Weihnachtsbaum kaufen 2026: Preise, Sorten und der beste Kaufzeitpunkt

Ein Weihnachtsbaum ist ein geschmĂŒckter Nadelbaum, der zum Weihnachtsfest im Wohnraum aufgestellt wird – in Deutschland fast immer eine Nordmanntanne. Laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaum- und SchnittgrĂŒnerzeuger (BVWE) werden hierzulande jedes Jahr zwischen 23 und 25 Millionen BĂ€ume verkauft, der Marktanteil der Nordmanntanne liegt bei knapp 80 Prozent. Was der Baum kostet, wann ihr ihn am besten kauft, wie er vier Wochen frisch bleibt und wie ihr ihn danach loswerdet, steht in diesem Ratgeber – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in KĂŒrze

  • Nordmanntanne kostete in der Saison 2025 laut Verbandsangabe 23 bis 30 Euro pro Meter, Rotfichte nur 12 bis 16 Euro.
  • 90 Prozent unserer eigenen Weihnachtsbaum-BeitrĂ€ge seit 2019 fielen in November oder Dezember – vorher gibt es praktisch nichts.
  • Frisch geschnitten, angeschnitten und tĂ€glich gegossen hĂ€lt ein Baum die kompletten Feiertage durch.
  • Rund um Weihnachten und Silvester zĂ€hlen die Versicherer laut GDV etwa 6.000 zusĂ€tzliche FeuerschĂ€den.

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Welche Weihnachtsbaum-Sorten gibt es – und welche lohnt sich?

Nordmanntanne, Blaufichte und Kiefer im Zweig-Vergleich fĂŒr den Weihnachtsbaum-Kauf

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

FĂŒr den deutschen Wohnzimmerbaum kommen praktisch nur drei Arten infrage: Nordmanntanne, Blaufichte und Rotfichte. Laut BVWE ist der Marktanteil der Nordmanntanne auf knapp 80 Prozent gestiegen – sie ist damit der Standard, an dem sich alles andere messen lassen muss.

Der Grund ist banal: Die Nordmanntanne hat weiche, breite Nadeln, die nicht stechen, und sie hÀlt die Nadeln auch nach drei bis vier Wochen im geheizten Raum noch fest. Genau das können die Fichten nicht.

  • Nordmanntanne: weiche Nadeln, sehr gute Haltbarkeit, kaum Duft, teuerste Sorte. FĂŒr Haushalte mit Kindern und Katzen die pragmatische Wahl.
  • Blaufichte: spitze, blaugraue Nadeln, krĂ€ftiger Harzduft, mittlere Haltbarkeit. Optisch markant, aber piksig beim SchmĂŒcken.
  • Rotfichte: die klassische „Tanne“ von frĂŒher, gĂŒnstigste Sorte, intensiver Duft – nadelt aber im warmen Zimmer schon nach ein bis zwei Wochen deutlich.
  • Kiefer und Nobilistanne: Nischensorten mit langen Nadeln beziehungsweise sehr stabilen Ästen, im Handel eher selten und meist teurer.

Wenn ihr den Baum erst kurz vor Heiligabend aufstellt und ihn direkt nach Neujahr wieder rauswerft, ist die Rotfichte völlig ausreichend – und spart nach den 2025er Verbandspreisen rund die HĂ€lfte. Wer schon Anfang Dezember schmĂŒckt, fĂ€hrt mit der Nordmanntanne besser.

Was kostet ein Weihnachtsbaum?

FĂŒr die Saison 2025 nannte der Verband natĂŒrlicher Weihnachtsbaum (VNWB) gemeinsam mit dem BVWS in einer Pressemitteilung vom 24. Juni 2025 folgende Endkundenpreise: Nordmanntanne 23 bis 30 Euro pro Meter, Blaufichte 15 bis 19 Euro pro Meter, Rotfichte 12 bis 16 Euro pro Meter. Ein typischer 1,75-Meter-Baum landete damit bei etwa 40 bis 53 Euro, wenn es eine Nordmanntanne sein sollte.

Der Meterpreis ist die entscheidende GrĂ¶ĂŸe, nicht der StĂŒckpreis. Viele Verkaufsstellen preisen nach Höhenklassen aus, und genau dort entsteht der Sprung: Ein Baum, der knapp ĂŒber die nĂ€chste Klassengrenze rutscht, kostet ĂŒberproportional mehr. Messt vor dem Kauf die Deckenhöhe und rechnet 20 bis 30 Zentimeter fĂŒr StĂ€nder und Spitze ab.

