Handyvertrag ohne Handy 2026: SIM-only richtig auswählen
Ein Handyvertrag ohne Handy — auch SIM-only genannt — ist ein Mobilfunkvertrag, der nur die SIM-Karte samt Tarifleistungen enthält und kein Endgerät mitfinanziert. Weil die Gerätekosten wegfallen, liegt die Grundgebühr deutlich niedriger als beim Bündel: In unserer Auswertung von 581 Mobilfunk-Angeboten kostete ein SIM-only-Tarif im Median 10,36 € pro Monat. Dieser Ratgeber zeigt, für wen sich das rechnet, worauf ihr bei Laufzeit und Anschlussgebühr achten müsst und wie ihr vom Bündel umsteigt — Stand: August 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- 101 der 581 ausgewerteten Mobilfunk-Angebote waren SIM-only — rund 17 Prozent
- Median-Grundgebühr 10,36 € im Monat bei einem Median-Datenpaket von 40 GB
- 71 Prozent der SIM-only-Angebote enthielten bereits 5G
- SIM-only lohnt sich immer dann, wenn euer aktuelles Smartphone noch gut funktioniert
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Was ist ein Handyvertrag ohne Handy?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ein Handyvertrag ohne Handy umfasst ausschließlich die Mobilfunkleistungen: Telefonie, SMS und Datenvolumen, geliefert als SIM-Karte oder eSIM. Ihr bringt euer eigenes Gerät mit. Genau das macht den Preisunterschied aus — im Bündel zahlt ihr das Smartphone über die Grundgebühr mit ab, hier nicht. In unserer Auswertung waren 101 von 581 Angeboten reine Tarife ohne Gerät, also rund 17 Prozent (Stand: August 2026).
- SIM-only: der gängige Marktbegriff für einen Tarif ohne Endgerät.
- Laufzeit variabel: es gibt sie mit 24 Monaten, mit 12 Monaten und ganz ohne Bindung.
- Gleiche Netze: SIM-only läuft in denselben Netzen wie Bündeltarife, oft über Zweitmarken.
- Abgrenzung Prepaid: SIM-only ist ein Postpaid-Vertrag mit monatlicher Rechnung und Bonitätsprüfung.
Die Bezeichnungen sind uneinheitlich: Manche Anbieter sprechen von „Tarif ohne Handy“, andere von „SIM-only“ oder schlicht von „Allnet-Flat“. Gemeint ist immer dasselbe. Entscheidend ist nicht der Name, sondern ob in der Leistungsbeschreibung ein Endgerät auftaucht — steht dort eines, zahlt ihr es mit.
Historisch war SIM-only eine Nische für Preisbewusste, inzwischen ist es der Normalfall für alle, die ihr Gerät länger behalten. Der Grund liegt in der Gerätehaltbarkeit: Smartphones bekommen heute vier bis sieben Jahre Sicherheitsupdates, während der Mobilfunkvertrag alle zwei Jahre zur Disposition steht. Wer den alten Zwei-Jahres-Rhythmus aus Gewohnheit mitmacht, finanziert regelmäßig Geräte mit, die er noch gar nicht ersetzen müsste.
Technisch unterscheidet sich ein SIM-only-Tarif in nichts von einem Bündeltarif. Ihr bekommt dieselbe Netzqualität, dieselben Roaming-Regeln und dieselben Optionen. Der einzige Unterschied liegt im Lieferumfang und damit im Preis — und darin, dass der Vertrag ohne Gerätefinanzierung leichter kündbar und wechselbar ist.
Für wen lohnt sich SIM-only?
Für alle, deren Smartphone noch tut, was es soll. Die Rechnung ist simpel: Im Bündel finanziert ihr ein Gerät mit, das ihr nicht braucht — bei einer Laufzeit von 24 Monaten summiert sich das schnell auf einen dreistelligen Betrag. Da 83 Prozent aller Angebote Hardware-Bündel sind (Stand: August 2026), müsst ihr die SIM-only-Variante allerdings gezielt suchen; sie steht selten im Schaufenster.
