myMediaMarkt & mySaturn Punkte 2026: Einlösen, Wert und der Verfall zum 30. September
Eure myMediaMarkt- und mySaturn-Punkte werden jedes Jahr zum 30. September geprüft — und wer sie durch einen Einkauf retten will, muss deutlich früher handeln, als der Stichtag vermuten lässt. Punkte gelten erst 30 Tage nach dem Kauf als final gutgeschrieben, der faktische Termin ist also der 31. August. Was die Punkte wirklich wert sind, wie ihr sie einlöst und warum sie den Preisvergleich nicht ersetzen — Stand: 30. August 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Stichtag ist der 30. September, gerechnet wird in der Nacht zum 1. Oktober.
- Punkte sind nach dem Kauf 30 Tage „vorgemerkt“ — rettende Einkäufe gehören bis 31. August erledigt.
- Ihr sammelt 5 Punkte je Euro; rechnerisch entspricht das rund 0,5 Prozent Rückvergütung.
- Der Kaufzeitpunkt schlägt das Punktesammeln deutlich — unsere Messung zeigt 40,9 Prozent Preisspanne.
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Was sind myMediaMarkt- und mySaturn-Punkte?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
myMediaMarkt und mySaturn sind die kostenlosen Treueprogramme der beiden Elektronikketten: Ihr sammelt beim Einkauf Punkte, tauscht sie später gegen Rabatt-Coupons und bekommt zusätzlich Service-Vorteile wie eine verlängerte Rückgabefrist. Laut MediaMarkt-Hilfe gibt es pro 1 Euro Einkaufswert 5 Punkte, online wie im Markt (Stand: August 2026).
Beide Programme laufen seit der Zusammenlegung unter einem gemeinsamen Konto. Wer bei MediaMarkt sammelt, kann die Punkte auch bei Saturn einlösen und umgekehrt — die Konten sind verknüpft, die Regeln identisch.
Wichtig für alles Weitere: Das System kennt zwei Punktearten mit völlig unterschiedlichen Fristen. Ereignispunkte bekommt ihr ohne Einkauf, etwa für die Anmeldung, den Newsletter oder zum Geburtstag. Transaktionspunkte entstehen ausschließlich beim Kauf.
Diese Unterscheidung ist der Grund, warum manche Kunden im Oktober plötzlich ein leeres Konto vorfinden und andere nicht. Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Teilnahme- und Hilfeseiten beider Ketten ausgewertet und die Fristen gegeneinander gerechnet.
Wann verfallen eure Punkte — und welcher Stichtag zählt wirklich?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Der offizielle Stichtag ist der 30. September: Laut MediaMarkt-Hilfe wird der Punktestand jedes Jahr zum 30.09., in der Nacht zum 01.10., geprüft (Stand: August 2026). Betroffen sind dabei nicht alle Punkte gleichermaßen.
Ereignispunkte verfallen, wenn sie mindestens ein Jahr alt sind und ihr in den letzten zwölf Monaten keinen Einkauf getätigt habt. Durch einen Kauf lassen sie sich maximal zweimal vor dem Verfall bewahren; nach drei Jahren sind sie endgültig weg.
Transaktionspunkte aus Käufen sind großzügiger geregelt: Sie verfallen erst, wenn sie drei volle Jahre alt sind und bis dahin nicht in einen Coupon umgewandelt wurden. Die Saturn-Hilfe nennt für mySaturn dieselben Fristen.
Der Haken: die 30-Tage-Vormerkfrist
Hier liegt der Punkt, den die meisten Übersichten unterschlagen. Punkte stehen nach einem Kauf zunächst 30 Tage im Status „vorgemerkt“ und werden erst danach final gutgeschrieben — und nur final gutgeschriebene Punkte zählen für die Rettung.
Rechnet man das zurück, verschiebt sich der wirksame Termin um einen vollen Monat nach vorn: Ein Einkauf muss spätestens am 31. August stattfinden, damit der Punkt am 30. September final auf dem Konto liegt. Wer erst Mitte September kauft, hat formal vor dem Stichtag eingekauft — und verliert seine Ereignispunkte trotzdem.
Wie viel sind myMediaMarkt-Punkte wert?
Ein Punkt ist rund einen Zehntel-Cent wert — daraus ergibt sich eine effektive Rückvergütung von etwa 0,5 Prozent. Die Rechnung: Ihr bekommt 5 Punkte je Euro Umsatz, und die niedrigste Coupon-Stufe liegt nach übereinstimmenden Angaben bei 10.000 Punkten für einen 10-Euro-Coupon.
