Glamour Shopping Week: Termine, Codes und Zukunft der Aktion

Die Glamour Shopping Week gibt es seit 2007 und sie lief bislang zweimal im Jahr (HORIZONT, Stand: August 2026). Ihre Zukunft ist allerdings offen: Der Verlag Condé Nast will seine deutschen Glamour-Aktivitäten herunterfahren. Wir erklären, wie die Aktion dauerhaft funktioniert, was für die kommende Ausgabe gesichert ist — und was ausdrücklich nicht.

Die Glamour Shopping Week ist eine zeitlich begrenzte Rabattaktion rund um das Modemagazin Glamour, das in Deutschland von Condé Nast Germany mit Sitz in München herausgegeben wird und laut Erhebung von 2020 rund 0,98 Millionen Leser erreicht (Wikipedia, Stand: August 2026). Teilnehmende Marken aus Mode, Beauty, Lifestyle und Living geben für den Aktionszeitraum eigene Gutscheincodes aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit 2007 am Markt, bislang zweimal jährlich — Frühjahr und Herbst.
  • Herbst 2026: kein bestätigter Termin. Wir haben keinen gefunden und nennen deshalb keinen.
  • Der Verlag fährt Glamour Deutschland herunter — Fragen zur Zukunft der Aktion bleiben unbeantwortet.
  • Ein Code je Partner, meist einmalig einlösbar, häufig mit Mindestbestellwert.
  • Der Code senkt kein Preisschild — er rechnet auf den unveränderten Shoppreis.

Was ist die Glamour Shopping Week überhaupt?

Einkaufstüten und Modeartikel auf hellem Untergrund

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Eine Handelskooperation, die seit 2007 zweimal jährlich hunderttausende Teilnehmer in den Einzelhandel zieht (HORIZONT, Stand: August 2026). Anders als bei einem klassischen Sale senkt dabei kein Händler seine ausgezeichneten Preise — ihr zieht den Nachlass selbst an der Kasse über einen Code.

Das erklärt die unterschiedliche Wahrnehmung: Wer zufällig in einem teilnehmenden Shop etwas braucht, spart spürbar. Wer ohne Plan hineingeht, findet für sein Wunschprodukt womöglich gar keinen passenden Code.

Die Grundmechanik ist seit Jahren dieselbe:

  • Ein fester Aktionszeitraum von rund einer Woche bis zehn Tagen, außerhalb dessen die Codes nicht funktionieren.
  • Ein eigener Code je Partner — es gibt keinen Universalcode für die gesamte Aktion.
  • Die Marke bestimmt die Konditionen: Höhe des Nachlasses, Mindestbestellwert, Ausschlüsse.
  • Kein Preisvergleich inklusive — der Code rechnet auf den Shoppreis, nicht auf den Marktpreis.

Das ist der entscheidende Unterschied zu einem echten Sale: Dort senken Händler die Preisschilder, hier bleibt das Preisschild stehen. Für euch heißt das, dass ihr den Ausgangspreis vorher prüfen solltet — sonst rabattiert ihr einen ohnehin hohen Preis.

Wer veranstaltet die Aktion — und wann findet sie statt?

Veranstalter ist das Magazin Glamour aus dem Haus Condé Nast Germany; die Aktion lief bislang zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst (HORIZONT, Stand: August 2026). Das Magazin selbst erscheint inzwischen quartalsweise, nachdem es früher monatlich am Kiosk lag (Wikipedia, Stand: August 2026).

Der Rhythmus war über Jahre der stabilste Teil der ganzen Aktion:

  • Frühjahrsausgabe: traditionell im April. Die Ausgabe 2016 lief beispielsweise vom 2. bis 9. April (HORIZONT, Stand: August 2026).
  • Herbstausgabe: traditionell im Zeitfenster Ende September bis Anfang Oktober.
  • Dauer: etwa eine Woche bis zehn Tage, also inklusive mindestens eines Wochenendes.
  • Ankündigung: Der genaue Termin wird jeweils kurzfristig kommuniziert, oft erst wenige Wochen vorher.

