Paketpreise 2026: DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS im Vergleich

Der günstigste Paketversender in Deutschland lässt sich nicht pauschal benennen — er hängt davon ab, ob euer Paket schwer und klein oder leicht und sperrig ist. DHL rechnet als einziger der fünf großen Anbieter nach Gewicht ab, GLS, DPD, Hermes und UPS nach Maßen. Für dasselbe Paket entstehen dadurch Unterschiede von über 15 Euro. Dieser Paketpreise-Vergleich zeigt euch alle aktuellen Tarife und wann welcher Anbieter gewinnt – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Günstigster Einstieg: GLS mit 3,29 Euro für ein XS-Paket bei Abgabe und Zustellung im Paketshop.
  • DHL rechnet nach Gewicht, alle anderen nach Maßen — das dreht den Preisvergleich je nach Paketform komplett um.
  • Ein 15-Kilo-Paket in Schuhkartongröße kostet bei DHL 18,99 Euro, bei GLS 3,89 Euro.
  • UPS hat mit 70 kg und 400 cm Gurtmaß die höchsten Limits, veröffentlicht aber keine feste Privatkunden-Preisliste.

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Paketpreise 2026 im Vergleich: alle fünf Anbieter auf einen Blick

Paketpreise im Vergleich: fünf Versandkartons in unterschiedlichen Größen nebeneinander

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Fünf Paket-Anbieter teilen den deutschen Privatkundenmarkt unter sich auf, und die Spanne beim Einstiegspreis reicht von 3,29 Euro bis 4,19 Euro. Wer Paket-Preise vergleichen will, stolpert allerdings sofort über ein Problem: Die Anbieter messen nicht dasselbe. DHL staffelt nach Gewichtsklassen, GLS, DPD und Hermes nach der Summe aus längster und kürzester Seite, UPS nach einer eigenen Gurtmaß-Formel.

Ein ehrlicher Paketversand-Vergleich kann deshalb nicht mit einer einzigen Rangliste enden. Ein Paket-Vergleich, der behauptet, Anbieter X sei generell der günstigste Paketversand, ignoriert genau die Systematik, nach der abgerechnet wird. Wir zeigen deshalb zuerst alle Tarife nebeneinander und danach, welcher Anbieter bei welcher Paketform gewinnt. Wie ihr eine laufende Sendung bei DHL, GLS, Hermes und Co. verfolgt, erklären wir in unserem Überblick zur Sendungsverfolgung.

Die folgende Übersicht zeigt die Online-Preise für den nationalen Versand, jeweils in der günstigsten und der komfortabelsten Variante. „Paketshop“ bedeutet: Ihr gebt das Paket im Shop ab und der Empfänger holt es dort auch wieder ab. „Haustür“ heißt Zustellung an die Empfängeradresse.

Anbieter Größe / Klasse Paketshop Haustür Max. Gewicht
GLS XS (max. 35 cm) 3,29 € 4,59 € 40 kg
GLS S (max. 50 cm) 3,89 € 5,49 € 40 kg
GLS M (max. 70 cm) 5,59 € 6,89 € 40 kg
GLS L (max. 90 cm) 10,00 € 10,99 € 40 kg
GLS XL (Gurtmaß 300 cm) 22,00 € 23,99 € 40 kg
DPD XS (bis 35 cm) 3,59 € 5,15 € 20 kg
DPD S (bis 50 cm) 4,09 € 5,45 € 20 kg
DPD M (bis 70 cm) 5,78 € 6,95 € 20 kg
DPD L (bis 90 cm) 10,79 € 10,95 € 20 kg
DPD XL (Gurtmaß 300 cm) 18,69 € 20 kg
Hermes Päckchen (max. 37 cm) 3,99 € 5,19 € 25 kg
Hermes S (max. 50 cm) 4,89 € 5,79 € 25 kg
Hermes M (max. 80 cm) 5,90 € 6,99 € 25 kg
Hermes L (max. 120 cm) 9,90 € 10,99 € 25 kg
Hermes XL (max. 150 cm) 28,99 € 31,5 kg
DHL Päckchen S (35×25×10 cm) 4,19 € 2 kg
DHL Päckchen M (60×30×15 cm) 5,19 € 2 kg
DHL Paket bis 5 kg 7,69 € 5 kg
DHL Paket bis 10 kg 10,49 € 10 kg
DHL Paket bis 20 kg 18,99 € 20 kg
DHL Paket bis 31,5 kg 23,99 € 31,5 kg

Die Zahlen stammen direkt von den Preisseiten der Anbieter: DHL, Hermes, GLS und DPD, abgerufen im August 2026. Alle Preise gelten für die Online-Frankierung im Inland.

