Haribo Adventskalender 2026: Inhalt, Preis und der beste Kaufzeitpunkt
Der Haribo Adventskalender 2026 steht seit September im Handel, wiegt 300 Gramm und kostet im Onlineshop des Herstellers 9,99 Euro â das sind 33,30 Euro je Kilogramm und damit fast das FĂŒnffache dessen, was dasselbe Fruchtgummi in der normalen TĂŒte kostet. Ein Adventskalender ist ein Kalender mit 24 verschlossenen TĂŒrchen, hinter denen sich je eine Portion versteckt, die vom 1. bis zum 24. Dezember geöffnet wird. Genau dieser Grundpreis-Abstand ist der Hebel, an dem ihr beim Haribo-Kalender sparen könnt â nicht die Sorte, nicht die Verpackung. Stand: September 2026.
Das Wichtigste in KĂŒrze
- 300 Gramm, 24 MinitĂŒtchen, 9,99 Euro im Haribo-Onlineshop â rechnerisch 0,42 Euro je TĂŒrchen.
- Der Kalender kostet 33,30 Euro je Kilogramm, eine 175-Gramm-TĂŒte GoldbĂ€ren 6,80 Euro je Kilogramm.
- Haribo fĂŒhrt 2026 genau einen Adventskalender â keine Sauer-, Mini- oder XXL-Variante.
- 38 Prozent aller von uns dokumentierten Kalender-Angebote fielen in den November, im August kein einziges.
Anzeige / Transparenz: Dieser Artikel enthĂ€lt Partner-Links. Kauft ihr ĂŒber einen solchen Link, erhalten wir eine kleine Provision. FĂŒr euch bleibt der Preis identisch.
Was steckt im Haribo Adventskalender 2026?

Symbolbild â KI-generiert / MonsterDealz
Hinter den 24 TĂŒrchen stecken 24 MinitĂŒtchen Frucht- und Kaugummi mit einem Gesamtgewicht von 300 Gramm, macht im Schnitt 12,5 Gramm je Tag. Der Hersteller listet fĂŒr die Ausgabe 2026 auf seiner Produktseite zehn Sorten auf: Christmas-Minis, Quaxi-Minis, GoldbĂ€ren-Minis, Saft-GoldbĂ€ren-Minis, Roulette, Happy-Cola-Minis, Kinder-Schnuller-Minis sowie die drei MAOAM-Artikel Bloxx, Pinballs und Stripes (Haribo-Onlineshop, abgerufen am 21.09.2026).
Die österreichische Handelszeitschrift Cash berichtete am 8. September 2026 ĂŒber das Weihnachtssortiment und nennt fĂŒr den Kalender zusĂ€tzlich âGoldbĂ€ren Sauer Minis, Winterland Minis, Pico-Balla Minis und Little Gingies Minis“. Beide Listen zusammen ergeben ein Bild, das keine der beiden allein liefert â und sie widersprechen sich in Teilen. Verlasst euch deshalb nicht auf die Inhaltsangaben der Vergleichsportale, sondern lest die Sortenliste auf der RĂŒckseite der Packung, wenn euch eine bestimmte Sorte wichtig ist.
Die PortionsgröĂe ist dabei bewusst klein gehalten: 12,5 Gramm entsprechen etwa sechs bis acht GoldbĂ€ren. Das ist deutlich weniger als in einer EinzelportionstĂŒte aus dem Supermarktregal, die meist bei 75 bis 100 Gramm liegt. FĂŒr Kinder ist die Menge damit eher eine Nascherei als eine Mahlzeit â was fĂŒr einen Kalender, der 24 Tage lang tĂ€glich geöffnet wird, die sinnvollere Dosierung ist.
Zwei Dinge sind 2026 neu. Der Karton leuchtet im Dunkeln, wenn er vorher unter helles Licht gehalten wurde, und hinter den TĂŒrchen lĂ€uft eine durchgehende Weihnachtsgeschichte mit wiederkehrenden Figuren mit. FĂŒr Kinder ist das der eigentliche Unterschied zum Vorjahr: Der Kalender erzĂ€hlt etwas, statt nur Portionen auszugeben. Wer mehrere Marken gegeneinander abwĂ€gt, findet die Bandbreite in unserer Ăbersicht zu Adventskalendern 2026.
