KI-Video erstellen kostenlos 2026: Tools ohne Wasserzeichen

KI-Videos lassen sich kostenlos erstellen — aber die Gratis-Stufen zahlen fast immer mit Wasserzeichen, kurzer Laufzeit oder wenigen Sekunden Material pro Tag. Ein KI-Videogenerator ist ein Werkzeug, das aus einem Text, einem Bild oder einem Skript automatisch bewegte Bilder erzeugt, ohne dass ihr filmt oder schneidet. Welche Werkzeuge wirklich ohne Kosten auskommen, wo das Wasserzeichen fällt und was ihr rechtlich beachten müsst, steht hier – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Gratis-Videogeneratoren begrenzen fast immer Laufzeit, Auflösung oder Zahl der Clips pro Tag.
  • „Ohne Wasserzeichen“ ist das teuerste Merkmal — es fehlt in den meisten kostenlosen Stufen.
  • Seit dem 2. August 2026 mĂĽssen KI-erzeugte Videos in der EU gekennzeichnet werden.
  • In unserem Archiv aus 6.890 Beiträgen gab es noch nie ein Angebot fĂĽr ein KI-Videowerkzeug.

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Wie erstellt man ein KI-Video kostenlos?

KI-Video kostenlos erstellen am Notebook mit Videoschnitt-Zeitleiste

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

In drei Schritten: Ihr gebt eine Textbeschreibung oder ein Startbild ein, wählt Länge und Format, und das Werkzeug rendert den Clip. Laut Bitkom-Presseinformation vom 28. April 2026 nutzen 58 Prozent der Menschen in Deutschland ab 16 Jahren KI, 15 Prozent davon täglich — Videowerkzeuge sind darin der jüngste und zugleich rechenintensivste Zweig, was die knappen Gratis-Kontingente erklärt.

Vier Wege fĂĽhren zum kostenlosen KI-Video:

  • Text-zu-Video: Aus einem Satz entsteht ein kurzer Clip. Am beeindruckendsten, aber mit den strengsten Gratis-Limits.
  • Bild-zu-Video: Ein vorhandenes Foto wird animiert. Deutlich gĂĽnstiger im Rechenaufwand und deshalb öfter kostenlos.
  • Skript-zu-Video: Aus einem geschriebenen Text baut das Werkzeug eine Folge aus Stockmaterial, Untertiteln und Sprecherstimme — der klassische Erklärvideo-Weg.
  • KI-Funktionen im Schnittprogramm: Automatischer Schnitt, Untertitel und Hintergrundentfernung in einem normalen Videoeditor.

Was ihr realistisch erwarten dürft, hängt stark vom Weg ab. Ein animiertes Foto sieht nach wenigen Sekunden Rechenzeit überzeugend aus, weil das Werkzeug nur eine vorhandene Vorlage in Bewegung versetzt. Eine frei erfundene Szene aus einer Textbeschreibung dagegen braucht deutlich mehr Rechenleistung und produziert die typischen Fehler des Genres: Hände mit zu vielen Fingern, Gegenstände, die zwischen zwei Einstellungen ihre Form ändern, und Schriftzüge, die aus der Ferne wie Text aussehen, aus der Nähe aber unlesbar sind.

Daraus folgt eine einfache Arbeitsregel: Plant kurze Einstellungen. Drei Clips à fünf Sekunden, im Schnittprogramm hintereinandergesetzt, wirken sauberer als ein Fünfzehn-Sekunden-Clip aus einem Guss — und verbrauchen bei den meisten Anbietern weniger Kontingent, weil kurze Rendervorgänge günstiger abgerechnet werden.

Gibt es KI-Videoeditoren ohne Wasserzeichen?

