8 Tipps für Schnäppchenfreunde: Überraschungen im Kleingedruckten?
Wer gerne spart, sucht oft schon vor dem Einkauf nach Schnäppchen und Rabatten. Zu vorschnell sollte man dabei aber nicht handeln, denn nicht jedes scheinbar tolle Angebot ist auch wirklich rentabel. Manchmal stecken die Details im Kleingedruckten und dann wird es an der Kasse oder beim Checkout schnell ärgerlich.
Viele Menschen wollen ein Top-Angebot so schnell wie möglich ergattern und vergessen dabei, die Konditionen zu prüfen. Das kann im Endeffekt dazu führen, dass ein Rabatt nicht so gut ist wie gedacht oder andere Vorteile verloren gehen. Nachfolgende acht Punkte helfen dabei, gute Angebote von schlechten zu unterscheiden.
Inhaltsübersicht
#1: Besondere Bedingungen und Voraussetzungen prüfen
Auf dem Preisschild steht erst einmal nur ein Verkaufspreis und der kann günstig klingen. Wer Zusätze und besondere Bedingungen ignoriert, erlebt an der Kasse aber schnell das böse Erwachen.
So wird es beispielsweise ärgerlich, wenn der rabattierte Preis voraussetzt, dass man mindestens eine bestimmte Anzahl des Produkts kauft. In Supermärkten werden gern günstigere Preise für ein bestimmtes Produkt angeboten, wenn mindestens vier oder mehr davon erworben werden.
Auch im digitalen Bereich gibt es solche Bedingungen und das nicht nur beim Einkauf. Im Glücksspiel wird gern mit Bonusangeboten geworben, die für Kunden attraktiv klingen. Bei seriösen Anbietern wie dem casino777.ch funktioniert das Konzept, weil Kunden ihren Bonus wirklich erreichen können. Es gibt aber auch viele Anbieter, bei denen sich die Bonusbedingungen faktisch nicht umsetzen lassen. Da nutzt das gute Angebot nichts, weil am Ende kein Mehrwert entsteht.

#2: Auf eventuelle Versandkosten achten
Wenn ein Angebot im Internet günstig klingt, muss es am Ende aber nicht wirklich besser sein als stationäre Optionen. Hier kommt es auf die Versandkosten an!
Wenn ein Produkt im lokalen Handel für 15,99 Euro verkauft wird und im Internet für 10,99 Euro verfügbar ist, wirkt es zunächst einmal günstiger. Kommen dann aber noch 4,99 Euro Versandkosten hinzu, während im lokalen Shop der Direktkauf möglich ist, hebt sich der Rabatt wieder auf.
Manchmal lohnt sich an dieser Stelle der Blick auf User-Deals, denn hier gibt es oft Rabattcodes, mit denen Käufer die Versandkosten sparen können.
#3: Mindestbestellwert beachten
Auch für Versandhändler und Verkäufer müssen sich Angebote lohnen. Sie unterschreiten zwar manchmal bewusst die eigene Marge, holen aber durch andere Optionen das Plus wieder raus.
Sehr gern wird an dieser Stelle der Mindestbestellwert bei Onlineshops genutzt. Ein Angebot ist dann zwar für einen sehr günstigen Preis verfügbar, aber nur bei einer Gesamtausgabe von einem Mindestbetrag X möglich.
Beispiel: Ein Kosmetikprodukt kostet beim Onlinehändler 1,99 Euro statt 4,99 Euro im Handel vor Ort. Der Käufer würde auf den ersten Blick drei Euro sparen. Wenn nun aber ein Mindestbestellwert von 20 oder gar 50 Euro angegeben ist, wird der Käufer gezwungen, mehr Geld auszugeben als nötig.
Solche Angebote lohnen sich aus Käufersicht nur dann, wenn auch tatsächlich ein größerer Einkauf geplant ist. Wer hingegen wahllos weitere Produkte in den Warenkorb wirft, nur um das Angebot zu ergattern, gibt mehr aus als notwendig.
#4: Rabattaktionen verhindert oft den Einsatz von Coupons
Wer die berühmte Coupon-und-Rabatt-Serie aus den Vereinigten Staaten kennt, wird in der DACH-Region schnell enttäuscht. Die meisten Händler kombinieren verschiedene Rabatte nicht miteinander. Das Produkt ist dann zwar reduziert, gleichzeitig können aber keine Gutscheincodes und Bonuscoupons mehr eingesetzt werden.
