Generationen im Überblick 2026: Boomer bis Gen Alpha mit Jahrgängen

Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen, die in einem gemeinsamen Zeitraum geboren wurde und deshalb ähnliche prägende Ereignisse in Kindheit und Jugend erlebt hat. Von der Nachkriegsgeneration bis zur Generation Beta, die 2025 begonnen hat, liegen rund 95 Jahrgänge – die Grenzjahre dazwischen schwanken je nach Quelle allerdings um bis zu fünf Jahre. Diese Übersicht zeigt euch die gängigen Spannen, sagt offen, welcher Definition wir folgen, und ordnet ein, was die Zahlen über das Einkaufsverhalten der Altersgruppen wirklich hergeben – Stand: September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben gängige Generationen von der Nachkriegsgeneration bis zur Generation Beta (ab 2025)
  • Es gibt keine amtliche Festlegung – die Grenzjahre unterscheiden sich je nach Quelle um mehrere Jahre
  • In Deutschland begann der Geburtenboom erst Mitte der 1950er, der Höhepunkt lag 1964 bei rund 1,36 Millionen Geburten
  • Beim Onlinekauf trennt nicht die Generation, sondern die Lebensphase: die 25- bis 44-Jährigen kaufen häufiger online als die 16- bis 24-Jährigen

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Welche Generationen gibt es aktuell eigentlich?

Im deutschsprachigen Raum sind sieben Generationen gebräuchlich: Nachkriegsgeneration, Babyboomer, Generation X, Millennials (Generation Y), Generation Z, Generation Alpha und seit 2025 die Generation Beta. Den Anker in der Mitte bilden die Babyboomer – laut Statistischem Bundesamt wurden allein im Spitzenjahr 1964 rund 1,36 Millionen Kinder geboren, so viele wie nie wieder in der deutschen Nachkriegsgeschichte (Stand: August 2026).

Die Reihenfolge ist unstrittig, die Grenzen sind es nicht. Wer eine Generationen-Übersicht sucht, sucht meist nach genau zwei Dingen: der eigenen Einordnung und einer Tabelle, die man weiterreichen kann. Beides bekommt ihr hier – mit dem ehrlichen Zusatz, dass jede solche Tabelle eine Konvention ist und keine Messung.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Kohorte und Generation. Eine Kohorte ist schlicht ein Geburtsjahrgang, also eine reine Zählgröße der Bevölkerungsstatistik. Eine Generation ist die Deutung darüber: die Annahme, dass diese Jahrgänge etwas Gemeinsames erlebt haben. Die Zählgröße ist hart, die Deutung ist weich – und deshalb wandern die Jahreszahlen.

Generationen Übersicht: Tabelle mit Geburtsjahren

Generationen Übersicht mit Jahrgängen von der Nachkriegsgeneration bis Generation Beta

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die folgende Tabelle zeigt die international am häufigsten verwendeten Spannen. Sie deckt sich für die Babyboomer nicht exakt mit der deutschen Geburtenstatistik – dort setzte der Boom laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung erst Mitte der 1950er Jahre ein (Stand: 2019); mehr dazu weiter unten.

Generation Geburtsjahre Alter 2026
Nachkriegsgeneration 1930–1945 81–96
Babyboomer 1946–1964 62–80
Generation X 1965–1980 46–61
Millennials 1981–1996 30–45
Generation Z 1997–2009 17–29
Generation Alpha 2010–2024 2–16
Generation Beta ab 2025 0–1

Stand: September 2026. Die Spannen sind Konventionen, keine amtlichen Festlegungen. Für die Babyboomer nennt die deutsche Bevölkerungsforschung häufig 1955 bis 1969, weil der Geburtenanstieg hierzulande später einsetzte als in den USA. Millennials heißen auch Generation Y, die Nachkriegsgeneration wird je nach Quelle auch Wiederaufbau- oder stille Generation genannt.

