Briefumschlag-Größen 2026: DIN-Formate, Porto und was reinpasst
Ein Briefumschlag ist eine genormte Papierhülle, deren Format nach DIN 678 festgelegt ist — und genau dieses Format entscheidet mit über das Porto: C6 und DIN Lang bleiben Standardbrief für 0,95 Euro, C5 und C4 landen dagegen im Großbrief für 1,80 Euro. Wer Dokumente sicher und richtig frankiert verschicken will, fürchtet vor allem zwei Dinge: den zurückgeschickten Brief und unnötig hohes Porto. Dieser Ratgeber ordnet jedes gängige Umschlagformat der passenden Portoklasse zu und zeigt, wo genau die Grenzen liegen – Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- C6 (114 × 162 mm) und DIN Lang (110 × 220 mm) passen als Standardbrief für 0,95 Euro.
- Ab C5 (162 × 229 mm) wird es Großbrief für 1,80 Euro — die Breite von 12,5 cm ist die harte Grenze.
- Nicht nur das Format zählt: Über 20 Gramm oder 0,5 cm Dicke greift der Kompaktbrief für 1,10 Euro.
- Ein A4-Blatt zweimal gefaltet passt in C6, einmal gefaltet nur in C5 — das kostet fast das doppelte Porto.
Anzeige / Transparenz: Dieser Artikel enthält Partner-Links. Kauft ihr über einen solchen Link, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch bleibt der Preis identisch.
Welche Briefumschlag-Größen gibt es? Die DIN-Formate im Überblick

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Die gängigen Briefumschlag-Größen sind in DIN 678 in Verbindung mit ISO 269 genormt und reichen von C6 mit 114 × 162 mm bis B4 mit 250 × 353 mm. Die C-Reihe leitet sich direkt aus der Papier-Reihe DIN A ab: Ein C-Umschlag ist immer etwas größer als das gleichnamige A-Format, damit das Blatt hineinpasst, ein B-Umschlag wiederum etwas größer als der gleichnamige C-Umschlag (Quelle: Übersicht zu DIN 678 auf Wikipedia, Stand: September 2026).
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die aktuellen Formatangaben der Norm mit den Maßvorgaben der Deutschen Post abgeglichen und jedes Format der Portoklasse zugeordnet, in die es tatsächlich fällt. Genau diese Verknüpfung fehlt in den meisten Format-Übersichten.
| Format | Maße (mm) | Passt für |
|---|---|---|
| C6 | 114 × 162 | A6, A4 zweimal gefaltet |
| B6 | 125 × 176 | C6-Umschlag |
| DL (DIN Lang) | 110 × 220 | A4 in Drittel gefaltet |
| C6/C5 | 114 × 229 | A4 in Drittel gefaltet |
| C5 | 162 × 229 | A5, A4 einmal gefaltet |
| B5 | 176 × 250 | C5-Umschlag |
| C4 | 229 × 324 | A4 ungefaltet |
| B4 | 250 × 353 | C4-Umschlag |
Maße nach DIN 678 / ISO 269, Stand: September 2026. Die B-Formate sind Versandhüllen für den jeweils gleichnamigen C-Umschlag — sie werden vor allem in Kanzleien und Behörden genutzt, wenn ein bereits kuvertierter Brief noch einmal umhüllt wird.
Praktisch relevant sind für Privatleute vor allem vier Größen: C6 für kurze Schreiben und Karten, DIN Lang für den klassischen Geschäftsbrief, C5 für ungefaltete A5-Dokumente und C4 für Bewerbungsmappen oder Zeugnisse, die nicht geknickt werden sollen.
Welche Portoklasse gilt für mein Umschlagformat?
C6, C6/C5 und DIN Lang bleiben Standardbrief und kosten 0,95 Euro, C5, B5, C4 und B4 fallen dagegen in den Großbrief für 1,80 Euro — das ist ein Aufschlag von 89 Prozent (Preise laut Deutscher Post, Stand: September 2026). Der Grund liegt nicht in der Länge, sondern in der Breite: Der Standardbrief darf laut Deutscher Post höchstens 12,5 cm breit sein, C5 misst aber bereits 16,2 cm.
