PremiumSIM Tarife 2026: Netz, Laufzeit und was nach der Aktion passiert

PremiumSIM ist eine Discount-Marke aus dem Drillisch-Verbund und funkt damit nicht mehr im Telefónica-Netz, sondern im eigenen Mobilfunknetz von 1&1, das seit Dezember 2023 in Betrieb ist (Wikipedia, Stand: August 2026). Wer die Marke aus früheren Jahren als „o2-Anbieter“ abgespeichert hat, liegt damit falsch. Wir haben zusammengetragen, in welchem Netz PremiumSIM tatsächlich funkt, wie das Laufzeitmodell aufgebaut ist, was nach der Aktionsphase mit dem Preis passiert und was es mit der Datenautomatik auf sich hat.

PremiumSIM gehört zu den Discount-Marken der Drillisch Online GmbH, die im Konzernverbund der 1&1 AG mit Sitz in Montabaur geführt wird. Die 1&1 AG erzielte 2025 einen Umsatz von 4,14 Milliarden Euro bei 4.678 Beschäftigten und gehört zu 86,46 Prozent zur United Internet AG (Wikipedia, Stand: August 2026).

Das Wichtigste in Kürze

  • Netz: eigenes 1&1-Netz seit Dezember 2023, National Roaming über Vodafone seit dem 29. August 2024.
  • Modell: Postpaid — es gibt Laufzeit mit 24 Monaten und eine monatlich kündbare Variante.
  • Datenvolumen: Tarife von 6 bis 60 GB, Einstieg ab 6,99 Euro pro Monat.
  • Nach der Aktionsphase kann der Grundpreis steigen — der Preis ab Monat 25 steht im Kleingedruckten.
  • Datenautomatik ist bei Drillisch-Marken eine Option, die sich abschalten lässt.

In welchem Netz funkt PremiumSIM?

Mobilfunkmast in der Abenddämmerung

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Im eigenen Netz von 1&1, dem vierten deutschen Mobilfunknetz, das seit Dezember 2023 in Betrieb ist. Ergänzend greifen die Kunden über ein Abkommen zum nationalen Roaming auf das Vodafone-Netz zu, das am 29. August 2024 den vorherigen Roaming-Partner Telefónica ablöste (Wikipedia, Stand: August 2026).

Diese Konstruktion ist der wichtigste Unterschied zu praktisch allen anderen Discount-Marken — und sie ist erklärungsbedürftig:

  • 1&1 baut ein eigenes Netz nach Open-RAN-Technik. Es ist noch nicht flächendeckend, deshalb überhaupt das Roaming-Abkommen.
  • Wo das eigene Netz reicht, funkt ihr dort. Wo es Lücken hat, übernimmt Vodafone — der Wechsel passiert automatisch.
  • Die Migration der Bestandskunden ist abgeschlossen. Sie endete am 11. November 2025; über 12,5 Millionen Mobilfunkkunden wurden ins eigene Kernnetz überführt.
  • Bis Ende 2023 lief Drillisch ausschließlich im Telefónica-Netz — sämtliche älteren Netzangaben zu PremiumSIM beziehen sich darauf.

Was das für eure Entscheidung bedeutet: Ihr bewertet hier kein einzelnes Netz, sondern eine Kombination aus zwei Netzen. Das ist an Orten mit lückenhafter 1&1-Abdeckung eher ein Vorteil, weil die Vodafone-Rückfallebene greift. Wie sich die vier deutschen Netze in der Fläche unterscheiden, haben wir im Netzanbieter-Vergleich aufgeschlüsselt.

Welche Tarife bietet PremiumSIM an?

Datenpakete von 6 bis 60 GB mit Telefonie- und SMS-Flatrate, Einstieg ab 6,99 Euro pro Monat. Ein häufig beworbenes Paket liegt bei 16 GB für 10,99 Euro monatlich; EU-Roaming ist eingeschlossen (PremiumSIM, Stand: August 2026). Die Aktionspreise wechseln in kurzen Abständen — die hier genannten Werte sind eine Momentaufnahme vom Abrufdatum, keine Dauerkonditionen.

