iPhone 18 Release 2026: Termin, Preis – und wann das iPhone 17 billiger wird

Es gibt kein normales iPhone 18: Apple hat am 9. September 2026 nur iPhone 18 Pro (ab 1.449 Euro), iPhone 18 Pro Max (ab 1.599 Euro) und das faltbare iPhone Duo (ab 2.299 Euro) vorgestellt. Wer ein Standard-iPhone 18 sucht, wartet bis Frühjahr 2027 – oder greift zum iPhone 17, das bei Apple weiterhin 1.099 Euro kostet. Wer sparen will, sollte den Event-Tag nicht abwarten: Unsere Auswertung der Geizhals-Preishistorie zeigt, dass der Vorgänger im Monat des Nachfolger-Starts nur rund ein Prozent nachgab – der große Preisrutsch passiert vorher. Stand: 9. September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorgestellt am 9. September 2026: iPhone 18 Pro ab 1.449 Euro, Pro Max ab 1.599 Euro, iPhone Duo ab 2.299 Euro.
  • Vorbestellung ab 12. September; das faltbare iPhone Duo erst ab 16. Oktober, im Handel ab 23. Oktober.
  • Im Handel kostet das iPhone Air aktuell 827 statt 1.299 Euro – 472 Euro unter Apples Listenpreis.
  • Das iPhone 16 verlor in zwölf Monaten 24,6 Prozent – aber nur 1,0 Prozent im Monat des Nachfolger-Starts.
  • Das iPhone 17 liegt aktuell 100 Euro über seinem eigenen Tiefstpreis vom Mai 2026.

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Wann kommt das iPhone 18 raus?

iPhone 18 Release Termin September 2026 Kalender und Smartphone

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Keynote ist gelaufen: Apple hat am Mittwoch, den 9. September 2026 unter dem Titel „Staunen und strahlen“ drei neue iPhones gezeigt. Die Produktseiten im deutschen Apple Store sind seit dem Abend live, die Preise stehen damit fest (Stand: 9. September 2026).

Für den Kauf zählen jetzt zwei Termine, und sie liegen weit auseinander. iPhone 18 Pro und Pro Max könnt ihr ab Samstag, dem 12. September vorbestellen – Apple weicht damit vom sonst üblichen Freitag ab, weil der 11. September der 25. Jahrestag der Anschläge von 2001 ist. Das faltbare iPhone Duo folgt erst deutlich später: Vorbestellung ab 16. Oktober, 14:00 Uhr MESZ, im Handel ab 23. Oktober.

Der übliche Ablauf danach ist seit Jahren gleich: Vorbestellung ab dem Freitag derselben Woche um 14:00 Uhr, Marktstart eine Woche später. Diesmal spricht allerdings einiges dagegen, denn der Freitag nach der Keynote ist der 11. September und damit der 25. Jahrestag der Anschläge von 2001. Übereinstimmenden Berichten zufolge verschiebt Apple den Vorbestellstart deshalb auf Samstag, den 12. September, 9:00 Uhr; die Auslieferung läge dann weiterhin um den 18. September. Bestätigt ist davon nichts – Apple nennt in der Einladung weder Vorbestell- noch Liefertermin, sicher ist bislang nur der Keynote-Tag.

Damit ist auch die Preisfrage beantwortet, die vor der Keynote nur aus Leaks zu haben war. Alle Zahlen in diesem Ratgeber stammen ab hier aus Apples eigenem deutschen Store und nicht mehr aus Zulieferer-Berichten.

Für euch als Käufer ist der genaue Tag zweitrangig. Entscheidend ist, dass ab diesem Zeitpunkt die Preise der Vorgänger-Modelle in Bewegung geraten – wie stark, dazu kommen wir gleich mit konkreten Zahlen.