Warum die Länge des Fensters relevant ist: Mehrere Tage geben euch Zeit, den Warenkorb zu füllen, eine Nacht darüber zu schlafen und erst dann zu bestellen. Bei 24-Stunden-Aktionen fehlt genau diese Pause — und mit ihr die Möglichkeit, den Kauf zu prüfen.

Wie sich solche Termine in den Jahreskalender einordnen, zeigt unser Überblick zum Black Friday 2026. Die Herbstausgabe lag traditionell rund sieben Wochen vor dem Black-Friday-Wochenende und damit deutlich vor dem Weihnachtsgeschäft.

Wie sicher ist die Zukunft der Aktion?

Sie ist offen. Am 22. April 2026 berichtete HORIZONT über einen CEO-Brief aus New York, wonach Condé Nast die Deutschland-Aktivitäten der Marke Glamour abwickeln will (HORIZONT, Stand: August 2026). Das ist der wichtigste Punkt dieses Beitrags — und der Grund, warum ihr Terminangaben derzeit besonders kritisch prüfen solltet.

Was dazu berichtet wird:

  • Betroffen sind Deutschland, Spanien und Mexiko. Konzernchef Roger Lynch begründet den Schritt damit, dass diese Märkte zusammen nur etwas mehr als ein Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen und weiterhin unrentabel seien (watson, Stand: August 2026).
  • Zur Shopping Week schweigt der Verlag. Fragen zu den Auswirkungen auf die Aktion und auf die betroffenen Mitarbeitenden werden laut demselben Bericht nicht beantwortet.
  • Kein Enddatum genannt: Angekündigt ist ein Plan zur schrittweisen Einstellung, kein Stichtag.
  • In anderen Märkten geht es weiter — in den USA und Großbritannien über Social Media und E-Commerce, in Brasilien, Bulgarien und Polen unter Lizenz.

Was das praktisch bedeutet: Eine eingestellte Verlagsaktivität heißt nicht zwingend, dass die Aktion endet — eine Handelskooperation lässt sich auch ohne Heft weiterführen. Bestätigt ist das aber nicht. Plant deshalb keine Anschaffung fest auf einen Termin, den niemand zugesagt hat.

Braucht ihr noch eine Glamour Shopping Card?

Zeitschrift mit beigelegter Rabattkarte auf einem Tisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die Karte war ursprünglich rein physisch und wanderte im März 2016 als virtuelle Karte in eine eigene App (HORIZONT, Stand: August 2026). Mehreren Gutscheinportalen zufolge ist sie inzwischen ganz entfallen und die Codes werden kostenfrei bereitgestellt — eine offizielle Bestätigung dafür konnten wir nicht abrufen, weshalb wir diese Angabe als Marktbeobachtung und nicht als gesicherte Tatsache führen.

Der Weg der Karte lässt sich anhand der Fachberichterstattung gut nachzeichnen:

  • Bis 2016: Wer mitmachen wollte, kaufte die Heftausgabe am Kiosk. Beigelegt war eine Karte für den stationären Einkauf.
  • Ab März 2016: Eine vom Condé Nast Innovation Lab entwickelte App brachte die Karte aufs Smartphone, inklusive Partnersuche und GPS-Umkreissuche (HORIZONT, Stand: August 2026).
  • Die App wurde angenommen: Rund 250.000 Installationen und etwa 50.000 Heftkäufer, die zusätzlich die digitale Version aktivierten (HORIZONT, Stand: August 2026).
  • Heute: Der Zugang läuft nach übereinstimmender Darstellung mehrerer Portale ohne Kartenkauf.

