Bettdecken-Größen 2026: Standardmaße für Decke und Bettwäsche

Die Standard-Bettdecke in Deutschland misst 135 x 200 cm, die Komfortgröße für große Menschen 155 x 220 cm — und der Bettbezug muss exakt dasselbe Maß tragen wie die Decke. Genau daran scheitern die meisten Käufe: Decke und Bezug werden getrennt bestellt, und am Ende schlackert ein 135er Bezug um eine 155er Decke oder lässt sich gar nicht erst überziehen. Wer sein Schlafzimmer gerade neu ausstattet und keinen teuren Fehlkauf riskieren will, findet hier alle gängigen Maße für Decke, Bezug, Kissen und Spannbettlaken an einem Ort — Stand: September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Standardgröße ist 135 x 200 cm, Komfortgröße 155 x 220 cm, Doppelbettdecke 200 x 200 cm.
  • Der Bettbezug trägt immer exakt dasselbe Maß wie die Decke — nie eine Nummer größer kaufen.
  • Ab etwa 1,80 m Körpergröße lohnt die 220 cm lange Decke, sonst bleiben die Füße frei.
  • Kopfkissenbezüge gibt es in 80 x 80 cm und 40 x 80 cm — beide sind in Deutschland Standard.

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Welche Bettdeckengröße ist Standard in Deutschland?

Drei Bettdecken in Standardgröße, Komfortgröße und Übergröße nebeneinander auf dem Boden

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Standardgröße einer Bettdecke in Deutschland ist 135 x 200 cm. Laut Wikipedia gelten daneben 155 x 220 cm als „Komfortgröße“, 200 x 200 cm als Standard-Doppelbettdecke und 240 x 220 cm als Doppelbett-Komfortgröße (Stand: September 2026).

Die Bettdecken-Größe ist dabei immer das Außenmaß der fertigen Decke, angegeben als Breite mal Länge in Zentimetern. Die erste Zahl ist die Breite, die zweite die Länge — bei 135 x 200 liegt die Decke also 135 cm quer über euch und reicht 200 cm vom Kopfkissen bis zu den Füßen.

Diese Maße sind keine Norm, sondern eine gewachsene Marktkonvention. Die Wikipedia-Übersicht zu Bettdecken weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Größen „im Laufe der letzten fünfzig Jahre verändert“ haben, weil die Menschen größer geworden sind. Deshalb findet ihr im Handel auch Zwischengrößen wie 140 x 200 cm, die sich in der Praxis wie eine Standarddecke verhalten.

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Maßangaben aus dem eigenen Deal-Archiv ausgewertet und mit den Angaben von Stiftung Warentest, dem Statistischen Bundesamt und den DIN-Normen für Kinderbettwaren abgeglichen. Wo Quellen sich widersprechen, nennen wir beide Zahlen.

Welche Bettdeckengröße ist Standard für zwei Personen?

Für zwei Personen in einem Bett gibt es zwei Wege: entweder zwei einzelne Decken in 135 x 200 cm oder eine gemeinsame Doppelbettdecke in 200 x 200 cm beziehungsweise 240 x 220 cm. Beide Doppelbett-Maße sind laut Wikipedia die etablierten Formate im deutschsprachigen Raum (Stand: September 2026).

Zwei einzelne Decken sind in Deutschland der Regelfall — und zwar aus einem sehr praktischen Grund: Jeder kann sich einwickeln, ohne dem anderen die Decke wegzuziehen, und jeder darf ein anderes Wärmeempfinden haben. Wer stark schwitzt, nimmt eine leichte Sommerdecke, während der Partner unter der Winterdecke liegt.

Die gemeinsame 200 x 200 cm-Decke hat dagegen genau einen Vorteil: Es entsteht keine kalte Lücke in der Mitte. Sie ist allerdings sperrig, schwer zu waschen und passt oft nicht in eine Haushaltswaschmaschine — und ihr braucht zwingend einen Bezug in exakt 200 x 200 cm, der deutlich seltener im Angebot ist als der 135er.

