Apple Intelligence vs. Galaxy AI 2026: Was die Handy-KI kostet

Apple Intelligence und Galaxy AI sind die KI-Funktionen, die direkt im Betriebssystem eures Handys stecken — ihr installiert nichts nach, aber ihr braucht ein passendes GerĂ€t. Genau daran scheitert es bei den meisten: Apple setzt eine hohe Hardware-HĂŒrde, Samsung eine deutlich niedrigere. Wo die Grenzen verlaufen, was die beiden im Alltag können, was sie kosten und wie ihr sie wieder abschaltet, steht hier – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in KĂŒrze

  • Apple Intelligence lĂ€uft erst ab iPhone 15 Pro — Ă€ltere Modelle bekommen es nie.
  • Galaxy AI reicht deutlich weiter zurĂŒck und bis in die A-Serie hinein.
  • Samsung hatte die Gratis-Nutzung ausdrĂŒcklich nur bis Ende 2025 zugesagt.
  • In 119 GerĂ€te-Angeboten unseres Archivs taucht die Hersteller-KI nie im Titel auf.

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Was ist Apple Intelligence — und was ist Galaxy AI?

Apple Intelligence und Galaxy AI im Vergleich auf zwei Smartphones

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Beides sind Sammelnamen fĂŒr KI-Funktionen, die der Hersteller fest in sein Betriebssystem einbaut — im Unterschied zu einer App, die ihr euch aus dem Store holt. Laut Bitkom-Presseinformation vom 28. April 2026 nutzen 58 Prozent der Menschen in Deutschland ab 16 Jahren KI, 54 Prozent davon fĂŒr Alltagsfragen — also genau fĂŒr das, was diese Systemfunktionen abdecken sollen.

Der Unterschied zur klassischen KI-App liegt in drei Punkten:

  • Kein Konto nötig: Die Grundfunktionen laufen ohne separate Anmeldung bei einem KI-Anbieter.
  • Tief im System: Sie greifen auf Nachrichten, Fotos, Kalender und Tastatur zu, statt in einem eigenen Fenster zu sitzen.
  • An die Hardware gebunden: Ein Teil der Berechnung passiert auf dem GerĂ€t — deshalb die Modellanforderungen.

FĂŒr diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die offiziellen Angaben von Apple und Samsung ausgewertet, die Vorgaben der europĂ€ischen KI-Verordnung geprĂŒft und die GerĂ€te-Angebote aus unserem eigenen Deal-Archiv gegengerechnet.

Welche GerĂ€te unterstĂŒtzen Apple Intelligence?

Kompatible GerĂ€te fĂŒr Apple Intelligence und Galaxy AI

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Deutlich weniger, als viele annehmen. Nach der Apple-Support-Seite zu Apple Intelligence beginnt die UnterstĂŒtzung beim iPhone 15 Pro; bei iPad und Mac ist ein M1-Chip oder ein A17 Pro die Untergrenze, neuere Modelle sind eingeschlossen. Alles darunter bekommt die Funktionen nicht — auch nicht per Update.

Das ist die hĂ€rteste EinschrĂ€nkung im ganzen Vergleich und der Grund, warum bei Google monatlich nach Modellkombinationen gesucht wird: „apple intelligence iphone 15″ kommt auf 1.300 Suchanfragen, „apple intelligence ab welchem iphone“ auf 480. Menschen prĂŒfen also ausdrĂŒcklich, ob ihr vorhandenes GerĂ€t mitmacht.

Merkt euch drei Punkte:

  • Das „Pro“ ist entscheidend: Beim iPhone 15 macht nur die Pro-Variante mit, das Standardmodell nicht.
  • Kein NachrĂŒsten: Die Grenze verlĂ€uft an der Hardware, nicht an der iOS-Version.
  • Sprache prĂŒfen: Deutsch wird unterstĂŒtzt, einzelne Funktionen erscheinen aber je nach Region zeitversetzt.

