Butterpreis 2026: Lidl und Norma senken auf 1,15 Euro — was Butter jetzt kostet

Butter kostet bei Lidl seit dem 30. Oktober 2026 und bei Norma seit dem 31. Oktober 2026 1,15 Euro je 250-Gramm-Päckchen — 4 Cent weniger als die 1,19 Euro, auf die Aldi den Preis am 9. September angehoben hatte. Butter ist ein Milcherzeugnis aus Rahm, das laut Milchindustrie-Verband mindestens 82 Prozent Milchfett und höchstens 16 Prozent Wasser enthält. Gemessen am Vorjahr ist sie weiter auffällig billig: Das Statistische Bundesamt weist für September 2026 ein Minus von 29,5 Prozent aus. Wir ordnen ein, was hinter den beiden Preisrunden steckt, wie der Preis seit dem Rekordhoch 2024 gelaufen ist und wann ein Vorratskauf wirklich lohnt. Stand: 1. November 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Lidl (30. Oktober) und Norma (31. Oktober 2026) haben Deutsche Markenbutter der Eigenmarken Milbona und Landfein von 1,19 auf 1,15 Euro je 250 Gramm gesenkt, also 4,60 Euro je Kilogramm.
  • Aldi Nord und Süd hatten die Milsani-Butter am 9. September 2026 auf 1,19 Euro angehoben; eine neue Senkung hat Aldi bis zum 1. November 2026 nicht gemeldet.
  • Butter lag im September 2026 laut Statistischem Bundesamt 29,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau — der stärkste Preisrückgang aller in der Übersicht erfassten Waren.
  • Die Kemptener Butterbörse notierte am 28. Oktober 2026 für geformte Markenbutter 4,35 bis 5,00 Euro je Kilogramm — höher als am 9. September.
  • Einfrieren funktioniert: Butter bleibt bei minus 18 Grad laut Verbraucherzentrale NRW sechs bis neun Monate gut.

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Was kostet Butter bei Lidl, Norma und Aldi aktuell — je 250 Gramm und je Kilo?

Kühlregal im Supermarkt mit unbedruckten Butterpäckchen und leerer Regalschiene

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Die jüngste Preisrunde kommt von Lidl. Laut Lidl-Pressemitteilung vom 30. Oktober 2026 kostet Milbona Deutsche Markenbutter ab sofort dauerhaft 1,15 statt 1,19 Euro je 250 Gramm, bundesweit; das sind 4,60 Euro je Kilogramm. Mit gesenkt hat Lidl die vegane Alternative Vemondo Better Vegan und zwei Milbona-Mischstreichfette (je 1,15 Euro) sowie, wo regional im Sortiment, Milbona Süßrahmbutter (1,15 Euro) und Weidebutter (1,75 statt 1,79 Euro).

Norma zog am Folgetag nach: Laut Norma-Pressemitteilung vom 31. Oktober 2026 kosten Landfein Deutsche Markenbutter, Süßrahmbutter und Die Streichbare jetzt je 1,15 statt 1,19 Euro für 250 Gramm.

Händler und Eigenmarke Preis je 250 g gültig seit
Lidl Milbona 1,15 Euro 30. Oktober 2026
Norma Landfein 1,15 Euro 31. Oktober 2026
Aldi Milsani 1,19 Euro 9. September 2026

Deutsche Markenbutter der Eigenmarken, Regalpreise laut den Pressemitteilungen von Lidl und Norma beziehungsweise laut Lebensmittelzeitung (Aldi). Stand: 1. November 2026. Für Kaufland, Penny, Netto, Rewe und Edeka lag bis dahin keine eigene Meldung vor.

Ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter kostet bei Aldi seit dem 9. September 2026 1,19 Euro. Das entspricht einem Grundpreis von 4,76 Euro je Kilogramm und einem Aufschlag von rund 13 Prozent gegenüber den 1,05 Euro, die laut Lebensmittelzeitung seit Ende April galten.