Strukturell sind die Tarife bei allen Drillisch-Marken ähnlich aufgebaut:

  • Allnet-Flat als Basis. Telefonie und SMS in alle deutschen Netze sind unbegrenzt, die Datenmenge ist das eigentliche Unterscheidungsmerkmal.
  • Zwei Laufzeitvarianten je Tarif — 24 Monate oder monatlich kündbar. Die flexible Variante kostet meist einen kleinen Aufschlag.
  • EU-Roaming inklusive, wie es die europäische Regulierung ohnehin vorschreibt.
  • Ein Anschlusspreis ist bei dieser Anbietergruppe üblich und fällt einmalig an; er verschwindet in Aktionsphasen häufig.

Der Vergleichsfehler, den wir am häufigsten sehen: Menschen vergleichen die Grundgebühr und ignorieren den Anschlusspreis. Ein einmaliger zweistelliger Betrag verteilt sich bei 24 Monaten Laufzeit zwar auf wenige Cent pro Monat — bei einem monatlich kündbaren Tarif, den ihr nach drei Monaten wieder verlasst, ist er dagegen ein erheblicher Kostenblock. Rechnet den Anschlusspreis immer auf die Zeit um, die ihr den Tarif tatsächlich behalten wollt, nicht auf die maximale Laufzeit.

Wie funktioniert das Laufzeitmodell?

SIM-Karte auf einem Vertragsdokument

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Es gibt eine Variante mit 24 Monaten Mindestlaufzeit und eine monatlich kündbare. Das ist kein Zufall: Der Gesetzgeber begrenzt die anfängliche Laufzeit von Telekommunikationsverträgen auf höchstens 24 Monate und verpflichtet Anbieter zusätzlich, Verbrauchern eine Variante mit maximal 12 Monaten anzubieten (§ 56 TKG, Stand: August 2026).

Die Rechte nach Ablauf der Erstlaufzeit sind deutlich stärker, als viele annehmen:

  • Nach Ablauf könnt ihr jederzeit kündigen, mit einer Frist von einem Monat. Eine erneute Jahresbindung durch stille Verlängerung gibt es nicht mehr.
  • Für diese Kündigung fallen keine Gebühren an. Das ist gesetzlich festgelegt.
  • Der Anbieter muss euch vorab informieren, dass sich der Vertrag automatisch verlängert, wie ihr das verhindert und welche Kündigungsrechte ihr habt — und zwar auf einem dauerhaften Datenträger.
  • Bei vorzeitiger Beendigung darf kein Ausgleich verlangt werden, der über den anteiligen Gerätewert oder die verbleibenden Entgelte hinausgeht.

Unsere Empfehlung zur Variantenwahl: Der Aufpreis für die monatlich kündbare Version ist bei dieser Anbietergruppe typischerweise klein. Wer damit rechnet, innerhalb von zwei Jahren auf ein besseres Angebot zu wechseln — und bei Discountern ist das die Regel, nicht die Ausnahme — fährt mit der flexiblen Variante fast immer besser. Die 24-Monats-Bindung lohnt nur, wenn der Preisunterschied erheblich ist und ihr wirklich sicher seid, bleiben zu wollen.

Was passiert nach der Aktionsphase?

Der Grundpreis kann steigen — bei Drillisch-Tarifen ist die Preisstufe ab dem 25. Monat ein etabliertes Konstruktionsmerkmal. Berichte aus der Fachpresse dokumentieren diese Struktur seit Jahren; entscheidend ist, dass der Preis ab Monat 25 im Kleingedruckten der Tarifdetails ausgewiesen sein muss und nicht überraschend kommen darf (Stand: August 2026).

So geht ihr damit um:

  • Sucht vor dem Abschluss die Zeile „ab dem 25. Monat“. Sie steht in der Produktinformation, nicht in der Werbung.
  • Rechnet den Durchschnittspreis über die Behaltedauer. Ein niedriger Aktionspreis in den ersten 24 Monaten und ein höherer danach ergeben eine ganz andere Zahl, wenn ihr drei Jahre bleibt.
  • Setzt euch eine Erinnerung auf Monat 23. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet sich, ob ihr kündigt oder in die höhere Preisstufe rutscht.
  • Nach Ablauf der Erstlaufzeit könnt ihr monatlich kündigen — die höhere Preisstufe ist also nie eine Falle, wenn ihr aufmerksam bleibt.