Welche Modelle Apple im September zeigt – und welche erst 2027

Es sind genau drei Geräte geworden: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare iPhone. Es heißt iPhone Duo – der vor der Keynote gehandelte Name „iPhone Ultra“ war falsch. Das reguläre iPhone 18 sowie ein iPhone 18e sollen erst um Frühjahr 2027 folgen; das iPhone Air bleibt vorerst im Sortiment und kostet weiterhin ab 1.299 Euro.

Das ist ein Bruch mit dem bisherigen Rhythmus. Bis einschließlich iPhone 17 stellte Apple die komplette Zahlenreihe in einer einzigen September-Keynote vor.

Praktisch heißt das: Wer im Herbst 2026 ein „iPhone 18″ kaufen will, kann das nicht. Verfügbar sind die deutlich teureren Pro-Modelle ab 1.449 Euro – oder eben weiterhin das iPhone 17 für 1.099 Euro. Zwischen der Suchanfrage und dem günstigsten tatsächlich kaufbaren Gerät liegen damit 350 Euro.

Für preisbewusste Käufer hat die Staffelung eine unangenehme Nebenwirkung. Fällt das günstigere Standard-Modell im Herbst aus, konkurrieren im Weihnachtsgeschäft nur teure Pro-Geräte mit dem auslaufenden iPhone 17 – der Preisdruck nach unten fehlt.

Genau hier entsteht die häufigste Fehlannahme rund um dieses Thema. Die Suchanfrage lautet „iPhone 18″, das Gerät im Laden heißt aber „iPhone 18 Pro“. Wer das nicht weiß, wartet im Zweifel bis Frühjahr 2027 auf ein Modell, das er im September gar nicht bekommen hätte.

Was wird das iPhone 18 kosten?

Die offiziellen Preise stehen seit dem 9. September fest. Das sind Apples Listenpreise im deutschen Store – der Marktpreis im Handel liegt erfahrungsgemäß nach wenigen Wochen darunter.

Modell 256 GB 2 TB
iPhone 18 Pro 1.449 € 2.949 €
iPhone 18 Pro Max 1.599 € 3.099 €
iPhone Duo 2.299 € 3.799 €

Apple-Listenpreise im deutschen Store, abgerufen am 9. September 2026. Das iPhone 18 Pro misst 6,3 Zoll, das Pro Max 6,9 Zoll. Zwischenstufen gibt es mit 512 GB und 1 TB. Die Pro-Modelle kommen in Burgunder, Polar, Silber und Schwarz, das iPhone Duo in Sternenweiß und Nachthimmel.

Zum Vergleich der Anker aus unserer eigenen Auswertung: Das iPhone 17 mit 256 GB startete am 9. September 2025 laut Geizhals-Preishistorie bei 939,90 Euro im Handel, das iPhone 16 mit 128 GB ein Jahr zuvor bei 944,90 Euro. Bei Apple selbst steht das iPhone 17 aktuell mit 1.099 Euro in der Liste – die Lücke zwischen Listen- und Marktpreis ist also kein Detail, sondern der eigentliche Hebel.

Der Aufschlag für das Faltbare ist happig: Das iPhone Duo kostet in der Einstiegsvariante 850 Euro mehr als ein iPhone 18 Pro und mehr als das Doppelte eines iPhone 17. Wer ein Foldable will, zahlt bei Apple derzeit einen Neuheitenzuschlag, für den es im Preisverlauf noch keinen Vergleichswert gibt.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Listenpreis und Marktpreis. Der Preis, den Apple aufruft, ist selten der Preis, den ihr zahlen müsst: Schon wenige Wochen nach Marktstart unterbieten Fachhändler die Apple-Vorgabe, und genau diese Differenz macht am Ende den Unterschied.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Für diesen Ratgeber haben wir die vollständigen Preisverläufe beider Vorgänger-Modelle über die Geizhals-Schnittstelle ausgewertet – 710 Messpunkte beim iPhone 16, 346 beim iPhone 17.