Für die Generation Alpha und die Generation Beta stammen die Spannen vom australischen Demografen Mark McCrindle, der beide Bezeichnungen geprägt hat: Alpha umfasst 2010 bis 2024, Beta beginnt 2025 und endet 2039. McCrindle schneidet die Generationen bewusst in gleich lange Blöcke von 15 Jahren – das macht die Tabelle glatt, ist aber genau die Vereinfachung, an der sich die Kritik entzündet.

Wie heißen die Generationen nach den Babyboomern?

Auf die Babyboomer folgen Generation X, Millennials, Generation Z, Generation Alpha und Generation Beta – fünf Bezeichnungen für rund 60 Jahrgänge, wobei jede neue Generation nach McCrindles Systematik 15 Jahrgänge umfasst (Stand: 2025). Nach Beta sind Gamma (2040 bis 2054) und Delta (2055 bis 2069) bereits vorgesehen.

Der Wechsel von Buchstaben zu griechischen Zeichen hat einen banalen Grund: Nach Z war das lateinische Alphabet aufgebraucht. Die Kette X, Y, Z entstand ihrerseits aus einem Romantitel – Douglas Couplands „Generation X“ von 1991 – und nicht in einem Forschungsinstitut. Wer die Namen für wissenschaftliche Kategorien hält, überschätzt ihre Herkunft.

Im Deutschen laufen zusätzlich Eigenbezeichnungen mit, die es im Englischen nicht gibt: „Generation Golf“ für die westdeutschen Jahrgänge um 1965 bis 1975, „Wendekinder“ für die letzten teilweise in der DDR sozialisierten Jahrgänge und die „68er“ als politische Selbstbeschreibung. Diese Begriffe beschreiben keine anderen Menschen, sondern dieselben Jahrgänge aus einer anderen Perspektive.

Wie sicher sind die Grenzjahre – und welcher Definition folgen wir?

Die Grenzjahre sind unsicher, und zwar systematisch: Für den Beginn der Generation Z findet ihr je nach Quelle 1995, 1997 oder 2000, für ihr Ende 2009, 2010 oder 2012 – eine Spanne von bis zu fünf Jahren an beiden Enden. Der einzige international breit übernommene Fixpunkt ist die Millennial-Spanne 1981 bis 1996, die das US-Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center 2018 festgelegt hat; Pew hat 2023 zugleich angekündigt, generationenbezogene Auswertungen künftig deutlich zurückhaltender zu verwenden.

Wir folgen in der Tabelle oben einer Mischung, und zwar aus einem nachvollziehbaren Grund: Für Millennials und Generation X nehmen wir die Pew-Spannen, weil sie in Medien, Studien und Marktforschung am häufigsten zitiert werden und die Vergleichbarkeit zu anderen Quellen sichern. Für Alpha und Beta nehmen wir McCrindle, weil er diese Begriffe geprägt hat und es schlicht keine konkurrierende Standard-Definition gibt. Für die Babyboomer nennen wir die internationale Spanne 1946 bis 1964 in der Tabelle und die deutsche Realität von Mitte der 1950er bis Ende der 1960er in der Fußnote, weil beide Angaben stimmen – sie beantworten nur verschiedene Fragen.

Was wir bewusst nicht tun: eine eigene Spanne erfinden, die niemand sonst verwendet. Eine Generationentabelle ist nur so viel wert, wie sie sich mit anderen Tabellen vergleichen lässt.

Warum die Jahrgänge in Deutschland anders liegen als in den USA

Postkarten Zeitung und Kofferradio als Symbol für die deutschen Generationen und ihre Prägung

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der deutsche Babyboom begann rund zehn Jahre später als der amerikanische: Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt, in Deutschland habe „ein echter Geburtenboom erst mit Verzögerung Mitte der 1950er-Jahre“ eingesetzt und bis Mitte der 1960er gedauert (Stand: Dezember 2020). In den USA rechnet man dagegen ab 1946, also ab der Rückkehr der Soldaten.

