„Berliner Zeitung“ jetzt kostenlos als ePaper
Bei einem Angebot ohne Anmeldung suche ich zuerst den Haken – das E-Paper der „Berliner Zeitung“ gibt es tatsächlich für 0€.
- Befristung: die Freigabe gilt bis auf Weiteres, der Verlag kann sie also jederzeit wieder beenden
- Umfang: es ist die Digitalversion der gedruckten Ausgabe, eins zu eins wie am Kiosk
- Anmeldung: weder Name noch Adresse noch Mailadresse werden verlangt
- Browser: lesbar über epages.berliner-zeitung.de, wahlweise als PDF-Download
- Apps: eigene E-Paper-Apps für Apple- und Android-Geräte
Der Punkt, an dem ich umgeschwenkt bin, ist der Verzicht auf die Datenabfrage. Üblich ist sonst, dass ein kostenloser Zugang mit einer Registrierung bezahlt wird und die Mailadresse danach in der Werbeliste landet. Hier fällt dieser Schritt komplett weg: Seite aufrufen, lesen, fertig. Dass sich die Ausgabe zusätzlich als PDF sichern lässt, macht sie auch offline brauchbar – im Zug oder ohne Empfang ist das der Unterschied zwischen „geht“ und „geht nicht“.
Wie lange das so bleibt, entscheidet der Verlag: „bis auf Weiteres“ ist seine eigene Formulierung, und die kann er jederzeit zurückziehen. Er begründet das Angebot damit, gerade diejenigen unterstützen zu wollen, die in diesen Tagen allein sind oder sich allein gelassen fühlen. Nutzt jemand von euch die App statt des Browsers – funktioniert der Download dort genauso reibungslos?
Für Berlin-Leser und alle, die den Blick auf die Hauptstadt mitnehmen wollen, ist das ohne Gegenleistung schwer zu schlagen. Wer eine dauerhafte Zeitungslösung sucht, sollte sich darauf nicht festlegen – aber solange es läuft, kostet das Ausprobieren exakt nichts.
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marsmerkurmond
marsmerkurmond
marsmerkurmond 28.03.2020, 04:32 #Das klingt ja toll. 🙂