Die Bundesnetzagentur hat diese Entgelte zum 1. Januar 2025 genehmigt, befristet bis zum 31. Dezember 2026 — bis dahin sind Portosprünge also nicht zu erwarten. Damals stieg der Standardbrief von 0,85 auf 0,95 Euro, der Großbrief von 1,60 auf 1,80 Euro (laut Mitteilung der Bundesnetzagentur).
| Umschlag | Portoklasse | Preis |
|---|---|---|
| C6 | Standardbrief | 0,95 € |
| DL (DIN Lang) | Standardbrief | 0,95 € |
| C6/C5 | Standardbrief | 0,95 € |
| C5 | Großbrief | 1,80 € |
| B5 | Großbrief | 1,80 € |
| C4 | Großbrief | 1,80 € |
| B4 | Großbrief | 1,80 € |
Zuordnung anhand der Maßvorgaben der Deutschen Post für Briefe in Deutschland, Stand: September 2026. Die Zuordnung gilt nur, solange Gewicht und Dicke im Rahmen bleiben: Ein prall gefüllter C6-Umschlag über 20 Gramm rutscht in den Kompaktbrief, einer über 0,5 cm Dicke ebenfalls.
Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief: Wo genau liegen die Grenzen?
Die Deutsche Post trennt ihre Briefprodukte über drei Werte gleichzeitig: Grundfläche, Höhe und Gewicht. Der Standardbrief darf 14 bis 23,5 cm lang, 9 bis 12,5 cm breit, maximal 0,5 cm hoch und höchstens 20 Gramm schwer sein und kostet 0,95 Euro (Stand: September 2026).
Wichtig ist die Logik dahinter: Es reicht, wenn ein einziger Wert gerissen wird, damit die nächsthöhere Klasse greift. Ein DIN-Lang-Umschlag mit sechs Blatt Papier ist formatseitig weiterhin Standardbrief — über die Gewichtsgrenze von 20 Gramm wird daraus trotzdem ein Kompaktbrief für 1,10 Euro.
- Standardbrief: L 14–23,5 cm / B 9–12,5 cm / H bis 0,5 cm / bis 20 g / 0,95 €
- Kompaktbrief: L 10–23,5 cm / B 7–12,5 cm / H bis 1 cm / bis 50 g / 1,10 €
- Großbrief: L 10–35,3 cm / B 7–25 cm / H bis 2 cm / bis 500 g / 1,80 €
- Maxibrief: L 10–35,3 cm / B 7–25 cm / H bis 5 cm / bis 1.000 g / 2,90 €
Auffällig: Der Kompaktbrief hat dieselbe maximale Grundfläche wie der Standardbrief. Er ist also kein größeres Format, sondern schlicht der Aufpreis für mehr Gewicht und mehr Dicke — ein Unterschied, den viele Format-Tabellen unterschlagen.
Unterschied DIN Lang und C6 Umschlag
DIN Lang misst 110 × 220 mm, C6 dagegen 114 × 162 mm — der DL-Umschlag ist also 58 mm länger und 4 mm schmaler (Maße nach DIN 678, Stand: September 2026). Beide bleiben mit einer Breite von 11,0 beziehungsweise 11,4 cm klar unter der 12,5-cm-Grenze des Standardbriefs und kosten deshalb dasselbe Porto von 0,95 Euro.
Der Unterschied liegt in der Faltung des Inhalts. In den DL-Umschlag kommt ein A4-Blatt, das zweimal quer in Drittel gefaltet wurde – die klassische Geschäftsbrief-Faltung. Der C6-Umschlag nimmt dasselbe Blatt auf, wenn es zweimal halbiert wird, also auf A6 heruntergefaltet.
Für Behörden- und Geschäftspost hat sich DIN Lang durchgesetzt, weil das Anschriftfeld nach der Drittel-Faltung exakt im Sichtfenster sitzt. Für private Karten, Einladungen und kurze Schreiben ist C6 handlicher und wirkt weniger amtlich. Eine Zwischenlösung ist C6/C5 mit 114 × 229 mm: etwas länger und breiter als DL, trotzdem noch Standardbrief.
