Oktoberfest 2026: Termine, Bierpreise und wie ihr auf der Wiesn spart

Das Oktoberfest 2026 läuft vom 19. September bis 4. Oktober 2026 auf der Münchner Theresienwiese, der Eintritt ist frei — und die Maß Festbier kostet im Schnitt 15,61 Euro. Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt: ein 16-tägiges Münchner Volksfest mit Bierzelten der sechs Münchner Traditionsbrauereien, Fahrgeschäften und Trachtenkultur. Teuer wird ein Wiesn-Tag nicht am Eingang, sondern im Zelt — dieser Ratgeber zeigt euch, wo die Kosten wirklich entstehen und an welchen Stellen ihr sie drücken könnt. Stand: August 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Termin 2026: Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober — 16 Tage, Eintritt frei
  • Maß Festbier: 14,80 bis 15,90 Euro, Durchschnitt 15,61 Euro
  • Günstigstes großes Zelt ist die Augustiner-Festhalle mit 14,90 Euro
  • Tischreservierung ist nicht nötig — ohne Reservierung kommt ihr in jedes Zelt

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Wann ist das Oktoberfest 2026?

Das Oktoberfest 2026 dauert vom Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober 2026 — laut der offiziellen Übersicht der Landeshauptstadt München sind das exakt 16 Festtage auf der Theresienwiese (Stand: August 2026). Eröffnet wird traditionell am ersten Samstag um 12 Uhr mit dem Fassanstich im Schottenhamel-Festzelt; erst danach darf in den übrigen Zelten ausgeschenkt werden.

Der Termin folgt keiner festen Datumsregel, sondern einem Muster: Start ist der Samstag nach dem 15. September, Ende der erste Oktobersonntag. Fällt der Tag der Deutschen Einheit günstig, verlängern die Wirte um ein bis zwei Tage — 2026 ist das nicht der Fall, deshalb bleibt es bei 16 Tagen statt der gelegentlichen 17 oder 18.

Für die Planung heißt das: Die beiden Wochenenden sind die vollsten Tage, die mittleren Werktage die entspanntesten. Wer einen Sitzplatz ohne Reservierung will, hat dienstags bis donnerstags vormittags die mit Abstand besten Chancen.

Was kostet die Maß auf dem Oktoberfest 2026?

Maß Bier auf dem Oktoberfest 2026 im Festzelt mit Bierpreis-Vergleich

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Maß Festbier kostet auf der Wiesn 2026 zwischen 14,80 und 15,90 Euro, der offizielle Durchschnittspreis liegt laut Landeshauptstadt München bei 15,61 Euro pro Liter (Stand: August 2026). Gegenüber 2025 haben die meisten Zelte um 40 bis 50 Cent aufgeschlagen.

Die günstigsten Maß gibt es mit 14,80 Euro im Familienplatzl und im Museumszelt auf der Oidn Wiesn. Unter den großen Festhallen ist die Augustiner-Festhalle mit 14,90 Euro klar der Preisbrecher — sie kam 2025 von 14,50 Euro. Am oberen Ende stehen mit jeweils 15,90 Euro das Armbrustschützen-Festzelt, die Bräurosl und das Löwenbräu-Festzelt, dazu einige Mittelbetriebe wie der Glöckle-Wirt und der Goldene Hahn.

Zwischen der teuersten und der günstigsten großen Halle liegt genau ein Euro pro Maß. Wer an einem Tag drei Maß trinkt, spart durch die Zeltwahl also drei Euro — spürbar, aber kein Hebel, der den Tag rettet. Die größeren Posten stecken woanders, wie der Kostenüberblick weiter unten zeigt.

Ausgeschenkt werden darf ausschließlich Bier der sechs Münchner Traditionsbrauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Die Stadt selbst setzt die Preise dabei nicht fest. Die Landeshauptstadt München formuliert es so: „Die Bierpreise werden von den Festwirten und Brauereien festgelegt. Die Landeshauptstadt München prüft die Preise auf Angemessenheit, legt sie aber nicht selbst fest.“ (Stand: August 2026).