KI-Videoeditor Gratis-Version mit Wasserzeichen und Limit

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Ja, aber selten dort, wo die stärkste KI sitzt. Wie groĂź der Bedarf ist, zeigt unsere SISTRIX-Auswertung des KI-Themenfelds vom 18. August 2026: „KI-Videoeditor: Kostenlose Tools, Wasserzeichen & Funktionen“ kommt auf ein AI-Dialogvolumen von 13.200 und ist damit das einzige Video-Thema mit ausdrĂĽcklich kommerzieller Suchabsicht. Die Menschen fragen nicht, ob es kostenlos geht — sie fragen, wie sie das Wasserzeichen loswerden.

So verteilt sich die Lage:

  • Klassische Schnittprogramme: Etliche bieten dauerhaft kostenlose Vollversionen ohne Wasserzeichen, inklusive KI-Untertiteln und automatischem Schnitt.
  • Reine Generatoren: Hier ist das Wasserzeichen der Normalfall der Gratis-Stufe und fällt erst im Abo.
  • Open Source: Lokal betriebene Videomodelle kennen weder Wasserzeichen noch Kontingent — kosten dafĂĽr Rechenzeit und Einrichtungsaufwand.
  • Handy-Apps: Häufig wasserzeichenfrei bei kurzen Clips, dafĂĽr mit Werbung.

Ein Hinweis, der sich auszahlt: Wasserzeichen nachträglich zu entfernen, verstößt bei den meisten Anbietern gegen die Nutzungsbedingungen — und die Werkzeuge, die das versprechen, sind ihrerseits selten kostenlos. Der ehrlichere Weg ist, den Clip in einem wasserzeichenfreien Schnittprogramm neu zusammenzusetzen.

Prüft deshalb vor dem ersten Rendern drei Dinge, statt sie hinterher zu bemerken: Wo genau sitzt das Wasserzeichen — mittig oder in einer Ecke, die sich beschneiden lässt? Welche Auflösung liefert der Export, und reicht sie für die geplante Plattform? Und gehört das Ergebnis nach den Nutzungsbedingungen in die private oder in die kommerzielle Schublade? Diese drei Antworten stehen in jeder Preisübersicht und ersparen euch die Enttäuschung nach dem fertigen Clip.

Welche kostenlosen KI-Videogeneratoren gibt es?

Die Auswahl teilt sich in zwei Gruppen, und der Unterschied entscheidet ĂĽber das Ergebnis. Laut derselben SISTRIX-Auswertung fĂĽhrt „KI-Videogeneratoren: Text-zu-Video, Bild-zu-Video & Zusammenfassung“ mit einem AI-Dialogvolumen von 11.800, dicht gefolgt von Text-zu-Video mit Skript-Generierung (7.300) — beides Themen mit einer Dialoglänge von 3,2 bis 3,5, was auf viele RĂĽckfragen der Nutzer hindeutet.

Ordnet die Werkzeuge nach dem, was ihr hineingebt:

  • Text-zu-Video-Generatoren: Erzeugen kurze, oft nur wenige Sekunden lange Clips aus einer Beschreibung. Gratis meist ein bis drei Clips pro Tag.
  • Bild-zu-Video-Werkzeuge: Animieren ein Foto — Kamerafahrt, Wind, leichte Bewegung. Die freigebigsten Gratis-Stufen im ganzen Feld.
  • Skript-zu-Video-Plattformen: Bauen aus eurem Text ein fertiges Erklärvideo mit Stockmaterial und Sprecherstimme. Kostenlos meist nur in Testlänge.
  • Video-Zusammenfasser: Machen aus einem langen Video eine Kurzfassung. Häufig dauerhaft gratis, weil rechnerisch gĂĽnstig.

Die Grenzen der Gratis-Stufen sind dabei kein Zufall, sondern eine Rechnung: Eine Sekunde generiertes Video kostet den Anbieter ein Vielfaches dessen, was eine Chat-Antwort verbraucht. Deshalb finden sich hier fast nie Flatrates, sondern Kontingente — und deshalb sind Werkzeuge, die vorhandenes Material nur verändern (Untertitel, Zusammenfassung, Hintergrundentfernung), deutlich freigebiger als solche, die aus dem Nichts neue Bilder berechnen.