Achtet auf die Bettbreite: Auf einem 140 cm breiten Bett hängt eine 200 cm breite Decke an beiden Seiten weit herunter. Auf einem 180er Bett dagegen ist 200 x 200 cm knapp bemessen, dort greifen viele zu 240 x 220 cm.

135 x 200 oder 155 x 220: Welche Größe passt zu eurer Körpergröße?

Große Person hält eine zu kurze Bettdecke prüfend vor den Körper

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Faustregel lautet: Körpergröße plus etwa 20 cm — bis rund 1,80 m reicht eine 200 cm lange Decke, darüber solltet ihr zu 220 cm greifen. Laut Statistischem Bundesamt sind Männer in Deutschland im Durchschnitt 179,1 cm groß (Mikrozensus, Erstergebnisse 2025, Stand: 21. April 2026) — die 200er Länge passt also für die knappe Mehrheit, aber eben nicht für alle.

Die 20 cm Zugabe sind kein Luxus. Eine Bettdecke liegt nicht flach, sondern wird durch Schultern, Hüfte und angezogene Beine „verbraucht“; wer sich einrollt, zieht die Decke am Fußende hoch. Wer exakt so groß ist wie seine Decke lang, schläft mit kalten Füßen.

Interessant wird es beim Blick auf die Altersgruppen: In der Körpermaß-Tabelle des Statistischen Bundesamts liegen die 18- bis 25-jährigen Männer bei 181,1 bis 181,5 cm, die ab 75-Jährigen dagegen bei 174,9 cm. Für junge Erwachsene ist die 220er Decke damit eher der Normalfall als die Ausnahme.

Die Breite entscheidet ihr nach Schlafposition, nicht nach Körpergröße: Wer sich viel dreht oder auf dem Rücken breit liegt, ist mit 155 cm deutlich besser bedient als mit 135 cm — auch bei 1,70 m Körpergröße.

Welche Übergrößen gibt es für große Menschen?

Über der Komfortgröße 155 x 220 cm gibt es im deutschen Handel vor allem 200 x 220 cm und 240 x 220 cm, dazu 155 x 240 cm für sehr große Personen. Die Wikipedia führt 240 x 220 cm als „Doppelbettgröße Komfort“ (Stand: September 2026); alles darüber ist Sonderanfertigung.

Der Haken an Übergrößen ist nicht die Decke, sondern der Bezug. Für 135 x 200 cm bekommt ihr Bettwäsche in jedem Discounter, für 155 x 220 cm noch in fast jedem Möbelhaus — bei 155 x 240 cm oder 220 x 240 cm wird das Sortiment dünn, und die Preise ziehen deutlich an.

Kauft deshalb bei Übergrößen immer Decke und Bezug zusammen oder prüft vorher, ob es für euer Wunschmaß überhaupt Bettwäsche gibt. Ein Set aus 155 x 220 cm-Decke plus passendem Bezug ist in der Praxis günstiger als eine 155 x 240 cm-Decke, für die ihr Sonderbettwäsche nachbestellen müsst.

Eine Alternative für sehr große Menschen: eine Standardbreite mit Überlänge, also 135 x 220 cm. Dieses Maß ist zwar seltener als 155 x 220 cm, aber es gibt Bezüge dafür — und es spart Gewicht gegenüber der breiten Komfortdecke.

Bettwäsche-Standardgrößen in Deutschland: Welcher Bezug passt zur Decke?

Gestapelte Bettbezüge und Kopfkissenbezüge in Standardgrößen auf einem Holztisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der Bettbezug trägt immer exakt dasselbe Maß wie die Decke, die hineinsoll — 135 x 200 cm Decke bedeutet 135 x 200 cm Bezug. Die Wikipedia nennt 135 x 200 cm als Standardüberzug in Deutschland und 80 x 80 cm sowie 40 x 80 cm als die beiden verbreiteten Kopfkissenformate (Stand: September 2026).

Das ist der Punkt, an dem die meisten Fehlkäufe passieren. Anders als bei Kleidung gibt es beim Bettbezug keine Zugabe: Die Hersteller schneiden den Bezug im Innenmaß bereits ein paar Zentimeter größer als die Nennmaße, damit die Decke Platz hat. Wer „sicherheitshalber“ eine Nummer größer kauft, bekommt einen Sack, in dem die Decke verrutscht und Kältebrücken bildet.

