Groupon-Alternativen 2026: Wo es Erlebnis- und Gutschein-Deals sonst noch gibt

Eine Groupon-Alternative ist jede Plattform, über die ihr Erlebnisse, Wellness, Gastronomie oder Kurse vergünstigt als Gutschein kauft — ohne das Rabatt-Coupon-Modell von Groupon selbst. Die vier realistischen Wege sind spezialisierte Erlebnis-Anbieter wie Jochen Schweizer und mydays, redaktionelle Deal-Portale, die Direktbuchung beim Anbieter vor Ort und regionale Zeitungs-Aktionen. Groupon selbst meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 498,4 Millionen US-Dollar und 16,2 Millionen aktive Kunden zum 31. Dezember 2025 – Stand: August 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Kategorien von Alternativen: Erlebnis-Anbieter, Deal-Portale, Direktbuchung, Regional-Aktionen
  • Erlebnisgutscheine verjähren nach § 195 BGB in drei Jahren – gerechnet ab dem Jahresende
  • Bei Insolvenz des Ausstellers bleibt nur die Anmeldung zur Insolvenztabelle
  • Fester Termin gebucht? Dann greift das 14-tägige Widerrufsrecht oft nicht mehr

Anzeige / Transparenz: Dieser Artikel enthält Partner-Links. Kauft ihr über einen solchen Link, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch bleibt der Preis identisch.

Was ist Groupon — und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Erlebnisgutscheine und Stadtplan als Symbol für lokale Deal-Portale und Groupon-Alternativen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Groupon ist ein US-Marktplatz für vergünstigte lokale Dienstleistungen, der Gutscheine für Gastronomie, Wellness, Kurse, Freizeitaktivitäten und Reisen verkauft. Laut der Quartalsmitteilung des Unternehmens vom 10. März 2026 entfielen im vierten Quartal 2025 rund 124,5 der insgesamt 132,7 Millionen US-Dollar Umsatz auf das lokale Geschäft – also gut 94 Prozent (Stand: März 2026).

Das Prinzip von Groupon stammt aus dem Jahr 2008: Der Name setzt sich aus „Group“ und „Coupon“ zusammen, weil ein Angebot ursprünglich erst ab einer Mindestzahl an Käufern freigeschaltet wurde. Laut Wikipedia übernahm Groupon im Mai 2010 das deutsche Start-up MyCityDeal und wurde damit über Nacht zum Marktführer hierzulande.

Ihr kauft bei Groupon nicht die Leistung selbst, sondern einen Gutschein, den ihr beim Partnerbetrieb einlöst. Das ist der entscheidende Unterschied zu einer normalen Buchung – und die Ursache der meisten Probleme, um die es weiter unten geht.

Der Betrieb vor Ort zahlt für diese Vermittlung. Laut der Kritik-Darstellung bei Wikipedia zum Geschäftsmodell von Groupon zahlten Partner im Schnitt rund 50 Prozent Provision auf den ohnehin rabattierten Preis.

Warum suchen so viele Menschen nach Groupon-Alternativen?

Die Suche nach Alternativen ist überwiegend ein Problemlösungs-Thema, kein reines Preis-Thema. Die AI-Themenrecherche von SISTRIX weist für das Cluster „Groupon-Gutscheine: Verwaltung, Rückerstattung & Kundenservice“ 14.400 monatliche Anfragen bei einer durchschnittlichen Dialoglänge von 3,2 Rückfragen aus – der höchste Wert im gesamten Themenfeld (Stand: August 2026).

Eine Dialoglänge über 3,0 bedeutet: Die Leute geben sich mit der ersten Antwort nicht zufrieden, sondern haken nach. Genau das passiert bei Einlöse-Problemen.

Drei Reibungspunkte tauchen dabei immer wieder auf:

  • Einlösung: Der Betrieb nimmt den Gutschein nicht an, verlangt eine Reservierung Wochen im Voraus oder hat die Aktion inzwischen beendet.
  • Anbieterqualität: Wer mit 50 Prozent Provision und zusätzlich 50 Prozent Rabatt kalkuliert, arbeitet am Limit — das merkt man am Service.
  • Rückerstattung: Ob es Geld zurück oder nur Guthaben gibt, ist für viele Käufer vorab nicht klar.