Betroffen sind nach dem Bericht Aldi Nord und Aldi Süd gleichermaßen, und es bleibt nicht bei der Markenbutter: Auch weitere Butterprodukte der Eigenmarke Milsani werden teurer. Damit kehrte der Eckartikel auf das Preisniveau zurück, das er im Frühjahr 2026 schon einmal hatte. Eine Senkung auf 1,15 Euro hat Aldi im eigenen Newsroom bis zum 1. November 2026 nicht gemeldet; Berichte, Aldi sei nachgezogen, sind damit nicht belegt.

Wer vor einer größeren Füllmenge steht, rechnet mit demselben Wert weiter: 4,60 Euro je Kilogramm bei Lidl und Norma wären rechnerisch 2,30 Euro für 500 Gramm, 4,76 Euro je Kilogramm bei Aldi 2,38 Euro. Das ist eine Umrechnung, kein Regalpreis — sie gilt nur, solange der Grundpreis identisch bleibt, und genau das ist bei abweichenden Packungsgrößen nicht gesetzt.

Wichtig für die Einordnung: 1,05 Euro war kein normaler Preis, sondern das Ergebnis eines Preisduells zwischen zwei Discountern Ende April 2026. Ein Eckartikel wie Butter dient im Lebensmittelhandel als Aushängeschild — er wird bewusst scharf kalkuliert, damit die Kette im Preisvergleich gut dasteht. Wie stark sich die Ketten tatsächlich unterscheiden, zeigt unser Discounter-Preisvergleich.

Auf der Großhandelsstufe sieht das Bild anders aus. Die Süddeutsche Butter- und Käse-Börse in Kempten notierte am 9. September 2026 für geformte Markenbutter im 250-Gramm-Päckchen 3,80 bis 4,70 Euro je Kilogramm, am 28. Oktober 2026 dagegen 4,35 bis 5,00 Euro je Kilogramm, unverändert zur Vorwoche und bei sehr guter Nachfrage. Lose Markenbutter im 25-Kilo-Gebinde lag am 28. Oktober bei 4,05 bis 4,25 Euro je Kilogramm, Tendenz abwartend (am 9. September: 4,15 bis 4,25 Euro) (amtliche Notierung, abgerufen am 1. November 2026).

Warum wurde Butter im September teurer — und warum senkt Lidl jetzt wieder?

Der Handel begründete die Anhebung im September mit gestiegenen Einkaufspreisen, und dahinter stehen zwei Größen aus der Milchwirtschaft: teurerer Rahm und ein niedrigerer Fettgehalt der Rohmilch. Für ein einziges 250-Gramm-Päckchen Butter braucht es laut Milchindustrie-Verband etwa 4,5 Liter Milch — sinkt der Fettgehalt, steigt diese Menge.

Die Kemptener Börse beschreibt die Lage in ihrem Marktbericht vom 9. September 2026 so: „Die Meldemenge für die abgepackte Butter ist stark angestiegen. Dies kann zum einen Teil mit dem Ende der Ferien in den meisten Bundesländern zusammenhängen. Aber auch mit den sich abzeichnenden höheren Preisen für die 250 g Ware.“

Dazu kommt die Jahreszeit. Die Milchanlieferung geht laut demselben Bericht saisonal zurück, während die Nachfrage nach dem Ferienende wieder anzieht. Weniger Rohstoff bei mehr Bestellungen ist die klassische Konstellation für steigende Notierungen — und die Molkereien geben den Druck an den Handel weiter.

Was in dieser Begründung nicht steht: eine Zahl dazu, wie lange der Anstieg trägt. Notierungen bewegen sich wöchentlich, und der Butterpreis hat in den vergangenen zwei Jahren bewiesen, wie schnell er die Richtung wechselt. Eine Preisprognose findet ihr hier deshalb bewusst nicht.

Die Senkung Ende Oktober begründet Lidl nicht mit dem Einkauf, sondern mit der Saison: Die Preise sinken laut Pressemitteilung „pünktlich zum Start in die gemütliche Herbstzeit und die bevorstehende Backsaison“, Norma verweist schlicht auf Halloween. Auf der Großhandelsstufe gibt es dafür keinen Rückenwind — die Kemptener Notierung für geformte Markenbutter lag am 28. Oktober über dem Stand vom 9. September. Die 4 Cent sind damit vor allem ein Zug im Preiswettbewerb der Discounter um den Eckartikel Butter.