Praktisch bedeutet diese HĂŒrde eine Zweiteilung des Bestands: Wer sein iPhone vor der 15er-Generation gekauft hat oder damals das Standardmodell wĂ€hlte, wird die Funktionen auf diesem GerĂ€t nie sehen. Ein Softwareupdate Ă€ndert daran nichts, weil die Modelle Rechenleistung und Arbeitsspeicher direkt auf dem GerĂ€t brauchen. Wer trotzdem KI auf dem Handy nutzen will, ist auf eine App aus dem Store angewiesen — und die lĂ€uft auch auf deutlich Ă€lteren GerĂ€ten.

Vor einem GerĂ€tekauf lohnt deshalb die nĂŒchterne Frage: Wollt ihr wirklich die Systemintegration, oder reicht euch eine App, die dasselbe in einem eigenen Fenster erledigt? Der Aufpreis fĂŒr ein kompatibles Modell ist erheblich, der Funktionsunterschied im Alltag oft kleiner als erwartet.

Welche GerĂ€te unterstĂŒtzen Galaxy AI?

Deutlich mehr — und das ist Samsungs stĂ€rkstes Argument. Die offizielle Samsung-Übersicht der Galaxy-AI-Funktionen listet neben der S-Serie ab dem Galaxy S22 auch die faltbaren Z-Modelle, mehrere GerĂ€te der Mittelklasse-A-Serie sowie Tablets der Tab-S-Reihe und das Galaxy Book. Der Einstieg beginnt damit weit unterhalb der Preisklasse, ab der Apple ĂŒberhaupt anfĂ€ngt.

Genannt werden dort unter anderem diese Funktionen:

  • Circle to Search: Etwas auf dem Bildschirm einkreisen und direkt danach suchen.
  • Live-Übersetzung: GesprĂ€che und Texte in Echtzeit ĂŒbertragen.
  • Foto-Assistent und Audio-Radierer: Bildbearbeitung und Entfernen von StörgerĂ€uschen.
  • Chat- und Schreibassistent: Formulierungshilfen direkt in der Tastatur.

Der Unterschied in der Reichweite ist der eigentliche Kern dieses Vergleichs. WÀhrend Apple die Funktionen an eine schmale, teure GerÀtebasis bindet, bringt Samsung sie in Preisklassen, in denen Apple gar nicht antritt. Wer heute ein Mittelklasse-Handy sucht und Wert auf KI-Funktionen legt, hat auf der Android-Seite schlicht mehr Auswahl.

Ein wichtiger Hinweis steht ebenfalls auf der Samsung-Seite: Bestimmte KI-Funktionen setzen die Anmeldung in einem Samsung- oder Google-Konto voraus, außerdem braucht ein Teil der Funktionen eine Internetverbindung. „Auf dem GerĂ€t“ heißt also nicht bei allen Funktionen „ohne Server“.

Was kostet die Handy-KI wirklich?

Kosten von Apple Intelligence und Galaxy AI berechnen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Beim Kaufpreis des GerĂ€ts — und bei Samsung möglicherweise bald darĂŒber hinaus. In seiner Support-Antwort zu Abo-GebĂŒhren schreibt Samsung wörtlich: „Samsung Galaxy AI features are currently available at no cost until the end of 2025 on supported devices.“ Und weiter: „After this date, Samsung may introduce new terms or subscription plans.“ (Samsung-Support, abgerufen im August 2026).

Diese Zusage war also ausdrĂŒcklich befristet — und die Frist ist inzwischen abgelaufen. Auf der deutschen Support-Seite ist derzeit weder ein Preis noch ein Abo dokumentiert; ihr solltet die Konditionen fĂŒr euer Modell trotzdem vor einem Kauf prĂŒfen, statt sie als dauerhaft kostenlos vorauszusetzen. Samsung unterscheidet außerdem klar zwischen eigenen und fremden Funktionen: „Third-party AI services integrated into the Galaxy ecosystem may have separate pricing models.“

Bei Apple gibt es diese Befristung nicht — dort ist Apple Intelligence Teil des Betriebssystems auf kompatiblen GerĂ€ten. Die Kosten stecken im GerĂ€tepreis, und der ist wegen der hohen Hardware-HĂŒrde der eigentliche Preis der Funktion.

