71,99€
160,00€
77,23€
191,00€
158,76€
229,95€
1,00€
45,60€
166,95€
327,00€
35,00€
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772,00€
19,37€
131,94€
11,93€
48,00€
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268,00€
25,19€
75,00€
39,59€
91,00€
61,72€
127,00€
2,99€
13,64€
9,53€
27,00€
Eine Konsole für 25 €, eine Wohnlandschaft für 84 €, ein Balkonkraftwerk für unter 750 € statt 1.400 € – willkommen bei den Preisfehlern. Was wie ein Bug im System aussieht, ist meist genau das: ein Tippfehler im Backend, ein vergessenes Komma, ein falsch verknüpfter Rabatt-Gutschein. Für dich heißt das im besten Fall: ein Schnäppchen, das es eigentlich nicht geben dürfte.
Auf dieser Seite findest du aktuelle Preisfehler aus allen Bereichen – von Möbeln über Konsolen, TVs, Hifi, Schmuck, Urlaub bis hin zu Lebensmitteln und Pfandfehlern bei Amazon. Wir checken die Fälle, ordnen ein, wie wahrscheinlich der Versand tatsächlich klappt – und sagen dir, worauf du beim Bestellen achten solltest, damit du nicht am Ende auf einer Stornierung sitzen bleibst.
👉 Du hast selbst einen Preisfehler entdeckt? Melde ihn per E-Mail oder reiche ihn direkt im Userdeal-Bereich ein – als Dankeschön sammelst du M-Coins für Amazon.de Gutscheine* 🙂
Ein Preisfehler ist ein Preis in einem Online-Shop, der so vom Händler nie beabsichtigt war und deshalb weit unter dem Marktwert liegt – meist 80 bis 99 Prozent. Im Gegensatz zu einem echten Rabatt oder einer Aktion beruht er auf einem technischen oder menschlichen Fehler, nicht auf einer Kalkulation. Typische Ursachen:
Während echte Rabatte sich auf 20–50 % Ersparnis bewegen, liegt ein Preisfehler oft bei 80–99 % unter dem regulären Preis. Genau das macht ihn so attraktiv – und so verdächtig.
Nicht jedes extreme Angebot ist ein Preisfehler, und die Unterscheidung entscheidet darüber, ob sich das Bestellen lohnt:
Nicht jedes Mega-Schnäppchen ist automatisch ein Preisfehler. Manchmal sind es einfach aggressive Abverkäufe oder Restposten. Diese Indizien helfen dir bei der Einschätzung:
Bevor ein Preisfehler hier auf der Seite landet, geht er bei uns durch dieselben Schritte – damit du nicht deine Zeit in einen Fall investierst, der von vornherein aussichtslos ist:
Deshalb steht bei uns bei jedem Fall dabei, ob es sich lohnt, überhaupt die Bestellung abzuschicken – und nicht nur, dass es billig ist.
Die meistgestellte Frage rund um Preisfehler. Die kurze Antwort: Bestellen ist legal, ein Anspruch auf Lieferung besteht meist nicht. Die etwas längere, mit den einschlägigen Paragrafen:
1. Die Produktseite ist noch kein Angebot. Die Darstellung im Online-Shop gilt juristisch nur als Aufforderung zur Abgabe eines Angebots („invitatio ad offerendum“). Erst deine Bestellung ist das rechtsverbindliche Angebot im Sinne von § 145 BGB.
2. Die automatische Bestellbestätigung ist keine Annahme. Händler sind nach § 312i Abs. 1 BGB verpflichtet, den Eingang deiner Bestellung unverzüglich elektronisch zu bestätigen. Diese Pflichtbestätigung ist ausdrücklich kein Vertragsschluss. Der Vertrag entsteht in der Regel erst mit der Versandbestätigung oder dem tatsächlichen Versand – maßgeblich ist, was in den AGB des Shops steht.
3. Der Händler kann sich vom Vertrag lösen. Ist der Vertrag schon zustande gekommen, kann der Händler ihn nach § 119 Abs. 1 BGB wegen Erklärungsirrtums anfechten – dazu zählt der klassische Vertipper. Das muss er nach § 121 BGB „ohne schuldhaftes Zögern“ tun, also unverzüglich nach Entdeckung. Eine Anfechtung Wochen später ist angreifbar.
4. Es kann sogar Geld für dich geben. Ficht der Händler wirksam an, schuldet er dir nach § 122 BGB Ersatz des sogenannten Vertrauensschadens – also die Kosten, die dir im Vertrauen auf die Gültigkeit entstanden sind. Das ist nicht die Differenz zum Marktpreis, sondern etwa Porto oder nachweisbare Fahrtkosten. In der Praxis ist der Betrag klein, aber er existiert.
Fazit: Du machst dich beim Bestellen eines Preisfehlers nicht strafbar und verstößt gegen kein Gesetz. Aber du hast keinen Rechtsanspruch auf Lieferung, solange kein Vertrag zustande gekommen ist. Im schlimmsten Fall bekommst du dein Geld zurück – kein Versand, kein Schaden.
