DIE ZEIT Abo 2026: Preise, Probeabo, Prämien & Kündigung
Ein Die-ZEIT-Abo ist ein Dauerbezug der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT, den es als Print-, Digital-, E-Paper- oder Kombi-Variante gibt – aktuell zwischen 0,90 € und 7,50 € pro Ausgabe. Die klassische Printausgabe kostet im Vorteilsabo 7,50 € je Ausgabe, das Digital-Abo 6,10 €, das reine E-Paper 3,90 € (Quelle: abo.zeit.de). Alle regulären Abos sind monatlich kündbar, ein Probeabo läuft über 13 Ausgaben und verlängert sich danach automatisch. Dieser Ratgeber zeigt euch, welche Variante sich für wen rechnet, wo die Fallstricke liegen und wie ihr sauber wieder herauskommt – Stand: August 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Print 7,50 € · Digital 6,10 € · E-Paper 3,90 € je Ausgabe – das Jahresabo Print liegt bei 390,00 €.
- Print-Abonnenten bekommen den vollen Digitalzugang inklusive Z+ ohne Aufpreis dazu.
- Probeabo über 13 Ausgaben ab 4,00 € – danach läuft es automatisch zum Normalpreis weiter.
- Kündigungsfrist: ein Monat, jederzeit per E-Mail oder Kündigungsbutton.
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Was kostet DIE ZEIT im Abo 2026?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ein Print-Abo der ZEIT kostet laut abo.zeit.de aktuell 7,50 € pro Ausgabe, das entspricht bei 52 Ausgaben einem Jahrespreis von 390,00 € (Stand: August 2026). Das Digital-Abo liegt bei 6,10 € je Ausgabe, also 317,20 € im Jahr, das reine E-Paper bei 3,90 € (202,80 € im Jahr).
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion am 18. August 2026 alle auf abo.zeit.de buchbaren Bezugsvarianten der Wochenzeitung ausgewertet: zehn Varianten mit ausgewiesenem Preis, mit einer Spanne von 0,90 € bis 7,50 € pro Ausgabe – der teuerste Zugang kostet also das 8,3-Fache des günstigsten. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Details, bevor ihr irgendwo auf „Jetzt kaufen“ klickt.
Die wichtigsten Preise auf einen Blick (alle Angaben je Ausgabe, Quelle: Abo-Übersicht DIE ZEIT Print und DIE ZEIT Digital, abgerufen am 18.08.2026):
- DIE ZEIT Print, Vorteilsabo: 7,50 € · inklusive ZEITmagazin · donnerstags frei Haus · monatlich kündbar
- DIE ZEIT Digital, Vorteilsabo: 6,10 € · inklusive ZEIT Audio und unbegrenztem Z+-Zugang · monatlich kündbar
- E-Paper: 3,90 € · Originallayout als PDF · Archivzugriff · bereits am Mittwochabend verfügbar
- Digital Upgrade für Print-Abonnenten: 0,90 € · nur als Ergänzung zu einem bestehenden Printabo
- Studierendenabo Print: 4,10 € · inklusive ZEITmagazin und ZEIT Campus
- Probeabo Print: 5,00 € über 13 Ausgaben · Probeabo Digital: 4,00 € über 13 Ausgaben
Ein Detail, das viele übersehen: Wer ein Printabo hat, zahlt für den Digitalzugang nichts extra. Der Verlag hält in seinen Bedingungen fest, dass Print-Abonnenten „ohne zusätzliche Kosten vollumfänglichen Zugang zu allen Artikeln und Inhalten auf zeit.de und in den ZEIT-Apps“ bekommen, dazu das E-Paper und die Audioangebote – vorausgesetzt, der Wohnsitz liegt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Welche ZEIT-Abo-Varianten gibt es?
DIE ZEIT bietet ihre Wochenzeitung in vier Grundformen an – Print, Digital, E-Paper und Kombi – plus vergünstigte Sondertarife für Studierende und alle unter 30. Laut den Abo-Bedingungen des Zeitverlags umfassen die ZEIT-Abonnements „die regulären wöchentlichen Ausgaben sowie bis zu 4 Sonderausgaben“ pro Jahr (Stand: August 2026), ihr bekommt also bis zu 56 Lieferungen statt der oft angenommenen 52.