Bei den Kissen gilt: 80 x 80 cm ist das klassische deutsche Kopfkissen, 40 x 80 cm das flachere Nackenstützkissen-Format. Beide sind Standard, beide bekommt ihr überall — nur nicht immer im selben Set. Prüft vor dem Kauf, welches Kissenformat dem Bettwäsche-Set beiliegt.

Bettdecke Bettbezug Kissenbezug
135 x 200 cm 135 x 200 cm 80 x 80 cm
155 x 220 cm 155 x 220 cm 80 x 80 cm
200 x 200 cm 200 x 200 cm 40 x 80 cm
240 x 220 cm 240 x 220 cm 40 x 80 cm
100 x 135 cm 100 x 135 cm 40 x 60 cm

Stand 03.09.2026. Die Kissenspalte nennt das jeweils übliche Set-Format — beide Kissengrößen sind in Deutschland Standard und lassen sich frei kombinieren. Die letzte Zeile ist die Kleinkindergröße.

Passen 135 x 200-Bezüge auf 140er Decken?

Ja — 5 cm Unterschied in der Breite gleicht ein Bettbezug in der Regel aus. Stiftung Warentest hat in seinem Bettdecken-Test Modelle geprüft, die „alle 135 bis 140 Zentimeter breit und 200 Zentimeter lang“ waren (veröffentlicht am 02.10.2019, geändert am 20.10.2022) — die beiden Breiten werden im Handel bewusst als eine Größenklasse behandelt.

Der Grund ist die Innenmaß-Zugabe: Bezüge sind genäht, nicht auf Kante geschnitten, und eine leichte Überweite gehört zur Konstruktion. Eine 140 x 200 cm-Decke in einem 135 x 200 cm-Bezug sitzt etwas straffer, funktioniert aber problemlos.

Die Grenze liegt bei der Länge. 200 gegen 220 cm sind 20 cm Differenz — das gleicht kein Bezug aus. Eine 220er Decke passt schlicht nicht in einen 200er Bezug, und eine 200er Decke rutscht in einem 220er Bezug ans eine Ende und lässt das andere leer.

Faustregel: Bis 5 cm Abweichung in der Breite könnt ihr entspannt bleiben, ab 10 cm wird es unsauber, bei abweichender Länge kauft ihr neu. Details zum Bettdecken-Test von Stiftung Warentest lest ihr direkt bei test.de.

Wie groß ist Kinderbettwäsche — und welche Maße haben Kinderbettdecken?

Kinderbettwäsche hat in Deutschland zwei Standardformate: 80 x 80 cm als Babygröße und 100 x 135 cm als Kleinkindergröße, jeweils mit Kissenbezug in 40 x 60 cm. Beide Maße führt die Wikipedia als etablierte Formate (Stand: September 2026).

Bei Kinderbettdecken ist die Größe kein reines Komfortthema, sondern eine Sicherheitsfrage. Die Norm DIN EN 16779-1 (Ausgabe 2019-08) regelt sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Kinderbettdecken für Kinder bis 36 Monate — darunter Risiken wie Überhitzung, Verschlucken von Kleinteilen und Verlegen der Atemwege. Teil 2 der Norm (Ausgabe 2022) deckt die Bettdeckenbezüge ab.

Praktisch heißt das: Eine zu große Decke im Babybett ist kein harmloser Überstand, sondern ein Risiko. Deshalb beginnt die Babygröße bei quadratischen 80 x 80 cm und wächst erst mit dem Umzug ins Kinderbett auf 100 x 135 cm.

Der Wechsel auf die Erwachsenengröße 135 x 200 cm richtet sich nach der Körpergröße, nicht nach dem Alter — dieselbe Logik wie bei unserer Kaufberatung zur Kinderfahrrad-Größe. Als grobe Marke gilt: Wenn das Kind in ein 90 x 200 cm-Bett umzieht, kommt auch die 135er Decke.