Was kostet ein Hermes-Paket?

Ein Hermes-Paket kostet im Paketshop 4,89 Euro in der Größe S, 5,90 Euro bei M und 9,90 Euro bei L. An der Haustür abgeholt werden daraus 5,79, 6,99 beziehungsweise 10,99 Euro. Das Päckchen bis 37 Zentimeter liegt bei 3,99 Euro, die Klasse XL bei 28,99 Euro (Stand: August 2026).

Entscheidend ist bei Hermes nicht das Gewicht, sondern die längste Seite: S bis 50, M bis 80 und L bis 120 Zentimeter, jeweils bis 25 Kilogramm. Wer diese Grenze reißt, fällt direkt auf XL für 28,99 Euro — dort sitzt der größte Preissprung im gesamten Hermes-Tarif.

Zwei Punkte sparen bares Geld. Erstens kostet die Abholung zu Hause gut das Doppelte: 10,79 statt 4,89 Euro beim S-Paket. Zweitens fällt bei nicht quaderförmigen Sendungen ein Sperrgutzuschlag von 19,95 Euro an.

Im Vergleich der fünf Anbieter ist Hermes damit weder der günstigste noch der teuerste: Bei kleinen Paketen liegt GLS vorn (3,89 gegen 4,89 Euro), bei schweren, aber kompakten Sendungen DHL (7,69 gegen 28,99 Euro). Hermes punktet dafür mit über 17.000 Paketshops und einer Haftung bis 500 Euro.

Warum DHL mal der teuerste und mal der günstigste Anbieter ist

Kleines schweres Paket neben großem leichtem Paket als Vergleich der Abrechnungsart

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der wichtigste Satz dieses Vergleichs steht auf der Preisseite von Hermes, und er erklärt fast alles: „Der Preis richtet sich nach den Maßen und nicht nach dem Gewicht.“ Bei GLS klingt es identisch: Dort heißt es, die Versandkosten richteten sich nach der Paketgröße. Genau darin liegt der Unterschied zu DHL, wo die Gewichtsklasse den Preis bestimmt. Zwei Rechenbeispiele zeigen, wie stark sich das auswirkt.

Beispiel 1 — schwer und klein. Ihr verschickt 15 Kilogramm Bücher in einem Karton von 30 × 20 × 15 Zentimetern. Die Summe aus längster und kürzester Seite beträgt 45 Zentimeter, das Paket fällt damit überall in die Klasse S:

  • GLS: 3,89 Euro (Paketshop) beziehungsweise 5,49 Euro an die Haustür — 40 Kilogramm sind erlaubt.
  • DPD: 4,09 Euro (Shop2Shop) beziehungsweise 5,45 Euro mit DPD Classic.
  • Hermes: 4,89 Euro (Paketshop) beziehungsweise 5,79 Euro an die Haustür.
  • DHL: 18,99 Euro, weil 15 Kilogramm in die Klasse „bis 20 kg“ fallen.

Der Unterschied zwischen GLS und DHL beträgt hier 15,10 Euro — bei identischem Paket fast das Fünffache. Wer regelmäßig Schweres in kleinen Kartons verschickt, zahlt bei DHL deutlich drauf.

