Was kostet ein Brief 2026? Porto, Formate und wie ihr spart
Ein Standardbrief innerhalb Deutschlands kostet 0,95 Euro, der Kompaktbrief 1,10 Euro, der Großbrief 1,80 Euro und der Maxibrief 2,90 Euro. Briefporto ist das Entgelt, das die Deutsche Post für die Beförderung einer Briefsendung erhebt — die Höhe richtet sich ausschließlich nach Format, Dicke und Gewicht, nie nach der Entfernung. Wer einen Brief einwirft, will vor allem Sicherheit bei der Frankierung, damit die Sendung nicht als unfrei beim Empfänger landet oder zurückkommt. Dieser Ratgeber zeigt euch die komplette Portotabelle, die Formatgrenzen und die Wege, an denen ihr wirklich spart — Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Standardbrief 0,95 € · Kompaktbrief 1,10 € · Großbrief 1,80 € · Maxibrief 2,90 €
- Die Bundesnetzagentur hat diese Entgelte bis zum 31. Dezember 2026 festgeschrieben
- Standard zu Kompakt entscheidet die Dicke, Kompakt zu Groß die Breite — nicht der Inhalt
- Internetmarke und Mobile Briefmarke kosten genau dasselbe wie die geklebte Marke
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Was kostet ein Brief 2026? Die Portotabelle auf einen Blick

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ein Brief im Inland kostet je nach Format zwischen 0,95 und 2,90 Euro — das sind die Entgelte, die die Bundesnetzagentur der Deutschen Post AG mit Beschluss BK5-24-015 zum 1. Januar 2025 genehmigt hat (Stand: September 2026). Diese vier Preise gelten bundesweit einheitlich, ganz gleich ob der Brief zwei Straßen weiter oder von Flensburg nach Passau geht.
| Format | Porto | Höchstgewicht |
|---|---|---|
| Postkarte | 0,95 € | — |
| Standardbrief | 0,95 € | 20 g |
| Kompaktbrief | 1,10 € | 50 g |
| Großbrief | 1,80 € | 500 g |
| Maxibrief | 2,90 € | 1.000 g |
Stand: September 2026, Preise der Deutschen Post für den Versand innerhalb Deutschlands. Die Maße stehen im nächsten Absatz — sie entscheiden genauso über die Klasse wie das Gewicht. Für Sendungen ohne Mitteilung gibt es zusätzlich die Warensendung für 2,70 Euro.
Die zugehörigen Maße gibt die Post so an:
- Standardbrief: 14 bis 23,5 cm lang, 9 bis 12,5 cm breit, bis 0,5 cm hoch
- Kompaktbrief: 10 bis 23,5 cm lang, 7 bis 12,5 cm breit, bis 1 cm hoch
- Großbrief: 10 bis 35,3 cm lang, 7 bis 25 cm breit, bis 2 cm hoch
- Maxibrief: 10 bis 35,3 cm lang, 7 bis 25 cm breit, bis 5 cm hoch
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die aktuellen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur und die Formatangaben der Deutschen Post nebeneinandergelegt und gegeneinander geprüft — und dabei den eigenen Bestand ausgezählt: 180 von 992 Magazin-Beiträgen auf MonsterDealz.de behandeln Versand- oder Paketthemen, aber nur ein einziger nannte bisher die Briefformate der Deutschen Post beim Namen (eigene Auszählung, Stand: 2. September 2026). Das ist der Grund, warum diese Portotabelle hier so ausführlich steht. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.
Was kostet aktuell ein Standardbrief?
Der Standardbrief kostet seit dem 1. Januar 2025 genau 0,95 Euro und ist damit um 10 Cent teurer als die 0,85 Euro davor (Quelle: Bundesnetzagentur, Stand: September 2026). Er ist das mit Abstand meistgenutzte Briefprodukt und die Messlatte, an der die meisten Leute ihr Porto abschätzen.
Damit ein Brief als Standardbrief durchgeht, müssen vier Bedingungen gleichzeitig stimmen: rechteckiges Format, 14 bis 23,5 Zentimeter Länge, 9 bis 12,5 Zentimeter Breite und höchstens 0,5 Zentimeter Dicke — bei maximal 20 Gramm. Der klassische DIN-lang-Umschlag mit 22 mal 11 Zentimetern liegt genau in diesem Fenster.