Wie haben sich die Wiesn-Bierpreise entwickelt?

Diagramm Entwicklung der Oktoberfest-Bierpreise 1985 bis 2026

Eigene Auswertung der offiziellen Bierpreis-Reihe der Stadt München (Open-Data-Portal) — Grafik: MonsterDealz

Für diesen Ratgeber haben wir die offizielle Bierpreis-Reihe der Stadt München aus dem Open-Data-Portal ausgewertet: In den 40 erfassten Wiesn-Jahren seit 1985 ist der Preis der Maß kein einziges Mal gesunken (Auswertung MonsterDealz, Stand: August 2026). Nicht ein Jahr, nicht einmal nach den beiden ausgefallenen Festen 2020 und 2021.

Die Zahlen dahinter: 1985 kostete die Maß im Schnitt 3,20 Euro, 2026 sind es 15,61 Euro — ein Plus von 387,8 Prozent. Allein seit 2015 (10,27 Euro) ist der Preis um 52,0 Prozent gestiegen, seit der letzten Vor-Corona-Wiesn 2019 (11,71 Euro) um 33,3 Prozent.

Bemerkenswert ist ausgerechnet 2026: Mit plus 1,83 Prozent gegenüber 2025 fällt der Aufschlag deutlich milder aus als in den Vorjahren. Unsere Fortschreibung des Zehnjahres-Trends — 3,98 Prozent Steigerung pro Jahr — hätte für 2026 einen Schnitt von 15,96 Euro erwartet. Tatsächlich sind es 15,61 Euro, also 35 Cent weniger als der Trend.

Für euch heißt das zweierlei. Erstens: Warten auf sinkende Wiesn-Bierpreise ist in 40 Jahren noch nie aufgegangen. Zweitens: Die Kurve flacht gerade ab — der Sprung von 2022, als die Maß auf einen Schlag um mehr als 15 Prozent teurer wurde, wiederholt sich 2026 nicht.

Was kostet ein Wiesn-Tag insgesamt?

Kostenübersicht für einen Oktoberfest-Tag mit Bier, Essen und Fahrgeschäften

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Rechnet mit 80 bis 120 Euro pro Person für einen kompletten Wiesn-Tag ohne Übernachtung — drei Maß allein schlagen zum Durchschnittspreis 2026 schon mit 46,83 Euro zu Buche. Dazu kommen Essen, Fahrgeschäfte und die Anreise.

Die Posten im Einzelnen, alle auf Basis der offiziellen Preisliste 2026 der Stadt München:

  • Bier: 15,61 Euro je Maß im Schnitt, 14,80 Euro im günstigsten Zelt
  • Alkoholfreies Bier: 15,73 Euro je Maß — teurer als das Festbier
  • Spezi: 12,84 Euro pro Liter
  • Limonade: 12,47 Euro pro Liter
  • Tafel- und Mineralwasser: 11,13 Euro pro Liter
  • Eintritt Festgelände: 0 Euro
  • Eintritt Oide Wiesn: 4 Euro

Ein Detail, das viele überrascht: Alkoholfreies Bier ist mit 15,73 Euro im Schnitt teurer als die durchschnittliche Maß Festbier mit 15,61 Euro. Wer aus Vernunftgründen aufs Alkoholfreie ausweicht, spart auf der Wiesn also nichts — im Gegenteil. Selbst Wasser kostet mit 11,13 Euro je Liter noch 71 Prozent des Bierpreises.

Kostet der Eintritt aufs Oktoberfest etwas?

Nein — der Besuch des Oktoberfests kostet nichts. „Der Besuch des Oktoberfests ist frei. Es wird kein Eintritt für die Theresienwiese verlangt“, schreibt die Landeshauptstadt München in ihren Besucherhinweisen (Stand: August 2026). Auch für die Festzelte selbst zahlt ihr keinen Eintritt.

