PS5 wird ab 2. April teurer – Sony erhöht Preise auf bis zu 899,99€

Ja, genau das passiert jetzt. Sony hat offiziell bestätigt, dass die Preise für die PS5, die PS5 Digital Edition, die PS5 Pro und sogar den PlayStation Portal Remote Player ab dem 2. April 2026 steigen. Für alle, die ohnehin mit dem Kauf geliebäugelt haben, ist das natürlich eine Nachricht, die man lieber nicht beim Morgenkaffee liest. Aber keine Panik: Wir schauen uns an, was konkret teurer wird, warum Sony diesen Schritt geht und ob sich ein schneller Kauf jetzt noch lohnen kann.

Sony macht es offiziell: Diese Preise gelten ab April 2026

Jetzt ist es also raus: Sony hebt die empfohlenen Verkaufspreise offiziell an. Für Europa gelten ab dem 2. April 2026 folgende neue Preise:

  • PS5: 649,99€
  • PS5 Digital Edition: 599,99€
  • PS5 Pro: 899,99€
  • PlayStation Portal Remote Player: 249,99€

Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil wir uns mittlerweile nicht mehr in der frühen Marktphase der Konsole befinden. Eigentlich würde man in diesem Stadium eher Rabatte, Bundles oder sinkende Straßenpreise erwarten. Stattdessen zieht Sony die Preisschraube noch einmal ordentlich an. Man könnte sagen: Die Konsole wird älter, aber leider nicht günstiger. Autsch. 😅

Was heißt das für Deutschland und Österreich?

Für euch in Deutschland und Österreich ist vor allem die Euro-Preisangabe relevant. Denn Sony nennt die neuen Europa-Preise direkt in Euro – und genau daran werden sich Händler im Regelfall orientieren. Das bedeutet zwar nicht, dass jeder Shop exakt denselben Preis aufruft, aber das allgemeine Preisniveau wird sich sehr wahrscheinlich an diesen offiziellen Empfehlungen ausrichten.

Gerade bei beliebten Elektronikprodukten läuft es oft ähnlich ab: Erst orientieren sich große Händler an der neuen UVP, dann verschwinden ältere Angebote nach und nach, und plötzlich wirkt selbst ein kleiner Rabatt schon wie ein Jackpot. Wer den Markt kennt, weiß: Solche Preisänderungen schlagen häufig schneller durch, als einem lieb ist.

Warum erhöht Sony die Preise überhaupt?

Sony begründet die Preiserhöhung mit dem weiterhin angespannten globalen Wirtschaftsumfeld. Dahinter steckt im Kern eine Mischung aus höheren Kosten, wirtschaftlichem Druck und strategischer Absicherung. Klingt trocken, ist aber am Ende genau der Punkt, der euren Geldbeutel trifft.

Zu den wichtigsten Gründen gehören:

Gestiegene Kosten in der Lieferkette
Produktion, Transport, Bauteile und internationale Logistik bleiben teuer. Gerade bei Hardware mit leistungsstarken Komponenten ist das ein zentraler Faktor.

Globale wirtschaftliche Unsicherheit
Unternehmen kalkulieren in einem Umfeld, das von Inflation, Wechselkursschwankungen und steigenden Betriebskosten geprägt ist. Da wird schnell an den Verkaufspreisen geschraubt.

Weiterhin starke Nachfrage
Die PS5 ist längst kein Ladenhüter. Solange die Nachfrage stabil bleibt, kann Sony Preisanpassungen eher durchsetzen, ohne dass die Geräte plötzlich wie Blei in den Regalen liegen.

Premium-Positionierung der Marke
Sony positioniert die PlayStation klar als hochwertiges Produkt im Gaming-Markt. Vor allem die PS5 Pro wird preislich ganz bewusst in die Oberklasse geschoben.

Unterm Strich heißt das: Sony will die höheren Belastungen nicht allein tragen – und reicht einen Teil davon an die Käufer weiter. Nicht schön, aber aus Konzernsicht nachvollziehbar.