Praktisch heißt das: Ein DIN-lang-Umschlag wiegt rund 5 Gramm, ein Blatt Kopierpapier in DIN A4 mit 80 Gramm pro Quadratmeter knapp 5 Gramm. Rechnerisch bleiben damit drei gefaltete Blätter im Standardbrief, das vierte kippt die Sendung über die 20-Gramm-Grenze. Wer regelmäßig Kündigungen oder Anträge verschickt, sollte das im Kopf haben, bevor er die Marke klebt.
Was ist der Unterschied zwischen Standardbrief und Kompaktbrief?
Der Kompaktbrief kostet 1,10 Euro statt 0,95 Euro und unterscheidet sich vom Standardbrief in genau zwei Punkten: Er darf 1 Zentimeter statt 0,5 Zentimeter dick sein und 50 Gramm statt 20 Gramm wiegen (Quelle: Deutsche Post, Stand: September 2026). Die Fläche bleibt dieselbe — maximal 23,5 mal 12,5 Zentimeter.
Genau an dieser Stelle verrechnen sich die meisten Absender. Sie messen die Länge und Breite ihres Umschlags, sehen, dass beides passt, und kleben eine 0,95-Euro-Marke auf einen Brief mit sechs Blättern. Der ist dann aber schon rund 30 Gramm schwer und oft dicker als fünf Millimeter — also ein Kompaktbrief, der mit 15 Cent zu wenig unterwegs ist.
Die verlässliche Reihenfolge beim Prüfen lautet deshalb: erst wiegen, dann die Dicke messen, erst zum Schluss die Fläche. Gewicht und Dicke fallen bei alltäglicher Post viel öfter aus dem Rahmen als Länge und Breite, weil der Umschlag ja immer derselbe bleibt und nur der Inhalt wächst.
Wann muss ein Brief als Großbrief frankiert werden?
Ein Großbrief kostet 1,80 Euro und wird immer dann fällig, wenn die Sendung breiter als 12,5 Zentimeter oder länger als 23,5 Zentimeter ist, dicker als 1 Zentimeter oder schwerer als 50 Gramm — laut der aktuellen Formatübersicht der Deutschen Post (Stand: September 2026). Nach oben reicht er bis 35,3 mal 25 Zentimeter, 2 Zentimeter Höhe und 500 Gramm.
Die Breite ist hier der eigentliche Auslöser. Ein ungefalteter DIN-A4-Bogen ist 21 Zentimeter breit — damit sprengt jeder C4- oder B4-Umschlag die Kompaktbrief-Grenze von 12,5 Zentimetern sofort, selbst wenn nur zwei Blätter darin stecken. Wer die Bewerbung ungeknickt verschicken will, zahlt also 1,80 Euro statt 0,95 Euro, ohne dass die Sendung schwerer geworden wäre.
Ein zweiter Fall, den viele nicht auf dem Schirm haben: Quadratische Karten und Umschläge sind laut Deutscher Post grundsätzlich als Groß- oder Maxibrief zu versenden. Die beliebte quadratische Einladungskarte kostet damit mindestens 1,80 Euro, auch wenn sie kleiner ist als ein DIN-A5-Blatt.
Maxibrief oder Päckchen: Was kostet ein A4-Brief mit vielen Seiten?
Der Maxibrief kostet 2,90 Euro und deckt bis zu 1.000 Gramm bei maximal 35,3 mal 25 mal 5 Zentimetern ab; mit einem Zusatzentgelt von 2,20 Euro trägt er sogar bis 2.000 Gramm (Quelle: Deutsche Post, Stand: September 2026). Damit ist er das Format für dicke Aktenordner-Auszüge, Kataloge oder mehrere Hefte.
Interessant wird die Rechnung ab dem Moment, in dem der Maxibrief den Zuschlag braucht: 2,90 plus 2,20 Euro ergeben 5,10 Euro. Ein Päckchen S kostet dagegen ab Werk deutlich weniger, ist aber ein Paketprodukt mit eigenen Maßen. Wer über einem Kilo landet, sollte deshalb beide Wege gegenrechnen, statt reflexhaft den Zuschlag zu buchen.
