Lieferando und Amazon Prime: Gratis-Lieferung endet am 11. November – was jetzt gilt und wie ihr weiter ohne Liefergebühr bestellt
Lieferando beendet die unbegrenzt kostenlose Lieferung für Amazon-Prime-Mitglieder: Laut Amazon läuft das Angebot am 11. November 2026 aus, bis dahin bestellt ihr bei teilnehmenden Restaurants ab 15 Euro weiter ohne Liefergebühr. Der Prime-Vorteil bei Lieferando ist eine Kooperation von Amazon und Lieferando, bei der Prime-Mitglieder ihr Lieferando-Konto einmalig mit Amazon verknüpfen und dafür die Liefergebühr sparen, nicht aber die Servicegebühr. Danach bekommen angeschriebene Kunden laut Lieferando-Mail 90 Tage lang bis zu 15 Gratis-Lieferungen über Lieferando+, wer mehr bestellt, rechnet ab jetzt mit Liefergebühren oder einem Abo wie Wolt+ oder Uber One. Stand: November 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Amazon schreibt auf der Angebotsseite: „Dieses Angebot läuft am 11. November 2026 aus.“
- Ab 12. November gibt es laut Kundenmail fünf Gratis-Lieferungen je 30 Tage, höchstens 15 in 90 Tagen, nicht für alle.
- Die Servicegebühr fiel auch mit Prime nie weg und bleibt auch im Übergangsangebot.
- Wolt+ und Uber One kosten je 4,99 Euro im Monat und rechnen sich meist ab zwei bis drei Bestellungen.
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Kann ich mein Amazon Prime Konto bei Lieferando nutzen? Ja, aber nur noch bis 11. November

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ja, noch bis zum 11. November 2026: Die Angebotsseite von Amazon verspricht Prime-Mitgliedern „unbegrenzt gratis Lieferung bei Lieferando“ ab 15 Euro Mindestbestellwert und nur bei teilnehmenden Restaurants. Darüber steht am 6. November 2026 der Satz „Dieses Angebot läuft am 11. November 2026 aus.“ Eine Uhrzeit nennt Amazon nicht, wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt seine letzte Gratis-Lieferung am 11. November tagsüber.
Wer heute Abend Pizza oder Sushi bestellen will und bisher nie über Liefergebühren nachdenken musste, will vor allem eines wissen: Was kostet mich das ab nächster Woche, und muss ich jetzt etwas tun? Die kurze Antwort: Tun müsst ihr nichts, rechnen solltet ihr schon. Der Vorteil endet ohne Kündigung, und das Ersatzangebot von Lieferando soll laut Kundenmail automatisch im Konto erscheinen.
Gestartet war die Kooperation am 19. Juni 2024. Amazon kündigte sie damals in einer Pressemitteilung an, mit kostenloser Lieferung bei „zehntausenden Restaurants“. Jamil Ghani, Vice President Amazon Prime, sagte damals: „Durch die Partnerschaft mit Lieferando wächst der Wert einer Prime-Mitgliedschaft weiter“. Nach 875 Tagen ist dieser Baustein jetzt wieder weg. Den Grund nennen weder Amazon noch Lieferando öffentlich.
So funktionierte der Vorteil bis jetzt: Ihr habt auf der Amazon-Seite das Angebot aktiviert, euch mit eurem Lieferando-Konto angemeldet und beide Konten verknüpft. Dieselbe E-Mail-Adresse war laut Amazon nicht nötig. Danach zog Lieferando bei Bestellungen über 15 Euro die Liefergebühr automatisch ab. Laut Lieferando-Hilfe galt das nur bei Online-Zahlung, nicht bei Barzahlung, und einzelne Restaurants setzten einen höheren Mindestbestellwert als 15 Euro an. Das Angebot galt laut Amazon auch in Österreich, aktivieren ließ es sich aber nur für eines der beiden Länder.