FĂŒr diesen Ratgeber hat unsere Redaktion zusĂ€tzlich das eigene Deal-Archiv ausgewertet. Ergebnis: Bei echten BĂ€umen tauchen im Handel regelmĂ€ĂŸig Gratis- und Rabattaktionen auf – etwa Baumarkt-Aktionen oder PrĂ€mien aus Kundenbindungsprogrammen –, die den Meterpreis komplett aushebeln. Wer flexibel ist, was Sorte und GrĂ¶ĂŸe angeht, zahlt in diesen Wochen oft deutlich weniger als den Verbandspreis. Aktuelle Aktionen dieser Art sammeln wir laufend auf der MonsterDealz-Startseite.

Drei Preistreiber solltet ihr kennen:

  • Verkaufsstelle: Direktverkauf ab Plantage ist in der Regel gĂŒnstiger als der Straßenstand in der Innenstadt.
  • QualitĂ€tsklasse: BĂ€ume der zweiten Wahl mit einer schwĂ€cheren Seite kosten spĂŒrbar weniger – gegen die Wand gestellt sieht das niemand.
  • Zeitpunkt: Am 23. und 24. Dezember rĂ€umen viele HĂ€ndler RestbestĂ€nde zu Abverkaufspreisen ab. Das Risiko: Die Auswahl ist dann GlĂŒckssache.

Wann kauft man den Weihnachtsbaum am besten?

Frische eines Weihnachtsbaums am Verkaufsstand mit den HĂ€nden prĂŒfen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der beste Kaufzeitpunkt liegt in den ersten beiden Dezemberwochen – frĂŒher gibt es kaum Ware, spĂ€ter schrumpft die Auswahl. Das lĂ€sst sich mit eigenen Daten belegen: In unserem Beitrags-Archiv fallen 28 von 31 Weihnachtsbaum-BeitrĂ€gen seit 2019 in den November oder Dezember, das sind rund 90 Prozent (Stand: August 2026). Zwischen Januar und August liegt in sieben Jahren kein einziger.

Der frĂŒheste Baum-Beitrag einer Saison stammt vom 19. Oktober 2025. Vor Mitte Oktober passiert am Markt schlicht nichts, egal wie frĂŒh die Weihnachtsdeko im Handel steht.

Interessant ist der Kontrast zum Zubehör: Bei Lichterketten und Weihnachtsbeleuchtung fallen nur 8 von 19 BeitrĂ€gen in November und Dezember, also 42 Prozent. Der Rest verteilt sich quer ĂŒbers Jahr bis in den Juli. Beleuchtung ist ein Ganzjahresprodukt und lĂ€sst sich außerhalb der Saison gĂŒnstig kaufen – der Baum selbst nicht.

Praktische Konsequenz: Kauft Lichterketten, Kugeln und StĂ€nder im Januar oder im Sommer, den Baum aber erst im Dezember. Wer beides in derselben Woche besorgt, zahlt beim Zubehör den Saisonaufschlag mit. Dieselbe Logik gilt ĂŒbrigens fĂŒr jede Saisonware – wir haben sie ausfĂŒhrlich fĂŒr Halloween-Deko durchgerechnet.

Unser Tipp: Adventskalender rechtzeitig sichern

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  • Bei Adventskalendern ist der Kaufzeitpunkt noch kritischer als beim Baum: Die begehrten Modelle sind oft schon im Oktober weg. Unsere Übersicht sammelt Termine, Anbieter und Preisentwicklung an einem Ort.
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FĂŒr die ĂŒbrige Dekoration gelten eigene Termine: Wann die Weihnachtsdeko ĂŒblicherweise hochkommt — und wann sie wieder abkommt — steht im Ratgeber Weihnachtsdeko: ab wann.

Woran erkennt ihr einen frischen Weihnachtsbaum?

Ein frischer Baum lĂ€sst sich in 30 Sekunden erkennen: Streift mit der Hand gegen die Wuchsrichtung ĂŒber einen Zweig – bleiben mehr als ein paar einzelne Nadeln in der Hand, ist der Baum zu lange geschlagen. Die Schnittstelle am Stamm muss hell und leicht feucht sein, nicht grau und trocken.