Beispiel 2 — leicht und sperrig. Jetzt dasselbe umgekehrt: zwei Kilogramm Bettdecke in einem Karton von 100 × 40 × 30 Zentimetern. Längste plus kürzeste Seite ergibt 130 Zentimeter:

  • DHL: 7,69 Euro. Das Paket wiegt nur zwei Kilo, passt aber nicht mehr ins Päckchenmaß — also greift die 5-Kilo-Klasse mit 120 × 60 × 60 Zentimetern.
  • DPD: 18,69 Euro, weil 130 Zentimeter die L-Grenze von 90 Zentimetern sprengen und nur noch XL bleibt.
  • GLS: 22,00 Euro in der XL-Klasse.
  • Hermes: 28,99 Euro, da über der L-Grenze von 120 Zentimetern nur das XL-Paket mit Abholung bleibt.

Hier dreht sich das Verhältnis komplett: DHL ist mit 7,69 Euro der mit Abstand günstigste Paketversand, Hermes mit 28,99 Euro fast viermal so teuer. Die Faustregel lautet deshalb: Schwer und kompakt gehört zu GLS oder DPD, leicht und voluminös zu DHL.

UPS-Preise, Paketmaße und Gurtmaß: was wirklich gilt

Gurtmaß am Paket messen: Hände mit Maßband an einem Versandkarton

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

UPS ist der Sonderfall unter den fünf Anbietern und der Grund, warum die Frage nach UPS-Paketpreisen so oft unbeantwortet bleibt: Es gibt keine öffentliche Festpreisliste für Privatkunden wie bei DHL oder Hermes. Der Preis entsteht aus drei Bausteinen — dem Grundtarif nach Zone und Gewicht, einem wöchentlich angepassten Treibstoffzuschlag und möglichen Zusatzgebühren etwa für abgelegene Zustellgebiete. Wer UPS-Preise fürs Paket wissen will, muss deshalb über den Versandrechner gehen; eine Tabelle wie bei den anderen vier gibt es nicht.

Eindeutig geregelt sind dagegen die UPS-Paketmaße. UPS nennt auf seiner Support-Seite vier harte Grenzen:

  • Maximalgewicht: 70 Kilogramm pro Paket — mehr als doppelt so viel wie bei DHL oder Hermes.
  • Maximale Länge: 274 Zentimeter.
  • UPS-Gurtmaß: maximal 400 Zentimeter, berechnet als Länge + 2 × Breite + 2 × Höhe.
  • Ab 25 Kilogramm ist ein spezieller Aufkleber für schwere Pakete Pflicht.

Das Gurtmaß bei UPS ist damit der großzügigste Wert am Markt: DHL erlaubt nach derselben Formel nur 300 Zentimeter, GLS ebenfalls 300 Zentimeter und DPD in der XL-Klasse gleichfalls 300 Zentimeter. Wer ein Paket verschicken will, das an diesen 300 Zentimetern scheitert, hat bei UPS noch 100 Zentimeter Luft — das ist in der Praxis der häufigste Grund, überhaupt zu UPS zu wechseln.

Ein Rechenbeispiel zum Gurtmaß bei UPS: Ein Karton von 120 × 50 × 40 Zentimetern ergibt 120 + 2 × 50 + 2 × 40 = 300 Zentimeter. Bei DHL, GLS und DPD ist damit exakt die Obergrenze erreicht, bei UPS bleibt Spielraum. Wichtig: In die Formel geht immer die längste Seite als Länge ein, die beiden anderen zählen doppelt.

Was kostet es, ein UPS-Paket zu versenden? Weil es keine Preisliste gibt, hilft nur der Versandrechner auf der UPS-Seite — dort gebt ihr Maße, Gewicht und Zielort ein und bekommt den tagesaktuellen Preis. Als Orientierung gilt: Für Standardpakete im Inland liegt UPS in aller Regel über den Tarifen von GLS, DPD und Hermes, weil dort das Paketshop-Modell den Preis drückt. Die Preise für UPS-Pakete werden erst dann konkurrenzfähig, wenn Gewicht oder Maße die Limits der anderen Anbieter sprengen. Für ein 45-Kilo-Paket etwa gibt es schlicht keine Alternative: DHL und Hermes enden bei 31,5 Kilogramm, GLS bei 40, DPD bei 20.