Was steckt technisch im iPhone 18 Pro?

iPhone 18 Pro in Burgunder mit dem neuen Kamerasystem

Produktbild: Apple

Der auffälligste Sprung sitzt in der Kamera: Das iPhone 18 Pro hat laut Apple erstmals vier Objektive mit den Brennweiten 13, 24, 48 und 100 Millimetern – daraus ergibt sich ein optischer Zoombereich von 16-fach, mit bis zu 8-fachem Einzoomen. Die Hauptkamera löst mit 48 Megapixeln auf und hat eine variable Blende.

Angetrieben wird beides vom neuen A20 Pro mit 6-Kern-CPU, 7-Kern-GPU und einer doppelten 16-Kern Neural Engine. Das Gehäuse ist ein Aluminium-Unibody mit Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite; Apple gibt einen Recyclinganteil von 40 Prozent an.

Merkmal 18 Pro 18 Pro Max
Display 6,3 Zoll 6,9 Zoll
Auflösung 2622 × 1206 2868 × 1320
Akku (typisch) 23 Std. 29 Std.
Gewicht 211 g 249 g
Einstieg 1.449 € 1.599 €

Herstellerangaben von apple.com, abgerufen am 9. September 2026. Beide Modelle: OLED mit ProMotion bis 120 Hz, 460 ppi, 1.600 Nits Spitzenhelligkeit, A20 Pro, 18-MP-Frontkamera, WLAN 7, Bluetooth 6, USB-C. Bauhöhe jeweils 8,75 mm.

Beim Video geht es bis 4K Dolby Vision mit 120 Bildern pro Sekunde, dazu ProRes RAW und ein Action-Modus bis 2,8K. Für den Alltag relevanter ist die Akkulaufzeit: 23 beziehungsweise 29 Stunden typische Nutzung sind Apples eigene Angabe, gemessen unter Laborbedingungen.

Wer von einem älteren Modell kommt, sollte den Unterschied nüchtern einordnen. Die vier Objektive und der 16-fach-Zoombereich sind das eigentliche Kaufargument – Chip und Display sind Fortschreibungen, keine Umbrüche.

Was kann das faltbare iPhone Duo?

Apple iPhone Duo aufgeklappt mit innerem Display und Rückseite

Produktbild: Apple

Das iPhone Duo ist Apples erstes faltbares iPhone und kostet ab 2.299 Euro. Aufgeklappt misst das innere Display 7,6 Zoll, außen sitzt ein zweiter Bildschirm mit 5,4 Zoll – beide OLED mit ProMotion und laut Apple bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit im Freien.

Zusammengeklappt ist das Gerät 11,3 Millimeter dick, aufgeklappt nur noch 5,2 Millimeter. Das Gewicht liegt bei 254 Gramm, der Rahmen besteht aus Titan mit 85 Prozent Recyclinganteil, Vorder- und Rückseite tragen Ceramic Shield.

Die Kamera fällt gegenüber dem Pro ab: ein 48-MP-Dual-System statt der vier Objektive. Vorne sitzt außen eine 12-MP-Kamera, innen eine unter dem Display verbaute FaceTime-Kamera. Der Akku hält typisch 24 Stunden.

Preislich ist das eine eigene Klasse. Das iPhone Duo kostet 850 Euro mehr als ein iPhone 18 Pro und mehr als das Doppelte eines iPhone 17. Vorbestellen könnt ihr es ab dem 16. Oktober, erhältlich ist es ab dem 23. Oktober.

Wird das iPhone 17 billiger, wenn das iPhone 18 kommt?

Preisverfall iPhone 17 nach Release des iPhone 18 Preiskurve

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Kaum – jedenfalls nicht dann, wenn ihr es erwartet. Unsere Auswertung der Geizhals-Preishistorie zeigt für das iPhone 16 (128 GB) im August 2025 einen Monatsdurchschnitt von 717,74 Euro und im September 2025, dem Monat des iPhone-17-Starts, von 710,67 Euro: ein Rückgang von gerade einmal 1,0 Prozent.

