HĂ€rtegrad Matratze: H1–H5 Tabelle & was wirklich zĂ€hlt

Der HĂ€rtegrad einer Matratze (H1 bis H5) beschreibt, wie stark sie dem Körpergewicht Widerstand entgegensetzt — er ist jedoch nicht genormt und sagt laut Stiftung Warentest wenig darĂŒber aus, wie gut eine Matratze den RĂŒcken stĂŒtzt. Genau das unterscheidet diesen Ratgeber von den ĂŒblichen HĂ€rtegrad-Tabellen: Wir zeigen euch die gĂ€ngige Einteilung nach Körpergewicht, erklĂ€ren aber auch, warum ihr euch nicht blind darauf verlassen solltet. Dazu kommen echte Preisdaten aus 71 ausgewerteten Matratzen-Angeboten – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in KĂŒrze

  • H1 bis H5 ist keine Norm — jeder Hersteller legt die Grenzen selbst fest.
  • Stiftung Warentest: Der HĂ€rtegrad beeinflusst die Liegeeigenschaften nicht.
  • Entscheidend sind Körperform und Schlafposition, nicht allein das Gewicht.
  • Median-Angebotspreis in unserem Archiv: 109 Euro — und es gibt keine Matratzen-Saison.

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Was bedeutet der HĂ€rtegrad bei einer Matratze?

Matratzen mit verschiedenen HĂ€rtegraden H1 bis H5 im Querschnitt

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der HĂ€rtegrad ist eine Herstellerangabe, die beschreibt, wie stark eine Matratze dem einsinkenden Körper Widerstand entgegensetzt — ĂŒblicherweise gestuft von H1 (sehr weich) bis H5 (sehr fest). Wichtig zu wissen: Es gibt dafĂŒr keine verbindliche Norm. Wo ein Hersteller H2 aufdruckt, kann ein anderer dieselbe HĂ€rte als H3 verkaufen.

Die Stiftung Warentest geht noch einen Schritt weiter und stellt den Nutzen der Angabe grundsĂ€tzlich infrage: „Der HĂ€rtegrad einer Matratze beeinflusst ihre Liegeeigenschaften nicht. Eine weiche Matratze kann der WirbelsĂ€ule genauso gut Halt geben wie eine harte.“ (Stand: September 2025). Die Tester bestimmen die HĂ€rte deshalb selbst im Labor und halten fest, dass Herstellerangaben zur MatratzenhĂ€rte oft nicht stimmen.

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die tĂ€glich geprĂŒfte SchnĂ€ppchen kuratiert und aktive Mitglieder ĂŒber das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt. FĂŒr diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die Veröffentlichungen der Stiftung Warentest ausgewertet und sie gegen 71 Matratzen-Angebote aus dem eigenen Archiv gestellt.

Daraus folgt kein „HĂ€rtegrad ist egal“, sondern eine nĂŒchterne Einordnung: Die Angabe ist ein grober Orientierungswert innerhalb einer Produktreihe, kein herstellerĂŒbergreifender Maßstab. Wer H3 gewohnt ist und blind H3 nachkauft, kann bei einer anderen Marke deutlich daneben liegen.

Welcher HÀrtegrad passt zu welchem Körpergewicht?

Person liegt in Seitenlage auf einer Matratze mit gerader WirbelsÀule

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die im Handel verbreitete Einteilung orientiert sich am Körpergewicht und sieht in etwa so aus — sie ist eine Faustregel, keine MessgrĂ¶ĂŸe. Wie unzuverlĂ€ssig eine reine Gewichtszuordnung ist, zeigt die Stiftung Warentest, die seit 2025 mit sieben verschiedenen Körpertypen statt frĂŒher vier prĂŒft (Stand: September 2025).

  • H1 (sehr weich): bis etwa 60 kg. Im Handel kaum noch verbreitet.
  • H2 (weich): etwa 60 bis 80 kg. HĂ€ufig bei SeitenschlĂ€fern.
  • H3 (mittelfest): etwa 80 bis 100 kg. Der meistverkaufte HĂ€rtegrad.
  • H4 (fest): etwa 100 bis 130 kg.
  • H5 (sehr fest): ab etwa 130 kg. Nicht jeder Hersteller fĂŒhrt H5.