Auch bei der Paketgröße hat UPS bei Übergrößen die Nase vorn. Wer wissen will, welche UPS-Paketgrößen und Preise für den eigenen Karton gelten, braucht nur zwei Werte: das Gewicht und das Gurtmaß nach obiger Formel. Liegt beides unter 70 Kilogramm und 400 Zentimetern, wird das Paket angenommen — eine Klasseneinteilung wie das S/M/L-Schema der Wettbewerber gibt es bei UPS für Privatkunden nicht.

DHL, Hermes, GLS, DPD oder UPS — welcher Paketdienst passt zu welchem Paket?

Die Frage „DHL oder DPD?“ lässt sich mit den Zahlen aus den ersten beiden Kapiteln recht klar beantworten, denn in vier von fünf Größenklassen liegt DPD vorn. Hier die häufigsten Direktvergleiche im Überblick.

DHL oder DPD: Beim Unterschied DHL zu DPD entscheidet die Paketform. Bis 20 Kilogramm und bei kompakten Maßen ist DPD günstiger — ein S-Paket kostet 4,09 statt 6,19 Euro. DHL punktet mit der Regellaufzeit von ein bis zwei Werktagen und dem dichtesten Filialnetz. Über 20 Kilogramm scheidet DPD aus, dann bleibt nur DHL oder UPS.

GLS oder DPD: Die beiden liegen am dichtesten beieinander. GLS ist in jeder Klasse ein paar Cent bis 50 Cent günstiger und erlaubt 40 statt 20 Kilogramm, DPD hat mit 10.300 Pickup-Paketshops das etwas größere Netz gegenüber rund 9.000 GLS-Paketshops. Wer schwer verschickt, nimmt GLS; wer den nächstgelegenen Shop sucht, prüft beide.

GLS oder Hermes: GLS gewinnt preislich in allen vergleichbaren Klassen — 3,89 gegen 4,89 Euro bei S, 5,59 gegen 5,90 Euro bei M. Hermes hat dafür mit über 17.000 Paketshops das mit Abstand dichteste Annahmenetz und eine Haftung bis 500 Euro, die serienmäßig eingeschlossen ist.

UPS oder DHL: Für Standardpakete ist DHL fast immer günstiger und einfacher. UPS lohnt sich, wenn eines der DHL-Limits im Weg steht: über 31,5 Kilogramm, über 300 Zentimeter Gurtmaß oder über zwei Meter Länge. Genau dafür ist UPS der richtige Paketversender in Deutschland.

Und ein Sonderfall, der oft übersehen wird: Wer nur Ware ohne persönliche Mitteilung verschickt und unter zwei Kilogramm bleibt, fährt mit der Warensendung der Deutschen Post ab 2,70 Euro noch einmal deutlich günstiger als mit jedem Paket.

Maße, Gewicht und Gurtmaß im Direktvergleich

Drei Grenzwerte entscheiden darüber, ob ein Paket überhaupt angenommen wird: Maximalgewicht, maximale Länge und Gurtmaß. Die Unterschiede sind erheblich — zwischen 20 und 70 Kilogramm liegt der Faktor 3,5.

  • UPS: 70 kg, 274 cm Länge, 400 cm Gurtmaß — die höchsten Limits am Markt.
  • GLS: 40 kg, 200 cm Länge, 300 cm Gurtmaß, dazu maximal 80 cm Breite und 60 cm Höhe.
  • DHL: 31,5 kg, 120 × 60 × 60 cm im Standardpaket, 300 cm Gurtmaß. Mindestmaß 15 × 11 × 1 cm.
  • Hermes: 31,5 kg im XL- und XXL-Paket, sonst 25 kg; XXL bis 200 cm aus längster und kürzester Seite.
  • DPD: 20 kg bei Shop-Abgabe, längste Seite maximal 100 cm, XL bis 300 cm Gurtmaß.

Ein Detail, das regelmäßig für Ärger sorgt: Bei GLS, DPD und Hermes wird nicht das Gurtmaß der Standardklassen geprüft, sondern die Summe aus längster und kürzester Seite. Die mittlere Kante zählt gar nicht mit. Ein Karton von 60 × 55 × 20 Zentimetern landet damit in Klasse M (60 + 20 = 80), obwohl er deutlich voluminöser wirkt als ein 75 × 25 × 25er, der mit 100 Zentimetern bereits in L fällt.

