Handy-Vorwahlen in Deutschland: Welche Nummer gehört zu welchem Netz?
Eine Handy-Vorwahl in Deutschland ist der erste Nummernblock einer Mobilfunknummer — 0151, 0170 oder 0176 zum Beispiel — und sie verrät, welchem Netzbetreiber dieser Block ursprünglich zugeteilt wurde. Wer heute daraus auf den aktuellen Anbieter schließt, liegt allerdings oft falsch: Seit der Rufnummernmitnahme kann hinter einer 0170 längst ein ganz anderer Anbieter stecken. Dieser Ratgeber zeigt euch die amtliche Zuordnung, die Ausnahmen und wie ihr das Netz wirklich herausfindet. Stand: August 2026.
Das Wichtigste in KĂĽrze
- Mobilfunknummern laufen in Deutschland ĂĽber die Bereiche 015, 016 und 017
- Die Zuteilung der Bundesnetzagentur nennt den ursprĂĽnglichen Betreiber, nicht den heutigen
- 0164, 0168 und 0169 sind gar kein Mobilfunk, sondern Funkruf
- Die Rufnummernmitnahme ist seit dem 1. Dezember 2021 kostenlos
Anzeige / Transparenz: Dieser Artikel enthält Partner-Links. Kauft ihr über einen solchen Link, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch bleibt der Preis identisch.
Welche Handy-Vorwahlen gibt es in Deutschland?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
FĂĽr Mobilfunk sind in Deutschland genau drei Rufnummernbereiche vorgesehen: (0)15, (0)16 und (0)17. Das legt die Bundesnetzagentur in ihrem Nummernplan fĂĽr Mobile Dienste fest (Stand: August 2026).
Diese Bereiche dürfen ausschließlich für mobile Dienste genutzt werden — eine Mobilfunknummer muss also tatsächlich über ein öffentliches Mobilfunknetz erreichbar sein. Festnetznummern haben dagegen Ortsvorwahlen wie 030 für Berlin oder 089 für München.
Innerhalb dieser drei Bereiche vergibt die Bundesnetzagentur einzelne Blöcke an die Netzbetreiber. Ein Block wie 0170 gehört also nicht „der Telekom“ im Sinne von Besitz, sondern ist ihr zur Vergabe zugeteilt.
Welche Vorwahl gehört zu welchem Netz?
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Zuteilung öffentlich. Vier Unternehmen halten aktuell Blöcke für Endkunden-Mobilfunk (Stand: August 2026, Verzeichnis der zugeteilten Rufnummernblöcke):
| Vorwahl | UrsprĂĽnglich zugeteilt an |
|---|---|
| 0151, 0160, 0170, 0171, 0175 | Telekom Deutschland |
| 0152, 0162, 0172, 0173, 0174 | Vodafone |
| 0157, 0159, 0163, 0176, 0177, 0178, 0179 | TelefĂłnica (o2) |
| 01555 | 1&1 Mobilfunk |
| 0164, 0168, 0169 | Funkruf, kein Mobilfunk |
Stand August 2026 nach dem Verzeichnis der Bundesnetzagentur. Die Blöcke sind teils feiner unterteilt, als die Kurzform zeigt: Bei Telefónica sind es etwa 01573 und 01575 bis 01579, bei 1&1 der Bereich 015550 bis 015569. Ursprünglich zugeteilt heißt: Der Block wurde diesem Unternehmen zugewiesen — welcher Anbieter eine einzelne Nummer heute betreibt, sagt das nicht.
Vorwahl, Netz und Anbieter — drei verschiedene Dinge
Diese drei Begriffe werden ständig durcheinandergeworfen, und daraus entsteht der Großteil der Verwirrung. Sie beschreiben drei voneinander unabhängige Ebenen:
- Die Vorwahl ist ein Nummernblock, den die Bundesnetzagentur einem Unternehmen zur Vergabe zuteilt. Sie steht am Anfang der Rufnummer und ändert sich nie — auch nicht beim Anbieterwechsel.
- Das Netz ist die Funkinfrastruktur, über die euer Handy tatsächlich telefoniert. In Deutschland gibt es davon vier: Telekom, Vodafone, o2 und seit dem Aufbau von 1&1 ein viertes.
- Der Anbieter ist das Unternehmen, mit dem ihr den Vertrag habt. Der kann ein Netzbetreiber sein — oder ein Reseller, der Kapazität in einem fremden Netz einkauft.