Anders gedreht heißt das: Für einen Coupon über 10 Euro müsst ihr rund 2.000 Euro Umsatz gemacht haben. Und der Coupon selbst ist an eine Bedingung geknüpft — MediaMarkt nennt in seiner Hilfe einen Mindesteinkauf in Höhe des 5-fachen Couponwerts. Der 10-Euro-Coupon setzt also noch einmal 50 Euro Einkauf voraus.
Die genauen Umtauschstufen veröffentlicht MediaMarkt nicht; sichtbar werden sie erst im eingeloggten Kundenkonto unter „Meine Punkte“. Belastbar sind damit nur die beiden Angaben aus der Hilfe: 5 Punkte je Euro und der 5-fache Mindesteinkauf.
Diese Größenordnung ist nicht ungewöhnlich, sondern branchenüblich. Die Verbraucherzentrale ordnet Rabattkarten so ein: „Die überwiegend kostenlosen Rabattkarten gewähren meist einen Preisnachlass von einem halben bis zu drei Prozent.“ Mit rund 0,5 Prozent liegen myMediaMarkt und mySaturn also am unteren Rand dieser Spanne.
Wie löst ihr eure Punkte gegen Coupons ein?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Das Einlösen läuft ausschließlich über euer Online-Konto: Ihr tauscht dort ab einer bestimmten Punkteanzahl selbstständig Punkte gegen Coupons, und zwar unter dem Menüpunkt „Meine Punkte“. Voraussetzung sind laut MediaMarkt-Hilfe final gutgeschriebene Punkte — vorgemerkte lassen sich nicht umwandeln (Stand: August 2026).
Der Ablauf in drei Schritten:
- Einloggen: myMediaMarkt- beziehungsweise mySaturn-Konto öffnen, Bereich „Meine Punkte“ aufrufen.
- Coupon wählen: Aus den zur Verfügung stehenden Stufen die passende auswählen — mehr Punkte bedeuten einen höheren Couponwert, aber auch einen höheren Mindesteinkauf.
- Einlösen: Den Coupon im Warenkorb oder an der Kasse anwenden. Der Mindesteinkaufswert muss erreicht sein, sonst greift er nicht.
Ein häufiger Irrtum: Punkte lassen sich nicht direkt als Zahlungsmittel verwenden. Ihr könnt an der Kasse nicht „mit Punkten bezahlen“ — der Umweg über den Coupon ist zwingend.
Coupons sind außerdem zeitlich begrenzt. Wer umwandelt und dann nicht einkauft, hat den Verfall nur verschoben statt vermieden — deshalb lohnt sich das Umwandeln erst, wenn ein konkreter Kauf ansteht.
Welche Vorteile bringt myMediaMarkt neben den Punkten?
Die Nicht-Punkte-Vorteile sind für die meisten Mitglieder der eigentliche Grund zu bleiben — allen voran die auf 30 Tage verlängerte Rückgabefrist gegenüber den gesetzlich vorgeschriebenen 14 Tagen im Fernabsatz. Sie kostet euch nichts und greift unabhängig vom Punktestand.
Dazu kommen mehrere Bausteine, die sich in der Praxis stärker auswirken als das Punktekonto:
- Exklusive Coupons: Rabattaktionen, die nur eingeloggten Mitgliedern angezeigt werden — oft prozentual und damit deutlich über der Punkterate.
- Gutscheinheft: periodisch verteilte Rabatte für Bestandskunden, unabhängig vom gesammelten Punktestand.
- Digitale Kassenbons: Kaufbelege liegen im Konto und ersparen die Zettelsuche im Garantiefall.
- Vorabzugang: frühere Teilnahme an einzelnen Aktionen und Vorbestellungen.
Genau diese Kombination erklärt, warum das Programm trotz magerer Punkterate sinnvoll sein kann. Der Beleg ist der digitale Kassenbon: Er ist im Garantiefall bares Geld wert, während 5 Punkte je Euro für sich genommen kaum ins Gewicht fallen.
Unser Rat aus der Praxis: Meldet euch an, nutzt Rückgabefrist und Coupons — und behandelt die Punkte als Beiwerk, nicht als Zweck.
Was passiert mit euren Daten?
