Öffnungszeiten Silvester 2026: Wann die Läden schließen — Bundesland für Bundesland
Silvester ist kein gesetzlicher Feiertag — die Läden dürfen öffnen, aber wie lange, entscheidet euer Bundesland. In Bremen, Hessen, Niedersachsen und Thüringen ist um 14 Uhr Schluss, in Bayern und im Saarland um 20 Uhr, in Sachsen und Rheinland-Pfalz um 22 Uhr. In den übrigen acht Bundesländern gilt der normale Werktag ohne Sonderregel. Silvester 2026 fällt auf einen Donnerstag, Neujahr auf einen Freitag. Dieser Ratgeber zeigt euch alle Regeln, den Feiertags-Kalender 2026/27 und wann die Angebote wirklich laufen — Stand: August 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Silvester ist kein gesetzlicher Feiertag — Neujahr dagegen schon, da bleibt bundesweit alles zu.
- Vier Bundesländer schließen um 14 Uhr: Bremen, Hessen, Niedersachsen, Thüringen.
- An Heiligabend gilt in allen 16 Bundesländern 14 Uhr — dort gibt es keine Ausnahme.
- Weihnachten 2026 sind die Läden drei Tage am Stück zu: Freitag 25., Samstag 26. und Sonntag 27. Dezember.
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Ist Silvester ein gesetzlicher Feiertag?
Nein. Der 31. Dezember ist in keinem deutschen Bundesland ein gesetzlicher Feiertag. Silvester ist ein normaler Werktag — mit der Folge, dass Geschäfte grundsätzlich öffnen dürfen und Arbeitnehmer grundsätzlich arbeiten müssen, sofern Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag nichts anderes regeln. Neujahr, der 1. Januar, ist dagegen in allen 16 Bundesländern gesetzlicher Feiertag.
Geregelt sind die Ladenöffnungszeiten seit der Föderalismusreform 2006 nicht mehr bundeseinheitlich, sondern durch die Ladenöffnungsgesetze der Länder. Genau daraus entsteht die Verwirrung: Für denselben Kalendertag gelten in Deutschland vier verschiedene Schließzeiten nebeneinander — 14, 20, 22 Uhr oder gar keine Beschränkung. Wer über eine Landesgrenze fährt, kann eine halbe Stunde später vor verschlossener oder geöffneter Tür stehen.
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Wann schließen die Läden an Silvester?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Vier Bundesländer schreiben für Silvester 14 Uhr vor, zwei 20 Uhr, zwei 22 Uhr — in den restlichen acht gilt der normale Werktag. Die folgende Aufstellung gilt für den 31. Dezember, wenn er wie 2026 auf einen Werktag fällt (Stand: August 2026, geprüft gegen Landesministerien, IHK-Angaben und Wikipedia):
- Schluss um 14 Uhr: Bremen · Hessen · Niedersachsen · Thüringen. Rechtsgrundlage in Niedersachsen etwa das Niedersächsische Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (NLöffVZG).
- Schluss um 20 Uhr: Bayern · Saarland — das ist dort auch an jedem anderen Werktag die Grenze, Silvester hat keine Sonderregel.
- Schluss um 22 Uhr: Sachsen · Rheinland-Pfalz — ebenfalls die normale Werktagsgrenze.
- Keine gesetzliche Beschränkung: Schleswig-Holstein · Hamburg · Mecklenburg-Vorpommern · Berlin · Brandenburg · Sachsen-Anhalt · Nordrhein-Westfalen · Baden-Württemberg. Rechtlich wäre hier rund um die Uhr offen, praktisch schließen die meisten Filialen früher.
- Immer geöffnet: Apotheken im Notdienst, Tankstellen sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen — sie fallen unter die Ausnahmen der Ladenöffnungsgesetze.
Achtung: Im Netz kursiert eine falsche Länderliste
Bei der Recherche für diesen Artikel sind wir auf eine weit verbreitete Darstellung gestoßen, die Niedersachsen fälschlich in die Gruppe „keine Beschränkung“ einordnet. Das ist nachweislich falsch: Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung stellt in seiner Mitteilung vom 22. Dezember 2025 ausdrücklich klar, dass an Heiligabend und Silvester nur bestimmte Geschäfte länger als 14 Uhr öffnen dürfen. Wer sich auf die kursierende Liste verlässt, steht in Hannover oder Osnabrück um 15 Uhr vor verschlossenen Türen.