Haribo ist beim Kalender kein Zulieferer, sondern Absender: Das Unternehmen wurde laut eigener Firmenhistorie am 13. Dezember 1920 in Bonn gegrĂŒndet, der Name setzt sich aus âHAns RIegel BOnn“ zusammen, die GoldbĂ€ren kamen 1960 auf den Markt. Heute beschĂ€ftigt Haribo rund 8.500 Menschen und produziert an 15 Standorten in zehn LĂ€ndern. Der Adventskalender ist damit eines der wenigen Saisonprodukte, bei dem Marke, Rezeptur und AbfĂŒllung aus einer Hand kommen.
Was kostet der Haribo Adventskalender â und was ist der Inhalt wert?

Symbolbild â KI-generiert / MonsterDealz
Der Hersteller ruft in seinem Onlineshop 9,99 Euro fĂŒr 300 Gramm auf und weist dazu einen Grundpreis von 33,30 Euro je Kilogramm aus (abgerufen am 21.09.2026). Dieselbe Seite verkauft eine 175-Gramm-TĂŒte GoldbĂ€ren regulĂ€r fĂŒr 1,19 Euro, also 6,80 Euro je Kilogramm â der Kalender ist damit rund das 4,9-Fache wert, ein Aufschlag von etwa 390 Prozent. Beide Zahlen stammen aus derselben Quelle, sind also direkt vergleichbar.
Das ist kein Haribo-Sonderfall, sondern die Regel bei Saisonware. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen verglich acht Schokoladenprodukte in Standard- und in Weihnachtsverpackung und hielt am 15. Dezember 2023 fest: âFĂŒnf von acht Produkten sind als Saisonware teurer. Der Preisaufschlag betrĂ€gt bis zu 150 Prozent.“ Der Spitzenwert lag bei einem Pralinen-Tannenbaum, der fĂŒr 150 Gramm 6,49 Euro kostete, wĂ€hrend die runde Standardpackung mit 200 Gramm bei 3,99 Euro lag.
| Artikel | Menge | Grundpreis |
|---|---|---|
| Adventskalender | 300 g | 33,30 âŹ/kg |
| GoldbĂ€ren-TĂŒte | 175 g | 6,80 âŹ/kg |
| Ein TĂŒrchen | 12,5 g | 0,42 ⏠je StĂŒck |
Stand 21.09.2026, alle Werte aus dem Onlineshop des Herstellers. Der Grundpreis ist die einzige Zahl, die zwei unterschiedlich groĂe Packungen vergleichbar macht â die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt in ihrem Ratgeber zum Sparen im Supermarkt genau deshalb: âAchten Sie auf den Grundpreis pro Kilogramm oder Liter.“
Was ihr fĂŒr den Aufschlag bekommt, ist nicht nichts: 24 einzeln verpackte Portionen, ein bedruckter Karton, die Geschichte, der Leuchteffekt und die Portionierung, die ein Kind selbst dosieren kann. Wer den Kalender als Geschenk und nicht als SĂŒĂwareneinkauf betrachtet, rechnet anders. Nur sollte die Entscheidung bewusst fallen â und dafĂŒr braucht es den Grundpreis, nicht den Preisaufkleber. Der vollstĂ€ndige Ratgeber zum Vergleich steht bei der Verbraucherzentrale NRW.
Wie viele Haribo-Adventskalender gibt es wirklich?
Genau einen. Haribo fĂŒhrt im eigenen Onlineshop zum Stand 21.09.2026 einen einzigen Adventskalender, die 300-Gramm-Ausgabe fĂŒr 9,99 Euro; weitere Varianten sind dort weder gelistet noch von der Produktseite aus verlinkt. Damit ist eine verbreitete Annahme widerlegt: Es gibt 2026 keinen separaten Sauer-Kalender, keinen Mini-Kalender und keinen XXL- oder Familienkalender aus dem Haus Haribo.
Woher kommt der Eindruck trotzdem? Aus drei Quellen. Erstens aus dem Kalenderinhalt selbst, der mit den Saft- und Sauer-Minis saure Sorten enthĂ€lt, ohne ein eigenes Produkt zu sein. Zweitens aus Restposten frĂŒherer JahrgĂ€nge, die Online-HĂ€ndler weiter listen â ein Kalender aus 2021 sieht in der Suche aus wie eine Variante, ist aber Altware. Drittens aus Bundles, die HĂ€ndler selbst zusammenstellen, etwa Kalender plus SĂŒĂwarenbox; der Aufschlag gehört dann dem HĂ€ndler, nicht dem Hersteller.