Die Varianten unterscheiden sich weniger im Inhalt als im Zugangsweg und in der Bindung:
- Print (Vorteilsabo): gedruckte Zeitung inklusive ZEITmagazin, jeden Donnerstag versandkostenfrei · Digitalzugang gratis dazu · jederzeit monatlich kündbar
- Digital (Vorteilsabo): voller Zugriff auf zeit.de, alle Z+ Artikel, ZEIT-Apps, ZEIT Audio und E-Paper · kein Papier · monatlich kündbar
- E-Paper: nur die Ausgabe als PDF im Originallayout plus Archiv – der schlankeste und günstigste Zugang
- Kombi: entsteht bei der ZEIT faktisch automatisch, weil Print den Digitalzugang enthält; ein separates teures Kombipaket wie bei anderen Verlagen braucht ihr nicht
- Probeabo: 13 Ausgaben zum Sonderpreis, danach Übergang ins reguläre Abo
- Prämienabo: Empfehlungsabo für eine dritte Person, dafür gibt es eine Sachprämie oder einen Gutschein
- Geschenkabo: wahlweise über 52 oder 26 Ausgaben, inklusive Geschenkkarte
Zur Einordnung: MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt – Abo-Angebote schauen wir uns dabei besonders genau an, weil die Rabatte fast immer an eine Laufzeit oder eine automatische Verlängerung gekoppelt sind. Wie das bei anderen Titeln aussieht, zeigt unser Ratgeber zum BILD-Zeitung-Abo.
Was ist im ZEIT Digital-Abo enthalten?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Das ZEIT Digital-Abo kostet 6,10 € pro Ausgabe und enthält laut abo.zeit.de das ZEITmagazin, ZEIT Audio und „unbegrenzten Zugang zu allen Z+ Artikeln auf zeit.de“ (Stand: August 2026). Der Preis liegt damit 1,40 € unter der Printvariante – rund 19 Prozent günstiger.
Z+ ist dabei der Bezahlbereich von ZEIT ONLINE. Ohne Abo seht ihr auf zeit.de einen frei zugänglichen Teil der Artikel, die redaktionell aufwendigen Stücke stecken hinter der Z+-Schranke. Wer nur gelegentlich einen einzelnen Text lesen will, braucht kein Abo; wer regelmäßig auf Z+ stößt, spart mit dem Digital-Abo schnell.
Das E-Paper ist die dritte, oft unterschätzte Stufe. Für 3,90 € je Ausgabe bekommt ihr die komplette Zeitung als PDF im Originallayout, dazu das digitale Ausgabenarchiv – und die Ausgabe schon am Mittwochabend, also einen Tag vor dem Kiosk. Was ihr dafür nicht bekommt: den freien Zugriff auf alle Z+ Artikel auf zeit.de.
Print- und Digitalzugang kombinieren
Habt ihr bereits ein Printabo, lohnt das Digital Upgrade für 0,90 € je Ausgabe nur noch in Sonderfällen – der reguläre Digitalzugang ist im Printabo ja bereits enthalten. Interessant wird es für Abonnenten außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz, für die die Gratis-Regel laut den Abo-Bedingungen nicht gilt.
Wie funktioniert das ZEIT-Probeabo – und was passiert danach?

Illustration — KI-generiert / MonsterDealz
Das ZEIT-Probeabo umfasst 13 Ausgaben – im Print für 5,00 € je Ausgabe (65,00 € gesamt), digital für 4,00 € je Ausgabe (52,00 € gesamt), so steht es auf abo.zeit.de (Stand: August 2026). Danach endet es nicht, sondern läuft zum regulären Preis weiter: „Nach 13 Ausgaben monatlich kündbar“, formuliert es der Verlag.
Genau das ist der Punkt, an dem die meisten Abo-Ärgernisse entstehen. Aus 65,00 € Probepreis werden ohne Kündigung 7,50 € pro Ausgabe – über ein volles Jahr gerechnet also 390,00 €. Wer das Probeabo nur testen wollte, muss aktiv werden.
Dasselbe Muster kennt ihr aus anderen Laufzeitverträgen: Der Aktionspreis gilt für die Erstlaufzeit, danach greift der reguläre Tarif. Bei Partnerbörsen ist der Sprung noch deutlicher — nachzulesen in unserer Aufstellung zu den Parship Kosten.