Wie viel größer muss das Spannbettlaken sein?

Bettdecke mit einem Maßband über die Breite richtig ausmessen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Das Spannbettlaken richtet sich nach der Matratze, nicht nach der Decke — übliche Größen sind laut Wikipedia 90 x 200 cm bis 100 x 200 cm bei Einzelbetten und 140 x 200 cm bei Großbetten (Stand: September 2026). Größer als die Matratze muss es nicht sein, weil der Gummizug die Differenz erledigt.

Die dritte Zahl, die auf der Packung steht, ist die Steghöhe: Sie sagt, wie hoch die Matratze sein darf, damit das Laken noch untergreift. Rechnet dabei den Topper mit — eine 22 cm hohe Matratze plus 6 cm Topper braucht ein Laken für 28 cm, kein Laken für 25 cm.

Laut Wikipedia-Artikel zum Spannbetttuch gibt es Ausführungen mit Gummizügen nur an Kopf- und Fußende sowie solche mit umlaufendem Gummizug für einen festeren Sitz. Bei hohen Matratzen und Toppern lohnt der umlaufende Zug, weil sonst die Ecken hochspringen.

Ein praktischer Hinweis aus derselben Quelle: Die eingenähte Waschanleitung gehört beim korrekten Beziehen in die rechte obere Ecke. Wer sich daran hält, dreht das Laken nicht dreimal, bevor es passt. Welche Matratzenmaße es überhaupt gibt, steht ausführlich in unserem Ratgeber zu den Matratzengrößen.

Welche Bettdeckengrößen gelten in Österreich und der Schweiz?

Österreich und die Schweiz haben eigene Standardmaße: In Österreich sind laut Wikipedia 140 x 200 cm Standard, in der Schweiz 160 x 210 cm (Stand: September 2026). Wer im Nachbarland bestellt, kauft also nicht automatisch das deutsche Format.

Der österreichische Standard ist mit 140 x 200 cm nur 5 cm breiter als der deutsche und passt deshalb in der Praxis in deutsche 135er Bezüge — das ist genau der Toleranzbereich aus dem Abschnitt weiter oben.

Beim Schweizer Maß 160 x 210 cm wird es dagegen ernst: Weder ein deutscher 135er noch ein 155er Bezug passt, weil die Länge um 10 cm abweicht. Schweizer Bettwäsche und deutsche Decken sind keine gute Kombination.

Praktische Konsequenz für Schnäppchenjäger: Prüft bei ausländischen Shops immer, welches Landesmaß angegeben ist. Ein vermeintlich günstiges Bettwäsche-Set aus der Schweiz nützt euch nichts, wenn eure Decken deutsches Format haben.

Wie messt ihr Bettdecke und Bezug richtig aus?

Zwei Maße genügen: Legt die Decke flach aus und messt einmal die Breite und einmal die Länge von Kante zu Kante — nicht diagonal und nicht über die aufgeplusterte Füllung. Rechnet dabei mit einer Abweichung von bis zu 5 cm, denn eine gefüllte Decke misst sich nie millimetergenau.

Wichtig ist, dass ihr die Decke vorher glatt zieht und die Kammern ausschüttelt. Eine ungleich verteilte Füllung staucht die Decke und lässt sie kürzer wirken, als sie ist.

Rechnet außerdem mit Schrumpf. Stiftung Warentest formuliert es in seinem Bettdecken-Test so: „Zwei Decken schrumpfen, wenn sie gereinigt werden – eine besonders auffällig: Nach drei Reinigungen lag die Größe deutlich außerhalb des Toleranzbereichs.“ (Stand: Oktober 2022). Ein Maß, das ihr an einer oft gewaschenen Altdecke nehmt, ist also nicht zwingend ihr Kaufmaß.

Beim Bezug messt ihr genauso — flach ausgelegt, Kante zu Kante, Verschluss geschlossen. Steht auf dem Etikett noch ein Maß, nehmt das Etikett; erst wenn es unlesbar ist, wird nachgemessen. Welche Pflegesymbole dabei auf dem Etikett stehen und was sie bedeuten, erklären wir in unserer Übersicht zu den Waschsymbolen.