Der eigentliche Wertverlust war zu diesem Zeitpunkt längst passiert. Im September 2024 kostete dasselbe Gerät im Schnitt noch 942,96 Euro – bis zum Erscheinen des Nachfolgers waren daraus 710,67 Euro geworden, ein Minus von 24,6 Prozent über zwölf Monate.

Der Preis sinkt also kontinuierlich über das ganze Jahr, nicht sprunghaft am Event-Tag. Wer im August auf „nächsten Monat wird es billiger“ wartet, spart rechnerisch sieben Euro.

Noch deutlicher wird das Muster, wenn man den Jahresverlauf aufschlüsselt. Beim iPhone 16 fiel der Monatsdurchschnitt schon von September auf Oktober 2024 um 5,7 Prozent und bis November auf 839,80 Euro – ein Minus von 10,9 Prozent in nur zwei Monaten. Die restlichen zehn Monate bis zum Nachfolger brachten zusammen nur noch einmal 15,4 Prozent.

Wer sparen will, wartet also nicht auf den Nachfolger, sondern auf die ersten acht Wochen nach dem Marktstart. Dort passiert rund die Hälfte des gesamten Preisverfalls des ersten Jahres.

Ein zweites Muster ist für die Kaufplanung mindestens genauso nützlich: Im Dezember steigen die Preise wieder. Beim iPhone 16 legte der Monatsdurchschnitt gegenüber November 2024 um 1,0 Prozent zu und im Dezember 2025 sogar um 3,7 Prozent – zweimal in Folge ist das Weihnachtsgeschäft der schlechteste Kaufmonat des Jahres.

Auffällig ist außerdem, wie unterschiedlich sich die beiden Generationen schlagen. Nach elf Monaten am Markt lag das iPhone 16 bereits 24,0 Prozent unter seinem Startpreis – das iPhone 17 kommt im selben Alter nur auf 11,5 Prozent. Der aktuelle Jahrgang hält seinen Preis also fast doppelt so gut.

Modell Marktstart Heute
iPhone 16 128 GB 944,90 € 739,90 €
iPhone 17 256 GB 939,90 € 829,00 €

Bestpreise laut Geizhals, Stand 20.08.2026. Marktstart war der 10.09.2024 (iPhone 16) beziehungsweise der 09.09.2025 (iPhone 17). Die Modellnamen führen zur vollständigen Preishistorie.

Was kosten die iPhones aktuell im Handel?

iPhone 18 Pro Vorderseite mit Display

Produktbild: Apple

Zwischen Apples Listenpreis und dem, was ihr im Handel wirklich zahlt, liegen dreistellige Beträge. Wir haben die Marktpreise am 9. September 2026 über die Geizhals-Schnittstelle abgefragt – das Ergebnis ist der beste Beleg dafür, warum der Apple Store selten der günstigste Weg ist.

Modell (256 GB) Apple Handel
iPhone Air 1.299 € 827 €
iPhone 17 1.099 € 839 €
iPhone 17 Pro 1.105 €
iPhone 17 Pro Max 1.170 €

Apple-Listenpreise und günstigste Händlerpreise laut Geizhals, beide am 9. September 2026 abgefragt. Beim iPhone Air sind das 472 Euro Unterschied, beim iPhone 17 immer noch 260 Euro. Für iPhone 17 Pro und Pro Max führt Apple keinen eigenen Listenpreis mehr, seit die 18er-Reihe deren Platz eingenommen hat.

Das iPhone Air ist damit der stille Gewinner des Tages: Es steht bei Apple weiter mit 1.299 Euro in der Liste, kostet im Handel aber unter 830 Euro – deutlich weniger als jedes iPhone 18 Pro und sogar weniger als das iPhone 17 bei Apple selbst.

Für die neuen 18er-Modelle gibt es diese Spanne noch nicht: Vor dem Vorbestellstart am 12. September ist der Apple-Preis der einzige Preis. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen, bis Fachhändler ihn unterbieten.