Der entscheidende Punkt fehlt in dieser Tabelle allerdings: die Körperform. Zwei Menschen mit 85 Kilogramm brauchen unterschiedliche Matratzen, wenn einer breite Schultern und schmale HĂŒften hat und der andere umgekehrt. Genau deshalb hat die Stiftung Warentest ihre Körpertypen-Systematik erweitert und prĂŒft RĂŒcken- wie Seitenlage getrennt.

Praktischer Test statt Tabelle: Legt euch in Seitenlage auf die Matratze. Die WirbelsĂ€ule sollte von hinten betrachtet eine gerade Linie bilden. Sinkt die HĂŒfte zu tief ein, ist die Matratze zu weich; bleibt die Taille in der Luft und die Schulter drĂŒckt, ist sie zu fest.

Welche Rolle spielt die Schlafposition?

Die Schlafposition entscheidet stĂ€rker ĂŒber das passende Modell als der aufgedruckte HĂ€rtegrad. Da die HĂ€rteangabe nicht genormt ist und laut Stiftung Warentest die Liegeeigenschaften ohnehin nicht bestimmt, lohnt der Blick auf die Zonierung — also darauf, wo die Matratze nachgibt und wo sie stĂŒtzt.

  • SeitenschlĂ€fer: Brauchen Nachgiebigkeit an Schulter und HĂŒfte. Eine 7-Zonen-Matratze mit ausgeprĂ€gter Schulterzone ist hier wichtiger als ein bestimmter HĂ€rtegrad.
  • RĂŒckenschlĂ€fer: Brauchen UnterstĂŒtzung im Lendenbereich. Zu weich lĂ€sst das Becken absacken und erzeugt ein Hohlkreuz.
  • BauchschlĂ€fer: Fahren mit einer festeren Unterlage besser, sonst ĂŒberstreckt sich die LendenwirbelsĂ€ule.
  • WechselschlĂ€fer: Die Mehrheit. Hier ist eine mittlere Einstellung mit guter PunktelastizitĂ€t der beste Kompromiss.

FĂŒr Paare mit deutlich unterschiedlichem Gewicht gilt: Zwei getrennte Matratzen im gemeinsamen Bettrahmen sind fast immer die bessere Lösung als ein Kompromiss-HĂ€rtegrad. Bei 180×200 sind das zwei 90×200-Matratzen — ein Format, das ohnehin am hĂ€ufigsten angeboten wird.

Kaltschaum, Federkern oder Latex — welcher Matratzentyp passt?

Der Kern bestimmt das LiegegefĂŒhl stĂ€rker als der aufgedruckte HĂ€rtegrad. In unserem Archiv aus 71 Matratzen-DatensĂ€tzen tauchen neben klassischen Matratzen auch je 5 Topper und 5 Boxspring-Angebote auf — der Markt ist also breiter, als die HĂ€rtegrad-Diskussion vermuten lĂ€sst (Stand: August 2026). Die gĂ€ngigen Bauarten unterscheiden sich vor allem in PunktelastizitĂ€t und Klimaverhalten, wie auch die Übersicht zur Matratze zeigt.

  • Kaltschaum: Gute PunktelastizitĂ€t, leicht, gut zonierbar, wĂ€rmend. Der verbreitetste Typ und fĂŒr die meisten SchlĂ€fer eine solide Wahl.
  • Taschenfederkern: Sehr gute BelĂŒftung, dadurch kĂŒhler. Punktelastisch durch einzeln eingenĂ€hte Federn. Schwer, aber langlebig.
  • Bonellfederkern: Die gĂŒnstige Variante. Federt großflĂ€chig statt punktgenau — fĂŒr dauerhaftes Schlafen nur eingeschrĂ€nkt geeignet.
  • Gelschaum: Sehr anpassungsfĂ€hig und druckentlastend, dabei kĂŒhler als Viscoschaum. Preislich im oberen Bereich.
  • Viscoschaum: Formt sich der Körperkontur an, reagiert aber auf Temperatur — im Winter fester, im Sommer weicher. Nicht jedem angenehm.
  • Latex: Sehr punktelastisch und langlebig, dafĂŒr schwer und teuer. Gut fĂŒr Allergiker.

Eine praktische Einordnung: Wer nachts schwitzt, fĂ€hrt mit Federkern oder Gelschaum besser als mit Kaltschaum oder Visco. Wer viel die Position wechselt, profitiert von hoher PunktelastizitĂ€t — also Kaltschaum, Taschenfederkern oder Latex. Bonellfederkern ist der einzige Typ, von dem wir fĂŒr das Hauptbett grundsĂ€tzlich abraten wĂŒrden.