Wo lohnt sich der Kauf — und woran erkennt ihr ein echtes Angebot?

Die ehrliche Antwort aus unseren eigenen Daten: Bei Bettwaren-Angeboten steht die Größe erschreckend selten dabei. In unserem Deal-Archiv tragen nur 8 von 55 Beiträgen zu Bettdecken, Bettwäsche, Bettbezügen und Spannbettlaken überhaupt eine Maßangabe im Titel (Stand: September 2026, eigene Auszählung).

Das ist kein Schönheitsfehler, sondern der Kern des Problems: Ein Bettwäsche-Set für 13,99 € ist kein Schnäppchen, wenn es in 200 x 220 cm kommt und eure Decken 135 x 200 cm messen. Die Größe ist bei Bettwaren der eigentliche Preisfaktor — dieselbe Serie kostet in Komfortgröße regelmäßig ein Drittel mehr als in Standardgröße.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Für Bettwaren heißt unsere Regel deshalb: Erst das Maß, dann der Preis.

Drei Prüfschritte vor jedem Klick: Steht das Maß in der Artikelbeschreibung und nicht nur im Bild? Ist es das Deckenmaß oder das Bezugsmaß? Und passt das mitgelieferte Kissenformat (80 x 80 oder 40 x 80 cm) zu euren Kissen? Wer alle drei mit Ja beantwortet, kauft sicher.

Vor- & Nachteile im Überblick

Die Entscheidung läuft am Ende auf eine Frage hinaus: Standardgröße 135 x 200 cm oder Komfortgröße 155 x 220 cm? Die 220er Länge kostet mehr und ist schwerer zu beziehen, deckt aber die 18- bis 25-jährigen Männer mit durchschnittlich über 181 cm Körpergröße zuverlässig ab (Statistisches Bundesamt, Stand: April 2026).

Vorteile Komfortgröße 155 x 220 Nachteile Komfortgröße 155 x 220
20 cm mehr Länge, Füße bleiben bedeckt Deutlich kleinere Bettwäsche-Auswahl
20 cm mehr Breite bei unruhigem Schlaf Höherer Preis für Decke und Bezug
Passt auch für Personen über 1,80 m Mehr Gewicht und mehr Füllung
Weniger Kältebrücken an den Seiten Passt oft nicht in kleine Waschmaschinen

Häufige Fragen zu Bettdecken-Größen

Wie groß ist eine normale Bettdecke?

Eine normale Bettdecke misst in Deutschland 135 x 200 cm. Das ist die Standardgröße für eine Person und das Format, für das es die größte Bettwäsche-Auswahl gibt. Im Handel findet ihr daneben 140 x 200 cm, das sich wie die Standardgröße verhält und in dieselben Bezüge passt.

Welche Bettdeckengröße empfiehlt sich für ein 160 x 200 Bett?

Bei einem 160 cm breiten Bett für zwei Personen sind zwei einzelne Decken in 135 x 200 cm die übliche Lösung. Wollt ihr eine gemeinsame Decke, greift zu 200 x 200 cm — sie hängt dann an beiden Seiten etwa 20 cm über und deckt die Mitte sicher ab. Schlaft ihr allein auf 160 cm, ist 155 x 220 cm die komfortabelste Wahl.

Wie viel Schrumpfung bei Baumwollbettwäsche einplanen?

Baumwolle kann beim Waschen um mehrere Prozent eingehen, vor allem bei hohen Temperaturen und im Trockner. Kauft Bettwäsche deshalb nie auf Kante, sondern nutzt die Innenmaß-Zugabe des Bezugs als Puffer, und wascht bei 40 bis 60 Grad statt heißer. Bei Markenware ist der Schrumpf meist vorweggenommen — bei sehr günstigen Sets nicht immer.

Schrumpfen Bettdecken oder Bezüge nach der ersten Wäsche?