Preise selbst vergleichen

Wann ist der beste Zeitpunkt für den iPhone-Kauf?

Die Tiefstpreise liegen im Frühjahr und Frühsommer, nicht im Herbst. Das iPhone 17 erreichte seinen Allzeit-Tiefstwert von 729 Euro am 13. Mai 2026, das iPhone 16 seinen von 599 Euro am 6. Juli 2026 – beides Monate, in denen kein einziges Apple-Event stattfand.

Aktuell zahlt ihr für das iPhone 17 wieder 829 Euro. Das sind 100 Euro mehr als im Mai, ein Aufschlag von 13,7 Prozent gegenüber dem eigenen Tiefstpreis.

Der Grund ist banal: Im Spätsommer ziehen Händler die Preise vor dem Modellwechsel wieder an, weil die Lager leerlaufen und die Nachfrage durch die Berichterstattung steigt. Wer im Mai zugegriffen hat, hat besser gekauft als jeder, der jetzt auf die Keynote wartet.

Ein wichtiger Vorbehalt zu Tiefstpreisen: Sie sind Momentaufnahmen einzelner Händler, keine Monatsniveaus. Der 599-Euro-Bestpreis des iPhone 16 fiel in einen Juli, dessen Monatsdurchschnitt bei 710,45 Euro lag – zwischen Schnäppchen und Normalpreis lagen an diesem Tag über 110 Euro.

Genau deshalb lohnt ein Preisalarm mehr als ein fester Kauftermin. Wer eine Zielmarke setzt und benachrichtigt wird, erwischt solche Ausreißer; wer am Monatsende „mal schaut“, zahlt den Durchschnitt.

Praktisch heißt das: Der beste Zeitpunkt ist antizyklisch. Rund um die großen Rabattaktionen im November lohnt der Blick ebenfalls – wie stark Apple-Geräte dort wirklich nachgeben, haben wir in unserem Ratgeber zum Apple Black Friday aufgeschlüsselt.

Lohnt sich der Aufpreis vom Standard- zum Pro-Modell?

iPhone Standard und Pro Modell im Vergleich nebeneinander

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Für die meisten Nutzer nicht. Die Frage gehört laut SISTRIX AI-Topicresearch mit rund 32.200 monatlichen Anfragen zu den meistdiskutierten iPhone-Themen in KI-Chats überhaupt – und die durchschnittliche Dialoglänge von 3,5 Nachrichten zeigt, dass die Standardantworten offenbar niemanden zufriedenstellen.

Der Aufpreis zahlt auf drei Dinge ein: Teleobjektiv, höhere Bildwiederholrate und mehr Arbeitsspeicher. Wer nicht regelmäßig zoomt oder Video schneidet, merkt im Alltag wenig davon.

Ein handfestes Argument gibt es allerdings: Pro-Modelle verlieren langsamer an Wert und lassen sich später besser weiterverkaufen. Wer sein Gerät nach zwei Jahren tauscht, holt einen Teil des Aufpreises über den Wiederverkauf zurück.

Umgekehrt gilt: Wer sein iPhone vier Jahre und länger behält, sollte das Geld lieber in mehr Speicherplatz stecken. Der lässt sich nachträglich nicht erweitern – die Kamera-Features vermisst ihr dagegen selten.

Was liegt in der Packung?

Lieferumfang iPhone 18 Pro mit Gerät und USB-C-Kabel

Produktbild: Apple

Im Karton liegen das iPhone und ein USB-C-Ladekabel – mehr nicht. Ein Netzteil legt Apple seit dem iPhone 12 nicht mehr bei, Kopfhörer schon seit derselben Generation nicht. Wer noch kein USB-C-Netzteil hat, sollte den Aufpreis einkalkulieren.

Wann lohnt sich ein iPhone-Upgrade wirklich?