Besonders heftig: Die PS5 Pro kratzt an der 900-Euro-Marke

Richtig spannend – oder eher schmerzhaft – wird es bei der PS5 Pro. Mit einem neuen Preis von 899,99€ landet sie in einer Liga, bei der viele zweimal hinschauen werden. Das ist kein kleiner Aufpreis mehr, sondern ein echter Premiumpreis.

Damit wird die Pro-Version endgültig zu einer Konsole für alle, die maximale Leistung wollen und bereit sind, dafür tief in die Tasche zu greifen. Für Gelegenheitsspieler dürfte diese Preisregion dagegen eher nach „Vielleicht irgendwann mal im Angebot“ klingen.

Auch die Standard-PS5 mit 649,99€ ist kein Spontankauf mehr. Und selbst die Digital Edition liegt mit 599,99€ mittlerweile in einem Bereich, der für viele Haushalte schon eine ziemlich bewusste Kaufentscheidung verlangt.

Auch das PlayStation Portal wird teurer

Nicht nur die Konsolen selbst sind betroffen. Auch der PlayStation Portal Remote Player steigt auf 249,99€. Das dürfte einige überraschen, denn Zubehör oder ergänzende Geräte werden oft nicht so stark beachtet wie die Hauptkonsole. Dabei summiert sich genau dort schnell einiges zusammen.

Wer also schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich das Portal als Ergänzung zur PS5 zuzulegen, sollte die Preiserhöhung ebenfalls im Blick behalten. Aus einem „Kann man ja mal mitnehmen“ wird damit eher ein „Okay, darüber denke ich jetzt nochmal in Ruhe nach“.

Lohnt sich ein Kauf vor dem 2. April noch?

Für viele von euch ist das natürlich die entscheidende Frage. Und hier gilt ganz klar: Ja, ein Kauf vor dem 2. April kann sich lohnen – vor allem dann, wenn ihr ohnehin in den nächsten Wochen oder Monaten eine PS5 kaufen wolltet.

Besonders sinnvoll ist ein schneller Kauf, wenn:

  • ihr schon länger mit einer PS5 oder PS5 Pro liebäugelt
  • ihr noch ein Angebot unterhalb der neuen Preisgrenze findet
  • ihr euch die offizielle Preiserhöhung sparen wollt
  • ihr auch am PlayStation Portal Interesse habt

Weniger dringend ist es, wenn ihr aktuell nur vage über einen Kauf nachdenkt oder bewusst auf große Rabattaktionen spekuliert. Allerdings sollte man sich hier nichts vormachen: Nach einer offiziellen Preiserhöhung werden echte Top-Deals meist eher seltener als häufiger. Der Schnäppchenhimmel ist in solchen Momenten oft kurz bewölkt. 🌥️

Was jetzt am Markt passieren dürfte

Solche Ankündigungen lösen fast immer dieselbe Kettenreaktion aus. Erst berichten Medien, Communities und Deal-Seiten darüber, dann schlagen erste Käufer noch schnell zu, anschließend werden gute Angebote knapp – und kurz danach ist das neue Preisniveau plötzlich ganz normal.

Das typische Muster sieht meistens so aus:

  • Die News verbreitet sich rasend schnell
  • Kaufinteressierte vergleichen sofort Preise
  • Besonders gute Angebote verschwinden zuerst
  • Händler passen ihre Preise schrittweise an
  • Nach dem Stichtag wird die neue UVP zur Normalität

Genau deshalb kann es sich jetzt lohnen, aufmerksam zu bleiben. Wer ein seriöses Angebot unterhalb der neuen UVP findet, hat unter Umständen das bessere Timing als alle, die erst nach der Umstellung suchen.

Gebraucht kaufen als Alternative?