Der Grund liegt in der Nachkriegslage. Während in den USA unmittelbar nach 1945 Wohlstand und Familiengründung zusammenfielen, waren in Deutschland zuerst Wiederaufbau, Vertreibung und Währungsreform zu bewältigen. Der Geburtenanstieg kam erst mit dem Wirtschaftswunder – und endete abrupt: Nach dem Höchststand 1964 fielen die Geburtenzahlen innerhalb weniger Jahre stark, ein Einbruch, der umgangssprachlich als Pillenknick bekannt ist.

Wer amerikanische Generationentabellen unbesehen auf Deutschland überträgt, verschiebt die Babyboomer deshalb um fast ein Jahrzehnt nach vorn. Das ist kein akademisches Detail: Es entscheidet darüber, welche Jahrgänge man als „geburtenstark“ bezeichnet und wann die entsprechende Renteneintrittswelle erwartet wird.

Welche Ereignisse haben die Generationen in Deutschland geprägt?

Die prägenden Ereignisse unterscheiden sich in Deutschland deutlich von den amerikanischen Bezugspunkten – statt Vietnamkrieg und Watergate stehen hier Mauerbau, Ölkrise, Tschernobyl, Mauerfall und Euro-Einführung. Für die ostdeutschen Jahrgänge kommt ein eigener Begriff hinzu: Als „Wendekinder“ gelten laut Bundeszentrale für politische Bildung etwa die Jahrgänge 1973 bis 1984, also die letzten noch teilweise in der DDR sozialisierten Geburtsjahrgänge (Stand: 2020).

Genau an dieser Stelle warnt die Forschung vor Überdehnung. Der Historiker Benjamin Ziemann formuliert es in der bpb-Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ so: „Generationen sind in erster Linie jedoch Identitätskonstruktionen, die bestimmte Alterskohorten in der Gesellschaft sichtbar machen“ (Stand: 2020). Eine Generation entsteht demnach nicht automatisch aus einem geteilten Erlebnis, sondern erst dann, wenn sich Menschen selbst so beschreiben.

Praktisch heißt das: Ein Jahrgang kann mehreren Deutungen zugleich angehören. Wer 1980 in Leipzig geboren wurde, ist nach Tabelle Generation X, nach ostdeutscher Lesart Wendekind und wird im Marketing oft zu den „älteren Millennials“ gezählt. Alle drei Zuordnungen sind vertretbar, keine ist die einzig richtige.

Bin ich ein Millennial oder Gen Z?

Die Grenze verläuft nach der gängigsten Definition zwischen den Jahrgängen 1996 und 1997: Wer 1996 oder früher geboren wurde, zählt zu den Millennials (1981 bis 1996), wer 1997 oder später geboren wurde, zur Generation Z – so hat es das Pew Research Center 2018 festgelegt und seitdem beibehalten. Andere Quellen ziehen die Linie bei 1995 oder erst bei 2000.

Als inhaltliche Faustregel hilft die Frage nach dem Smartphone: Millennials haben die Umstellung vom Festnetz und Modem zum mobilen Internet als Jugendliche bewusst miterlebt, die Generation Z kennt Smartphone und Dauer-Onlinesein aus der Kindheit. Wer sich an eine Zeit vor Google erinnert, sitzt eher auf der Millennial-Seite.

An den Rändern ist die Zuordnung ohnehin unscharf. Für die Jahrgänge 1993 bis 1999 hat sich deshalb der Zwischenbegriff „Zillennials“ etabliert – keine offizielle Kategorie, aber eine ehrliche Beschreibung dafür, dass an einer gesetzten Grenze niemand plötzlich anders lebt.

Was kommt nach der Generation Z?

Nach der Generation Z folgt die Generation Alpha mit den Jahrgängen 2010 bis 2024, danach die Generation Beta ab 2025 – beide Bezeichnungen stammen von Mark McCrindle, der für die Generation Beta einen Anteil von 16 Prozent an der Weltbevölkerung bis 2035 prognostiziert (Stand: 2025). Das Alphabet war nach Z aufgebraucht, deshalb der Wechsel ins Griechische.