Ein Beispiel macht das greifbar: Jemand mit einer 0170er-Nummer kann seinen Vertrag bei einem Discounter haben, der im o2-Netz funkt. Vorwahl Telekom, Netz o2, Anbieter ein Dritter — alle drei Ebenen weisen in unterschiedliche Richtungen, und keine davon ist aus der Nummer ablesbar.
Genau deshalb hilft die Zuteilungstabelle bei der Frage „wer ruft mich da an“ nur begrenzt. Sie beantwortet, aus welchem Topf die Nummer stammt — nicht, wer sie heute benutzt.
Warum die Vorwahl heute nichts mehr ĂĽber den Anbieter sagt
Das ist der Punkt, an dem die meisten Auskünfte im Netz falsch liegen: Seit es die Rufnummernmitnahme gibt, wandert die Nummer mit dem Kunden — der zugeteilte Block bleibt aber derselbe. Eine 0171 kann heute bei jedem beliebigen Anbieter laufen.
Die Mitnahme ist dabei nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall geworden, und sie ist seit dem 1. Dezember 2021 kostenlos — Anbieter dürfen dafür laut Verbraucherzentrale nichts mehr berechnen (Stand: August 2026).
Praktisch heißt das: Wer aus einer Vorwahl schließen will, ob ein Anruf ins Telekom- oder ins Vodafone-Netz geht, rät. Für die Kostenfrage ist das egal, weil Anrufe ins Mobilfunknetz in den allermeisten Tarifen ohnehin in der Flatrate stecken. Wichtig wird es nur noch, wenn ein Tarif netzinterne Sonderkonditionen hat.
Was bedeuten 0164, 0168 und 0169?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Diese drei Blöcke sind kein Mobilfunk. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich aus, dass (0)164, (0)168 und (0)169 ausschließlich für Funkrufdienste genutzt werden (Stand: August 2026). Gemeint sind Pager-Systeme, wie sie heute noch in Kliniken, bei Feuerwehren und im Katastrophenschutz laufen.
Wer also eine Nummer mit 0168 oder 0169 sieht, hat kein Handy vor sich. ZurĂĽckrufen funktioniert dort in der Regel nicht wie bei einer Mobilfunknummer.
Für weitere Blöcke aus dem 016er-Bereich gilt: Was nicht im aktuellen Verzeichnis der Bundesnetzagentur steht, wird derzeit nicht an Endkunden vergeben. Einige dieser Nummern stammen aus früheren Netzen und begegnen einem heute höchstens noch in alten Adressbüchern.
Was steckt hinter 0151, 0160 und 0170?
Diese drei Vorwahlen wurden der Telekom Deutschland zugeteilt, zusammen mit 0171 und 0175. Der 0151er-Bereich ist dabei feiner geschnitten: Zugeteilt sind 01511 bis 01517 sowie die Blöcke 015180 bis 015189 (Stand: August 2026, Bundesnetzagentur).
0170 und 0171 sind die ältesten Blöcke im Bestand und stammen aus der D1-Zeit. Wer eine solche Nummer hat, ist statistisch gesehen also lange dabei — was aber nichts darüber sagt, bei welchem Anbieter der Vertrag heute läuft.
Marken wie congstar nutzen dasselbe Netz, vergeben aber Nummern aus den Blöcken ihres Mutterkonzerns. Auch daran lässt sich der Anbieter nicht ablesen.
Was steckt hinter 0152, 0162 und 0172?
Diese Blöcke gehören zu Vodafone, ebenso 0173 und 0174. Beim 0152er-Bereich sind konkret 01520, 01522 bis 01523, 01525 bis 01526 sowie 01529 zugeteilt (Stand: August 2026, Bundesnetzagentur).
0172, 0173 und 0174 sind die historischen D2-Nummern. Sie tauchen im Bestand entsprechend häufig auf, weil sie seit den Neunzigern vergeben werden.
Auch hier gilt die Einschränkung von oben: Der Block sagt, wo die Nummer einmal herkam. Ob dahinter heute Vodafone, eine Vodafone-Marke oder ein völlig anderer Anbieter steht, ist der Nummer nicht anzusehen.
Was steckt hinter 0157, 0163 und 0176?
Diese Vorwahlen sind Telefónica Germany zugeteilt, dem Unternehmen hinter o2 — dazu kommen 0159, 0177, 0178 und 0179. Im 015er-Bereich sind es konkret 01573, 01575 bis 01579 und 01590 (Stand: August 2026, Bundesnetzagentur).