Eine Überschlagsrechnung von uns, um die alte Hürde einzuordnen: Ein Heftkauf lag im Bereich weniger Euro. Bei 100 Euro Warenkorb und 20 Prozent Nachlass standen dem rund 20 Euro Ersparnis gegenüber — das Heft war schnell wieder drin. Wer aber nichts Passendes fand, hatte einen realen Verlust. Genau dieses Vorabrisiko entfällt bei kostenlosem Zugang.

Wie kommt ihr an die Codes — und wie löst ihr sie ein?

Gutscheinfeld in einem Online-Warenkorb am Laptop

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Maßgeblich ist immer die offizielle Aktionsübersicht des Veranstalters; eingelöst wird online im Gutscheinfeld des Warenkorbs. Da der Verlag zur Zukunft der Aktion keine Auskunft gibt (HORIZONT, Stand: August 2026), ist der offizielle Kanal derzeit die einzig verlässliche Bezugsquelle — Portale, die vorab konkrete Codes versprechen, arbeiten mit Vermutungen.

Der Ablauf online ist in vier Schritten erledigt:

  • Shop prüfen: Nimmt er in dieser Ausgabe überhaupt teil? Die Partnerliste wechselt von Ausgabe zu Ausgabe.
  • Warenkorb füllen und dabei auf ausgeschlossene Kategorien achten.
  • Code im Gutscheinfeld eintragen und bestätigen, bevor ihr auf die Zahlungsseite wechselt.
  • Endsumme kontrollieren — greift der Nachlass nicht, liegt es fast immer am Mindestbestellwert oder an einem Ausschluss.

Stationär läuft es anders. Solange es die Karte gab, war sie das Einlöseinstrument im Laden: vorzeigen, Rabatt bekommen. Ohne Karte ist der Weg im Laden nicht mehr einheitlich geregelt — ob eine Filiale mitmacht, entscheidet der Partner. Fragt im Zweifel vorab an der Kasse nach.

Die Schritt-für-Schritt-Logik ist dieselbe wie bei jedem anderen Rabattcode — wir haben sie im Detail unter Gutscheine richtig einlösen aufgeschrieben. Der häufigste Fehler ist übrigens nicht der falsche Code, sondern der vergessene Klick auf „Einlösen“ vor dem Bezahlen.

Welche Partner waren in vergangenen Ausgaben dabei?

Die Aktion hat sich seit 2007 zu einer der größten Handelskooperationen im deutschen Markt entwickelt und zahlreiche Nachahmer gefunden (HORIZONT, Stand: August 2026). Die konkrete Partnerliste wechselt allerdings mit jeder Ausgabe — eine Liste aus dem Vorjahr ist keine Zusage für die nächste Runde.

Für die Einordnung reicht die Kategorienlogik, die sich über die Jahre gehalten hat:

  • Beauty ist traditionell die stärkste Kategorie — Parfümerien, Pflegemarken und Kosmetikversender stellen den Kern.
  • Mode und Schuhe folgen dahinter, mit einer Mischung aus Marken-Shops und Versendern.
  • Living, Food und Lifestyle sind seit einigen Jahren fester Bestandteil, etwa über Kochboxen und Nahrungsergänzung.
  • Große Modeplattformen fehlten zeitweise komplett — verlasst euch also nie darauf, dass „alle“ dabei sind.

Wir nennen bewusst keine Markennamen für die kommende Ausgabe. Solange keine offizielle Partnerliste vorliegt, wäre jede Aufzählung geraten.

Für die Dauerbrenner unter den Beauty-Anbietern lohnt parallel der Blick auf reguläre Aktionen — etwa in unseren Übersichten zu Douglas-Gutscheinen und Flaconi-Rabattcodes. Es kommt vor, dass ein laufender Standard-Rabatt am Ende besser liegt als ein Aktionscode.

Wie hoch sind die Rabatte wirklich?

Für die 26. Ausgabe waren nach Fachberichten 180 Partner mit Nachlässen von bis zu 50 Prozent angetreten (HORIZONT, Stand: August 2026). Der Spitzenwert ist dabei die Ausnahme und bezieht sich fast immer auf ausgewählte Einzelartikel, nicht auf das Sortiment.