Wann müsst ihr spätestens kündigen?
Die Abo-Bedingungen des Zeitverlags sehen für Abos mit vereinbarter Mindestlaufzeit eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit vor. Bei 13 Wochen Probelaufzeit heißt das in der Praxis: Setzt euch nach Erhalt der ersten Ausgabe direkt eine Erinnerung auf Woche 8 bis 9. Dann habt ihr Puffer, falls der Zustellstart sich verschoben hat.
Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Widerrufs- und Kündigungsregeln der aktuellen ZEIT-Abo-Bedingungen mit den gesetzlichen Vorgaben abgeglichen – die Verlagsregeln liegen dabei durchgehend auf oder über dem gesetzlichen Mindeststandard. Eine allgemeine Musterformulierung für die Kündigung findet ihr in unserer Kündigungsvorlage.
Gibt es Studentenrabatte für ein ZEIT-Abo?
Ja – das Studierendenabo der Printausgabe kostet 4,10 € pro Ausgabe und ist damit laut abo.zeit.de „46 % günstiger“ als der reguläre Bezug (Stand: August 2026). Auf das Jahr gerechnet sind das 213,20 € statt 390,00 €, also 176,80 € Ersparnis.
Im Studierendenabo sind das ZEITmagazin und zusätzlich ZEIT Campus (vier Ausgaben im Jahr) enthalten, geliefert wird wie im Normalabo donnerstags versandkostenfrei, gekündigt werden kann monatlich. Für die digitale Variante weist der Verlag eine Ersparnis von „über 54 %“ aus.
ZEIT Digital U30 – der Tarif ohne Studierendennachweis
Wer keinen Studienplatz, aber noch keine 30 Jahre hat, bekommt ZEIT Digital U30 für 13,90 € pro Monat mit dauerhaft 50 Prozent Rabatt. Enthalten sind laut Angebotsseite der Zugriff auf alle Inhalte auf zeit.de und Z+, alle Podcasts, die Rezepte im digitalen Wochenmarkt sowie ZEIT Campus – gekündigt wird monatlich.
Wichtig für beide Tarife: Der Verlag behält sich in seinen Bedingungen ausdrücklich vor, „einen geeigneten Altersnachweis zu verlangen“. Beim U30-Tarif läuft das über die siebenstellige Prüfnummer auf der Rückseite von Personalausweis oder Reisepass. Wird der Nachweis nicht erbracht oder fallen die Voraussetzungen weg, darf der reguläre Preis berechnet werden. Rechnet also damit, dass der Preis mit dem 30. Geburtstag oder dem Exmatrikulationsdatum steigt.
Wie funktioniert das ZEIT-Prämienabo?
Beim ZEIT-Prämienabo empfehlt ihr die Zeitung an eine dritte Person und erhaltet dafür eine Sachprämie – der Bezugspreis bleibt bei 7,50 € je Ausgabe, das Abonnement „gilt zunächst für ein Jahr (Jahresabopreis zzt. 390,00 €)“, so die Angebotsseite (Stand: August 2026). Als Prämie standen bei unserer Prüfung am 18.08.2026 unter anderem ein BestChoice-Einkaufsgutschein über 80,00 € (Print) und ein tolino-shine-color-E-Reader (Digital) zur Wahl.
Das Prämienabo ist damit kein Rabatt, sondern ein Tausch: Ihr zahlt den vollen Preis und bekommt einen einmaligen Gegenwert obendrauf. Bei 390,00 € Jahrespreis und 80,00 € Gutschein entspricht das rechnerisch rund 20,5 Prozent Nachlass im ersten Jahr – aber eben nur im ersten.