Die Generation Beta hat 2026 also gerade ihr erstes Lebensjahr hinter sich. Alles, was ihr über sie lesen könnt, ist zwangsläufig Prognose – belastbare Aussagen über Konsum, Mediennutzung oder Werte gibt es für einen Jahrgang, der noch nicht sprechen kann, nicht. Seriös sind an dieser Stelle nur die demografischen Rahmendaten.

Und die sind in Deutschland eindeutig: 2025 wurden laut Statistischem Bundesamt 654.241 Kinder lebend geboren, die zusammengefasste Geburtenziffer lag bei 1,32 Kindern je Frau und damit auf dem niedrigsten Stand seit der Nachkriegszeit (Stand: Juli 2026). Die Generation Beta startet also als eine der zahlenmäßig kleinsten Generationen der deutschen Geschichte – der Jahrgang 1964 war mit rund 1,36 Millionen Geburten mehr als doppelt so groß.

Merkmale der Generation Alpha im Vergleich

Tablet Sprachassistent und Malstifte als Symbol für die Generation Alpha im Vergleich zur Generation Z

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der zentrale Unterschied zur Generation Z ist der Einstiegszeitpunkt: Die Generation Alpha ist ab 2010 geboren, also im selben Jahr, in dem das erste iPad erschien, und wächst damit als erste Generation vollständig mit Touchscreens, Sprachassistenten und Streaming auf. Die Generation Z hat diese Geräte noch als Neuerung erlebt, die Generation Alpha kennt nichts anderes.

Belastbare Konsumdaten gibt es für diese Gruppe kaum, und das aus einem simplen Grund: Die ältesten Alphas sind 2026 gerade 16, die jüngsten zwei Jahre alt. Marktforschung, die schon jetzt „das Kaufverhalten der Generation Alpha“ beschreibt, misst in aller Regel das Verhalten der Eltern – also von Millennials. Wer euch Prozentzahlen zum Sparverhalten Zehnjähriger präsentiert, sollte die Erhebungsmethode erklären können.

Was sich seriös sagen lässt, betrifft die Mediennutzung im Haushalt: Lineares Fernsehen spielt in Familien mit jüngeren Kindern eine kleinere Rolle als Abrufdienste. Wie sich dieser Markt sortiert und was die Dienste kosten, haben wir in unserem Ratgeber Streaming einfach erklärt aufgeschlüsselt.

Wie kauft jede Generation ein? Zahlen statt Klischees

Drei Generationen vergleichen Angebote mit Prospekt Notebook und Smartphone

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der wichtigste Befund widerspricht dem Klischee: Nicht die Jüngsten kaufen am häufigsten online, sondern die mittlere Altersgruppe. Laut IKT-Erhebung des Statistischen Bundesamts haben 82 Prozent der 25- bis 44-Jährigen in den letzten drei Monaten online eingekauft, bei den 16- bis 24-Jährigen waren es 71 Prozent (Stand: November 2025).

Altersgruppe Onlinekauf in 3 Monaten
16 bis 24 Jahre 71 %
25 bis 44 Jahre 82 %
45 bis 64 Jahre 68 %
65 bis 74 Jahre 50 %

Quelle: Statistisches Bundesamt, IKT-Erhebung private Haushalte, Erhebungsjahr 2025, Stand: 27. November 2025. Gezählt werden Personen, die in den drei Monaten vor der Befragung online Waren oder Dienstleistungen gekauft haben – nicht, wie viel sie ausgegeben haben.

Die Erklärung dafür ist keine Technikfrage, sondern eine Lebensphasenfrage: Wer Haushalt, Kinder und volles Einkommen hat, bestellt schlicht mehr. Und die Älteren holen deutlich auf – während 2021 erst 66 Prozent der 55- bis 74-Jährigen überhaupt schon einmal online gekauft hatten, waren es 2024 bereits 73 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet (Stand: November 2024).

Wo sich die Generationen tatsächlich trennen, ist der Kanal, nicht die Kaufbereitschaft. Genau das ist der Fehler in den meisten Generationen-Ratgebern: Sie beschreiben einen Unterschied im „Ob“, wo in Wahrheit nur einer im „Wie“ existiert.