Wichtig zur Einordnung: Groupon ist nicht am Ende. Das Unternehmen meldete für 2025 Gross Billings von 1,7 Milliarden US-Dollar und laut eigener Mitteilung erstmals seit einem Jahrzehnt wieder Wachstum bei Umsatz und Buchungsvolumen. Wer Alternativen sucht, sucht meist nach einem anderen Modell, nicht nach einem Ersatz für eine sterbende Plattform.

Geht es euch dagegen nur um Rabattcodes und Aktionen auf der Plattform selbst, ist unser Ratgeber zum Groupon Gutschein 2026 die passendere Anlaufstelle — dieser Artikel hier behandelt bewusst die Alternativen zum Geschäftsmodell.

Welche Kategorien von Groupon-Alternativen gibt es?

Vier Wege zur Groupon-Alternative: Erlebnisbox, Laptop mit Deal-Übersicht, Telefonhörer und Regionalzeitung

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Es gibt fünf klar abgrenzbare Kategorien, und sie lösen unterschiedliche Bedürfnisse. Laut SISTRIX AI-Topicresearch sind 82 Prozent aller Chat-Dialoge rund um Groupon dem Intent „Learning“ zugeordnet, nur 9 Prozent sind kommerziell – die Leute wollen also zuerst verstehen, welche Option zu ihnen passt (Stand: August 2026).

  • Erlebnis-Anbieter: Jochen Schweizer, mydays. Kuratierte Erlebnisse, feste Preise, Gutschein zum Verschenken. Kein Rabatt-Versprechen.
  • Deal-Portale und Communities: Redaktionell oder von Nutzern gepflegte Schnäppchen-Übersichten. Breiter, aber weniger lokal.
  • Direktbuchung beim Anbieter: Studio, Restaurant oder Freizeitpark selbst. Oft die günstigste Variante, weil keine Provision anfällt.
  • Regionale Aktionen: Tageszeitungen, Stadtportale, Tourismusverbände mit eigenen Vorteilsprogrammen.
  • Universalgutscheine: Wertgutscheine, die der Beschenkte selbst einlöst, wo er möchte.

Die Kategorien schließen sich nicht aus. In der Praxis kombiniert man sie: Das Geschenk kommt vom Erlebnis-Anbieter, der eigene Restaurantbesuch läuft über eine Direktbuchung, und den Preisrahmen dafür liefert ein Deal-Portal.

Universalgutscheine sind dabei der Sonderfall. Sie verlagern die Entscheidung komplett auf den Beschenkten, kosten dafür aber jede persönliche Note — und binden das Geld an ein Partnernetz, dessen Zusammensetzung sich über die drei Jahre Laufzeit noch ändern kann.

Für diesen Ratgeber hat unsere Redaktion die aktuellen Gültigkeits- und Umtauschregeln der beiden großen deutschen Erlebnis-Anbieter sowie die Vorgaben der Verbraucherzentrale ausgewertet und mit den Zahlen aus Groupons eigener Quartalsmitteilung abgeglichen.

Erlebnis-Anbieter: Jochen Schweizer, mydays und Co.

Erlebnis-Anbieter sind die direkteste Groupon-Alternative, wenn es um Wellness, Action und Kulinarik als Geschenk geht. Beide großen deutschen Plattformen setzen die Gültigkeit ihrer Gutscheine auf drei Jahre ab dem Ende des Kaufjahres an — ein am 20. Mai 2023 gekaufter Gutschein läuft damit bis zum 31. Dezember 2026 (Stand: August 2026).

Der Unterschied zum Groupon-Modell ist grundlegend: Ihr kauft keinen Rabatt auf eine fremde Dienstleistung, sondern ein kuratiertes Erlebnis zum regulären Preis, das ihr erst später auf einen konkreten Termin festlegt.

  • Jochen Schweizer: Action, Wellness, Kurzreisen, Kulinarik. Gültigkeit drei Jahre ab Jahresende. Laut Jochen-Schweizer-Kundenservice lassen sich die meisten Gutscheine im letzten Gültigkeitsjahr gegen eine Pauschale um ein Jahr verlängern.
  • mydays: Sehr ähnliches Portfolio, gleiche Drei-Jahres-Frist. Laut mydays-Kundenservice ist ein Umtausch in einen anderen Gutschein nicht nötig, weil ihr bei der Einlösung ohnehin ein anderes Erlebnis wählen könnt.
  • Flexibilität: Beide Anbieter zeigen euch bei der Einlösung Alternativen an, falls das aufgedruckte Erlebnis nicht mehr verfügbar ist.
  • Preisniveau: Kein Rabatt-Modell — dafür entfällt das Risiko, dass ein Partnerbetrieb den Gutschein widerwillig annimmt.

