Netflix Preiserhöhung 2026: Alle neuen Preise und eure Rechte

Netflix hat am 3. September 2026 alle Abostufen in Deutschland um 2 Euro pro Monat verteuert: Standard mit Werbung kostet jetzt 6,99 Euro, Standard 15,99 Euro und Premium 21,99 Euro. Eine Netflix Preiserhöhung ist die einseitige Anhebung der monatlichen Abogebühr durch den Anbieter — und genau dieser Punkt ist in Deutschland juristisch umstritten, weil bestehende Kunden ihr laut Kammergericht Berlin erst zustimmen müssen. Wer die steigenden Fixkosten fürs Streaming satt hat, findet hier die neuen Preise, die Rechtslage und die Wege, die wirklich Geld sparen — Stand: September 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Alle drei Abostufen kosten seit dem 3. September 2026 genau 2 Euro mehr im Monat.
  • Bestandskunden zahlen erst nach ausdrĂĽcklicher Zustimmung mehr — automatisch passiert nichts.
  • Das Kammergericht Berlin hat Netflix‘ Preisänderungsklausel 2023 rechtskräftig gekippt.
  • Der Sprung vom Premium- aufs Werbe-Abo spart 180 Euro im Jahr.

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So ordnen wir die Nachricht ein

  • Quelle geprĂĽft: Wir haben die neuen Preise gegen die Netflix-Hilfeseite und die Berichterstattung von heise online abgeglichen, bevor dieser Artikel erschien.
  • Aktualität: Wir kontrollieren die Tarifangaben bei jeder Preisrunde und ziehen das „Stand“-Datum hoch.
  • Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.

Netflix aktuelle Preise Deutschland: Was kostet welches Abo jetzt?

Netflix Preiserhöhung 2026 mit neuen Abo-Preisen auf dem Fernseher

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Netflix kostet in Deutschland seit dem 3. September 2026 zwischen 6,99 und 21,99 Euro im Monat, je nach Abostufe. Laut heise online hob Netflix an diesem Tag alle drei Stufen um exakt 2 Euro an — die vorherige Anpassung lag im April 2024, also 29 Monate zurück.

Die Erhöhung trifft alle Stufen gleich stark in Euro, aber sehr unterschiedlich in Prozent. Das günstigste Abo verteuert sich um rund 40 Prozent, das teuerste nur um 10 Prozent. Wer bisher bewusst die Sparvariante gewählt hat, spürt die Runde also am deutlichsten.

Abo Alt Neu
Standard mit Werbung 4,99 € 6,99 €
Standard 13,99 € 15,99 €
Premium 19,99 € 21,99 €
Zusatzmitglied (Werbe-Abo) 3,99 € 4,99 €
Zusatzmitglied (Standard/Premium) 4,99 € 5,99 €

Stand 04.09.2026, Preise pro Monat in Deutschland. Zusatzmitglied bezeichnet einen Zugang fĂĽr eine Person auĂźerhalb des eigenen Haushalts. Die Angaben stammen von der Netflix-Hilfeseite zu den Abos und der Berichterstattung von heise online.

FĂĽr ein einzelnes Abo bedeuten 2 Euro mehr im Monat 24 Euro mehr im Jahr. Bei zwei parallel laufenden Diensten im Haushalt summiert sich eine solche Runde schnell auf den Gegenwert eines kompletten Jahresabos bei einem kleineren Anbieter.

Warum wurde das Basis-Abo bei Netflix entfernt?

Netflix hat das werbefreie Basis-Abo endgültig eingestellt — auf der offiziellen Hilfeseite steht dazu unmissverständlich, dass der Basis-Tarif nicht mehr angeboten wird (Stand: September 2026). Für Neukunden war er schon länger nicht mehr buchbar; jetzt fällt er auch für die verbliebenen Altverträge weg.