Übersteigt euer Paket eine dieser Grenzen oder ist es nicht quaderförmig, wird ein Sperrgutzuschlag fällig — bei Hermes 19,95 Euro, bei DHL 28,99 Euro. Wie ihr ihn vermeidet, steht im Ratgeber Sperrgut versenden.

So senkt ihr den Paketpreis

Paket im Paketshop abgeben spart Versandkosten

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Weg für dasselbe Paket liegen schnell 60 Prozent. Vier Hebel wirken sofort, ohne dass ihr den Anbieter wechseln müsst.

1. Online frankieren statt im Shop kaufen. Bei Hermes kostet ein S-Paket an der Haustür online 5,79 Euro, im Paketshop gekauft 6,79 Euro. GLS wirbt damit, dass bei der Online-Frankierung bis zu acht Euro Ersparnis möglich sind. Der Aufpreis für den Barkauf vor Ort ist bei allen Anbietern real.

2. Zustellung in den Paketshop wählen. Das ist der größte Einzelhebel. Bei GLS sinkt der Preis für ein XS-Paket von 4,59 auf 3,29 Euro, bei DPD von 5,15 auf 3,59 Euro. Voraussetzung: Der Empfänger ist damit einverstanden und holt die Sendung innerhalb der Frist ab — bei Hermes sind das sieben Werktage.

3. Den Karton kleiner wählen. Weil vier von fünf Anbietern nach Maßen abrechnen, spart jeder eingesparte Zentimeter bares Geld. Der Sprung von M auf L kostet bei GLS 4,41 Euro — für 20 Zentimeter Kantenlänge. Ein passgenauer Karton ist damit oft günstiger als die Füllung, die man sonst hineinstopft.

4. Sperrgut vermeiden. Nicht quaderförmige Sendungen, abstehende Teile oder eine Folienverpackung lösen Zuschläge zwischen 19,95 und 28,99 Euro aus — mehr als der Grundpreis der meisten Pakete. Worauf es dabei ankommt, steht im Ratgeber Paket richtig verpacken.

Wer ins EU-Ausland verschickt, sollte zusätzlich die Zollgrenzen kennen — seit dem Wegfall der Freigrenze gelten neue Regeln, die wir unter EU-Zollfreigrenze zusammengefasst haben.

Ein Sonderfall sind Bestellungen bei Shops, die gar nicht nach Deutschland liefern. Dafür gibt es Weiterleitungsdienste — was sie wirklich kosten, warum das Volumengewicht die Rechnung sprengt und weshalb wir in den meisten Fällen davon abraten, steht im Ratgeber zur Paketweiterleitung.

Vor- und Nachteile der fünf Paketversender

Vorteile Nachteile
DHL: dichtestes Filial- und Packstationsnetz, 1–2 Werktage, unschlagbar bei leichten Sperrigen DHL: teuerste Option bei schweren Kompaktpaketen, keine Shop-zu-Shop-Zustellung
GLS: günstigster Einstieg mit 3,29 €, 40 kg Limit, Regellaufzeit 1 Tag GLS: nur rund 9.000 Paketshops, Inselzuschlag 13,95 €
DPD: 10.300 Pickup-Shops, günstige Shop2Shop-Tarife, Express-Optionen DPD: nur 20 kg, längste Seite maximal 100 cm bei Shop-Abgabe
Hermes: über 17.000 Paketshops, 500 € Haftung serienmäßig, XXL bis 200 cm Hermes: preislich meist über GLS und DPD, XL und XXL nur mit Abholung
UPS: 70 kg, 400 cm Gurtmaß, 274 cm Länge — die höchsten Limits am Markt UPS: keine feste Privatkunden-Preisliste, Treibstoffzuschlag variiert wöchentlich

Häufige Fragen zum Paketversand

Wer ist der billigste Paketversand in Deutschland? Für kompakte Pakete GLS mit 3,29 Euro ab Paketshop. Für leichte, aber voluminöse Sendungen DHL mit 7,69 Euro. Einen Anbieter, der in allen Kategorien der günstigste Paketversand ist, gibt es nicht — deshalb lohnt es sich, vor jeder größeren Sendung kurz die Paket-Preise zu vergleichen.