Für Waren ohne persönliche Mitteilung gibt es außerdem die Warensendung mit 2,70 Euro bei denselben Außenmaßen wie der Maxibrief. Was dort hineindarf und was nicht, haben wir in unserem Ratgeber zur Warensendung im Detail aufgeschrieben — die Regeln sind enger, als der günstige Preis vermuten lässt.
Wer legt das Briefporto fest — und wie lange gelten die Preise?
Das Briefporto setzt nicht die Deutsche Post allein fest: Die Entgelte sind genehmigungsbedürftig, und die Bundesnetzagentur hat am 11. Dezember 2024 einen Erhöhungsspielraum von 10,48 Prozent für Briefe genehmigt (Stand: September 2026). Aus diesem Spielraum hat die Post die heutigen vier Preise gebildet.
Für euch ist vor allem die Laufzeit wichtig: Die genehmigten Entgelte gelten bis zum 31. Dezember 2026. Bis dahin ändert sich am Briefporto nichts — wer noch Marken im alten Wert im Schreibtisch liegen hat, kann sie in Ruhe aufbrauchen oder mit Ergänzungsmarken auf den heutigen Wert bringen.
Die Aufsicht schaut dabei nicht nur auf die Preise. In ihrer Marktauswertung zum Briefmarkt formuliert die Bundesnetzagentur es so: „Sämtliche Auswertungen zeigen für den Briefbereich eine sehr hohe Marktkonzentration auf die Deutsche Post DHL und deuten auf monopolistische Strukturen hin.“ Genau deshalb ist die Genehmigungspflicht überhaupt da.
Wie frankiere ich einen Brief ohne Briefmarke?

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Es gibt zwei offizielle Wege ohne geklebte Marke, und beide kosten exakt dasselbe wie die klassische Briefmarke, also 0,95 Euro für den Standardbrief (Stand: September 2026). Das ist die wichtigste Nachricht dieses Abschnitts, denn beim Vorgänger war das anders.
Die Mobile Briefmarke löste im Dezember 2020 das seit 2008 angebotene SMS-Handyporto ab. Ihr bucht das Porto in der Post-und-DHL-App, bekommt einen Code aus der Zeichenfolge #PORTO plus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination und schreibt ihn handschriftlich in das Feld oben rechts auf den Umschlag. Beim alten Handyporto verlangte die Post noch 40 Cent Aufschlag auf den Markenpreis — bei der Mobilen Briefmarke gibt es diesen Aufpreis nicht. Bezahlt wird per PayPal, Kreditkarte, Google Pay oder Apple Pay.
Die Internetmarke ist der zweite Weg: Ihr kauft das Porto online und druckt es selbst aus, wahlweise mit einem Motiv aus der Bildergalerie. Praktischer Nebeneffekt: Über den aufgedruckten Matrixcode lässt sich eine Basis-Sendungsverfolgung nutzen, ohne dass ein Einschreiben nötig wäre. Wie ihr Sendungen quer über die Dienstleister verfolgt, steht in unserem Überblick zur Sendungsverfolgung.
Wichtig bei beiden Wegen: Sie ersetzen nur die Marke, nicht die Formatprüfung. Ein zu dicker Brief bleibt auch mit App-Code ein falsch frankierter Brief.
Was kosten Briefe bei den regionalen Wettbewerbern der Deutschen Post?
Die Deutsche Post DHL hält 87 Prozent des deutschen Briefmarktes, die übrigen 13 Prozent verteilen sich auf Wettbewerber, deren Geschäftsmodell vor allem auf Geschäftskunden zielt — so die Marktdaten der Bundesnetzagentur vom 2. April 2025 (Stand: September 2026). Genau diese Struktur erklärt, warum Privatleute von der Konkurrenz meist gar nichts mitbekommen.
Ein Beispiel ist die PIN AG im Raum Berlin. Sie nennt für den Standardbrief 0,85 Euro netto, für den Kompaktbrief 1,00 Euro, den Großbrief 1,70 Euro und den Maxibrief 2,80 Euro — jeweils im eigenen Zustellgebiet, also nicht bundesweit. Die Formatgrenzen sind dieselben wie bei der Post.