Welches Briefumschlag Format für A4 Blatt?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Für ein A4-Blatt (210 × 297 mm) gibt es drei sinnvolle Umschlaggrößen, und die Wahl kostet zwischen 0,95 und 1,80 Euro Porto (Preise laut Deutscher Post, Stand: September 2026). Zweimal in Drittel gefaltet passt A4 in DIN Lang oder C6/C5, einmal in der Mitte gefaltet braucht es C5, ungefaltet C4.
Nur die erste Variante bleibt Standardbrief. Wer dasselbe Blatt nur einmal faltet und in einen C5-Umschlag steckt, zahlt 1,80 Euro statt 0,95 Euro — für exakt denselben Inhalt. Bei zehn Briefen im Monat sind das 10,20 Euro Unterschied im Jahr, allein wegen einer zusätzlichen Faltkante.
- DIN Lang oder C6/C5: A4 zweimal gefaltet, Standardbrief, 0,95 €
- C6: A4 zweimal halbiert (auf A6), Standardbrief, 0,95 €
- C5: A4 einmal gefaltet, Großbrief, 1,80 €
- C4: A4 ungefaltet, Großbrief, 1,80 €
Ungefaltet verschicken lohnt sich trotzdem, wenn der Inhalt keine Knicke verträgt: Zeugnisse, Urkunden, Fotos oder unterschriebene Verträge. Für alles andere ist die Drittel-Faltung die günstigste Lösung. Wie ihr größere Sendungen sicher packt, steht in unserem Ratgeber zum Paket richtig verpacken.
Maße Fensterbriefumschlag für Geschäftsbriefe — und wo die Adresse hingehört

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Fensterbriefumschläge gibt es in denselben Formaten wie geschlossene Umschläge, am verbreitetsten ist DIN Lang mit 110 × 220 mm. Damit die Adresse im Fenster sitzt, regelt DIN 5008 in der Fassung von März 2020 ein neunzeiliges Anschriftfeld aus drei Zeilen Zusatz- und Vermerkzone plus sechs Zeilen Anschriftzone.
Die Norm kennt zwei Positionen: Form A beginnt 32 mm unterhalb der Oberkante des Blattes, Form B liegt tiefer bei 50 mm. Wer eine Briefvorlage im Textprogramm nutzt, sollte prüfen, welche der beiden Varianten eingestellt ist — sonst rutscht die Adresse beim Falten am Fenster vorbei.
Beim handbeschrifteten Umschlag ohne Fenster gelten einfachere Regeln. Die Verbraucherzentrale formuliert es so: „Die Empfängeradresse steht unten rechts auf dem Umschlag.“ Und weiter: „die Adresse sollte dabei mindestens 15 mm Abstand vom unteren und rechten Rand haben.“ (Stand: September 2026). Die Absenderadresse gehört nach derselben Quelle oben links auf die Vorderseite.
Der Grund für die Randabstände ist die maschinelle Sortierung: Die Lesegeräte der Post brauchen unterhalb der Anschrift einen freien Streifen für den aufgedruckten Codierbalken. Steht die Adresse zu tief, wird der Brief manuell nachbearbeitet — und braucht länger.
Welche Umschlaggröße für Postkarten?
Postkarten brauchen normalerweise gar keinen Umschlag, denn die Deutsche Post befördert sie laut ihrer Produktübersicht zu Brief und Postkarte offen für 0,95 Euro bei Maßen von 14 bis 23,5 cm Länge und 9 bis 12,5 cm Breite (Stand: September 2026). Vorausgesetzt, das Papier hat ein Flächengewicht von 150 bis 500 g/qm — dünnere Karten fallen aus der Postkarten-Klasse heraus.
Wer eine Karte trotzdem im Umschlag verschicken will, etwa Einladungen oder Grußkarten, greift zu C6. Eine A6-Karte misst 105 × 148 mm und passt mit etwas Spiel in den 114 × 162 mm großen C6-Umschlag. Das Porto bleibt bei 0,95 Euro, solange die Sendung unter 20 Gramm und 0,5 cm Dicke bleibt.