Was kostet eine Matratze?

Matratzen verschiedener Preisklassen gestapelt im FachgeschÀft

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Der typische Angebotspreis liegt bei rund 109 Euro: Über 37 Matratzen-Angebote mit Preisangabe betrĂ€gt der Median in unserem Archiv 109,00 Euro, das untere Viertel startet bei 49,99 Euro, das obere beginnt bei 157,21 Euro (Stand: August 2026). Das ist das Aktionspreis-Niveau, nicht der Listenpreis im Fachhandel.

Grob lassen sich drei Segmente unterscheiden:

  • Bis 100 Euro: Einfache Kaltschaum- und Komfortschaum-Matratzen, oft 90×200. FĂŒr GĂ€stezimmer und Kinderbetten brauchbar.
  • 100 bis 300 Euro: Das Volumensegment. Kaltschaum mit Zonierung, Taschenfederkern, abnehmbarer Bezug.
  • Ab 300 Euro: Tonnentaschenfederkern, Gelschaum, Latex, hochwertige BezĂŒge mit Waschbarkeit bis 60 Grad.

Beim Preisvergleich lohnt der Blick auf den Bezug: Ein abnehmbarer, bei 60 Grad waschbarer Bezug ist bei Allergikern der wichtigste Unterschied — und er trennt die Preisklassen deutlicher als der Kern. Achtet außerdem auf die Matratzenhöhe; unter 16 Zentimetern liegt man bei höherem Gewicht schnell durch.

Wann ist eine Matratze am gĂŒnstigsten?

Es gibt keinen guten Zeitpunkt — und das ist die eigentliche Nachricht. Über 71 ausgewertete Matratzen-Angebote aus unserem Archiv verteilen sich die Deals fast gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber das Jahr: bester Monat ist der MĂ€rz mit 9 Angeboten, schwĂ€chster der Dezember mit 2 (Stand: August 2026). Dazwischen liegen Februar 8, MĂ€rz 9, Mai 7, Juli 7 und November 7 praktisch gleichauf.

Diese Flachheit ist ungewöhnlich. Bei praktisch jeder anderen Produktkategorie in unserem Bestand gibt es klare Saisonspitzen — bei RasenmĂ€hern etwa fallen 57 Prozent aller Angebote auf April bis Juli. Bei Matratzen fehlt dieses Muster vollstĂ€ndig.

FĂŒr euch heißt das konkret: Warten lohnt sich nicht. Der verbreitete Rat, auf den Winterschlussverkauf oder eine bestimmte Aktionswoche zu warten, hĂ€lt unseren Daten nicht stand. Wer eine passende Matratze gefunden hat, kann sie kaufen, wenn sie gebraucht wird.

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Probeschlafen und RĂŒckgabe: Welche Rechte habt ihr?

Matratze in Rollverpackung wird nach der Lieferung ausgepackt

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Beim Online-Kauf habt ihr ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen — geregelt in § 312g BGB. Das ist das Minimum; viele Anbieter werben darĂŒber hinaus mit 30, 100 oder mehr NĂ€chten Probeschlafen. Diese verlĂ€ngerten Fristen sind freiwillige Zusagen des HĂ€ndlers, kein Gesetz.

Worauf ihr achten solltet:

  • Versiegelte Ware: Bei hygienerelevanten Artikeln kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn die Versiegelung entfernt wurde. PrĂŒft die Angaben des HĂ€ndlers, bevor ihr die Folie aufschneidet.
  • RĂŒcksendekosten: Beim gesetzlichen Widerruf dĂŒrfen sie euch auferlegt werden — bei einer Matratze ist das ein spĂŒrbarer Betrag. Werbeaktionen mit „kostenloser RĂŒckgabe“ regeln das oft besser.
  • Eingewöhnung: Rechnet mit zwei bis vier Wochen, bis der Körper sich umgestellt hat. Ein Urteil nach zwei NĂ€chten ist selten aussagekrĂ€ftig.
  • Rollmatratzen: Brauchen nach dem Auspacken 24 bis 72 Stunden, um ihre volle Höhe zu erreichen. Vorher lĂ€sst sich die HĂ€rte nicht beurteilen.

Ein praktischer Hinweis zum Probeschlafen: Testet auf eurem eigenen Lattenrost. Ein durchgelegener oder falsch eingestellter Rost verĂ€ndert das LiegegefĂŒhl stĂ€rker, als der Unterschied zwischen zwei HĂ€rtegraden es je könnte.