Das ist der eigentliche Kern der Preisrunde. Wer bisher im Basis-Abo saß, hat keine Option, den alten Preis zu behalten: Der nächstgünstigere werbefreie Tarif ist Standard für 15,99 Euro. Der einzige billigere Ausweg führt über das Werbe-Abo — also über einen Qualitätsverzicht, nicht über eine Preisverhandlung.

Genau daraus entsteht die Frustration, die sich derzeit in Foren und Kommentarspalten sammelt: Es fühlt sich weniger nach einer Preiserhöhung an als nach einem erzwungenen Aufstieg in eine teurere Klasse. Wirtschaftlich ist das für Netflix attraktiv, weil jeder Basis-Kunde entweder mehr zahlt oder in das werbefinanzierte Modell wandert, das zusätzlich Werbeerlöse bringt.

Was bedeutet das Aus fĂĽr bisherige Basis-Kunden?

Bisherige Basis-Kunden müssen aktiv einen anderen Tarif wählen. Wer nichts tut, verliert am Ende den Zugang, weil kein gültiger Tarif mehr hinterlegt ist. Der Wechsel ins Werbe-Abo kostet 6,99 Euro und damit weniger als das alte Basis-Abo, bringt aber Werbeunterbrechungen und Einschränkungen mit sich.

Welche technischen Einschränkungen hat das werbefinanzierte Abo?

Das Werbe-Abo streamt in Full HD auf bis zu zwei Geräten gleichzeitig und blendet vor und während der Wiedergabe Werbung ein. Downloads sind eingeschränkter als in den werbefreien Stufen, und einzelne Titel fehlen im Katalog, weil die Lizenzen die werbefinanzierte Auswertung nicht abdecken. Für Gelegenheitsseher ist das verkraftbar, für Vielseher mit 4K-Fernseher nicht.

Netflix Preiserhöhung: Auswirkungen auf Bestandskunden

Bestandskunde prüft die Netflix Preiserhöhung und die nötige Zustimmung am Laptop

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Bestehende Kunden zahlen den höheren Preis erst, wenn sie ihm ausdrücklich zugestimmt haben. heise online formuliert es so: Netflix muss bestehende deutsche Nutzer explizit um ihre Zustimmung zu den höheren Preisen fragen, bevor sie verrechnet werden dürfen (Stand: 3. September 2026).

Praktisch heißt das: Die neuen Preise gelten sofort für alle neu abgeschlossenen Abos. Wer schon Kunde ist, sieht die Erhöhung irgendwann als Hinweis im Konto oder per E-Mail — mit einer Schaltfläche, die die Zustimmung einholt. Bis dahin läuft der alte Preis weiter.

Dieser Umweg ist kein Entgegenkommen, sondern die Folge deutscher Rechtsprechung. Vor den Urteilen des Kammergerichts Berlin konnte Netflix die Preise per Klausel in den Nutzungsbedingungen einseitig anheben; heute geht das nicht mehr. Für euch als Kunden ist das der wichtigste Hebel dieser Preisrunde — ihr habt einen Entscheidungsmoment, den es früher so nicht gab.

Was passiert, wenn ich nicht zustimme?

Wer nicht zustimmt, behält vorerst den alten Preis, riskiert aber, dass Netflix den Vertrag beendet. Der Anbieter kann das Abo zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen, statt es zum alten Preis weiterlaufen zu lassen. Eine dauerhafte Preisgarantie durch bloßes Nichtstun gibt es also nicht.

Wie erkenne ich, ob ich schon zugestimmt habe?

Ein Blick in die Zahlungsübersicht im Netflix-Konto zeigt den zuletzt abgebuchten Betrag. Steht dort noch der alte Preis, ist die Erhöhung bei euch nicht wirksam. Wer die Bestätigung im Vorbeiklicken erteilt hat, sieht den neuen Betrag ab der nächsten Abrechnungsperiode.

Sind Netflix Preiserhöhungen rechtlich anfechtbar?

Ja — deutsche Gerichte haben Netflix‘ Preisanpassungsklauseln bereits zweimal kassiert. Das Kammergericht Berlin erklärte die Klauseln am 15. November 2023 rechtskräftig fĂĽr unwirksam (Az. 23 U 15/22), nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband geklagt hatte.