Details zu Einlösung, Fristen und Verlängerung findet ihr in unseren Ratgebern zum Jochen Schweizer Gutschein und zum mydays Gutschein.

Deal-Communities und redaktionelle Schnäppchen-Portale

Laptop mit Deal-Übersicht und Notizblock als Symbol für redaktionelle Schnäppchen-Portale als Groupon-Alternative

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Deal-Portale ersetzen Groupon dort, wo es um Preisvorteile geht statt um ein verpackbares Erlebnis. Allein im MonsterDealz-Magazin stehen aktuell 141 Ratgeber rund um Gutscheine und Einlösung bei insgesamt 735 Magazin-Beiträgen — das entspricht 19 Prozent des gesamten Ratgeber-Bestands (eigene Auswertung der MonsterDealz-Redaktionsdatenbank, Stand: August 2026).

MonsterDealz.de ist eine deutsche Deal-Community, die täglich geprüfte Schnäppchen kuratiert und aktive Mitglieder über das M-Coins-Bonusprogramm mit Amazon-Gutscheinen belohnt.

Was Deal-Portale leisten — und was nicht:

  • Stärke: Preisvergleich und Einordnung. Ein Portal sagt euch, ob 39 Euro für eine Massage wirklich günstig sind.
  • Schwäche: Die lokale Tiefe fehlt. Ein Kosmetikstudio in eurer Straße taucht dort selten auf.
  • Redaktionell vs. Community: Redaktionelle Portale wie MonsterDealz oder DealDoktor prüfen vor der Veröffentlichung; Community-Portale setzen auf Nutzerbewertung.
  • Kein Gutscheinkauf: Ihr kauft direkt beim Händler — es entsteht kein zweiter Vertrag, der schiefgehen kann.

Wenn ihr systematisch vorgehen wollt, hilft unser Überblick zur Schnäppchenjagd; die tagesaktuellen Angebote laufen über die MonsterDealz-Startseite.

Direkt beim Anbieter buchen — die unterschätzte Alternative

Der Betrieb selbst ist häufig die günstigste Groupon-Alternative, weil dort keine Vermittlungsprovision anfällt. Laut Wikipedia zahlten Groupon-Partner im Schnitt rund 50 Prozent Provision auf den bereits rabattierten Preis — Spielraum, den ein Betrieb auch direkt an euch weitergeben kann (Stand: August 2026).

Rechnet es einmal durch: Kostet eine Massage regulär 90 Euro und verkauft der Betrieb sie über eine Plattform für 45 Euro, bleiben ihm nach Provision rund 22 Euro. Fragt ihr direkt nach einem Kennenlern-Angebot, kann er euch 60 Euro anbieten und verdient trotzdem mehr.

So findet ihr diese Angebote:

  • Social-Media-Kanäle: Viele Studios, Restaurants und Freizeitanbieter posten 2-für-1-Aktionen inzwischen direkt auf Instagram oder Facebook, um Plattformgebühren zu sparen.
  • Newsletter: Der Klassiker — Erstbesteller-Rabatte laufen fast immer über die eigene Mailingliste.
  • Nachfragen: „Haben Sie ein Angebot für Neukunden?“ ist keine unhöfliche Frage, sondern gängige Praxis.
  • Nebensaison: Wellness im November, Freizeitpark am Dienstag — Auslastung ist der stärkste Rabatthebel überhaupt.

Der zweite, oft übersehene Vorteil ist rechtlicher Natur: Bei einer Direktbuchung habt ihr genau einen Vertragspartner. Bleibt die Leistung aus, ist klar, wer erstatten muss — bei einem Gutschein-Kauf stehen dagegen Plattform und ausführender Betrieb zwischen euch und eurem Geld.