Die einzige Ausnahme ist die Oide Wiesn, der historische Teil des Festes im Süden der Theresienwiese. Dort kostet der Eintritt 4 Euro. Dafür bekommt ihr nostalgische Fahrgeschäfte, ruhigere Zelte und in der Regel etwas moderatere Getränkepreise — das Museumszelt liegt mit 14,80 Euro je Maß am unteren Ende der gesamten Wiesn.

Kostenlos sind außerdem alle Umzüge: der Einzug der Wiesnwirte am ersten Samstag und das Trachten- und Schützenzugsspektakel am Sonntag darauf. Beides sind die günstigsten Programmpunkte des Fests — sie kosten nur Zeit und einen frühen Platz am Straßenrand.

Wie reserviert ihr einen Tisch im Bierzelt?

Reservierter Tisch im Oktoberfest-Bierzelt mit Reservierungsschild

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Reservierungen laufen ausschließlich direkt über die einzelnen Festzelte — und sie sind gar nicht nötig: „Nein. Ihr könnt die Festzelte grundsätzlich auch ohne Reservierung besuchen“, stellt die Stadt München in ihren Wiesn-FAQ klar (Stand: August 2026). Jedes Zelt muss einen erheblichen Teil seiner Plätze für Gäste ohne Reservierung frei halten.

Wenn ihr trotzdem reservieren wollt, gelten die Betriebsvorschriften der Stadt. Drei Punkte daraus sind für die Kosten entscheidend:

  • Der Tisch selbst ist kostenlos: Eine reine Reservierungsgebühr ist auf maximal 1,50 Euro pro Platz gedeckelt
  • Bezahlt wird der Mindestverzehr: In den großen Zelten üblicherweise zwei Maß und ein halbes Hendl pro Person, ausgegeben als Wertmarken
  • Die Marken verfallen nicht sofort: Sie müssen über die gesamte Wiesn gültig sein und lassen sich danach im Stammlokal des Wirts einlösen oder zurückgeben — die genaue Frist steht in den Bedingungen des jeweiligen Zelts

Rechnerisch heißt das: Eine Reservierung im großen Zelt bindet euch bei zwei Maß plus halbem Hendl auf rund 45 bis 50 Euro pro Person, bevor ihr das Zelt überhaupt betreten habt. Für eine Zehnergruppe sind das schnell 500 Euro Vorkasse. Wer flexibel ist und unter der Woche früh kommt, spart sich diese Bindung komplett.

Reserviert wird für ganze Tische, nicht für einzelne Plätze — meist zu acht oder zehn Personen. Die Kontingente der beliebten Zelte sind oft schon im Frühjahr vergeben; Anfragen laufen über die Websites der Wirte, nicht über die Stadt. Eine Übersicht aller Zelte samt Betreibern findet ihr auf dem offiziellen Wiesn-Portal.

Braucht ihr Bargeld auf dem Oktoberfest?

Nehmt Bargeld mit — es ist auf der Wiesn nach wie vor das sichere Zahlungsmittel, und die Stadt weist ausdrücklich auf Geldautomaten an den Festeingängen und in einzelnen Zelten hin (Stand: August 2026). Immer mehr Zelte akzeptieren inzwischen auch Karte, verlassen solltet ihr euch darauf aber nicht.

Der Grund ist praktisch: Bedienungen rechnen an Tischen mit acht oder zehn Gästen im Minutentakt ab. Kartenzahlung an einem Tisch bremst den Ablauf, und in Stoßzeiten weisen einzelne Bedienungen sie schlicht ab. Trinkgeld wird ohnehin fast durchgängig in bar erwartet.