Die Bedingungen, an denen Prämienabos scheitern
Die Abo-Bedingungen des Zeitverlags knüpfen die Sachprämie an mehrere harte Voraussetzungen. Ihr bekommt sie nur, wenn:
- Kein Bestandskunde: die nutzungsberechtigte Person war in den letzten drei Monaten vor Abschluss kein Abonnent des Produkts
- Getrennte Haushalte: die dritte Person darf nicht im selben Haushalt leben wie ihr
- Kein Rabatt-Stacking: das Angebot gilt nicht in Verbindung mit einem Studierendenabonnement oder einem anderen rabattierten Abo
- Vorrat: Prämienangebote gelten nur, solange der Vorrat reicht; der Verlag behält sich Ersatzartikel vor
Der Klassiker aus der Praxis: Partner oder Kind im selben Haushalt als „dritte Person“ eintragen. Das fällt bei der Adressprüfung auf und kostet die Prämie. Wer regelmäßig nach solchen Aktionen sucht, findet in unserer Übersicht zu Abos für Zeitschriften und Magazine laufend aktualisierte Angebote.
Ist die Abo-Prämie steuerpflichtig?
In der Regel nicht – denn Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen bleiben nach § 22 Nr. 3 EStG steuerfrei, solange sie „weniger als 256 Euro im Kalenderjahr betragen haben“ (Quelle: Einkommensteuergesetz, Stand: August 2026). Eine Werberprämie von 80,00 € liegt klar darunter.
Die Systematik dahinter: Wer eine Zeitung an einen Dritten vermittelt und dafür eine Prämie erhält, erzielt keine Rabattgutschrift auf den eigenen Vertrag, sondern eine Gegenleistung für eine Vermittlung. Genau diese Fälle ordnet der Gesetzgeber den sonstigen Einkünften nach § 22 Einkommensteuergesetz zu und nennt dort „Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen“ ausdrücklich als Beispiel.
Zwei Punkte solltet ihr trotzdem kennen. Erstens ist die 256-Euro-Grenze eine Freigrenze, kein Freibetrag: Wer im selben Jahr auf 256 Euro oder mehr an solchen Einkünften kommt – etwa durch mehrere Werbeprämien oder andere Vermittlungen –, muss den gesamten Betrag versteuern, nicht nur den Überschuss. Zweitens gilt das nur für Prämien, die euch als Werber zufließen; ein reiner Preisnachlass auf das eigene Abo ist ohnehin kein steuerbarer Vorgang.
Hinweis: Das ist eine Einordnung der Gesetzeslage, keine Steuerberatung. Bei mehreren Prämien im selben Jahr lohnt der kurze Blick in die eigene Steuererklärung oder die Rückfrage beim Steuerberater.
Wie lang sind Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist beim ZEIT-Abo?
Die regulären ZEIT-Abos laufen ohne Mindestlaufzeit und sind mit einer Frist von einem Monat kündbar – die Abo-Bedingungen formulieren das so: „Unbefristete Abonnements können von den Vertragsparteien jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden“ (Stand: August 2026). Abos mit vereinbarter Mindestlaufzeit, etwa Probe- und Prämienabos, kündigt ihr mit derselben Ein-Monats-Frist zum Ende dieser Laufzeit.
Wird nicht gekündigt, verlängert sich das Abo laut den Bedingungen „auf unbestimmte Zeit“ und kann anschließend jederzeit mit Monatsfrist beendet werden. Das ist die verbraucherfreundliche Variante – und sie ist kein Entgegenkommen, sondern schlicht geltendes Recht.
Was das Gesetz vorschreibt
Nach § 309 Nr. 9 BGB sind AGB-Klauseln unwirksam, die Verbraucher länger als zwei Jahre binden. Eine stillschweigende Verlängerung ist nur zulässig, wenn sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit verlängert und jederzeit „mit einer Frist von höchstens einem Monat“ gekündigt werden kann. Und die Kündigungsfrist vor Ablauf der Erstlaufzeit darf höchstens einen Monat betragen.
Die Verbraucherzentrale ordnet das für Zeitungsabos konkret ein: „Für Verträge, die ab dem 1. März 2022 geschlossen wurden, darf die Kündigungsfrist nicht länger als 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit sein.“ Bei älteren Verträgen sind laut Verbraucherzentrale dagegen noch bis zu drei Monate möglich. Wer also ein sehr altes Abo aus dem Familienbestand übernommen hat, sollte die alte Vertragsurkunde prüfen statt sich auf die neue Regel zu verlassen.