Weitere Frische-Marker:

  • Nadelfarbe: sattes DunkelgrĂŒn ohne matten Grauschleier. BrĂ€unliche Nadelspitzen im Inneren sind ein Warnsignal.
  • Biegeprobe: Ein frischer Zweig lĂ€sst sich biegen und federt zurĂŒck. Bricht er, ist er ausgetrocknet.
  • Geruch: Ein frischer Anschnitt riecht harzig. Bei der Nordmanntanne ist der Duft schwach – das ist normal und kein Frischemangel.
  • Lagerung am Stand: BĂ€ume, die tagelang eingenetzt in der prallen Sonne oder direkt neben einem Heizpilz standen, sind hinĂŒber, egal wie sie aussehen.

Lasst euch den Baum am Stand frisch anschneiden oder macht das zu Hause selbst: zwei bis drei Zentimeter gerade vom Stammende absĂ€gen. Der Baum verschließt seine Leitbahnen innerhalb weniger Stunden mit Harz – ohne frischen Anschnitt zieht er im StĂ€nder kein Wasser mehr, und dann nĂŒtzt auch das Gießen nichts.

Ein Netz ist ĂŒbrigens kein QualitĂ€tsurteil, sondern nur Transportschutz. Wichtig ist, dass ihr es zu Hause sofort aufschneidet: Bleibt der Baum eingenetzt stehen, brechen die Äste unter Spannung und die Form ist dahin.

Wie stellt ihr den Baum richtig auf und haltet ihn frisch?

Weihnachtsbaum im ChristbaumstÀnder mit Wasserstandsanzeige im Wohnzimmer aufstellen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Ein Weihnachtsbaum trinkt in den ersten Tagen ein bis zwei Liter Wasser tĂ€glich – deshalb fĂŒhrt am StĂ€nder mit Wassertank kein Weg vorbei. StĂ€nder ohne Wasserreservoir sind der hĂ€ufigste Grund dafĂŒr, dass ein Baum schon vor Silvester nadelt.

Der Ablauf, der zuverlÀssig funktioniert:

  • Akklimatisieren: Den Baum ein bis zwei Tage kĂŒhl zwischenlagern, etwa in Garage, Keller oder auf dem Balkon. Der Sprung von minus fĂŒnf auf plus 22 Grad ist Stress fĂŒr die Nadeln.
  • Anschneiden: Zwei bis drei Zentimeter gerade absĂ€gen, direkt bevor der Baum ins Wasser kommt.
  • Wasser nachfĂŒllen: TĂ€glich kontrollieren. FĂ€llt der Wasserstand unter die SchnittflĂ€che, verharzt sie erneut.
  • Standort: Möglichst weit weg von Heizkörper, Kamin und Fußbodenheizung. Jedes Grad weniger verlĂ€ngert die Haltbarkeit.

ZusĂ€tze wie Zucker, Aspirin oder WeichspĂŒler im Gießwasser bringen nach allem, was belastbar dokumentiert ist, keinen messbaren Vorteil. Sauberes, kaltes Leitungswasser reicht.

Zur Standsicherheit: Der StĂ€nder muss zum Stammdurchmesser passen, nicht zur Baumhöhe. Ein 2-Meter-Baum mit dickem Stamm in einem zu kleinen StĂ€nder steht schief und kippt – besonders dann, wenn ein Haustier dagegenlĂ€uft. Modelle mit Seilzug-Mechanik zentrieren den Stamm automatisch und sind die Mehrausgabe wert, wenn ihr jedes Jahr einen echten Baum aufstellt.

Wie gefÀhrlich ist ein Weihnachtsbaum wirklich?

Ein trockener Baum mit echten Kerzen ist die riskanteste Kombination der Adventszeit. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) melden Hausrat- und WohngebÀudeversicherer rund um Weihnachten und Silvester etwa 6.000 zusÀtzliche FeuerschÀden mit einer Schadenssumme von rund 23 Millionen Euro (Bezugsjahr 2022, Meldung zuletzt aktualisiert am 29. November 2023). Der durchschnittliche Schaden lag bei 3.600 Euro.

Die Zahl der BrĂ€nde liegt in diesen Wochen laut GDV im Schnitt 35 bis 50 Prozent höher als im Rest des Jahres. Die gute Nachricht: Der Trend zeigt nach unten – 2021 waren es noch 7.000 zusĂ€tzliche BrĂ€nde, 2018 sogar 10.000. Der Umstieg auf LED-Beleuchtung dĂŒrfte daran den grĂ¶ĂŸten Anteil haben.

Die drei wirksamsten Maßnahmen sind unspektakulĂ€r: Wasserstand halten, echte Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen und Kerzen so anordnen, dass kein Zweig darĂŒber hĂ€ngt. Wer auf offenes Feuer verzichtet, eliminiert die Hauptursache komplett.