Wie finde ich den passenden Paketdienst am schnellsten? Messt längste und kürzeste Kante, addiert sie, und wiegt das Paket. Liegt die Summe unter 50 Zentimetern und das Gewicht über fünf Kilogramm, nehmt GLS oder DPD. Liegt die Summe über 90 Zentimetern und das Gewicht unter fünf Kilogramm, nehmt DHL. Alles dazwischen entscheidet die Tabelle oben.

Was kosten UPS-Pakete? UPS veröffentlicht keine feste Preisliste für Privatkunden. Der Preis setzt sich aus Grundtarif, wöchentlich angepasstem Treibstoffzuschlag und möglichen Zusatzgebühren zusammen und muss im Versandrechner ermittelt werden.

Wie berechnet man das Gurtmaß? Längste Seite plus zweimal Breite plus zweimal Höhe. UPS erlaubt 400 Zentimeter, DHL, GLS und DPD jeweils 300 Zentimeter.

Welche UPS-Paketgrößen und Preise gelten für schwere Sendungen? Bis 70 Kilogramm sind möglich, ab 25 Kilogramm ist ein Schwergut-Aufkleber Pflicht. Damit ist UPS der einzige Anbieter, der über die 31,5-Kilogramm-Grenze von DHL und Hermes hinausgeht.

Warum ist mein Paket teurer geworden, obwohl es leichter ist? Weil GLS, DPD und Hermes nach Maßen abrechnen. Ein größerer Karton mit weniger Inhalt kann in die nächsthöhere Klasse rutschen und dadurch mehr kosten.

Lohnt sich die Paketabholung zu Hause? Selten. Bei DPD kostet die Abholung eines S-Pakets 8,29 statt 4,09 Euro, bei Hermes 10,79 statt 4,89 Euro — also gut das Doppelte gegenüber der Shop-Abgabe.

Fazit: Es gibt keinen günstigsten Anbieter, nur den passenden

Günstigster Paketversand 2026, kurz gefasst: GLS für schwere Kompaktpakete, DHL für leichte Sperrige. Billigster Paketversand über alle Klassen hinweg ist keiner der fünf — genau das ist das Ergebnis.

Der Paketdienst-Vergleich 2026 hat eine klare Antwort, die aber aus zwei Teilen besteht. Verschickt ihr schwere Dinge in kleinen Kartons — Bücher, Werkzeug, Elektronik —, ist GLS mit 3,89 Euro für ein S-Paket die günstigste Wahl und DHL mit 18,99 Euro die teuerste. Verschickt ihr leichte, sperrige Dinge — Textilien, Deko, Kissen —, dreht sich das Bild um und DHL gewinnt mit 7,69 Euro gegen bis zu 28,99 Euro bei Hermes.

Praktisch heißt das: Messt vor dem Buchen längste und kürzeste Seite eures Kartons, addiert beides und wiegt das Paket. Mit diesen zwei Zahlen findet ihr in der Tabelle oben in unter einer Minute den günstigsten Paketversand — und spart im Zweifel mehr als den Warenwert kleinerer Sendungen.

Für die Grenzfälle haben wir eigene Ratgeber: die Warensendung für alles unter zwei Kilogramm ohne persönliche Nachricht, Sperrgut versenden für Übergrößen und Paket richtig verpacken für alles, was unterwegs heil ankommen soll.

Stand: August 2026. Alle Preise stammen von den Anbieterseiten und gelten für den nationalen Versand mit Online-Frankierung. Zuschläge für Inseln, abgelegene Gebiete und Sperrgut kommen gegebenenfalls hinzu.

Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

Kommentare

Profilbild Hellas

10.01.2021, 09:51 Reply #

DHL ist teuerer geworden: DHL Paket 5 kg
bis 120 x 60 x 60 cm**
5,99 EUR
Filialpreis: 7,49 EUR

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