Die Lehre daraus gilt über diesen Fall hinaus: Bei Ladenöffnungszeiten ist die Landesbehörde die belastbare Quelle, nicht die schnell zusammengeschriebene Übersicht.
Öffnungszeiten an Silvester bei Lidl, REWE, ALDI und Co.

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Die großen Ketten legen keine bundesweite Silvester-Öffnungszeit fest — sie richten sich nach dem Landesgesetz, und die einzelne Filiale entscheidet innerhalb dieses Rahmens selbst. Nach „Öffnungszeiten Lidl Silvester“ und „REWE Silvester Öffnungszeiten“ suchen zusammen rund 29.600 Menschen pro Monat (Stand: August 2026) — die Erwartung einer einheitlichen Antwort geht aber ins Leere.
Praktisch bedeutet das:
- In den 14-Uhr-Ländern (Bremen, Hessen, Niedersachsen, Thüringen) schließen Lidl, REWE, ALDI, EDEKA, Kaufland und Netto um 14 Uhr. Das ist keine Kulanzfrage, sondern gesetzlich vorgegeben.
- In allen anderen Ländern schließen die meisten Filialen freiwillig früher als erlaubt — üblich sind 14, 16 oder 18 Uhr, auch dort, wo 22 oder 24 Uhr zulässig wären.
- Verlässlich ist nur der Filialfinder der jeweiligen Kette. Die Ketten pflegen die Sonderöffnungszeiten dort meist erst im Dezember ein — vorher steht die reguläre Zeit, die dann nicht stimmt.
- Discounter-Filialen im Bahnhof folgen der Bahnhofs-Ausnahme und haben oft deutlich länger offen als die Filiale zwei Straßen weiter.
Aus unserer Redaktionserfahrung: Der zuverlässigste Weg ist ein Blick auf den Aushang an der Filialtür in der Woche vor Silvester. Er ist der einzigen Quelle voraus, die wirklich zählt — der Entscheidung des Marktleiters.
Was gilt an Heiligabend und Neujahr?
An Heiligabend schließen die Läden in allen 16 Bundesländern um 14 Uhr, an Neujahr bleiben sie bundesweit komplett zu. Hier ist die Rechtslage also deutlich einfacher als an Silvester: Für den 24. Dezember gilt die 14-Uhr-Grenze flächendeckend, sofern er auf einen Werktag fällt — eine der wenigen Regeln im Ladenrecht ohne Länderflickenteppich. Geöffnet werden darf frühestens um 6 Uhr.
Fällt Heiligabend auf einen Sonntag, wird es komplizierter: Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz verhängen dann ein vollständiges Verkaufsverbot, während Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen nur Bäckereien und den Weihnachtsbaumverkauf bis 14 Uhr zulassen. Für 2026 ist das aber nicht relevant — der 24. Dezember ist ein Donnerstag.
Neujahr ist als gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern geschützt. Der Einzelhandel bleibt geschlossen, offen sind nur die Dauerausnahmen: Tankstellen, Apotheken im Notdienst, Bahnhofs- und Flughafenläden sowie Gastronomie.
Die Termine selbst – Wochentage, Feuerwerk-Fristen und wann die Jahreswechsel-Aktionen laufen – stehen in unserem Überblick zu Silvester 2026.
Der Feiertags-Kalender 2026/27: drei Tage am Stück zu

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Die Kalenderlage 2026 ist ungünstiger als sonst: Rund um Weihnachten bleiben die Geschäfte drei Tage hintereinander geschlossen. Weil der zweite Weihnachtsfeiertag auf einen Samstag fällt und direkt der Sonntag folgt, entsteht eine Lücke, die es nicht jedes Jahr gibt. Wer den Wocheneinkauf nicht vorzieht, steht drei Tage ohne Supermarkt da.
- Donnerstag, 24.12.2026 — Heiligabend: geöffnet bis 14 Uhr, bundesweit einheitlich.
- Freitag, 25.12.2026 — 1. Weihnachtsfeiertag: geschlossen.
- Samstag, 26.12.2026 — 2. Weihnachtsfeiertag: geschlossen.
- Sonntag, 27.12.2026: geschlossen. Damit sind es drei Tage am Stück.