Für diesen Artikel hat unsere Redaktion am 6. November 2026 die Angebotsseite und die Prime-Preisseite von Amazon, die Amazon-Pressemitteilung von 2024, die Abo-Seiten von Wolt und Uber sowie unsere eigene Deal-Datenbank ausgewertet. Lieferando.de selbst sperrt automatisierte Abrufe, die Angaben aus der Lieferando-Hilfe stammen deshalb aus unserer Browser-Lektüre vom 31. Oktober 2026, die Details zum Übergangsangebot aus der Kundenmail, über die mobiFlip und teltarif.de am 6. November berichtet haben.
Gibt es nach dem 11. November noch Vorteile für Amazon Prime Mitglieder bei Lieferando?

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Für Prime-Mitglieder als solche nicht mehr, aber für viele bisherige Nutzer gibt es eine Übergangszeit: Laut der Lieferando-Kundenmail, über die mobiFlip am 6. November 2026 berichtet hat, bekommen angeschriebene Kunden ab dem 12. November 2026 über Lieferando+ fünf kostenlose Lieferungen je 30 Tage. Das Kontingent erneuert sich über 90 Tage automatisch, zusammen sind das höchstens 15 Gratis-Lieferungen.
Aktivieren müsst ihr laut Kundenmail nichts. Das Angebot soll automatisch im Konto landen und in der App unter „Mein Lieferando+“ zu sehen sein. Wer am 12. November dort nichts findet, sollte zuerst prüfen, ob er mit dem richtigen Lieferando-Konto angemeldet ist, also mit dem, das mit Amazon verknüpft war. Wie die Anmeldung per Code funktioniert und wo ihr die Kontoeinstellungen findet, steht in unserem Ratgeber zum Lieferando Login.
Drei Einschränkungen gehören zur ehrlichen Rechnung. Erstens bekommen nicht alle bisherigen Nutzer dieses Angebot: teltarif.de schreibt, die Regelung werde individuell festgelegt, manche Kunden bekämen gar keins. Zweitens fallen Servicegebühren laut Kundenmail weiterhin an. Drittens ist nach 90 Tagen oder nach der 15. Gratis-Lieferung Schluss, danach zahlt ihr die normale Liefergebühr des Restaurants. Ob für das Übergangsangebot wieder 15 Euro Mindestbestellwert gelten, steht in den Berichten nicht. Lieferandos Hilfe nennt für den bisherigen Liefervorteil Bestellungen über 15 Euro.
Was heißt das in Euro?
Wie viel das Übergangsangebot wert ist, hängt an der Liefergebühr eurer Stammrestaurants. Die legt laut Lieferando-Hilfe jedes Unternehmen selbst fest, abhängig von Entfernung, Tageszeit und Wochentag. Bei einer Liefergebühr von 2,99 Euro sind 15 Gratis-Lieferungen zusammen 44,85 Euro wert, bei 1,99 Euro sind es 29,85 Euro. Das gilt aber nur, wenn ihr das Kontingent ausschöpft: Wer nur zweimal im Monat bestellt, nutzt in 90 Tagen sechs der 15 Lieferungen.
Was passiert, wenn ich keine Mail bekommen habe?
Dann gilt für euch ab dem 12. November die normale Preisliste. Eine öffentliche Seite, auf der Lieferando das Übergangsangebot für alle beschreibt, gab es am 6. November 2026 nicht, die Angebotsseite von Amazon erwähnt es ebenfalls nicht. Schaut am 12. November unter „Mein Lieferando+“ nach und prüft den Spam-Ordner auf eine Mail von Lieferando. Fehlt beides, bleibt euch der Weg über Gutscheine, die Stempelkarte oder ein Abo bei Wolt oder Uber Eats.
Was ist Lieferando Plus – Abo oder Treueprogramm?