Wie hat sich der Butterpreis je 250 Gramm seit dem Rekordhoch 2024 entwickelt?

Der Butterpreis hat in zwei Jahren den kompletten Weg vom Allzeithoch zum Zehnjahrestief und wieder zurück genommen. Im Oktober 2024 kostete das günstigste Eigenmarken-Päckchen laut agrarheute 2,39 Euro — so viel wie nie zuvor in Deutschland.

Die Ursachen der Rekordphase hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung dokumentiert: kleinere Milchmengen, ein niedrigerer Fettgehalt und ein Rückgang der Milchviehbestände um 100.000 Tiere binnen eines Jahres. Die Blauzungenkrankheit hatte laut BLE-Mitteilung vom 26. November 2024 „binnen eines Jahres fast jeden vierten Betrieb getroffen“; der ausgezahlte Milchpreis stieg von rund 44 Cent je Kilogramm im Januar 2024 auf 49 Cent im September 2024.

Edelstahltanks und Rohrleitungen in einem hellen Molkereiraum

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Danach drehte der Markt. Von September bis Dezember 2025 senkten die Discounter den Preis mehrfach, bis auf 99 Cent je 250 Gramm — laut top agrar der niedrigste Stand seit rund zehn Jahren. Im März 2026 kam die erste Gegenbewegung, Ende April das Preisduell, im September 2026 wieder 1,19 Euro und Ende Oktober 2026 bei Lidl und Norma 1,15 Euro.

Zeitpunkt Preis je 250 g Beleg
Oktober 2024 2,39 Euro agrarheute
Dezember 2025 0,99 Euro top agrar
März 2026 1,19 Euro top agrar
Ende April 2026 1,05 Euro Lebensmittelzeitung
9. September 2026 1,19 Euro Lebensmittelzeitung
30./31. Oktober 2026 1,15 Euro Lidl, Norma

Preisstationen der günstigsten Eigenmarken-Markenbutter im Discount. Die Werte stammen aus den jeweils genannten Berichten beziehungsweise Pressemitteilungen und beziehen sich auf Aldi, ab Oktober 2026 auf Lidl und Norma, sonst auf den günstigsten Eckartikel im Discount.

Genau deshalb trägt die Schlagzeile vom Preisschock nur die halbe Wahrheit. Gemessen am Vorjahresmonat war Butter im September 2026 laut Pressemitteilung Nr. 364 des Statistischen Bundesamtes vom 13. Oktober 2026 um 29,5 Prozent billiger — der größte Rückgang aller in der Übersicht ausgewählter Waren erfassten Produkte. Speisefette und Speiseöle insgesamt lagen 15,0 Prozent unter Vorjahr, Nahrungsmittel insgesamt mit plus 0,4 Prozent nahezu unverändert. Im August 2026 hatte das Minus bei Butter laut Pressemitteilung Nr. 320 bei 29,9 Prozent gelegen.

Wann ist Butter im Discounter erfahrungsgemäß günstiger?

Verlässliche Muster gibt es zwei, und beide hängen an der Milchmenge. Die Anlieferung erreicht im Frühjahr ihren Höhepunkt und geht ab dem Sommer saisonal zurück — das schreibt die Kemptener Börse in ihrem Bericht vom 9. September 2026 ausdrücklich. In der Phase mit viel Rohstoff sind Molkereien eher bereit, Aktionspreise mitzugehen.

Das zweite Muster ist die Nachfrage. Sie zieht nach den Sommerferien an und bleibt bis zur Weihnachtsbäckerei hoch; die Börse führt die stark gestiegene Meldemenge für abgepackte Butter genau darauf zurück. Wer einen Vorrat anlegen will, tut das also eher im Frühjahr und Frühsommer als im Oktober.

Ein dritter Weg ist unabhängig von der Saison: Aktionen und reduzierte Ware. In unserem eigenen Deal-Archiv steht der günstigste Butter-Fund vom 15. Februar 2026 — 250 Gramm Butter für 0,88 Euro bei einem Discounter, eingestellt von einem Community-Mitglied. Am 15. Dezember 2025 lag ein Päckchen Markenbutter bei 1,19 Euro. Beide Funde fielen mitten in die Tiefpreisphase und zeigen, wie weit Aktionspreise vom Regalpreis abweichen können.

