Microsoft Rewards 2026: Punkte sammeln, einlösen und ehrlich bewerten

Microsoft Rewards ist ein kostenloses Bonusprogramm, bei dem ihr für Bing-Suchen, tägliche Quizze und Xbox-Aktivitäten Punkte sammelt und diese gegen Geschenkkarten, Store-Guthaben, Spenden oder Gewinnspiel-Lose eintauscht. Ihr braucht nur ein Microsoft-Konto, zahlt keinen Cent und kommt bei konsequentem Sammeln auf einen niedrigen zweistelligen Euro-Gegenwert pro Jahr — Xbox-Spieler deutlich darüber. Dieser Ratgeber zeigt euch, wie das Programm wirklich rechnet und wo die Fallstricke liegen — Stand: Juli 2026.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Kostenlos und ohne Verpflichtung — nötig ist nur ein Microsoft-Konto.
  • Stufe 1 bringt Punkte fĂĽr bis zu 10 Suchen pro Tag, Stufe 2 fĂĽr bis zu 30.
  • Stufe 2 erreicht und haltet ihr mit 500 gesammelten Punkten pro Monat.
  • Punkte verfallen, wenn ihr 12 Monate lang weder sammelt noch einlöst.

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Was ist Microsoft Rewards — und was hat Bing Rewards damit zu tun?

Notebook mit Microsoft-Rewards-Punktestand auf hellem Holztisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Microsoft Rewards ist das hauseigene Treueprogramm von Microsoft: Ihr sammelt Punkte für Suchanfragen, kleine Tagesaufgaben, Käufe im Microsoft Store und Xbox-Aktivitäten und löst sie gegen Prämien ein. Microsoft beschreibt es ausdrücklich als Programm ohne Verpflichtungen und ohne Gebühren — es steckt bereits in eurem Microsoft-Konto.

Bing Rewards ist schlicht der alte Name desselben Programms; das Dashboard liegt weiterhin unter der Bing-Domain. Verwechselt es auĂźerdem nicht mit den frĂĽheren Microsoft Points — der alten Xbox-Guthabenwährung, die längst durch echte Euro-Beträge ersetzt wurde. Wer heute von „Microsoft Points“ spricht, meint in aller Regel Rewards-Punkte.

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die aktuellen Programmbedingungen von Microsoft für Deutschland ausgewertet. Die Teilnahme ist hierzulande möglich, das Angebot unterscheidet sich aber von Land zu Land: Ihr müsst eure Punkte in derselben Region einlösen, in der ihr euch registriert habt. Für die Verifizierung verlangt Microsoft zudem eine Mobil- oder Festnetznummer — VoIP-Nummern werden nicht akzeptiert.

Wie sammelt ihr Microsoft Rewards Punkte?

Microsoft Rewards Punkte sammeln per Smartphone-Suche und Xbox-Controller

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der wichtigste Punkte-Kanal sind Suchanfragen bei Bing — daneben gibt es tägliche Sets, Xbox-Quests und Store-Käufe. Wie viele Punkte pro Suche anfallen, hängt von Region und Statusstufe ab; in Deutschland sind es üblicherweise rund drei Punkte je gewerteter Suche. Fest steht die Zahl der gewerteten Suchen: Stufe 1 zählt bis zu 10 pro Tag, Stufe 2 bis zu 30.

Suchen mit Bing — Desktop und Mobil getrennt

Desktop und Mobilgerät haben eigene Tageskontingente — wer beide nutzt, sammelt entsprechend mehr. Auf Stufe 2 sind je nach Region rund 90 Punkte am Tag über den PC und etwa 60 Punkte mobil realistisch; die exakten Obergrenzen stehen in eurem Dashboard und werden zeitweise angehoben. Punkte gibt es nur für echte, manuelle Suchen: Anfragen von Bots, Makros oder Skripten sind untersagt.

Tägliche Sets, Quizze und die Streak

Im Dashboard warten täglich drei bis fünf kleine Aufgaben: ein Klick-Artikel, ein Quiz, manchmal eine Umfrage. Der Zeitaufwand liegt bei ein bis drei Minuten, die Punktwerte schwanken deutlich. Erledigt ihr sie täglich, baut ihr eine Streak auf, die zusätzliche Bonuspunkte freischaltet.

Praktisch dabei: der Streak-Schutz. Ihr aktiviert ihn im Desktop-Dashboard und startet mit 14 Schutztagen, die sich jedes Kalenderjahr erneuern. Verpasst ihr einen Tag, verbraucht das System einen Schutztag statt eure Serie zurĂĽckzusetzen.