Lieferando Plus ist laut Amazon-FAQ das Treueprogramm von Just Eat Takeaway.com mit Stempelkarten, exklusiven Angeboten und Gewinnspielen, also kein Monatsabo wie Wolt+ oder Uber One. Auch die Lieferando-Hilfe beschreibt es am 31. Oktober 2026 als Treueprogramm, kostenpflichtig ist laut Hilfe nur ein einmaliger Liefervorteil ohne Verlängerung, ein Abo mit festem Monatspreis gibt es bei Lieferando in Deutschland nicht.
Spannend ist ein Detail aus der Pressemitteilung von 2024. Dort heißt es, Prime-Mitglieder bekämen durch die Verknüpfung „frühzeitig Zugang zur kostenfreien Lieferung von Lieferando Plus“, Kunden ohne Prime sollten kostenlose Lieferungen „gegen eine geringe Gebühr“ beziehen können. Die Gratis-Lieferung war also von Anfang an ein Lieferando-Plus-Vorteil, den Amazon für Prime-Mitglieder bezahlt hat. Genau dieser Teil fällt jetzt weg, das Treueprogramm selbst bleibt.
Die angekündigte „geringe Gebühr“ gibt es heute als Lieferando.de+ 30-Tage-Liefervorteil. Laut Lieferando-Hilfe ist das eine feste Zahl kostenloser Lieferungen zum einmaligen Festpreis, gültig 30 Tage und ohne automatische Verlängerung. Ihr könnt ihn nicht separat kaufen, er erscheint nur im Checkout, wenn euer Konto berechtigt ist. Einen Preis nennt Lieferando öffentlich nicht. Auch hier gilt: Bestellungen über 15 Euro, Servicegebühren bleiben, und innerhalb von 14 Tagen könnt ihr widerrufen, solange ihr den Vorteil höchstens einmal genutzt habt.
Unabhängig davon läuft die Stempelkarte weiter. Laut Lieferando-Hilfe bringen fünf Bestellungen beim selben Restaurant einen Rabatt von 10 Prozent des Gesamtbetrags dieser fünf Bestellungen als Gutschein. Das ist kein Ersatz für die Gratis-Lieferung, lohnt sich aber für alle, die immer beim selben Italiener oder Inder bestellen. Wie ihr Gutscheine und Stempelguthaben einlöst, erklärt unser Ratgeber zum Lieferando Gutschein.
Unterschied Liefergebühr und Servicegebühr bei Lieferando: Was ihr ab dem 12. November zahlt

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Ab dem 12. November zahlt ihr ohne Übergangsangebot beides: die Liefergebühr des Restaurants und die Servicegebühr von Lieferando. Schon die Amazon-Pressemitteilung vom 19. Juni 2024 schrieb im Kleingedruckten, dass „zusätzliche Gebühren (einschließlich Servicegebühren)“ gelten. Mit Prime habt ihr also nur die Liefergebühr gespart, nie die Servicegebühr.
Die beiden Posten unterscheiden sich in drei Punkten. Die Liefergebühr legt das Restaurant fest, sie schwankt nach Entfernung, Tageszeit und Wochentag und fällt bei Abholung weg. Die Servicegebühr ist ein Aufschlag der Plattform. Lieferando nennt keinen festen Satz, laut Lieferando-Hilfe wird sie im Warenkorb und an der Kasse als eigener Posten aufgeführt. Dazu kann je nach Zahlart eine Transaktionsgebühr kommen, die bei unserer Abfrage am 27. September 2026 ebenfalls erst in der Bestellstrecke stand.
Für euch heißt das: Schaut vor der ersten Bestellung nach dem 11. November in den Warenkorb und nicht nur auf die Speisekarte. Wie unterschiedlich die Gebühren je nach Restaurant ausfallen, zeigt ein Beispiel aus unserem Artikel zur REWE Sofort-Lieferung: Bei Lieferando in Jena verlangten die REWE-Märkte am 27. September 2026 gar keine Liefergebühr und nur 10 Euro Mindestbestellwert. Bei solchen Restaurants und Shops verliert ihr durch das Ende des Prime-Vorteils nichts.