Wer die Größenordnung realistisch einschätzen will, sollte drei Dinge trennen:

  • Der Sortimentsrabatt liegt erfahrungsgemäß im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich — er ist der Wert, mit dem ihr rechnen solltet.
  • Der Höchstwert in der Ankündigung gilt meist nur für einzelne Artikel oder Restgrößen.
  • Feste Eurobeträge statt Prozenten kommen vor allem bei Abo- und Boxanbietern vor und wirken bei kleinen Warenkörben stärker.

Eine Überschlagsrechnung von uns, um das greifbar zu machen: Bei einem Warenkorb von 120 Euro sind 20 Prozent genau 24 Euro. Kostet der Versand ohne Mindestbestellwert 4,95 Euro, bleiben netto rund 19 Euro. Bei 10 Prozent sind es 12 Euro — abzüglich Versand gut 7 Euro. Dann lohnt die Frage, ob ihr den Artikel woanders günstiger bekommt.

Wie sich mehrere Nachlässe sinnvoll stapeln lassen, haben wir in Mehrfachrabatte clever nutzen aufgeschrieben. Für Aktionen dieses Typs gilt dabei die einfache Regel: In den meisten Shops greift genau ein Code pro Bestellung.

Welche Einschränkungen solltet ihr kennen?

Die wichtigste Einschränkung ist keine Klausel, sondern der Referenzpreis: Händler müssen bei einer Rabattwerbung den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben, sofern sie sich nicht auf die UVP beziehen (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026). Genau diese Regel greift bei einem Gutscheincode nicht — er senkt kein ausgezeichnetes Preisschild.

Dazu kommen die vertraglichen Bremsen, die in den Teilnahmebedingungen des jeweiligen Partners stehen:

  • Mindestbestellwert: teils moderat, teils so hoch, dass er den Rabatt praktisch auffrisst.
  • Ausgeschlossene Kategorien: Bücher, bereits reduzierte Aktionsware und Sale-Artikel sind Klassiker.
  • Ausgeschlossene Marken: Besonders bei Beauty- und Elektronikhändlern sind einzelne Premiummarken vom Nachlass ausgenommen.
  • Geschenkgutscheine: Auf sie greifen Rabattcodes so gut wie nie.
  • Einmal je Person und in der Regel nicht mit anderen Codes kombinierbar.

Der Punkt, der am meisten Geld kostet, steht in keiner Bedingung: Viele beworbene Rabatte beziehen sich auf die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller — die kaum ein Händler tatsächlich verlangt (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026). Ein Prozentwert auf eine UVP sagt deshalb wenig darüber aus, ob ihr wirklich günstig kauft.

Die Verbraucherzentralen empfehlen, mindestens zwei Preissuchmaschinen zu prüfen. Erst wenn sich ein Angebot dort nicht unterbieten lässt, ist es eines.

Was gilt für die Ausgabe im Herbst 2026?

Stand: August 2026 gibt es keinen bestätigten Termin für eine Herbstausgabe — und angesichts der angekündigten Abwicklung der deutschen Glamour-Aktivitäten seit April 2026 (HORIZONT, Stand: August 2026) ist auch nicht gesichert, dass eine stattfindet. Wir nennen deshalb bewusst kein Datum.

Damit ihr den Stand sauber einordnen könnt, hier die Trennung zwischen Gesichertem und Ungesichertem:

  • Gesichert: Die Aktion lief seit 2007 zweimal jährlich, die Herbstausgabe traditionell Ende September bis Anfang Oktober.
  • Gesichert: Der Verlag hat angekündigt, die Glamour-Verlagsaktivitäten in Deutschland schrittweise einzustellen, und äußert sich zur Zukunft der Shopping Week nicht.
  • Nicht belegt: In Suchergebnissen kursiert für den Herbst 2026 der Zeitraum 2. bis 10. Oktober. Wir konnten diese Angabe auf keiner abgerufenen Seite bestätigen und führen sie ausdrücklich als nicht offiziell belegt.
  • Nicht belegt: Partnerliste, Codes und Rabatthöhen einer möglichen Herbstausgabe. Wer euch dazu heute konkrete Codes nennt, rät.