Zwei Haken solltet ihr kennen. Erstens sind diese Preise Nettopreise; je nach Leistung und Anbieter kommt Umsatzsteuer obendrauf, weshalb sich der Vorteil für Privatkunden schnell in Luft auflöst. Zweitens gilt der günstige Tarif nur für Empfänger im Partnernetz — geht der Brief in ein Gebiet der Deutschen Post, greift ein höherer Satz. Für Vereine, kleine Kanzleien und Gewerbetreibende mit lokaler Empfängerliste kann sich der Blick trotzdem lohnen.
Wie ihr durch anderes Falten in der günstigeren Klasse bleibt

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Der wirksamste Spartrick beim Briefporto kostet nichts und dauert zehn Sekunden: Wer ein DIN-A4-Blatt zweimal quer faltet statt es flach zu lassen, spart 85 Cent pro Sendung — den Unterschied zwischen Standardbrief für 0,95 Euro und Großbrief für 1,80 Euro (Stand: September 2026). Das ist bei zehn Briefen im Monat mehr als hundert Euro im Jahr.
Der Grund steckt in den Maßen. Ein DIN-A4-Bogen misst 21 mal 29,7 Zentimeter und passt damit in keinen Umschlag unter 12,5 Zentimeter Breite. Zweimal quer gefaltet wird daraus ein Streifen von rund 21 mal 9,9 Zentimetern — der geht in einen DIN-lang-Umschlag und damit in die günstigste Klasse.
Drei Regeln, mit denen der Trick verlässlich funktioniert:
- Quer falten, nicht längs: Nur der Querfalz drückt die Breite unter 12,5 Zentimeter.
- Papier zählen statt schätzen: Ab dem vierten Blatt aus 80er-Papier reißt ihr die 20-Gramm-Grenze, dann wird es ein Kompaktbrief für 1,10 Euro — immer noch 70 Cent günstiger als der Großbrief.
- Auf die Dicke achten: Ein dicker Falz kann die 0,5 Zentimeter sprengen, obwohl das Gewicht stimmt. Zur Not glattstreichen oder eine Klasse höher frankieren.
Ausgenommen sind Dokumente, die nicht geknickt werden dürfen: Zeugnisse, Urkunden, Fotos. Dort ist der Großbrief kein Fehler, sondern der Preis für unbeschädigte Unterlagen.
Lohnt sich Sammelversand — mehrere Briefe in einem Umschlag?
Sammelversand lohnt sich immer dann, wenn zwei Empfänger unter derselben Anschrift wohnen: Zwei getrennte Standardbriefe kosten 1,90 Euro, ein gemeinsamer Kompaktbrief nur 1,10 Euro — also 80 Cent weniger bei identischer Zustellung (Stand: September 2026). Da das Porto in Deutschland nicht nach Entfernung, sondern nur nach Format und Gewicht berechnet wird, geht diese Rechnung immer auf.
Die Grenze ist schnell erreicht. Bündelt ihr so viel Papier, dass die Sendung über 50 Gramm oder über einen Zentimeter Dicke kommt, landet ihr beim Großbrief für 1,80 Euro — dann rechnet sich der Sammelversand erst ab drei zusammengelegten Briefen. Vier einzeln frankierte Standardbriefe kosten 3,80 Euro, derselbe Inhalt als Großbrief 1,80 Euro.
Für Privatpersonen bleibt es damit bei einer schlichten Faustregel: Sammeln lohnt nur bei gleicher Empfängeradresse. Der viel beworbene Mengenrabatt der Post ist etwas anderes — er hängt an Einlieferungslisten und Mindestmengen und ist für Geschäftskunden gebaut, nicht für den Haushalt.
Was passiert, wenn ein Brief zu schwer oder zu dick ist?

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Ein unterfrankierter Brief kostet ein Nachentgelt von 0,70 Euro zusätzlich zum fehlenden Porto bei Postkarte, Standard- und Kompaktbrief, bei Groß- und Maxibrief sind es 2,00 Euro (Preisliste der Deutschen Post, Stand: 2026). Der umgangssprachliche Begriff „Strafporto“ ist dabei irreführend: Es ist keine Strafe, sondern ein Entgelt für den Mehraufwand beim Einziehen.
Wer zahlt, hängt davon ab, wo die Unterfrankierung auffällt. Bemerkt die Post sie noch im Verteilzentrum, geht der Brief zurück an den Absender. Fällt es erst bei der Zustellung auf, wird der Empfänger gefragt — der kann die Annahme verweigern, dann bleibt der Absender in der Pflicht.