Ja, beides kann schrumpfen. Stiftung Warentest hat im Bettdecken-Test bei zwei Modellen Schrumpf nach der Reinigung festgestellt, bei einem davon lag die Größe nach drei Reinigungen deutlich außerhalb des Toleranzbereichs (Stand: Oktober 2022). Bei Bezügen betrifft es vor allem reine Baumwolle ohne Vorbehandlung.

Wie kombiniere ich verschiedene Bettwäschegrößen bei Partnerbetten?

Im Partnerbett funktionieren zwei unterschiedlich große Decken problemlos, solange jede ihren eigenen passenden Bezug hat. Optisch einheitlich wird es, wenn ihr dieselbe Serie in zwei Größen kauft — viele Hersteller führen dasselbe Design in 135 x 200 und 155 x 220 cm. Nur beim Kissen solltet ihr euch auf ein Format einigen, sonst wirkt das Kopfende unruhig.

Welche Füllgewichte sind für welche Jahreszeit bei Standardgrößen üblich?

Das Füllgewicht steht immer im Verhältnis zur Fläche: Eine 155 x 220 cm-Decke braucht bei gleicher Wärmeklasse rund ein Drittel mehr Füllung als eine 135 x 200 cm-Decke. Vergleicht deshalb nie die Gramm-Angaben zweier unterschiedlich großer Decken direkt, sondern achtet auf die Wärmeklasse des Herstellers. ÖKO-TEST beschreibt in seinem Ratgeber zu Bettdecken-Füllungen (01.07.2020), wie sich Daunen, Federn, Wolle und Kunstfasern dabei unterscheiden.

Wie groß ist Kinderbettwäsche?

Kinderbettwäsche gibt es in 80 x 80 cm für Babys und 100 x 135 cm für Kleinkinder, der Kissenbezug misst dazu meist 40 x 60 cm. Für Kinderbettdecken bis 36 Monate gilt außerdem die Sicherheitsnorm DIN EN 16779-1. Der Wechsel auf die Erwachsenengröße 135 x 200 cm erfolgt in der Regel mit dem Umzug ins 90 x 200 cm-Bett.

Passt ein Doppelbettbezug auf eine Kingsize-Decke?

Nein. „Kingsize“ ist keine deutsche Größenangabe, sondern ein Marketingbegriff, hinter dem je nach Anbieter 200 x 200 cm, 240 x 220 cm oder ein englisches Maß stecken kann. Fragt immer nach der Zentimeter-Angabe und kauft den Bezug exakt danach — ein 200 x 200 cm-Bezug passt nicht auf eine 240 x 220 cm-Decke.

Muss ich neue Bettwäsche vor dem ersten Gebrauch waschen?

Ja. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Hersteller Kleidung, Bettwäsche und Vorhänge mit Chemikalien behandeln, damit sie beispielsweise wasser- und schmutzabweisend wirken: „Neue Textilien sollten daher vor der ersten Nutzung gewaschen werden.“ (Verbraucherzentrale Hessen, Stand: 04. April 2025). Kalkuliert dabei den möglichen Schrumpf gleich mit ein.

Fazit: Erst das Deckenmaß, dann alles andere

Bettdecken-Größen sind kein Hexenwerk, wenn ihr euch an eine Reihenfolge haltet: Zuerst steht die Decke fest, danach richten sich Bezug, Kissen und Spannbettlaken. 135 x 200 cm ist der Standard, 155 x 220 cm die Komfortgröße ab etwa 1,80 m Körpergröße, 200 x 200 cm die gemeinsame Doppelbettdecke.

Drei Faustregeln, die euch den Fehlkauf ersparen:

  • Bezug = Decke: exakt dasselbe Maß, keine Nummer größer.
  • Körpergröße plus 20 cm: darüber wird die Decke zu kurz.
  • Steghöhe mitrechnen: Matratze plus Topper, sonst springt das Laken hoch.

Wer gerade das ganze Bett neu ausstattet, klärt am besten im selben Zug die Maße darunter: Welche Matratzengrößen es gibt, wie ihr richtig ausmesst und warum zwei einzelne Matratzen oft besser sind als eine große, steht in unserem Ratgeber zu den Matratzengrößen.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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