Wie kündige ich mein ZEIT-Abo?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Ihr habt drei gleichwertige Wege, und alle drei sind formlos: Textform per E-Mail, Schriftform per Brief oder der Kündigungsbutton im Netz. Die Abo-Bedingungen nennen dafür ausdrücklich die Online-Schaltfläche „Jetzt kündigen“ sowie die Adresse ZEIT c/o DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Koreastraße 7, 20457 Hamburg beziehungsweise [email protected] (Stand: August 2026). Eine Unterschrift ist in keinem der drei Fälle nötig.
Der Online-Weg ist seit dem 1. Juli 2022 gesetzlich vorgeschrieben. § 312k BGB verlangt eine Kündigungsschaltfläche, die „gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern ‚Verträge hier kündigen'“ beschriftet ist, eine Bestätigungsseite mit den nötigen Angaben und eine zweite Schaltfläche „jetzt kündigen“. Beides muss „ständig verfügbar sowie unmittelbar und leicht zugänglich“ sein – also ohne Login und ohne Kundenkonto. Den Zugang zur Abo-Verwaltung der ZEIT findet ihr unter premium.zeit.de.
Was in die Kündigung gehört
- Kundennummer: steht auf dem Adressaufkleber der Zeitung und auf jeder Rechnung – ohne sie dauert die Zuordnung länger
- Vertragsbezeichnung: also „DIE ZEIT Print“ oder „DIE ZEIT Digital“, damit bei mehreren Abos klar ist, welches gemeint ist
- Kündigungstermin: gewünschtes Datum plus der Zusatz „bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt“
- Bitte um Bestätigung: schriftlich per E-Mail oder Brief, ausdrücklich ohne Rückruf
Die Verbraucherzentrale stellt zu einem verbreiteten Missverständnis klar: „Eine Kündigung ist eine ‚einseitige Willenserklärung‘, die nicht bestätigt werden muss.“ (Stand: August 2026). Wer euch also auffordert, die Kündigung telefonisch zu bestätigen, kann euch nicht dazu zwingen – so ein Anruf dient nach Einschätzung der Verbraucherschützer oft ohnehin nur der Werbung für neue Verträge.
Widerruf statt Kündigung: die 14-Tage-Regel
Ganz frisch abgeschlossene Abos müsst ihr gar nicht kündigen, sondern könnt sie widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt laut ZEIT-Widerrufsbelehrung 14 Tage ab Vertragsschluss, ausgeübt wird sie formlos per Brief, E-Mail oder online. Zwei Details aus dem Kleingedruckten, die Geld kosten können: Erhaltene Prämien müsst ihr zurücksenden und die Rücksendekosten selbst tragen – der Verlag beziffert sie am Beispiel eines tolino-E-Readers mit „ca. 7,49 €“ für den versicherten DHL-Versand. Bereits gelieferte Zeitungen müsst ihr dagegen nicht zurückschicken.
Was passiert bei einer Preiserhöhung?
Der Zeitverlag darf den Bezugspreis „auch während der Vertragslaufzeit […] nach billigem Ermessen“ anpassen – im Gegenzug bekommt ihr ein Sonderkündigungsrecht mit einer sehr kurzen Frist: Die Kündigung muss innerhalb von 14 Tagen ab Bekanntgabe der Preisanpassung beim Verlag eingehen (Stand: August 2026). Das ist die kürzeste Reaktionszeit im gesamten Vertragswerk.
Angekündigt wird die Erhöhung laut Bedingungen wahlweise in der abonnierten Publikation selbst, auf der Website oder per E-Mail beziehungsweise Brief. Praktisch heißt das: Eine Preisanpassung kann euch als kleine Notiz in der Zeitung erreichen, die leicht übersehen wird. Wer die 14 Tage verstreichen lässt, ist auf die reguläre Monatsfrist zurückgeworfen – kein Drama bei einem monatlich kündbaren Abo, aber ärgerlich bei einem laufenden Jahresvertrag.
Bei Abos mit fester Laufzeit greift eine Schutzregel: Die Preisanpassung wird „grundsätzlich erst mit der nächsten Verlängerung der Laufzeit wirksam“. In allen anderen Fällen gilt der neue Preis einen Monat nach Bekanntgabe. Sinken die Kalkulationskosten, sieht dieselbe Klausel im Übrigen auch Preissenkungen vor – in der Praxis ist das bei Printmedien allerdings selten.