Xbox und Game Pass — der ergiebigste Kanal

Wer ohnehin auf einer Xbox spielt, sammelt hier die größten Mengen. Microsoft nennt klare Obergrenzen pro Abo-Stufe: Game Pass Essential bis zu 20.000 Punkte im Jahr, Premium bis zu 25.000, Ultimate bis zu 100.000. Dazu kommen Multiplikatoren beim Spielen (1×, 2× und 4×) und beim Store-Einkauf; Ultimate-Abonnenten erhalten bis zu 10 Prozent des Kaufpreises ausgewählter Game-Pass-Spiele in Punkten zurück. Die Quests sind ab 18 Jahren zugänglich und erfordern echte Spielzeit.

Shopping im Microsoft Store

Käufe im Microsoft Store bringen ebenfalls Punkte — über Web, App, Windows und Xbox. Rechnet das aber nicht als Sparkanal: Ein Kauf, den ihr ohne das Programm nicht getätigt hättet, kostet mehr, als die Punkte je zurückbringen. Wer Sparen als eigentliches Ziel hat, ist bei klassischen Cashback-Aktionen besser aufgehoben.

Level 1 vs. Level 2: Warum die Statusstufe alles verändert

Der Sprung von Stufe 1 auf Stufe 2 verdreifacht die gewerteten Suchen pro Tag — von 10 auf 30 — und ist der wichtigste Hebel im Programm. Microsoft beziffert den Effekt auf bis zu fünfmal mehr Punkte auf Bing.com. Erreicht und gehalten wird Stufe 2 mit 500 Punkten pro Monat; dabei zählt jede Punktquelle, nicht nur die Suche.

500 Punkte im Monat sind niedrig angesetzt: Wer die täglichen Sets erledigt, hat die Hürde meist in der ersten Woche genommen. Fällt ihr auf Stufe 1 zurück, halbiert sich euer Sammeltempo. Stufe 2 bringt zusätzlich bis zu 10 Prozent Rabatt beim Einlösen von Rewards für Microsoft-Produkte und -Dienste sowie Zugriff auf exklusive Angebote — die Statusstufe ist also keine Kosmetikfrage.

Wie löst ihr Microsoft Rewards Punkte ein?

Microsoft Rewards Punkte einlösen gegen Geschenkkarten und Xbox-Guthaben

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Im deutschen Prämienkatalog stehen vier Kategorien zur Wahl: Geschenkkarten (unter anderem für Amazon), Xbox- und Microsoft-Store-Guthaben, Spenden an gemeinnützige Organisationen und Lose für Gewinnspiele. Als grobe Faustformel nennt Microsoft selbst rund 5.000 Punkte für einen Gegenwert von etwa fünf US-Dollar.

In der Praxis liegt der deutsche Katalog etwas darüber: Für eine 5-Euro-Geschenkkarte solltet ihr mit gut 7.000 Punkten rechnen, für 25 Euro Store-Guthaben mit knapp 30.000. Umgerechnet sind das grob 1.100 bis 1.450 Punkte pro Euro, abhängig von Region, Prämie und Statusstufe. Diese Kurse sind nicht in Stein gemeißelt — Microsoft hat die Punktkosten für Xbox-Guthabenkarten zuletzt in mehreren Regionen inklusive Deutschland angehoben. Prüft den Stand also im Dashboard, bevor ihr einlöst.

Die besten Einlöse-Quoten findet ihr in dieser Reihenfolge:

  • Xbox- und Store-Guthaben: meist der gĂĽnstigste Kurs pro Euro, dazu der 10-Prozent-Vorteil fĂĽr Stufe-2-Mitglieder.
  • Geschenkkarten fĂĽr externe Shops: flexibler einsetzbar, kosten aber etwas mehr Punkte pro Euro.
  • Spenden: keine Ersparnis fĂĽr euch, dafĂĽr geht der volle Gegenwert an die Organisation — saubere Verwendung fĂĽr Restpunkte.
  • Gewinnspiel-Lose: rechnerisch die schlechteste Option, weil der Erwartungswert unter dem Punkteeinsatz liegt.

Wer Geschenkkarten sammelt, um damit gezielt bei einem Händler zu sparen, sollte parallel unsere Übersicht lesen, wie ihr einen Amazon-Gutschein kostenlos verdienen könnt — dort stehen mehrere Wege nebeneinander, die sich kombinieren lassen.