Preisfehler sind meist innerhalb von Minuten weg. Wer hier zögert oder erst nach der Kreditkarte sucht, geht leer aus. Diese Tipps verschaffen dir einen Vorsprung:
Ein Sonderfall, der regelmäßig auftaucht: Der Warenkorb landet bei 0,00 € oder rechnerisch sogar darunter. Das passiert vor allem in drei Konstellationen:
Wichtig: Bei 0-Euro-Bestellungen brechen viele Shopsysteme den Zahlungsprozess technisch ab, weil kein Zahlbetrag existiert. Wenn die Bestellung durchgeht, ist die Stornoquote erfahrungsgemäß trotzdem hoch – der Betrag fällt in der Buchhaltung des Händlers sofort auf.
Du hast bestellt, das Geld ist abgebucht, aber statt der Ware kommt eine Stornierungs-Mail? Das ist bei Preisfehlern die Regel, nicht die Ausnahme. So gehst du damit um:
Wenn die Ware bereits da ist und ein Mangel auftaucht, gelten die normalen Regeln – wie das läuft, steht in unserem Ratgeber zu Garantie und Gewährleistung und speziell für Amazon in der Amazon-Reklamation.
Theoretisch kann ein Preisfehler in jedem Online-Shop auftauchen. In der Praxis dominieren aber ein paar Verdächtige:
Preisfehler sind nur ein Teil dessen, was hier täglich zusammenläuft. Diese Seiten passen dazu:
Ja. Du machst dich beim Bestellen eines Preisfehlers nicht strafbar. Allerdings hast du keinen Rechtsanspruch auf Lieferung – der Händler kann den Kaufvertrag nach § 119 BGB wegen Irrtums anfechten und stornieren. Geld zurück bekommst du in jedem Fall.
In der Regel nicht – solange der Vertrag noch nicht zustande gekommen ist. Die automatische Bestellbestätigung nach § 312i BGB reicht dafür nicht aus, erst die Versandbestätigung oder der tatsächliche Versand begründen den Vertrag. Hat der Händler den Fehler vorher entdeckt, kann er stornieren.
Ein Preisfehler ist unbeabsichtigt – der Händler will ihn loswerden. Ein Lockangebot ist beabsichtigt: Ein sehr günstiger Preis wird beworben, obwohl kaum Ware vorhanden ist, um Kunden in den Shop zu holen. Lockangebote können wettbewerbsrechtlich unzulässig sein, Preisfehler nicht.
Nur in engen Grenzen. Nach § 122 BGB steht dir der Vertrauensschaden zu – also konkrete Kosten, die dir durch das Vertrauen auf den Vertrag entstanden sind. Die entgangene Ersparnis gegenüber dem Marktpreis gehört ausdrücklich nicht dazu.
So schnell wie möglich – oft sind Preisfehler innerhalb weniger Minuten bis maximal Stunden vom Händler entdeckt und korrigiert. Wer Zahlungsdaten vorab hinterlegt hat, hat klaren Vorteil.
PayPal oder Kreditkarte. Beide ermöglichen schnelle Rückerstattung im Fall einer Stornierung. Vorkasse und Banküberweisung haben oft längere Rückzahlungszeiten.
Ein Pfandfehler liegt vor, wenn der angezeigte Produktpreis bereits Pfand enthält, das beim späteren Rückgabe-Bon erneut erstattet wird. Effektiv zahlst du dann weniger als den eigentlichen Warenwert – manchmal sogar einen negativen Preis. Klassiker: Getränke-Kisten oder Mineralwasser bei Amazon.
Ein Gutscheinfehler entsteht, wenn ein eigentlich nicht kombinierbarer oder bereits abgelaufener Rabattcode trotzdem im Bestellvorgang akzeptiert wird – oft führt das zu Rabatten von 50, 80 oder sogar 100 Prozent. Typisch bei Möbel- und Beauty-Shops.
Theoretisch ja, praktisch in den meisten Fällen sinnlos. Der entgangene Gewinn ist juristisch schwer durchsetzbar, die Streitwerte sind klein, die Anwaltskosten oft höher als der Vorteil. Wenn der Händler wirksam wegen Irrtums anficht, ist der Vertrag rückwirkend nichtig.
Ja – über die MonsterDealz-App bekommst du Push-Benachrichtigungen, sobald wir einen neuen Preisfehler bestätigt haben. Da sich diese Fälle oft innerhalb von Minuten erledigen, ist die Benachrichtigung in der Praxis wichtiger als jede Suchfunktion.
Direkt hier auf dieser Seite – wir aktualisieren die Liste laufend mit allen relevanten Fällen. Zusätzlich kannst du unseren Newsletter abonnieren oder die MonsterDealz-App installieren, um Push-Benachrichtigungen bei neuen Preisfehlern zu bekommen.