Der vzbv beschreibt die Tragweite so: „Die Urteile sind ein starkes Signal. Denn nach Einschätzung des Gerichts dĂĽrfen die beiden verklagten Anbieter Netflix und Spotify ihre Preise nicht einseitig anpassen, ohne dass die Kund:innen zugestimmt haben.“ Das Gericht stellte zudem klar, dass ein bloĂźes SonderkĂĽndigungsrecht eine unwirksame Klausel nicht heilt.

2025 ging ein zweites Verfahren noch weiter. Laut Verbraucherzentrale entschied das Landgericht Köln am 15. Mai 2025 (Az. 6 S 114/23), dass die Erhöhungen aus den Jahren 2017, 2019 und 2021 unwirksam waren — im verhandelten Fall ging es um rund 200 Euro zu viel gezahlte Beiträge seit 2019. Dieses Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig und kann noch angefochten werden.

Kann ich zu viel gezahltes Geld zurĂĽckfordern?

Grundsätzlich ja, aber ihr müsst selbst aktiv werden — eine automatische Erstattung gibt es nicht. Die Verbraucherzentrale rät, die Abo-Historie zu prüfen, die Preisdifferenz mit der Zahl der Monate zu multiplizieren und die Forderung schriftlich einzureichen. Wichtig ist die Verjährung: Nach § 195 BGB beträgt die Regelfrist drei Jahre, und sie beginnt nach § 199 BGB erst mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.

Gilt das auch für die Erhöhung von 2026?

Die aktuelle Runde ist juristisch anders gelagert, weil Netflix diesmal aktiv um Zustimmung bittet, statt einseitig zu erhöhen. Genau das ist die Konsequenz aus den Urteilen. Wer bewusst zustimmt, schließt damit eine wirksame Vertragsänderung — eine spätere Rückforderung wird dann deutlich schwieriger.

Netflix Zusatzmitglied Kosten: Was zahlt ihr fĂĽr Personen auĂźerhalb des Haushalts?

Ein Zusatzmitglied kostet seit dem 3. September 2026 je nach Abo 4,99 oder 5,99 Euro im Monat — vorher waren es 3,99 beziehungsweise 4,99 Euro. Auch hier hat Netflix laut heise online pauschal 1 Euro aufgeschlagen.

Das Zusatzmitglied ist Netflix‘ Antwort auf das geteilte Passwort: Wer den Zugang mit jemandem auĂźerhalb des eigenen Haushalts teilen will, bucht dafĂĽr einen eigenen Platz. Rechnerisch bleibt das attraktiv — 5,99 Euro sind weniger als jedes eigenständige Abo.

Interessant wird der Vergleich beim Werbe-Abo: Dort kostet ein Zusatzmitglied 4,99 Euro, ein eigenes Werbe-Abo aber nur 6,99 Euro. Für 2 Euro Aufpreis bekommt die zweite Person ein vollständig eigenes Konto mit eigener Zahlungshoheit und eigenem Profil-Kontingent. Wer sich mit Freunden statt mit Familie teilt, fährt damit oft sauberer.

Netflix Preiserhöhung Historie: Wie oft wurde Streaming teurer?

Notizbuch mit ansteigender Treppenlinie zur Preisentwicklung bei Streaming-Abos

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Zwischen der letzten und der aktuellen Preisrunde in Deutschland lagen 29 Monate: Netflix erhöhte zuletzt im April 2024, danach erst wieder am 3. September 2026 (Quelle: heise online). Vor den Gerichtsverfahren lagen die Abstände kürzer — das Landgericht Köln befasste sich allein mit Erhöhungen aus 2017, 2019 und 2021.

Der Rhythmus hat sich also entzerrt, der Betrag pro Runde aber nicht. Zwei Euro auf einen Schlag sind mehr als die Ein-Euro-Schritte früherer Jahre. Wer die Entwicklung über mehrere Runden betrachtet, sieht den eigentlichen Effekt: Das werbefreie Einstiegsniveau ist über die Jahre systematisch nach oben gewandert, während unten das werbefinanzierte Modell nachgerückt ist.