Wenn der Akku schlappmacht oder die iOS-Updates ausbleiben – nicht, wenn eine neue Zahl erscheint. Apple gibt für iPhone-15-Modelle und neuer an, dass die Batterie bei 1.000 komplett abgeschlossenen Ladezyklen unter idealen Bedingungen 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität behält; bei iPhone 14 und älter sind es 500 Zyklen (Stand: August 2026).

Bei durchschnittlich einem Ladezyklus pro Tag entspricht das rund 1,4 Jahren bei älteren und knapp 2,7 Jahren bei neueren Geräten, bis die 80-Prozent-Marke fällt. Ein Akkutausch kostet einen Bruchteil eines Neugeräts und ist in vielen Fällen die wirtschaftlichere Entscheidung – Apple listet die aktuellen Konditionen auf seiner Seite zum iPhone-Batterieaustausch.

Dass Geräte länger im Einsatz bleiben, ist längst Normalfall. Der Digitalverband Bitkom beziffert die tägliche Smartphone-Nutzung in Deutschland 2026 auf 180 Minuten gegenüber rund 150 Minuten im Jahr 2024 – intensiver genutzt heißt eben nicht automatisch häufiger ersetzt.

Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß ordnet das so ein: „Das Smartphone ist für viele längst die Fernbedienung des Alltags“ (Stand: 2026). Genau deshalb lohnt der nüchterne Blick auf Akkuzustand und Update-Status mehr als der auf die Modellnummer.

Wo kauft ihr ein iPhone am günstigsten?

iPhone günstig kaufen Preisvergleich Händler und Vertrag

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Nicht bei Apple. Der Bestpreis für das iPhone 17 mit 256 GB liegt aktuell bei 829 Euro und damit rund 110 Euro unter dem Marktstartpreis von 939,90 Euro – gefunden wird er über Preisvergleiche, nicht im Apple Store.

Drei Wege führen zum niedrigeren Preis, jeder mit einem eigenen Haken:

  • Preisvergleich: Bester Tagespreis, aber schwankend – Bestpreis-Alarm einrichten und antizyklisch im Frühjahr kaufen.
  • Mit Vertrag: Niedriger Einstieg, dafür 24 Monate Bindung – nur sinnvoll, wenn die Gesamtkosten unter dem Einzelkauf liegen.
  • Refurbished: 20 bis 40 Prozent unter Neupreis – entscheidend sind Akkuzustand und Aktivierungssperre.

Ob sich die Bündelvariante rechnet, hängt allein an der Rechnung über die volle Laufzeit. Wie ihr die aufmacht, zeigen wir Schritt für Schritt im Ratgeber iPhone mit Vertrag; wer lieber gebraucht kauft, findet die Prüfpunkte unter iPhone refurbished kaufen. Alle weiteren Ansätze quer durch Apples Sortiment stehen gebündelt in unserer Übersicht Apple günstig kaufen.

Beim Online-Kauf habt ihr rechtlich Spielraum: Nach Angaben der Verbraucherzentrale gilt bei Bestellungen über das Internet ein 14-tägiges Widerrufsrecht, dazu kommen zwei Jahre Gewährleistung gegenüber dem Händler. Die Details zu euren Ansprüchen fasst die Verbraucherzentrale zusammen.

Unser Tipp: Aktuelle iPhone-Tarifbündel im Blick

  • Alle iPhone-Angebote mit Vertrag an einem Ort
  • In unserer Übersicht sammeln wir laufend die aktuellen iPhone-Bündel samt Grundgebühr, Einmalzahlung und Gesamtkosten über die Laufzeit – inklusive Gegenrechnung zum Einzelkauf.
  • Zu den iPhone-Tarifen →

Was ist euer altes iPhone noch wert?

Genug, um die Rechnung spürbar zu drücken – vorausgesetzt, ihr verkauft zum richtigen Zeitpunkt. Das iPhone 16 mit 128 GB liegt aktuell bei 739,90 Euro im Neupreis und damit 205 Euro unter seinem Marktstart; der Gebrauchtmarkt orientiert sich an genau dieser Kurve.