Vorsicht bei quadratischen Karten und dicken Bastelkarten: Quadratische Formate fallen bei der Post unter die Sonderformate, weil sie sich maschinell schlechter ausrichten lassen. Sie sind zulässig, kosten bei der Deutschen Post aber einen Zuschlag. Auch Karten mit aufgeklebten Elementen sprengen schnell die 0,5-cm-Grenze.
Briefumschlag Mindestgröße Post: Wann wird es zu klein?
Die Untergrenze liegt beim Standardbrief bei 14 × 9 cm, bei Kompakt-, Groß- und Maxibrief bei 10 × 7 cm (Maßvorgaben der Deutschen Post, Stand: September 2026). Kleinere Umschläge sind kein gültiges Briefformat — sie können in der Sortieranlage verrutschen oder verloren gehen.
Praktisch heißt das: Ein C7-Umschlag mit 81 × 114 mm ist als eigenständige Sendung zu klein, obwohl es ihn als Normformat gibt. Er ist als Beilage gedacht, etwa für Gutscheine oder Visitenkarten innerhalb eines größeren Briefs. Wer trotzdem einen Mini-Umschlag verschicken will, klebt ihn auf eine ausreichend große Trägerkarte oder steckt ihn in einen C6-Umschlag.
Der kleinste allgemein verfügbare Umschlag, der als Standardbrief durchgeht, ist C6 mit 114 × 162 mm. Er überschreitet die Mindestlänge von 14 cm um gut zwei Zentimeter und liegt damit sicher im grünen Bereich.
Wie schwer darf ein Kompaktbrief sein — und wie viele Blatt passen rein?
Ein Kompaktbrief darf bis zu 50 Gramm wiegen und höchstens 1 cm dick sein, er kostet 1,10 Euro (Deutsche Post, Stand: September 2026). Der Standardbrief endet bereits bei 20 Gramm und 0,5 cm — der Unterschied von 15 Cent kauft also mehr als das doppelte Gewicht.
Zum Umrechnen in Blattzahlen hilft eine einfache Rechnung: Ein A4-Blatt aus üblichem 80-g/qm-Papier hat eine Fläche von 0,0624 Quadratmetern und wiegt damit rund 5 Gramm. Ein leerer C6- oder DL-Umschlag bringt je nach Papierstärke etwa 4 bis 6 Gramm auf die Waage.
- Standardbrief (bis 20 g): Umschlag plus rund 3 Blatt A4 in 80 g/qm
- Kompaktbrief (bis 50 g): Umschlag plus rund 9 Blatt A4 in 80 g/qm
- Großbrief (bis 500 g): Umschlag plus rund 95 Blatt A4 in 80 g/qm
- Maxibrief (bis 1.000 g): Umschlag plus rund 195 Blatt A4 in 80 g/qm
Die Blattzahlen sind Richtwerte für 80-g/qm-Papier. Schwereres Briefpapier mit 100 oder 120 g/qm reduziert sie entsprechend, dickere Umschläge aus Kraftpapier ebenfalls. Im Zweifel wiegt eine Küchenwaage den Brief genauer als jede Faustregel.
Wie hoch darf ein Großbrief sein?
Der Großbrief darf maximal 2 cm hoch sein, bis zu 500 Gramm wiegen und 35,3 × 25,0 cm messen — er kostet 1,80 Euro (Deutsche Post, Stand: September 2026). Wird er dicker als 2 cm, greift der Maxibrief mit 5 cm Höhe, 1.000 Gramm und 2,90 Euro.
Die Höhe ist bei gepolsterten Umschlägen die kritische Größe. Eine Luftpolstertasche im C4-Format bleibt flach befüllt problemlos Großbrief, mit einem Buch oder mehreren Kleinteilen darin überschreitet sie die 2-cm-Marke schnell. Die Deutsche Post bietet dafür eine Briefschablone an und beschreibt sie so: „Sie brauchen Ihren Brief nur auf die Schablone legen und schauen, ob er durch die Schlitze für die maximale Höhe passt, um das Basis-Briefprodukt zu ermitteln.“
Ein Sonderfall ist der Maxibrief mit Sonderformat oder Übergewicht: Laut Hilfeseite der Deutschen Post zu Groß- und Maxibriefen kostet er 5,10 Euro statt 2,90 Euro. Ab diesem Punkt lohnt fast immer der Vergleich mit einem Päckchen. Wer statt Dokumenten Waren verschickt, sollte außerdem die Warensendung als günstigere Alternative prüfen.