Lokale Deals: Tageszeitungen, Stadtportale und Regional-Aktionen

Regionale Medien und Tourismusverbände sind die am wenigsten bekannte, aber am stärksten lokal verankerte Alternative. Das SISTRIX-Themencluster „Groupon: Konditionen, Rückerstattung & Alternativen“ kommt auf 7.500 monatliche Anfragen und ist damit das viertgrößte im gesamten Groupon-Umfeld (Stand: August 2026).

Der Vorteil: Diese Anbieter kennen ihre Region und arbeiten mit Betrieben, die sie langfristig binden wollen — nicht mit Einmal-Aktionen.

  • Zeitungs-Vorteilsclubs: Fast jede größere Tageszeitung betreibt ein Abonnenten-Programm mit Rabatten auf Theater, Gastronomie und Freizeit.
  • Stadt- und Tourismuskarten: Museums- und Verkehrspässe bündeln Eintritte zu einem Festpreis — laut SISTRIX ein eigenes Themencluster mit hoher Dialoglänge von 3,2.
  • Vereins- und Verbandsvorteile: Mitgliedschaften bringen häufig Freizeit-Rabatte, die niemand aktiv bewirbt.
  • Reise-Deals: Kurztrips mit Wellness-Anteil findet ihr gebündelt in unserer Kategorie Urlaub, Reisen, Hotel & Flüge.

Der Haken: Auffindbarkeit. Diese Angebote ranken kaum, werden selten beworben und stehen häufig in gedruckten Beilagen oder hinter einer Abo-Anmeldung. Wer sie nutzen will, muss einmalig recherchieren, welche Programme es in der eigenen Region überhaupt gibt — danach laufen sie zuverlässig weiter.

Ein zweiter Punkt spricht für regionale Anbieter: Sie arbeiten mit Betrieben, die auf Wiederkehr setzen. Ein Restaurant, das im Vorteilsprogramm der Lokalzeitung steht, will euch als Stammgast — nicht als einmaligen Coupon-Einlöser.

Wie lange sind Erlebnisgutscheine gültig?

Gutschein mit Kalender und Gesetzbuch als Symbol für die dreijährige Verjährungsfrist bei Erlebnisgutscheinen

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Ein Gutschein ohne aufgedruckte Frist ist drei Jahre gültig — gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem ihr ihn gekauft habt. Grundlage ist die regelmäßige Verjährungsfrist nach § 195 BGB in Verbindung mit dem Fristbeginn nach § 199 BGB (Stand: August 2026).

Die Verbraucherzentrale formuliert es so: „Auch wenn auf einem Gutschein keine Befristung vermerkt ist, können Sie ihn nicht unbegrenzt einlösen. Allgemein gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren.“ Und weiter: „Diese Frist beginnt jedoch immer erst am Schluss des Jahres, in dem der Gutschein erworben wurde.“ (Stand: August 2026)

Praktisch heißt das: Ein im März 2026 gekaufter Gutschein läuft bis zum 31. Dezember 2029. Kürzere Fristen dürfen Anbieter nur mit sachlichem Grund setzen — laut Verbraucherzentrale ist „eine zu knapp bemessene Frist“ unwirksam.

Zwei Ausnahmen solltet ihr kennen. Ist ein Gutschein an eine konkrete Veranstaltung gebunden, gilt er nur für diese. Und ist die reguläre Frist doch abgelaufen, könnt ihr innerhalb der Verjährungsfrist immerhin noch den Geldwert verlangen — abzüglich des entgangenen Gewinns des Anbieters. Auch Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Gutscheine oft länger gültig sind als gedacht.

Was passiert, wenn der Anbieter insolvent wird?

Bei einer Insolvenz wird euer Gutschein praktisch wertlos — ihr könnt die Forderung nur noch zur Insolvenztabelle anmelden. Laut Verbraucherzentrale gehen solche Forderungen „meist wegen der geringen Insolvenzmasse ins Leere“, eine nennenswerte Quote ist die absolute Ausnahme (Stand: August 2026).

Das ist der schwerwiegendste strukturelle Nachteil aller Gutschein-Modelle, Groupon eingeschlossen: Zwischen Zahlung und Leistung liegen oft Monate, und in dieser Zeit tragt ihr das Ausfallrisiko.