Wer tauschen will, verkauft am besten vor der Keynote. Sobald die neuen Modelle vorgestellt sind, kommen tausende Altgeräte gleichzeitig auf den Markt, und die Ankaufpreise sinken.

Apple selbst nimmt Altgeräte in Zahlung und rechnet den Betrag direkt gegen den Kaufpreis. Konkrete Summen nennt Apple auf der Übersichtsseite zu Apple Trade In nicht – der Wert hängt laut Apple vom Gerät, Modell, Hersteller und tatsächlichen Zustand ab und wird erst nach Angabe der Gerätedaten beziffert.

In der Regel zahlen spezialisierte Ankaufdienste und der Direktverkauf mehr als die Inzahlungnahme beim Hersteller. Dafür ist die Trade-In-Variante die bequemste und risikoärmste – ihr müsst weder inserieren noch versenden.

Drei Dinge entscheiden über den Restwert: der Akkuzustand, der Zustand des Displays und ob Originalkarton und Rechnung noch vorhanden sind. Ein Akku unter 80 Prozent Kapazität drückt den Ankaufpreis regelmäßig um einen zweistelligen Prozentsatz.

Vor dem Verkauf gehört das Gerät sauber zurückgesetzt und aus dem Apple-Konto entfernt. Bleibt die Aktivierungssperre aktiv, ist das Gerät für den Käufer unbrauchbar – der häufigste Grund für geplatzte Gebrauchtverkäufe.

So prüfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Alle Preise in diesem Artikel stammen aus der Geizhals-Preishistorie – Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die Apple-Listenpreisempfehlung.
  • Aktualität: Wir haben die Preisverläufe am 20.08.2026 abgerufen und ziehen das „Stand“-Datum bei jedem Update hoch.
  • Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.

Vor- & Nachteile im Überblick

Auf das iPhone 18 warten Dagegen spricht
Aktuellste Hardware und längster Update-Support Standard-iPhone 18 erst um März 2027
Faltbares iPhone erstmals verfügbar Vorgänger fällt im Event-Monat nur 1,0 Prozent
Höherer Wiederverkaufswert über die Laufzeit Pro-Modelle starten im vierstelligen Bereich
Trade-In-Aktionen rund um den Marktstart Bester Kaufzeitpunkt liegt im Frühjahr

Häufige Fragen zum iPhone 18

Wann kommt das iPhone 18 raus?

Vorgestellt wurden die neuen Modelle am Mittwoch, dem 9. September 2026. Vorbestellen könnt ihr iPhone 18 Pro und Pro Max ab Samstag, dem 12. September. Das faltbare iPhone Duo lässt sich erst ab 16. Oktober um 14:00 Uhr MESZ vorbestellen und ist ab 23. Oktober erhältlich. Ein Standard-iPhone 18 gibt es im September nicht.

Kommt das normale iPhone 18 auch im September?

Nein. Apple hat am 9. September 2026 nur iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Duo gezeigt. Das Standard-iPhone 18 soll erst um Frühjahr 2027 folgen – ein Bruch mit Apples bisherigem Jahresrhythmus. Wer jetzt ein günstigeres Modell braucht, greift zum iPhone 17 (ab 1.099 Euro) oder zum iPhone Air (ab 1.299 Euro).

Wird das iPhone 17 nach dem Release billiger?

Nur minimal. Beim Vorgänger sank der Monatsdurchschnitt im Monat des Nachfolger-Starts um 1,0 Prozent. Der große Wertverlust verteilt sich über das ganze Jahr davor: Das iPhone 16 verlor in zwölf Monaten 24,6 Prozent.

Was kostet das iPhone 18 voraussichtlich?

Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 Euro mit 256 GB, das iPhone 18 Pro Max bei 1.599 Euro, das faltbare iPhone Duo bei 2.299 Euro. Nach oben geht es bis 3.799 Euro für das iPhone Duo mit 2 TB. Ein Standard-iPhone 18 gibt es nicht – der Preis dafür ist offen, bis Apple es im Frühjahr 2027 zeigt.

Soll ich jetzt kaufen oder auf das iPhone 18 warten?

Wenn ihr ein Standard-Modell wollt, lohnt das Warten kaum – es käme erst 2027. Wer ein Pro-Modell sucht, kennt jetzt den Preis und kann ab 12. September zugreifen. Preisbewusste Käufer greifen antizyklisch im Frühjahr zu, dort lagen zuletzt beide Tiefstpreise.

Wie viele Kameras hat das iPhone 18 Pro?

Vier Objektive auf der Rückseite mit den Brennweiten 13, 24, 48 und 100 Millimetern. Daraus ergibt sich ein optischer Zoombereich von 16-fach mit bis zu 8-fachem Einzoomen. Die Hauptkamera löst mit 48 Megapixeln auf und hat eine variable Blende, die Frontkamera mit 18 Megapixeln.

Was kostet das faltbare iPhone Duo?

Ab 2.299 Euro mit 256 GB, nach oben bis 3.799 Euro mit 2 TB. Es hat ein 7,6 Zoll großes inneres Display, außen 5,4 Zoll, wiegt 254 Gramm und ist aufgeklappt 5,2 Millimeter dünn. Vorbestellung ab 16. Oktober, im Handel ab 23. Oktober.

Wie lange bekommt mein iPhone noch iOS-Updates?

Apple versorgt iPhones erfahrungsgemäß rund fünf bis sechs Jahre nach Marktstart mit großen iOS-Versionen, Sicherheitsupdates laufen teils länger. Der Update-Status ist das verlässlichere Upgrade-Kriterium als die Modellnummer.

Wann sollte ich den Akku tauschen statt neu zu kaufen?

Sobald die maximale Kapazität unter 80 Prozent fällt. Apple nennt dafür 1.000 Ladezyklen bei iPhone 15 und neuer sowie 500 Zyklen bei iPhone 14 und älter. Ein Tausch kostet deutlich weniger als ein Neugerät und verlängert die Nutzungsdauer um Jahre.

Lohnt sich der Verkauf des alten iPhones vor der Keynote?

Der beste Zeitpunkt dafür ist vorbei – die Vorstellung war am 9. September. Wer jetzt noch verkauft, sollte sich beeilen: Ab dem Vorbestellstart am 12. September kommen die ersten Altgeräte in großer Zahl auf den Markt und drücken die Ankaufpreise weiter.

Fazit: Warten oder jetzt zugreifen?

Das iPhone 18 ist 2026 kein Grund, den Kauf aufzuschieben – jedenfalls nicht für alle. Wer ein normales iPhone will, wartet sonst bis Frühjahr 2027. Wer ein Pro-Modell sucht, kennt seit dem 9. September den Preis: 1.449 Euro für das iPhone 18 Pro, 1.599 Euro für das Pro Max, Vorbestellung ab 12. September.

Der wichtigste Befund aus unseren Daten bleibt aber der unspektakuläre: Der Vorgänger wird durch den Nachfolger kaum billiger. Das iPhone 16 gab im Monat des iPhone-17-Starts 1,0 Prozent nach – der Rabatt war zu diesem Zeitpunkt längst eingepreist.

Drei Faustregeln für die Praxis:

  • Antizyklisch kaufen: Die Tiefstpreise lagen im Mai und Juli, nicht im September.
  • Akku vor Modellnummer: Unter 80 Prozent Kapazität tauschen – nicht automatisch neu kaufen.
  • Altgerät jetzt verkaufen: Ab dem Vorbestellstart am 12. September drücken tausende Altgeräte die Ankaufpreise.

Alle tagesaktuellen Angebote rund um Apple-Geräte findet ihr laufend aktualisiert auf MonsterDealz.de.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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