Die Blöcke 0176 bis 0179 stammen aus der E-Plus- und o2-Historie; beide Netze wurden zusammengeführt, die Nummernblöcke blieben. Deshalb liegen hier besonders viele Prepaid-Nummern.
Für die Netzabdeckung ist die Vorwahl ebenfalls kein Anhaltspunkt — sie sagt nichts darüber, über welche Funkmasten euer Handy heute tatsächlich telefoniert.
Was ist mit 1&1 — und warum ist das neu?
1&1 Mobilfunk hält mit 015550 bis 015569 einen eigenen Bereich (Stand: August 2026, Bundesnetzagentur). Das ist der jüngste Eintrag in der Liste und der Grund, warum viele Übersichten im Netz ihn noch gar nicht kennen.
Hintergrund ist der Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland. Wer eine 01555er-Nummer sieht, hat also mit einiger Wahrscheinlichkeit einen relativ neuen Vertrag vor sich.
Umgekehrt heißt das aber nicht, dass 1&1-Kunden zwingend eine 01555er-Nummer haben — wer seine alte Nummer mitgenommen hat, behält seinen alten Block.
Für die Praxis bedeutet der Netzaufbau vor allem eines: Der Netzname im Display kann sich bei bestehenden Verträgen ändern, ohne dass die Nummer sich ändert. Wer wissen will, worüber sein Handy gerade funkt, schaut also besser aufs Display als auf die eigene Rufnummer.
Wie finde ich heraus, in welchem Netz eine Nummer wirklich läuft?

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz
Zuverlässig geht das nur über eine Netzabfrage, nicht über die Vorwahl. Es gibt drei praktikable Wege, und alle drei kosten nichts:
- Beim eigenen Anbieter fragen: FĂĽr die eigene Nummer steht das Netz im Kundenkonto oder auf der Rechnung. Das ist die einzige Auskunft, die garantiert stimmt.
- Auf dem Handy nachsehen: Der Netzname in der Statusleiste zeigt das Netz, in dem das Gerät gerade eingebucht ist — bei der eigenen Karte also die richtige Antwort.
- Bei fremden Nummern: Hier gibt es keinen seriösen kostenlosen Weg. Dienste, die eine „Netzabfrage“ fĂĽr beliebige Nummern versprechen, arbeiten mit veralteten Blocklisten und geben genau die falsche Auskunft, um die es in diesem Artikel geht.
FĂĽr die Praxis ist die Frage meist unwichtiger, als sie wirkt: FĂĽr Anrufe und SMS spielt das Zielnetz in modernen Tarifen keine Rolle mehr.
Relevant bleibt das Netz trotzdem an einer Stelle: bei der Verfügbarkeit dort, wo ihr tatsächlich lebt und arbeitet. Netzabdeckung ist regional sehr unterschiedlich, und der Unterschied zwischen zwei Netzen kann im selben Dorf zwischen vollem Empfang und Funkloch liegen.
Wer vor einem Tarifwechsel steht, sollte deshalb nicht die Vorwahl vergleichen, sondern die Abdeckungskarten der Netzbetreiber für die eigene Adresse — und im Zweifel jemanden im Haushalt fragen, der das fragliche Netz bereits nutzt.
Welche Vorwahl braucht man aus dem Ausland?
Aus dem Ausland wählt ihr deutsche Handynummern immer mit der Ländervorwahl +49, danach folgt die Mobilfunkvorwahl ohne die führende Null. Aus einer 0170 wird also +49 170.
Das gilt unabhängig davon, welchem Netz die Nummer zugeteilt ist, und auch dann, wenn sich die angerufene Person gerade selbst im Ausland aufhält. Die deutsche Nummer bleibt eine deutsche Nummer.
Die führende Null gehört dabei ausdrücklich weg — sie ist eine reine Inlands-Verkehrsausscheidungsziffer. Wer +49 0170 wählt, erreicht niemanden.
Zwei praktische Hinweise dazu. Erstens: Speichert eure Kontakte grundsätzlich im internationalen Format mit +49. Dann funktionieren sie im Inland genauso wie im Urlaub, und Messenger-Dienste ordnen sie zuverlässig zu.