Für die eigene Haushaltsplanung ist das die brauchbarere Lesart als jede Einzelzahl. Ein Streaming-Abo ist keine feste Größe, sondern ein Posten, der sich etwa alle zwei Jahre verteuert — und der deshalb regelmäßig auf den Prüfstand gehört.

Welches Netflix Abo lohnt sich aktuell noch?

Für die meisten Haushalte ist das Werbe-Abo für 6,99 Euro der rationale Tarif — es kostet 9 Euro weniger im Monat als Standard und damit 108 Euro weniger im Jahr. Der Aufpreis auf Premium summiert sich sogar auf 180 Euro jährlich gegenüber dem Werbe-Abo.

Die Frage ist also nicht, welches Abo das beste ist, sondern wofür ihr 108 oder 180 Euro im Jahr ausgeben wollt. Werbefreiheit und 4K sind reale Vorteile — aber sie kosten mehr als ein komplettes Jahresabo mancher Konkurrenz.

Unsere Faustregel aus der Redaktion: Premium lohnt sich, wenn im Haushalt tatsächlich mehrere Personen gleichzeitig auf großen 4K-Fernsehern schauen. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt mit Laptop und Tablet zahlt ihr für Auflösung, die auf diesen Geräten kaum ankommt.

Lohnt sich der Wechsel ins Werbe-Abo wirklich?

Rechnerisch fast immer, inhaltlich nicht für jeden. Die Werbeunterbrechungen stören vor allem bei Filmen; bei Serienfolgen fallen sie weniger ins Gewicht. Wer testen will, kann herunterstufen und im Folgemonat wieder hochstufen — der Tarifwechsel ist jederzeit ohne Kündigungsfrist möglich.

Wie kann ich mein Abo effizient pausieren oder herunterstufen?

Netflix kennt keine echte Pause-Funktion, aber zwei wirksame Alternativen: das Herunterstufen des Tarifs und das gezielte Kündigen mit späterer Reaktivierung. Beim Herunterstufen vom Premium- ins Werbe-Abo spart ihr sofort 15 Euro pro Monat, ohne Daten oder Profile zu verlieren.

Der Tarifwechsel greift in der Regel zum nächsten Abrechnungszeitraum und ist im Konto unter den Abo-Einstellungen erledigt. Anders als bei einer Kündigung bleiben Merkliste, Fortschritt und Profile vollständig erhalten.

Die zweite Variante ist das saisonale Kündigen: Ihr kündigt nach der Serie, die euch interessiert hat, und reaktiviert das Konto, wenn die nächste Staffel erscheint. Netflix bewahrt Profildaten nach einer Kündigung zehn Monate lang auf, ein Neustart ist also verlustfrei. Wie das im Detail geht, steht in unserer Anleitung zu Netflix kündigen.

Unser Tipp: Streamingdienste rotieren statt sammeln

  • Ein Abo pro Monat statt vier parallel
  • Wer Dienste im Wechsel bucht statt dauerhaft nebeneinander, zahlt am Ende des Jahres einen Bruchteil — unser Ratgeber zeigt die Rotation mit konkretem Monatsplan.
  • Zum Streaming-Vergleich →

GĂĽnstigste Alternative zu Netflix Streaming

Fernbedienung und mehrere Streaming-Apps als Alternative zu Netflix

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die günstigste Alternative ist kein einzelner Dienst, sondern der Verzicht auf Gleichzeitigkeit: Wer statt vier Abos nur eines pro Monat bucht, zahlt bei durchschnittlich 12 Euro rund 144 statt 576 Euro im Jahr. In unserem Magazin pflegen wir dafür aktuell 14 Kosten-Ratgeber zu Streaming- und Audio-Anbietern (Stand: September 2026) — von Disney+ über waipu.tv bis Paramount+.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Aus dieser Arbeit stammt auch die Beobachtung, dass Streaming-Anbieter ihre Aktionspreise fast ausschließlich an Neu- und Rückkehrer-Kunden vergeben — Treue wird in diesem Markt nicht belohnt.