Wann solltet ihr eine Matratze ersetzen?

Als Faustregel gilt eine Nutzungsdauer von acht bis zehn Jahren — entscheidend ist aber der Zustand, nicht das Alter. Angesichts eines Median-Angebotspreises von 109 Euro in unserem Archiv liegen die Kosten damit bei rund 11 bis 14 Euro pro Jahr (Stand: August 2026).

Diese Anzeichen sprechen fĂŒr einen Wechsel:

  • Sichtbare Liegekuhlen: Bleibt eine Mulde nach dem Aufstehen bestehen, ist der Kern ermĂŒdet.
  • Morgendliche RĂŒckenschmerzen, die im Lauf des Tages verschwinden.
  • Besserer Schlaf auswĂ€rts: Ein deutliches Signal, dass die eigene Matratze nicht mehr passt.
  • Geruch oder VerfĂ€rbungen, die sich durch Waschen des Bezugs nicht beheben lassen.

Die alte Matratze gehört in der Regel zum SperrmĂŒll — viele Kommunen holen sie kostenlos ab, teils gegen GebĂŒhr. Manche HĂ€ndler nehmen die alte Matratze bei Lieferung mit; das ist eine freiwillige Serviceleistung und sollte vor dem Kauf geklĂ€rt werden. Wer Möbel generell gebraucht kauft, findet die PrĂŒfpunkte in unserem Ratgeber zum Gebrauchtkauf von Möbeln — bei Matratzen raten wir aus HygienegrĂŒnden allerdings davon ab.

So prĂŒfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Wir prĂŒfen jeden Preis gegen idealo und Geizhals — Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die UVP.
  • Eigene Datenbasis: Preise und Monatsverteilung stammen aus 71 ausgewerteten Matratzen-Angeboten unseres Archivs, nicht aus Herstellerangaben.
  • UnabhĂ€ngig: Wir testen Matratzen nicht selbst und sagen das offen — fĂŒr Testurteile verweisen wir auf die Stiftung Warentest.

Vor- & Nachteile der HĂ€rtegrad-Angabe

Vorteile Nachteile
Grobe Orientierung innerhalb einer Produktreihe Nicht genormt — H3 ist nicht ĂŒberall gleich H3
Erleichtert den Online-Kauf ohne Probeliegen Herstellerangaben stimmen laut Stiftung Warentest oft nicht
Verhindert grobe Fehlgriffe bei sehr hohem Gewicht Ignoriert Körperform und Schlafposition
In allen Shops einheitlich kommuniziert Sagt nichts ĂŒber die StĂŒtzwirkung fĂŒr den RĂŒcken aus

HĂ€ufige Fragen zum Matratzen-HĂ€rtegrad

Welcher HĂ€rtegrad ist der richtige fĂŒr mich?

Als grobe Orientierung: H2 bei 60 bis 80 kg, H3 bei 80 bis 100 kg, H4 bei 100 bis 130 kg. Verlasst euch aber nicht allein darauf — der HĂ€rtegrad ist nicht genormt, und die Stiftung Warentest hĂ€lt fest, dass er die Liegeeigenschaften nicht bestimmt. Wichtiger ist der Seitenlage-Test: Die WirbelsĂ€ule sollte eine gerade Linie bilden.

Ist der HĂ€rtegrad H1 bis H5 genormt?

Nein. Es gibt keine verbindliche Norm fĂŒr die HĂ€rtegrad-Angabe. Jeder Hersteller legt die Grenzen selbst fest, weshalb H3 bei einer Marke deutlich fester sein kann als H3 bei einer anderen. Die Stiftung Warentest bestimmt die HĂ€rte deshalb im eigenen Labor und stellt fest, dass Herstellerangaben oft nicht stimmen.

Ist eine hĂ€rtere Matratze besser fĂŒr den RĂŒcken?

Nein, das ist ein verbreiteter Irrtum. Die Stiftung Warentest formuliert es so: „Eine weiche Matratze kann der WirbelsĂ€ule genauso gut Halt geben wie eine harte.“ Entscheidend ist, dass Schulter und HĂŒfte richtig einsinken und die WirbelsĂ€ule gerade bleibt — nicht, wie fest sich die OberflĂ€che anfĂŒhlt.

Welchen HÀrtegrad brauchen SeitenschlÀfer?