ErgĂ€nzend: PrĂŒft alte Lichterketten vor dem AufhĂ€ngen auf brĂŒchige Kabel und schmelzende Fassungen. Ketten ohne CE-Kennzeichnung gehören nicht an einen Baum. Und ein Rauchmelder im Wohnzimmer ist in fast allen BundeslĂ€ndern ohnehin Pflicht – in der Adventszeit ist er es doppelt wert.

Echt oder kĂŒnstlich: Was ist ökologisch sinnvoller?

Rein rechnerisch schneidet der echte Baum besser ab, solange der kĂŒnstliche nicht sehr lange genutzt wird. Laut einer Auswertung von quarks.de (WDR) verursacht eine echte Tanne etwa 3,1 Kilogramm CO2, eine Kunststofftanne dagegen 48,3 Kilogramm; ein Kunstbaum mĂŒsste demnach 17 bis 20 Jahre lang aufgestellt werden, bis er sich ökologisch amortisiert hat. Grundlage ist unter anderem die kanadische Ellipsos-Studie.

Der BVWE fĂŒhrt zusĂ€tzlich an, dass auf einem Hektar Weihnachtsbaumkultur bis zu 145 Tonnen Kohlendioxid gebunden werden und ein marktreifer Baum rund 9 bis 10 Jahre wĂ€chst. Beides stammt vom Erzeugerverband und ist entsprechend interessengeleitet – die GrĂ¶ĂŸenordnung ist trotzdem plausibel.

Ein Widerspruch, den wir nicht auflösen können: quarks.de nennt â€žĂŒber 30 Millionen“ jĂ€hrlich verkaufte BĂ€ume in Deutschland, der BVWE als Erzeugerverband spricht von 23 bis 25 Millionen. Wir halten uns an die Verbandszahl, weil sie nĂ€her an der Produktion liegt – die Differenz solltet ihr aber kennen, wenn euch die Zahl anderswo begegnet.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, „am besten einen ökologisch angebauten Baum aus der Region“ zu kaufen: Diese wachsen in Mischkulturen und werden mit weniger Pestiziden behandelt. Als Alternativen nennt sie BĂ€ume im Topf zum Weiterwachsen sowie MietbĂ€ume, die der Verleiher zurĂŒcknimmt. KunststoffbĂ€ume seien ĂŒber viele Jahre genutzt nachhaltiger als echte. Von Lametta und Deko aus Aluminium rĂ€t sie ab.

Wenn ihr die Kunststoff-Variante ernsthaft in ErwĂ€gung zieht, lohnt der Blick in unseren ausfĂŒhrlichen Ratgeber zum kĂŒnstlichen Weihnachtsbaum – dort geht es um MaterialqualitĂ€t, Aufbau und die Frage, ab wann sich die Anschaffung rechnet.

Woher kommt der Weihnachtsbaum — und wann wird er abgeschmĂŒckt?

Der geschmĂŒckte Weihnachtsbaum ist ein vergleichsweise junger Brauch: Er setzte sich erst im 19. Jahrhundert flĂ€chendeckend durch, ausgehend vom protestantischen BĂŒrgertum. Die immergrĂŒne Tanne stand dabei fĂŒr Leben und Hoffnung mitten im Winter — ein Motiv, das Ă€lter ist als das Christentum und in vorchristlichen WintergrĂŒn-BrĂ€uchen wurzelt. Erst im Lauf des 19. Jahrhunderts wanderte der Baum aus den Stuben des BĂŒrgertums in alle Schichten und von dort ĂŒber Auswanderer in die Welt.

Das erklĂ€rt auch, warum es beim AbschmĂŒcken keine einheitliche Regel gibt, sondern gleich drei konkurrierende Termine:

  • 6. Januar — Dreikönigstag: der in Deutschland verbreitetste Termin. Mit dem Ende der Weihnachtszeit im volkstĂŒmlichen VerstĂ€ndnis kommt der Baum raus.
  • 2. Februar — MariĂ€ Lichtmess: die kirchlich lĂ€ngere Variante. In katholisch geprĂ€gten Regionen und in vielen Kirchen bleibt der Baum bis dahin stehen.
  • Nach Neujahr: die pragmatische Variante — meist dann, wenn der Baum ohnehin nadelt oder die kommunale Abholung ansteht.

Praktisch entscheidet ohnehin die Frische: Ein Baum, der am dritten Advent gekauft wurde, ist am 2. Februar in aller Regel nicht mehr vorzeigbar. Wer die lange Variante will, sollte entsprechend spĂ€t kaufen — was sich mit unserem Datenbefund deckt, dass die Angebote bis in den Dezember hinein laufen.