- Montag, 28.12. bis Mittwoch, 30.12.2026: normale Werktage, regulär geöffnet.
- Donnerstag, 31.12.2026 — Silvester: geöffnet nach Landesregel (14 / 20 / 22 Uhr oder unbeschränkt).
- Freitag, 01.01.2027 — Neujahr: geschlossen, bundesweit.
- Samstag, 02.01.2027: normaler Werktag, regulär geöffnet.
Die Silvester-Lücke ist also mit einem einzigen Tag vergleichsweise harmlos — der Engpass liegt eindeutig an Weihnachten. Praktischer Rat: Den Großeinkauf auf Donnerstag, den 24. Dezember vormittags oder besser noch auf Mittwoch, den 23. Dezember legen. Der 24. ist erfahrungsgemäß der vollste Einkaufstag des Jahres.
Läden zu, Angebote trotzdem da

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Der Online-Handel macht die Feiertage nicht mit: An Neujahr — dem einzigen Tag, an dem bundesweit wirklich alle Geschäfte geschlossen sind — haben wir in neun Jahren 127 Angebote veröffentlicht, mehr als an Heiligabend (105) und am ersten Weihnachtsfeiertag (104). Das ist das Ergebnis unserer eigenen Auswertung aller Deal-Veröffentlichungen im Zeitraum 20. Dezember bis 5. Januar (Stand: August 2026).
Der Verlauf über das Feiertagsfenster sieht so aus:
- 20.–23. Dezember: 152, 157, 129 und 134 Angebote — das normale Dezember-Niveau, der Median eines Dezembertages liegt bei 152.
- 24.–26. Dezember: 105, 104 und 126 Angebote. Das ist der Tiefpunkt, aber eben nur rund ein Drittel unter dem Normalwert — von einer Pause kann keine Rede sein.
- 27.–31. Dezember: 148, 154, 166, 143 und 139 Angebote. Das Niveau ist bereits am 27. Dezember wieder normal.
- 1.–5. Januar: 127, 148, 173, 142 und 140 Angebote. Der 3. Januar ist mit 173 der stärkste Tag des gesamten Fensters — stärker als jeder Dezembertag darin.
Über den ganzen Monat gerechnet liegt der Januar mit 4.930 Angeboten sogar über dem Dezember mit 4.659. Der Ausverkauf nach den Feiertagen ist also ergiebiger als das Weihnachtsgeschäft selbst — was sich mit dem deckt, was wir bei Saisonware regelmäßig sehen: Was am 24. Dezember nicht verkauft ist, wird ab dem 27. reduziert.
Für euch heißt das ganz praktisch: Ein geschlossener Laden ist kein Grund, den Kauf zu verschieben. Die zwei bis drei Tage, an denen der Einzelhandel pausiert, sind online die ruhigsten — aber keineswegs leeren — Tage des Jahres.
Unser Tipp: Angebote auch an den Feiertagen
- Täglich geprüfte Deals — auch wenn die Läden zu sind
- Unsere Redaktion veröffentlicht rund um die Feiertage weiter, der 3. Januar ist statistisch sogar der stärkste Tag des gesamten Zeitraums.
Muss man an Silvester arbeiten?
Grundsätzlich ja — weil Silvester kein gesetzlicher Feiertag ist, gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf einen freien Tag. Der 31. Dezember ist arbeitsrechtlich ein Werktag wie jeder andere. Wer freihaben will, muss Urlaub nehmen, Gleitzeit abbauen oder sich auf eine andere Regelung berufen.
Solche Regelungen sind allerdings verbreitet. Viele Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen behandeln den 24. und den 31. Dezember als ganz oder halb arbeitsfrei — im öffentlichen Dienst etwa sind beide Tage nach dem TVöD arbeitsfrei. Auch eine über Jahre gelebte Praxis im Betrieb kann eine sogenannte betriebliche Übung begründen. Maßgeblich ist deshalb immer, was in eurem Arbeits- oder Tarifvertrag steht, nicht der Kalender.
Für Beschäftigte im Einzelhandel folgt die Arbeitszeit unmittelbar aus dem Ladenöffnungsgesetz des Landes: Wo um 14 Uhr geschlossen wird, endet auch die Verkaufsschicht entsprechend früher. Wo keine Beschränkung gilt, entscheidet der Dienstplan.