Das fällt meist erst im letzten Schritt an der Kasse auf, wenn der Code plötzlich nicht mehr akzeptiert wird. Der Grund steckt in den Aktionsbedingungen, die gern überlesen werden.
Wenn es um größere Anschaffungen geht, lohnt sich ein vorheriger Preisvergleich im Netz. Manchmal ist ein Produkt ohne Rabatt, dafür aber mit Gutschein, am Ende günstiger als das vermeintliche Sonderangebot. Die Minute Zeit für den Preisvergleich kann mehr Geld sparen als gedacht.
#5: Bonusaktionen und Punkte können eingeschränkt sein
Die Nutzung von Cashback-Systemen wie Payback ist weit verbreitet und beim Kauf wirken sie wie ein zusätzliches Geschenk. In der Praxis sind aber auch hier meist Bedingungen angeknüpft. Nach einer bestimmten Zeit verfallen die Punkte und die Einlösung ist erst ab einer bestimmten Mindestmenge möglich. Hinzu kommt, dass es nicht für alle Produkte Punkte gibt, einige Warengruppen (z.B. Bücher, Tabakwaren oder Zeitschriften) sind vom Punktesammeln ausgeschlossen.
Trotzdem lohnt sich für Kartennutzer der Blick auf die möglichen Punkte, insbesondere im Vergleich mit anderen Angeboten. Payback-Punkte lassen sich beispielsweise mittlerweile aufs eigene Bankkonto auszahlen.
Wenn nun ein Sonderangebot besteht, aber durch den reduzierten Preis keine Punkte vergeben werden, lohnt sich der Vergleich. Sind die Punkte am Ende mehr Geld wert als der reduzierte Preis?
#6: Rückgaberecht bei Sonderangeboten oft ausgeschlossen
Reduzierte Ware ist zwar nicht immer vom Umtausch ausgeschlossen, bei stark rabattierten Artikeln oder Restposten wird die Rückgabe aber oft eingeschränkt. Manche Shops erlauben zwar die Rücksendung des Produkts, erstatten aber dann nur einen Gutschein.
Wenn die Qualität des Produkts nicht passt und nicht den eigenen Erwartungen entspricht, ist das ärgerlich. Denn manchmal nützt auch eine Gutschrift nichts, wenn es im entsprechenden Shop keine Produkte für die eigenen Interessen gibt.
Ein kurzer Blick in die Rückgabebedingungen verhindert Ärger nach der Bestellung. Der Aufwand ist gering, verhindert aber unnötige Probleme.
#7: Angebote ohne Mehrwertsteuer sind trügerisch
Auf der Suche nach Schnäppchen stößt man immer wieder auf Angebote mit Preisen ohne Mehrwertsteuer. Da entsteht sofort der Eindruck eines besonders großen Rabatts, weil der Unterschied sichtbar wirkt.
Tatsächlich handelt es sich hier aber nur um eine andere Darstellung des Preises oder nur um ein Angebot für bestimmte Zielgruppen. Die Steuer wird im weiteren Verlauf wieder aufgeschlagen oder kommt an der Kasse hinzu. Wer dann nicht mehr auf die Veränderung achtet, zahlt am Ende oft mehr als erwartet.
#8: Druck durch zeitliche Angebote
Viele Rabatte sind mit Countdowns, Aktionszeiträumen oder Hinweisen wie „nur noch heute“ versehen. Solche Formulierungen sollen vor allem erreichen, dass der Käufer schnell entscheidet.
Wer unter Zeitdruck steht, vergleicht weniger und liest erst Recht keine langwierigen AGB und Bedingungen. Genau deswegen funktionieren solche Aktionen auch so gut. Der Preis scheint günstig, die Frist ist kurz und plötzlich landet ein Produkt im Warenkorb, das man ohne den Druck gar nicht gekauft hätte.
Fast immer lohnt es sich, das Ende des Countdowns abzuwarten und am nächsten Tag noch einmal auf die Seite zu gehen. Dann zeigt sich nämlich, dass die Zeit plötzlich wie von Zauberhand erneut zu laufen beginnt. 🙂