Was viele erst hinterher fragen: Insekten im Baum

Ein frisch geschlagener Baum bringt regelmĂ€ĂŸig Untermieter mit — RĂŒsselkĂ€fer, Spinnen oder BlattlĂ€use, die in den Nadeln ĂŒberwintert haben und durch die RaumwĂ€rme aktiv werden. Das ist unangenehm, aber harmlos: Diese Tiere gehen weder an Möbel noch an VorrĂ€te und sterben in der trockenen Heizungsluft meist von selbst ab. Wer vorbeugen will, lĂ€sst den Baum ein bis zwei Tage im kĂŒhlen Hausflur oder in der Garage stehen und schĂŒttelt ihn vor dem Reinbringen krĂ€ftig durch.

Wie entsorgt ihr den Weihnachtsbaum richtig?

Ausgediente WeihnachtsbĂ€ume liegen im Januar zur Abholung am Straßenrand

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

In den meisten deutschen Kommunen wird der Baum in den ersten beiden Januarwochen kostenlos abgeholt – die genauen Termine stehen im Abfallkalender eurer Stadt oder eures Landkreises. Verbindlich ist immer die kommunale Regelung, bundesweit einheitliche Vorgaben gibt es nicht.

Vor dem Rausstellen gilt: Der Baum muss vollstĂ€ndig abgeschmĂŒckt sein. Lametta, Kugelreste, Draht und Kabelbinder machen aus GrĂŒnschnitt RestmĂŒll und fĂŒhren dazu, dass der Baum liegen bleibt. Genau das ist der zweite Grund, warum die Verbraucherzentrale von Lametta abrĂ€t – die Aluminiumreste lassen sich praktisch nie restlos entfernen.

Diese Wege sind ĂŒblich:

  • Straßensammlung: Baum am Abholtag an den Straßenrand legen, nicht auf den Gehweg-Mittelstreifen. Meist kostenlos.
  • Wertstoffhof: GanzjĂ€hrig möglich, oft ebenfalls kostenlos fĂŒr Privathaushalte.
  • Biotonne: Nur fĂŒr klein gesĂ€gte BĂ€ume und nur dort, wo die Kommune es ausdrĂŒcklich erlaubt.
  • Sammelaktionen: Feuerwehren und Jugendgruppen holen BĂ€ume vielerorts gegen eine Spende ab.

Was ihr nicht tun solltet: den Baum im Wald oder auf einer Wiese „zurĂŒckgeben“. Das ist illegale Abfallentsorgung und kann teuer werden. Auch das Verbrennen im heimischen Kamin ist keine gute Idee – frisches Nadelholz ist zu feucht, harzt stark und erhöht das Risiko eines Rußbrands im Schornstein.

So prĂŒfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Wir prĂŒfen jeden Preis gegen idealo und Geizhals — Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die UVP.
  • AktualitĂ€t: Wir kontrollieren VerfĂŒgbarkeit und GĂŒltigkeit vor Veröffentlichung und ziehen das „Stand“-Datum bei Updates hoch.
  • UnabhĂ€ngig: Unsere EinschĂ€tzung ist redaktionell — Partner-Links Ă€ndern nichts an der Bewertung.

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Nur 3,1 kg CO2 laut quarks.de Jedes Jahr neue Ausgabe von 40 bis 53 Euro
Kein Lagerplatz ĂŒbers Jahr nötig Nadeln mĂŒssen wochenlang aufgekehrt werden
Harzduft und echte Optik TĂ€gliches Gießen ist Pflicht
Restlos kompostierbar entsorgbar Trocken ausgesprochen leicht entflammbar

HĂ€ufige Fragen zum Weihnachtsbaum

Was kostet ein Weihnachtsbaum pro Meter?

FĂŒr die Saison 2025 nannten VNWB und BVWS in ihrer Pressemitteilung vom 24. Juni 2025 folgende Endkundenpreise: Nordmanntanne 23 bis 30 Euro pro Meter, Blaufichte 15 bis 19 Euro und Rotfichte 12 bis 16 Euro. FĂŒr 2026 lagen zum Redaktionsschluss im August 2026 noch keine Verbandszahlen vor.

Wann sollte man den Weihnachtsbaum kaufen?