⚠️ Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung — bei einem konkreten Streitfall hilft nur der Blick in den eigenen Vertrag oder der Gang zum Betriebsrat.
Post, Banken, Ämter und Restaurants an Silvester
Nicht nur der Einzelhandel verkürzt — die meisten Dienstleister fahren an Silvester ebenfalls früher herunter, aber nach eigenen Regeln statt nach dem Ladenöffnungsgesetz. Das Ladenschlussrecht gilt nämlich nur für Verkaufsstellen, nicht für Behörden, Banken oder Gastronomie.
- Post- und Paketfilialen: meist verkürzt, häufig bis 12 oder 13 Uhr. Filialen in Supermärkten und Schreibwarenläden folgen automatisch deren Ladenschluss. Die Zustellung läuft am 31. Dezember regulär, an Neujahr nicht.
- Banken und Sparkassen: Die Schalter schließen üblicherweise mittags, viele Häuser haben bereits am 31. Dezember ganz zu. Geldautomaten und Online-Banking laufen durch. Beachtet, dass Überweisungen an Neujahr als Feiertag nicht ausgeführt werden.
- Ämter und Behörden: Bürgerbüros und Rathäuser sind am 31. Dezember vielerorts geschlossen oder nur vormittags besetzt — hier entscheidet die jeweilige Kommune, eine bundesweite Regel gibt es nicht.
- Restaurants und Gastronomie: fallen nicht unter das Ladenschlussgesetz und dürfen durchgehend öffnen. An Silvester ist eher die Reservierungslage das Problem als die Öffnungszeit — wer lieber zu Hause bleibt, findet in unserer Raclette-Grill-Kaufberatung die passenden Geräte und Preise.
- Bus und Bahn: fahren am 31. Dezember meist nach Samstagsfahrplan, an Neujahr nach Sonntagsfahrplan — vielerorts in der Silvesternacht mit zusätzlichem Nachtverkehr.
Wer an Silvester noch etwas erledigen muss, sollte den Vormittag einplanen. Nach 13 Uhr wird es in fast allen Bereichen dünn — unabhängig davon, was das Ladenöffnungsgesetz theoretisch erlauben würde.
Wer die Öffnungszeiten kennt, braucht trotzdem einen Einkaufsplan — die Feiertage davor sind der teurere Teil. Für das Weihnachtsessen liegen die Mediane im eigenen Deal-Archiv bei 29,99 Euro für ein Raclette-Gerät, 44,49 Euro für eine Pfanne, 38,89 Euro für den Wein und 17,99 Euro für den Sekt. Menü, Kosten pro Person und der Einkaufsplan stehen in Weihnachtsessen 2026.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Silvester ist kein Feiertag — die Läden dürfen öffnen | Vier verschiedene Schließzeiten je nach Bundesland |
| An Heiligabend gilt bundesweit einheitlich 14 Uhr | Ketten legen die Zeiten erst im Dezember fest |
| Nur ein einziger Schließtag rund um Neujahr | An Weihnachten 2026 drei Tage am Stück zu |
| Online läuft der Handel durch, Januar sogar stärker | Kursierende Länderlisten sind teils schlicht falsch |
So prüfen wir Angaben
- Primärquellen zuerst: Die Länderregeln haben wir gegen Landesministerien, IHK-Angaben und Wikipedia abgeglichen — und dabei eine verbreitete Falschangabe zu Niedersachsen korrigiert.
- Eigene Datenbasis: Die Angebotszahlen stammen aus allen Deal-Veröffentlichungen unserer Redaktion zwischen dem 20. Dezember und dem 5. Januar.
- Kein Rechtsrat: Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung — im Zweifel gilt das Ladenöffnungsgesetz eures Bundeslandes.
Häufige Fragen zu den Öffnungszeiten an Silvester
Wie lange haben die Geschäfte an Silvester geöffnet?
Das hängt vom Bundesland ab. In Bremen, Hessen, Niedersachsen und Thüringen ist um 14 Uhr Schluss. In Bayern und im Saarland gilt 20 Uhr, in Sachsen und Rheinland-Pfalz 22 Uhr. In den übrigen acht Bundesländern gibt es keine gesetzliche Silvester-Beschränkung, dort greift die normale Werktagsregel. Die einzelne Filiale darf innerhalb dieses Rahmens früher schließen und tut das meist auch.