Welches ZEIT-Abo lohnt sich wirklich?
Das hängt an einer einzigen Frage: Wie viele Ausgaben lest ihr tatsächlich? Bei 7,50 € je Print-Ausgabe zahlt ihr 390,00 € im Jahr – lest ihr nur jede zweite Ausgabe, kostet euch jede gelesene Zeitung effektiv 15,00 €. Die Auflage spricht dabei für die Abo-Treue der Leserschaft: DIE ZEIT kommt laut IVW-Zahlen des zweiten Quartals 2026 auf eine verkaufte Auflage von 621.030 Exemplaren, von denen 81 Prozent auf Abonnements entfallen.
Die Zeitung erscheint seit dem 21. Februar 1946 wöchentlich donnerstags im Hamburger Zeitverlag Gerd Bucerius (Quelle: Wikipedia zu Die Zeit) – ein Titel, bei dem sich ein Jahresabo also nicht auf ein kurzlebiges Produkt bezieht.
Unsere Empfehlung nach Lesertyp
- Vielleser mit Papier-Präferenz: Print-Vorteilsabo, 7,50 € je Ausgabe – der Digitalzugang ist gratis dabei, ihr zahlt also faktisch für beide Kanäle einen Preis
- Digital-Only-Leser: Digital-Vorteilsabo, 6,10 € – lohnt, sobald ihr regelmäßig an Z+ Artikeln hängenbleibt
- Sparfüchse ohne Z+-Bedarf: E-Paper, 3,90 € – die halbe Print-Miete für dieselbe Ausgabe, dafür ohne freien zeit.de-Zugriff
- Studierende und unter 30: Studierendenabo Print, 4,10 €, oder ZEIT Digital U30, 13,90 € im Monat – rechnet die Preissteigerung nach dem Abschluss mit ein
- Unentschlossene: Probeabo digital ab 4,00 € über 13 Ausgaben – aber mit Kalendereintrag zur Kündigung
- Verschenker: Geschenkabo über 26 oder 52 Ausgaben – läuft aus, statt sich stillschweigend zu verlängern
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Print enthält Digitalzugang ohne Aufpreis | 390,00 € Jahrespreis Print ist hochpreisig |
| Alle Standardabos monatlich kündbar | Probeabo verlängert sich automatisch |
| Studierende sparen 46 Prozent | Sonderpreise erfordern Altersnachweis |
| Kündigung formlos per E-Mail möglich | Sonderkündigung nur 14 Tage nach Preisanpassung |
Häufige Fragen zum ZEIT-Abo
Was kostet ein Jahresabo bei Die Zeit aktuell?
Das Print-Jahresabo liegt bei 390,00 € für 52 Ausgaben, also 7,50 € je Woche. Diesen Betrag nennt der Verlag selbst in den Konditionen zum Prämienabo. Digital zahlt ihr 6,10 € je Ausgabe (317,20 € im Jahr), das E-Paper kostet 3,90 € (202,80 € im Jahr). Alle Angaben Stand August 2026 – der Verlag darf den Bezugspreis auch während der Laufzeit anpassen.
Muss ich ein Zeit Probeabo aktiv kündigen?
Ja. Das Probeabo endet nicht von selbst, sondern geht nach 13 Ausgaben in ein reguläres, monatlich kündbares Abo zum Normalpreis über. Aus 65,00 € für die Probephase werden dann 7,50 € pro Ausgabe. Kündigt mit einem Monat Frist zum Ende der 13 Ausgaben – am besten direkt nach Erhalt der ersten Zeitung eine Erinnerung setzen.
An welche E-Mail-Adresse sende ich die Kündigung für mein Zeit Abo?
Für Printabos ist [email protected] zuständig, für Digitalabos [email protected]. Postalisch geht die Kündigung an ZEIT c/o DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Koreastraße 7, 20457 Hamburg. Alternativ nutzt ihr den gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsbutton auf der Website. Eine Unterschrift braucht keine dieser Varianten.
Wie lang ist die Kündigungsfrist bei einem Jahresabo?
Ein Monat. Bei Abos mit Mindestlaufzeit gilt diese Frist zum Ende der Laufzeit, danach verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und ist jederzeit mit Monatsfrist kündbar. Das entspricht der gesetzlichen Obergrenze aus § 309 Nr. 9 BGB – längere Fristen wären in AGB unwirksam.