- Ihr habt ein funktionierendes Handy: der Standardfall — SIM-only spart die Gerätefinanzierung.
- Ihr kauft Geräte lieber separat: gebraucht, refurbished oder im Angebot, siehe refurbished Smartphone kaufen.
- Ihr wollt flexibel bleiben: ohne Gerätefinanzierung sind kurze Laufzeiten überhaupt erst möglich.
- Ihr braucht eine Zweitkarte: für Tablet, Smartwatch oder das Diensthandy.
- Ihr wollt viel Datenvolumen günstig: die großen Pakete sind bei SIM-only deutlich billiger.
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die 581 Mobilfunk-Angebote ausgewertet, die wir zwischen August 2025 und August 2026 selbst veröffentlicht haben, und daraus die 101 Tarife ohne Endgerät gesondert ausgewertet. MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.
Was kostet ein Handyvertrag ohne Handy?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Die SIM-only-Angebote in unserer Auswertung lagen bei einer Median-Grundgebühr von 10,36 € pro Monat, die Spanne reichte von 4,99 € bis 49,95 € (54 Angebote mit ausgewiesener Grundgebühr, Stand: August 2026). Nach oben ziehen vor allem Tarife mit sehr großen Datenpaketen und Zusatzoptionen; der Alltagsbereich liegt klar im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich.
- Einstieg: ab etwa 5 € für Allnet-Flat mit kleinem Datenpaket.
- Alltagstarif: 8 bis 13 € für 20 bis 50 GB mit 5G.
- Vielnutzer: 15 bis 25 € für 100 GB und mehr.
- Spitzenbereich: bis knapp 50 € für Unlimited-Tarife mit Zusatzleistungen.
Rechnet immer die Anschlussgebühr mit ein. Sie liegt üblicherweise bei 39,99 € und verteilt sich über die Laufzeit — bei 24 Monaten sind das rund 1,67 € pro Monat, bei einem kurzen Vertrag deutlich mehr. In unseren SIM-only-Angeboten war der Erlass der Gebühr bei zehn Tarifen ausdrücklich Teil der Aktion.
Die große Spanne von 4,99 € bis 49,95 € erklärt sich fast vollständig über das Datenvolumen und die Marke. Zweitmarken der Netzbetreiber liegen im unteren Drittel, die Netzbetreiber selbst im oberen — für dasselbe Netz. Wer bereit ist, auf Filialservice und Hotline-Priorität zu verzichten, zahlt für identische Netzqualität oft die Hälfte.
Ein Posten fehlt in fast jeder Werbung: der Preis nach der Aktionsphase. Auch SIM-only-Tarife werden mit befristet reduzierter Grundgebühr beworben, typischerweise für sechs oder zwölf Monate. Bei 24 Monaten Laufzeit zahlt ihr den regulären Preis also mindestens genauso lange — beides gehört anteilig in die Rechnung, sonst vergleicht ihr Werbepreise statt Kosten.
Wie groß sind die Datenpakete bei SIM-only?
Deutlich größer, als viele erwarten. Das Median-Datenpaket der SIM-only-Angebote lag bei 40 GB, das größte bei 512 GB, und 71 Prozent enthielten bereits 5G (79 Angebote mit GB-Angabe, Stand: August 2026). Der Grund ist wirtschaftlich: Ohne Gerätesubvention können Anbieter beim Volumen aggressiver kalkulieren — Datenvolumen kostet sie weniger als ein Smartphone.
- Bis 10 GB: reicht für Messenger, Musik und gelegentliches Streaming unterwegs.
- 20 bis 50 GB: der Alltagsbereich, in dem die meisten Angebote liegen.
- 100 GB und mehr: sinnvoll bei Videostreaming unterwegs oder Tethering für den Laptop.
- Unlimited: lohnt selten — prüft vorher euren echten Verbrauch der letzten drei Monate.
Wichtig ist die Kombination aus Volumen und Netz. Ein sehr großes Paket nützt wenig, wenn die Abdeckung an eurem Wohnort schwach ist. Wie sich die drei Netze unterscheiden, ordnen wir im Netzanbieter-Vergleich ein.