Zweitens: Wer selbst im Ausland ist und eine deutsche Nummer anruft, zahlt innerhalb der EU dank der Roaming-Regeln dieselben Preise wie zu Hause. Außerhalb der EU gilt das nicht — dort lohnt vorab ein Blick in die Preisliste des eigenen Anbieters.
Welches Netz steckt eigentlich hinter den Angeboten?
Wer einen neuen Tarif sucht, stellt die Frage meist andersherum: nicht „welches Netz hat diese Nummer“, sondern „welches Netz bekomme ich“. Dazu eine Zahl aus unserem eigenen Bestand: Von den Deal-Beiträgen in unserem Archiv nennen 419 die Telekom, 402 Vodafone und 61 o2 im Titel (Stand: August 2026, eigene Auswertung ĂĽber 326 Tarif-Beiträge und das ĂĽbrige Deal-Archiv).
Das Verhältnis sagt nichts über Netzqualität, sondern über Angebotsdichte: Telekom- und Vodafone-Netz werden schlicht häufiger beworben, unter anderem über Zweitmarken und Reseller. Wer gezielt ein bestimmtes Netz will, muss deshalb genau hinsehen, welcher Anbieter hinter einem Angebot steht.
MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.
Kann ich meine Handynummer mitnehmen?
Ja — und zwar kostenlos. Anders als bei Festnetznummern ist eine Mobilfunknummer nicht an einen Ort gebunden und lässt sich zu jedem Anbieter mitnehmen. Seit dem 1. Dezember 2021 darf dafür kein Entgelt mehr verlangt werden (Stand: August 2026, Verbraucherzentrale).
Die Verbraucherzentrale beschreibt auch die Frist, die dabei gilt: „Beim Anbieterwechsel darf der Telefondienst nicht länger als einen Werktag unterbrochen werden.“ Klappt die vereinbarte Portierung nicht, habt ihr Anspruch auf Entschädigung.
Der Ablauf ist immer gleich: Ihr füllt beim neuen Anbieter ein Portierungsformular aus, dieser holt die Nummer beim alten Anbieter ab. Kündigt also nicht selbst vorschnell — eine bereits abgeschaltete Nummer lässt sich nicht mehr so einfach übernehmen.
Mehr zu den Rechten beim Wechsel steht in der Übersicht der wichtigen Kundenrechte für Telefon-, Handy- und Internetverträge.
Woran erkenne ich unerwĂĽnschte Anrufe an der Vorwahl?
An der Vorwahl allein gar nicht — aber es gibt zwei Muster, die zuverlässig stutzig machen sollten. Beide haben nichts mit dem Netzbetreiber zu tun, sondern mit der Herkunft des Anrufs.
Das erste ist der Ping-Anruf: Das Telefon klingelt nur ein- oder zweimal, damit ihr zurückruft. Ziel sind teure Auslandsnummern, deren Vorwahl auf den ersten Blick deutsch aussieht. Hier hilft die Regel: Eine deutsche Mobilnummer beginnt immer mit 015, 016 oder 017 — alles andere ist entweder Festnetz oder Ausland.
Das zweite ist eine unterdrückte oder auffällig wechselnde Nummer bei Werbeanrufen. Telefonwerbung ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist in Deutschland unzulässig, und die Bundesnetzagentur geht gegen Rufnummernmissbrauch vor. Wer betroffen ist, kann den Anruf dort melden.
Was ihr nicht tun solltet: unbekannte Nummern aus Neugier zurückrufen. Auch bei einer scheinbar harmlosen Mobilfunkvorwahl lässt sich nicht erkennen, wohin der Rückruf tatsächlich geht.
Vor- & Nachteile der Rufnummernmitnahme
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Seit 1. Dezember 2021 kostenlos | Vorwahl passt danach nicht mehr zum Anbieter |
| Nummer bleibt bei jedem Anbieterwechsel | Funktioniert nur vor Abschaltung der Nummer |
| Höchstens ein Werktag ohne Anschluss | Formular läuft über den neuen Anbieter |
| Entschädigung bei verspäteter Portierung | Netzinterne Sondertarife können entfallen |
So prĂĽfen wir unsere Angaben
- Amtliche Quelle: Die Zuordnung stammt aus dem Verzeichnis der Bundesnetzagentur, nicht aus Sekundärlisten.
- Aktualität: Wir ziehen das „Stand“-Datum bei jeder Ă„nderung hoch — Rufnummernblöcke werden laufend neu zugeteilt.
- Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.