Butter, deren Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt, landet außerdem regelmäßig im reduzierten Regal. Wie ihr diese Ware richtig einschätzt und welche drei Wege es dabei gibt, steht in unserem Ratgeber zum Lebensmittel retten.

Lohnt es sich, Butter auf Vorrat zu kaufen und einzufrieren?

Geöffnetes Gefrierfach mit durchsichtigen Dosen voll portionierter Butter

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Ja, Butter lässt sich problemlos einfrieren — laut Verbraucherzentrale NRW bleibt sie bei minus 18 Grad „sechs bis neun Monate gut“. Damit überbrückt ein zum Aktionspreis gekaufter Vorrat bequem eine ganze Preisrunde im Handel.

Zwei Regeln gehören dazu. Erstens: zusätzlich verpacken. Butter nimmt Fremdgerüche schnell an, deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale ein gut verschließbares Gefäß oder einen Gefrierbeutel um die Originalpackung. Zweitens: portionsweise einfrieren, sonst müsst ihr das ganze Päckchen auf einmal auftauen. Aufgetaut wird bei Raumtemperatur in drei bis vier Stunden.

Im Kühlschrank ist Butter dagegen nur zwei bis vier Wochen haltbar, und sie gehört laut Verbraucherzentrale ins Butterfach in der Tür, wo rund 10 Grad herrschen. Welche Zone im Kühlschrank wofür gedacht ist, erklären wir ausführlich unter Kühlschrank richtig einräumen.

Lagerort Temperatur Haltbarkeit
Butterfach in der Kühlschranktür rund 10 Grad 2 bis 4 Wochen
Gefrierfach, zusätzlich verpackt minus 18 Grad 6 bis 9 Monate

Angaben der Verbraucherzentrale beziehungsweise der Verbraucherzentrale NRW, abgerufen am 12. September 2026. Ein überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum ist laut Verbraucherzentrale kein Grund zum Wegwerfen, solange Butter typisch aussieht, riecht und schmeckt.

Eigenmarke oder Markenbutter — wo spart ihr je Kilogramm wirklich?

Der Preisabstand zwischen Eigenmarke und Markenprodukt ist bei Butter größer als der Unterschied auf dem Etikett, denn beide können dieselbe gesetzliche Handelsklasse tragen. „Deutsche Markenbutter“ ist laut Milchindustrie-Verband die höchste Güteklasse, darf ausschließlich aus pasteurisiertem Kuhmilchrahm hergestellt werden und muss bei der monatlichen Prüfung mindestens 4 von 5 Punkten erreichen.

Das gilt für die 1,15-Euro-Eigenmarke genauso wie für ein deutlich teureres Markenpäckchen. Unterschiede gibt es bei Rahmführung und Salzgehalt: Süßrahmbutter liegt bei einem pH-Wert über 6,4, Sauerrahmbutter unter 5,1, mildgesäuerte Butter dazwischen. Geschmacklich ist das relevant, für die Güteklasse nicht.

Praktisch heißt das: Vergleicht den Grundpreis je Kilogramm, nicht den Packungspreis. 1,15 Euro je 250 Gramm sind 4,60 Euro je Kilogramm, 1,19 Euro sind 4,76 Euro — und genau diese Zahl steht auf jedem Preisschild. Welche Warengruppen sich beim Wechsel auf Eigenmarken am stärksten lohnen, haben wir im Beitrag Eigenmarken vs. Markenprodukte durchgerechnet.

Welche Alternativen zur Butter sind wirklich günstiger?

Streichfett im Tiegel, Ölflasche ohne Etikett und ein Stück Butter auf einem Holztisch

Symbolbild — KI-generiert / MonsterDealz

Wer den Butterpreis umgehen will, hat vier realistische Optionen — und bei der Preisfrage hilft wieder das Statistische Bundesamt: Speisefette und Speiseöle insgesamt lagen im September 2026 um 15,0 Prozent unter Vorjahr, Butter allein um 29,5 Prozent. Butter ist also ausgerechnet der Teil dieser Warengruppe, der am stärksten nachgegeben hat.