Ein vierter Grund liegt beim Handel selbst. Drogerien und SupermĂ€rkte stellen eigene WeihnachtsflĂ€chen zusammen, auf denen Markenkalender, Eigenmarken und Kleinkalender nebeneinander liegen; wer dort âHaribo Adventskalender“ sucht, sieht drei Regalmeter Fruchtgummi und schlieĂt auf eine Produktfamilie. TatsĂ€chlich ist der Rest Zubehör: AdventstĂŒten, Nikolausbeutel und Weihnachtsmischungen ohne TĂŒrchen. Wie unterschiedlich zwei Drogerien dieselbe FlĂ€che bespielen, zeigt der Vergleich in unseren BeitrĂ€gen zum Rossmann-Adventskalender und zum dm-Adventskalender.
Praktisch heiĂt das: PrĂŒft vor dem Kauf die drei Angaben Jahreszahl, FĂŒllmenge und Grundpreis. Steht dort nicht 300 Gramm, habt ihr entweder einen alten Jahrgang oder gar kein Haribo-Produkt vor euch. Das Vorgehen ist dasselbe wie bei anderen Markenkalendern, wo die VerpackungsgröĂe ĂŒber den Preis entscheidet â nachzulesen etwa beim Lindt-Adventskalender, dessen Varianten zwischen Tischformat und GroĂpackung liegen.
Wann fÀllt der Preis? Der richtige Kaufzeitpunkt

Symbolbild â KI-generiert / MonsterDealz
Der November ist der Monat mit den meisten Angeboten: 38 Prozent aller 216 Adventskalender-Angebote, die wir seit 2017 dokumentiert haben, fielen in den November (eigene Auswertung, Stand 21.09.2026). MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die tĂ€glich geprĂŒfte SchnĂ€ppchen kuratiert und jedes veröffentlichte Angebot dauerhaft protokolliert â aus diesem Protokoll stammt die Zahl. Dahinter folgen Dezember mit 25 Prozent und Oktober mit ebenfalls 25 Prozent; auf den September entfallen 7 Prozent, auf den August kein einziges Angebot.
FĂŒr den Haribo-Kalender heiĂt das etwas anderes als fĂŒr einen Beauty- oder Spielzeugkalender. Er ist eine Massenware, die in nahezu jeder Drogerie und jedem Supermarkt liegt und selten ausverkauft ist. Das Risiko, im November leer auszugehen, ist also gering â anders als bei limitierten Kalendern, bei denen Warten den Kalender kosten kann. Wer beim Haribo-Kalender wartet, riskiert wenig und gewinnt den Aktionspreis.
Drei Zeitfenster, die sich unterschiedlich verhalten: Im September steht der Kalender erstmals im Regal, zum Listenpreis und ohne Aktion. Von Anfang November bis in die Woche nach dem Black Friday laufen die meisten Preisaktionen â das ist das Fenster mit dem besten VerhĂ€ltnis aus VerfĂŒgbarkeit und Preis. Ab dem 1. Dezember beginnt der Abverkauf, weil ein Adventskalender ab diesem Tag tĂ€glich an Wert verliert; die NachlĂ€sse sind dann am gröĂten, das Sortiment aber ausgedĂŒnnt.
Ein Kalender, der erst am 5. Dezember gekauft wird, hat vier verlorene TĂŒrchen â fĂŒr Kinder ist das selten eine Option, fĂŒr den Eigenbedarf durchaus. Wie sich die Angebotsdichte ĂŒber alle Kalenderarten hinweg verteilt und welche Fehler beim Kauf am teuersten sind, haben wir im Beitrag zu Adventskalendern bei Kaufland am Beispiel eines Vollsortimenters durchgerechnet.
Und wo kauft ihr ihn? Der Kalender liegt in Drogerien, Super- und VerbrauchermĂ€rkten, im Onlineshop des Herstellers und bei den groĂen Versendern. Preisunterschiede zwischen diesen KanĂ€len sind normal und bewegen sich erfahrungsgemÀà im Bereich von ein bis zwei Euro â bei einem Artikel fĂŒr 9,99 Euro sind das bis zu 20 Prozent. Der Onlineshop des Herstellers ist dabei die Referenz fĂŒr den Listenpreis, nicht automatisch die gĂŒnstigste Quelle; der Versand kann den Vorteil eines Aktionspreises aufzehren, wenn ihr nur den Kalender bestellt.