Unsere Empfehlung für die Wartezeit: Legt euch jetzt die Wunschliste an und notiert zu jedem Artikel den aktuellen Preis samt Datum. Falls die Codes erscheinen, habt ihr eine Vergleichsbasis. Falls sie ausbleiben, habt ihr trotzdem eine saubere Preisbeobachtung für den nächsten Sale — der einzige Schritt, der in beiden Fällen funktioniert.

Wie plant ihr eine solche Shopping-Aktion richtig?

Notizbuch mit Einkaufsliste, Smartphone und Kaffeetasse

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Mit einer Liste statt mit einem Bummel — und mit mindestens zwei Preissuchmaschinen vor dem Klick auf „Kaufen“ (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026). Wer erst im Aktionszeitraum anfängt zu suchen, kauft überwiegend Dinge, die er vorher nicht wollte.

Fünf Schritte, die sich bewährt haben:

  • Wunschliste vor dem Start anlegen und je Artikel den Normalpreis mit Datum notieren.
  • Partnerliste abgleichen, sobald sie veröffentlicht ist — was nicht drauf steht, spart auch nichts.
  • Bestellungen je Shop bündeln, weil ein Code pro Bestellung gilt und Mindestbestellwerte so leichter erreicht werden.
  • Versandkosten mitrechnen, statt nur auf den Prozentwert zu schauen.
  • Widerrufsrecht einplanen: 14 Tage nach Lieferung könnt ihr online gekaufte Ware widerrufen, Rücksendekosten können aber anfallen (Verbraucherzentrale, Stand: August 2026).

Lasst euch nicht drängen. Ablaufende Balken und Countdown-Uhren sind gängige Marketingwerkzeuge; die Verbraucherzentralen raten ausdrücklich dazu, trotz erzeugtem Zeitdruck nicht vorschnell zuzuschlagen. Bei einer Aktion über mehrere Tage könnt ihr die ersten beiden getrost verstreichen lassen — beliebte Größen sind zwar früh weg, der Code gilt aber bis zum Ende.

Und die Gattungsfrage: Code-Aktionen eignen sich vor allem für Verbrauchsartikel aus Beauty und Pflege, weil ein Prozentcode aufs Sortiment dort breiter greift. Technik und Haushalt sind eher bei Preissenkungsaktionen im November gut aufgehoben — die Aktionstage ordnen wir im Vergleich von Prime Day und Black Friday ein.

Vor- & Nachteile der Glamour Shopping Week

Dafür spricht

  • Seit 2007 etabliert und eine der größten Handelskooperationen im Markt
  • Mehrere Tage Laufzeit statt eines Stundenfensters — genug Zeit zum Prüfen
  • Breites Partnerfeld aus Mode, Beauty, Lifestyle und Living
  • Prozentcodes gelten oft auf das Sortiment statt nur auf Einzelartikel
  • Der Zugang läuft nach übereinstimmender Marktbeobachtung ohne Kartenkauf

Dagegen spricht

  • Zukunft der Aktion offen — der Verlag fährt Glamour Deutschland herunter
  • Kein echter Preisnachlass: Der Code rechnet auf den unveränderten Shoppreis
  • Mindestbestellwerte und Kategorieausschlüsse hebeln viele Codes aus
  • Meist nur ein Code pro Bestellung, keine Stapelung mit anderen Codes
  • Partnerliste wechselt je Ausgabe, große Namen fehlten zeitweise ganz

Häufige Fragen zur Glamour Shopping Week

Wann ist die nächste Glamour Shopping Week?