Praktisch gilt dieselbe Regel wie bei den Chatbots: Wer mehrere Gratis-Zugänge parallel nutzt, kommt bei gelegentlicher Nutzung ohne Abo aus. Wie sich dieses Prinzip über alle KI-Werkzeuge hinweg anwenden lässt, steht in unserem Ratgeber Kostenlose KI: welche Tools wirklich gratis sind.

KI-Avatare und Lippensynchronisation — was geht gratis?

KI-Avatar mit Lippensynchronisation und Sprachaufnahme erstellen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Mehr, als die meisten erwarten. „KI-Videoerstellung: Lippensynchronisation, Deepfakes & Avatar-Erstellung“ ist mit einem AI-Dialogvolumen von 15.600 das größte Video-Thema ĂĽberhaupt, „KI-Avatare: Erstellung & Sprachausgabe kostenlos“ kommt auf 2.750 (SISTRIX-Auswertung, 18. August 2026). Die Gratis-Stufen liefern hier brauchbare Ergebnisse, weil ein sprechender Kopf rechnerisch weit weniger kostet als eine frei erfundene Szene.

Typische Grenzen der kostenlosen Avatar-Werkzeuge:

  • Laufzeit: Häufig 30 Sekunden bis drei Minuten pro Clip.
  • Auswahl: Nur einige vorgefertigte Avatare, eigene Gesichter erst im Abo.
  • Stimmen: Eine begrenzte Zahl an Standardstimmen, Stimmklonen kostet.
  • Export: Oft nur 720p in der Gratis-Stufe.

Für Erklärvideos, Produktvorstellungen und Schulungsmaterial reicht das erstaunlich weit. Ein sprechender Avatar vor neutralem Hintergrund verlangt keine hohe Auflösung, und drei Minuten Laufzeit decken die meisten Erklärformate ab. Wer dagegen ein wiedererkennbares Gesicht für einen Kanal aufbauen will, kommt um die Bezahlstufe nicht herum — eigene Avatare sind durchgängig ein Abo-Merkmal.

Beim eigenen Gesicht oder einer fremden Stimme wird es heikel — und zwar nicht nur rechtlich. Das Bundesamt fĂĽr Sicherheit in der Informationstechnik beschreibt in seinem Deepfake-Ratgeber, wie wenig Ausgangsmaterial genĂĽgt: „Als Trainingsmaterial werden dabei nur wenige Videominuten einer Zielperson benötigt.“ Wer ein Video mit dem Gesicht einer anderen Person erzeugt, braucht deren Einwilligung — unabhängig davon, ob das Werkzeug kostenlos war.

Was kosten KI-Videotools wirklich?

Kosten und Abo-Modelle von KI-Videowerkzeugen im Vergleich

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Deutlich mehr als Chat-Abos — und rabattiert werden sie praktisch nie. Eine eigene Auswertung unseres Deal-Archivs zeigt das eindeutig: Unter 6.890 veröffentlichten Beiträgen findet sich kein einziges Angebot für ein KI-Videowerkzeug (Stand: 18. August 2026). Bei Bildwerkzeugen war es immerhin genau eines. Wer auf einen Rabatt für ein Video-Abo wartet, wartet auf etwas, das es bei uns in der gesamten Archivgeschichte noch nie gab.

Das liegt an der Kostenstruktur: Videogenerierung verbraucht ein Vielfaches der Rechenleistung eines Textchats. Entsprechend arbeiten fast alle Anbieter mit Credits statt mit Flatrates — und Credits werden nicht verschenkt.

Worauf ihr achten solltet, bevor ihr zahlt:

  • Credits statt Flatrate: Rechnet aus, wie viele Sekunden Video euer Monatspaket wirklich ergibt — nicht wie viele Clips.
  • Auflösung kostet extra: 1080p oder 4K verbrauchen ein Mehrfaches der Credits von 720p.
  • Testphase mit Automatik: Gratis-Testwochen verlängern sich ohne KĂĽndigung zum vollen Preis.
  • Jahrespakete: GĂĽnstiger pro Monat, aber in einem Feld, das sich halbjährlich verändert, eine lange Bindung.