Praktisch heißt das: Der Wechsel ist der Rabatt. Wer ein Abo pausiert und Monate später zurückkehrt, bekommt regelmäßig Angebote, die Bestandskunden nie zu sehen bekommen. Werbefinanzierte Einstiegstarife gibt es inzwischen bei fast allen großen Anbietern, meist zwischen 5 und 9 Euro.

Welche günstigeren Alternativen gibt es mit ähnlichem Content?

Einen echten Eins-zu-eins-Ersatz für den Netflix-Katalog gibt es nicht, weil die Eigenproduktionen exklusiv bleiben. Für Serien-Vielfalt kommen Disney+ und Prime Video am nächsten, für Live-Sport und lineares Fernsehen sind waipu.tv oder MagentaTV die passenderen Adressen. Wer vor allem Filme sucht, fährt mit einem rotierenden Einzelabo meist besser als mit einem Dauerabo.

Wann kommen die nächsten Netflix Preiserhöhungen?

Ein Datum nennt Netflix nicht, aber der Abstand der letzten beiden Runden lag bei 29 Monaten — April 2024 und September 2026. Rechnet man diesen Rhythmus fort, wäre die nächste Anpassung frühestens 2028 fällig; eine Garantie ist das ausdrücklich nicht.

Zwei Faktoren sprechen dafür, dass die Abstände in Deutschland eher länger als kürzer werden. Erstens muss Netflix seit den Urteilen des Kammergerichts jede Erhöhung einzeln bei jedem Bestandskunden einholen — das ist aufwendig und kostet bei jeder Runde Kündigungen. Zweitens ist das werbefinanzierte Modell inzwischen der Wachstumstreiber, und dort verdient Netflix zusätzlich an der Werbung.

Für euch heißt das trotzdem: Behandelt den Preis als variabel. Ein Kalendereintrag zur jährlichen Abo-Prüfung ist der wirksamere Schutz als jede Prognose. Wer laufende Fixkosten systematisch angeht, findet Ansätze in unserem Ratgeber laufende Kosten senken.

Vor- & Nachteile der neuen Netflix-Preise

Vorteile Nachteile
Bestandskunden mĂĽssen aktiv zustimmen Alle Stufen 2 Euro teurer, 24 Euro pro Jahr
Werbe-Abo bleibt mit 6,99 Euro gĂĽnstig Werbefreies Basis-Abo ersatzlos gestrichen
Tarifwechsel jederzeit ohne Frist möglich Werbe-Abo mit Werbung und Katalog-Lücken
Zusatzmitglied billiger als eigenes Abo GĂĽnstigstes Abo verteuert sich um 40 Prozent

Häufige Fragen zur Netflix Preiserhöhung

Wann gilt die Netflix Preiserhöhung 2026?

Für neu abgeschlossene Abos gelten die neuen Preise seit dem 3. September 2026. Bestandskunden zahlen erst, wenn sie der Änderung im Konto ausdrücklich zugestimmt haben. Einen einheitlichen Stichtag für alle Bestandsverträge hat Netflix nicht genannt.

Wie wirkt sich das Account-Sharing-Verbot auf meinen Haushalt aus?

Innerhalb eines Haushalts könnt ihr das Abo weiterhin uneingeschränkt gemeinsam nutzen — die Zahl der gleichzeitigen Streams richtet sich nach der Abostufe. Für Personen außerhalb des Haushalts braucht ihr ein Zusatzmitglied für 4,99 oder 5,99 Euro. Netflix erkennt den Haushalt über das Heimnetzwerk, weshalb längere Aufenthalte an anderen Orten zu Rückfragen führen können.

Welche technischen Einschränkungen hat das werbefinanzierte Abo?