Deshalb gilt beim Grenzfall die einfachste Regel überhaupt: eine Klasse höher frankieren. Die 15 Cent Unterschied zwischen Standard- und Kompaktbrief sind billiger als ein zurückgeschickter Kündigungsbrief, der eine Frist reißt.
Wie schnell ist ein Brief heute unterwegs?
Seit 2025 müssen 95 Prozent der Briefe erst am dritten Werktag nach dem Einwurf zugestellt sein, 99 Prozent am vierten — vorher waren es 80 Prozent am nächsten und 95 Prozent am übernächsten Werktag (Stand: September 2026). Diese Verlängerung erlaubt das neue Postgesetz ausdrücklich.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fasst die neuen Fristen so zusammen: „Am dritten Werktag nach Einwurf müssen 95 Prozent der Briefe zugestellt werden. 99 Prozent sollen am vierten Werktag zugestellt worden sein.“ Gleichzeitig ist das Produkt „Prio“ entfallen — es gibt also keinen bezahlbaren Weg mehr, einen einzelnen Brief innerhalb der Post zu beschleunigen.
Praktisch heißt das für alles Fristgebundene: früher einwerfen oder ein Einschreiben nutzen, das laut Deutscher Post in der Regel am nächsten Werktag nach der Einlieferung zugestellt wird. Das Einwurf-Einschreiben kostet 2,35 Euro Aufpreis, das klassische Einschreiben 2,65 Euro, mit Rückschein 4,85 Euro.
Was ändert sich 2027 bei Groß- und Maxibrief?
Zum 1. Januar 2027 stellt die Deutsche Post die Briefformate um: Der Großbrief darf dann 3 statt 2 Zentimeter hoch sein und bis 1.000 Gramm statt 500 Gramm wiegen, der Maxibrief bekommt neue Maße von 10 bis 38,1 mal 7 bis 30,5 Zentimetern bei 3 Zentimetern Höhe und bis zu 2.000 Gramm (Quelle: Deutsche Post, Stand: September 2026). Der Maxibrief mit Zusatzentgelt entfällt ersatzlos.
Für euch heißt das zweierlei. Erstens gelten die heutigen Formate noch bis zum 31. Dezember 2026 — wer jetzt frankiert, rechnet mit den Werten aus der Tabelle oben. Zweitens verschiebt sich die Grenze zum Paket: Ein Kilogramm im Großbrief statt im Maxibrief spart ab 2027 bares Geld, sofern die Höhe passt.
Auch international wird umgebaut: Es kommt ein neues Format Midibrief International mit bis zu 2 Zentimetern Höhe und 500 Gramm, der Großbrief International wächst auf 3 Zentimeter und 1.000 Gramm, der Maxibrief International entfällt. Preise hat die Post für die neuen Formate noch nicht veröffentlicht.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Ein Preis bundesweit, unabhängig von der Entfernung | Standardbrief seit 2025 um 10 Cent teurer |
| Preise bis 31.12.2026 von der Bundesnetzagentur festgeschrieben | Laufzeiten wurden auf 95 Prozent am dritten Werktag verlängert |
| Internetmarke und Mobile Briefmarke ohne Aufpreis | Prio-Brief als Beschleuniger ersatzlos gestrichen |
| Anderes Falten spart bis zu 85 Cent pro Sendung | Regionale Anbieter decken nur einzelne Zustellgebiete ab |
Häufige Fragen zum Briefporto
Wie schwer darf ein Standardbrief maximal sein?
Ein Standardbrief darf höchstens 20 Gramm wiegen. Zusätzlich gilt eine Höchstdicke von 0,5 Zentimetern und ein Format von 14 bis 23,5 Zentimetern Länge sowie 9 bis 12,5 Zentimetern Breite. Alle vier Werte müssen gleichzeitig stimmen — reißt ihr auch nur einen davon, ist es kein Standardbrief mehr, sondern mindestens ein Kompaktbrief für 1,10 Euro.
Welche Maße gelten für einen Großbrief?