Die Credit-Logik ist der Punkt, an dem die meisten Rechnungen kippen. Ein Paket, das mit „500 Credits“ wirbt, sagt nichts, solange ihr nicht wisst, was eine Sekunde in 1080p kostet. Rechnet vor dem Abschluss auf eine Größe um, die ihr kennt: Wie viele fertige Minuten pro Monat ergibt das Paket bei der Auflösung, die ihr tatsächlich braucht? Bei vielen Einsteigertarifen bleiben davon weniger als zehn Minuten ĂĽbrig — fĂĽr einen wöchentlichen Kanal zu wenig, fĂĽr gelegentliche Beiträge mehr als genug.

Unser Tipp: Gratis-Aktionen im Blick behalten

  • Kostenlose Angebote und Gratis-Aktionen an einem Ort
  • Sollte doch einmal ein Videowerkzeug verschenkt werden, landet die Aktion bei uns in der Gratis-Ăśbersicht — zusammen mit allen anderen kostenlosen Angeboten, die wir täglich prĂĽfen.
  • Zu den Gratis-Aktionen →

Muss ich ein KI-Video kennzeichnen?

Ja. Seit dem 2. August 2026 gelten laut Verbraucherzentrale die Transparenzpflichten der europäischen KI-Verordnung. Nutzer „sollen erkennen können, ob sie mit einer KI kommunizieren, ob Inhalte von einer KI erstellt oder verändert worden sind“ (Stand: 13. August 2026). FĂĽr KI-generierte Video- und Bildinhalte, insbesondere Deepfakes, bedeutet das eine ausdrĂĽckliche Kennzeichnungspflicht.

Praktisch heiĂźt das:

  • Sichtbar kennzeichnen: Ein Hinweis im Video, in der Beschreibung oder in der Bildunterschrift genĂĽgt — er muss aber erkennbar sein.
  • Gesichter Dritter: Ohne Einwilligung der abgebildeten Person geht gar nichts, Kennzeichnung hin oder her.
  • Stimmen: FĂĽr geklonte Stimmen gilt dasselbe wie fĂĽr Gesichter.
  • Plattform-Regeln beachten: Die groĂźen Videoplattformen verlangen zusätzlich eine eigene Markierung beim Hochladen.

Ein praktischer Nebeneffekt der Kennzeichnung wird oft übersehen: Sie schützt auch euch. Wer ein erkennbar gekennzeichnetes KI-Video veröffentlicht, kann später nicht dem Vorwurf ausgesetzt werden, eine Fälschung als echt ausgegeben zu haben. Das gilt besonders für Produktvideos und Erklärformate, in denen Zuschauer erwarten, echte Aufnahmen zu sehen.

Verwechselt die Kennzeichnungspflicht dabei nicht mit einem Verbot. KI-Videos zu erstellen und zu veröffentlichen ist erlaubt — die Verordnung verlangt lediglich, dass der Zuschauer weiß, woran er ist. Verboten bleibt, was auch ohne KI verboten wäre: Persönlichkeitsrechte verletzen, täuschen, fremde Marken missbrauchen.

Warum das mehr ist als Bürokratie, zeigt eine Zahl aus dem BSI-Ratgeber: Bei der Deepfake Detection Challenge 2020 erreichte selbst das beste automatische Erkennungsmodell nur 65,18 Prozent Genauigkeit. Verlässlich unterscheiden lassen sich echte und erzeugte Videos also nicht — die Kennzeichnung ist derzeit die einzige belastbare Information, die der Zuschauer bekommt.

FĂĽr wen lohnt sich ein kostenpflichtiges Video-Abo?