Wer in der Nähe wohnt, kann außerdem selbst abholen. Dann fällt die Liefergebühr weg und laut Lieferando-Hilfe auch die Servicegebühr, sofern das Restaurant Abholung anbietet. Für den Lieferfahrer gilt unabhängig davon: Die Servicegebühr ist kein Trinkgeld. Wer dem Fahrer etwas geben will, gibt es in der App oder bar an der Tür. Wie viel üblich ist, steht in unserem Ratgeber zum Trinkgeld.
Wolt+, Uber One oder Prime: Welches Abo rechnet sich ab wie vielen Bestellungen?
Wolt+ und Uber One kosten beide 4,99 Euro im Monat und rechnen sich bei einer Liefergebühr von 2,99 Euro ab der zweiten Bestellung im Monat. Die monatliche Abogebühr für Wolt+ beträgt laut Wolt in Deutschland 4,99 Euro, die Liefergebühr entfällt bei teilnehmenden Restaurants ab 12 Euro und bei teilnehmenden Geschäften ab 25 Euro Bestellwert (Stand: 6. November 2026).
Bei Uber One nennt Uber ebenfalls 4,99 Euro im Monat nach einem kostenlosen Probemonat. Die Liefergebühr liegt dann bei 0 Euro für Bestellungen in teilnehmenden Geschäften mit Uber-One-Symbol, wenn ihr den angezeigten Mindestbestellwert erreicht. Eine feste Euro-Grenze nennt Uber auf der deutschen Seite nicht, und Uber schreibt ausdrücklich: „Es können weitere Gebühren anfallen.“ Ein Jahresabo für 49,99 Euro hatte Uber am 21. September 2026 genannt, alle Details stehen in unserem Ratgeber zu Uber One.
Amazon Prime selbst kostet laut Amazon 8,99 Euro im Monat oder 89,90 Euro im Jahr, das sind 7,49 Euro pro Monat. Für Lieferando bringt Prime ab dem 12. November nichts mehr, als reines Liefer-Abo ist es deshalb keine Option. Wer Prime wegen Versand und Prime Video ohnehin behält, verliert nur den Lieferando-Teil.
| Liefergebühr | Abo für 4,99 € lohnt ab | Wert von 15 Gratis-Lieferungen |
|---|---|---|
| 1,99 € | 3. Bestellung | 29,85 € |
| 2,99 € | 2. Bestellung | 44,85 € |
| 3,99 € | 2. Bestellung | 59,85 € |
| 4,99 € | 2. Bestellung | 74,85 € |
Eigene Rechnung, Stand 06.11.2026. Abo-Preis 4,99 € je Monat für Wolt+ (laut Wolt) und Uber One (laut Uber). „Lohnt ab“ heißt: Ab dieser Bestellung im Monat liegt die gesparte Liefergebühr über der Abogebühr, bei 4,99 € Liefergebühr ist die erste Bestellung genau gleichauf. Liefergebühren sind Rechenbeispiele, die echte Gebühr zeigt die App. Servicegebühren bleiben bei allen Modellen. 15 Gratis-Lieferungen = Höchstwert des Lieferando-Übergangsangebots laut Kundenmail.
Die Rechnung hat einen Haken, den die Tabelle nicht zeigt: Ein Abo bei Wolt oder Uber Eats hilft euch nur, wenn eure Lieblingsrestaurants dort auch gelistet sind. Viele kleinere Lokale sind nur bei Lieferando, andere nur bei Wolt. Gebt vor dem Abschluss eure Adresse in beiden Apps ein und vergleicht, ob die drei Restaurants, bei denen ihr am häufigsten bestellt, dort Partner mit Abo-Symbol sind. Beide Abos lassen sich laut Anbieter zum Testen kostenlos ausprobieren, bei Wolt laut Wolt-Bedingungen endet das Abo bei einer Kündigung in der Testphase sofort.