Achtet außerdem auf zwei Details, die das nominelle Volumen entwerten können. Erstens die Maximalgeschwindigkeit: Günstige Tarife begrenzen den Durchsatz dauerhaft, teils auf 25 oder 50 Mbit/s — für Streaming reicht das, für großes Tethering nicht immer. Zweitens die Datenautomatik, die nach Verbrauch automatisch kostenpflichtig nachbucht. Sie ist meist voreingestellt und lässt sich im Kundenkonto abschalten.
Beim Volumen gilt derselbe Rat wie überall im Mobilfunk: Lest euren tatsächlichen Verbrauch der letzten drei Monate in den Einstellungen eures Smartphones ab, statt zu schätzen. Die meisten überschätzen sich deutlich, weil sie an einzelne Ausreißermonate denken. Ein Paket, das zweimal im Jahr knapp wird, ist immer noch günstiger als eines, das elf Monate lang zur Hälfte ungenutzt bleibt.
Rechnet sich SIM-only gegenüber dem Bündel?

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Das hängt allein daran, ob ihr ein Gerät braucht. Die ehrliche Rechnung lautet: Bündelkosten über die Laufzeit minus SIM-only-Kosten über dieselbe Laufzeit — die Differenz ist der Preis, den ihr für das Smartphone zahlt. Liegt der über dem Marktpreis des Geräts, ist SIM-only plus Einzelkauf günstiger. In unserer Auswertung wiesen 285 der 581 Angebote einen Effektivpreis aus, im Median 3,65 € (Stand: August 2026) — dieser Wert enthält die gegengerechneten Boni und ist deshalb nicht direkt mit einer SIM-only-Grundgebühr vergleichbar.
- Schritt 1: Bündel-Gesamtkosten über 24 Monate ausrechnen, inklusive Zuzahlung und Anschlusspreis.
- Schritt 2: Gesamtkosten eines vergleichbaren SIM-only-Tarifs über 24 Monate danebenlegen.
- Schritt 3: Differenz bilden — das ist euer echter Gerätepreis im Bündel.
- Schritt 4: Diesen Betrag gegen den aktuellen Marktpreis des Geräts halten.
Die ausführliche Rechnung mit allen Posten steht im Handytarif-Vergleich; die Grundlagen zu Vertragsarten und Begriffen im Handyvertrag-Ratgeber.
Worauf müsst ihr bei Laufzeit und Anschlussgebühr achten?
SIM-only gibt es in drei Laufzeitvarianten, und der Preisunterschied zwischen ihnen ist kleiner als der Unterschied zum Bündel. Nur 20 der 581 Angebote waren ausdrücklich monatlich kündbar, also 3,4 Prozent (Stand: August 2026) — und alle davon waren SIM-only. Flexibilität gibt es in diesem Markt also ausschließlich ohne Gerät.
- 24 Monate: der Standard, meist der niedrigste Monatspreis.
- 12 Monate: guter Kompromiss, oft nur wenige Cent teurer.
- Ohne Laufzeit: ein bis drei Euro Aufschlag, Details im Ratgeber Handyvertrag monatlich kündbar.
- Anschlussgebühr: 39,99 € sind üblich — „ohne AG“ ist bei kurzen Laufzeiten entscheidend.
- Preis nach der Aktion: Prüft, ob die Grundgebühr nur befristet gilt.
Die Laufzeitfrage entscheidet sich weniger am Preis als an eurer Planbarkeit. Zwischen 24 und 12 Monaten liegen oft nur Centbeträge, zwischen 12 Monaten und keiner Bindung ein bis drei Euro. Wer weiß, dass er in einem Jahr umzieht oder ins Ausland geht, sollte den Aufschlag zahlen — eine vorzeitige Kündigung ist im deutschen Mobilfunk sonst praktisch nicht vorgesehen.