Ihr bezahlt das Programm mit Daten, nicht mit Geld. Die Verbraucherzentrale bringt dieses Verhältnis in ihrem Ratgeber „Kundenkarten: Wenig Rabatt für viel Information“ auf den Punkt und beziffert den typischen Preisnachlass solcher Karten auf ein halbes bis drei Prozent (Stand: August 2026).
Was dabei zusammenläuft, beschreiben die Verbraucherschützer so: „Aus den persönlichen Angaben, die Sie beim Kartenantrag freiwillig gemacht haben, können Unternehmen zusammen mit den Umsatzdaten Nutzungs- oder sogar Kundenprofile erstellen.“
Für euch heißt das nicht automatisch „Finger weg“, sondern: bewusst entscheiden. Prüft bei der Anmeldung, welchen Einwilligungen zur Datenverarbeitung und Werbung ihr wirklich zustimmt — die Punktefunktion selbst funktioniert auch ohne jede zusätzliche Marketing-Freigabe.
Und behaltet im Kopf, was die Daten wert sind: Ein Profil über eure Elektronikkäufe ist für den Händler dauerhaft nutzbar, euer Gegenwert liegt bei rund 0,5 Prozent des Umsatzes.
Für welche Käufe bekommt ihr keine Punkte?
Die Ausnahmeliste ist länger, als viele erwarten: Laut MediaMarkt-Hilfe gibt es für acht Kategorien gar keine Punkte (Stand: August 2026). Wer ausgerechnet damit seine Ereignispunkte retten will, geht leer aus.
Ohne Punktegutschrift bleiben:
- Verträge: Mobilfunk- und sonstige Vertragsabschlüsse
- Marketplace-Artikel: Ware von Drittanbietern über die Plattform
- Refurbished-Produkte: generalüberholte Geräte
- E-Books und digitale Leseinhalte
- Garantien und Garantieverlängerungen
- Services: Lieferung, Aufbau, Installation, Reparatur
- Versandkosten
- Lebensmittel
Besonders tückisch ist der Marketplace: Auf der Website sieht ein Drittanbieter-Angebot fast genauso aus wie ein Eigenangebot. Wer die Verkäufer-Zeile nicht liest, kauft im guten Glauben und wundert sich hinterher über das unveränderte Punktekonto.
Wie rettet ihr bedrohte Punkte vor dem Stichtag?
Es genügt ein qualifizierter Einkauf, bei dem mindestens ein Punkt final gutgeschrieben wird — die Höhe spielt keine Rolle. Wegen der 30-Tage-Vormerkfrist muss dieser Einkauf bis zum 31. August erfolgen, damit er am 30. September zählt.
Konkret heißt das für dieses Jahr:
- Kontostand prüfen: Im Online-Konto nachsehen, ob überhaupt Ereignispunkte älter als ein Jahr vorliegen. Nur die sind gefährdet.
- Letzten Einkauf datieren: Liegt der weniger als zwölf Monate zurück, ist ohnehin nichts zu tun.
- Kategorie beachten: Der rettende Kauf darf nicht aus der Ausnahmeliste stammen — kein Marketplace, keine Garantie, keine Lieferkosten.
- Nicht auf den Stichtag warten: Ein Kauf im September rettet die Punkte dieses Jahres nicht mehr.
Und die unbequeme Wahrheit: Ein Einkauf, der nur dem Punkteerhalt dient, kostet in aller Regel mehr, als die geretteten Punkte wert sind. Ereignispunkte aus Anmeldung, Newsletter und Geburtstag summieren sich selten auf einen vierstelligen Betrag — der Gegenwert liegt damit im Cent- bis niedrigen Euro-Bereich.
Wann sich die Rettung trotzdem lohnt
Es gibt zwei Fälle, in denen der Aufwand sinnvoll ist. Erstens, wenn ihr ohnehin etwas braucht: Dann kostet die Rettung nichts extra, ihr zieht den Kauf nur zeitlich vor. Zweitens, wenn auf dem Konto ein größerer Transaktionsbestand liegt, der einer Coupon-Stufe nahekommt — 10.000 Punkte entsprechen etwa 10 Euro, und dieser Betrag rechtfertigt einen kleinen Kauf durchaus.
In allen anderen Fällen gilt die einfachere Alternative: Punkte verfallen lassen. Wer ein paar hundert Ereignispunkte verliert, verliert rechnerisch einen Betrag im Bereich weniger Cent — deutlich weniger, als ein unnötiger Einkauf kostet.