Jetzt die Zahl, die uns am meisten ĂŒberrascht hat: In unserem Deal-Archiv stehen 72 Angebote zu Galaxy-Modellen der S2x-, Fold- und Flip-Reihe sowie 47 Angebote zu iPhones ab der 15er-Generation — zusammen 119 GerĂ€te-Deals mit Hersteller-KI an Bord. In keinem einzigen Titel taucht diese KI als Kaufargument auf (Stand: 18. August 2026). Die Handy-KI verkauft derzeit keine Handys; verkauft werden Preis, Speicher und Kamera.

Unser Tipp: Handy-Angebote im Blick behalten

  • Aktuelle Smartphone-Deals und Tarif-BĂŒndel
  • Wenn ihr wegen der KI-Funktionen ohnehin ĂŒber ein neues GerĂ€t nachdenkt: Der GerĂ€tepreis ist der eigentliche Preis der Funktion — und den prĂŒfen wir tĂ€glich gegen den Marktpreis.
  • Zu den Handy-Angeboten →

Was können die beiden im Alltag — und wo unterscheiden sie sich?

In der Breite Ă€hneln sie sich stĂ€rker, als das Marketing vermuten lĂ€sst: Texte zusammenfassen und umformulieren, Fotos nachbearbeiten, ĂŒbersetzen, Benachrichtigungen bĂŒndeln. Nach den Bitkom-Zahlen vom April 2026 sind genau das die meistgenutzten KI-Anwendungen — 54 Prozent Alltagsfragen, 50 Prozent Texte schreiben und verbessern, 41 Prozent Übersetzungen.

Die praktischen Unterschiede liegen woanders:

  • Suche im Bildschirminhalt: Samsungs Circle to Search hat auf Apple-GerĂ€ten kein direktes GegenstĂŒck in gleicher Form.
  • Datenschutz-Architektur: Apple wirbt damit, möglichst viel auf dem GerĂ€t zu berechnen; Samsung erlaubt eine Einstellung, die Funktionen auf reine GerĂ€teverarbeitung beschrĂ€nkt — dann fallen einige Funktionen weg.
  • Reichweite ĂŒber GerĂ€te hinweg: Apple Intelligence spannt sich ĂŒber iPhone, iPad und Mac; Galaxy AI ĂŒber Handy, Tablet und Notebook.
  • Fremde Assistenten: Beide Systeme lassen sich mit externen Chatbots kombinieren — die bringen dann ihre eigenen Konten und Limits mit.

AuffĂ€llig ist außerdem, wie stark beide Systeme auf unauffĂ€llige Alltagshilfen setzen statt auf spektakulĂ€re Bildgenerierung. Zusammenfassungen langer NachrichtenverlĂ€ufe, aufgerĂ€umte Benachrichtigungen, sauber formulierte Antworten — das sind die Funktionen, die tatsĂ€chlich tĂ€glich laufen. Die vorzeigbaren Effekte aus der Werbung nutzen die meisten Menschen nach der ersten Woche nicht mehr.

Wer die Funktionen wirklich braucht, sollte deshalb nicht nach dem Namen entscheiden, sondern nach der einen Funktion, die er tĂ€glich nutzen wĂŒrde. Alles andere bleibt bei beiden Systemen erfahrungsgemĂ€ĂŸ ungenutzt.

Wie aktiviert man Apple Intelligence oder Galaxy AI?