Unterschied Zeit Digital und Zeit Plus?
„Z+“ ist der Bezahlbereich einzelner Artikel auf zeit.de, das Digital-Abo ist das Produkt, das euch diesen Bereich vollständig öffnet. Wer ein ZEIT-Digital-Abo für 6,10 € je Ausgabe hat, liest alle Z+ Artikel unbegrenzt und bekommt zusätzlich ZEITmagazin, ZEIT Audio und das E-Paper. Ein separates „Z+-Abo“ gibt es nicht.
Gibt es Studentenrabatte für ein Zeit-Abo?
Ja, das Print-Studierendenabo kostet 4,10 € je Ausgabe und ist damit 46 Prozent günstiger, inklusive ZEIT Campus. Digital liegt die Ersparnis bei über 54 Prozent. Ohne Studienplatz greift der U30-Tarif für 13,90 € im Monat mit dauerhaft 50 Prozent Rabatt, verifiziert über die Prüfnummer im Ausweis.
Kann ich zwischen Print und Digital wechseln?
Ja, ein Wechsel ist über den Leserservice möglich. Beachtet dabei, dass ihr im Printabo den Digitalzugang bereits kostenlos enthalten habt – ein Wechsel von Print auf Digital spart also 1,40 € je Ausgabe, kostet aber die gedruckte Ausgabe. Umgekehrt lohnt der Wechsel auf Print, wenn ihr beides nutzen wollt.
Was passiert mit meinem Abo, wenn ich umziehe oder im Urlaub bin?
Der Leserservice bietet dafür einen Umzugs- und einen Urlaubsservice an. Adressänderungen solltet ihr nach Verlagsangabe möglichst zehn Tage im Voraus melden, damit die Umstellung rechtzeitig greift. Für Urlaubszeiten könnt ihr die Lieferung unterbrechen oder umleiten lassen, statt das Abo zu kündigen.
Muss ich eine Werberprämie versteuern?
In der Regel nicht. Prämien für gelegentliche Vermittlungen zählen zu den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG und bleiben steuerfrei, solange sie im Kalenderjahr unter 256 Euro liegen. Achtung: Das ist eine Freigrenze – ab 256 Euro ist der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil.
Was gilt bei einer Preiserhöhung?
Ihr habt ein Sonderkündigungsrecht, müsst aber schnell sein: Die Kündigung muss innerhalb von 14 Tagen ab Bekanntgabe der Preisanpassung beim Verlag eingehen. Bei Abos mit fester Laufzeit wird die Erhöhung ohnehin erst zur nächsten Verlängerung wirksam, in allen anderen Fällen einen Monat nach Bekanntgabe.
Fazit: Für wen sich das ZEIT-Abo rechnet
Das ZEIT-Abo ist teuer, aber ungewöhnlich fair konstruiert: Alle Standardvarianten sind monatlich kündbar, das Printabo enthält den kompletten Digitalzugang ohne Aufpreis, und die Kündigung funktioniert formlos per E-Mail. Die einzigen echten Fallstricke sind das automatisch weiterlaufende Probeabo und die knappe 14-Tage-Frist beim Sonderkündigungsrecht nach einer Preiserhöhung.
Drei Faustregeln für die Entscheidung:
- Rechnet in gelesenen Ausgaben, nicht in Monatsbeiträgen – bei jeder zweiten ungelesenen Zeitung verdoppelt sich euer Effektivpreis.
- Nutzt das Probeabo, aber mit Kalendereintrag zur Kündigung nach Woche 8 bis 9.
- Prüft eure Rabattberechtigung, bevor sie ausläuft – Studierenden- und U30-Preise fallen mit dem Nachweis weg.
Wer beim Abo grundsätzlich sparen will, findet die aktuellen Aktionen und Prämienangebote gebündelt in unserer Übersicht zu Zeitschriften- und Magazin-Abos – dort landen auch Sonderaktionen der großen Verlage, sobald sie starten. Und wenn ihr ein bestehendes Abo loswerden wollt, hilft euch unsere Kündigungsvorlage beim rechtssicheren Formulieren.