SeitenschlĂ€fer brauchen vor allem Nachgiebigkeit an Schulter und HĂŒfte, damit die WirbelsĂ€ule gerade bleibt. Eine ausgeprĂ€gte Schulterzone ist dabei wichtiger als ein bestimmter HĂ€rtegrad. In der Praxis fahren SeitenschlĂ€fer mit mittleren HĂ€rten und guter Zonierung besser als mit einer sehr festen Matratze.

Welcher HĂ€rtegrad passt fĂŒr ein Paar mit unterschiedlichem Gewicht?

Statt einen Kompromiss-HĂ€rtegrad zu suchen, sind zwei getrennte Matratzen im gemeinsamen Bettrahmen fast immer die bessere Lösung. Bei 180×200 sind das zwei Matratzen in 90×200 — das ist zugleich das am hĂ€ufigsten angebotene Format und damit oft gĂŒnstiger als eine große Matratze.

Wann ist eine Matratze am gĂŒnstigsten?

Zu keinem bestimmten Zeitpunkt. Über 71 Angebote in unserem Archiv verteilen sich die Deals fast gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber das Jahr — bester Monat MĂ€rz mit 9 Angeboten, schwĂ€chster Dezember mit 2. Eine Matratzen-Saison gibt es nicht, Warten bringt also nichts.

Wie lange darf ich eine online gekaufte Matratze testen?

Gesetzlich habt ihr 14 Tage Widerrufsrecht nach § 312g BGB. Viele Anbieter gewĂ€hren darĂŒber hinaus 30, 100 oder mehr NĂ€chte Probeschlafen — das sind freiwillige Zusagen, keine gesetzliche Pflicht. Achtet auf die Regelung zu RĂŒcksendekosten und darauf, ob das Widerrufsrecht bei entfernter Versiegelung erlischt.

Welcher Matratzentyp ist der beste?

Es gibt keinen generell besten Typ, sondern einen passenden. Kaltschaum ist der solide Standard mit guter PunktelastizitĂ€t, Taschenfederkern die kĂŒhlere Wahl fĂŒr Menschen, die nachts schwitzen, Gelschaum die druckentlastende Variante im oberen Preisbereich. Von Bonellfederkern raten wir fĂŒrs Hauptbett ab, weil er großflĂ€chig statt punktgenau nachgibt.

Was ist PunktelastizitÀt und warum ist sie wichtig?

PunktelastizitĂ€t beschreibt, ob eine Matratze nur dort nachgibt, wo Druck ausgeĂŒbt wird, oder ob sie großflĂ€chig mitfedert. Hohe PunktelastizitĂ€t lĂ€sst Schulter und HĂŒfte gezielt einsinken, wĂ€hrend die Taille gestĂŒtzt bleibt — genau das hĂ€lt die WirbelsĂ€ule gerade. Kaltschaum, Taschenfederkern und Latex sind hier deutlich besser als Bonellfederkern.

Wann sollte ich meine Matratze austauschen?

Nach acht bis zehn Jahren, entscheidend ist aber der Zustand. Klare Signale sind bleibende Liegekuhlen, morgendliche RĂŒckenschmerzen, die tagsĂŒber verschwinden, und deutlich besserer Schlaf auswĂ€rts. Bei einem Median-Angebotspreis von 109 Euro liegen die Kosten bei rund 11 bis 14 Euro pro Jahr.

Fazit: Selbst probeliegen schlÀgt jede Tabelle

Der HĂ€rtegrad ist ein Orientierungswert, kein Messwert. Wer ihn als das behandelt, kauft entspannter und meist besser. Drei Faustregeln:

  • Seitenlage-Test statt Gewichtstabelle — die WirbelsĂ€ule muss gerade bleiben.
  • H3 ist nicht ĂŒberall H3 — beim Markenwechsel neu prĂŒfen, nicht blind nachkaufen.
  • Nicht auf Aktionen warten — bei Matratzen gibt es keine Saison.

Wenn ihr das Schlafzimmer ohnehin neu einrichtet, lohnt der Blick in unseren Ratgeber zum Gebrauchtkauf von Möbeln — bei Bettgestell und Lattenrost spricht nichts dagegen, bei der Matratze schon. Aktuelle Angebote sammeln wir laufend auf MonsterDealz.de.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

GrĂŒnder von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. SpĂŒrt seit ĂŒber 17 Jahren tĂ€glich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprĂŒft: August 2026

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