Bei beiden ĂŒber die Systemeinstellungen, nicht ĂŒber einen Store-Download. Wie oft danach gesucht wird, zeigt das Suchvolumen: „apple intelligence aktivieren“ kommt auf 2.400 Anfragen im Monat, „galaxy ai aktivieren“ auf 210 — der Unterschied erklĂ€rt sich damit, dass Samsung die Funktionen meist bereits aktiv ausliefert.

Der Weg ist in beiden FĂ€llen kurz:

  • Apple: Zuerst auf die aktuelle Systemversion aktualisieren, dann in den Einstellungen den Bereich fĂŒr Apple Intelligence und Siri öffnen und die Funktion einschalten. Danach dauert die Ersteinrichtung etwas, weil Modelle geladen werden.
  • Samsung: In den Einstellungen den Bereich fĂŒr die KI-Funktionen öffnen. Einzelne Funktionen lassen sich dort getrennt an- und abschalten.
  • Konto prĂŒfen: FĂŒr einen Teil der Samsung-Funktionen ist laut Hersteller ein Samsung- oder Google-Konto nötig.
  • Sprache prĂŒfen: Steht das GerĂ€t auf einer nicht unterstĂŒtzten Sprache, fehlen Funktionen scheinbar grundlos.

Wenn ihr statt der Systemfunktionen lieber einen klassischen Chatbot nutzt: Welche davon dauerhaft gratis sind und wo ihre Limits sitzen, steht in unserem Ratgeber Kostenlose KI: welche Tools wirklich gratis sind.

Wie schaltet man die Handy-KI wieder ab?

Galaxy AI und Apple Intelligence in den Einstellungen deaktivieren

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Über denselben Einstellungsbereich, in dem ihr sie eingeschaltet habt — und die Nachfrage danach wĂ€chst. Die Suchanfrage „galaxy ai ausschalten“ legte im Jahresvergleich um 51 Prozent zu, „galaxy ai aktivieren“ um 52 Prozent; „galaxy ai deaktivieren“ liegt stabil bei 260 Anfragen im Monat. Ein- und Ausschalten werden also fast gleich hĂ€ufig gesucht.

GrĂŒnde, die dafĂŒr sprechen:

  • Akkulaufzeit: KI-Funktionen rechnen im Hintergrund mit und kosten Energie.
  • Speicherplatz: Die Modelle belegen mehrere Gigabyte auf dem GerĂ€t.
  • Datenschutz: Wer nicht möchte, dass Inhalte zur Verarbeitung das GerĂ€t verlassen, schaltet die betreffenden Funktionen ab oder beschrĂ€nkt sie auf GerĂ€teverarbeitung.
  • Ruhe: VorschlĂ€ge in Tastatur und Benachrichtigungen empfinden viele als störend.

Praktisch sinnvoll ist selten das komplette Abschalten, sondern das gezielte Aussortieren. Beide Hersteller lassen euch einzelne Funktionen getrennt steuern — die Übersetzung kann anbleiben, wĂ€hrend die SchreibvorschlĂ€ge in der Tastatur verschwinden. Wer pauschal alles deaktiviert, verliert auch die Funktionen, die tatsĂ€chlich Zeit sparen.

Wichtig: Das Abschalten der Systemfunktionen beendet keine separaten KI-Abos, die ihr ĂŒber den App-Store abgeschlossen habt. Die laufen unabhĂ€ngig weiter und mĂŒssen dort gekĂŒndigt werden — der genaue Weg samt Erstattungsregeln steht in unserem Ratgeber ChatGPT Plus kĂŒndigen.

So prĂŒfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Wir prĂŒfen jeden Preis gegen idealo und Geizhals — Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die UVP.
  • AktualitĂ€t: Wir kontrollieren VerfĂŒgbarkeit und GĂŒltigkeit vor Veröffentlichung und ziehen das „Stand“-Datum bei Updates hoch.
  • UnabhĂ€ngig: Unsere EinschĂ€tzung ist redaktionell — Partner-Links Ă€ndern nichts an der Bewertung.