Für alle, die regelmäßig veröffentlichen — und für sonst niemanden. Nach den Zahlen aus unserem Archiv gibt es keine Rabatt-Abkürzung: null Videowerkzeug-Angebote unter 6.890 Beiträgen bedeutet, dass der Listenpreis der einzige Preis ist (Stand: 18. August 2026). Umso wichtiger ist die ehrliche Rechnung vorher.

PrĂĽft in dieser Reihenfolge:

  • Wie viele Sekunden pro Monat? Unter fĂĽnf Minuten fertigem Material reicht das Zusammenspiel mehrerer Gratis-Stufen fast immer.
  • Braucht ihr das Wasserzeichen weg? Dann prĂĽft zuerst, ob ein kostenloses Schnittprogramm den Clip wasserzeichenfrei neu ausgeben kann.
  • Welche Auflösung braucht ihr wirklich? FĂĽr Social Media genĂĽgt 1080p hochkant, 4K verbrennt nur Credits.
  • Monatlich starten: In einem Feld, das sich halbjährlich verändert, ist ein Jahrespaket ein Risiko.

Ein Punkt wird dabei regelmäßig übersehen: Wer bereits ein Kreativ-, Office- oder Cloud-Paket bezahlt, hat KI-Videofunktionen häufig schon inklusive — Untertitel, automatischer Schnitt und Hintergrundentfernung stecken inzwischen in vielen Standardabos, ohne dass sie im Preis getrennt ausgewiesen wären. Ein Blick in die eigenen laufenden Abos spart hier mehr als jede Aktion.

Wer Bilder statt Videos braucht, findet die deutlich freigebigeren Gratis-Stufen im Nachbarbereich — wir haben sie in KI-Bilder erstellen kostenlos zusammengefasst.

Und wer die KI-Funktionen nutzen will, die ohnehin schon im Handy stecken: Welche Geräte Apple Intelligence und Galaxy AI unterstützen und was sie kosten, steht in Apple Intelligence vs. Galaxy AI.

So prĂĽfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Wir prĂĽfen jeden Preis gegen idealo und Geizhals — Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die UVP.
  • Aktualität: Wir kontrollieren VerfĂĽgbarkeit und GĂĽltigkeit vor Veröffentlichung und ziehen das „Stand“-Datum bei Updates hoch.
  • Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.

Vor- & Nachteile im Ăśberblick

Vorteile Nachteile
Bild-zu-Video ist oft groĂźzĂĽgig kostenlos Text-zu-Video meist auf wenige Sekunden gedeckelt
Schnittprogramme mit KI oft ganz ohne Wasserzeichen Reine Generatoren setzen fast immer ein Wasserzeichen
Kein Kamerateam, kein Studio nötig Kennzeichnungspflicht seit 2. August 2026
Open Source läuft lokal ohne Kontingent Rabatte auf Video-Abos gibt es praktisch nicht

Häufige Fragen zu kostenlosen KI-Videos

Kann man mit KI wirklich kostenlos Videos erstellen?

Ja, aber begrenzt. Bild-zu-Video-Werkzeuge und KI-Funktionen in Schnittprogrammen sind oft dauerhaft kostenlos, reine Text-zu-Video-Generatoren geben in der Gratis-Stufe meist nur ein bis drei kurze Clips pro Tag aus — häufig mit Wasserzeichen.

Welcher KI-Videogenerator ist kostenlos und ohne Wasserzeichen?

Wasserzeichenfrei sind vor allem klassische Schnittprogramme mit KI-Funktionen sowie lokal betriebene Open-Source-Modelle. Bei den reinen Generatoren fällt das Wasserzeichen in aller Regel erst im Bezahl-Abo.

Wie lang darf ein kostenloses KI-Video sein?

Bei Text-zu-Video meist wenige Sekunden pro Clip, bei Avatar-Werkzeugen häufig 30 Sekunden bis drei Minuten. Längere Videos entstehen, indem ihr mehrere kurze Clips in einem kostenlosen Schnittprogramm aneinandersetzt.

Muss ich KI-generierte Videos kennzeichnen?