Ein bestätigter Termin lag uns zum Stand August 2026 nicht vor. Da der Verlag zudem angekündigt hat, die deutschen Glamour-Aktivitäten schrittweise einzustellen, ist auch nicht gesichert, dass eine weitere Ausgabe stattfindet. Wir nennen deshalb bewusst kein Datum.

Wird die Glamour Shopping Week eingestellt?

Das ist offen. Condé Nast will die Verlagsaktivitäten der Marke Glamour in Deutschland, Spanien und Mexiko abwickeln. Fragen zu den Auswirkungen auf die Shopping Week beantwortet der Verlag laut Berichterstattung nicht.

Seit wann gibt es die Aktion?

Seit 2007. Sie hat sich seither zu einer der größten Handelskooperationen im deutschen Markt entwickelt und zahlreiche Nachahmer gefunden.

Wie oft findet sie statt?

Bislang zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, jeweils rund eine Woche bis zehn Tage lang.

Brauche ich die Glamour Shopping Card?

Die Karte war ursprünglich physisch und wanderte 2016 als virtuelle Karte in eine App. Nach übereinstimmender Darstellung mehrerer Gutscheinportale ist sie inzwischen entfallen und die Codes sind frei zugänglich. Eine offizielle Bestätigung dafür konnten wir nicht abrufen.

Wo finde ich die Codes?

Maßgeblich ist ausschließlich die offizielle Aktionsübersicht des Veranstalters. Seiten, die schon vor dem Start konkrete Codes versprechen, arbeiten mit Vermutungen.

Wie hoch sind die Rabatte?

Für eine frühere Ausgabe sind 180 Partner mit Nachlässen von bis zu 50 Prozent dokumentiert. Der Höchstwert betrifft meist Einzelartikel; der Sortimentsrabatt liegt spürbar darunter. Für eine kommende Ausgabe liegen keine Zahlen vor — wir nennen deshalb keine.

Gilt ein Code für alle Shops?

Nein. Jeder Partner gibt einen eigenen Code aus, der nur in seinem Shop funktioniert. Einen Universalcode für die gesamte Aktion gibt es nicht.

Kann ich mehrere Codes in einer Bestellung nutzen?

In der Regel nicht. Üblich ist ein Code pro Bestellung, und eine Kombination mit anderen Rabattcodes ist meist ausgeschlossen.

Woran erkenne ich, ob der Rabatt echt ist?

An einem Preisvergleich vor dem Kauf. Bezieht sich der Nachlass auf die UVP, sagt er wenig aus, weil kaum ein Händler diese tatsächlich verlangt. Die Verbraucherzentralen raten, mindestens zwei Preissuchmaschinen zu prüfen, bevor ihr bestellt.

Fazit: Für wen sich die Glamour Shopping Week lohnt

Die Aktion ist seit 2007 eine feste Größe im deutschen Handelskalender und hat den Zugang über die Jahre immer weiter geöffnet — von der Karte im Heft über die App bis zum kostenfreien Code. Was bleibt, ist ein Rabattcode auf einen unveränderten Shoppreis. Genau daran solltet ihr sie messen.

Drei Faustregeln:

  • Mit Wunschliste und notierten Normalpreisen starten, nicht mit einem Bummel durch die Partnerliste.
  • Bedingungen vor dem Warenkorb lesen — Mindestbestellwert und Kategorieausschlüsse entscheiden über den Erfolg.
  • Vor dem Kauf zwei Preissuchmaschinen prüfen, statt dem Prozentwert zu vertrauen.

Und der wichtigste Punkt zum Schluss: Für eine Herbstausgabe 2026 gibt es Stand August 2026 weder einen bestätigten Termin noch bestätigte Codes — und mit der angekündigten Abwicklung der deutschen Glamour-Aktivitäten steht sogar in Frage, ob es sie geben wird. Sobald belastbare Angaben vorliegen, aktualisieren wir diesen Beitrag.

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Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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