Muss KI-Inhalt vom Handy gekennzeichnet werden?

Ja, sobald ihr ihn veröffentlicht. Seit dem 2. August 2026 gelten laut Verbraucherzentrale die Transparenzpflichten der europĂ€ischen KI-Verordnung. Nutzer „sollen erkennen können, ob sie mit einer KI kommunizieren, ob Inhalte von einer KI erstellt oder verĂ€ndert worden sind“ (Stand: 13. August 2026).

FĂŒr die Handy-KI heißt das konkret:

  • Bearbeitete Fotos: Wer mit dem Foto-Assistenten Personen oder GegenstĂ€nde entfernt oder hinzufĂŒgt, verĂ€ndert den Inhalt — beim Veröffentlichen gehört ein Hinweis dazu.
  • Erzeugte Bilder: VollstĂ€ndig generierte Motive sind eindeutig kennzeichnungspflichtig.
  • Privat bleibt privat: Ein Bild, das nur auf eurem GerĂ€t liegt, braucht keinen Hinweis.
  • Plattformen verlangen mehr: Soziale Netzwerke haben eigene Markierungen beim Hochladen.

Wie ihr KI-Bilder ĂŒberhaupt erzeugt, welche Generatoren ohne Anmeldung starten und wem die Ergebnisse rechtlich gehören, steht in KI-Bilder erstellen kostenlos; die Regeln fĂŒr bewegte Bilder in KI-Video erstellen kostenlos.

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Kein zusÀtzliches Konto, keine App-Installation Apple Intelligence erst ab iPhone 15 Pro
Galaxy AI reicht bis in die A-Serie hinunter Samsungs Gratis-Zusage war bis Ende 2025 befristet
Tief ins System integriert statt in eigener App Modelle belegen mehrere Gigabyte Speicher
Funktionen einzeln abschaltbar Teile brauchen Konto und Internetverbindung

HĂ€ufige Fragen zu Apple Intelligence und Galaxy AI

Ab welchem iPhone gibt es Apple Intelligence?

Nach Apples Support-Angaben ab dem iPhone 15 Pro; bei iPad und Mac ist ein M1-Chip beziehungsweise ein A17 Pro die Untergrenze. Beim iPhone 15 unterstĂŒtzt nur die Pro-Variante die Funktionen — das Standardmodell bleibt außen vor, auch nach Updates.

Welche Samsung-Handys haben Galaxy AI?

Laut Samsungs FunktionsĂŒbersicht die S-Serie ab dem Galaxy S22, die faltbaren Z-Modelle, mehrere GerĂ€te der A-Serie sowie Tablets der Tab-S-Reihe und das Galaxy Book. Die EinstiegshĂŒrde liegt damit deutlich niedriger als bei Apple.

Ist Galaxy AI kostenlos?

Samsung hatte die kostenlose Nutzung ausdrĂŒcklich nur bis Ende 2025 zugesagt und sich vorbehalten, danach neue Bedingungen oder Abo-PlĂ€ne einzufĂŒhren. Auf der deutschen Support-Seite ist aktuell kein Preis dokumentiert — prĂŒft die Konditionen fĂŒr euer Modell trotzdem vor dem Kauf.

Kostet Apple Intelligence extra?

Nein, auf kompatiblen GerĂ€ten ist es Teil des Betriebssystems. Der Preis steckt in der Hardware: Weil erst neuere Modelle unterstĂŒtzt werden, zahlt ihr die Funktion faktisch ĂŒber den GerĂ€tekauf.

Wie schalte ich Galaxy AI aus?

Über den KI-Bereich der Systemeinstellungen, in dem sich die Funktionen auch einzeln deaktivieren lassen. Das spart Akku und Speicher. Separate KI-Abos aus dem App-Store laufen davon unberĂŒhrt weiter und mĂŒssen dort gekĂŒndigt werden.