Unser Tipp: Bonus-Deals mit echtem Gegenwert

  • Prämien, Startguthaben und Bonusaktionen an einem Ort
  • Punkteprogramme sind Kleingeld. In unserer Bonus-Deals-Ăśbersicht sammeln wir laufend Aktionen mit dreistelligen Prämien — redaktionell geprĂĽft.
  • Zu den Bonus-Deals →

Was ist realistisch drin? Die ehrliche Ertragsrechnung

Ohne Xbox liegt der realistische Ertrag bei rund 3.000 bis 6.000 Punkten pro Monat — das entspricht grob 2 bis 5 Euro Gegenwert, also etwa 25 bis 60 Euro im Jahr. Diese Spanne gilt für Stufe-2-Mitglieder, die täglich suchen und die Tagesaufgaben erledigen; sie schwankt mit Region, Level und laufenden Bonusaktionen.

So kommt die Rechnung zustande: Auf Stufe 2 sind über PC und Mobilgerät zusammen bis zu rund 150 Punkte täglich aus Suchen möglich, das ergibt bei lückenloser Nutzung etwa 4.500 Punkte im Monat. Die täglichen Sets steuern grob 30 bis 60 Punkte pro Tag bei. Weil kaum jemand 30 Tage am Stück alles abarbeitet, landet die Praxis in der genannten Spanne statt am Maximum.

Der Stundenlohn ist der unbequeme Teil. Fünf bis zehn Minuten täglich summieren sich auf 2,5 bis 5 Stunden im Monat. Bei 2 bis 5 Euro Ertrag ergibt das einen rechnerischen Stundenlohn von deutlich unter zwei Euro. Als Nebenjob ist Microsoft Rewards damit sinnlos — als Nebenprodukt einer Suchmaschine, die ihr sowieso nutzt, dagegen geschenktes Geld.

Mit Xbox dreht sich das Bild. Über die Abo-Stufen sind bis zu 100.000 Punkte pro Jahr möglich, was einen Gegenwert im Bereich von rund 70 bis 90 Euro ergibt — für Quests, die ihr beim ohnehin geplanten Spielen nebenbei erledigt. Für aktive Konsolenspieler ist das der einzige Kanal, der die Mühe rechtfertigt.

Zum Vergleich: Klassische Handels-Punkteprogramme liegen bei rund 0,5 Prozent des Umsatzes, lassen sich mit Coupons aber vervielfachen — siehe unseren Ratgeber zum Payback-Punkte einlösen.

Risiken und Fallstricke, die ihr kennen mĂĽsst

Das größte Risiko ist die Kontosperre durch Automatisierung: Suchanfragen von Bots, Makros oder automatisierten Erweiterungen verstoßen gegen die Programmrichtlinien. Microsoft schreibt unmissverständlich, dass Verstöße zur Sperrung der Punktesammlung und im Ernstfall zur Kündigung des Kontos führen können. Weil am Microsoft-Konto oft Lizenzen, Spielstände und Cloud-Daten hängen, ist das ein unverhältnismäßiges Risiko für ein paar Euro.

Ebenfalls kritisch: VPNs. Wer über eine ausländische IP sammelt oder Prämien aus einer anderen Region abgreifen will, verstößt gegen die Regeln. Schon harmlos gemeinte VPN-Nutzung kann eure Streak zurücksetzen, weil sich das System an der Zeitzone des Geräts orientiert.

Punkteverfall ist der zweite Klassiker: Sammelt oder verwendet ihr 12 Monate lang keine Punkte, verfällt euer gesamtes Guthaben. Wer nur sporadisch dabei ist, tauscht deshalb besser früher in eine kleine Prämie.

Dazu kommen regionale Unterschiede: Prämienkatalog, Punktwerte und Tageslimits variieren je nach Land, und Microsoft ändert die Kurse ohne Ankündigung. Verlasst euch nie auf Zahlen aus englischsprachigen Anleitungen — maßgeblich ist euer eigenes Dashboard.

Vor- & Nachteile im Ăśberblick

Vorteile Nachteile
Komplett kostenlos, keine Verpflichtung Stundenlohn unter zwei Euro
Xbox-Abos bringen bis zu 100.000 Punkte im Jahr Punkte verfallen nach 12 Monaten Inaktivität
Streak-Schutz mit 14 Tagen pro Jahr Kurse und Limits ändern sich ohne Ankündigung
Spenden-Option fĂĽr Restpunkte Automatisierung riskiert das Microsoft-Konto

Häufige Fragen zu Microsoft Rewards

Ist Microsoft Rewards in Deutschland verfĂĽgbar?