Unsere Faustregel: Wer seltener als zweimal im Monat bestellt, braucht kein Abo und fährt mit Gutscheinen besser. Wer drei- oder viermal im Monat bestellt, nutzt zuerst die 90 Tage des Lieferando-Übergangsangebots und schließt danach Wolt+ oder Uber One ab, je nachdem, wo die eigenen Restaurants sitzen. Wer wöchentlich und öfter bestellt, kann beides kombinieren: Lieferando-Kontingent ausschöpfen und für die übrigen Bestellungen das günstigste Abo nehmen.
Unser Tipp: Prime-Vorteil bis 11. November noch nutzen
- Gratis-Lieferung bei Lieferando ab 15 Euro für Prime-Mitglieder
- Noch nicht verknüpft? Bis zum 11. November 2026 könnt ihr das Angebot auf der Amazon-Seite aktivieren und bei teilnehmenden Restaurants ohne Liefergebühr bestellen. Ob ihr danach ins Übergangsangebot fallt, entscheidet Lieferando.
Lieferando Amazon Prime Verknüpfung: trennen, Prime kündigen oder behalten?
Die Verknüpfung müsst ihr nicht selbst lösen, sinnvoll kann es trotzdem sein: Laut Amazon-FAQ gibt Amazon für das Angebot den Status eurer Prime-Mitgliedschaft an Lieferando weiter, und Lieferando meldet Aktivierung und Stornierung an Amazon zurück. Wer nach dem 11. November keinen Datenaustausch mehr will, trennt die Verbindung laut Lieferando-Hilfe im Lieferando-Konto unter „Gratislieferung mit Amazon Prime“.
Aber Vorsicht mit dem Zeitpunkt. Ob die Verknüpfung Voraussetzung für das Übergangsangebot ist, schreibt die Kundenmail laut Berichten nicht. Trennt sie deshalb frühestens, wenn ihr unter „Mein Lieferando+“ seht, ob ihr die 15 Gratis-Lieferungen bekommt. Ein Nachteil entsteht durch das Abwarten nicht, die Liefergebühren ändern sich ab dem 12. November ohnehin.
Lohnt sich Prime ohne Lieferando noch?
Für die meisten Prime-Mitglieder war Lieferando ein Zusatz, nicht der Grund für die Mitgliedschaft. Prime enthält weiter Premiumversand, Prime Video und den Zugang zu den Aktionstagen. Wer Prime aber nur wegen der Gratis-Lieferung bei Lieferando hatte, zahlt ab dem 12. November 8,99 Euro im Monat für etwas, das er nicht nutzt. Ein Monatsabo bei Wolt oder Uber Eats kostet 4,99 Euro und spart euch damit 4 Euro im Monat, sofern eure Restaurants dort gelistet sind.
Laut Amazon verliert ihr den Lieferando-Zugang ohnehin, sobald ihr Prime beendet, und müsstet ihn nach einer Rückkehr neu aktivieren. Ab dem 12. November spielt das keine Rolle mehr. Wie die Kündigung in wenigen Klicks funktioniert und was der Probemonat bringt, steht in unserem Ratgeber zum Amazon Prime Probemonat. Studierende und 18- bis 24-Jährige zahlen für Prime die Hälfte, die Bedingungen stehen bei Amazon Prime Student.
Wer ein Jahresabo bezahlt und Prime vor allem wegen Lieferando abgeschlossen hat, sollte einen Blick in die Kündigungsoptionen im Amazon-Konto werfen: Bei einer kaum genutzten Jahresmitgliedschaft erstattet Amazon unter Umständen anteilig. Einen Anspruch auf Erstattung, nur weil ein Partnerangebot endet, nennt Amazon auf der Angebotsseite nicht.