Das ist das wichtigste Argument gegen einen vorschnellen Umstieg: Margarine und pflanzliche Streichfette sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger billiger geworden als Butter. Rechnet also nach, statt aus dem Bauch heraus zu wechseln. Bei Lidl kosten seit dem 30. Oktober 2026 Deutsche Markenbutter, die Milbona-Mischstreichfette und die vegane Alternative Vemondo Better Vegan sogar exakt gleich viel: 1,15 Euro je 250 Gramm.

Was die vier Wege leisten:

  • Eigenmarke statt Marke: dieselbe Handelsklasse möglich, klar niedrigerer Grundpreis — der einfachste Hebel.
  • Streichfette und Margarine: Butter enthält laut Milchindustrie-Verband mindestens 82 Prozent Fett und höchstens 16 Prozent Wasser; Streichfette mit niedrigerem Fettanteil bringen entsprechend mehr Wasser mit, was beim Backen und Braten einen Unterschied macht.
  • Öl zum Braten: für heißes Anbraten ohnehin die sinnvollere Wahl, unabhängig vom Preis.
  • Selbst gemacht statt fertig gekauft: Kräuterbutter aus einem 250-Gramm-Päckchen ist deutlich günstiger als das Fertigprodukt und lässt sich als Rolle einfrieren — Anleitung und Kostenrechnung stehen unter Kräuterbutter selber machen.

Nicht empfehlenswert ist der Griff zur nächstbesten Aktionspackung ohne Blick auf den Grundpreis. Gerade bei abweichenden Füllmengen — 200 statt 250 Gramm — sieht ein Angebot günstig aus, das je Kilogramm teurer ist.

Butter auf Vorrat kaufen: Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Eingefroren sechs bis neun Monate haltbar Gefrierplatz wird dauerhaft belegt
Aktionspreise lagen zuletzt klar unter dem Regalpreis Butter nimmt Fremdgerüche an, Verpackung ist Pflicht
Preisrunden im Handel lassen sich überbrücken Der Preis kann auch wieder fallen — 2025 um mehr als die Hälfte
Portionsweises Einfrieren verhindert Reste Auftauen braucht drei bis vier Stunden Vorlauf

Häufige Fragen zum Butterpreis 2026

Was kostet 250 Gramm Butter bei Lidl und Norma aktuell?

1,15 Euro. Lidl hat Milbona Deutsche Markenbutter am 30. Oktober 2026 von 1,19 auf 1,15 Euro gesenkt, Norma die Landfein-Butter am 31. Oktober 2026. Das entspricht 4,60 Euro je Kilogramm.

Was kostet 250 Gramm Butter bei Aldi aktuell?

Bei Aldi kostet Deutsche Markenbutter der Eigenmarke Milsani seit dem 9. September 2026 1,19 Euro je 250 Gramm, also 4,76 Euro je Kilogramm. Zuvor lag der Eckartikel seit Ende April bei 1,05 Euro. Eine Senkung auf 1,15 Euro hat Aldi bis zum 1. November 2026 nicht gemeldet.

Gibt es Unterschiede beim Butterpreis zwischen Aldi Nord und Aldi Süd?

Bei dieser Anhebung nicht. Laut Lebensmittelzeitung betrifft der Schritt vom 9. September 2026 Aldi Nord und Aldi Süd gleichermaßen, und er gilt nicht nur für die Deutsche Markenbutter, sondern auch für weitere Butterprodukte der Eigenmarke Milsani.

Wie lange gilt der aktuelle Butterpreis?

Das ist offen. Lidl nennt die 1,15 Euro zwar „dauerhaft“, das heißt im Handel aber nur: bis zur nächsten Preisrunde. Die Kemptener Notierung wird wöchentlich neu festgesetzt, und allein 2026 stand der Eckartikel schon bei 1,19 Euro, dann bei 1,05 Euro, ab dem 9. September wieder bei 1,19 Euro und seit Ende Oktober bei Lidl und Norma bei 1,15 Euro. Eine Preisprognose gibt weder die Börse noch das Statistische Bundesamt heraus — deshalb steht auch hier keine.