Die ersten beiden Dezemberwochen sind der beste Kompromiss aus Auswahl und Frische. Der frĂŒheste Baum-Deal in unserem eigenen Archiv stammt vom 19. Oktober 2025, zwischen Januar und August findet sich in sieben Jahren kein einziger. Wer erst am 23. Dezember kauft, bekommt oft Abverkaufspreise, muss aber mit RestbestĂ€nden leben.

Welcher Weihnachtsbaum nadelt am wenigsten?

Die Nordmanntanne. Sie hÀlt ihre Nadeln auch nach drei bis vier Wochen im geheizten Raum, weshalb ihr Marktanteil laut BVWE auf knapp 80 Prozent gestiegen ist. Rotfichten nadeln im Wohnzimmer dagegen hÀufig schon nach ein bis zwei Wochen deutlich.

Wie lange hÀlt ein Weihnachtsbaum?

Eine frisch geschlagene, korrekt angeschnittene und tĂ€glich gegossene Nordmanntanne ĂŒbersteht drei bis vier Wochen im Wohnraum. Entscheidend sind der frische Anschnitt am Stammende und ein StĂ€nder mit Wassertank. Ohne Wasser verharzt die SchnittflĂ€che innerhalb weniger Stunden, danach nimmt der Baum keine FlĂŒssigkeit mehr auf.

Wie viel Wasser braucht ein Weihnachtsbaum?

In den ersten Tagen nach dem Aufstellen ein bis zwei Liter tĂ€glich, danach weniger. Kontrolliert den Wasserstand jeden Tag: Sinkt er unter die SchnittflĂ€che, verschließt sich diese erneut mit Harz. ZusĂ€tze wie Zucker oder Aspirin bringen keinen belegten Vorteil – kaltes Leitungswasser genĂŒgt.

Ist ein echter oder ein kĂŒnstlicher Weihnachtsbaum umweltfreundlicher?

Laut quarks.de verursacht ein echter Baum rund 3,1 Kilogramm CO2, ein kĂŒnstlicher 48,3 Kilogramm; der Kunstbaum mĂŒsste 17 bis 20 Jahre genutzt werden, um gleichzuziehen. Die Verbraucherzentrale bestĂ€tigt, dass KunststoffbĂ€ume erst â€žĂŒber viele Jahre genutzt“ nachhaltiger sind, und empfiehlt sonst regionale BĂ€ume aus ökologischem Anbau.

Wann wird der Weihnachtsbaum abgeholt?

In den meisten Kommunen in den ersten beiden Januarwochen, hĂ€ufig kostenlos. Die verbindlichen Termine stehen im Abfallkalender der jeweiligen Stadt oder des Landkreises – eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es nicht. Voraussetzung ist immer, dass der Baum vollstĂ€ndig abgeschmĂŒckt ist.

Wie gefÀhrlich ist ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen?

Rund um Weihnachten und Silvester registrieren die Versicherer laut GDV etwa 6.000 zusĂ€tzliche FeuerschĂ€den mit rund 23 Millionen Euro Schaden (Bezugsjahr 2022). Die Brandzahlen liegen in diesen Wochen 35 bis 50 Prozent ĂŒber dem Jahresschnitt. Wer echte Kerzen nutzt, sollte sie nie unbeaufsichtigt brennen lassen und den Baum konsequent feucht halten.

Fazit: Sorte und Zeitpunkt entscheiden mehr als der Preis

Der Weihnachtsbaum ist eines der wenigen Produkte, bei denen der Kaufzeitpunkt praktisch feststeht – unsere eigenen Daten zeigen, dass sich alles auf sechs Wochen im November und Dezember zusammendrĂ€ngt. Sparen lĂ€sst sich deshalb nicht ĂŒber das Timing des Baums, sondern ĂŒber Sorte, QualitĂ€tsklasse und Verkaufsstelle.

Drei Faustregeln:

  • Nordmanntanne nur, wenn ihr frĂŒh schmĂŒckt – sonst tut es die halb so teure Rotfichte.
  • Zubehör außerhalb der Saison kaufen, den Baum nicht: Lichterketten laufen bei uns das ganze Jahr ĂŒber als Angebot durch.
  • StĂ€nder mit Wassertank ist keine Option, sondern Grundausstattung.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die tĂ€glich geprĂŒfte SchnĂ€ppchen kuratiert und aktive Mitglieder ĂŒber das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Aktuelle Weihnachtsangebote findet ihr jederzeit auf der MonsterDealz-Startseite.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

GrĂŒnder von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. SpĂŒrt seit ĂŒber 17 Jahren tĂ€glich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprĂŒft: August 2026

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