Das Werbe-Abo liefert Full HD auf bis zu zwei Geräten gleichzeitig und blendet Werbung vor und während der Wiedergabe ein. Downloads sind stärker begrenzt als in den werbefreien Stufen, und einzelne Titel fehlen aus Lizenzgründen. 4K und HDR bekommt ihr ausschließlich im Premium-Abo.

Wie kann ich mein Abo effizient pausieren?

Eine offizielle Pause-Funktion gibt es bei Netflix nicht. Der wirksamste Weg ist das Herunterstufen auf das Werbe-Abo, das sofort 9 bis 15 Euro pro Monat spart und alle Profildaten erhält. Alternativ kündigt ihr und reaktiviert später — Netflix bewahrt die Profildaten nach der Kündigung zehn Monate lang auf.

Wie kĂĽndige ich mein Netflix-Abo effektiv?

Die KĂĽndigung läuft direkt im Netflix-Konto unter „Mitgliedschaft kĂĽndigen“ und wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Eine KĂĽndigungsfrist gibt es nicht, ihr behaltet den Zugang bis zum bezahlten Periodenende. PrĂĽft vorher, ob ein Downgrade nicht die bessere Lösung ist.

Welche günstigeren Alternativen gibt es mit ähnlichem Content?

Disney+ und Prime Video kommen der Serien-Vielfalt am nächsten, ersetzen die Netflix-Eigenproduktionen aber nicht. Für Live-TV sind waipu.tv und MagentaTV die passenderen Dienste. Am meisten spart, wer die Anbieter monatlich rotiert statt sie parallel zu abonnieren.

Gibt es regionale Unterschiede bei der VerfĂĽgbarkeit von Inhalten?

Ja, der Netflix-Katalog unterscheidet sich von Land zu Land, weil Lizenzen territorial vergeben werden. Das Umgehen dieser Grenzen per VPN verstößt gegen die Nutzungsbedingungen und kann zur Sperrung führen. Innerhalb der EU greift die Portabilitätsverordnung, die euch auf Reisen den heimischen Katalog sichert.

Kann ich der Preiserhöhung widersprechen und trotzdem Kunde bleiben?

Ihr könnt die Zustimmung verweigern, habt darauf aber keinen dauerhaften Anspruch. Netflix kann das Abo dann zum nächstmöglichen Termin beenden, statt es zum alten Preis fortzuführen. Wer den Preis vermeiden will, wechselt in der Regel besser aktiv in eine günstigere Stufe.

Bekomme ich Geld zurück, wenn frühere Erhöhungen unwirksam waren?

Möglich ist es, automatisch passiert aber nichts. Das Landgericht Köln hat im Mai 2025 Erhöhungen aus 2017, 2019 und 2021 für unwirksam erklärt, das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig. Ansprüche verjähren nach drei Jahren, weshalb sich eine schnelle Prüfung der eigenen Zahlungshistorie lohnt.

Fazit: Zustimmen oder wechseln?

Die Netflix Preiserhöhung 2026 ist die erste, bei der ihr tatsächlich einen Entscheidungsmoment habt — und den solltet ihr nutzen, statt die Zustimmung im Vorbeiklicken zu erteilen. Drei Faustregeln helfen dabei:

  • Erst rechnen, dann klicken: 2 Euro im Monat sind 24 Euro im Jahr, der Sprung von Premium auf Werbe-Abo spart 180 Euro.
  • Downgrade vor KĂĽndigung: Der Tarifwechsel ist jederzeit möglich und erhält alle Profildaten.
  • Zahlungshistorie prĂĽfen: Wer seit 2017 durchgehend Kunde ist, sollte die alten Erhöhungen gegen die Kölner Entscheidung halten.

Wer den Überblick über alle Tarifstufen sucht, findet ihn in unserem Ratgeber zu den Netflix Kosten. Und wenn ihr ohnehin gerade eure Fixkosten durchgeht: Die aktuellen Angebote auf MonsterDealz enthalten regelmäßig Streaming-Aktionen, die deutlich unter den Listenpreisen liegen.

Ăśber den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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