Ein Hinweis zur Bevorratung: Wer mehrere Kalender braucht, etwa fĂŒr Kinder, Patenkinder und das BĂŒro, kauft sie sinnvollerweise in einem Rutsch im Aktionsfenster. Das spart nicht nur Geld, sondern auch die Suche im Dezember, wenn die Regale bereits auf WeihnachtsgebĂ€ck und Silvesterartikel umgestellt sind. Passende Geschenkideen fĂŒr den Rest der Liste haben wir unter Weihnachtsgeschenke gesammelt.
Wie viel Zucker steckt drin â und ab welchem Alter passt der Kalender?
Der Hersteller gibt fĂŒr 100 Gramm 1.463 Kilojoule beziehungsweise 345 Kilokalorien an, dazu 79 Gramm Kohlenhydrate, davon 50 Gramm Zucker, 4,9 Gramm EiweiĂ und 0,8 Gramm Fett (Haribo-Onlineshop, abgerufen am 21.09.2026). Hochgerechnet auf die 300 Gramm des Kalenders sind das rund 150 Gramm Zucker ĂŒber 24 Tage â je TĂŒrchen etwa 6,3 Gramm, also gut zwei WĂŒrfelzucker.
Im Vergleich zu einem Schokoladenkalender ist der Fettanteil auffÀllig niedrig: 0,8 Gramm je 100 Gramm gegen typischerweise 25 bis 35 Gramm bei Vollmilchschokolade. Der Energiegehalt liegt mit 345 Kilokalorien je 100 Gramm entsprechend deutlich unter dem eines Schokokalenders. Wer allein auf Kalorien schaut, fÀhrt mit Fruchtgummi besser; wer auf Zucker schaut, findet in beiden Produkten viel davon.
Ein Punkt, der Familien betrifft: Der Kalender enthĂ€lt Gelatine, ist also weder vegetarisch noch vegan. Haribo fĂŒhrt inzwischen gelatinefreie Linien, der Adventskalender gehört 2026 nicht dazu. Spuren von Milch und Weizen sind laut Kennzeichnung möglich â relevant fĂŒr Kinder mit Allergien, die den Kalender sonst unbeaufsichtigt öffnen. Welche Kalenderarten sich fĂŒr welches Alter eignen, steht ausfĂŒhrlich im Beitrag zu Adventskalendern fĂŒr Kinder.
Fruchtgummi statt Schokolade: was das fĂŒr Preis und Schadstoffe bedeutet

Symbolbild â KI-generiert / MonsterDealz
Die Materialfrage entscheidet 2026 ĂŒber den Preis. Das Statistische Bundesamt meldete am 26. November 2025 in der Pressemitteilung Nr. N068, dass Schokoladen im Oktober 2025 um 21,8 Prozent teurer waren als ein Jahr zuvor â Tafelschokolade sogar um 30,7 Prozent, Pralinen um 22,1 Prozent. Im selben Zeitraum wurden âKaugummi, GummibĂ€rchen o. Ă.“ um 2,8 Prozent billiger.
Diese Schere erklĂ€rt, warum ein Haribo-Kalender bei 9,99 Euro liegt, wĂ€hrend vergleichbar groĂe Schokoladenkalender im selben Regal deutlich angezogen haben. Fruchtgummi hĂ€ngt an Zucker, Glukosesirup und Gelatine, Schokolade am Kakaopreis â und der ist seit der Ernteknappheit in Westafrika die treibende GröĂe. Die lĂ€ngere Reihe des Statistischen Bundesamts zeigt fĂŒr 2020 bis 2024 ein Plus von 39,9 Prozent bei Schokoladen gegenĂŒber 29,1 Prozent bei sonstigen SĂŒĂwaren.
Dass der Rohstoff billiger wird, heiĂt dabei nicht, dass es das Produkt auch tut. Die Verbraucherzentrale Hamburg hielt am 21. November 2025 fest, der Kakaopreis sei âim Laufe dieses Jahres um ĂŒber 60 Prozent gefallen“ â die Ladenpreise fĂŒr Weihnachtsschokolade stiegen trotzdem weiter, einzelne Schoko-WeihnachtsmĂ€nner um 35 bis 36 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Die vollstĂ€ndige Auswertung steht bei der Verbraucherzentrale Hamburg.