Was ihr konkret tun könnt:

  • Sofort einlösen: Die Verbraucherzentrale rät, zunächst die nächstgelegene Filiale aufzusuchen — vor Eröffnung des Verfahrens klappt das oft noch.
  • Verfahren prüfen: Vorläufige Insolvenz und eröffnetes Verfahren sind zwei verschiedene Stadien mit unterschiedlichen Spielräumen.
  • Forderung anmelden: Beim Insolvenzverwalter, schriftlich, mit Kaufbeleg.
  • Risiko streuen: Statt eines 300-Euro-Gutscheins lieber drei kleinere bei verschiedenen Anbietern.

Praktische Konsequenz für die Anbieterwahl: Je schneller ihr einen Gutschein einlösen könnt und je größer der Anbieter, desto kleiner das Risiko.

Widerruf, Umtausch und Rückerstattung: welche Rechte ihr habt

Online gekaufte Gutscheine könnt ihr grundsätzlich 14 Tage lang widerrufen — außer die Leistung ist an einen festen Termin gebunden. Diese Ausnahme steht in § 312g BGB, der das Widerrufsrecht unter anderem für Freizeitveranstaltungen mit konkretem Termin ausschließt (Stand: August 2026).

Die Frist beginnt, sobald ihr den Gutschein erhalten habt. Erstattet werden muss in Geld und auf demselben Zahlungsweg — ein Guthaben auf dem Kundenkonto genügt rechtlich nicht.

  • Widerruf: 14 Tage ab Erhalt, formlos möglich, keine Begründung nötig.
  • Ausnahme Termin: Habt ihr ein Konzert oder eine Fallschirmsprung-Session zu einem festen Datum gebucht, entfällt das Widerrufsrecht.
  • Umtausch: Kein gesetzlicher Anspruch. Bei Erlebnis-Anbietern ersetzt die freie Erlebniswahl bei der Einlösung den klassischen Umtausch.
  • Leistung entfällt: Kann der Betrieb die gebuchte Leistung nicht erbringen, habt ihr Anspruch auf Rückzahlung — nicht bloß auf Guthaben.

Wer einen Gutschein verschenken will, findet die passenden Formalien in unserem Ratgeber Gutscheine als Geschenk.

Vor- & Nachteile im Überblick

Der wichtigste Vorteil in Zahlen: Erlebnis-Anbieter garantieren drei Jahre Gültigkeit ab Jahresende, der wichtigste Nachteil bleibt das Insolvenzrisiko, bei dem Gutscheinforderungen laut Verbraucherzentrale meist ins Leere gehen (Stand: August 2026). Die folgende Gegenüberstellung misst die fünf Alternativ-Kategorien an den drei Reibungspunkten Einlösung, Anbieterqualität und Rückerstattung.

Vorteile Nachteile
Drei Jahre Gültigkeit bei Erlebnis-Anbietern Meist kein prozentualer Rabatt sichtbar
Direktbuchung spart bis zu 50 Prozent Provision Direktangebote muss man selbst erfragen
Erlebnis bei Einlösung frei wechselbar Regionale Aktionen sind schlecht auffindbar
Kein zweiter Vertrag bei Deal-Portalen Insolvenzrisiko bleibt bei jedem Gutschein

So prüfen wir Deals

  • Vergleichspreis statt UVP: Wir prüfen jeden Preis gegen idealo und Geizhals — Referenz ist der reale Marktpreis, nicht die UVP.
  • Aktualität: Für diesen Ratgeber haben wir die Gültigkeits- und Umtauschregeln der genannten Anbieter im August 2026 direkt in deren Kundenservice-Datenbanken nachgelesen.
  • Unabhängig: Unsere Einschätzung ist redaktionell — Partner-Links ändern nichts an der Bewertung.

Häufige Fragen zu Groupon-Alternativen

Die folgenden acht Fragen decken die Punkte ab, die laut SISTRIX AI-Topicresearch im Groupon-Umfeld am häufigsten als Rückfrage auftauchen — bei einer durchschnittlichen Dialoglänge von 2,6 Nachfragen je Gespräch (Stand: August 2026). Antworten in jeweils unter 80 Wörtern.

Welche Alternativen gibt es zu Groupon?