Warum ist Butter im September 2026 teurer und im Oktober wieder billiger geworden?

Für die Anhebung im September nannte der Handel gestiegene Einkaufspreise: teurerer Rahm, ein niedrigerer Fettgehalt der Rohmilch und eine saisonal rückläufige Milchanlieferung bei anziehender Nachfrage nach dem Ferienende. Die Senkung um 4 Cent Ende Oktober begründet Lidl mit der Herbst- und Backsaison, nicht mit dem Einkauf — die Kemptener Notierung für geformte Markenbutter lag am 28. Oktober sogar höher als im September.

Ist Butter jetzt teuer oder billig?

Im Jahresvergleich billig. Laut Statistischem Bundesamt lag Butter im September 2026 um 29,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat — das ist der stärkste Preisrückgang aller in der amtlichen Übersicht ausgewählter Waren.

Wie hoch war der Rekordpreis für Butter?

Im Oktober 2024 kostete das günstigste Eigenmarken-Päckchen 2,39 Euro je 250 Gramm. Das war laut agrarheute der höchste je in Deutschland gemessene Butterpreis; Ursache waren geringere Milchmengen, ein niedrigerer Fettgehalt und der Rückgang der Milchviehbestände.

Kann man Butter einfrieren?

Ja. Bei minus 18 Grad bleibt Butter laut Verbraucherzentrale NRW sechs bis neun Monate gut. Sie sollte zusätzlich verpackt werden und taut bei Raumtemperatur in drei bis vier Stunden auf.

Wie lange hält Butter im Kühlschrank?

Zwei bis vier Wochen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt das Butterfach in der Kühlschranktür bei rund 10 Grad und ein gut verschließbares Gefäß, weil Butter Gerüche schnell annimmt.

Ist Eigenmarken-Butter schlechter als Markenbutter?

Nicht zwangsläufig. „Deutsche Markenbutter“ ist eine gesetzliche Handelsklasse mit festen Anforderungen, die auch Eigenmarken erfüllen müssen. Unterschiede liegen eher bei Rahmführung, Salzgehalt und Geschmack als bei der Güteklasse.

Wie viel Milch steckt in einem Päckchen Butter?

Etwa 4,5 Liter je 250 Gramm, so der Milchindustrie-Verband. Deshalb schlägt jede Veränderung beim Fettgehalt der Rohmilch direkt auf die Butterproduktion und am Ende auf den Ladenpreis durch.

Fazit: Grundpreis prüfen, Aktionen mitnehmen, Vorrat einfrieren

Der Butterpreis ist im September 2026 gestiegen und Ende Oktober bei Lidl und Norma um 4 Cent auf 1,15 Euro gefallen; er kommt von einem historischen Tief und liegt weiter fast 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Weder „Butter wird teurer“ noch „Butter wird billiger“ beschreibt ein hohes oder niedriges Preisniveau, sondern eine Bewegung — und keine der beiden Meldungen sagt etwas darüber, wie es weitergeht.

Unser Rat in drei Schritten:

  • Immer den Grundpreis je Kilogramm lesen, nicht den Packungspreis — abweichende Füllmengen verzerren den Vergleich.
  • Aktionen und reduzierte Ware mitnehmen, statt auf eine Preisprognose zu wetten.
  • Vorrat einfrieren, portionsweise und zusätzlich verpackt, und ihn innerhalb von sechs bis neun Monaten verbrauchen.

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Über den Autor

Florian Silbereis

Ich bin Florian, 44 Jahre alt, gelernter Fachinformatiker und Gründer von MonsterDealz.de. Seit über 17 Jahren spüre ich täglich die besten Online-Deals, Preisfehler und Cashback-Aktionen auf — mein Wissen daraus steckt im Ratgeber „Schnäppchen richtig jagen: Der Insider-Guide für smarte Online-Käufer“ (2026). Meine Spezialgebiete sind Mobilfunk-Tarife, Bonus-Deals, Tagesgeldkonten und das Finden echter Preisfehler bei großen Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto. Mehr über mich: interlynx.de, unterwegs bin ich auch auf Mastodon. Habt ihr Fragen oder einen heißen Deal-Tipp? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, PN,oder über die Kontaktseite.

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