Beim Thema Schadstoffe gilt eine Ă€hnliche Trennung. Die Stiftung Warentest untersuchte in einem viel zitierten Test 24 Adventskalender mit SchokoladenfĂŒllung und fand in allen MineralölrĂŒckstĂ€nde, in neun davon die kritischeren aromatischen Mineralöle; Hauptquelle war der Karton aus recyceltem Altpapier (test.de, 26.11.2012). Der Befund betraf ausschlieĂlich Schokolade, weil Fett solche Stoffe aus der Verpackung aufnimmt. Fruchtgummi mit 0,8 Gramm Fett je 100 Gramm ist dafĂŒr ein schlechter TrĂ€ger â und die MinitĂŒtchen des Haribo-Kalenders liegen ohnehin einzeln verschweiĂt im Karton.
Selbst befĂŒllen statt kaufen â rechnet sich das bei Haribo?
Rechnerisch ja, und zwar deutlich: Zwei 175-Gramm-TĂŒten GoldbĂ€ren ergeben 350 Gramm fĂŒr 2,38 Euro zum regulĂ€ren Preis des Haribo-Onlineshops â mehr Inhalt als im Kalender fĂŒr weniger als ein Viertel des Geldes. Selbst mit einem leeren Kalender aus dem Bastelbedarf fĂŒr vier bis sechs Euro bleibt ihr unter dem Preis des fertigen Produkts und habt die Sortenwahl selbst in der Hand.
Dagegen stehen drei Kosten, die in keiner Tabelle auftauchen. Die Arbeit: 24 Portionen abwiegen, einzeln verpacken und einsortieren dauert eine gute Stunde. Die Haltbarkeit: Offen umgefĂŒllte Fruchtgummis trocknen aus, wenn sie vier Wochen im Karton liegen, die werkseitigen TĂŒtchen nicht. Und die Optik: Ein selbst befĂŒllter Kalender sieht nach Selbstgemachtem aus, was je nach EmpfĂ€nger Vorteil oder Nachteil ist.
Der Mittelweg funktioniert oft am besten: einen wiederverwendbaren Stoff- oder Holzkalender einmal anschaffen und Jahr fĂŒr Jahr neu befĂŒllen. Dann verteilt sich der Kalenderpreis ĂŒber mehrere Saisons, und ihr könnt die TĂŒrchen mischen, statt 24-mal Fruchtgummi zu verteilen. Ideen, Mengen und eine Kostenrechnung dafĂŒr stehen im Beitrag zum Adventskalender selbst befĂŒllen.
Zum Einordnen noch eine Zahl aus der Branche: Der Bundesverband der Deutschen SĂŒĂwarenindustrie meldete am 31. August 2026, dass beim HerbstgebĂ€ck Lebkuchen mit 33 Prozent Marktanteil vorn liegen, vor Spekulatius mit knapp 27 und Stollen mit 20 Prozent (Datenbasis Circana, Saison August bis Dezember 2025, nachzulesen in der Verbandsmeldung). Die Weihnachtssaison im Handel beginnt also nicht im Dezember, sondern im SpĂ€tsommer â und die Preise starten entsprechend hoch.
Vor- & Nachteile im Ăberblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Mit 9,99 Euro einer der gĂŒnstigsten Markenkalender | 33,30 Euro je Kilogramm statt 6,80 in der TĂŒte |
| Nur 0,8 Gramm Fett je 100 Gramm | 50 Gramm Zucker je 100 Gramm |
| Fast ĂŒberall verfĂŒgbar, selten ausverkauft | EnthĂ€lt Gelatine, also nicht vegetarisch |
| Einzeln verschweiĂte TĂŒtchen bleiben frisch | Nur eine Variante, keine GröĂenwahl |
HĂ€ufige Fragen zum Haribo Adventskalender
Wie hoch ist der Warenwert im VerhÀltnis zum Kaufpreis?
Rechnet den Inhalt zum TĂŒtenpreis nach: 300 Gramm Fruchtgummi entsprechen bei 6,80 Euro je Kilogramm einem Warenwert von rund 2,04 Euro. Der Kalender kostet 9,99 Euro â ihr zahlt also knapp 8 Euro fĂŒr Karton, Portionierung, Geschichte und Saison. Ob das ein fairer Preis ist, entscheidet der Anlass: als Geschenk plausibel, als SĂŒĂwareneinkauf teuer.