Eine eigene Beispielrechnung zur Größenordnung: Nehmt einen Tarif, der in den ersten 24 Monaten einen bestimmten Betrag kostet und danach einen höheren. Bleibt ihr 36 Monate, zahlt ihr 24 Monate den Aktionspreis und 12 Monate den regulären. Der Durchschnitt liegt dann deutlich über dem beworbenen Preis — bei einer Differenz von 10 Euro monatlich sind das über die zwölf Monate hinweg 120 Euro zusätzlich, also spürbar mehr, als die meisten Vergleichsportale in ihrer Sortierung berücksichtigen. Diese Rechnung ist unsere eigene Modellierung, keine Anbieterangabe.

Warum diese Konstruktion überhaupt existiert: Discount-Anbieter konkurrieren fast ausschließlich über die Position in Vergleichstabellen, und diese Tabellen sortieren nach der monatlichen Grundgebühr in der Erstlaufzeit. Ein niedriger Einstiegspreis mit späterem Aufschlag ist deshalb aus Anbietersicht rational — er kauft Sichtbarkeit an der Stelle, an der Kaufentscheidungen fallen. Für euch heißt das: Die Sortierung eines Vergleichsportals ist kein Ranking der Günstigkeit, sondern ein Ranking des Einstiegspreises. Wer das weiß, liest solche Listen anders und schaut zuerst ins Kleingedruckte, statt zuletzt.

Was ist die Datenautomatik — und wie schaltet ihr sie ab?

Smartphone zeigt eine Datenverbrauchsanzeige

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Eine Funktion, die bei aufgebrauchtem Datenvolumen automatisch kostenpflichtige Nachschläge bucht. Wie das konkret aussehen kann, dokumentierte teltarif bereits am 5. April 2018 für einen PremiumSIM-Tarif: bis zu dreimal monatlich ein 300-MB-Paket für je 2 Euro, abschaltbar (teltarif.de, Stand: August 2026). Diese Zahlen sind der damalige Stand und keine Aussage über heutige Konditionen — sie zeigen aber die Mechanik.

Was ihr über die Funktion wissen solltet:

  • Sie ist bei Drillisch-Marken meist voreingestellt, lässt sich aber nach der Freischaltung im Kundenkonto deaktivieren.
  • Die großen Netzbetreiber haben sie abgeschafft. Telekom, Vodafone und o2 setzen sie nicht mehr ein — im Discount-Segment lebt sie fort.
  • Ohne Datenautomatik wird gedrosselt statt nachgebucht. Ihr surft dann langsam weiter, zahlt aber nichts dazu.
  • Das ist der erste Handgriff nach der Freischaltung. Wer sie stehen lässt und einen datenintensiven Monat hat, bezahlt für Volumen, das er auch hätte aussitzen können.

Unsere klare Empfehlung: Schaltet die Datenautomatik ab, sobald der Tarif aktiv ist, und schaut euch stattdessen euren tatsächlichen Verbrauch über zwei bis drei Monate an. Wenn ihr regelmäßig ans Limit stoßt, ist das nächstgrößere Paket fast immer günstiger als drei automatische Nachbuchungen pro Monat. Die Automatik ist ökonomisch die teuerste aller Lösungen für ein Problem, das man einmal sauber lösen kann.

Wie ordnet sich PremiumSIM im Drillisch-Portfolio ein?

Als eine von rund 20 Marken, die dieselbe technische Grundlage teilen. Zum Portfolio der Drillisch Online GmbH gehören unter anderem smartmobil.de, winSIM und simply; die Premium-Angebote laufen direkt unter der Marke 1&1 (Wikipedia, Stand: August 2026). Alle diese Marken funken im selben Netz und nutzen dieselben Prozesse.

Daraus folgen vier Dinge, die man kennen sollte:

  • Ein Wechsel zwischen Drillisch-Marken bringt keinen besseren Empfang. Ihr landet auf denselben Funkmasten.
  • Wechselboni gelten meist nur bei Portierung von außerhalb des Konzerns. Ein Wechsel von einer Schwestermarke zur anderen wird häufig ausgeschlossen.
  • Die Markenvielfalt dient der Preisdifferenzierung, nicht unterschiedlichen Netzen — verschiedene Marken sprechen verschiedene Zielgruppen und Vergleichsportale an.
  • Kundenservice und Abrechnung laufen weitgehend über dieselbe Infrastruktur, was die Erfahrungswerte zwischen den Marken sehr ähnlich macht.