Briefumschläge kaufen: Worauf es bei Größe, Papier und Verschluss ankommt

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Beim Kauf entscheiden drei Merkmale über Portoklasse und Handhabung: Format, Papiergewicht und Verschlussart. Standard-Briefumschläge liegen bei 80 bis 100 g/qm; bei einem C6-Umschlag sind das rund 4 bis 6 Gramm, die vom 20-Gramm-Budget des Standardbriefs abgehen (gerechnet mit den Formatmaßen nach DIN 678, Stand: September 2026).
Wir haben dafür unseren eigenen Bestand ausgewertet: Von 76.264 im MonsterDealz-Ledger erfassten Beiträgen drehen sich nur 17 um Briefmarken oder Porto und genau einer um Briefumschläge (Abfrage vom 3. September 2026). Bürobedarf ist ein Alltagsthema mit erstaunlich wenig Angebotsdruck — Rabattaktionen laufen fast nur zum Schuljahresbeginn und im Januar. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.
- Papiergewicht: 80 g/qm für leichte Briefe, 100 g/qm für blickdichte Geschäftspost
- Verschluss: Haftklebung (Abziehstreifen) hält zuverlässiger als Nassklebung, kostet etwas mehr
- Fenster: nur sinnvoll, wenn eure Briefvorlage dem Anschriftfeld nach DIN 5008 folgt
- Innendruck: verhindert das Durchscheinen von Kontonummern und Adressen
Großpackungen ab 500 Stück senken den Stückpreis deutlich, lohnen aber nur bei regelmäßigem Versand — Haftklebestreifen verlieren nach einigen Jahren Lagerung an Klebkraft. Wer Formate mischt, fährt mit einer Kombination aus DIN Lang für Geschäftspost und C6 für Karten am flexibelsten. Passende Maß-Logik für ganz andere Alltagsfragen findet ihr übrigens auch in unserer Übersicht zu Bettdecken-Größen.
Welches Porto auf den Umschlag gehört, hängt nicht nur am Format, sondern auch am Gewicht. Die aktuellen Preise und was in welche Klasse fällt, stehen in Brief-Porto.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile kleiner Formate (C6, DL) | Nachteile kleiner Formate |
|---|---|
| Standardbrief für 0,95 Euro statt 1,80 Euro | Inhalt muss zwei- bis dreifach gefaltet werden |
| Maschinell schnell sortiert, kürzere Laufzeit | Knicke auf Zeugnissen und Urkunden |
| Überall verfügbar, günstig in Großpackungen | Nur rund 3 Blatt A4 bleiben unter 20 Gramm |
| Fensterversion sitzt passgenau zu DIN 5008 | Dicke Beilagen sprengen die 0,5-cm-Grenze |
Häufige Fragen zu Briefumschlag-Größen
Wie hoch ist das maximale Gewicht für einen Kompaktbrief?
Ein Kompaktbrief darf laut Deutscher Post höchstens 50 Gramm wiegen und maximal 1 cm dick sein; er kostet 1,10 Euro (Stand: September 2026). Die Grundfläche ist dieselbe wie beim Standardbrief, nämlich 10 bis 23,5 cm Länge und 7 bis 12,5 cm Breite. Umgerechnet passen etwa neun Blatt A4 in 80 g/qm samt Umschlag hinein.
Wie dick darf der Umschlag bei Standardporto sein?
Beim Standardbrief liegt die Grenze bei 0,5 cm Höhe. Das entspricht ungefähr drei bis vier Blatt Papier plus Umschlag. Sobald eine Beilage wie ein Schlüssel, eine dicke Karte oder ein kleines Heft dazukommt, wird daraus ein Kompaktbrief für 1,10 Euro — auch wenn das Gewicht unter 20 Gramm bleibt.
Welches Papierformat passt in einen DIN C6 Umschlag?