Gibt es die MinitĂŒtchen aus dem Kalender auch einzeln zu kaufen?
Nur teilweise. Klassiker wie GoldbÀren-Minis, Happy-Cola-Minis und die MAOAM-Artikel gibt es ganzjÀhrig in Vorteilspackungen. Die weihnachtlichen Sorten sind dagegen Saisonware und stehen nur von etwa September bis Dezember im Regal. Wer gezielt nachkaufen will, sollte das vor Weihnachten erledigen.
Wie vermeidet man bei Adventskalendern zu hohe Kosten?
Ăber drei Handgriffe: Grundpreis je Kilogramm statt Packungspreis vergleichen, im November statt im September kaufen und bei mehreren Kalendern im Haushalt einen davon selbst befĂŒllen. Allein der Wechsel vom Packungs- zum Grundpreisvergleich deckt bei Saisonware AufschlĂ€ge von bis zu 150 Prozent auf, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen gemessen hat.
Ist der Haribo Adventskalender vegan oder vegetarisch?
Nein. Der Kalender enthĂ€lt laut Zutatenliste Gelatine und ist damit weder vegan noch vegetarisch. Als Ăberzugsmittel kommt auĂerdem Bienenwachs zum Einsatz. Gelatinefreie Haribo-Produkte gibt es, sie sind aber nicht Teil des Kalenders 2026.
Ab wann steht der Kalender im Handel?
Seit September. Die Handelszeitschrift Cash meldete am 8. September 2026, dass die Weihnachts-Edition ab sofort am Verkaufsort erhĂ€ltlich ist. In der Praxis tauchen die ersten Kalender in Drogerien und SupermĂ€rkten Ende August bis Mitte September auf â zum Listenpreis, nicht im Angebot.
Wie lange ist der Kalender haltbar?
Fruchtgummi trĂ€gt ĂŒblicherweise ein Mindesthaltbarkeitsdatum von etwa zwölf Monaten ab Produktion; bei Saisonware liegt es meist im Folgejahr. PrĂŒft das Datum auf der RĂŒckseite, bevor ihr einen stark reduzierten Kalender aus dem Dezember-Abverkauf fĂŒr das nĂ€chste Jahr zurĂŒcklegt.
Lohnt sich der Kalender im Vergleich zu einem Schokoladenkalender?
Beim Preis derzeit ja. Schokolade verteuerte sich laut Statistischem Bundesamt zuletzt um 21,8 Prozent binnen eines Jahres, Gummibonbons wurden um 2,8 Prozent billiger. Beim Erlebnis entscheidet der Geschmack â und bei Kindern oft die Frage, ob abends noch Schokolade oder lieber Fruchtgummi erlaubt sein soll.
Fazit: Der Grundpreis entscheidet, nicht das TĂŒrchen
Der Haribo Adventskalender 2026 ist ein sauber gemachtes, gĂŒnstiges Saisonprodukt: 300 Gramm, 24 TĂŒrchen, 9,99 Euro, eine durchgehende Geschichte und ein Karton, der im Dunkeln leuchtet. Er ist fettarm, fast ĂŒberall zu haben und im Vergleich zu Schokoladenkalendern der Preisgewinner dieser Saison â schlicht, weil Kakao teurer geworden ist und Zucker nicht.
Teuer ist er trotzdem, wenn man ihn als SĂŒĂwareneinkauf betrachtet: 33,30 Euro je Kilogramm gegen 6,80 Euro in der TĂŒte. Wer das weiĂ und den Kalender bewusst als Geschenk kauft, macht nichts falsch. Wer nur das Fruchtgummi will, kauft zwei TĂŒten und spart drei Viertel. Und wer ohnehin kauft, wartet bis November â dort liegt mit 38 Prozent der gröĂte Teil aller Angebote, die wir seit 2017 gesehen haben.
Weitere geprĂŒfte Kalender-Angebote, PreisverlĂ€ufe und Alternativen findet ihr laufend auf der Startseite von MonsterDealz.de sowie in unseren BeitrĂ€gen zum Dr. Oetker Adventskalender und zum Red Bull Adventskalender.