Der praktische Nutzen dieser Erkenntnis: Wenn ihr zwischen mehreren Drillisch-Marken vergleicht, vergleicht ihr ausschließlich Preise und Volumina — Netz, Technik und Prozesse sind identisch. Das macht den Vergleich einfacher, als er auf den ersten Blick wirkt. Anders sieht es aus, wenn ihr gegen einen Anbieter aus einem anderen Netz vergleicht, etwa Lycamobile oder Lebara, die beide im o2-Netz unterwegs sind.

Postpaid oder Prepaid — was ist die bessere Wahl?

Person vergleicht Tarife am Laptop

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

PremiumSIM ist reines Postpaid — abgerechnet wird nachträglich, mit Bonitätsprüfung und Bankeinzug. Der Unterschied zu Prepaid ist nicht nur die Zahlungsrichtung: Ein Postpaid-Vertrag ist ein Dauerschuldverhältnis, für das die Schutzvorschriften des § 56 TKG mit ihrer 24-Monats-Grenze überhaupt erst greifen (Stand: August 2026).

Die Gegenüberstellung:

  • Postpaid ist bequemer — kein Aufladen, keine Deaktivierung bei Inaktivität, keine vergessene Verlängerung.
  • Postpaid ist meist günstiger pro Gigabyte, weil die Anbieter planbare Erlöse haben.
  • Postpaid setzt Bonität voraus. Wer die Prüfung nicht besteht, kommt an einen solchen Tarif nicht heran.
  • Postpaid kann Nachforderungen erzeugen, etwa durch Auslandsgespräche oder eine aktive Datenautomatik — bei Prepaid ist das ausgeschlossen.

Die ehrliche Zuordnung: Wer ein Bankkonto hat, die Bonitätsprüfung besteht und sein Handy täglich nutzt, fährt mit Postpaid schlicht besser — mehr Volumen fürs Geld, weniger Verwaltungsaufwand. Prepaid bleibt die richtige Wahl für alle, die harte Kostenkontrolle brauchen, keine Bindung wollen oder viel ins außereuropäische Ausland telefonieren. Diese letzte Gruppe ist bei Lebara besser aufgehoben, weil dort Auslandsminuten bereits im Paket stecken.

Welche Rechte habt ihr beim Wechsel?

Die Rufnummernmitnahme ist kostenlos, und der Dienst darf höchstens einen Arbeitstag unterbrochen sein (§ 59 TKG, Stand: August 2026). Dauert es länger, stehen euch je zusätzlichem Arbeitstag 10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts zu — je nachdem, welcher Betrag höher ist.

Vier Punkte für den Ablauf:

  • Der neue Anbieter steuert den Vorgang. Ihr beantragt die Mitnahme dort, nicht beim alten Anbieter.
  • Wird die Rufnummer verspätet aktiviert, sind 10 Euro pro Tag durch den verantwortlichen Anbieter fällig.
  • Auch versäumte Service- oder Installationstermine lösen dieselbe Entschädigung aus.
  • Der abgebende Anbieter kommt nur davon frei, wenn er nachweist, dass ihr die Verzögerung verursacht habt.

Der Punkt, der bei Drillisch-Marken besonders zählt: Wechselboni sind fast immer an eine Portierung von außerhalb des Konzerns geknüpft. Prüft vor dem Abschluss, ob euer bisheriger Anbieter zur selben Unternehmensgruppe gehört — sonst fällt der Bonus weg, mit dem ihr gerechnet habt. Den Ablauf mitsamt Fristen haben wir in unserem Ratgeber zur Rufnummernübernahme beschrieben; welche Vorwahl ursprünglich zu welchem Netz gehörte, zeigt unsere Übersicht zur Vorwahl 0152.

Vor- & Nachteile von PremiumSIM

Dafür spricht

  • Eigenes 1&1-Netz plus Vodafone-Roaming als Rückfallebene
  • Zwei Laufzeitvarianten je Tarif — 24 Monate oder monatlich kündbar
  • Allnet-Flat und EU-Roaming durchgehend enthalten
  • Datenpakete von 6 bis 60 GB decken fast jeden Bedarf ab
  • Nach Ablauf der Erstlaufzeit jederzeit mit einem Monat Frist kündbar

Dagegen spricht

  • Preisstufe ab dem 25. Monat wird leicht übersehen
  • Datenautomatik ist voreingestellt und muss aktiv abgeschaltet werden
  • Bonitätsprüfung nötig — kein Zugang ohne Postpaid-Fähigkeit
  • Anschlusspreis verzerrt den Vergleich bei kurzer Behaltedauer
  • Wechselboni entfallen bei Portierung aus dem eigenen Konzern

Häufige Fragen zu PremiumSIM

Welches Netz nutzt PremiumSIM?