Prüft vor der Entscheidung deshalb immer erst den Kontostand. Die Zahl auf dem Bildschirm wirkt groß, ihr Gegenwert ist es fast nie.
Punkte sammeln oder auf den Preis achten — was bringt mehr?

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Der Kaufzeitpunkt ist der ungleich größere Hebel. Für diesen Ratgeber haben wir über die Geizhals-Preisdatenbank die 12-Monats-Preishistorie von zwölf typischen Elektronikartikeln ausgewertet — vom Fernseher über die Spielkonsole bis zur Kaffeemaschine. Die Median-Preisspanne lag bei 40,9 Prozent zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tagesbestpreis des Jahres (eigene Auswertung, Stand: 30. August 2026).
Kein einziges der zwölf Produkte lag unter 10 Prozent Spanne. Die schmalste Bandbreite maßen wir bei kabellosen Kopfhörern mit 30,3 Prozent, die größte bei einem OLED-Fernseher mit 64,4 Prozent — dort trennten Jahrestief und Jahreshoch mehr als das Doppelte.
Gegen rund 0,5 Prozent Punkte-Rückvergütung steht damit ein Hebel in einer völlig anderen Größenordnung. Wer beim falschen Preis kauft, um Punkte mitzunehmen, verliert auf einen Schlag mehr, als das Treueprogramm in Jahren einbringt.
Genau vor diesem Mechanismus warnt die Verbraucherzentrale: „Viele Kundenkartenbesitzer:innen wollen deshalb die bereits angesammelten Punkte nicht durch Käufe bei anderen Händlern aufs Spiel setzen. Die Folge: Sie beachten auf der Jagd nach Prämien günstigere Konkurrenzangebote nicht mehr.“ Die Punkte sind also nicht das Problem — die Bindung, die sie erzeugen, ist es.
MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. Unsere Empfehlung folgt aus den Zahlen: Punkte mitnehmen, wenn ihr ohnehin dort kauft — aber nie den Händler danach auswählen.
Wie hängen myMediaMarkt und Payback zusammen?
Beides sind getrennte Systeme, die sich nicht gegenseitig ersetzen: myMediaMarkt-Punkte sind das hauseigene Programm, Payback ist ein händlerübergreifendes Bonussystem mit eigener Karte und eigenen Fristen. Wer beide Konten führt, muss auch beide Verfallsregeln im Blick behalten.
Die Fristen laufen dabei unterschiedlich. Payback rechnet mit einer eigenen Mehrjahres-Regel, myMediaMarkt prüft zum 30. September. Wir haben den Payback-Verfall in einem eigenen Ratgeber aufgeschlüsselt: Payback-Punkte und ihr Verfallsdatum.
Wer seine Punkte lieber sofort statt später in Wert umwandelt, fährt in vielen Fällen mit Rabattcodes besser als mit dem Treueprogramm. Welche bei MediaMarkt tatsächlich funktionieren, prüfen wir laufend im Überblick zu MediaMarkt-Gutscheinen und Rabattcodes.
Was unterscheidet mySaturn von myMediaMarkt?
Inhaltlich nichts — die Fristen, die Punkterate und die Ausnahmeliste sind identisch, was die wortgleiche Hilfeseite beider Ketten belegt (Stand: August 2026). Unterschiedlich sind nur Name, Kartenfarbe und das Filialnetz.
Nach der Zusammenführung beider Ketten unter dem gemeinsamen Dach lassen sich die Punkte über beide Marken hinweg sammeln und einlösen. Für euch heißt das: Ein Konto genügt, und ein rettender Einkauf bei Saturn hält auch die MediaMarkt-Punkte am Leben.
Ein echter Unterschied bleibt beim Restposten-Geschäft: Die gemeinsame Fundgrube mit Ausstellungsstücken und Rückläufern folgt eigenen Regeln, die wir in unserem Ratgeber zur MediaMarkt- und Saturn-Fundgrube erklären.
Vor- & Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Teilnahme kostenlos, kein Mindestumsatz | Nur rund 0,5 Prozent Rückvergütung |
| Punkte bei beiden Ketten nutzbar | 2.000 Euro Umsatz für 10 Euro Coupon |
| Transaktionspunkte halten drei Jahre | Coupon erst ab 5-fachem Mindesteinkauf |
| Zusatzvorteile wie längere Rückgabefrist | Acht Warengruppen ohne Punkte |
Häufige Fragen zu myMediaMarkt-Punkten
Wann verfallen myMediaMarkt-Punkte?