Was die Zahlen über Preisbewusstsein und Kanäle sagen

Beim Einkaufskanal ist der Altersunterschied dagegen groß und belegbar: Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung von 1.120 Internetnutzenden ab 16 Jahren kaufen 29 Prozent aller Befragten über soziale Netzwerke ein, unter den 16- bis 29-Jährigen sind es 48 Prozent und bei den 30- bis 49-Jährigen 36 Prozent (Erhebung 2025). Instagram nutzen dafür 34 Prozent der Jüngeren, TikTok 20 Prozent.

Interessanter als der Kanal ist die Haltung dahinter. In derselben Befragung wünschen sich 43 Prozent der 16- bis 29-Jährigen eine klare Kennzeichnung von Werbebeiträgen – die Gruppe, die am stärksten über Social Media kauft, ist zugleich die, die am deutlichsten Transparenz einfordert. Das Bild vom leicht beeinflussbaren jungen Publikum hält den eigenen Zahlen nicht stand.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion den eigenen Magazin-Bestand ausgezählt: Von 992 veröffentlichten Ratgebern behandeln 73 den Gebraucht- und Second-Hand-Kauf und 84 den Umgang mit Abos – aber nur 2 arbeiten überhaupt mit einem Generationen-Label (Stand: 2. September 2026). Wir halten die Kategorie in der Beratungspraxis schlicht für zu grob.

Das deckt sich mit der Beobachtung aus den Daten: Preisbewusstsein hängt an Einkommen und Haushaltsgröße, nicht am Geburtsjahr. Wer den Gebrauchtmarkt für ein reines Gen-Z-Phänomen hält, unterschätzt, wie lange Flohmarkt und Kleinanzeigen in Deutschland schon zum Alltag gehören – wie ihr dabei konkret vorgeht, steht in unserem Ratgeber Kleidung verkaufen.

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Schnelle Orientierung über 95 Jahrgänge Keine amtliche Definition der Grenzjahre
Gemeinsame Sprache für Studien und Medien Abweichungen von bis zu fünf Jahren je Quelle
Zeigt demografische Wellen wie 1964 sichtbar auf Begriffe stammen aus den USA, nicht aus Deutschland
Hilft bei der Einordnung eigener Prägungen Verdeckt Unterschiede nach Einkommen und Region

Häufige Fragen zu Generationen und Jahrgängen

Die folgenden Fragen tauchen rund um Generationen-Übersichten am häufigsten auf. Wo eine Zahl genannt wird, steht die Quelle dabei – bei den Grenzjahren gilt weiterhin die Spanne von bis zu fünf Jahren je nach Definition (Stand: September 2026).

Gibt es offizielle wissenschaftliche Standards für die Geburtsjahre?

Nein. Weder das Statistische Bundesamt noch eine internationale Institution legt Generationsgrenzen amtlich fest. Die amtliche Statistik arbeitet mit Geburtsjahrgängen und Altersgruppen, nicht mit Generationsnamen. Die verbreiteten Spannen stammen von Forschungsinstituten wie dem Pew Research Center oder von einzelnen Demografen wie Mark McCrindle – sie sind Konvention, nicht Norm.

Warum überschneiden sich die Geburtsjahre in verschiedenen Quellen?

Weil jede Quelle ein anderes Kriterium anlegt. Manche schneiden nach Geburtenzahlen, manche nach technologischen Umbrüchen, manche nach politischen Zäsuren, McCrindle nach gleich langen 15-Jahres-Blöcken. Dazu kommt die nationale Verschiebung: Der deutsche Babyboom lief rund ein Jahrzehnt später als der amerikanische. Unterschiede von zwei bis fünf Jahren sind deshalb der Normalfall.

Welche soziologischen Ereignisse prägen diese Generationen?