Ja. Seit dem 2. August 2026 gelten in der EU Transparenzpflichten: Zuschauer sollen erkennen können, ob Inhalte von einer KI erstellt oder verändert wurden. Für Deepfakes ist die Kennzeichnung ausdrücklich vorgesehen.

Darf ich das Gesicht einer anderen Person in ein KI-Video setzen?

Nur mit deren Einwilligung. Das BSI weist darauf hin, dass für ein überzeugendes Deepfake bereits wenige Videominuten einer Zielperson als Trainingsmaterial genügen — die technische Einfachheit ändert nichts an der Rechtslage.

Wie erkennt man ein KI-generiertes Video?

Zuverlässig kaum. Bei der Deepfake Detection Challenge 2020 kam laut BSI selbst das beste automatische Erkennungsmodell nur auf 65,18 Prozent Genauigkeit. Achtet auf unstimmige Hände, Übergänge und Lippenbewegungen — und im Zweifel auf die Quelle.

Lohnt sich ein Abo fĂĽr einen KI-Videogenerator?

Nur bei regelmäßiger Veröffentlichung. Rechnet nicht in Clips, sondern in Sekunden fertigem Material pro Monat. Unter fünf Minuten reicht das Zusammenspiel mehrerer kostenloser Werkzeuge fast immer aus.

Warum sehen KI-Videos oft unnatĂĽrlich aus?

Weil die Modelle jede Einstellung neu berechnen und dabei Details nicht zuverlässig konstant halten. Typisch sind fehlerhafte Hände, springende Gegenstände und unlesbare Schrift. Kurze Einstellungen von wenigen Sekunden kaschieren das am besten — und verbrauchen zugleich weniger Kontingent.

Was ist der Unterschied zwischen Text-zu-Video und Bild-zu-Video?

Text-zu-Video erfindet die Szene komplett neu, Bild-zu-Video animiert eine vorhandene Vorlage. Weil der zweite Weg rechnerisch günstiger ist, sind dort die kostenlosen Kontingente deutlich großzügiger — und die Ergebnisse verlässlicher.

Brauche ich einen leistungsfähigen Rechner für KI-Videos?

Für die browserbasierten Dienste nicht — dort rechnet der Anbieter. Nur wer ein Open-Source-Videomodell lokal betreiben will, braucht eine leistungsfähige Grafikkarte mit reichlich Videospeicher. Für alle anderen Wege genügt ein normaler Rechner mit stabiler Internetverbindung.

Gibt es Rabatte auf KI-Video-Abos?

Kaum. In unserem Deal-Archiv aus 6.890 veröffentlichten Beiträgen findet sich seit Mai 2025 kein einziges Angebot für ein KI-Videowerkzeug. Der Listenpreis ist in diesem Feld praktisch der einzige Preis.

Fazit: Bild-zu-Video zuerst, Abo zuletzt

Kostenlose KI-Videos sind kein Etikettenschwindel — aber die Gratis-Stufen sind ungleich verteilt. Wer ein vorhandenes Foto animiert oder ein Schnittprogramm mit KI-Funktionen nutzt, kommt weit ohne Abo. Wer frei erfundene Szenen in hoher Auflösung braucht, zahlt. Drei Faustregeln:

  • Erst Bild-zu-Video probieren: Die freigebigsten kostenlosen Kontingente im ganzen Feld.
  • Wasserzeichen? Clip in einem kostenlosen Schnittprogramm neu ausgeben, statt ein Abo zu kaufen.
  • Vor jeder Veröffentlichung: Kennzeichnung setzen — seit August 2026 Pflicht.

Wer regelmäßig veröffentlicht, sollte den Aufwand ehrlich gegenrechnen: Ein Abo kostet Geld, das Zusammensetzen mehrerer Gratis-Werkzeuge kostet Zeit. Ab etwa einem Video pro Woche kippt die Rechnung meist zugunsten des Abos — darunter fast nie.

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Ăśber den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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