Ja. Ihr braucht ein kostenloses Microsoft-Konto und eine deutsche Registrierung. Der Prämienkatalog ist allerdings kleiner als in den USA und die Punktwerte weichen ab. Wichtig: Ihr müsst Punkte in derselben Region einlösen, in der ihr euch angemeldet habt. Für die Verifizierung verlangt Microsoft eine Mobil- oder Festnetznummer, VoIP-Nummern werden abgelehnt.

Wie viele Punkte bekomme ich pro Bing-Suche?

Der Wert hängt von Region und Statusstufe ab und liegt in Deutschland üblicherweise bei rund drei Punkten je gewerteter Suche. Entscheidend ist die Zahl der gewerteten Suchen: Stufe 1 zählt bis zu 10 Anfragen pro Tag, Stufe 2 bis zu 30 — jeweils getrennt für Desktop und Mobilgerät.

Lohnt sich Microsoft Rewards wirklich?

Für Gelegenheitsnutzer kaum: 25 bis 60 Euro Gegenwert im Jahr bei 2,5 bis 5 Stunden Aufwand monatlich ergeben einen Stundenlohn unter zwei Euro. Lohnend wird es in zwei Fällen — wenn ihr Bing ohnehin als Standardsuche nutzt oder regelmäßig auf einer Xbox spielt und die Quests nebenbei mitnehmt.

Was ist der Unterschied zwischen Bing Rewards und Microsoft Rewards?

Es ist dasselbe Programm. Bing Rewards war der ursprüngliche Name, heute heißt es Microsoft Rewards, weil neben der Suche auch Xbox und Store Punkte liefern. Das Dashboard liegt weiterhin unter der Bing-Domain. Nicht verwechseln solltet ihr es mit den alten Microsoft Points, der längst abgeschafften Xbox-Guthabenwährung.

Verfallen meine Microsoft Rewards Punkte?

Ja. Wenn ihr 12 Monate lang weder Punkte sammelt noch einlöst, verfällt euer komplettes Guthaben. Eine einzige gewertete Suche oder eine kleine Einlösung setzt die Frist zurück. Nehmt deshalb lieber häufiger kleine Prämien, statt jahrelang auf eine große zu sparen.

Kann ich Microsoft Rewards automatisieren?

Nein, und ihr solltet es auch nicht versuchen. Anfragen von Bots, Makros oder automatisierten Erweiterungen sind ausdrücklich verboten. Microsoft kann die Punktesammlung sperren und im Extremfall das gesamte Konto kündigen — samt Spielständen und Lizenzen. Dasselbe gilt für VPN-Nutzung.

Wie erreiche ich Stufe 2 bei Microsoft Rewards?

Sammelt 500 Punkte innerhalb eines Monats — dabei zählt jede Punktquelle, nicht nur die Suche. Wer die täglichen Sets erledigt, schafft das meist in der ersten Woche. Die Stufe müsst ihr Monat für Monat halten, sonst fallt ihr auf Stufe 1 zurück.

Fazit: FĂĽr wen sich Microsoft Rewards lohnt

Microsoft Rewards ist kein Sparprogramm, sondern ein Mitnahmeeffekt. Wer Bing sowieso nutzt oder regelmäßig auf der Xbox spielt, bekommt für minimalen Zusatzaufwand einen zwei- bis niedrig dreistelligen Euro-Gegenwert im Jahr. Wer dafür extra die Suchmaschine wechselt und täglich Quizze abarbeitet, arbeitet für unter zwei Euro die Stunde.

Drei Faustregeln:

  • Stufe 2 halten: 500 Punkte im Monat sind die Basis fĂĽr alles Weitere.
  • FrĂĽh einlösen: Kurse steigen eher, als dass sie fallen — und nach 12 Monaten Inaktivität ist alles weg.
  • Nie automatisieren: Das Risiko fĂĽr euer Microsoft-Konto steht in keinem Verhältnis zum Ertrag.

Deutlich mehr Ertrag pro investierter Minute liefern Aktionen mit echten Prämien statt Punkten. Eine laufend geprüfte Auswahl findet ihr in unseren Bonus-Deals — und die aktuellen Schnäppchen des Tages stehen wie immer auf der Startseite von MonsterDealz.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

Gründer von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. Spürt seit über 17 Jahren täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprĂĽft: Juli 2026

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