Wie bekomme ich Rabatte bei Lieferando ohne Prime? Gutscheine, Geschenkkarten und Stempelkarte

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Über Gutscheine: In unserer Deal-Datenbank stehen seit August 2019 insgesamt 23 Deal-Beiträge und Userdeals mit Lieferando im Titel (eigene Auszählung, nur veröffentlichte und abgelaufene Beiträge, Stand 6. November 2026). Allein zwischen Juni und Oktober 2026 waren es sieben Lieferando-Codes mit 6 bis 12 Euro Rabatt und Mindestbestellwerten zwischen 12 und 20 Euro.
Ein solcher Code ist bei einer einzelnen Bestellung mehr wert als die gesparte Liefergebühr. Der Unterschied: Gutscheine gibt es nicht dauerhaft, oft nur für Neukunden oder nur für wenige Tage, und Liefer- und Servicegebühren bleiben trotzdem. Auch den Start der Kooperation hat unsere Community am ersten Tag gemeldet: Der Userdeal zur unbegrenzten Gratis-Lieferung mit Prime stand am 19. Juni 2024 online, am Tag der Amazon-Ankündigung.
Bei Amazon bekommt ihr auch nach dem 11. November etwas für Lieferando, nämlich die Lieferando-Geschenkkarte per E-Mail. Laut Amazon-Produktseite ist sie ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lässt sich ganz oder teilweise einlösen. Rabatt gibt es darauf nur in Aktionen: In unserer Datenbank stehen zwei solche Amazon-Aktionen, im November 2025 und im März 2026, jeweils mit 15 Prozent Rabatt auf ausgewählte Geschenkkarten, darunter Lieferando. Wer die Karte zum vollen Preis kauft, spart nichts, sondern bezahlt nur vorab.
Die dritte Stellschraube ist die Stempelkarte: Fünf Bestellungen beim selben Restaurant bringen laut Lieferando-Hilfe 10 Prozent des Gesamtbetrags als Gutschein. Bei fünf Bestellungen zu je 25 Euro sind das 12,50 Euro, also etwa so viel wie vier bis fünf Liefergebühren zu 2,99 Euro. Für Stammkunden eines Restaurants federt das einen Teil des Prime-Wegfalls ab. Wer zwischendurch bei Wolt oder Uber Eats bestellt, findet aktuelle Codes in unseren Ratgebern zum Wolt Gutschein und zum Uber Eats Gutschein.
Diese Reihenfolge spart am meisten: Bis zum 11. November die Prime-Lieferung nutzen, ab dem 12. November das Lieferando-Kontingent ausschöpfen, dabei Gutscheine einsetzen, die Stempelkarte beim Stammrestaurant füllen und erst nach 90 Tagen entscheiden, ob ein Abo bei Wolt oder Uber Eats für euch günstiger ist als die Liefergebühren bei Lieferando.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Gratis-Lieferung noch bis 11. November | Unbegrenzte Gratis-Lieferung endet ersatzlos |
| Bis zu 15 Gratis-Lieferungen in 90 Tagen | Übergangsangebot nicht für alle Kunden |
| Übergang ohne eigene Aktivierung | Servicegebühr bleibt in jedem Modell |
| Wolt+ und Uber One ab 4,99 Euro | Kein Lieferando-Abo zum festen Monatspreis |
So ordnen wir die Nachricht ein
- Quelle geprüft: Das Enddatum stammt von der Angebotsseite bei Amazon, abgerufen am 6. November 2026, die Abo-Preise von Wolt und Uber von deren eigenen Seiten.
- Offen gekennzeichnet: Das Übergangsangebot kennen wir nur aus der Kundenmail, über die mobiFlip und teltarif.de berichten. Lieferando hat es nicht öffentlich beschrieben.
- Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell, Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.
Häufige Fragen zu Lieferando und Amazon Prime
Bis wann bekomme ich mit Prime kostenlose Lieferung bei Lieferando?