Brauche ich fĂŒr die Handy-KI ein Konto?

FĂŒr die Grundfunktionen nicht. Samsung weist aber darauf hin, dass bestimmte KI-Funktionen die Anmeldung in einem Samsung- oder Google-Konto voraussetzen und ein Teil eine Internetverbindung braucht.

Werden meine Daten dabei ans Internet geschickt?

Je nach Funktion. Ein Teil rechnet auf dem GerĂ€t, ein Teil auf Servern. Samsung bietet eine Einstellung, die Funktionen auf reine GerĂ€teverarbeitung beschrĂ€nkt — dann entfallen allerdings einige davon.

Kann ich Apple Intelligence auf einem Ă€lteren iPhone nachrĂŒsten?

Nein. Die Grenze verlĂ€uft an der Hardware, nicht an der Softwareversion — ein Update bringt die Funktionen auf einem nicht unterstĂŒtzten Modell nicht nach. Auf Ă€lteren GerĂ€ten bleibt nur der Weg ĂŒber eine KI-App aus dem Store, die dort in aller Regel problemlos lĂ€uft.

Verbraucht die Handy-KI viel Akku und Speicher?

SpĂŒrbar. Die Modelle belegen mehrere Gigabyte Speicherplatz, und Funktionen, die im Hintergrund mitrechnen, kosten Energie. Wer knappen Speicher hat, deaktiviert gezielt einzelne Funktionen, statt alles abzuschalten — das erhĂ€lt die nĂŒtzlichen Teile.

Lohnt sich ein neues Handy nur wegen der KI-Funktionen?

Selten. In 119 GerÀte-Angeboten mit Hersteller-KI in unserem Archiv taucht die KI in keinem einzigen Titel als Kaufargument auf. Wer die Funktionen ausprobieren will, kommt mit kostenlosen KI-Apps auf dem vorhandenen GerÀt meist genauso weit.

Fazit: Die GerÀtefrage entscheidet, nicht die Marke

Der Vergleich lĂ€uft nicht auf „welche KI ist besser“ hinaus, sondern auf eine viel banalere Frage: Welches GerĂ€t habt ihr? Wer ein iPhone unterhalb der 15-Pro-Schwelle nutzt, bekommt Apple Intelligence gar nicht — und fĂŒr den ist eine kostenlose KI-App die einzige sinnvolle Antwort. Drei Faustregeln:

  • Erst KompatibilitĂ€t prĂŒfen: Bei Apple entscheidet das Modell, nicht das Update.
  • Bei Samsung die Konditionen prĂŒfen: Die Gratis-Zusage war ausdrĂŒcklich befristet.
  • Kein GerĂ€tekauf wegen KI: Kostenlose Apps leisten auf Ă€lteren Handys fast dasselbe.

Und noch ein Gedanke zum Zeitpunkt: Beide Hersteller bauen ihre Systeme halbjĂ€hrlich um, Funktionen kommen und gehen mit den großen Updates. Ein GerĂ€t heute zu kaufen, weil eine bestimmte KI-Funktion beworben wird, ist deshalb riskant — dieselbe Funktion kann im nĂ€chsten Zyklus anders heißen, anders funktionieren oder hinter einer Bedingung stehen, die es beim Kauf noch nicht gab.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die tĂ€glich geprĂŒfte SchnĂ€ppchen kuratiert und aktive Mitglieder ĂŒber das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Aktuelle Smartphone-Angebote und Tarif-BĂŒndel findet ihr auf der MonsterDealz-Startseite.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und GrĂŒnder von MonsterDealz.de. Seit ĂŒber 17 Jahren spĂŒre ich tĂ€glich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „SchnĂ€ppchen richtig jagen: Der Insider-Guide fĂŒr smarte Online-KĂ€ufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr ĂŒber mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder ĂŒber die Kontaktseite.

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