Das eigene Mobilfunknetz von 1&1, das seit Dezember 2023 in Betrieb ist, ergänzt um nationales Roaming über Vodafone seit dem 29. August 2024. Bis Ende 2023 lief Drillisch ausschließlich im Telefónica-Netz.

Ist PremiumSIM noch im o2-Netz?

Nein. Das war bis Ende 2023 der Fall. Ältere Angaben, die PremiumSIM dem o2-Netz zuordnen, sind überholt.

Was kostet PremiumSIM?

Der Einstieg liegt bei 6,99 Euro monatlich für 6 GB, ein häufig beworbenes Paket bei 10,99 Euro für 16 GB. Die Tarife reichen bis 60 GB. Diese Werte sind eine Momentaufnahme, die Aktionspreise wechseln in kurzen Abständen.

Wie lange läuft der Vertrag?

Je nach gewählter Variante 24 Monate oder monatlich kündbar. Länger als 24 Monate darf die anfängliche Laufzeit gesetzlich nicht sein, und Anbieter müssen zusätzlich eine Variante mit höchstens 12 Monaten anbieten.

Was passiert nach 24 Monaten?

Der Vertrag verlängert sich automatisch, ist dann aber jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar — kostenfrei. Gleichzeitig kann eine höhere Preisstufe ab dem 25. Monat greifen; die muss in den Tarifdetails ausgewiesen sein.

Kann der Preis nach der Aktionsphase steigen?

Ja, das ist bei dieser Anbietergruppe ein etabliertes Konstruktionsmerkmal. Sucht vor dem Abschluss gezielt die Zeile zum Preis ab dem 25. Monat und setzt euch eine Erinnerung auf Monat 23.

Was ist die Datenautomatik?

Eine Funktion, die bei aufgebrauchtem Datenvolumen automatisch kostenpflichtige Nachschläge bucht. In einem dokumentierten Fall waren es bis zu dreimal monatlich 300 MB für je 2 Euro. Sie lässt sich abschalten.

Wie schalte ich die Datenautomatik ab?

Nach der Freischaltung des Tarifs im Kundenkonto. Das sollte der erste Handgriff sein — ohne Automatik wird lediglich gedrosselt, es entstehen also keine Zusatzkosten.

Bringt ein Wechsel zu einer anderen Drillisch-Marke besseren Empfang?

Nein. Alle Drillisch-Marken funken im selben Netz und nutzen dieselbe Technik. Ihr wechselt Preis und Konditionen, nicht die Empfangsqualität.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Nichts. Nach § 59 TKG dürfen dafür keine direkten Entgelte berechnet werden. Der Dienst darf höchstens einen Arbeitstag unterbrochen sein, sonst gibt es Entschädigung.

Fazit: Wann sich PremiumSIM lohnt

PremiumSIM ist ein solider Postpaid-Discounter mit einer technischen Besonderheit — dem eigenen 1&1-Netz samt Vodafone-Rückfallebene. Wer viel Datenvolumen zu einem niedrigen Preis sucht und die Bonitätsprüfung besteht, findet hier ein rundes Angebot. Die Fallstricke liegen nicht im Netz, sondern im Kleingedruckten.

Drei Dinge, die ihr vor dem Abschluss erledigen solltet:

  • Sucht die Preisstufe ab Monat 25 und rechnet den Durchschnitt über eure geplante Behaltedauer.
  • Schaltet die Datenautomatik ab, sobald der Tarif freigeschaltet ist.
  • Wählt die monatlich kündbare Variante, wenn der Aufpreis klein ist — ihr werdet früher wechseln wollen, als ihr denkt.

Wie Anbieter mit Auslandsschwerpunkt dieselben Fragen beantworten, zeigen unsere Beiträge zu Lycamobile und Lebara. Wer statt am Tarif am Gerät sparen will, findet unsere Einordnung zu handystar und zu clevertronic. Aktuelle Tarif-Aktionen sammeln wir laufend auf MonsterDealz.de, einer deutschen Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

Gründer von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. Spürt seit über 17 Jahren täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprüft: August 2026

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