Ein Sonderfall ist die Vertragsverlängerung beim eigenen Anbieter. Wer aus einem Bündelvertrag heraus auf SIM-only wechseln will, bekommt als Bestandskunde meist schlechtere Konditionen angeboten als Neukunden. Prüft deshalb beide Wege — Verlängerung und Neuabschluss bei einem anderen Anbieter — bevor ihr unterschreibt. Die Rufnummer könnt ihr in beiden Fällen behalten.
Wie wechselt ihr vom Bündel auf SIM-only?

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Der Wechsel läuft wie jeder Anbieterwechsel — mit einem wichtigen Unterschied: Ihr müsst vorher sicherstellen, dass euer Gerät frei nutzbar ist. Seit der TKG-Novelle vom 1. Dezember 2021 dürfen Verträge höchstens 24 Monate Erstlaufzeit haben und sind danach mit einem Monat Frist kündbar (Quelle: Verbraucherzentrale, Stand: August 2026).
- SIM-Lock prüfen: Bei neueren Geräten selten, bei älteren Bündelgeräten möglich — der alte Anbieter muss entsperren.
- Ratenzahlung klären: Läuft die Gerätefinanzierung getrennt weiter, bleibt sie auch nach dem Tarifwechsel bestehen.
- Rufnummer mitnehmen: kostenlos und bis einen Monat nach Vertragsende möglich.
- Zeitlich staffeln: Der neue Anbieter steuert den Wechsel, siehe Handyvertrag wechseln.
- Kündigung dokumentieren: Musterschreiben in unserer Kündigungsvorlage.
Was ist mit eSIM und Zweitkarten?
SIM-only ist die natürliche Heimat der eSIM: Weil kein Gerät mitgeliefert wird, entfällt der Versand, und der Tarif ist oft binnen Minuten aktiv. Nicht jeder Anbieter unterstützt eSIM allerdings, und nicht jedes Gerät — prüft beides vor dem Abschluss, sonst wartet ihr doch auf eine Plastikkarte.
- eSIM: digital aktivierbar, praktisch für schnelle Wechsel und Dual-SIM-Nutzung.
- Multi-SIM: zusätzliche Karte mit derselben Nummer für Smartwatch oder Tablet, meist gegen Aufpreis.
- Zweitvertrag: Bei hohem Datenbedarf auf dem Tablet ist ein eigener günstiger SIM-only-Tarif oft billiger als eine Multi-SIM.
- Datentarife: Für Tablets gibt es reine Daten-SIMs ohne Telefonie — meist günstiger als eine Allnet-Flat.
Praktisch relevant ist die eSIM vor allem beim Anbieterwechsel und auf Reisen. Weil ihr zwei Profile parallel auf dem Gerät halten könnt, lässt sich ein neuer Tarif aktivieren, bevor der alte endet — die gefürchtete Lücke zwischen zwei Verträgen entfällt damit praktisch. Auf Auslandsreisen könnt ihr zusätzlich eine lokale Daten-eSIM buchen, ohne die deutsche Nummer zu verlieren.
Ein Hinweis zur Übertragung: Wechselt ihr das Endgerät, muss die eSIM neu eingerichtet werden — anders als bei der Plastikkarte, die ihr einfach umsteckt. Die meisten Anbieter erlauben das kostenlos über das Kundenkonto, einige verlangen dafür allerdings eine Gebühr. Ein Blick in die Preisliste vor dem Abschluss erspart die Überraschung beim nächsten Handykauf.
Unser Tipp: SIM-only-Tarife im Blick behalten
- Tarife ohne Gerät, täglich geprüft
- In unserer Mobilfunk-Kategorie kennzeichnen wir bei jedem Angebot Datenvolumen, Netz, Laufzeit und Anschlussgebühr — SIM-only-Tarife sind so schnell gefunden.
So prüfen wir Deals
- Effektivpreis statt Grundgebühr: Wir rechnen Anschlusspreis und Boni gegen die Laufzeit — erst dann sind Tarife vergleichbar.
- Aktualität: Wir prüfen Verfügbarkeit und Konditionen vor der Veröffentlichung und ziehen das „Stand“-Datum bei Updates hoch.
- Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Median nur 10,36 € Grundgebühr | Kein Gerät im Paket — Smartphone kostet extra |
| Median 40 GB Datenvolumen | Nur 17 Prozent der Angebote sind SIM-only |
| 71 Prozent bereits mit 5G | Anschlussgebühr fällt trotzdem an |
| Kurze Laufzeiten überhaupt nur hier möglich | Bonitätsprüfung wie bei jedem Postpaid-Vertrag |
Häufige Fragen zum Handyvertrag ohne Handy
Ist SIM-only dasselbe wie ein Handyvertrag ohne Handy?
Ja. SIM-only ist der englische Marktbegriff für einen Tarif, der nur die SIM-Karte und die Mobilfunkleistungen enthält. Deutsche Anbieter schreiben oft „ohne Handy“, „ohne Smartphone“ oder schlicht „Allnet-Flat“. Gemeint ist in allen Fällen dasselbe Produkt.
Wie viel spare ich mit SIM-only?
Das hängt vom Vergleichsangebot ab. Die Ersparnis entspricht dem Anteil, den ihr im Bündel für das Gerät zahlt. Rechnet die Gesamtkosten beider Varianten über dieselbe Laufzeit gegeneinander — die Differenz ist der Gerätepreis, den ihr im Bündel tragt.
Kann ich mein altes Handy weiterbenutzen?
In aller Regel ja. Achtet nur darauf, ob euer Gerät einen SIM-Lock hat — bei Bündelgeräten älterer Verträge kommt das vor. Der bisherige Anbieter muss das Gerät auf Wunsch entsperren. Bei neueren Smartphones ist ein SIM-Lock unüblich.
Gibt es SIM-only auch ohne Laufzeit?
Ja, und zwar ausschließlich dort: Alle 20 monatlich kündbaren Angebote unserer Auswertung waren SIM-only-Tarife. Der Aufschlag gegenüber der 24-Monats-Variante liegt meist bei ein bis drei Euro pro Monat.
Bekomme ich bei SIM-only auch 5G?
Meistens ja. In unserer Auswertung enthielten 71 Prozent der SIM-only-Angebote 5G. Achtet trotzdem auf die Angabe zur Maximalgeschwindigkeit — manche günstige Tarife drosseln dauerhaft auf ein niedrigeres Tempo, auch wenn 5G technisch verfügbar ist.
Brauche ich für SIM-only eine gute Bonität?
Es gilt dasselbe wie bei jedem Postpaid-Vertrag: Der Anbieter holt eine Auskunft ein. Weil kein Gerät finanziert wird, ist das Risiko für den Anbieter allerdings geringer — die Chancen stehen besser als beim Bündel. Mehr dazu im Ratgeber zum Handyvertrag trotz Schufa.
Lohnt sich eine Daten-SIM fürs Tablet?
Wenn ihr das Tablet regelmäßig unterwegs nutzt, ja. Reine Datentarife sind günstiger als eine Allnet-Flat, weil Telefonie und SMS fehlen. Prüft vorher, ob eine Multi-SIM eures bestehenden Vertrags nicht schon reicht.
Fazit: Ohne Gerät zahlt ihr nur, was ihr nutzt
Ein Handyvertrag ohne Handy ist die ehrlichste Variante im Mobilfunk: Ihr zahlt für Netz und Datenvolumen, nicht für ein Gerät, das ihr vielleicht gar nicht braucht. Der Haken ist die Sichtbarkeit — nur 17 Prozent der Angebote sind SIM-only, ihr müsst sie gezielt suchen. Drei Faustregeln:
- Erst den Gerätebedarf klären, dann den Tarif wählen.
- Anschlussgebühr auf die Laufzeit umlegen, bevor ihr Angebote vergleicht.
- Datenvolumen am echten Verbrauch ausrichten — 40 GB sind der Marktmedian, nicht euer Bedarf.
Alle Grundlagen zu Vertragsarten, Kosten und euren Rechten stehen im Handyvertrag-Ratgeber; aktuelle Tarife findet ihr laufend in der Kategorie für Handyverträge.