohnt, klärt der Überblick zum iPhone 18 Release.

Wie lange ein altes iPhone im Alltag brauchbar bleibt, entscheidet übrigens nicht nur Apple: WhatsApp verlangt ab dem 30. November 2026 mindestens iOS 15.5. Selbst iPhone 6s und 7 erfüllen das mit iOS 15.8.8 vom 11. Mai 2026 — nur iPhone 5s, 6 und 6 Plus sind raus. Die Modell-Liste steht im Ratgeber WhatsApp auf alten iPhones.

Vor- & Nachteile im Ăśberblick

Vorteile Nachteile
Mehr als 160 CVE-Einträge geschlossen Siri AI in der EU auf iPhone und iPad gesperrt
Kein iPhone verliert die UnterstĂĽtzung iPadOS 27 streicht je Familie eine Generation
Apps öffnen bis zu 30 Prozent schneller KI-Funktionen erst ab iPhone 15 Pro
Neue Jugendschutz-Funktion Surfanfrage Kein offizieller Weg zurĂĽck zu iOS 26

Häufige Fragen zu iOS 27

Sollte ich vor dem Update ein Backup in der iCloud oder am PC erstellen?

Apple nennt beide Wege gleichwertig und verlangt schlicht ein Backup. Praktisch entscheidet der Speicher: Ein iCloud-Backup läuft automatisch über Nacht, braucht aber genug freien iCloud-Platz; ein Backup am Mac oder Windows-PC kostet nichts extra und ist schneller wiederhergestellt. Wer sehr viele Fotos lokal liegen hat, fährt mit dem Computer-Backup besser. Beides zusammen schadet nicht.

Was passiert, wenn mein iPhone während des Updates den Akku verliert?

Deshalb verlangt Apple ausdrücklich den Anschluss an die Stromversorgung. Geht das Gerät mitten in der Installation aus, startet es in der Regel in den Wiederherstellungsmodus und lässt sich über Mac oder PC wieder aufsetzen — dann braucht ihr das Backup. Datenverlust ist möglich, wenn kein aktuelles Backup existiert. Am Ladekabel tritt der Fall praktisch nicht ein.

Sind Sicherheitsupdates auch ohne neue iOS-Hauptversion verfĂĽgbar?

Ja. Apple pflegt den vorherigen Zweig weiter und hat am 14. September 2026 parallel zu iOS 27 auch eine Sicherheitsaktualisierung für iOS 26 veröffentlicht. Sie gilt für iPhone 11 und neuer sowie für die iPads, die iPadOS 27 nicht mehr bekommen. Wer aus beruflichen Gründen auf der alten Version bleiben muss, ist damit nicht ungeschützt — bekommt aber keine neuen Funktionen.

Wie viel Speicherplatz braucht ein typisches iOS-Update?

Apple nennt dafür keine feste Zahl, und geschätzte Angaben helfen nicht weiter. Verlässlich ist nur das Verhalten bei Platzmangel: Das System darf Apps vorübergehend entfernen und installiert sie nach der Aktualisierung automatisch neu. Wer vorher aufräumt, vermeidet das. Ein sinnvoller Puffer ist ungefähr der Platz, den eure größte App oder eure Fotomediathek belegt.

Kommt Siri AI später doch noch in die EU?

Apple schließt das nicht aus, nennt aber ausdrücklich keinen Zeitplan für iOS und iPadOS in der EU. Ob und wann sich das ändert, hängt am Verfahren rund um die Interoperabilitätspflichten des Digital Markets Act. Auf macOS 27 und visionOS 27 ist Siri AI in der EU dagegen schon jetzt nutzbar. Eine Ankündigung mit Datum gibt es Stand September 2026 nicht.

Wie lange bekommt mein iPhone noch Updates?

Apple veröffentlicht keinen Support-Kalender pro Modell. Als Anhaltspunkt taugt die Praxis: Das iPhone 11 von 2019 bekommt mit iOS 27 im siebten Jahr eine neue Hauptversion, und ältere Zweige erhalten danach noch Sicherheitsaktualisierungen. Die gesetzliche Untergrenze aus den EU-Ökodesign-Vorgaben liegt bei mindestens fünf Jahren Betriebssystem-Updates. Wer lange planen will, orientiert sich am Kaufjahr, nicht am Modellnamen.

Fazit: Installieren ja, Erwartungen anpassen

iOS 27 ist in erster Linie ein Sicherheitsupdate mit sehr langer Mängelliste und erst in zweiter Linie ein Funktionssprung. Wer ein iPhone 11 oder neuer hat, sollte es einspielen — mit Backup, am Ladekabel, im WLAN. Wer auf die neue Siri gehofft hat, muss in der EU auf iPhone und iPad vorerst darauf verzichten, und Deutsch fehlt selbst dort, wo sie startet.

  • PrĂĽfen: Steht euer Modell auf Apples Liste? Alles ab iPhone 11 ist dabei.
  • Sichern: Backup vor der Installation — einen offiziellen RĂĽckweg gibt es nicht.
  • Abwägen: Die neuen KI-Funktionen setzen mindestens ein iPhone 15 Pro voraus.

Wer statt eines neuen Systems lieber ein neues Gerät ins Auge fasst, findet die aktuellen Angebote und Preisvergleiche auf der Startseite von MonsterDealz.

Ăśber den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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