Kalkuliert grob 100 Euro Bargeld pro Person für einen normalen Tag. Die Automaten auf dem Gelände funktionieren, verlangen aber je nach Bank Fremdgebühren — hebt das Geld besser vorher ab. Das ist einer der Posten, an denen sich ohne jeden Verzicht sparen lässt.

Wie kommt ihr günstig zur Theresienwiese?

Karte Anfahrt zur Theresienwiese mit U-Bahn- und S-Bahn-Stationen

Schematische Übersicht der Zugänge zur Theresienwiese — Grafik: MonsterDealz

Fahrt mit dem ÖPNV — an der Theresienwiese gibt es keine Besucherparkplätze, und ein gültiges Deutschlandticket deckt die Anfahrt vollständig ab (Stand: August 2026). Damit kostet euch die Anreise innerhalb Münchens effektiv null Euro extra.

Die direkte Verbindung ist die U4/U5 bis Theresienwiese. Genau dort ist es zu Stoßzeiten aber am vollsten. Die offiziellen Anreisehinweise der Stadt empfehlen deshalb die ruhigeren Alternativen:

  • Hackerbrücke (S-Bahn): rund 10 Minuten Fußweg über die Kurt-Haertel-Passage
  • Hauptbahnhof: rund 15 Minuten über die Bayerstraße
  • Goetheplatz und Poccistraße (U3/U6): deutlich entspannter als die Theresienwiese
  • Schwanthalerhöhe (U4/U5): eine Station vorher aussteigen
  • Tram und Bus: Linien 16/17, 18/19, 20/21 sowie 53, 58/68, 62 und 134

Wer von außerhalb anreist, nutzt die Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand und fährt die letzte Etappe mit der Bahn. Ob sich das Deutschlandticket für euch überhaupt rechnet, hängt vom restlichen Fahrverhalten ab — die Rechnung dazu steht in unserem Ratgeber zu den Deutschlandticket-Kosten.

Was dürft ihr mit aufs Festgelände nehmen?

Taschen und Rucksäcke dürfen maximal 3 Liter Volumen und höchstens 20 × 15 × 10 Zentimeter Größe haben — diese Regel gilt seit Jahren unverändert für das gesamte Festgelände (Stand: August 2026). Größeres Gepäck kommt gar nicht erst durch die Kontrolle.

Ebenfalls verboten sind Glasflaschen, Gaskartuschen, ätzende Substanzen und messerartige Gegenstände. An den Eingängen gibt es eine kostenpflichtige Gepäckaufbewahrung — ein Posten, den ihr euch mit der richtigen Tasche komplett spart.

Praktisch heißt das: kleine Umhängetasche statt Rucksack, Karte und Bargeld in die Jackentasche, Wasser in einer Plastik- statt Glasflasche. Wer mit dem Koffer direkt vom Hauptbahnhof kommt, deponiert ihn besser dort in einem Schließfach als an der Wiesn.

Wo spart ihr auf der Wiesn wirklich?

Der größte Hebel ist nicht das Bier, sondern der Zeitpunkt eures Besuchs — zwischen einem reservierten Wochenendtisch und einem spontanen Dienstagvormittag liegen bei zehn Personen schnell mehrere Hundert Euro. Die Zeltwahl bringt dagegen nur einen Euro pro Maß.

Die wirksamsten Stellschrauben, sortiert nach Wirkung:

  • Wochentag statt Wochenende: Dienstag bis Donnerstag vormittags braucht ihr keine Reservierung und damit keinen Mindestverzehr
  • Ohne Reservierung gehen: spart die Vorabbindung von rund 45 bis 50 Euro pro Person
  • Oide Wiesn einplanen: 4 Euro Eintritt, dafür die günstigsten Getränkepreise des Festes
  • Bargeld vorher abheben: vermeidet Fremdgebühren an den Automaten auf dem Gelände
  • Tracht antizyklisch kaufen: der Preisunterschied zwischen August und Januar ist erheblich
  • Anreise mit dem Deutschlandticket: keine Parkgebühren, kein Einzelfahrschein

Was dagegen nicht funktioniert: auf alkoholfreies Bier ausweichen. Mit 15,73 Euro im Schnitt liegt es über dem Festbier. Und Essen von außen mitbringen scheitert an der 3-Liter-Taschenregel.