In einen C6-Umschlag mit 114 × 162 mm passt ein A6-Blatt (105 × 148 mm) ungefaltet, ein A5-Blatt einmal gefaltet und ein A4-Blatt zweimal gefaltet. Auch die übliche A6-Grußkarte ist dafür gemacht. Beim zweimal gefalteten A4-Blatt entstehen vier Papierlagen — mit mehr als drei Blättern wird der Umschlag schnell zu dick für den Standardbrief.
Wo muss die Adresse bei einem Fensterbriefumschlag stehen?
Die Adresse gehört ins Anschriftfeld nach DIN 5008, das neun Zeilen umfasst und je nach Variante 32 mm (Form A) oder 50 mm (Form B) unterhalb der Blattoberkante beginnt. Nach der Drittel-Faltung sitzt es genau im Fenster eines DIN-Lang-Umschlags. Die Verbraucherzentrale rät, die Adresse so zu positionieren, dass sie vollständig im Sichtfeld lesbar bleibt.
Welche Mindestgröße muss ein Umschlag haben, damit er maschinell bearbeitet werden kann?
Für den Standardbrief verlangt die Deutsche Post mindestens 14 × 9 cm, für Kompakt-, Groß- und Maxibrief mindestens 10 × 7 cm (Stand: September 2026). Darunter ist die Sendung kein gültiges Briefformat. Zusätzlich sollte laut Verbraucherzentrale rund um die Anschrift mindestens 15 mm Rand frei bleiben, damit die Lesegeräte den Codierbalken aufbringen können.
Wie groß ist ein Großbriefumschlag?
„Großbriefumschlag“ ist keine Formatbezeichnung, sondern die Portoklasse. Am häufigsten werden dafür C5 (162 × 229 mm), B5 (176 × 250 mm) und C4 (229 × 324 mm) genutzt. Die Portoklasse Großbrief erlaubt maximal 35,3 × 25,0 × 2 cm bei bis zu 500 Gramm und kostet 1,80 Euro. Damit passt selbst der große B4-Umschlag mit 250 × 353 mm exakt an die Obergrenze.
Gibt es Unterschiede bei den Maßen für den Versand ins Ausland?
Die Höchstmaße sind weitgehend identisch, die Mindestmaße und die Preise unterscheiden sich. Für Briefe ins Ausland verlangt die Deutsche Post durchgängig mindestens 14 × 9 cm, auch beim Großbrief. Preislich kostet der Standardbrief International 1,25 Euro, der Großbrief International 3,30 Euro und der Maxibrief International 6,50 Euro (Stand: September 2026).
Was kostet ein Brief 2026 in Deutschland?
Der Standardbrief kostet 0,95 Euro, der Kompaktbrief 1,10 Euro, der Großbrief 1,80 Euro und der Maxibrief 2,90 Euro; die Postkarte liegt ebenfalls bei 0,95 Euro. Diese Entgelte hat die Bundesnetzagentur zum 1. Januar 2025 genehmigt und bis zum 31. Dezember 2026 befristet — für 2026 sind also keine weiteren Erhöhungen vorgesehen.
Fazit: Welche Briefumschlag-Größe ihr wirklich braucht
Für den Alltag reichen zwei Formate: DIN Lang für Geschäfts- und Behördenpost und C6 für Karten und kurze Schreiben. Beide bleiben Standardbrief für 0,95 Euro, solange Gewicht und Dicke im Rahmen bleiben. C5 und C4 sind die teure Ausnahme für alles, was nicht geknickt werden darf.
- Faustregel 1: Faltet, was gefaltet werden darf — jede Faltung spart hier 0,85 Euro Porto.
- Faustregel 2: Nicht das Format entscheidet allein, sondern der niedrigste erfüllte Wert aus Fläche, Dicke und Gewicht.
- Faustregel 3: Ab drei Blatt A4 im C6-Umschlag lohnt der Blick auf die Waage.
Wer regelmäßig größere Sendungen verschickt, findet die passenden Grundlagen in unserem Ratgeber zum richtigen Verpacken von Paketen — dort geht es um Kartonwahl, Polsterung und die häufigsten Fehler beim Versand.