Tag der Lebensmittelrettung am 26.09.2026: Lebensmittel gratis
Der Tag der Lebensmittelrettung geht am 26.09.2026 in die dritte Auflage, alles kostenlos. In einzelnen Städten wird der Aktionstag auf den 27.09.2026 gelegt. Der Samstag ist bewusst gewählt: Er liegt direkt vor der bundesweiten Aktionswoche „Zu gut fĂĽr die Tonne!“.
Verteilt wird das, was Ehrenamtliche der Initiative foodsharing an einem einzigen Tag aus dem Handel geholt haben: frisches Obst, tagesaktuelles Gemüse, Brot und Backwaren, und zwar in großen Mengen. Vielerorts wird daraus zuerst eine Ausstellung aufgebaut, in manchen Städten als Lebensmittel-Pyramide, die zeigt, wie viel genießbare Ware an einem Tag aussortiert wird. Danach geht der komplette Berg bei einer öffentlichen Fairteilung an die Anwesenden, vollständig kostenfrei und ohne Gegenleistung.
Wer die Sache länger verfolgt, kennt das Muster: 2024 hat die Freiburger foodsharing-Gruppe den Aktionstag allein gestemmt, 2025 lief er am 27. September zum ersten Mal bundesweit in rund 30 Städten, 2026 hängt er wieder an der Aktionswoche des Bundes. Die Aktion wächst also von Auflage zu Auflage, statt einzuschlafen, und sie kommt wie immer um diese Zeit im September. Hetzen muss deshalb niemand: Wer es dieses Jahr nicht schafft, hat im nächsten wieder eine Gelegenheit.
- 💶 Preis: 0 € – volle Ersparnis gegenüber dem Einkauf im Supermarkt oder beim Bäcker
- 📅 Termin: Samstag, 26.09.2026, in einzelnen Städten am 27.09.2026
- 🕒 Uhrzeit: legt jede Stadt selbst fest, je nach Ort vom Vormittag bis in den späten Nachmittag
- 📍 Orte: teilnehmende Städte in Deutschland und der Schweiz auf der Aktionsseite anklicken, dann erscheint der genaue Treffpunkt
- đź§ľ Voraussetzungen: keine Registrierung, keine Vereinsmitgliedschaft, kein Nachweis einer BedĂĽrftigkeit
- 🥕 Warenkorb: vor allem Obst, Gemüse, Brot und Backwaren, ein festes Sortiment gibt es nicht
- 🛍️ Mitbringen: eigene Stoffbeutel, Rucksäcke oder Vorratsdosen, Verpackungen werden vor Ort in der Regel nicht ausgegeben
- ⚠️ Einschränkung: Abgabe nur, solange der Vorrat reicht
Wirklich profitieren davon alle, die in einer der Städte wohnen und flexibel sind, was auf den Tisch kommt: Mitgenommen wird, was da ist, nicht was auf dem Einkaufszettel steht. Wer eine weite Anfahrt hat oder die Woche fest mit bestimmten Zutaten durchplant, holt dagegen wenig heraus, weil die Fahrtkosten die Ersparnis schnell auffressen.
Wenn ihr hingeht: früh am Startpunkt sein, denn die Nachfrage ist hoch, lieber einen Behälter zu viel einpacken und den Treffpunkt vorher auf der Stadtseite nachsehen, weil er sich von Stadt zu Stadt unterscheidet. Wart ihr schon einmal bei einer Fairteilung dabei, und wie voll waren die Tische bei euch?
Nach drei Auflagen lässt sich der Tag gut einschätzen: hingehen, aber ohne Erwartungshaltung an ein bestimmtes Produkt. Die Ersparnis liegt bei 100 Prozent, der Einsatz bei einer Stunde Zeit und einem Rucksack, und der gerettete Beutel voll Obst und Brot ist ein realistisches Ergebnis. Für alle in einer der teilnehmenden Städte eine klare Empfehlung.
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