Falls euch die neuen Preise zu hoch sind, bleibt natürlich noch der Gebrauchtmarkt. Gerade bei der Standard-PS5 könnte das für viele die spannendste Alternative sein. Wichtig ist dabei nur, dass ihr sauber prüft, in welchem Zustand das Gerät ist, ob Zubehör vollständig vorhanden ist und ob möglichst ein Kaufnachweis oder eine Restgarantie dabei sind.

Auch generalüberholte Geräte von seriösen Händlern können interessant sein. Der Vorteil: oft günstiger als neu, aber trotzdem mit etwas mehr Sicherheit als beim Kauf von privat. Wer sparen will, sollte hier ruhig ein Auge drauf haben – aber bitte nicht blindlings zuschlagen, nur weil ein Preis besonders verführerisch aussieht. Manchmal ist billig eben zweimal teuer. 🙃

Was die Preiserhöhung über den Gaming-Markt verrät

Die neue Preisrunde zeigt ziemlich deutlich, wohin sich der Markt bewegt: Gaming-Hardware wird immer stärker als Premium-Produkt vermarktet. Konsolen, Zubehör und Services werden teurer, während gleichzeitig Abo-Modelle, digitale Inhalte und Zusatzgeräte weiter an Bedeutung gewinnen.

Für euch bedeutet das vor allem eins: Kaufentscheidungen werden wichtiger. Einfach mal spontan zur Kasse gehen wie früher? Das wird bei Preisen von 649,99€ oder 899,99€ deutlich seltener passieren. Dafür werden Preisvergleiche, Rabattaktionen und clevere Kaufzeitpunkte immer relevanter.

Anders gesagt: Wer beim Gaming sparen will, braucht heute fast schon denselben Deal-Radar wie beim Smartphone-Kauf oder beim Elektro-Großeinkauf. Willkommen im Club der Preisdetektive. 🕵️‍♂️🎮

Unser Fazit zur Sony-Preiserhöhung

Die Preiserhöhung ist keine Spekulation mehr, sondern offiziell. Ab dem 2. April 2026 steigen die Preise in Europa spürbar – und vor allem die PS5 Pro für 899,99€ sorgt für einen kleinen Schockmoment. Aber auch die Standard-PS5 mit 649,99€ und die Digital Edition mit 599,99€ sind klare Ansagen.

Wer ohnehin kaufen wollte, sollte jetzt definitiv hellhörig werden. Denn vor dem Stichtag gibt es zumindest noch die Chance, sich ein besseres Angebot zu sichern. Danach dürfte sich das Preisniveau erst einmal nach oben einpendeln. Und das ist leider keine besonders schöne Highscore-Meldung.

Wer will und der sollte sich die entsprechenden Konsolen-Angebote zur PS5 hier anschauen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Ab wann gelten die neuen PS5-Preise?
    Die neuen Preise gelten ab dem 2. April 2026.
  • Wie teuer wird die PS5 in Europa?
    Die Standard-PS5 kostet künftig 649,99€, die PS5 Digital Edition 599,99€ und die PS5 Pro 899,99€.
  • Wird auch das PlayStation Portal teurer?
    Ja, der PlayStation Portal Remote Player steigt in Europa auf 249,99€.
  • Warum erhöht Sony die Preise?
    Sony verweist auf den anhaltenden wirtschaftlichen Druck, steigende Kosten und das globale Marktumfeld.
  • Lohnt sich ein Kauf vor der Preiserhöhung?
    Ja, wenn ihr ohnehin kaufen wolltet, kann sich ein Kauf vor dem 2. April 2026 finanziell lohnen.
  • Sind Deutschland und Österreich von den neuen Preisen betroffen?
    Ja, für Europa gelten offizielle Euro-Preise, an denen sich Händler in Deutschland und Österreich voraussichtlich orientieren.

Und jetzt seid ihr dran 👇

Ist die PS5 Pro für 899,99€ für euch noch ein fairer Preis – oder hat Sony damit endgültig die Schmerzgrenze überschritten? 🤔

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