In Deutschland vor allem Wiederaufbau und Wirtschaftswunder für die Nachkriegsgeneration, Ölkrise und Bildungsexpansion für die Babyboomer, Tschernobyl und Massenarbeitslosigkeit für die Generation X, Mauerfall und Euro für die Millennials sowie Finanzkrise, Klimadebatte und Pandemie für die Generation Z. Der Historiker Benjamin Ziemann weist allerdings darauf hin, dass ein geteiltes Ereignis allein noch keine Generation stiftet.

Welche Generation bin ich, wenn ich 1995 geboren wurde?

Nach der Pew-Definition seid ihr Millennials, denn diese Spanne reicht bis einschließlich 1996. Quellen, die die Generation Z bereits 1995 beginnen lassen, zählen euch dagegen dazu. Für genau diese Grauzone hat sich der inoffizielle Begriff „Zillennials“ eingebürgert. Beide Zuordnungen sind vertretbar – entscheidend ist, dass ihr in einem Vergleich immer dieselbe Quelle verwendet.

Wann endet die Generation Z genau?

Es gibt kein festes Enddatum, das alle Quellen teilen. Verbreitet sind 2009, 2010 und 2012. Wir setzen das Ende auf 2009, weil die Generation Alpha nach McCrindle 2010 beginnt und sich die beiden Spannen sonst überlappen würden. Wichtig ist nur, dass eine Übersicht in sich schlüssig bleibt und keine Jahrgänge doppelt oder gar nicht vergibt.

Wie nennt man Kinder, die nach 2010 geboren sind?

Kinder mit den Geburtsjahren 2010 bis 2024 gehören zur Generation Alpha, ab 2025 beginnt die Generation Beta. Beide Namen gehen auf den Demografen Mark McCrindle zurück. Im Alltag hört man für die Alphas auch „iPad-Generation“ – das ist eine Zuschreibung von außen und keine eigenständige Definition.

Welche Generation ist aktuell im Arbeitsmarkt am stärksten vertreten?

Gemessen an der Altersgruppe stellen Millennials und Generation X zusammen den größten Teil der Erwerbstätigen, weil sie 2026 die Jahrgänge zwischen 30 und 61 abdecken. Die Babyboomer scheiden dagegen laufend aus: Der geburtenstärkste Jahrgang 1964 mit rund 1,36 Millionen Menschen erreicht in den kommenden Jahren das Rentenalter – das ist der demografische Kern der Debatte um den Fachkräftemangel.

Was bedeutet Generation Z?

Generation Z bezeichnet die Jahrgänge ab 1997, die Nachfolgegeneration der Millennials. Der Buchstabe hat keine inhaltliche Bedeutung – er setzt schlicht die Reihe X und Y fort, die mit Douglas Couplands Roman „Generation X“ begann. Die Generation Z ist die erste, die vollständig mit Smartphone und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist.

Fazit: Welche Generationen-Übersicht ihr wirklich braucht

Eine Generationentabelle ist ein Ordnungsangebot, keine Messung. Sie hilft, 95 Jahrgänge schnell zu sortieren, und sie verrät zuverlässig etwas über demografische Wellen – der Jahrgang 1964 mit rund 1,36 Millionen Geburten gegen 654.241 im Jahr 2025 ist eine harte Zahl, kein Deutungsvorschlag. Sobald daraus aber Aussagen über Charakter, Werte oder Kaufverhalten werden, wird es dünn.

Drei Faustregeln für den Umgang mit solchen Übersichten:

  • Quelle mitnennen: Wer eine Spanne zitiert, sollte sagen, von wem sie stammt – sonst ist sie nicht überprüfbar.
  • Nicht mischen: In einem Vergleich immer dieselbe Definition durchhalten, sonst verschieben sich die Gruppengrößen.
  • Zahlen schlagen Zuschreibungen: Beim Einkaufsverhalten trennt die Lebensphase deutlich schärfer als das Geburtsjahr.

Wenn ihr wissen wollt, wie sich das im Alltag auswirkt – etwa beim Preisvergleich, beim Gebrauchtkauf oder bei Abos –, findet ihr die passenden Ratgeber gebündelt in unserem MonsterDealz-Magazin; die aktuellen Angebote laufen dagegen direkt auf MonsterDealz.de.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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