Ist Silvester ein gesetzlicher Feiertag?
Nein, der 31. Dezember ist in keinem Bundesland ein gesetzlicher Feiertag. Er ist ein normaler Werktag, weshalb Geschäfte öffnen dürfen und Arbeitnehmer grundsätzlich arbeiten. Der 1. Januar dagegen ist bundesweit gesetzlicher Feiertag — dann bleibt der Einzelhandel geschlossen.
Haben Lidl, REWE und ALDI an Silvester geöffnet?
Ja, aber verkürzt. Die Ketten richten sich nach dem Landesgesetz und legen die konkrete Zeit pro Filiale fest. In den 14-Uhr-Ländern ist um 14 Uhr Schluss, sonst schließen die meisten Märkte freiwillig zwischen 14 und 18 Uhr. Eine bundesweit einheitliche Zeit gibt es nicht — verlässlich ist nur der Filialfinder der Kette oder der Aushang an der Tür.
Wann haben die Läden an Silvester 2026 auf?
Silvester 2026 fällt auf einen Donnerstag, also einen normalen Werktag — damit greifen die Landesregeln ohne Sonderfall. Neujahr ist der Freitag, 1. Januar 2027, an dem bundesweit geschlossen ist. Bereits am Samstag, dem 2. Januar 2027, sind die Geschäfte wieder regulär geöffnet.
Was hat an Silvester und Neujahr trotzdem offen?
Tankstellen, Apotheken im Notdienst sowie Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Flughäfen und Fährhäfen. Diese Ausnahmen stehen in den Ladenöffnungsgesetzen der Länder und gelten unabhängig vom Feiertagsstatus. Dazu kommt die Gastronomie, die vom Ladenschluss ohnehin nicht erfasst ist.
Wie lange haben die Läden an Heiligabend geöffnet?
Bis 14 Uhr, und zwar in allen 16 Bundesländern. Das ist eine der wenigen bundesweit einheitlichen Regeln im Ladenrecht. Geöffnet werden darf frühestens um 6 Uhr. Fällt Heiligabend auf einen Sonntag, gelten je nach Land strengere Sonderregeln — für 2026 aber nicht relevant, da der 24. Dezember ein Donnerstag ist.
Wie viele Tage sind die Geschäfte an Weihnachten 2026 geschlossen?
Drei Tage am Stück: Freitag, den 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag), Samstag, den 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag) und Sonntag, den 27. Dezember. Diese Konstellation entsteht, weil der zweite Feiertag auf einen Samstag fällt. Den Großeinkauf solltet ihr deshalb spätestens auf den Vormittag des 24. Dezember legen.
Gibt es an Silvester und Neujahr überhaupt Angebote?
Ja, und zwar mehr als viele erwarten. In unserem Archiv liegen für den 1. Januar 127 Angebote aus neun Jahren — mehr als an Heiligabend (105). Der stärkste Tag im gesamten Zeitraum vom 20. Dezember bis 5. Januar ist der 3. Januar mit 173 Angeboten. Der Januar bringt insgesamt mehr Angebote als der Dezember.
Fazit: Bundesland kennen, Weihnachten vorplanen
An Silvester entscheidet allein euer Bundesland, wie lange ihr einkaufen könnt — vier Länder machen um 14 Uhr zu, acht haben gar keine Beschränkung. Der eigentliche Engpass 2026 liegt aber nicht an Silvester, sondern an Weihnachten: drei geschlossene Tage hintereinander.
Drei Merksätze:
- Bremen, Hessen, Niedersachsen, Thüringen: 14 Uhr, ohne Ausnahme.
- Weihnachten 2026: Großeinkauf spätestens am 23. Dezember, der 24. schließt überall um 14 Uhr.
- Läden zu heißt nicht Angebote weg: Der 3. Januar ist statistisch der stärkste Angebotstag des Feiertagsfensters.
Wer die Feiertage zum Sparen nutzen will, findet in unserem Black-Friday-Ratgeber 2026 die Einordnung, welche Rabattphase wirklich etwas bringt, und im Adventskalender-Ratgeber die Preise und Kaufzeitpunkte für die Vorweihnachtszeit. Die aktuellen Tagesangebote laufen wie immer auf MonsterDealz.de.