Was kostet die Tracht — und wann kauft ihr sie?

Dirndl und Lederhose im Schaufenster mit Preisschildern zum Oktoberfest

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Tracht ist der einzige Wiesn-Posten, bei dem ihr den Kaufzeitpunkt frei wählen könnt — und genau deshalb der mit dem größten Sparpotenzial. Ein komplettes Dirndl-Set liegt neu je nach Qualität zwischen rund 80 und mehreren Hundert Euro, während die Preise im Spätsommer regelmäßig ihren Jahreshöchststand erreichen.

Der Grund ist simpel: Zwischen August und dem Wiesn-Start ist die Nachfrage am größten, Rabatte sind entsprechend selten. Ab Oktober räumen die Händler die Saisonware ab. Wer nicht in Panik zwei Wochen vor dem Fest kauft, zahlt spürbar weniger — welche Zeitfenster sich konkret lohnen und worauf ihr bei Schnitt und Material achten solltet, steht in unserem Ratgeber Dirndl günstig kaufen.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die offiziellen Preis- und Serviceangaben der Landeshauptstadt München ausgewertet und die Bierpreis-Reihe aus dem städtischen Open-Data-Portal selbst durchgerechnet.

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Lohnt sich das Oktoberfest 2026 überhaupt noch?

Für die meisten Besucher ja — aber die Antwort hängt vom Anspruch ab, nicht vom Bierpreis. Der Eintritt ist frei, ein Tag ohne Reservierung ist mit rund 80 Euro machbar, und mit 15,61 Euro liegt die Maß nur 1,83 Prozent über dem Vorjahr, dem mildesten Anstieg seit Jahren.

Teuer wird es dort, wo Bequemlichkeit ins Spiel kommt: reservierte Tische am Wochenende, Übernachtung in München während der Wiesn, Anreise mit dem Auto. Diese drei Posten machen den Unterschied zwischen einem 80-Euro- und einem 300-Euro-Tag aus — nicht die Frage, ob ihr im Augustiner oder im Löwenbräu sitzt.

Wer das Fest vor allem wegen Trachtenumzug, Oidn Wiesn und Fahrgeschäften besucht, kommt ohnehin deutlich günstiger weg. Die beiden Umzüge kosten nichts, die Oide Wiesn 4 Euro.

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Eintritt aufs Festgelände kostenlos Maß mit 15,61 Euro auf Rekordniveau
Reservierung nicht nötig, Plätze bleiben frei Reservierung bindet 45 bis 50 Euro vorab
Deutschlandticket deckt die Anreise ab Keine Besucherparkplätze am Gelände
Preisanstieg 2026 nur 1,83 Prozent Alkoholfreies teurer als Festbier

Häufige Fragen zum Oktoberfest 2026

Wann ist das Oktoberfest 2026?

Vom Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober 2026 — insgesamt 16 Tage auf der Theresienwiese in München. Der Fassanstich im Schottenhamel-Festzelt eröffnet das Fest am 19. September um 12 Uhr.

Was kostet die Maß Bier auf dem Oktoberfest 2026?

Zwischen 14,80 und 15,90 Euro, im Durchschnitt 15,61 Euro pro Liter. Am günstigsten sind Familienplatzl und Museumszelt mit 14,80 Euro, unter den großen Hallen die Augustiner-Festhalle mit 14,90 Euro. Die teuersten Zelte verlangen 15,90 Euro.

Kostet der Eintritt aufs Oktoberfest etwas?

Nein, das Festgelände und alle Festzelte sind eintrittsfrei. Nur für die Oide Wiesn, den historischen Teil des Fests, zahlt ihr 4 Euro Eintritt.