Fünf Kategorien: Erlebnis-Anbieter wie Jochen Schweizer und mydays für Wellness, Action und Kulinarik; redaktionelle Deal-Portale für Preisvorteile; die Direktbuchung beim Betrieb vor Ort; regionale Aktionen von Tageszeitungen und Tourismusverbänden; sowie Universal-Wertgutscheine. Welche passt, hängt davon ab, ob ihr verschenken oder selbst sparen wollt.

Wie lange ist ein Erlebnisgutschein gültig?

Ohne aufgedruckte Frist gelten drei Jahre nach § 195 BGB, gerechnet ab dem Ende des Kaufjahres. Jochen Schweizer und mydays setzen genau diese Frist an. Im letzten Gültigkeitsjahr lassen sich viele Gutscheine gegen eine Pauschale um ein weiteres Jahr verlängern.

Kann ich einen abgelaufenen Gutschein noch nutzen?

Ist nur die vom Anbieter gesetzte Frist abgelaufen, die dreijährige Verjährung aber noch nicht, könnt ihr den Geldwert verlangen — abzüglich des entgangenen Gewinns. War die gesetzte Frist unangemessen kurz, ist sie ohnehin unwirksam und es gilt die volle Drei-Jahres-Frist.

Was tun, wenn der Partner den Gutschein nicht akzeptiert?

Zuerst schriftlich beim Betrieb reklamieren und den Grund dokumentieren. Verweigert er die Leistung endgültig, wendet euch an die verkaufende Plattform — sie hat euch den Gutschein verkauft und muss bei Nichterfüllung erstatten. Bewahrt Kaufbeleg und Schriftverkehr auf.

Gilt das 14-tägige Widerrufsrecht auch für Erlebnis-Deals?

Ja, solange ihr nur den Gutschein gekauft und noch keinen festen Termin gebucht habt. Sobald es um eine Freizeitveranstaltung zu einem konkreten Datum geht, greift die Ausnahme in § 312g BGB und das Widerrufsrecht entfällt.

Sind Erlebnis-Anbieter günstiger als Groupon?

Nein, in der Regel nicht — sie arbeiten ohne Rabatt-Modell. Dafür bekommt ihr Planungssicherheit: feste Gültigkeit, freie Erlebniswahl bei der Einlösung und klare Rückerstattungsregeln. Wer den niedrigsten Preis will, fährt mit Direktbuchung in der Nebensaison meist besser.

Was passiert mit meinem Gutschein bei Insolvenz?

Er lässt sich ab Eröffnung des Verfahrens nicht mehr einlösen. Ihr könnt die Forderung beim Insolvenzverwalter zur Tabelle anmelden, bekommt aber meist nichts oder nur einen Bruchteil zurück. Deshalb: Gutscheine früh einlösen und größere Beträge auf mehrere Anbieter verteilen.

Wo finde ich lokale Deals ohne Gutschein-Plattform?

Auf den Social-Media-Kanälen der Betriebe, in Newslettern, über Vorteilsprogramme regionaler Tageszeitungen und über Stadt- oder Tourismuskarten. Diese Wege werden kaum beworben, sind aber häufig günstiger als jede Plattform-Aktion.

Fazit: Welche Groupon-Alternative passt zu euch?

Es gibt keine einzelne Plattform, die Groupon eins zu eins ersetzt — und das ist der Kern der Sache. Groupon bündelt mit 16,2 Millionen aktiven Kunden weltweit (Stand: 31. Dezember 2025) ein Modell, das sich sinnvoll in fünf spezialisierte Wege aufteilen lässt.

  • Verschenken: Erlebnis-Anbieter — drei Jahre Gültigkeit, freie Erlebniswahl.
  • Selbst sparen: Direkt beim Anbieter fragen, bevorzugt in der Nebensaison.
  • Überblick behalten: Redaktionelle Deal-Portale statt Zufallsfunde.

Und unabhängig vom Weg gilt: Gutschein zügig einlösen, Kaufbeleg aufheben, Fristen im Blick behalten. Die tagesaktuellen geprüften Angebote findet ihr jederzeit auf MonsterDealz.de — Stand: August 2026.

Florian Silbereis — MonsterDealz

Geschrieben von

Florian Silbereis

Gründer von MonsterDealz.de, gelernter Fachinformatiker. Spürt seit über 17 Jahren täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — Spezialgebiete: Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals und Preisfehler.

Zuletzt geprüft: August 2026

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