Laut Amazon bis zum 11. November 2026. Bis dahin gilt weiter: Gratis-Lieferung bei teilnehmenden Restaurants ab 15 Euro Bestellwert, Servicegebühr extra. Eine Uhrzeit für das Ende nennt Amazon nicht, ab dem 12. November gilt das Übergangsangebot oder die normale Liefergebühr.
Muss ich das Lieferando+-Übergangsangebot aktivieren?
Nein. Laut Lieferando-Kundenmail landet es automatisch im Konto und erscheint in der App unter „Mein Lieferando+“. Es gilt ab dem 12. November für 90 Tage mit fünf Gratis-Lieferungen je 30 Tage. Nicht alle bisherigen Prime-Nutzer bekommen es, Lieferando legt das laut teltarif.de individuell fest.
Gibt es Gutscheine für Lieferando bei Amazon?
Ja, als Lieferando-Geschenkkarte per E-Mail, die laut Amazon drei Jahre ab Kauf gültig ist. Rabatt darauf gibt es nur in Aktionen, in unserer Deal-Datenbank zuletzt im März 2026 mit 15 Prozent auf ausgewählte Geschenkkarten.
Fließt die Servicegebühr vollständig an den Lieferfahrer?
Nein. Die Servicegebühr ist laut Lieferando ein Aufschlag der Plattform, der im Warenkorb als eigener Posten steht. Dass sie an die Fahrer geht, schreibt Lieferando nicht. Die Liefergebühr legt das Restaurant fest. Was beim Fahrer ankommen soll, gebt ihr als Trinkgeld in der App oder bar an der Tür.
Gilt das Ende auch in Österreich?
Ja. Amazon bietet den Lieferando-Vorteil über dieselbe Angebotsseite für Deutschland und Österreich an, und diese Seite nennt den 11. November 2026 als Ende. Ob das Übergangsangebot von Lieferando+ auch für österreichische Konten gilt, geht aus den Berichten nicht hervor.
Was passiert mit meinen Stempelkarten bei Lieferando?
Sie gehören zum Treueprogramm Lieferando Plus und nicht zum Prime-Vorteil. Dass Stempel mit dem Ende der Kooperation verfallen, schreiben weder Amazon noch die Kundenmail. Fünf Bestellungen beim selben Restaurant bringen laut Lieferando-Hilfe weiter 10 Prozent des Gesamtbetrags als Gutschein.
Gibt es bei Wolt oder Uber Eats eine Prime-Kooperation?
Nein. Auf der Prime-Übersichtsseite von Amazon steht am 6. November 2026 kein Essenslieferdienst als Prime-Vorteil, weder Wolt noch Uber Eats. Wolt und Uber Eats bieten eigene Abos an, Wolt+ und Uber One für je 4,99 Euro im Monat.
Fazit: Bis 11. November bestellen, danach nachrechnen
Lieferando und Amazon beenden die unbegrenzt kostenlose Lieferung für Prime-Mitglieder am 11. November 2026. Wer eine Mail von Lieferando bekommen hat, bestellt danach noch 90 Tage lang bis zu 15-mal ohne Liefergebühr, alle anderen zahlen ab dem 12. November die Liefergebühr des Restaurants plus Servicegebühr. Ein Bezahl-Abo hat Lieferando nicht, die Konkurrenz schon.
- Bis 11. November: Prime-Lieferung ab 15 Euro noch nutzen und das Konto verknüpft lassen.
- Ab 12. November: unter „Mein Lieferando+“ prüfen, ob die 15 Gratis-Lieferungen freigeschaltet sind.
- Nach 90 Tagen: ab zwei Bestellungen im Monat Wolt+ oder Uber One für 4,99 Euro gegenrechnen, darunter mit Gutscheinen bestellen.
Neue Lieferando-Codes, Wolt- und Uber-Eats-Gutscheine und alle anderen geprüften Angebote findet ihr täglich auf der MonsterDealz-Startseite. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.