Brauche ich Bargeld auf dem Oktoberfest?

Ja, plant Bargeld ein. Zwar akzeptieren immer mehr Zelte Karte, verlässlich ist das aber nicht — und Trinkgeld wird fast durchgängig bar erwartet. Auf dem Gelände stehen Geldautomaten, die je nach Bank Fremdgebühren kosten. Rund 100 Euro pro Person und Tag sind ein realistischer Ansatz.

Gibt es einen Mindestverzehr bei Reservierungen?

In den großen Festzelten ja: üblicherweise zwei Maß und ein halbes Hendl pro Person, ausgegeben als Wertmarken. Der Tisch selbst ist kostenlos, eine reine Reservierungsgebühr ist auf maximal 1,50 Euro pro Platz begrenzt. Die Wertmarken müssen die gesamte Wiesn über gültig sein.

Wie reserviere ich einen Tisch im Bierzelt?

Ausschließlich direkt beim jeweiligen Festzelt über dessen Website — die Stadt München vermittelt keine Reservierungen. Reserviert wird für ganze Tische mit acht bis zehn Personen, nicht für Einzelplätze. Die Kontingente der beliebten Zelte sind häufig schon im Frühjahr vergeben.

Gilt das Deutschlandticket für die Anfahrt zur Wiesn?

Ja. Ein gültiges Deutschlandticket deckt die Fahrt im Münchner Nahverkehr ab, inklusive U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus. Ohne Ticket braucht ihr eine Kurzstrecke oder Tageskarte. Besucherparkplätze gibt es an der Theresienwiese nicht.

Wie groß darf meine Tasche auf dem Oktoberfest sein?

Maximal 3 Liter Volumen und höchstens 20 × 15 × 10 Zentimeter. Größere Taschen und Rucksäcke kommen nicht durch die Eingangskontrolle. Glasflaschen sind ebenfalls verboten. An den Eingängen gibt es eine kostenpflichtige Gepäckaufbewahrung.

Welche Brauereien schenken auf dem Oktoberfest aus?

Nur die sechs Münchner Traditionsbrauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Andere Biere dürfen auf der Theresienwiese nicht ausgeschenkt werden — diese Regel ist einer der ältesten Grundsätze des Fests, dessen Geschichte bis 1810 zurückreicht.

An welchen Tagen ist es auf der Wiesn am leersten?

Dienstag bis Donnerstag am Vormittag. Dann kommt ihr in der Regel ohne Reservierung in jedes Zelt und spart euch damit den Mindestverzehr. Die beiden Wochenenden und der Eröffnungssamstag sind die vollsten Tage.

Fazit: Der Eintritt ist frei, teuer wird die Bequemlichkeit

Das Oktoberfest 2026 ist vom 19. September bis 4. Oktober günstiger zu besuchen, als sein Ruf vermuten lässt — vorausgesetzt, ihr verzichtet auf Reservierung und Wochenende. Die Maß liegt mit 15,61 Euro zwar auf dem höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1985, der Anstieg von 1,83 Prozent ist aber der mildeste seit Jahren.

Drei Faustregeln nehmt ihr am besten mit:

  • Wochentag schlägt Zeltwahl: Ein Dienstagvormittag ohne Reservierung spart mehr als jede Suche nach der günstigsten Maß
  • Reservierung nur für feste Gruppen: Unter zehn Personen bindet der Mindestverzehr mehr Geld, als er Bequemlichkeit bringt
  • Tracht nie im September kaufen: Das ist der teuerste Zeitpunkt des Jahres

Wer die Wiesn ohnehin als jährlichen Fixpunkt einplant, findet die passenden Angebote für Tracht, Anreise und Zubehör das ganze Jahr über bei MonsterDealz — mit dem besten Effekt weit vor dem Anstich.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

Gründer von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. Spürt seit über 17 Jahren täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprüft: August 2026

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