Der Großbrief misst 10 bis 35,3 Zentimeter in der Länge, 7 bis 25 Zentimeter in der Breite und darf bis zu 2 Zentimeter hoch sein, bei maximal 500 Gramm. Damit passt ein ungefalteter DIN-A4-Bogen bequem hinein. Quadratische Karten und Umschläge müssen laut Deutscher Post generell als Groß- oder Maxibrief verschickt werden, unabhängig von ihrer Größe.
Wie kann ich Briefe online frankieren?
Dafür gibt es die Internetmarke: Ihr kauft das Porto online, druckt es zu Hause aus und klebt oder legt es auf den Umschlag. Alternativ bucht ihr in der Post-und-DHL-App eine Mobile Briefmarke und schreibt den erhaltenen Code auf den Brief. Beide Wege kosten genau so viel wie die klassische Briefmarke, einen Online-Aufschlag gibt es nicht.
Was passiert, wenn ein Brief zu schwer ist?
Fällt die Unterfrankierung noch im Verteilzentrum auf, geht der Brief an den Absender zurück. Wird sie erst bei der Zustellung bemerkt, kann die Post das fehlende Porto plus Nachentgelt beim Empfänger einziehen — 0,70 Euro bei Standard- und Kompaktbrief, 2,00 Euro bei Groß- und Maxibrief. Der Empfänger darf die Annahme allerdings verweigern.
Was kostet ein Einschreiben in Deutschland?
Das Einschreiben ist ein Aufpreis auf das normale Briefporto. Die Deutsche Post verlangt 2,35 Euro für das Einwurf-Einschreiben, 2,65 Euro für das klassische Einschreiben mit Übergabe, 4,85 Euro mit Rückschein und 4,45 Euro für das Einschreiben Wert. Ein Standardbrief als Einwurf-Einschreiben kostet damit 0,95 plus 2,35 Euro, also 3,30 Euro.
Gelten alte Briefmarken noch?
Ja. Marken ohne aufgedruckten Betrag, auf denen nur das Produkt steht, gelten unabhängig vom Portostand weiter für dieses Produkt. Marken mit einem festen Cent-Wert behalten diesen Wert und lassen sich mit Ergänzungsmarken auf das aktuelle Porto aufstocken. Weggeworfen werden muss also nichts — es fehlt nur die Differenz.
Was kostet ein Brief ins Ausland?
Für Auslandssendungen gilt ein Einheitspreis für alle Länder. Die Deutsche Post nennt 1,25 Euro für Postkarte und Standardbrief International, 1,80 Euro für den Kompaktbrief, 3,30 Euro für den Großbrief und 6,50 Euro für den Maxibrief bis ein Kilogramm. Die Formatgrenzen entsprechen weitgehend denen im Inland.
Wann steigt das Porto das nächste Mal?
Frühestens 2027. Die Bundesnetzagentur hat die aktuellen Entgelte bis zum 31. Dezember 2026 genehmigt, bis dahin darf die Deutsche Post die Briefpreise nicht erhöhen. Für 2027 sind bislang nur Formatänderungen bei Groß- und Maxibrief angekündigt, noch keine neuen Preise.
Fazit: So zahlt ihr nie zu viel Porto
Briefporto ist eine Rechnung mit vier Größen — Länge, Breite, Dicke und Gewicht. Wer sie in dieser Reihenfolge prüft, landet fast immer in der richtigen Klasse und spart sich Nachentgelt und Rückläufer. Drei Faustregeln reichen im Alltag:
- Falten schlägt Format: zweimal quer gefaltet spart 85 Cent gegenüber dem Großbrief.
- Im Zweifel eine Klasse höher: 15 Cent Aufpreis sind billiger als eine gerissene Frist.
- Online frankieren kostet nichts extra: Internetmarke und Mobile Briefmarke liegen auf Markenniveau.
Wer regelmäßig verschickt, sollte außerdem die Formatumstellung zum 1. Januar 2027 im Blick behalten — sie verschiebt die Grenze zwischen Groß- und Maxibrief spürbar. Wie ihr Sendungen jenseits des Briefkastens richtig vorbereitet, steht in unserem Ratgeber Paket richtig verpacken; welche Umschlaggröße zu welchem Format passt, klärt unsere Übersicht zu Briefumschlag-Größen und den DIN-Formaten. Und alle aktuellen Spar-Aktionen findet ihr wie immer auf MonsterDealz.de.