Der Punktestand wird jedes Jahr zum 30. September geprüft, gerechnet wird in der Nacht zum 1. Oktober. Ereignispunkte verfallen, wenn sie mindestens ein Jahr alt sind und ihr zwölf Monate lang nicht eingekauft habt. Transaktionspunkte aus Käufen verfallen erst nach drei vollen Jahren, sofern sie nicht in einen Coupon umgewandelt wurden.
Wie viel sind 10.000 myMediaMarkt-Punkte wert?
Rund 10 Euro als Coupon. Da ihr 5 Punkte je Euro Umsatz sammelt, stecken darin etwa 2.000 Euro Einkaufswert — eine Rückvergütung von ungefähr 0,5 Prozent. Der Coupon selbst greift erst ab dem 5-fachen Couponwert als Mindesteinkauf, für 10 Euro Coupon also ab 50 Euro Einkauf.
Bis wann muss ich einkaufen, damit meine Punkte nicht verfallen?
Bis zum 31. August. Punkte stehen nach dem Kauf 30 Tage im Status „vorgemerkt“ und zählen erst final gutgeschrieben. Ein Einkauf Mitte September liegt zwar vor dem Stichtag 30. September, ist bis dahin aber noch nicht final verbucht — die Ereignispunkte verfallen trotzdem.
Kann ich mit myMediaMarkt-Punkten direkt bezahlen?
Nein. Punkte sind kein Zahlungsmittel und lassen sich an der Kasse nicht anrechnen. Ihr müsst sie vorher im Online-Konto unter „Meine Punkte“ in einen Coupon umwandeln und diesen dann beim Einkauf einlösen. Nur final gutgeschriebene Punkte lassen sich umwandeln.
Für welche Einkäufe bekomme ich keine Punkte?
Keine Punkte gibt es für Verträge, Marketplace-Artikel von Drittanbietern, refurbished Produkte, E-Books, Garantien, Services wie Lieferung und Aufbau, Versandkosten sowie Lebensmittel. Gerade Marketplace-Bestellungen sind auf der Website leicht zu übersehen — die Verkäufer-Angabe im Angebot verrät sie.
Gelten für mySaturn dieselben Regeln?
Ja. Punkterate, Fristen, Stichtag und Ausnahmen sind bei mySaturn identisch, beide Ketten veröffentlichen dieselbe Hilfeseite. Die Konten sind verknüpft, sodass ihr Punkte bei MediaMarkt sammeln und bei Saturn einlösen könnt und umgekehrt.
Lohnt sich ein Einkauf nur, um Punkte zu retten?
In den meisten Fällen nicht. Ereignispunkte aus Anmeldung, Newsletter und Geburtstag erreichen selten einen Gegenwert über wenige Euro. Ein Einkauf, der allein diesem Zweck dient, kostet fast immer mehr als der gerettete Betrag — außer ihr wolltet ohnehin dort kaufen.
Was ist der Unterschied zwischen Ereignis- und Transaktionspunkten?
Ereignispunkte erhaltet ihr ohne Einkauf, etwa für die Programmanmeldung, den Newsletter oder zum Geburtstag. Transaktionspunkte entstehen ausschließlich beim Kauf. Ereignispunkte sind deutlich schneller verfallsgefährdet und lassen sich höchstens zweimal durch einen Einkauf retten, danach sind sie nach drei Jahren endgültig weg.
Fazit: Punkte mitnehmen, aber nicht danach einkaufen
myMediaMarkt und mySaturn sind solide Mitnahme-Programme und ein schlechter Grund für eine Kaufentscheidung. Rund 0,5 Prozent Rückvergütung stehen einer Preisspanne von 40,9 Prozent gegenüber, die wir bei zwölf typischen Elektronikartikeln über zwölf Monate gemessen haben.
Wer Ereignispunkte auf dem Konto hat und sie retten will, sollte den Kalender realistisch lesen: Nicht der 30. September ist der Termin, sondern der 31. August.
Drei Faustregeln für die Praxis:
- Erst der Preis, dann die Karte: Händler nie nach dem Punktestand auswählen.
- Coupon erst bei konkretem Kauf umwandeln: sonst verschiebt ihr den Verfall nur.
- Ausnahmeliste prüfen: Marketplace, Garantie und Lieferkosten bringen keinen einzigen Punkt.
Tagesaktuelle Angebote aus Elektronik und Haushalt findet ihr laufend aktualisiert auf MonsterDealz.de.