Häufige Fragen zu Handy-Vorwahlen
Welche Vorwahl gehört zu welchem Netz?
Nach dem Verzeichnis der Bundesnetzagentur sind 0151, 0160, 0170, 0171 und 0175 der Telekom zugeteilt, 0152, 0162, 0172, 0173 und 0174 Vodafone, sowie 0157, 0159, 0163 und 0176 bis 0179 Telefónica. 1&1 hält den Bereich 015550 bis 015569.
Zu welchem Anbieter gehört die 0169?
Zu keinem Mobilfunkanbieter. 0164, 0168 und 0169 sind laut Bundesnetzagentur fĂĽr Funkrufdienste vorgesehen, also fĂĽr Pager. Eine Rufnummer aus diesem Bereich ist kein Handy.
Kann ich an der Vorwahl erkennen, welchen Anbieter jemand hat?
Nein. Die Zuteilung nennt den Betreiber, dem der Block ursprĂĽnglich zugewiesen wurde. Durch die Rufnummernmitnahme kann hinter jeder Vorwahl inzwischen jeder beliebige Anbieter stecken.
Was kostet die Rufnummernmitnahme?
Nichts. Seit dem 1. Dezember 2021 dĂĽrfen Anbieter fĂĽr die Portierung im Festnetz und im Mobilfunk kein Entgelt mehr verlangen.
Wie wähle ich eine deutsche Handynummer aus dem Ausland?
Mit der Ländervorwahl +49 und der Mobilfunkvorwahl ohne führende Null. Aus 0170 1234567 wird also +49 170 1234567.
Welche Vorwahl hat 1&1?
1&1 Mobilfunk sind die Blöcke 015550 bis 015569 zugeteilt. Kunden, die ihre alte Nummer mitgenommen haben, behalten allerdings ihre bisherige Vorwahl.
Sind 0151 und 01511 dasselbe?
Nicht ganz. Die Bundesnetzagentur teilt innerhalb des 0151er-Bereichs einzelne Blöcke zu, konkret 01511 bis 01517 sowie 015180 bis 015189. Die gröbere Angabe „0151″ ist eine Vereinfachung.
Warum steht in meinem Display ein anderer Netzname als mein Anbieter?
Weil Anbieter und Netz zwei verschiedene Dinge sind. Viele Tarife laufen bei Resellern oder Zweitmarken, die Kapazität in einem der vier deutschen Netze einkaufen. Im Display steht dann der Netzbetreiber, auf der Rechnung euer Vertragspartner.
Ändert sich meine Vorwahl, wenn ich den Anbieter wechsle?
Nein, sofern ihr die Nummer mitnehmt. Die Vorwahl bleibt genau so, wie sie zugeteilt wurde. Nur wer beim Wechsel eine komplett neue Nummer nimmt, bekommt einen Block des neuen Anbieters.
Gibt es eine offizielle Liste aller Zuteilungen?
Ja, die Bundesnetzagentur veröffentlicht das Verzeichnis der zugeteilten Rufnummernblöcke für mobile Dienste öffentlich. Es ist die einzige verbindliche Quelle — kommerzielle Nummern-Auskunftsdienste arbeiten oft mit veralteten Kopien davon.
Kostet ein Anruf in ein fremdes Netz mehr?
In den allermeisten aktuellen Tarifen nicht — Anrufe in alle deutschen Netze stecken in der Allnet-Flat. Relevant wird das Zielnetz nur bei älteren Verträgen oder Tarifen mit netzinternen Sonderkonditionen.
Fazit: Die Vorwahl ist ein Hinweis, kein Beweis
Die amtliche Zuordnung der Bundesnetzagentur beantwortet zuverlässig, woher eine Nummer stammt. Sie beantwortet nicht, wer sie heute betreibt — und genau das wollen die meisten wissen, die danach suchen.
Drei Punkte zum Mitnehmen:
- 0164, 0168, 0169 sind Funkruf, kein Mobilfunk.
- Die Vorwahl verrät den Anbieter nicht — die Rufnummernmitnahme hat diese Verbindung gekappt.
- Die Mitnahme ist kostenlos und darf euch höchstens einen Werktag Anschluss kosten.
Wenn ihr ohnehin ĂĽber einen Wechsel nachdenkt: In unserem Handytarif-Vergleich steht, worauf es bei der Tarifwahl wirklich ankommt, und alle aktuellen Angebote findet ihr auf MonsterDealz.de.